22. Mai 2018

Der Wille zum Machtkampf – mit beweislosen Vorwürfen gegen Moskau hemmungslos eskalieren (german-foreign-policy.com)

Die Bundesregierung verfügt bis heute über keine Beweise für die schweren Vorwürfe, mit denen sie ihre Beteiligung an der Massenausweisung russischer Diplomaten aus diversen westlichen Staaten begründet hat. Wie die Regierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage im Bundestag einräumt, hat sie jenseits angeblicher Indizien, die britische Regierungsstellen vorgelegt haben, keinerlei eigene Erkenntnisse über den Nervengiftanschlag in Salisbury. Zugleich bröckelt die ohnehin dürftige Überzeugungskraft der „Argumente“, die bislang vorgebracht wurden, um eine russische Täterschaft zu suggerieren. So hat die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) der Behauptung ihres Generaldirektors widersprechen müssen, in Salisbury sei bis zu einer halben Tasse Nowitschok zur Anwendung gekommen. Die Vermutung, nur Russland könne das Nervengift hergestellt haben, ist widerlegt, seit bekannt wurde, dass nicht zuletzt Deutschland den Stoff besessen hat. Die beweislosen Vorwürfe zeigen vor allem den Willen, den Machtkampf gegen Moskau hemmungslos zu eskalieren.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7613/

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21. Mai 2018

A Tour of US Hypocrisy, from Africa to the South Pacific (Maj. Danny Sjursen / TruthDig & AntiWar.com)

May 18, 2018
Commentary: In foreign policy, Americans like to keep it simple: Good countries versus bad countries. What no one seems to ask is whether idealistic Americans have a clear view of the world. As the US enters its 17th year of perpetual war, these might be questions worth pursuing. Problem is, the truth can be disturbing.

https://www.truthdig.com/articles/u-s-hypocrisy-creates-perpetual-enemies-and-forever-war/TD originals

21. Mai 2018

A Skeptical Vet Exposes the Pentagon as an Aggressive, Illegal Force (Maj. Danny Sjursen / TruthDig & AntiWar.com)

Danny Sjursen is a former US Army major and a West Point history professor.
He uses anti-war talking points but he speaks from the vantage point of a consummate insider.
It might be fair to call him the „Maj. Gen. Smedley Butler of the 21st Century.“
Because he speaks as an individual — not as a member of a „partisan“ political organization (e.g., „Vets for Peace“) — his criticisms carry uncommon weight.

 

Commentary: With US troops deployed to 70 percent of the world’s countries and the US bombing seven nations (that we know of), it’s time to take stock of the role our military plays on this planet. The Pentagon doesn’t engage in „defense“ but is an institution that obediently kills and sacrifices its soldiers whenever an imperial president wants to start an illegal war. That’s the army I’ve served since before I was 18 years old. Perhaps it’s time we should start calling the Pentagon the „Department of Offense.“

https://original.antiwar.com/Danny_Sjursen/2018/05/09/department-of-offense/

21. Mai 2018

Wie man den Kreml verschwinden ließ: Tarnung im Zweiten Weltkrieg (Sputniknews)

https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180521320817083-moskau-tarnung-zweiter-weltkrieg/
21.05.2018
Reale Gebäude wurden „versteckt“, falsche kamen zustande – groß angelegte Tarnungs-Maßnahmen wurden in Moskau während des Zweiten Weltkriegs getroffen, um Symbole der Stadt und Produktionswerke vor deutschen Luftangriffen zu retten.

Wie die Zeitung „Argumenty i Fakty“ in ihrer Onlineausgabe berichtet, hatte die Hitler-Luftwaffe am 22. Juli 1941 ihren ersten Angriff auf Moskau geflogen, also einen Monat nach dem Nazi-Überfall auf die Sowjetunion. Die sowjetische Flugabwehr setzte alles daran, die Hauptstadt zu verteidigen. Darüber hinaus trafen die Behörden Maßnahmen, um jene deutschen Flieger zu desorientieren, die trotzdem die Stadt erreichten.

