20. Januar 2020

Nein zu NATO-Kriegsmanövern – ja zu Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung (antidef20.de)

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Aufruf

Im April und Mai 2020 plant die NATO mit DEFENDER (Verteidiger!) 2020 eines der größten Manöver von Landstreitkräften in Europa seit Ende des Kalten Krieges.

Mit insgesamt 37 000 Soldatinnen und Soldaten aus 16 NATO-Staaten sowie aus Finnland und Georgien wird eine neue Dimension militärischer Aktivitäten erreicht. Bis zu 20 000 US- GIs mit entsprechendem schweren Gerät werden über den Atlantik und anschließend quer durch Europa an die russische Grenze transportiert. Ziel des Manövers ist neben der Zurschaustellung militärischer Überlegenheit die Demonstration einer blitzschnellen Verlegung kampfstarker Großverbände aus den USA an die NATO-Ostflanke.

Überall auf dem Kontinent demonstrieren Menschen gegen die lebensbedrohende Umweltzerstörung und für die Eindämmung des Klimawandels. Während die Jugend ihre Zukunft einfordert, praktiziert der größte Umweltzerstörer und Klimakiller Militär unbeeindruckt seine Rituale. Die Verhinderung dieses überdimensionierten Manövers wäre ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Deutschland wird mit dem neuen Joint Support and Enable Command der NATO in Ulm, den Umschlaghäfen Hamburg, Bremerhaven und Nordenham sowie den Convoy Support Centern in Garlstedt (Niedersachsen), in Burg (Sachsen-Anhalt) und auf dem sächsischen Truppenübungsplatz Oberlausitz südlich von Weißwasser zur Drehscheibe der Transporte.

Operativ zuständig für Transport und Manöver ist das US-Heereskommando Europa in Wiesbaden, geleitet wird es über das EUCOM in Stuttgart. Datenübertragung und ergänzende Lufttransporte erfolgen über die US-Air Base Ramstein. Parallel finden Truppenübungen auf den US-Übungsplätzen in Grafenwöhr und Hohenfels in Bayern statt.

Während der Transporte wird es zu schweren Einschränkungen des Straßen- und Schienenverkehrs entlang der Transportstrecken kommen. Die Bundeswehr hat mit der Deutschen Bahn AG eine Vorfahrtsregel für alle Militärtransporte vereinbart.

Die Größe des Manövers und die Örtlichkeit entlang der russischen Westgrenze stellen eine Provokation gegenüber Russland dar. Das Manöver birgt die Gefahr einer möglichen direkten Konfrontation zwischen militärischen Verbänden von NATO und Russland in sich. Auch der Zeitpunkt wurde nicht zufällig gewählt: 75 Jahre nach der Befreiung Europas vom Faschismus vor allem durch die Rote Armee marschieren wieder deutsche Soldaten an der russischen Grenze auf. Mit Defender 2020 senden die USA, Großbritannien und Frankreich ein geschichtsvergessenes Signal an den ehemaligen Verbündeten aus der Anti-Hitler-Koalition.

Das Manöver ist eine erneute Zuspitzung der Konfrontationspolitik von NATO und EU gegenüber Russland, die mit der Osterweiterung der NATO 1990 begonnen wurde und zur Einkreisung Russlands führte. Demgegenüber sollten Entspannungspolitik und freundschaftliche kooperative Beziehungen mit Russland das Gebot der Stunde sein. So wie es 1990 in der Charta von Paris von allen europäischen Staaten einschließlich Russland, den USA und Kanada gemeinsam formuliert wurde: „Das Zeitalter der Konfrontation und der Teilung Europas ist zu Ende gegangen. Wir erklären, dass sich unsere Beziehungen künftig auf Achtung und Zusammenarbeit gründen werden.“

Während in Deutschland, Europa und der Welt dringend gewaltige Mittel gebraucht werden, um die aktuellen Menschheitsprobleme zu lösen, wird in allen NATO-Staaten zielgerichtet auf die Erhöhung des Rüstungshaushaltes auf 2% des Bruttoinlandsproduktes hingearbeitet. Für die militärische Aufrüstung werden Mittel und Ressourcen verschlungen, die für soziale, ökologische und infrastrukturelle Aufgaben schmerzlich fehlen.

