Archive for August 12th, 2018

12. August 2018

Israels Außenministerium diktiert britischer BBC, wie sie zu berichten

Bei den israelischen Luftangriffen am Mittwoch den 8. August wurde auch eine im neunten Monat schwangere Frau und deren 18 Monate alte Tochter getötet. Als der britische Sender BBC am 9. August um 05:40 Uhr über Twitter die Nachricht verbreitete, „israelische Luftschläge töten eine schwangere Frau und ein Baby“ reagierte das israelische Außenministerium empört und befahl dem britischen Sender um 08:25 Uhr „Ändere das sofort!!!“ – Brav folgte der britische Sender  der Anordnung aus Israel und schrieb nun um 11:08 „Das israelischen Militär sagt es habe auf Hamas-Standorte gezielt nachdem diese Dutzende Raketen auf Israel abgeschossen hatte.“ Siehe Artikel:
Israels Außenministerium diktiert britischer BBC, wie sie zu berichten hat https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/74320-israels-aussenministerium-diktiert-britischer-bbc/

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12. August 2018

Daniel Ortega im Exklusiv-Interview für RT: „Es war für die USA inakzeptabel, uns in Ruhe zu lassen“

12. August 2018

Daniel Ortega im Exklusiv-Interview für RT: „Es war für die USA inakzeptabel, uns in Ruhe zu lassen“

12. August 2018

Erdogan warnt USA vor endgültigem Bruch

Istanbul. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die USA vor einem endgültigen Bruch zwischen den beiden NATO-Partnern gewarnt. Wenn Washington sich nicht respektvoller verhalte, müsse Ankara sich »neue Freunde und Verbündete suchen«, warnte Erdogan in der New York Times vom Samstag. Bei Auftritten in der Türkei sprach Erdogan erneut von einem »Wirtschaftskrieg« gegen sein Land, in dem Dollar, Euro und Gold die »Gewehrkugeln, Kanonen und Raketen« seien. Hintergrund der aktuellen Eskalation ist die Inhaftierung eines Geistlichen aus den USA in der Türkei. »Sie tauschen ihren strategischen NATO-Partner gegen einen Priester ein«, warf Erdogan den USA bei einer Kundgebung in der Stadt Ünye am Schwarzen Meer vor. (AFP/jW)

12. August 2018

Die US-Amerikaner lieben Sanktionen, weil sie wirtschaftlich besonders stark sind. Sie betrachten das als Krieg ohne Blut. Der Historiker Michael Stürmer im Gespräch mit dem Deutschlandfunk.

sanctions

12. August 2018

US-Sanktionen: Wird der Iran zum neuen Nordkorea? (RT Deutsch)

12.08.2018

Die ersten Sanktionen gegen den Iran sind in Kraft getreten, weitere werden folgen. Die Frage ist nun: Wer gewinnt das wirtschaftliche Armdrücken? Wird der Iran nachgeben, oder beißt sich Donald Trump an der Islamischen Republik die Zähne aus?

von Dr. Kamran Gasanov

den Artikel hier lesen:
https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/74391-us-sanktionen-wird-der-iran-zum-neuen-nordkorea/

12. August 2018

NOTICIAS DE AMERICA LATINA Y EL MUNDO, 12 de Agosto 2018

 

Coordinador Alemania PCChile

Chile- Freundschaftsgesellschaft Salvador Allende e.V

Chile- Amistad Salvador Allende, Berlin- Alemania

http://bit.do/eupyR

12. August 2018

100 Jahre: Der Plan Russland wie eine Orange zu zerlegen. Schon der deutsche Kaiser Wilhelm II. verfolgte die sogenannte Orangenschalen-Strategie. – von Ana von Keitz

Schon der deutsche Kaiser Wilhelm II. verfolgte die sogenannte Orangenschalen-Strategie.

Über die Farben-Revolutionen und die „orangene Revolution“ in der Ukraine 2004.

