Archive for August, 2018

3. August 2018

Freidenker / Solidarität mit Heike Hänsel

Das gute an der sogenannten „Evakuierung“ sogenannter „Weißhelme“ aus Syrien durch Israel ist, dass sie von der unabwendbaren Niederlage der antisyrischen Koalition aus NATO-Staaten, Golf-Monarchien und Israel kündet. War die Gründung dieser vorgeblichen „Hilfsorganisation“ schon ein recht verzweifelter, aber bravourös eingefädelter Propagandacoup imperialistischer Spin-Doctors, um die erfolgreich gegen die von ihnen unterstützten Terroristen vorrückende syrische Armee zu diskreditieren, wird nun deren märtyrerhafter Abgang von der Bühne als ihr letzter großer Auftritt inszeniert.

weiterlesen hier:

Heike statt Heiko!

 

3. August 2018

China ist bereit, mit Präsident Assad zusammenzuarbeiten, um syrisches Staatsgebiet zurückzuerobern. Chinas Botschafter in Damaskus erklärt, das chinesische Militär sei bereit, „auf irgendeine Weise“ zu helfen.

ScreenHunter 1394

http://www.atimes.com/article/china-says-willing-to-team-with-syrias-assad-in-push-to-retake-territory/

Chinas Botschafter in Damaskus soll Berichten zufolge den syrischen Medien mitgeteilt haben, dass Peking bereit sei, der Regierung in Damaskus zu helfen, syrisches Staatsgebiet im ganzen Land zurückzuerobern.

Im Gespräch mit der syrischenTageszeitung Al-Watan äußerte der Gesandte Qi Qianjin seine Unterstützung für den Krieg, den er als Krieg Syriens gegen den Terrorismus bezeichnete, so eine Mitteilung des Middle East Media Research Institute.

Qi sagte, er bedauere, dass chinesische Uiguren am Kampf gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad teilgenommen hätten und fügte hinzu, dass das chinesische Militär hoffe, die Beziehungen mit dem syrischen Militär zu verbessern.

Auf die Frage nach der Möglichkeit, dass sein Land am bevorstehenden Feldzug der syrisch-arabischen Armee gegen die Terroristen in Idlib teilnehmen werde, antwortete Qi vor allem angesichts der Anwesenheit von Uiguren dort, dass China die Situation in Syrien genaustens verfolgt, vor allem nach den militärischen Erfolgen im Süden des Landes, und Chinas Militär ist bereit, in irgendeiner Weise mit der syrischen Armee, die die Terroristen in Idlib und in jedem anderen Teil von Syrien bekämpft, an den Kämpfen teilzunehmen „.

Als der Militärattaché Wong Roy Chang über die chinesische Beteiligung an der Kampagne befragt wurde, sagte er: „Die militärische Zusammenarbeit zwischen den syrischen und chinesischen Armeen läuft weiter. Wir haben gute Beziehungen und pflegen diese Zusammenarbeit, um der Sicherheit, Integrität und Stabilität unserer Länder zu dienen. Wir – China und sein Militär – wollen unsere Beziehungen zur syrischen Armee ausbauen. Was die Beteiligung an der Idlib-Operation betrifft, bedarf es einer politischen Entscheidung. „Er stritt ab, dass sich derzeit in Syrien Militärberater oder chinesische Spezialeinheiten aufhalten.“

3. August 2018

Bana, Hala, Noor und Alaa – Wie Kinder im Syrienkonflikt von Islamisten für Propaganda missbraucht werden (RT Deutsch)


Noch haben wir Bana Alabed vor Augen, das siebenjährige twitternde Mädchen aus Ost-Aleppo, das den Westen gegen Assad und die russischen Streitkräfte aufbringen sollte. Immer wieder werden Kinder von Islamisten in Syrien für Propagandazwecke missbraucht.
Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/73893-bana-hala-noor-und-alaa-propaganda-kinder-syrien-propaganda/