Im „2 plus 4“- Vertrag von 1990, der Grundlage der deutschen Einheit, wurde vereinbart: von deutschem Boden soll nur Frieden ausgehen. Dies ist auch der Kerngedanke des Grundgesetzes, dies muss die Grundlage deutscher und europäischer Politik sein.

Für diese Ziele treten wir ein und sagen entschieden:

NEIN zum NATO -Kriegsmanöver Defender 2020

Wir fordern:

– Entspannungspolitik und politische Konfliktlösungen statt militärischer Konfrontation

– Kooperation mit Russland in einem gemeinsamen Haus Europa

– konsequente Abrüstung und Umverteilung der freiwerdenden Mittel

Dafür werden wir überall vor und während des Manövers demonstrieren – gewaltfrei, aber gewaltig. Auf den Straßen, Plätzen und Brücken, den betroffenen Bahnhöfen, vor den Truppenübungsplätzen – in Deutschland und international. Mit einer Mahnwachen-Stafette an der gesamten Strecke, rechtlichen Schritten und Aktionen des zivilen Ungehorsams – kreativ und vielfältig.

Wir wenden uns an alle, die sich Sorgen um den Frieden machen!

Geht mit uns auf die Straßen, protestiert dort, wo ihr arbeitet und lebt!

Frieden braucht Bewegung, fangen wir mit diesem defENDEr an!

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Aufruf

20. Januar 2020

Wer hat den Flug 752 der Ukraine Airlines ins Visier genommen? Der Iran hat die Passagiermaschine abgeschossen, aber wer steckt wirklich dahinter – von Philip Giraldi, ehem. Spezialist für Terrorismusbekämpfung u. Ex-CIA Geheimdienstoffizier (ahtribune.com)

Quelle: https://ahtribune.com/world/north-africa-south-west-asia/iran/3818-who-targeted-ukraine-airlines-flight-752.html

Die Behauptung, Generalmajor Qassem Soleimani sei ein „Terrorist“ gewesen, auf einer Mission zur Durchführung eines „bevorstehenden“ Angriffs, bei dem Hunderte von Amerikanern getötet würden, stellte sich als Lüge heraus. Warum sollte man also etwas anderes in Bezug auf die jüngsten Entwicklungen im Iran glauben? Irak?

Um es klar zu stellen, Flug 752 der Ukraine International Airline mit Abflug von Teheran Imam Khomeini International Airport am Morgen des 8. Januar  mit 176 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord wurde durch die iranische Luftabwehr abgeschossen. Die Regierung der Islamischen Republik hat dies inzwischen zugegeben hat, aber die Geschichte in Bezug auf Cyberkriegsführung durch die USA und möglicherweise durch die israelische Regierung könnte erheblich umfangreicher sein.

Um es klar zu machen: Die iranische Luftabwehr befand sich in Alarmbereitschaft angesichts eines möglichen US-Angriffs in Folge des Raketenangriff seitens des Iran  gegen zwei US -Basen im Irak. Dies wiederum als Reaktion auf die Ermordung von Soleimani am 3. Januar.

Trotz der Spannungen und der Eskalation hatte die iranische Regierung den Luftraum des Landes nicht geschlossen. Zivile Passagierflüge verließen und landeten immer noch in Teheran, was mit ziemlicher Sicherheit ein Fehler der Beurteilung seitens der  Flughafenbehörden war. Aus unerklärlichen Gründen starteten und landeten Zivilflugzeuge auch nach dem Abschuss von Flug 752 weiterhin.

57 der Passagiere an Bord der abgeschossenen Passagiermaschine waren Iraner, die in Kanada lebten. Kanadas Premierminister Justin Trudeau verurteilte sowohl die iranische Regierung wegen ihrer Nachlässigkeit und auch die US-Regierung, indem Macron darauf hinwies, dass die Trump-Regierung absichtlich und rücksichtslos  die Spannungen mit dem Iran provoziert habe durch einen Angriff in der Nähe des Flughafens Bagdad, ungeachtet der Auswirkungen auf Reisende und andere Zivilisten in der Region.