Artikel als PDF
http://bit.do/eupAf

Das Auswärtige Amt des Deutschen Kaiserreiches zu Beginn des I. Weltkrieges 1914 auf der Suche nach Konzepten, den Kriegsgegner Rußland zu schwächen und nach einem
gewonnenen Krieg die deutsche Hegemonie über die Territorien des damaligen Zarenreiches zu sichern:

– Einrichtung einer „Zentralstelle für Auslandsdienst“. Darin mitarbeitende Ideengeber: Paul Rohrbach, ein im Zarenreich geborener Baltendeutscher sowie Matthias Erzberger (*), Zentrumspolitiker: Rohrbach, Verfechter einer Gründung einer Ukraine als eigenständigen Staat über eine bestehende ukrainische Nationalbewegung. (Ukraine, das „Grenzland“ besetzt, assoziiert von Österreich-Ungarn, Polen und Rußland), Erzberger’s Vorstellung: „Rußland von der Ostsee als auch vom Schwarzen Meer abzuschließen.“ (Veröffentlicht in seiner Kriegszieldenkschrift vom 2. September 1914.)

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Mittel dazu:
– die „Befreiung der nichtrussischen Völkerschaften“ im Zarenreich „vom Joch des Moskowitertums (**) und Schaffung von Selbstverwaltung im Innern der einzelnen Völkerschaften.“ Damals genannt „Dekompositionstheorie“. „Alles dies unter militärischer Oberhoheit Deutschlands, vielleicht auch mit Zollunion.“;

– Minderheiten zur Rebellion gegen das Zarenreich veranlassen. Die Koordinierung oblag der „Zentralstelle für Auslandsdienst“;

– beide Vertreter plädierten für die „Zerlegung des russischen Kolosses in seine natürlichen, geschichtlichen und ethnographischen Bestandteile: Finnland, die Ostseeprovinzen, Litauen, Polen, Bessarabien, die Ukraine, der Kaukasus und Turkestan“;

– Die Vorstellung davon veranschaulichte das Bild, „daß (sich) Rußland auseinandernehmen läßt wie ein Apfelsine“ und daß dabei „bei gehöriger Vorsicht durch keinen Riß und keine Wunde ein Tropfen Saft zu fließen braucht“. Herausragend unter den Apfelsinenscheiben die Ukraine. “Wenn aber der Tag kommt, wo Rußland das Schicksal herausfordert, und dann hat zufällig dort, wo bei uns die Entscheidungen getroffen werden, jemand soviel Kenntnis von den Dingen und soviel Entschlossenheit, daß er die ukrainische Bewegung richtig loszubinden weiß – dann, ja dann könnte Rußland zertrümmert werden.“ „Wer Kiew hat, kann Rußland zwingen!“

– „Der deutsche Kaiser Wilhelm II. verfolgte die sogenannte Orangenschalen-Strategie: wie die Schale der Südfrucht vom Fruchtfleisch sollten die nichtrussischen Randgebiete von Kernrußland getrennt werden.“ (***)

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Versuchte Realisierung:
In einer Position militärischer Stärke des Deutschen Kaiserreiches gegenüber dem revolutionären Rußland Anfang 1918 wurden diese Konzepte der „Zentralstelle“ zur Zerschlagung des Zarenreichs reaktiviert = Fast zeitgleich mit dem Vertrag von Brest Litowsk mit Rußland schloß das Kaiserreich einen Vertrag mit der „Ukraine“, die als Staat noch gar nicht existierte, ab. Durch ihre Anerkennung als Vertragspartnerin wurde sie zu einem staatlichen Subjekt erhoben.
Es war geschichtlich zu früh. Im Zerfallsprozeß der Sowjetunion verkündete die Ukraine am 24. August 1991 ihre Eigenstaatlichkeit. Als eine der ersten Regierungen erkannte die Bundesrepublik Deutschland sie in aller Form an. „Orangene Revolution“ in der Ukraine 2004. Nicht ausgereift. 2013/2014 soziale Proteste in der Ukraine zum Putsch dirigiert – 2014 – In 100 Jahren von der Apfelsine zur Orange. Oder ist alles nur ein Zufall?