Der russische Moskau-Experte Alexander Nekrassow erläutert: „Die Aussicht aus der Luft hat sich drastisch geändert: Unbekannte ‚Parks‘ entstanden dort, wo Wohnviertel hätten sein sollen, Produktionswerke änderten ihren Standort und der Kreml verschwand überhaupt. Dies wurde durch das Umfärben von Dächern und Fassaden sowie durch den Bau von ‚Geisterhäusern‘ erreicht.“

Besonders intensiv wurde das auffällige Kreml-Ensemble getarnt. Die vergoldeten Kuppeln der Tempel wurden, so der Bericht, neutral gestrichen. An die Kreml-Mauern wurden Fenster und Türen gemalt, die Mauerzacken wurden mit Furnier bedeckt, um eine Ähnlichkeit mit Hausdächern zu erreichen. Auch das Lenin-Mausoleum sah infolge der Tarnung wie ein unansehnliches Haus aus.

Das war die sogenannte flächige Imitation. Darüber hinaus gab es auch ein räumliches Vortäuschen, das den Bau falscher Stadtviertel vorsah. Im Alexandergarten am Kreml und auf dem Roten Platz entstanden Attrappen von Gebäuden. Die Umrisse vieler realer Baulichkeiten wurden dagegen durch Tarnnetze geändert. Es gab auch vorgetäuschte „Straßen“, während man auf echte Straßen Hausdächer malte.

Auf Dächer von Fabriken wurden, wie es im Bericht heißt, Wohnviertel mit meistens kleinen Häusern gemalt. Getarnt wurden das Zentrale Telegrafenamt und das Hotel Moskwa. Das Bolschoi-Theater verwandelte sich quasi in eine Gruppe alter Gebäude.

All dies führte die deutschen Piloten irre, denn es war nicht so leicht, Details aus großer Höhe zu erkennen. Niedrigere Flüge wurden unter anderem durch Sperrballons verhindert.

Zudem wurde die Straßenbeleuchtung nachts abgeschaltet. Vor dem Krieg hatte sich eine solche Abschaltung ziemlich umständlich gestaltet – sie nahm jedes Mal rund anderthalb Stunden in Anspruch, wobei 350 Menschen im Einsatz waren. Doch zu Beginn des Kriegs wurde alles zentralisiert und die Abschaltung erfolgte bei Bedarf schnell.

21. Mai 2018

Nato-Übung „Atlantic Resolve“ ähnelt Unternehmen Barbarossa (Sputniknews)

https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180521320817330-atlantic-resolve-angriff-gegen-russland/21.05.2018

Im belgischen Antwerpen ist eine neue Partie von US-Panzern eingetroffen, die demnächst nach Polen verlegt werden, um dort im Rahmen der Übung „Atlantic Resolve“ eingesetzt zu werden, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag. Wie das belgische Verteidigungsministerium auf Twitter mitteilte, geht es um insgesamt 85 Panzer M-1 Abrams und etwa 3300 US-Soldaten. Insgesamt wurden nach Europa aus Übersee schätzungsweise 800 Einheiten Militärtechnik gebracht, und künftig werden weitere 2500 Maschinen erwartet.

Seit Anfang 2017 befinden sich in Polen ohnehin etwa 2500 Einheiten Technik, insbesondere 87 Abrams-Panzer, 18 Selbstfahr-Haubitzen Paladin, 144 Schützenpanzerwagen Bradley usw., sowie 3500 US-Militärs.

Damals hatten westliche Medien berichtet, nach Europa sollten aus den USA bis zu 6000 Einheiten Panzertechnik, darunter 3600 Panzer, verlegt werden, die unter vier verstärkten Brigaden verteilt werden sollten. Diese Kräfte sollten an der ganzen östlichen Nato-Grenze zwischen Estland und Bulgarien aufgestellt werden.