Was anscheinend ein Fall von Fehlurteilen und menschlichem Versagen war, enthält jedoch einige Elemente, die noch erklärt werden müssen. Die iranische Raketenabwehr erlitt Berichten zufolge erhebliche „Blockierungen“ und der Transponder des Flugzeugs wurde einige Minuten vor dem Start der Raketen ausgeschaltet und die Übertragung wurde gestoppt  Es gab zudem auch Probleme mit dem Kommunikationsnetz des Luftverteidigungskommandos, die möglicherweise damit zusammenhängen.

Die elektronische Störung, die von einer unbekannten Quelle kam, bedeutete, dass das Luftverteidigungssystem auf manuellen Betrieb umgestellt werfen musste und sich beim Start auf menschliche Eingriffe stützte. Die menschliche Rolle bedeutete, dass sich das Bedienungspersonal in einer Drucksituation befand, in der er nur einen Moment Zeit hatte, um zu reagieren, und schnell ein Urteil fällen musste. Das Abschalten des Transponders, der dem Bediener und der Abwehrstation Tor Electronics automatisch signalisiert hätte, dass das Flugzeug zivil ist, zeigte stattdessen automatisch an, dass es feindlich sei. Der Betreiber, der besonders über die Möglichkeit des Eindringens von US-Marschflugkörpern gewarnt worden war, schoss daraufhin auf das Passagierflugzeug.

Die beiden Raketen, die das Flugzeug zum Absturz brachten, stammten von einem russischen System, das von der NATO als SA-15 bezeichnet wird und von den Russen als Tor-System bezeichnet wird. Die acht Raketen des Abwehrsystems sind normalerweise auf einem Kettenfahrzeug montiert. Das System umfasst sowohl ein Radar zur Erkennung und Verfolgung von Zielen als auch ein unabhängiges Abschusssystem, das über eine IFF-Systemfunktionalität (Identification Friend or Foe) verfügt, mit der Rufzeichen und Transpondersignale ausgelesen werden können, um Unfälle zu vermeiden.

Angesichts dessen, was an diesem Morgen in Teheran passiert ist, ist es plausibel anzunehmen, dass etwas oder jemand absichtlich sowohl in die iranische Luftverteidigung als auch in den Transponder im Flugzeug eingegriffen hat, möglicherweise im Rahmen eines Versuchs, einen Flugunfall zu verursachen, der daraufhin zurückzuführen wäre auf die iranische Regierung.

Das vom Iran verwendete SA-15 Tor-Verteidigungssystem weist eine große Sicherheitslücke auf. Es kann gehackt oder „getäuscht“ werden, sodass ein Eindringling sich als legitimer Benutzer ausgeben und die Kontrolle übernehmen kann. Die United States Navy und die Air Force haben Berichten zufolge Technologien entwickelt, die „feindliche Radarsysteme mit falschen und sich täuschend bewegenden Zielen täuschen“ können. Das Täuschen des Systems bedeutet auch das Täuschen des Betreibers. Der Guardian hat ebenfalls dokumentiert wie man aus der Ferne die Elektronik und das Ziel der betreffenden iranischen Raketen verändern kann.

Dieselbe Technologie kann natürlich auch verwendet werden, um den Transponder eines zivilen Verkehrsflugzeugs so zu verändern oder sogar zu maskieren, dass falsche Informationen über Identität und Standort gesendet werden.

Die USA verfügen über die Fähigkeit zur Cyber- und elektronischen Kriegsführung, so dass sie Signale sowohl in Bezug auf die Transponder von Verkehrsflugzeugen als auch in Bezug auf die iranische Luftverteidigung zu blockieren und zu ändern in der Lage sind. Israel verfügt vermutlich über die gleichen Fähigkeiten.

Joe Quinn von Sott.net schreibt auch eine interessante Hintergrundgeschichte zu den Fotos und Videomaterialien, die in der New York Times und anderswo veröffentlicht wurden, sowie über den Start der iranischen Rakete, den Aufprall auf das Flugzeug und die Überreste nach dem Absturz, einschließlich der Rakete.

