18. Dezember 2017

Trump, Israel und evangelikale Zionisten (RT Deutsch)

Ein potenzielles Blutbad durch die Hand Israels ist auch genau das, was Millionen von evangelikalen Christen erwarten. Nicht, weil sie etwa die Träume von manchen jüdischen Extremisten eines Groß-Israel teilen, sondern weil sie darin die Erfüllung einer der letzten Prophezeiungen für Christi Wiederkehr und das Tausendjährige Reich sehen: Armageddon.

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https://deutsch.rt.com/meinung/62342-trump-israel-und-evangelikale-zionisten/

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18. Dezember 2017

Mordfall Kiesewetter: „Die unmittelbare Ausführung erfolgte nicht durch Mitglieder des Trios“ – Rechtsextremismusforscher Hajo Funke (Nachdenkseiten)

„Es gibt einen Staat im Staat, der sich jeder rechtsstaatlich notwendigen Kontrolle entzieht: das Bundesamt für Verfassungsschutz.“ Das sagt Hajo Funke im zweiten Teil des Interviews mit den NachDenkSeiten. Schwere Vorwürfe erhebt der Politikwissenschaftler, der sich seit langem mit dem Fall NSU auseinandersetzt, gegen die Bundesanwaltschaft. Nach den Worten von Funke ist die Karlsruher Behörde an gründlichen Ermittlungen im Fall der ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter „nicht interessiert“, sondern folgt der These, wonach Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die alleinigen Täter gewesen sein sollen. Ein Interview von Marcus Klöckner.

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http://www.nachdenkseiten.de/?p=41599#more-41599

18. Dezember 2017

„Syrisches Blut an den Händen“ – Assad zur Rolle Frankreichs im Syrien-Krieg (Sputniknews)

https://de.sputniknews.com/politik/20171218318743739-assad-frankreich-blut-auf-haenden-terrorismus/  18.12.2017

Am Montag hat der syrische Präsident Baschar al-Assad vor Journalisten klare Worte für Frankreich und den Westen allgemein gefunden und seine Sicht auf den Konflikt in Syrien aufgezeigt.

Assad sieht den Krieg gegen den Terror in seinem Land noch lange nicht als beendet an, denn außer dem kollabierenden IS sind laut dem Präsidenten viele weitere Terrorgruppierungen aktiv und stellen eine Gefahr für Syrien dar.

Die Eliminierung der IS-Terrormiliz sei dabei ein Etappenziel, aber noch nicht der endgültige Sieg.

„Der Terrorismus begrenzt sich nicht auf den IS. Der IS ist nur ein Teil des Terrorismus. Und solange es solche Terrororganisationen wie den IS, die al-Nusra-Front und Organisationen mit anderen Namen gibt, bedeutet es, dass wir noch im Krieg sind“, erklärte der syrische Präsident.

Erst wenn „der letzte Terrorist unabhängig von seinem Namen“ getötet sei, werde man von einem Ende des Krieges sprechen können.

 „Nur dann werden wir es einen Sieg nennen können“, so Assad weiter.

Harte Worte hatte der Staatschef für die Rolle des Westens in dem Konflikt.

Auf eine Frage der Journalisten, wie Assad die Erklärungen Frankreichs über fehlende Ergebnisse der Verhandlungen von Genf kommentieren könne, verwies er auf die Verantwortung Frankreichs und anderer westlicher Staaten für das Leid in seinem Land.

„Was Frankreich angeht, so ist bekannt, dass es diejenigen angeführt hat, die den Terrorismus in Syrien unterstützt haben. Seit den ersten Tagen der Krise klebt an (Frankreichs – Anm. d. Red.) Händen syrisches Blut“, so das harte Urteil Assads.

Zudem habe sich die Position von Paris auch jetzt kaum geändert. Wer am Anfang aber die Terroristen unterstützt habe, sollte sich jetzt jegliche Kritik an den Ergebnissen der Friedensverhandlungen verbieten, so der Staatschef.

