Archive for Juni, 2017

30. Juni 2017

Soundstrike – Solidarität internationaler Künstler in Berlin gegen Kriege, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit. – Freitag 30. Juni MAZE Mehringdamm

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Freitag 30. Juni um 20:00 – Eintritt frei
 
MAZE
Mehringdamm 61, 
 
10961 Kreuzberg, Berlin
 
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Soundstrike steht für Solidarität internationaler Künstler in Berlin
gegen Kriege, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit.

 
Frieden mit Russland! Hände weg von Syrien! Hände weg von Venezuela!
Fluchtursachen bekämpfen – nicht Geflüchtete!

 
Künstler in den USA riefen 2010 zum Soundstrike auf,
um gegen diskriminierende Einwanderungsgesetzte in den USA zu protestieren.
Rage Against the Machine, der Rapper Kanye West, die Hip-Hop-Gruppe Cypress Hill, Lady Gaga, Nine Inch Nails, Sonic Youth, Yeasayer und die britische Band Massive Attack veranstalteten im Sommer 2010 die ersten Soundstrike-Konzerte in den USA.

Ende 2010 gründete sich Berlin Sound Strike. Eine Reihe von Konzerte, Lesungen, Ausstellungen fanden über die Jahres statt. Und jetzt ab 30. Juni 2017 monatlich im MAZE in Kreuzberg.

http://berlinsoundstrike.org/

20.00 JAMAKUKO 
20.30 ATME
20.45 Tchoulo Patrick
21.00 Mir Project Berlin
21.45 Bosco
22.00 EBC
23.00 Dynastie
00.00 Beat Yov
00.30 Azyl
Anschl. 01.00 Djane Miss Vergnügen und Dr. Hoffmann.
Live Einlage – 01.30 und evtl. 3.30

Beatyov
http://www.facebook.com/Beatyov
http://www.youtube.com/Beatyov

Azyl feat. All-Stars – Farbenblind RMX (prod. 3ckz Beats)
https://www.facebook.com/Azyl42/?ref=br_rs
https://youtu.be/CzB2b-B15A4

Berlin #Farbenblind – Jazz gegen Rassismus, Unterdrückung und Krieg
https://youtu.be/qgYHRbKiM2M

Tchoulo Patrick, Kamerun
https://www.facebook.com/tchoulo.patrick
und Sacha, Berlin MIR Project
#Farbenblind – Berlin, St.Petersburg, Yaoundé gegen Rassismus, Unterdrückung, Krieg
https://youtu.be/B3N61kqwHEw

#Farbenblind #NoWarArt #Soundstrike Berlin, Beirut, Haifa, Münster, St.Petersburg, Vilnius, Winnipeg
https://youtu.be/wLL1SE0er8o

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30. Juni 2017

Syrien: Terroristen bereiten Giftgas-Angriff vor – Quelle (Sputniknews)

https://de.sputniknews.com/politik/20170629316383357-syrien-terroristen-giftgas-angriff/

 

21:05 – 29.06.2017

Terrorgruppierungen bereiten einen neuen Giftgas-Angriff in der syrischen Stadt Daraa vor. Dies teilte eine informierte diplomatische Quelle der Agentur RIA Novosti mit. Der Angriff solle nach dem Muster der Attacke in Idlib im vergangenen April verlaufen.

Laut der Quelle in der syrischen Führung wird die neue Provokation im Stadtteil Nowa-Dschassem-Anchel vorbereitet. Demnach planen die Kämpfer den Angriff schon seit mehreren Wochen.

Die jüngste Warnung des US-Außenministeriums, Damaskus müsse mit „katastrophalen Maßnahmen“ im Fall eines Chemie-Waffen-Einsatzes rechnen, sei für die Terroristen zu einem starken Anreiz geworden.

„Nach dem Plan der Terroristen sollen in nächster Zeit mehrere Munitionseinheiten gesprengt werden, die Giftsubstanzen enthalten“, so die Quelle weiter.