3. August 2018

Sanktionen gegen Russsland und der “Magnitsky Act”

https://de.sputniknews.com/politik/20180802321811719-usa-neue-sanktionen-russland/02.08.2018
US-Senator droht Russland mit „härtesten und vernichtendsten“ Sanktionen
Eine Gruppe von US-Senatoren hat einen Gesetzentwurf in den Senat eingebracht, der neue Sanktionen gegen Russland vorsieht. Laut dem republikanischen Senator vom US-Bundesstaat South Carolina, Lindsey Graham, einem Mitautor, sollen sie „die härtesten und vernichtendsten“ sein.
Der Gesetzentwurf sehe neue Sanktionen gegen russische Politiker und Geschäftsleute sowie Sanktionen gegen die neuen Staatsschulden Russlands vor, heißt es in der Erklärung.
„Das derzeitige Sanktionsregime konnte Russland nicht davon abhalten, sich in die anstehenden Zwischenwahlen 2018 einzumischen. Unser Ziel ist es, den Status quo zu ändern und vernichtende Sanktionen und andere Maßnahmen gegen Putins Russland einzuführen“, schreibt Graham auf seiner Website.
Graham hat ebenso betont,  dass die in diesem Gesetzentwurf erwähnten Sanktionen und anderen Maßnahmen „die schwersten sind, die jemals eingeführt wurden“.
Graham zufolge werden die neuen Sanktionen in Kraft bleiben, bis Russland die Cyberangriffe auf die USA stoppe und seine Politik in Syrien und der Ukraine ändere. Die direkte Verantwortung dafür überträgt der Senator dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Zum Hintergrund der Sanktionspolitik:
Der Fall Magnitski – Meisterstück politischer PR und trauriges Versagen der Medien
Von Jens Berger.
2009 starb der russische Wirtschaftsprüfer Sergei Magnitski in einem Moskauer Untersuchungsgefängnis. Drei Jahre später schafften es die Betreiber eines dubiosen Hedge-Fonds, durch monumentale Lobbying-Aktivitäten in den USA ein Gesetz namens “Magnitsky Act” durchzudrücken, das als Vorläufer weiterer Anti-Russland-Sanktionen gelten kann. Auch auf europäischer Ebene läuft die Lobby-Maschinerie in Sachen Magnitski auf Hochtouren. Doch was ist in diesem Fall überhaupt wahr? War Magnitski ein Whistleblower, der Verbrechen des russischen Staates aufdecken wollte und deshalb sterben musste, wie es die PR des Hedge-Fonds und Verbündete aus den transatlantischen Think Tanks rund um die ehemalige Grünen-Politikerin Marieluise Beck behaupten? Dies können Sie in jeder Zeitung so nachlesen. Doch es gibt berechtigte Zweifel an dieser Geschichte. Zweifel, denen auch in einem vom ZDF und Arte produzierten Dokumentarfilm nachgegangen wird. Der ist offensichtlich so brisant, dass die Anti-Russland-Lobby rund um Marieluise Beck den Film, der auf Festivals bereits mit Preisen überhäuft wurde, bis heute durch rechtliche Drohungen zurückhalten konnte. All dies sollte man im Hinterkopf behalten; vor allem dann, wenn Beck und Co. mal wieder über die Bedrohung der Pressefreiheit in Russland dozieren.
Hier weiterlesen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=45269

3. August 2018

Russland stationiert Militärpolizei auf Golanhöhen – Generalstab

Russland hat seine Militärpolizei auf den von Israel kontrollierten Golanhöhen in Syrien stationiert. Wie der russische Vizegeneralstabschef Sergej Rudskoj am Donnerstag vor der Presse in Moskau sagte, konnten in Begleitung russischer Polizisten auch UN-Soldaten erstmals seit sechs Jahren wieder in der vereinbarten Pufferzone patrouillieren.

weiterlesen hier:
https://de.sputniknews.com/politik/20180802321815146-russland-militaerpolizei-stationierung-golanhoehen/

3. August 2018

VIPS to Trump: Intel on Iran Could be CATASTROPHIC (consortiumnews.com)

VIPS to Trump:  Intel on Iran Could be CATASTROPHIC

As drums beat again for war — this time on Iran—-the VIPS’ warning is again being disregarded as it was before the Iraq debacle and this time VIPS fear the consequences will be all-caps CATASTROPHIC. 
August 1, 2018
MEMORANDUM FOR: The President

FROM: Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)

SUBJECT: 
Intelligence on Iran Fails the Smell Test

Mr. President:

As the George W. Bush administration revved up to attack Iraq 15 years ago, we could see no compelling reason for war.  We decided, though, to give President Bush the benefit of the doubt on the chance he had been sandbagged by Vice President Dick Cheney and others.  We chose to allow for the possibility that he actually believed the “intelligence” that Colin Powell presented to the UN as providing “irrefutable and undeniable” proof of WMD in Iraq and a “sinister nexus” between Saddam Hussein and al Qaeda.