Zudem existiere der internationale Terrorismus als solches überhaupt nur wegen der Politik des Westens.

„Wir sollten unbedingt einsehen, dass, wenn versucht wird, die gesamte Aufmerksamkeit ausschließlich auf den IS zu richten, das nur ein Versuch ist, davon abzulenken, dass der Terrorismus wegen der Unterstützung seitens des Westens existiert“, betonte Assad.

Große Hoffnungen legt der syrische Staatschef derweil auf den angestrebten „Kongress des syrischen Nationalen Dialogs“, der in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi stattfinden soll. Die Bedingungen für eine neue Verfassung und Wahlen sollen dort diskutiert werden.

Dennoch sollte man zunächst die Ergebnisse des Dialogs abwarten, schließlich habe es bereits viele erfolglose Versuche gegeben, Friedensgespräche zu Syrien auf die Beine zu stellen.

Zudem sieht Assad auch die Uno in der Verantwortung. Wenn sie mit einer Beobachtermission am Friedensprozess in Syrien teilnehmen wolle, dann nur unter der Grundbedingung der unangefochtenen staatlichen Souveränität des syrischen Staates und des Selbstbestimmungsrechtes des syrischen Volkes.

Im Oktober hatte Russlands Präsident Wladimir Putin die Einberufung eines Kongresses des Nationalen Dialogs vorgeschlagen.

Der Kongress, zu dem Vertreter aller ethnischen und konfessionellen Gruppen Syriens, des offiziellen Damaskus sowie der Opposition eingeladen wurden, hätte am 18. November in Sotschi stattfinden sollen, wurde jedoch auf 2018 verschoben.

18. Dezember 2017

Berliner Volksbühne & Chris Dercon: Nach Anti-Assad Propaganda jetzt Hardcore-Porno von Mette Ingvartsen mit Zitaten aus Marquis de Sades „Die 120 Tage von Sodom“

Volksbuehne

Chris Dercon löst Frank Castorf ab, der nach 25 Jahren gehen musste, weil er scheinbar doch immer wieder mal allzu viel an Systemkritik durchblicken liess. Castorfs Idee und Konzept der Volksbühne als eine Bühne für das Volk soll endgültig ruiniert werden.

Die Volksbühne wird jetzt zu einer Art Ereignis- und Eventstätte umgeformt werden, in der auch die Stimmen des Widerstands gegen das Russland Putins, das China Xi Jinpings und gegen das Syrien Assads vermehrt zu hören sein werden.

Nach Anti-Assad Propaganda Theater gibt es jetzt erst mal Hardcore-Porno und Sadismus auf die Bühne gebracht von Mette Ingvartsen, der neuen Hauschoreografin und Mitglied des Programmbeirats der Volksbühne.

Sie bringt ein Szenario auf die Bühne, das eine grausame sadistische Orgie darstellen soll. Knaben und Mädchen werden mit sadistischen Sexspielen gequält. Mette Ingvartsen breitet auf der Bühne verbal beschreibend Details aus. Exkremente werden geschluckt, an Jugendlichen wird sich vergangen, Mütter werden in perverser Lust ermordet. Und es geht noch weiter.

Verstörend sei Ingvartsens Stück nicht, liest man in einer Kritik des Tagesspiegels vom 14. Dezember. „Ärgerlich dafür der Schluss, wenn sie sich mit schwarzer Kapuze um die eigene Achse dreht und dabei eine Neonröhre in die Höhe hält: eine Anspielung auf das Foltergefängnis Abu Ghraib. Doch hier findet nur eine Ästhetisierung von Gewalt statt. Infernalische Musik und Lichtblitze machen die Szene fürs Publikum zu einer Tortur.“

Zunächst begann der umstrittene Intendant Chris Dercon sein Programm mit Anti-Assad Theater u.a. mit den Syrern Mohammad Al Attar und Omar Abusaada. Die beiden syrischen Theaterleute üben die in Deutschland sehr gern gehörte Kritik am „Assad-Regime“. Al Attars Werk Iphigenie wurde vom kürzlich von der Berliner Volksbühne im Tempelhofer Hangar 5 präsentiert.