In diesem Kontext ist die jüngste Erklärung des US-amerikanischen Admirals James Foggo auffallend. Er sagte in einem Interview für Sputnik hinsichtlich der jüngsten Aussage des russischen Präsidenten Wladimir Putin, russische „Kalibr“-Raketen würden im Mittelmeerraum „ständig“ stationiert bleiben, dass die US-Marine „bereit wäre, sich zu wehren“. Im April war im Mittelmeerraum ein Schiffsverband um den Flugzeugträger USS Harry S. Truman eingetroffen, dem außerdem ein mit Tomahawk-Raketen ausgerüsteter Raketenkreuzer und fünf Zerstörer angehören. Zudem befinden sich dort drei bis acht US-amerikanische Zerstörer, die einander nach dem Rotationsprinzip ablösen. Und schließlich befinden sich im östlichen Teil des Mittelmeeres zwei US-amerikanische Atom-U-Boote sowie eine französische und eine deutsche Fregatte. Noch gibt es dort ein Netzwerk von amerikanischen und britischen Luftwaffenstützpunkten. Wenn man bedenkt, dass dort auch türkische, griechische, italienische und spanische Kriegsschiffe und Kampfjets weilen, kann man feststellen, dass die Nato-Kräfte dort nicht nur stärker als die russische Marinegruppierung, sondern auch als die ganze russische Schwarzmeerflotte sind.

Dabei baut die Nato weiterhin ihre schnellen Eingreifkräfte in Europa aus. Das zeugt davon, dass Washington und seine Verbündeten ihre Truppen im russischen Grenzraum nach und nach verstärken.

21. Mai 2018

US holding EU hostage over Iran – ex-EU commissioner Guenter Verheugen

21. Mai 2018

Die Tageszeitung „Junge Welt“ hat die deutsche Bundeswehr aufgerufen, auf ein Kräftemessen mit Russland sowie auf jegliche Versuche zu verzichten, den „Fall Barbarossa“ wieder ins Leben zu rufen. (Sputniknews)

Der letzte Fall eines Umfassenden Militäreinsatzes gegen Russland, der „Fall Barbarossa“, habe 1945 mit einer totalen Niederlage für Deutschland geendet, erinnert der Verfasser des Artikels seine Leser.

den ganzen Artikel hier lesen

https://de.sputniknews.com/politik/20180520320794657-deutschland-russland-dritter-weltkrieg-barbarossa-reservisten-verband-ursula-von-der-leyen/

21. Mai 2018

Iran, das Öl und der Dollar – von Jens Berger (Nachdenkseiten)

– 19. Mai 2018

Seit einigen Wochen kriegen wir von einigen Lesern wieder verstärkt Hinweise auf Artikel, die davon berichten, Iran plane, seine Ölverkäufe künftig nicht mehr in US-Dollar abrechnen und dies sei für die USA der „wahre“ Kriegsgrund, da eine Abkehr vom „Petrodollar“ die USA in den sicheren Ruin stürzen würde. Diese Geschichte geistert in verschiedenen Variationen nun schon seit 2004 durch das Netz und wird leider immer häufiger auch von redaktionellen Medien kritiklos aufgegriffen. Das ist ärgerlich, da so ein Teil der gerechtfertigten Kritik an der unfairen Außenwirtschaftspolitik der USA auf eine ökonomisch falsche und daher unproduktive Schiene gelenkt wird. Zeit für einen unaufgeregten Blick hinter die Kulissen.