To us in VIPS it was clear, however, that the “intelligence” Powell adduced was bogus.  Thus, that same afternoon (Feb. 5, 2003) we prepared and sent to President Bush a Memorandum like this one, urging him to seek counsel beyond the “circle of those advisers clearly bent on a war for which we see no compelling reason and from which we believe the unintended consequences are likely to be catastrophic.”

We take no satisfaction at having been correct — though disregarded — in predicting the political and humanitarian disaster in Iraq. Most Americans have been told the intelligence was “mistaken.” It was not; it was out-and-out fraud, in which, sadly, some of our former colleagues took part.

Five years after Powell’s speech, the Chair of the Senate Intelligence Committee minced few words in announcing the main bipartisan finding of a five-year investigation. He said:  “In making the case for war, the Administration repeatedly presented intelligence as fact when in reality it was unsubstantiated, contradicted, or even non-existent.  As a result, the American people were led to believe that the threat from Iraq was much greater than actually existed.”

Iran Now in Gunsight

As drums beat again for a military attack — this time on Iran, we Veteran Intelligence Professionals for Sanity and other experienced, objective analysts are, by all appearances, being disregarded again.  And, this time, we fear the consequences will be all-caps CATASTROPHIC — in comparison with the catastrophe of Iraq.

In memoranda to you over the past year and a half we have pointed out that (1) Iran’s current support for international terrorism is far short of what it was decades ago; and (2) that you are being played by Prime Minister Benjamin Netanyahu’s claims about Iran: they are based on intelligence exposed as fraudulent several years ago.  Tellingly, Netanyahu waited for your new national security adviser to be in place for three weeks before performing his April 30 slide show alleging that Iran has a covert nuclear weapons program.  On the chance that our analysis of Netanyahu’s show-and-tell failed to reach you, please know that the Israeli prime minister was recycling information from proven forgeries, which we reported in a Memorandum to you early last spring.

If our Memorandum of May 7 fell through some cracks in the West Wing, here are its main findings:

The evidence displayed by Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu on April 30 in what he called his “Iranian atomic archive” showed blatant signs of fabrication. That evidence is linked to documents presented by the Bush Administration more than a decade earlier as “proof” of a covert Iran nuclear weapons program. Those documents were clearly fabricated, as well.

In our May 7, 2018 Memorandum we also asserted: “We can prove that the actual documents originally came not from Iran but from Israel. Moreover, the documents were never authenticated by the CIA or the International Atomic Energy Agency (IAEA).”

Iran: Almost Targeted in 2008

There was a close brush with war with Iran a decade ago.  Bush and Cheney, in close consultation with Israel, were planning to attack Iran in 2008, their last year in office.  Fortunately, an honest National Intelligence Estimate of November 2007 concluded that Iran had stopped working on a nuclear weapon in 2003, and that key judgment was made public.  Abruptly, that NIE stuck an iron rod into the wheels of the juggernaut then speeding downhill to war.

The key judgment that Iran had stopped work on a nuclear weapon was the result of the painstakingly deliberative process that was customarily used, back in the day, to produce an NIE. After that process — which took a full year —  the Nov. 2007 NIE was was approved unanimously by all U.S. intelligence agencies.

(In other words, it was decidedly NOT a rump “assessment” like the one cobbled together in a couple of weeks by “handpicked” analysts from three selected, agenda-laden agencies regarding Russian meddling. We refer, of course, to the evidence-impoverished and deceptively labeled “Intelligence Community Assessment” that the directors of the FBI, CIA, and NSA gave you on January 6, 2017. The Defense Intelligence Agency and the State Department intelligence bureau were among the other 13 agencies excluded from that “Intelligence Community Assessment.”)

As for the Bush/Cheney plans for attacking Iran in 2008, President George W. Bush, in his autobiography, Decision Points, recorded his chagrin at what he called the NIE’s “eye-popping” intelligence finding debunking the conventional wisdom that Iran was on the verge of getting a nuclear weapon.  Bush added plaintively, “How could I possibly explain using the military to destroy the nuclear facilities of a country the intelligence community said had no active nuclear weapons program?”