(*) Matthias Erzberger hat für das Deutsche Kaiserreich am 11. November 1918 in Compiègne das Waffenstillstandabkommen
unterzeichnet. Er wurde 1921 ermordet.
(**) Siehe auch Konrad Adenauer’s Vokabular in den 1950er Jahre
(***) zitiert aus „Revolutionär Seiner Majestät“ von Klaus Wiegrefe u.a, Der Spiegel 50/2007
Zitiert aus „Die ukrainische Sache“ von Jörg Kronauer, junge welt, 21. Juni 2012
Ana Barbara von Keitz, Berlin, 20. April 2014

P.S. Als ich meinen Osterspaziergang an der Oder in Frankfurt machte, kam ein Mann auf mich zu und sprach unentwegt mit einem slawischen Akzent klagend und empört auf mich ein. Um mich ihm als Wohlgesonnene zu zeigen, sprach ich in seinen Redefluß meine entdeckte „Orangen-Theorie“ hinein. Ich hatte den Eindruck, er hätte sie nicht wahrgenommen, doch als er ging, rief er: “Eßt Apfelsinen und laßt uns in Ruhe!“

(*) Matthias Erzberger hat für das Deutsche Kaiserreich am 11. November 1918 in Compiègne das Waffenstillstandabkommen
unterzeichnet. Er wurde 1921 ermordet.
(**) Siehe auch Konrad Adenauer’s Vokabular in den 1950er Jahre
(***) zitiert aus „Revolutionär Seiner Majestät“ von Klaus Wiegrefe u.a, Der Spiegel 50/2007
Zitiert aus „Die ukrainische Sache“ von Jörg Kronauer, junge welt, 21. Juni 2012
Ana Barbara von Keitz, Berlin, 20. April 2014
P.S. Als ich meinen Osterspaziergang an der Oder in Frankfurt machte, kam ein Mann auf mich zu und sprach unentwegt mit einem slawischen Akzent klagend und empört auf mich ein. Um mich ihm als Wohlgesonnene zu zeigen, sprach ich in seinen Redefluß meine entdeckte „Orangen-Theorie“ hinein. Ich hatte den Eindruck, er hätte sie nichtwahrgenommen, doch als er ging, rief er:“Eßt Apfelsinen und laßt uns in Ruhe!“

FRIEDENSVERTRAG VON BREST-LITOWSK VOM 3. MÄRZ 1918
(POLITISCHER HAUPTVERTRAG) LINK

Vor 100 Jahren
Der Brotfrieden mit der Ukraine LINK

 

12. August 2018

Explosive neue Doku von Filmemacherin Gaby Weber: Wie #Monsanto seine Risiken auf #Bayer abwälzte / Geheimgehaltener Fusionsvertrag jetzt online

Gaby Weber schreibt in einer e-mail:

Hallo an Alle,

ich habe gerade meinen neuen Film (21 Minuten) bei Youtube hochgeladen:

Weiter schreibt sie:

Es geht darum, wie Monsanto seine Risiken auf Bayer abgewälzt hat. Ihr habt sicher von dem am Samstag veröffentlichten Urteil aus San Francisco gehört, wo Monsanto – also jetzt Bayer – zu einem dreistelligen Millionenbetrag verurteilt wurde, weil es nicht ausreichend über die Gefährlichkeit seines Pestizids Glyphosat hingewiesen hat. Auf Bayer kommt damit eine Prozesslawine nicht nur in den USA zu, aber dort ist es am teuersten. Es geht in diesem Film nicht um die Umweltfragen – dazu habe ich ja einen 75-Minüter über Monsanto in Argentinien gemacht – sondern um die Haftungsrisiken, die nunmehr Bayer zu 100 Prozent übernommen hat. Dahinter steckt der größte Vermögensverwalter der Welt, Blackrock. Den Fusionsvertrag hält Bayer geheim, ich habe ihn aber aus anderer Quelle besorgt und im Film verwertet. Außerdem habe ich ihn auf meine homepage gestellt, wo ihr ihn komplett runterladen und studieren könnt: http://www.gabyweber.com/dwnld/Fusionsvertrag.pdf

Ich wäre euch für Verbreitung dankbar!