Ziel des Angriffs sei es, eine Intervention der Koalitionskräfte unter US-Führung zu provozieren mit darauffolgender gewaltsamer Absetzung der syrischen Regierung. Die russische Seite habe am Donnerstag das Militärkommando der US-geführten Koalition bereits über die geplante Attacke informiert.

29. Juni 2017

Verletzter Junge in Aleppo: Moskau fordert von CNN Erklärung zu „Massenbetrug“ (sputniknews)

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20170629316380384-junge-von-aleppo-russland-fordert-von-cnn-erklaerung-zu-massenbetrug/  29.06.2017

 

Ein Jahr nach der herzzerreißenden Geschichte über einen verletzten Jungen in Aleppo wirft das russische Außenministerium CNN „schweren Betrug“ und „Manipulation des Massenbewusstseins“ vor und fordert von dem US-Fernsehsender eine Richtigstellung.

Im August hatte ein Video mit dem kleinen Omran Daqneesh, der nach einem Luftangriff auf die umkämpfte nordsyrische Stadt Aleppo blutbeschmiert aus den Trümmern gerettet wurde, weltweit für Entsetzen gesorgt.

Westliche Medien machten Russland für den Luftschlag verantwortlich. Das russische Militär bestritt Angriffe in dieser Gegend. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, erklärte, warum die Schäden an dem Gebäude, das auf dem Video mit dem kleinen Omran zu sehen ist, unmöglich von einer Fliegerbombe hätten stammen können, sondern eher von einer Mine oder Gasbombe, wie sie von den Terroristen wiederholt verwendet werden.

Dennoch zeigte CNN-Moderatorin Christiane Amanpour während eines Interviews mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow Ende 2016 ein Foto des fünfjährigen Omran, der, mit Blut und Staub bedeckt, regungslos in einem Rettungswagen sitzt und mit leblosem Blick ins Leere starrt. „Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, sagte die Journalistin damals.

„Wir haben gestern Nachmittag an das CNN-Büro ein offizielles Schreiben geschickt – mit der Mahnung wegen der Manipulation des gesellschaftlichen Bewusstseins durch die CNN-Moderatorin Frau Amanpour während des Interviews mit Sergej Lawrow im Vorfeld der amerikanischen Wahlen“, teilte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Donnerstag mit.

„Wir gehen davon aus, dass der Sender oder die Kolumnistin auf irgendeine Weise reagieren und dem Publikum Erklärungen abgeben müssen“, so Sacharowa. Sie rief CNN und Moderatorin Amanpour persönlich zu einem direkten Kontakt auf, „um den schweren Betrug von Ende 2016 wiedergutzumachen“.

„Angesichts der CNN-Zuschauerzahl war das eine globale Massenmanipulation“, sagte die Sprecherin ferner.

Zuvor hatte auch Muhammad Daqneesh, der Vater des Jungen von Aleppo, beklagt, dass das Leid seines Sohnes, dessen Foto um die Welt ging, missbraucht worden sei, um die Regierung in Damaskus schlechtzureden. So sei sein Sohn entgegen den Berichten nur leicht verletzt worden, die Rebellen aber hätten maßlos übertrieben. Er selbst stehe zur Regierung von Baschar al-Assad; doch sein Sohn sei gegen das syrische Regime instrumentalisiert worden.

 

29. Juni 2017

CNN-„Russland-Story ist nichts als heiße Luft“ /ARD„Faktenschlacht“ gegen Hersh

CNN-Politik-Kommentator Van Jones in Undercover-Video:
„Russland-Story ist nichts als heiße Luft“

Die Undercover-Filmaktivisten von Project Veritas haben am Mittwochabend ein neues Video veröffentlicht. Darin gesteht CNN-Politikkommentator Van Jones offen ein, „das ganze Russland-Ding“ bestehe nur aus „heißer Luft“. CNN bemüht sich um Schadensbegrenzung.
Hier weiter und zum Video: https://deutsch.rt.com/nordamerika/53213-cnn-politik-kommentator-van-jones-russland-berichterstattung-heisse-luft/

 