Mr. President, we do not know whether a fresh National Intelligence Estimate has been produced on Iran and nuclear weapons — or, if one has been produced, whether it is as honest as the NIE of Nov. 2007, which helped prevent the launch of another unnecessary war the following year.  We stand on our record.  In sum, if you believe that there is credible evidence that Iran has an active secret nuclear weapons program, we believe you have been misled.  And if you base decisions on misleading “intelligence” on Iran, the inevitable result will be a great deal worse than the Bush/Cheney debacle in Iraq.

For the Steering Group

Veteran Intelligence Professionals for Sanity

William Binney, former NSA Technical Director for World Geopolitical & Military Analysis; Co-founder of NSA’s Signals Intelligence Automation Research Center (ret.)

Sen. Richard H. Black, 13th District of Virginia; Colonel US Army (ret.); former Chief, Criminal Law Division, Office of the Judge Advocate General, Pentagon (associate VIPS)

Marshal Carter-Tripp, Foreign Service Officer (ret.) and Division Director, State Department Bureau of Intelligence and Research

Kathleen Christison, Senior Analyst on Middle East, CIA (ret.)

Bogdan Dzakovic, former Team Leader of Federal Air Marshals and Red Team, FAA Security (ret.) (associate VIPS)

Philip Giraldi, CIA, Operations Officer (ret.)

Larry C. Johnson, former CIA and State Department Counter-terrorism officer

Michael S. Kearns, Captain, USAF (ret.); Wing Commander, RAAF (ret.); Intelligence Officer & ex-Master SERE Instructor

Linda Lewis, WMD preparedness policy analyst, USDA (ret.) (associate VIPS)

Edward Loomis, NSA Cryptologic Computer Scientist (ret.)

David MacMichael, Capt., USMC (ret.); former Senior Estimates Officer, National Intelligence Council

Ray McGovern, former US Army Infantry/Intelligence Officer & CIA analyst; CIA Presidential briefer (ret.)

Elizabeth Murray, former Deputy National Intelligence Officer for the Near East, National Intelligence Council & CIA political analyst (ret.)

Todd E. Pierce, MAJ, US Army Judge Advocate (ret.)

Scott Ritter, former MAJ., USMC; former UN Weapons Inspector, Iraq

Coleen Rowley, FBI Special Agent and former Minneapolis Division Legal Counsel (ret.)

Sarah G. Wilton, Intelligence Officer, DIA (ret.); Commander, US Naval Reserve (ret.)

Robert Wing, former Foreign Service Officer (associate VIPS)

Ann Wright, Colonel, US Army (ret.); Foreign Service Officer (resigned in opposition to the war on Iraq)

2. August 2018

Assad muss weg, so das transatlantische Credo. Westen versucht seit Jahrzehnten Syrien zu destabilisieren. (RT Deutsch)

Ein Blick in die jüngere und jüngste Zeitgeschichte reichen, um diese  Sichtweise weiter zu untermauern und zu verdeutlichen, mit welchen Mitteln die westliche Staatengemeinschaft bereits seit Jahrzehnten versucht, Syrien gefügig zu machen.

weiter zum Artikel hier:

https://deutsch.rt.com/international/73871-im-namen-freiheit-wunsch-syrien/

2. August 2018

Maaßen dementiert Hilfe für AfD. Verfassungsschutzpräsident weist Vorwürfe zurück, er habe damaliger Parteichefin Petry Tip gegeben (junge Welt)

Mit der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes für das Jahr 2017 am Dienstag in der vergangenen Woche könnte Hans-Georg Maaßen gehofft haben, für die nächsten zwölf Monate nicht mehr in der Öffentlichkeit präsent zu sein.

weiterlesen:

https://www.jungewelt.de/artikel/337102.maa%C3%9Fen-dementiert-hilfe-f%C3%BCr-afd.html

1. August 2018

NOTICIAS DE AMERICA LATINA Y EL MUNDO, 1. de Agosto 2018

Coordinador Alemania PCChile

Chile- Freundschaftsgesellschaft Salvador Allende e.V

Chile- Amistad Salvador Allende, Berlin- Alemania

http://bit.do/etc4H

1. August 2018

Syrien: Von den Garantiemächten Russland, Iran und Türkei unterzeichnete Abschlusserklärung von Sotschi am 31. Juli 2018