In Nachhinein ist es nicht mehr so einfach, die genaue Herkunft der Geschichte vom „Kriegsgrund Petrodollar“ zu bestimmen. Ungefähr zeitgleich haben um das Jahr 2005 herum die beiden amerikanischen Autoren F. William Engdahl und William R. Clark begonnen, den „wahren“ Grund für den Angriffskrieg der von den USA geführten Koalition gegen Saddam Husseins Irak in einer angeblich von den Irakern geplanten Umstellung der Transaktionswährung ihrer Ölexporte von Dollar auf Euro zu sehen. Diese Aussage war übrigens schon damals schlicht falsch, da Irak aufgrund der internationalen Sanktionen seit 1996 offiziell sein Öl über das „Oil-For-Food-Programme“ der UN und dabei zu großen Teilen ohnehin in Euro verkaufte. Das konnte aber auch nicht verhindern, dass Engdahls „Century of War“ (2004) und besonders Clarks „Petrodollar Warfare“ (2005) zu Bestsellern wurden, die auch heute noch von Autoren aus diesem Spektrum als Quellen genannt werden. Seitdem zieht sich die Geschichte von einem Land, das plant seine Exporte künftig in Euro (oder neuerdings in der chinesischen Währung Renminbi) abzurechnen, und daher wie Irak bald Opfer eines amerikanischen Angriffskriegs werden soll, wie ein roter Faden durch die Artikelspalten bestimmter Medien. Seit 2006 geht es dabei vor allem um Iran, der angeblich plant, sein Öl künftig nur noch gegen harte Euro zu verkaufen. Nebenbei: Iran stellt bereits seit 2003 für seine europäischen und asiatischen Kunden die Ölrechnungen in Euro aus und seit 2016 akzeptiert man generell keine Dollarzahlungen mehr – Grund dafür sind die US-Sanktionen. Doch bevor man zu sehr ins Detail geht, ist ein kleiner Ausflug in die ökonomischen Grundlagen angebracht – welche Rolle spielen Transaktionswährungen überhaupt im internationalen Handel?
Hier weiterlesen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=44020#more-44020

21. Mai 2018

Datenschutzbeauftragter Thilo Weichert: „Es geht um das Schüren von Bedrohungsgefühlen“ (Nachdenkseiten)

Aufrüstung in Bayern: Der Einsatz von Drohnen, DNA-Analysen zur Erstellung eines „genetischen Phantombilds“, Bodycams und andere weitreichende Befugnisse zur Überwachung der Bürger finden sich in dem geradem vom bayerischen Parlament abgesegneten Polizeiaufgabengesetz (PAG). Thilo Weichert, der langjährige Datenschutzbeauftragte Schleswig-Holsteins, lässt an dem neuen Gesetz kein gutes Haar. Gegenüber den NachDenkSeiten sagt Weichert, die CSU-Politik kenne „keine rechtstaatlichen Skrupel“. Ein NachDenkSeiten-Interview mit dem Vorstandsmitglied der Deutschen Vereinigung für Datenschutz über die Gefahren, die das PAG mit sich bringt.
Ein Interview von Marcus Klöckner – 21. Mai 2018

Hier: https://www.nachdenkseiten.de/?p=44027#more-44027

21. Mai 2018

Abkehr von Weltleitwährung: Welche Länder sich des US-Dollars entledigen wollen – und warum (RT Deutsch)

21.05.2018

Die Europäische Union erwägt, die Zahlungen vom US-Dollar auf den Euro umzustellen, nachdem Washington damit gedroht hatte, im Iran tätige europäische Firmen ins Visier zu nehmen. Auch andere Länder denken über ähnliche Schritte nach oder bereiten sie vor.

Diese Maßnahme könnte der EU helfen, einen der größten Märkte der Welt zu erhalten, der nach dem historischen Atomabkommen zwischen Teheran und den P5+1-Mächten (China, Frankreich, Russland, Großbritannien, USA und Deutschland) im Juni 2015 für den Handel geöffnet wurde.

Die Idee, den Dollar im internationalen Zahlungsverkehr zu beseitigen, ist nicht neu. Neben der EU haben eine Reihe von Nationen darüber nachgedacht. RT diskutierte mit Analysten darüber, wie realistisch die Aussicht auf eine Abstoßung des US-Dollars ist.

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https://deutsch.rt.com/wirtschaft/70188-welche-laender-sich-dollars-entledigen-wollen-und-warum/

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