Ansonsten hatte Fefe einen Spendenaufruf für meine Prozesse veröffentlicht und trotz Urlaubszeit ist ausreichend zusammen gekommen – ausschließlich für die Prozesse. Allen die gespendet haben, vielen Dank an dieser Stelle. Ich habe auch gleich noch gegen das Kanzleramt einen neuen eröffnet, diesmal nach Presserecht. Ich halte euch wie immer über die Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Herzliche Grüße

Gaby Weber

Hier ihre neue Doku:

 

12. August 2018

Ehemalige US-Geheimdienstler warnen #Trump : Die erfundenen „geheimdienstlichen Erkenntnisse“ über den #Iran könnten katastrophale Folgen haben.


Obwohl schon wieder zu einem Krieg und zwar diesmal gegen den Iran getrommelt wird, dürften die an den US-Präsidenten gerichteten Warnungen genauso ungehört verhallen, wie die vor dem Überfall auf den Irak geäußerten – was eine Weltkatastrophe zur Folge hätte

Memorandum an den US-Präsidenten
Von den Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)
Betreff: Die geheimdienstlichen Erkenntnisse gegen den Iran fallen schon bei einem „Geruchstest“ durch.

Herr Präsident,

als die Regierung George W. Bushs vor 15 Jahren den Angriff auf den Irak vorbereitete, konnten wir keinen zwingenden Grund für einen Krieg sehen. Deshalb entschieden wir uns dafür, den Präsidenten Bush darauf aufmerksam zu machen, dass er vom Vizepräsidenten Dick Cheney und anderen ausgetrickst worden war. Wir nahmen zu seinen Gunsten an, dass er die „geheimdienstlichen Erkenntnisse“, die Colin Powell vor den Vereinten Nationen präsentierte, wirklich glaubte; der hatte behauptet, es lägen „unwiderlegbare und unbestreitbare“ Beweise dafür vor, dass der Irak Massenvernichtungswaffen besitze und eine „unheilvolle Verbindung“ zwischen Saddam Hussein und Al-Qaida bestehe.

Uns Veteran Intelligence Professionals for Sanity / VIPS (ehemaligen Geheimdienstlern für Vernunft) war jedoch klar, dass die von Powell vorgebrachten „geheimdienstlichen Erkenntnisse“ frei erfunden waren. Deshalb haben wir Präsident Bush noch am gleichen Tag, am Nachmittag des 5. Februar 2003, in einem ähnlichen Memorandum empfohlen, „doch Rat auch außerhalb des Kreises derjenigen zu suchen, die unbedingt einen Krieg wollen, für den wir keinen zwingenden Grund sehen, und von dem wir glauben, dass seine unbeabsichtigten Folgen vermutlich katastrophal sein werden“.

Es bereitet uns keine Genugtuung, dass wir damals mit der vorhergesagten politischen und humanitären Katastrophe im Irak richtig lagen, auch wenn wir ignoriert wurden. Den US-Bürgern wurde dann erzählt, die Geheimdienste hätten sich „geirrt“. Das stimmte aber nicht, es wurde einfach nur gelogen und betrogen, und einige unserer damaligen Kollegen haben sich leider auch daran beteiligt.