Die von den Garantiemächten Russland, Iran und Türkei unterzeichnete Abschlusserklärung von Sotschi am 31. Juli 2018 betont eine Entwicklung in Syrien im Einklang mit dem Völkerrecht und mit Resolutionen des UN-Sicherheitsrates.
Im Vordergrund steht für die Garantiemächte weiterhin der Kampf gegen den »Islamischen Staat«, die Nusra-Front und andere Gruppen, die vom UN-Sicherheitsrat als »Terrorgruppen« gelistet sind. Abspaltungen und separatistische Bestrebungen werden einhellig abgelehnt, die Souveränität und territoriale Integrität des Landes wird ebenso bekräftigt wie die »nationale Sicherheit der Nachbarländer«. Betont wird die Unterstützung eines politischen Prozesses, der von den Syrern geführt und bestimmt werden müsse. Die Verfassungskommission solle ihre Arbeit in Genf »so schnell wie möglich« aufnehmen. Grundlage dafür seien die Entscheidungen des Kongresses für einen nationalen Dialog in Sotschi als auch die UN-Sicherheitsratsresolution 2254.
Die Garantiemächte begrüßten die »nützlichen« Gespräche mit dem UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura. Eine neue Gesprächsrunde in Genf soll im September 2018 stattfinden.
Die »internationale Gemeinschaft«, insbesondere die Organisationen der UNO, wurde aufgefordert, Syrien mehr zu unterstützen. Es müssten mehr Anstrengungen bei der humanitären Hilfe, dem Räumen von Minen und der Wiederherstellung grundlegender ziviler Infrastruktur geben. Ausdrücklich genannt werden in der Erklärung »soziale und wirtschaftliche Einrichtungen« sowie der »Erhalt des historischen Erbes«.
Allen Syrern müsse dabei geholfen werden, ihr normales, friedliches Leben wiederherzustellen. Dafür müssten mehr Bemühungen unternommen und Gespräche unter der Vermittlung des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR und anderer »spezialisierter internationaler Organisationen« aufgenommen werden. Ziel sei, die »erforderlichen Bedingungen« für eine »sichere und freiwillige Rückkehr von Inlandsvertriebenen und Flüchtlingen in ihre Heimatorte in Syrien« zu schaffen.
Die Garantiemächte verpflichteten sich, gemeinsam das Vertrauen zwischen den verfeindeten Seiten wiederherzustellen. Dafür arbeite man in einer Arbeitsgruppe für die Freilassung von Gefangenen und Geiseln und für den Austausch von Getöteten sowie deren Identifizierung zusammen. Die Arbeit wird von Experten der UN und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz unterstützt. Bei einem Treffen dieser Arbeitsgruppe am 30. Juli habe man sich auf ein »Pilotprojekt« geeinigt. Das nächste Treffen im Astana-Format ist für November 2018 geplant. (kl)

Treffen für Frieden
Bei den Astana-Gesprächen zu Syrien in Sotschi ging es auch um die vielen vom Krieg Vertriebenen
Von Karin Leukefeld

den ganzen Artikel hier lesen:

https://www.jungewelt.de/artikel/337112.treffen-f%C3%BCr-frieden.html

1. August 2018

Beratung unter Brüdern: Kurdische Kräfte verhandeln auf Einladung der syrischen Regierung in Damaskus über Zukunft des Landes – von Karin Leukefeld (junge Welt)

Der Gesprächsfaden zwischen Damaskus und den syrischen Kurden ist seit Beginn des Krieges 2011 nie abgerissen. Die politischen und militärischen Entwicklungen haben allerdings für erhebliche Spannungen gesorgt. In Damaskus wird die Gründung der Demokratische Föderation Nordsyrien ebenso kritisiert wie die enge militärische Kooperation mit den USA und der US-geführten »Anti-IS-Allianz«. Washington operiert in Syrien völkerrechtswidrig und hat östlich des Euphrats mehr als ein Dutzend Militärbasen errichtet.

den ganzen Artikel hier lesen:

https://www.jungewelt.de/artikel/337113.beratung-unter-br%C3%BCdern.html

1. August 2018

Die Völkermord-PR. Milliardenschwere PR-Kampagne bemüht sich um die Vertuschung des Genozids im Jemen. (Rubikon)