Hinweie und Fotos von Wrackteilen erschienen am 9. Januar auf einem Instagram – Konto namens „Reiche Kinder von Teheran . Quinn fragt, warum sich die Rich Kids am Morgen des 8. Januar um 6 Uhr morgens in „einer Wohnsiedlung in der vorwiegend Menschen mit niedrigem Einkommen in der Nähe des Flughafens leben, aufgehalten haben, um zwar mit Kameras, die rechtzeitig auf den richtigen Teil des Himmels gerichtet waren, um eine Rakete zu filmen, die dann ein ukrainisches Passagierflugzeug trifft …? “

Fasst man die Faktenlage zum Konto von Rich Kids und die Möglichkeit eines elektronischen Krieges zusammen dann alles deutet auf ein vorsätzliches und sorgfältig geplantes Ereignis hin, von dem die Ermordung Soleimanis nur ein Teil war.

Nach dem Abschuss des Flugzeugs kam es im Iran zu Ausschreitungen von den Kräften welche die Regierung für ihre Unfähigkeit verantwortlich machen. Einige der Menschen auf der Straße fordern eindeutig das von den USA und Israel seit langem angestrebte Ziel eines „Regimewechsels“.

Nicht zuletzt wird jetzt ein Iran dargestellt, das obwohl zunächst als ein Opfer der Ermordung von Soleimani angesehen wurde, jetzt aber in vielen internationalen Medien als ein Land ohne jedes Prinzip und mit Blut an den Händen dargestellt wird.

Über den Absturz von Ukrainian International Airlines Flight 752 gibt es noch sehr viel Erklärungsbedarf.

Quelle:

https://ahtribune.com/world/north-africa-south-west-asia/iran/3818-who-targeted-ukraine-airlines-flight-752.html

 

20. Januar 2020

Pompeo rührt Werbetrommel. US-Außenminister fordert vor Lateinamerikareise Unterstützung für reaktionäre Kräfte der Region (junge Welt)

US-Außenminister Michael Pompeo wird nach seinem Auftritt bei der Libyen-Konferenz in Berlin am heutigen Montag in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá erwartet.

weiterlesen hier:
https://www.jungewelt.de/artikel/370886.usa-und-lateinamerika-pompeo-r%C3%BChrt-werbetrommel.html

20. Januar 2020

Die Berliner Libyen-Konferenz (II) german-foreign-policy.com

 

(Eigener Bericht) – Mit einiger Skepsis reagieren Experten auf die Ergebnisse der gestrigen Berliner Libyen-Konferenz. Zwar verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten in den Libyen-Krieg involvierten Länder gestern in der deutschen Hauptstadt eine Resolution, die insbesondere einen Waffenstillstand, die Durchsetzung des Waffenembargos und erste Schritte zur Rekonstruktion des libyschen Staates vorsieht. Doch fehlten ein förmliches Waffenstillstandsabkommen und ein Mechanismus zur Durchsetzung des Waffenembargos, hieß es etwa bei der niederländischen Denkfabrik Clingendael. Die Berliner Konferenz habe „in einer Art Parallel-Realität zum tatsächlichen Geschehen in Libyen“ stattgefunden, urteilt Wolfram Lacher, Libyen-Experte der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Bereits gestern wurde von neuen Anzeichen einer militärischen Eskalation berichtet. Auch wird offenbar beinahe die gesamte libysche Erdölproduktion blockiert. Deutsche Außenpolitiker stellen eine EU-Militärintervention unter Beteiligung der Bundeswehr zur Debatte.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8160/

19. Januar 2020

Wie „polnische Heimatarmee“ Ukrainer und Juden mordete – Neue historische Dokumente veröffentlicht (Sputniknews)

„Die reaktionären Elemente, vor allem die Untergrundkampforganisation AK, die sogenannte PKB (Polnische Untergrundpolizeikräfte), verfolgte eine ausgeprägte nationalistische Politik. Die gesamte in der Stadt verbliebene ukrainische Bevölkerung wurde massakriert oder erschossen. Die PKB-Kräfte vernichteten auch die verbliebenen Juden, die die Deutschen nicht vernichten konnten.“

weiterlesen hier:
https://sptnkne.ws/BctK

19. Januar 2020

Friedensbewegung bedeutet auch Umwelt- und Klimaschutz – Yannick Kiesel – Kundgebung „Kein Krieg gegen den Iran“ am 11.1. in Berlin (Naturfreunde Deutschlands)

19. Januar 2020

„Der feststehende Entschluss des Führers ist es, Leningrad dem Erdboden gleich zu machen“ – Die faschistische deutsche Wehrmacht belagerte die Stadt für 872 Tage – Bis zu 10 000 Hungertote pro Tag, insgesamt über 1 Million Einwohner der Stadt.