Fünf Jahre nach Powells Rede hat der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses des Senats das Ergebnis einer von Mitgliedern beider Parteien durchgeführten Untersuchung (der damaligen Vorkommnisse) in wenigen Worte so zusammengefasst: „Zur Rechtfertigung des Krieges (gegen den Irak) hat die Regierung wiederholt „geheimdienstliche Erkenntnisse“ als Fakten präsentiert, die sich in Wirklichkeit als unbegründet, widersprüchlich oder sogar als nicht existent erwiesen haben. Damit wurde der US-Bevölkerung vorgegaukelt, die vom Irak ausgehende Bedrohung sei viel größer, als sie tatsächlich war.“

Jetzt werden erneut die Trommeln für einen militärischen Angriff geschlagen – diesmal auf den Iran. Wir Veteran Intelligence Professionals for Sanity und andere erfahrene, objektive Analysten werden allem Anschein nach wieder ignoriert. Wir sind in großer Sorge, weil ein Krieg (gegen den Iran) noch viel schrecklichere Folgen als der Krieg gegen den Irak hätte und zu einer Weltkatastrophe führen würde.
Hier weiterlesen: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP11418_130818.pdf

12. August 2018

#Moskau warnt #Berlin vor Forderungen nach „harten“ Russland-Kurs. Man werde dies nicht dulden, sagte Verteidigungsminister #Schoigu und erinnerte an den Ausgang des Zweiten Weltkrieges. „Nach all dem, was #Deutschland unserem Land angetan hat, müsste es in den nächsten 200 Jahren diesbezüglich lieber schweigen“

Von der Leyen hatte im April gefordert, „aus einer Position der Geschlossenheit und Stärke“ mit Moskau zu sprechen. Ein „harter“ Russland-Kurs sei nötig, wenn „Präsident Putin keine Schwäche schätzt“.

Am Samstag wurde Schoigu in einem Interview im russischen Fernsehen auf diese Äußerungen der deutschen Verteidigungsministerin angesprochen. Dabei empfahl Schoigu der deutschen Ministerin von der Leyen einen Rückblick in die Geschichte.

„Nach all dem, was Deutschland unserem Land angetan hat, müsste es in den nächsten 200 Jahren diesbezüglich lieber schweigen“, äusserte der russische Verteidigungschef.

Deutschland sollte seine „Großväter fragen“, was werde, wenn man mit Russland aus der Position der Stärke zu sprechen beginne, so Schoigu weiter. Dabei versicherte er, dass Russland für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit weiter offen sei.

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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte sich Ende April in einem Interview mit der Bild-Zeitung  für einen härteren Kurs gegenüber Moskau ausgesprochen.

Sie sagte: „Präsident Putin schätzt keine Schwäche. Anbiedern oder Nachgiebigkeit macht ihn nicht freundlicher“. Das Kernproblem bestehe darin, dass der Kreml Feindbilder brauche, die freien Gesellschaften des Westens nicht.

„Deshalb ist es wichtig, dass wir aus einer Position der Geschlossenheit und Stärke bereit bleiben zum Dialog mit Moskau.“

Die „Annexion der Krim“, Moskaus Position zur Lösung des Donbass-Konflikts und die Situation in Syrien verhindere eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland.

 

12. August 2018

Must-Watch #Russian Documentary, Banned in The West: The #Magnitsky Act — Behind the Scenes

WHO WAS Sergei Magnitsky, and why are we supposed to believe he was a hero?

https://nationalvanguard.org/2018/07/must-watch-russian-documentary-banned-in-the-west-the-magnitsky-act-behind-the-scenes/

12. August 2018

#Netanyahu behauptete 2006 in einem CNN Interview, die 9/11 Angriffe vom vorhergesagt zu haben.

Benjamin Netanyahu im CNN Interview von 2006. Netanyahu behauptete, die WTC-Angriffe (9/11) vom 11.September vorhergesagt zu haben. Premierminister Binyamin Netanyahu berief am 11. September 2001 eine Pressekonferenz ein, zu einer Zeit, als er keine politische Position innehatte, und erklärte, dass er den Angriff auf das World Trade Center sechs Jahre vorhergesagt hatte.

Netanyahu verteilte den Reportern Kopien von Seiten seines 1995 erschienenen Buches Fighting Terrorism: How Democracies Can Defeat Domestic and International Terrorism. https://amzn.to/2noHLXf *Nach einem mehrjährigen Zwischenspiel, in dem die Aufmerksamkeit gegen den Terrorismus gelockert wurde, sind neue Kräfte des nationalen und internationalen Terrors entstanden“, schrieb Netanyahu im Vorwort des Buches. „Unter ihnen sind vor allem die verschiedenen Stämme des militanten Islam, die ihr letztes Schicksal ebenfalls als eine endgültige Konfrontation mit dem Großen Satan, den Vereinigten Staaten, sehen.