Al Attar hat als „bedeutender“ syrische Dramatiker in Berlin eine künstlerisch-propagandistische Heimat auf Zeit gefunden. Er macht „Theater der Unterdrückten“ zusammen mit dem belgischen Kurator und Theaterwissenschaftler Chris Dercon.

In einem Interview äusserte Al Attar, dass Theater eine Form des Widerstands sei und sagte: “Ich schreibe immer noch Theaterstücke, weil wir mit Theater Widerstand leisten können. Es geht auch darum der Verzweiflung und der Depression zu widerstehen. Denn heute ist es sehr schwer ein Syrer zu sein und daran zu glauben, dass dein Land eine Zukunft hat. Es ist schwierig Depression und Verzweiflung zu überwinden, wenn man sich die Realität anschaut. Insbesondere da anscheinend kein Ende dieser Qual in Sicht ist.”

Zur Verdeutlichung ein Zitat aus Al Attars Werk „Aleppo. A Portrait of Absence“: „Die Menschen verließen die Stadt, alles änderte sich. Ich begriff nicht mehr, was da passierte, und ich konnte nicht verstehen, dass das Töten und Blutvergießen einfach weitergeht, während die ganze Welt nur zusieht.“

Die Heinrich-Böll-Stiftung verschaffte Al Attar über ein Programm für politisch verfolgte Autoren eine Reiseerlaubnis der deutschen Botschaft, so kam er vor fast zwei Jahren nach Berlin.

Mohammad Al Attars Performance „Aleppo. A Portrait of Absence“ war Ende September im Berliner Haus der Kulturen der Welt zu sehen.

Der in Berlin lebende anti-chinesische Künstler Ai Weiwei findet die Einwände gegen die Berufung Dercons zum Intendanten der Volksbühne übrigens „lächerlich“.

18. Dezember 2017

„Die Geopolitik ist zurück“: Donald Trump stellt seine Globalstrategie vor (RT Deutsch)

18.12.2017

Seine Kritiker in den USA befürchten, dass der neue Präsident dafür sorgt, dass sich andere Mächte stärker zusammenschließen. Zudem vernachlässige die Außenpolitik seiner Regierung die wichtigste Ressource: die Soft-Power.

Am heutigen Montag will der amerikanische Präsident Donald Trump seine Nationale Sicherheitsstrategie (NSS) vorstellen. Diese Art von Dokument verpflichtet alle amerikanischen Beamten, die darin festgesetzten Ziele zu verfolgen. Das letzte Papier dieser Art verfasste Barack Obama im Jahr 2015. Darin spielten von Umweltkatastrophen ausgehende Risiken eine größere Rolle als militärische Fragen. Obama betonte, welche zentrale Bedeutung den Verbündeten der USA zukommt, allein zu Europa fanden sich in dem Text 20 Erwähnungen.

Dass die neue Strategie unter Donald Trump anders aussehen wird, lässt sich bereits aus ersten Ankündigungen von Herbert McMaster erkennen, dem allgegenwärtigen Nationalen Sicherheitsberater des Präsidenten. Dabei könnte über allen NSS-Papieren der vergangenen Jahrzehnte eigentlich der gleiche Titel stehen: Das große strategische Ziel aller amerikanischen Debatten, nicht nur in den Feldern Außen- und Sicherheitspolitik, besteht darin, „Amerikas Vorherrschaft in der Welt“ zu bewahren und auszubauen.
Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/international/62346-geopolitik-ist-zuruck-trump-nss/

18. Dezember 2017

Hetze gegen Ruslan Kotsaba: Anti-Querfront in Berlin und Neonazis in Kiew ziehen an einem Strang (RT Deutsch)

Der ukrainische Fernsehjournalist Ruslan Kotsaba wurde am Dienstag in der Innenstadt von Kiew von einem Mitglied des Rechten Sektors überfallen. Zuvor hatten Ultranationalisten seinen Fernsehsender blockiert. RT Deutsch sprach mit Kotsaba.