„Faktenschlacht“ gegen Hersh – spielen wir doch mal Gericht
Von Jens Berger /NachDenkSeiten

Seymour Hershs großer Artikel zum vermeintlichen Giftgasangriff in Syrien hat nicht nur bei Lesern der NachDenkSeiten großes Interesse hervorgerufen. Auch die umstrittenen „Faktenfinder“ der Tagesschau haben sich des Themas angenommen und riefen auch gleich die „Faktenschlacht um Chan Scheichun“ aus – eine selten dumme Formulierung, da weder Hersh noch seine Kritiker über Fakten verfügen. Es geht vielmehr um Inidzien, deren Bewertung und vor allem um subjektive Einschätzungen. Wenig überraschend ist auch, dass die Tagesschau unter dem Deckmantel der Objektivität wieder einmal sehr subjektiv die Position der westlichen Regierungen übernimmt. Wie wenig dies mit vorbildlichem Journalismus zu tun hat, zeigt ein Gedankenspiel: Tun wir doch mal so, als handele es sich hier um ein Gerichtsverfahren. Sie werden staunen. Im Anhang finden Sie auch noch einige interessante Leserzuschriften zum Thema.
Hier weiter: http://www.nachdenkseiten.de/?p=38967#more-38967

28. Juni 2017

Wie der Westen den Islamischen Staat erschuf – Auch die EU und Deutschland haben den sogenannten Islamischen Staat miterschaffen. – von Nafeez Ahmed

Hier lesen Sie eine teilweise Übersetzung eines Hintergrundartikels von Nafeez Ahmed zur treibenden Rolle des Westens bei der Entstehung des Islamischen Staates in Irak und Syrien.
Aus Aktualitätsgründen wurde dabei nur der zweite Teil des Artikels übersetzt, der den bezeichnenden Titel „Der lange Krieg“ trägt. Der Autor beschreibt darin zum einen die Finanzquellen des IS, vor allem die Entwicklung des Ölschmuggels, der mit Hilfe nicht nur der Türkei, sondern auch der USA, der EU, Israels und der kurdischen Regionalregierung des Irak vonstattengeht.
Zum anderen zeichnet er die strategischen Planungen nach, die hinter der gleichzeitigen Förderung und „Bekämpfung“ des IS insbesondere durch die USA stehen. Im Licht dieser Strategieplanungen, die noch auf Entwürfe der Bush-Regierung in Zusammenarbeit mit der RAND-Corporation (und letzten Endes auf einen israelischen Strategieentwurf aus den 1990er Jahren) zurückgehen, dürfte es sich sowohl bei der Bewaffnung der kurdischen Peschmerga durch die deutsche Bundesregierung als auch beim 2015 beschlossenen direkten Kriegseintritt Deutschlands wohl weniger um einen „Kampf gegen den Terror“ als vielmehr um einen Beitrag zur geostrategischen Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens handeln – in einem „langen Krieg“ an der Seite der USA, der unter anderem die Schaffung eines kurdischen Ölstaates mit einschließt.

Hier weiter: https://www.rubikon.news/artikel/wie-der-westen-den-islamischen-staat-erschuf

28. Juni 2017

Golf-Monarchien: Streit über Instrumentalisierung des Islamismus Was uns das Zerwürfnis zwischen Riad und Doha sagen kann – von Wilhelm Langthaler

Viele sind von der Wucht des saudischen Angriffs auf ihren kleinen Bruder Qatar überrascht – haben sie nicht alle den Jihadismus unterstützt? Ein Blick auf den Kern des Streits kann helfen allzu simple Erklärungsmuster zu überwinden.

Formal gesehen ist Qatar der Saud-Monarchie am ähnlichsten, denn das Thani-Regime bekennt sich offiziell ebenfalls zum Wahabismus, was für die anderen Golfdiktaturen nicht gilt. Doch gerade diese scheinbare Übereinstimmung ist hilfreich um zu verstehen, dass der ideologisch-konfessionelle Faktor trotz allem für die Sauds nicht der entscheidende ist.