Adolf Hitler wollte den Entstehungsort der russischen Revolution aushungern.

Hitlers Rassenhass gegen den russischen Untermenschen, sein Hass gegen Juden und sein Antikommunismus waren der Grund für den Vernichtungswahn, der im Unternehmen Barbarossa, und in der Belagerung Leningrads den grössten Völkermord im Zweiten Weltkrieg nach dem Holocaust zur Folge hatte. Am 22. Juni überfiel die faschistische Wehrmacht die Sowjetunion mit 3,8 Millionen Soldaten. Ab September 1941 war Leningrad von den Deutschen eingeschlossen und die Stadt war in Folge 872 Tage lang vom Rest der Sowjetunion abgeschnitten. Schätzungen gehen von etwa 1,1 Millionen zivilen Bewohnern der Stadt aus, die infolge der Blockade ihr Leben verloren. Die meisten dieser Opfer verhungerten. Die Einschließung der Stadt mit dem Ziel, die Leningrader Bevölkerung systematisch verhungern zu lassen, gilt als eines der eklatantesten Kriegsverbrechen der deutschen faschistischen Wehrmacht während des Kriegs gegen die Sowjetunion. Bis zur Befreiung Berlins durch die Rote Armee im Mai 1945 starben nach Schätzungen insgesamt 28 Millionen Bürger der Sowjetunion.

Jetzt versucht die AFD die Schuldfrage zu relativieren. Alice Weidel twitterte das folgende anlässlich der (nur deutschen) Opfer von Flucht und Vertreibung 1945.

Die russische Botschaft antwortete sofort.

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19. Januar 2020

Anmerkungen zum „Trade Deal“ zwischen den USA und China – von Paul Craig Roberts (antikrieg.com)

Als erstes muss man verstehen, dass es sich nicht um ein Handelsabkommen handelt. Es ist Trump, der seine Zölle zurückzog, als er entdeckte, dass die Tarife auf US-Waren und amerikanische Verbraucher entfallen, nicht auf China. Trump verdeckt seine Rücknahme, indem er es ein Handelsabkommen nennt. Chinas Teil des Abkommens ist es, dem Kauf der US-Waren zuzustimmen, die es bereits zu kaufen beabsichtigte.

weiterlesen hier:
http://www.antikrieg.com/aktuell/2020_01_18_anmerkungen.htm

19. Januar 2020

New York Times berichtet über Vorgänge im Weißen Haus im Kontext der Ermordung des Generals Soleimani (luftpost-kl.de)

die New York Times hat berichtet, was sich in der Stunden vor dem iranischen Vergeltungsangriff für die Ermordung des Generals Soleimani und der nach diesem Angriff abgegebenen Erklärung des US-Präsidenten Trump im Weißen Haus abgespielt hat.

(s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP00520_190120.pdf )

19. Januar 2020

Who Targeted Ukraine Airlines Flight 752? Iran Shot It Down But There May Be More to the Story – by Philip Giraldi, former counter-terrorism specialist and CIA military intelligence officer (ahtribune.com)

Philip Giraldi, a former counter-terrorism specialist and military intelligence officer of the CIA, penned a piece in the American Herald Tribune speculating that the U.S. launched several cyber-attacks, one on an Iranian missile defense system, and another on the transponder of the doomed Ukrainian plane.