Später im Buch schlug Netanyahu vor, dass die Iraner im Westen loyale Kämpfer einsetzen könnten, um eine Atombombe im Keller des World Trade Centers zu platzieren. „Das mag unglaublich klingen oder jenseits des Möglichen“, schrieb Netanyahu. „Leider ist es das nicht. Wer den verzerrten Fanatismus und die zunehmende technische Kompetenz islamischer Kämpfer kennt, kann dies nicht als wachsende Gefahr ausschließen.“

Netanyahu sagte auf der Pressekonferenz am 11. September 2001 voraus, dass der Tag ein Wendepunkt in der Geschichte der Vereinigten Staaten sein würde, ähnlich den Pearl Harbor-Angriffen von 1941. Er nutzte die Pressekonferenz, um Pläne für den Sicherheitszaun im Westjordanland anzugreifen und sagte, dass Israel keinen Zaun bauen könne, der höher als die Zwillingstürme sei.

Der amerikanische Schriftsteller Daniel Pipes kritisierte Netanyahu in einem Artikel von 2009, weil er behauptete, die Anschläge vom 11. September vorhergesagt zu haben. Ein Atombombenangriff auf die Zwillingstürme hätte ganz New York für Generationen unbewohnbar gemacht“, schrieb er. „Die beiden Flugzeuge vom 11. September flogen in das World Trade Center und zerstörten die Gebäude, aber ansonsten ist New York City heute noch sehr bewohnt und lebendig, eine dynamische Welthauptstadt.“ Neuere Behauptungen von Netanyahu, dass er den „militanten Islam, der das World Trade Center zu Fall bringt“, vorausgesagt habe, führten dazu, dass Netanyahu den 11. September nicht vorhersagte. „Die Diskrepanz zwischen dem eigentlichen Text des Buches von 1995 und den jüngsten Behauptungen enthüllt etwas Kleines, aber Beunruhigendes über Netanyahus Charakter, das mich an den Politiker erinnert, der in den 90er Jahren erfolglos als Premierminister diente, anstatt an einen älteren und weiseren „neuen Bibi'“, schrieb Pipes.

Quellen: Netanyahu claimed to have predicted WTC attacks:https://bit.ly/2OUXV7i

Did Binyamin Netanyahu Predict 9/11?: https://bit.ly/2vv4ZiD

12. August 2018

Das Scheinversprechen. Das Konzept der Diversität verschleiert gravierende Ungerechtigkeit. – von Chris Hedges (Rubikon)

Vielfalt, Gleichberechtigung, Toleranz – all das schwingt bei dem Begriff Diversität mit. Welcher aufgeklärte Geist könnte daran kritteln? Chris Hedges nimmt die Diversität in den USA unter die Lupe und aufs Korn. Er kritisiert: Hinter der ubiquitären Diversitätsmaske steckt die alte Rassenungerechtigkeit. Heute sind mehr Schwarze arm und abgehängt als zu Martin Luther Kings Zeiten.

Als schwarze Studenten 1970 das Büro des Dekans der Harvard Divinity School besetzten, um dagegen zu protestieren, dass es keine afroamerikanischen Wissenschaftler an ihrem Fachbereich gab, war die weiße Verwaltung gezwungen zu reagieren und schwarze Kandidaten zu Bewerbungsgesprächen einzuladen.

Sie baten James H. Cone, den bedeutendsten Theologen seiner Generation, zu einem Treffen nach Cambridge, Massachusetts. Doch die weiße Machtstruktur hatte nicht die Absicht, Cone eine Stelle anzubieten. In ihren Augen war es schlimm genug, schwarz zu sein. Schwarz, brillant und dazu leidenschaftlich unabhängig zu sein stieß ihnen auf. Und so erhielt die Stelle ein anpassungsfähiger, afroamerikanischer Kandidat, der noch nie ein Buch geschrieben hatte. Ein Umstand, der sich auch in den mehr als drei Jahrzehnten seiner Lehrtätigkeit in Harvard nicht ändern sollte.