https://deutsch.rt.com/europa/62338-ukrainischer-ultranationalist-angriff-journalisten-ruslan-kotsaba/

18. Dezember 2017

Waffen gingen von der CIA an ISIS in weniger als zwei Monaten (antikrieg.com)

Die Materiallieferungen ausländischer Parteien – insbesondere der Vereinigten Staaten von Amerika und Saudi-Arabiens – in den syrischen Konflikt haben es IS indirekt ermöglicht, zu beträchtlichen Mengen von panzerbrechender Munition zu kommen“, heißt es im CAR-Bericht. „Zu diesen Waffen gehören Panzerabwehrlenkwaffen und verschiedene Arten von Raketen mit Tandemsprengköpfen, die entwickelt wurden, um moderne reaktive Panzerungen zu überwinden.“
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18. Dezember 2017

Jebsen vergleicht „junge Welt“ mit dem Stürmer, wirft der Zeitung faschistische Methoden vor und die Absicht eine Progromstimmung gegen ihn zu erzeugen, sowie Mord-Drohung gegen seine Tochter zu billigen

Jetzt kommt es zu den bislang schärfsten Attacken durch Ken Jebsen gegen die Tageszeitung junge Welt. Dies geschieht, nachdem wie Jebsens erklärt, ein Video mit Drohungen gegen seine Tochter bei Youtube veröffentlicht wurde.

Patrick Ruprecht, ein ehemaliger Mitarbeiter der junge Welt soll anlässlich der Protestveranstaltung gegen Zensur vor dem Kino Babylon am 14.12. Ken Jebsen auf seiner Handynummer angerufen haben und anschließend Jebsens Handynummer an weitere Teilnehmer einer parallel stattfindenden Gegendemonstration weitergegeben haben. Danach sollen telefonisch Morddrohungen bei Ken Jebsen eingegangen sein.

Ken Jebsen fährt in dem Video fort zu erklären, er vermute, dass derjenige, der ein Video mit der Drohung gegen seine Tochter veröffentlicht hat, aus dem Umfeld des ehemaligen Mitarbeiters der jungen Welt, Patrick Ruprecht stamme. Obwohl dies nach eigenen Worten nur seine Vermutung sei, wirft Jebsen der marxistischen Tageszeitung junge Welt faschistische Methoden vor und den Versuch sich an Kindern zu vergreifen, oder dies zumindest billigend in Kauf zu nehmen.

Der Tageszeitung junge Welt wird von Jebsen eine bewusste Einstimmung der Leserschaft auf eine Progromstimmung unterstellt. Ausserdem vergleicht Jebsen die junge Welt mit dem Stürmer, einer Wochenzeitung der Nazis.

Dem Geschäftsführer der jungen Welt, Dietmar Koschmieder, sei es egal, auch wenn es das Kind von ihm, Ken Jebsen treffen würde. Die „Gazette“ junge Welt rufe zur Menschenjagd auf.

Die konkreten Anschuldigungen gegenüber der Tageszeitung die junge Welt bezüglich des Droh-Videos gegen seine Tochter macht Jebsen lediglich an einem Telefonat mit der Redaktion der Zeitung fest, in dem diese ihm erklärt haben soll, man könne ihm nicht helfen.

Hier der Artikel und das Video https://www.rubikon.news/artikel/schluss-mit-lustig

Selbstverständlich sind Gewaltandrohungen und Gewalt strikt abzulehnen. Nur sind die Beschuldigungen, die Ken Jebsen in diesem Interview gegen die Tageszeitung junge Welt erhebt, völlig maßlos und auch durch seine eigenen Ausführungen lediglich konstruiert. Hier der entsprechende Ausschnitt im Video:

„nicht nur dass ich jede Menge anonyme Anrufe bekommen also Mord, sondern es gab sofort auch ein kurzes Video und zwar ein Video, wo dann junge Menschen, die dazu gehören könnten, ich weiß es nicht, aber ich sehe hier einen Zusammenhang, einen konkreten Mordaufruf gegen meine jüngste Tochter gestartet haben.“

Ohne die teilweise allzu scharfen Angriffe der Tageszeitung jW gegen Ken Jebsen verteidigen zu wollen und auch ohne die antideutschen Anklänge in der Zeitung gänzlich zu überhören, scheint es mir, dass jetzt von Jebsen eindeutig eine rote Linie überschritten wurde.