If nothing else, Iran, which was widely seen as the victim in the killing of Soleimani, is being depicted in much of the international media as little more than another unprincipled actor with blood on its hands. There is much still to explain about the downing of Ukrainian International Airlines Flight 752.

https://ahtribune.com/world/north-africa-south-west-asia/iran/3818-who-targeted-ukraine-airlines-flight-752.html

19. Januar 2020

Putin says Russia will combat the rewriting of WWII history with new free-to-all archive center (RT)

https://on.rt.com/a9aq

19. Januar 2020

Striking Paris Opera artists perform outdoor concert against pension reforms – while Macron flees theater amid protests (VIDEOS) – RT

https://on.rt.com/a9ak

19. Januar 2020

Putsch-Regierung in Bolivien schickt wieder Militär auf die Straße Soldaten marschieren in allen Provinzen und großen Städten auf. Ex-Innenminister der Regierung Morales im Krankenhaus verhaftet (amerika21)

Basisorganisationen bestimmen Kandidaten für Präsidentschaftswahl
La Paz. Offenbar aus Furcht vor Protesten hat die De-facto-Regierung unter Jeanine Áñez begonnen, die Provinzen und wichtigen Städte…

weiterlesen hier:
https://amerika21.de/2020/01/236546/bolivien-militaer-auf-der-strasse

Carlos Romero, der frühere Innenminister der Regierung von Präsident Evo Morales, ist am Dienstag in einem Krankenhaus in La Paz festgenommen worden. Er befand sich wegen gravierender Gesundheitsprobleme in ärztlicher Behandlung.

weiterlesen hier:
https://amerika21.de/2020/01/236494/bolivien-ex-innenminister-romero-haft

18. Januar 2020

Brasiliens Ureinwohner beschuldigen den rechtsextremen Präsidenten Bolsonaro „Genozid, Ethnozid und Ökozid“ zu planen. (telesur)

Nach einem viertägigen Treffen im brasilianischen Dorf Piaracu im Bundesstaat Mato Grosso gaben über 600 indigene Führer am Freitag ein Manifest heraus, in dem sie den vom rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro geplanten „Genozid, Ethnozid und Ökozid“ anprangerten.

„Der weiße Mann ist sehr gierig“, sagte Chef Raoni Metuktire und erklärte, dass die brasilianische Regierung das Überleben der indigenen Völker mit Plänen bedrohe, und dass sie kommerzielle Projekte auf ihrem geschützten Land ermöglicht.

„Der derzeitige Präsident bedroht unsere Rechte, unsere Gesundheit und unser Territorium“, heißt es im Manifest über Bolsonaros Absichten, Bergbau, Agrarwirtschaft und Landpacht im Amazonasbecken möglich zu machen.

Internationale und nationale Umweltaktivisten befürchten auch, dass die Pläne des brasilianischen Ratsvorsitzes die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes beschleunigen werden.

„Sonia Guajajara und Cacique Raoni gegen Bolsonaros Angriffe auf die Umwelt und die indigenen Völker. In Begleitung von Chico Mendes ‚Tochter Angela bilden die indigenen Völker ein Bündnis, um sich gegen die räuberische Politik der gegenwärtigen Regierung zu verteidigen.“

„Wir akzeptieren keinen Bergbau, keine Agrarindustrie und keine Verpachtung unserer Ländereien. Auch keine Abholzung, illegale Fischerei, Wasserkraftwerke oder andere Projekte, die uns direkt und irreversibel treffen werden“, heißt es im Piaracu-Manifest.

Dieses Sondertreffen wurde von Raoni Metuktire, dem 90-jährigen Kayapo-Chef, einberufen, der in den 1980er Jahren mit dem Sänger Sting an seiner Seite zum Umweltaktivisten wurde.

„Wir wurden von Chief Raoni einberufen, um zusammenzukommen und zu verurteilen, dass das politische Projekt der brasilianischen Regierung in Gang gesetzt wird.“ Für den Fall, dass Sie nicht mehr weiterkommen möchten.“

Indigene Völker sind nicht nur den Angriffen einer neoliberalen Regierung ausgesetzt, die mit transnationalen Konzernen verbündet ist, sondern auch „der Gewalt eines Teils der Gesellschaft, der seinen Rassismus klar zum Ausdruck bringt“, kommentierte Politico und erinnerte daran, dass mindestens acht indigene Führer getötet wurden im Jahr 2019, wie öffentlich bekannt wurde.

 

Die 6 Minuten lange Rede von Bolsonaro’s inzwischen entlassenen Kulturministers muss man gesehen haben. Es voller Verherrlichung von Nazi Symbolen. Hier mit englischen Untertiteln:

https://t.co/44s47tNtoK

In Brasilien, einem der weltweit führenden Exporteure von Fleisch und Getreide, hat sich die Agrarindustrie in den letzten Jahren rasant in Richtung Amazonas-Regenwald bewegt.