Harvard bekam, was es wollte. Mittelmäßigkeit im Namen der Diversität. Es war ein klassisches Beispiel dafür, wie der weiße Machtapparat farbige Menschen einsetzt. Er entscheidet, wen er fördert und wen er zum Schweigen bringt. Als der damalige Major Colin Powell 1968 das Massaker an etwa 500 Zivilisten im vietnamesischen Mỹ Lai zu vertuschen half, war ihm eine glanzvolle militärische Karriere garantiert. Als sich Barack Obama der Chicagoer Politmaschine, der Wall Street und dem Establishment der Demokraten als fügsam erwies, wurde er in den U.S.-Senat und ins Präsidentenamt befördert.

Nur ein Werbetrick

Diversität in den Händen der weißen Machtelite – sowohl in der Politik als auch im Unternehmertum – ist ein Werbetrick. Ein neues Gesicht, eine Marke, wird nach vorne gebracht, begleitet von der üppigen finanziellen Entlohnung, die es mit sich bringt, wenn man dem weißen Machtapparat dient und dessen Spiel mitspielt. Es gibt keinen Mangel an Frauen (Hillary Clinton, Nancy Pelosi und Donna Brazile), Latinos (Tom Perez und Marco Rubio) oder Schwarzen (Vernon Jordan, Clarence Thomas und Ben Carson), die ihre Seele verkaufen, um von der Macht zu kosten.

In seinem Buch „We Were Eight Years in Power: An American Tragedy“ (Wir waren acht Jahre an der Macht: eine amerikanische Tragödie) schreibt Ta-Nehisi Coates: „Barack Obama ist direkt verantwortlich für den Aufstieg einiger schwarzer Autoren und Journalisten, die während seiner beiden Amtszeiten an Bedeutung gewonnen haben.“ Doch das trifft nur für jene schwarzen Autoren wie Coates oder Michael Eric Dyson zu, die sich als unterwürfige Cheerleader Obamas erwiesen. Wenn man aber, wie Cornel West, schwarz war und Obama kritisierte, wurde man isoliert und von Obama-Stellvertretern als Rassenverräter angegriffen.

(…)

Das Fehlen echten politischen Inhalts in unserem nationalen Diskurs hat diesen degradiert zu einer Debatte zwischen Rassisten und Leuten, die nicht als Rassisten gelten wollen. Die einzigen Gewinner in diesem selbstzerstörerischen Zickenkrieg sind Konzerne wie Goldman Sachs, gegen deren Interessen kein Amerikaner stimmen kann, und Eliteinstitutionen, die sich dem Erhalt der Plutokratie verschrieben haben. Drew G. Faust, die erste Präsidentin der Harvard-Universität, deren Ernennung einen Triumph für die Diversität darstellte, wurde mit Beginn ihres Ruhestands in den Vorstand von Goldman Sachs berufen und in dieser Rolle eine Vergütung von mehr als einer halben Million Dollar pro Jahr erhalten. Eine neue und „diversifizierte“ Gruppe von Kandidaten der Demokratischen Partei, mehr als die Hälfte davon rekrutiert aus CIA, Nationalem Sicherheitsrat und Außenministerium, hoffen auf einen Aufstieg zu politischer Macht, die auf dem alten Diversitätsschwindel beruht.

„Es ist eine Beleidigung der organisierten Bewegungen von Menschen, die diese Institutionen angeblich miteinbeziehen wollen“, meinte Ford. „Diese Institutionen schreiben das Drehbuch. Es ist ihr Drama. Sie wählen die Schauspieler, nach ihrem Gusto schwarze, braune, gelbe, rote Gesichter.“
Zum ganzen Artikel: https://www.rubikon.news/artikel/das-scheinversprechen

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