Jebsen versteigt sich zu völlig inakzeptablen Vorwürfen und verbalen Beleidigungen gegenüber einer Zeitung, die lange vor ihm Themen aufgegriffen hat, für die das Team Jebsen/Ganser & Co jetzt scheinbar Alleinvertretungsansprüche geltend machen will.

Kritische Auseinandersetzung mit den allgegenwärtigen Fake-News im Krieg gegen den Terror, dem inszenierten Terror und 9/11, Gladio, Überwachungswahn, all diese Debatten haben neben vielen anderen wichtigen Themen sehr lange vor KenFM und vor Ganser in der jungen Welt stattgefunden.

Sehr früh hat diese Zeitung aber auch die Gefahr der Jebsenschen These erkannt, dass der Unterschied zwischen rechts und links zu vernachlässigen sei, dass die Unterscheidung zwischen rechts und links längst hinfällig sei. Und die Zeitung war weiterhin zunehmend dadurch irritiert, dass Personalien bei Jebsen & Co in Erscheinung traten, die durchaus auch im rechten Spektrum unterwegs sind.

Auch die Tatsache. dass ein höchst kontroverser, zu Holocaust-Relativierung tendierender Israel-Kritiker wie Gilad Atzmon sowohl in der Vergangenheit auf KenFM empfohlen wurde und jetzt sogar bei der „Preisverleihung“ für KenFM zu Wort kommen durfte, erscheint mehr als grenzwertig.

Man kann den Kontrahenten, vor allem aber Ken Jebsen, nur empfehlen einzuhalten, vielleicht eine Sendepause einzulegen und zu reflektieren.

Siehe auch:
Über Gilad Atzmon und seine abzulehnenden Ansichten zum Holocaust
http://bit.ly/2CW2c4b

Kontroverse Debatte um Preisverleihung für Ken Jebsen lähmt breite Teile der deutschen Friedensbewegung
https://cooptv.wordpress.com/2017/12/11/kontroverse/

 

18. Dezember 2017

Dutzende V-Mann-Berichte über Amri (junge Welt)

Der mutmaßliche Haupttäter des Berliner Weihnachtsmarkt-Anschlags, Anis Amri, ist offenbar viel früher und intensiver observiert und abgehört worden als bisher bekannt.

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https://www.jungewelt.de/artikel/323724.dutzende-v-mann-berichte-%C3%BCber-amri.html

18. Dezember 2017

Mit Japan gegen China – Freihandelsabkommens zwischen der EU und Japan (German Foreign Policy)

Nach dem Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Japan steht die Gründung der größten Freihandelszone der Welt bevor. Das Abkommen der beiden in hohem Maße exportorientierten Blöcke, die gemeinsam rund 30 Prozent der Weltwirtschaftsleistung generieren, kann Berichten zufolge schon Anfang 2019 in Kraft treten. Die EU-Kommission und deutsche Wirtschaftsinstitute rechnen damit, dass das Japan-EU Free Trade Agreement (Jefta) zu einem starken Wachstum und der Schaffung hunderttausender neuer Arbeitsplätze führen wird. Soll es einerseits Ersatz für mögliche Einbrüche auf dem US-Absatzmarkt schaffen, ist es andererseits Teil einer Eindämmungsstrategie gegenüber der aufstrebenden Großmacht China. Gegen Beijing arbeiten Berlin und Washington allen Differenzen zum Trotz weiterhin zusammen: Begleitet wurde die Einigung auf Jefta von einer gemeinsamen Erklärung der EU, Japans und der USA, die ein aggressives Vorgehen gegenüber chinesischen Handelspraktiken ankündigt.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7483/

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