Das Vordingen illegaler Holzfäller und Bergleute in indigene Gebiete und Schutzgebiete hat zugenommen, seit der frühere Capitan Bolsonaro im Januar 2019 Präsident wurde.

Trotz der täglichen Gewalt, die dieser Prozess ausgelöst hat, haben die indigenen Völker die Bedeutung ihres Kampfes nicht vergessen.

„Wenn wir zusammenstehen, können wir Widerstand leisten. Sie haben die Macht des Staates. Aber wir haben die Kraft unserer Vorfahren, derbBlumen und der Völker“, sagte Angela, die Tochter von Chico Mendes, einer berühmten Gewerkschaftsführerin und Umweltschützerin die im Jahr 1988 ermordet wurde.

18. Januar 2020

Polens Oberrabiner verteidigt Botschafter Lipski gegen Putins „antisemitisches-Schwein“-Vorwurf (Sputniknews)

https://de.sputniknews.com/politik/20200101326300858-polens-oberrabiner-verteidigt-botschafter-lipski-gegen-putins-antisemitisches-schwein-vorwurf/
01.01.2020
Mehrere polnische Politiker haben sich bereits zu den scharfen Worten von Russlands Präsident Wladimir Putin in Bezug auf Josef Lipski, den polnischen Botschafter in Deutschland in den 30er Jahren, geäußert. Nun hat sich auch der polnische Verband der Jüdischen Glaubensgemeinden in die Debatte eingeschaltet und Lipski in Schutz genommen.

Die Vorsitzende des Verbandes der Jüdischen Glaubensgemeinden in der Republik Polen, Klara Kolodzeyska-Poltyn, und der Oberrabiner von Polen, Michael Schudrich, haben in einer schriftlichen Mitteilung die umstrittene Äußerung von Präsident Wladimir Putin kommentiert. Zuvor hatte Russlands Staatschef den Botschafter Lipski, der sich in den 30er Jahren mit Adolf Hitlers Antisemitismus solidarisiert haben soll, als einen „Lumpen und ein antisemitisches Schwein“ bezeichnet.

Der Verband verwies darauf, dass Polen zur Emigration von zehn Prozent der jüdischen Bevölkerung mit beigetragen habe. Das sei teilweise in Zusammenarbeit mit der zionistischen Bewegung erfolgt, die Polen damals im Geheimen militärisch unterstützt habe. „Zu der Zeit (1938), als das Dritte Reich Tausende polnische Juden vertrieben hatte, leistete die diplomatische Vertretung Hilfe, darunter Botschafter Lipski. Lipski Antisemitismus vorzuwerfen, der in einem Satz von ihm begründet sein soll, welcher auch noch aus dem Kontext gerissen wurde, ist äußerst verantwortungslos“, hieß es in der Mitteilung des Verbandes der Jüdischen Gemeinde.

„Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg bildet die Grundlage für Europas heutige Identität“, so die Gemeinde. Eine „Verfälschung dieser Erinnerung“ stelle für diese Identität eine direkte Gefahr dar. Unter anderem bezog sich der Verband auf Deutschland. Demnach verschleiere die Bundesregierung die Wahrheit über den Zweiten Weltkrieg nicht und übernehme die Verantwortung für Deutschlands damalige Verbrechen.

„Wir würden uns auch eine derartige Aufrichtigkeit von der russischen Regierung wünschen, die zu Beginn des Krieges Verbündete von Deutschland war, um daraufhin zu ihrem größten Opfer zu werden – und wiederum dann als Sieger hervorzugehen.“

Ende letzten Jahres hatte sich der russische Präsident, Wladimir Putin, in einer Sitzung des russischen Verteidigungsministeriums ungewöhnlich scharf zu Josef Lipski geäußert – dem polnischen Botschafter in Berlin in den Jahren 1933 bis 1939. Er bezeichnete ihn als einen „Lumpen und ein antisemitisches Schwein“, da sich der damalige polnische Botschafter „mit Hitler in seinen antisemitischen Gesinnungen solidarisiert“ und versprochen habe, Hitler zu Ehren ein Denkmal in Warschau zu errichten.
(…)

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