Die Saud-Monarchie ist – neben Israel – die wichtigste Stütze der von den USA geführten globalen Ordnung in der Region. Der Arabische Frühling war akutes Zeichen deren Brüchigkeit. Die Sauds kennen da nur eine Sprache – hau drauf, direkte Repression. Sie sind die offenen Feinde jeglicher demokratischen und linkssäkularen Bestrebungen, aber eben auch jeder Infragestellung des monarchischen Prinzips und sei es durch islamische Massenbewegungen.

Bestes Beispiel dafür ist der Militärputsch General Sisis in Ägypten 2013 gegen die Muslimbrüder, die durch Wahlen an die Regierung gekommen waren. Hauptunterstützer des blutigen Coups von außen war das Haus Saud, ungeachtet der Tatsache, dass die Militärs als säkular gelten und die Muslimbrüder als Inkarnation des Politischen Islam.

Die USA unter Obama waren da vorsichtiger. Sie sahen die Notwendigkeit von Reformen, um den rachitischen Regimen wieder etwas Blut zuzuführen, ihre verlorene Massenbasis wiederherzustellen. Washington wollte die Muslimbrüder oder ähnliche Kräfte einbinden – um Revolutionen zu verhindern, nicht um sie zu fördern. Nicht nur den Sauds passte das gar nicht, sondern auch viele Linke sahen in den Muslimbrüdern das Werkzeug des Imperialismus gegen die alten Regime, die sich gerne auf eine antikoloniale Vergangenheit bezogen.

Genau hier liegt die ausschlaggebende Differenz zu den Herrschern von Qatar, den Thanis. Seitdem der Herrscher vor zwei Jahrzehnten seinen Vater weggeputscht hat, setzt der Scheich in seiner Außenpolitik auf islamische Strömungen einschließlich des Massenelements. Daher haben sie konsequent die Muslimbrüder unterstützt und der Hamas den Rücken gestärkt. (Die Sauds haben seit dem Ende der UdSSR keine Unterstützung mehr gewährt und quietistische Strömungen des Salafismus bevorzugt.) Die Taliban unterhalten in Doha ihre einzige offizielle Vertretung außerhalb Afghanistans. Auch diverse Jihadisten-Gruppen zählen zu ihren (Gesprächs-)Partnern. Zudem kommt ein liberalerer Zugang zum Medien-, Ideologie- und Kulturapparat, dessen bekanntester Ausdruck der Sender Al Jazeera ist. Mit ihm konnten weite Teile der Bevölkerung in der ganzen arabischen Welt angesprochen werden. Er wurde so zur politischen Waffe in der Hand des Monarchen, vor dem die Kritik natürlich Halt machen muss.
Ganzer Text:
http://www.antiimperialista.org/de/content/golf-monarchien-streit-%C3%BCber-instrumentalisierung-des-islamismus

28. Juni 2017

Hilfe für Kurden verhängnisvoll für USA: Ex-Botschafter sagt Pleite in Syrien voraus (sputniknews)

https://de.sputniknews.com/politik/20170623316302266-us-koalition-mit-kurden-ohne-chancen-auf-erfolg-ex-botschafter/ 23.06.2017

Die syrische Regierung und ihre Verbündeten werden den USA den Weg zu mehr Einfluss in Syrien letztendlich versperren. Dann wird sich das Vertrauen der Kurden in die USA als großer Fehler erweisen. Dies sagte der frühere US-Botschafter in Damaskus Robert Ford der Zeitung „Asharq Al-Awsat“, einem arabischen Blatt aus London.

„Es ist aus“ mit dem Plan der USA, Assad zu stürzen und die Erfolge des Irans in Syrien zu untergraben, sagte der frühere Botschafter Robert Ford. Er war US-Botschafter in Damaskus in der Amtszeit Barack Obamas.

Der ehemalige US-Präsident Obama „hat seinem Nachfolger Trump keine Möglichkeit gelassen, die eigenen Ziele zu erreichen“, nämlich den IS zu bekämpfen und Irans Einfluss in der Region zu schwächen.