Die humanitäre Krise im Jemen bekommt in den Medien nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Deshalb veröffentlichen wir hier einen schon etwas älteren Text zum „YCHO“, dem Plan zur „umfassenden humanitären Hilfe im Jemen“, der genau das eben nicht ist. Dan Glazebrook untersucht darin die Rolle des „Jemen-Quartetts“ – Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, die USA und Großbritannien – in dieser schlimmsten humanitären Katastrophe seit Mitte des letzten Jahrhunderts.
Hier weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/die-volkermord-pr

1. August 2018

„Haben innere Kraft nicht genutzt“: US-Uni-Lektüre gibt Holocaust-Opfern Schuld an ihrem Tod (RT Deutsch)

https://deutsch.rt.com/newsticker/73857-haben-innere-kraft-nicht-genutzt-holocaust-opfer-uni-lehrbuch/  1.08.2018

Ein Online-Lehrbuch aus dem Bildungsplan der University of North Carolina hat immense Kritik geerntet, nachdem es im Kontext gesunder Lebensweise ein Beispiel mit Opfern nationalsozialistischer Massenvernichtungslager angeführt hatte. Nach Auffassung seiner Autoren sollen die Holocaust-Toten selbst die Verantwortung für ihr Schicksal tragen, weil sie dabei gescheitert seien, sich ihre inneren Kraft zunutze zu machen.

Das Buch mit dem Titel „Wellness des 21. Jahrhunderts: Die Wissenschaft über das Gesamtbild des Individuums“ gehöre zur Pflichtlektüre von etwa 19.000 Studenten der Universität, die am Lehrgang „Lebenslange Fitness“ teilnehmen, berichtet CNN. Außerdem sollen 15 andere prominente US-Hochschulen in ihren Lehrplänen darauf zugreifen. Im Rahmen des Kurses, der für alle Studierenden obligatorisch ist, werden sie über die Prinzipien der gesunden Lebensführung und die Aufrechterhaltung körperlicher Gesundheit aufgeklärt.

Doch in einer Passage stellen die Verfasser eine These auf, die für Entrüstung sorgt: „Die Menschen in den Konzentrationslagern, die nicht die Kraft aus ihrem inneren Wert schöpften, erlagen der Unmenschlichkeit, der sie ausgesetzt waren“, so der Wortlaut des Buches. Dabei berufe sich das Narrativ auf den österreichischen Psychotherapeuten und Holocaust-Überlebenden Viktor Frankl, der aufgrund seiner grausamen Erlebnisse eine Existenzanalyse entwickelte, laut der sogar die brutalsten Existenzformen ihren Sinn haben. Ferner nennt das Buch solche Krankheiten wie Krebs und Diabetes „Wahlkrankheiten“.

1. August 2018

Eko Fresh – Aber (prod. by Samy Deluxe) Leben zwischen zwei Stühlen

1. August 2018

Angst vor linker Regierung. In Großbritannien werfen bürgerliche Politiker Labour-Chef Corbyn Antisemitismus vor (junge Welt)

Die britische Labour-Partei ist von der Spitze bis zur Basis mit Antisemiten durchsetzt. Zu dieser Schlussfolgerung könnte man kommen, wenn man der bürgerlichen britischen Presse Glauben schenkt. Am vergangenen Mittwoch veröffentlichten die drei großen bürgerlichen jüdischen Tageszeitungen The Jewish ChronicleJewish News und Jewish Telegraph eine gemeinsame Titelseite, in der behauptet wurde, ein Wahlerfolg von Jeremy Corbyn bedeute »eine existentielle Bedrohung für das jüdische Leben in diesem Land«. Der Labour-Chef und seine Sympathisanten seien von »Verachtung für Juden und Israel« durchdrungen.

Bereits am 16. Juli hatten 68 Rabbiner einen gemeinsamen offenen Brief in der Tageszeitung The Guardian veröffentlicht. Darin heißt es: »Labour hat sich entschieden, jene zu ignorieren, die den Antisemitismus am besten verstehen, nämlich die jüdische Gemeinschaft. Indem die Parteiführung behauptet zu wissen, was für unsere Community am besten ist, hat sie auf beleidigende und arrogante Weise gehandelt.«

weiterlesen:

https://www.jungewelt.de/artikel/337062.angst-vor-linker-regierung.html