Während Russland und der Iran den syrischen Präsidenten Assad stärken, fördern die USA die illegale Koalition – die Demokratischen Kräfte Syriens –, die größtenteils aus Kurden bestehen. Moskau und Teheran schützen den syrischen Präsidenten vor Terroristen und bewaffneter Opposition, die versuchen, in Syrien mit Waffengewalt zu putschen. So sagte es der Diplomat laut der Zeitung.

Die Prognose des Ex-Botschafters für die kommenden Jahre: „Der Iran wird seinen Erfolg weiterentwickeln.“ Assad mit seinem festen Standbein im Westen Syriens und der Iran, der die Pro-Regierungs-Kräfte unterstütze, würden die USA letztlich zwingen, den Osten Syriens zu verlassen, so Robert Ford laut der Zeitung. „Das wird in etwa genauso sein wie mit der schiitischen Hisbollah im Libanon der 1980er Jahre, die ebenfalls vom Iran unterstützt wurde.“

Der syrische Staatschef werde „möglicherweise in zehn Jahren“ das ganze Land zurückgewinnen, sagte Ford. Mit etwaigen Anklagen wegen Kriegsverbrechen müsse Assad nicht rechnen, er sei jetzt schon siegreich aus der Lage hervorgegangen.

Dass die USA indes scheiterten, liege an den vielen Fehlern Washingtons in 2011. Er sei ausdrücklich gegen die Entscheidung Obamas und Hillary Clintons gewesen, Assad während der Massenproteste in Syrien öffentlich zum Rücktritt aufzufordern, sagte Robert Ford.

Als die Opposition zum massiven Aufstand gegen die syrische Regierung übergegangen sei, habe die CIA letztlich beschlossen, die Aufständischen auszubilden und auszurüsten. Diese Gruppen seien auch von der Türkei und einigen Golfstaaten, wie Saudi-Arabien und Katar, gefördert worden.

Zahlreiche Rebellengruppen sind letztlich in den weitaus radikaleren sunnitischen Einheiten wie ISIS und Al-Qaida aufgegangen, wie der Ex-Botschafter erklärt. Als die Dschihadisten dann einen immer höheren Stellenwert bei den syrischen Kämpfern einnahmen, haben die USA sich auf die Bekämpfung des IS umorientiert und sind zur Förderung der Demokratischen Kräfte Syriens übergegangen.

Viele Kurden haben den Aufstand gegen Assad von Anfang an Unterstützt – in der Hoffnung auf eine eigene Autonomie im Norden Syriens, ähnlich dem irakischen Kurdistan, wie Ford sagt. Dennoch haben sie gegen den IS und die bewaffnete Opposition kämpfen müssen, die von der Türkei unterstützt wird. Ankara möchte schließlich seit langem den kurdischen Nationalismus in der Region niederschlagen.

In dem Widerstand der regierungsfreundlichen und regierungsfeindlichen Kräfte hätten sich die Demokratischen Kräfte Syriens bislang größtenteils neutral verhalten. Aber der Konflikt der USA mit den Pro-Regierungs-Kräften spitze sich zu. Nach den Zusammenstößen der syrischen Armee und der Demokratischen Kräfte Syriens hätten die Vereinigten Staaten einen syrischen Kampfjet abgeschossen – ein bislang beispielloser Vorgang. Das Flugzeug sei zu nah an die kurdischen Stellungen geflogen, hieß es zur Begründung.

Doch sei das Vertrauen der Kurden in die USA „ihr allergrößter Fehler“, betonte der Ex-Botschafter. Letztlich werde Washington sie fallen lassen, zugunsten anderer Ziele in der Region. Die US-Unterstützung der Kurden werde ebenso verschwinden, wie dies nach der Invasion im Irak, nach der IS-Niederlage in Rakka und an vielen anderen Orten gewesen sei.

28. Juni 2017

Video der ganzen Presskonferenz Lawrow/Gabriel – Lawrow: Moskau wird auf mögliche US-Provokationen gegen Syrien angemessen und würdevoll reagieren (RT Deutsch)

Hier zum
ab Minute 20:20 deutsche Übersetzung:

:https://deutsch.rt.com/international/53166-lawrow-moskau-wird-auf-mogliche/

Lawrow: Moskau wird auf mögliche US-Provokationen gegen Syrien angemessen und würdevoll reagieren

28.06.2017

Russland wird „angemessen und mit Würde“ auf mögliche Provokationen der USA gegen die syrische Armee antworten. So antwortete Russlands Außenminister Sergei Lawrow auf die Frage eines RT-Korrespondenten, wie Moskau auf mögliche Handlungen der USA und ihrer Alliierten reagieren wird.

Russlands Außenminister bestätigte, dass US-Außenminister Rex Tillerson ihn telefonisch kontaktiert und ihm mitgeteilt hatte, dass Damaskus angeblich eine „erneute“ Chemiewaffenattacke gegen Oppositionsgruppen vorbereite.

„Ich habe ihn daran erinnert, dass die völlig unbegründeten Behauptungen, die syrische Luftwaffe hätte während der Luftangriffe auf Chan Scheichun am 4. April angeblich Chemiewaffen eingesetzt, bisher nicht untersucht wurden“, so Lawrow.

Moskau hoffe, dass die Vereinigten Staaten das Regime der Nichtverbreitung von Chemiewaffen unterstützen wird, anstatt auf Aufklärungsinformationen zu spekulieren und sie zur Ausführung von Angriffen auf die Regierungskräfte Syriens zu nutzen, so Lawrow.

„Es heißt, immer wieder gebe es hundertprozentige Beweise, diese dürfen aber nicht mit sonstigen Akteuren geteilt werden, weil diese Beweise in der Aufklärungstätigkeit ergattert wurden und deshalb dürfe man sie auch nicht teilen. Wissen sie, dass finde ich schon nicht mehr interessant. Ähnlich geht man vor, wenn man Russland Hackerangriffe auf staatlicher Ebene vorwirft. Ähnlich geht man vor, in vielen anderen Fällen, wenn keine Informationen offengelegt werden in Bezug auf Syrien, oder Libyen, oder was auch immer“, erklärte Russlands Chefdiplomat.

Deutschland sehe die Sache naturgemäß anders, erklärte Bundesaußenminister Gabriel. „Für uns gibt es wenig Zweifel an der Tatsache, dass das syrische Regime diesen chemischen Angriff gefahren hat“, sagte er.

„Wir wissen, dass wir mit dieser Regierung [von Assad] Verhandlungen führen müssen, damit wir in Syrien den Krieg beenden können, wir wissen auch, dass die Frage der Zukunft von Herrn Assad und seiner Regierung erst im Laufe von Verhandlungen geklärt werden kann. Aber es ist völlig eindeutig, dass wir den jetzt nicht für jemanden halten, den es in besonderer Weise zu schützen gilt“, sagte der Politiker.

28. Juni 2017

Fake News: „Fast alle Berichte über Russland Bullshit“ – Versteckte Kamera bei CNN-Produzent (RT Deutsch)

 

27.06.2017

Der hochrangige CNN-Produzent John Bonifield wurde mit versteckter Kamera gefilmt, wie er über die Russland-Berichterstattung seines Senders herzieht. Die anti-russischen Berichterstattung sei ihm zufolge in erster Linie den Einschaltquoten geschuldet, nicht den Fakten.

Hier weiter: https://deutsch.rt.com/kurzclips/53075-fake-news-fast-alle-berichte-bullshit-cnn/

28. Juni 2017

Will Trump follow the Bush playbook and start a war with Iran? (defenseone)

 

The ingredients are in place for the United States to repeat a scenario that has cost us dearly in the past: the misuse of intelligence to muster public support for an unwise war. Fifteen years ago, Bush administration officials led the nation to invade Iraq based on their own political agenda more than facts. This time the adversary would be Iran, the target of unrelenting hostility from the Trump administration.

http://www.defenseone.com/ideas/2017/06/cherry-picking-intelligence-war-middle-east-here-we-go-again/139030/

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