23. Oktober 2017

EU-Kommissionspräsident Juncker: Große Bedeutung Moskaus für Sicherheit in Europa – Konzept einer „multipolaren internationalen Gemeinschaft“

„Ungeachtet massiver Gegensätze mit Russland wäre die Vorstellung von der Architektur in Europa, darunter auch in Bezug auf die Sicherheit, ohne vielseitigen russischen Beitrag fehlerhaft“, erklärte Juncker am 23.10. in Straßburg.
Große Bedeutung Moskaus für Sicherheit in Europa – Konzept einer „multipolaren internationalen Gemeinschaft“

https://de.sputniknews.com/politik/20171023317998769-juncker-hebt-bedeutung-russlands-fuer-sicherheit-in-europa-hervor/

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23. Oktober 2017

Will Russland Deutschland destabilisieren?

23. Oktober 2017

Berlin – 4.12.2017 – Russland und Deutschland – was läuft schief seit der Deutschen Einheit? Volker Rühe, Horst Teltschik, Frank Elbe, Fritz Pleitgen und Ulrich Deppendorf diskutieren im Museumsverein des Deutschen Historischen Museums

Schlüterhofgespräch am 4. Dezember 2017 um 18:00 Uhr

Sanktionen und Vorwürfe, Spannungen, Misstrauen und Entfremdung – was läuft schief zwischen Russland und Deutschland seit der wiedergewonnenen deutschen Einheit? Was ist da eigentlich passiert seit dem historischen Moment, als Helmut Kohl und Michail Gorbatschow im Juli 1990 im Kaukasus die Konditionen der Wiedervereinigung festschrieben – nicht zuletzt die Bündnisfreiheit der Deutschen und damit die Zugehörigkeit des vereinten Deutschlands zum Nordatlantikpakt? Was wurde im Gegenzug tatsächlich verabredet über die Ost-Erweiterung – oder Nichterweiterung – von NATO und EU?

Und was blieb von den großen Hoffnungen, die Akteure wie Gorbatschow und Kohl, Schewardnadse und Genscher ebenso beseelten wie ihre politischen und medialen Wegbahner und
Wegbegleiter? Lag und liegt der Ball nur bei Putin oder auch im Westen? Was ist zu tun – verfügt z.B. die EU und nicht zuletzt Deutschland über eine russlandpolitische Strategie, die über die politische und militärische Eindämmung Russlands hinausweist?

Im Alten Zeughaus in der historischen Mitte Berlins lässt der Museumsverein des Deutschen Historischen Museums (DHM) Anfang Dezember Persönlichkeiten zu Wort kommen, die es wissen müssen:
Volker Rühe, Horst Teltschik, Frank Elbe sowie Fritz Pleitgen, der durch das Podiumsgespräch führen wird.

Anschließend wird Ulrich Deppendorf die Diskussion mit dem Publikum moderieren.

Horst Teltschik, Kohls wichtigster außenpolitischer Berater, gilt als Architekt der deutschen Einheit und spielte an der Seite des Kanzlers ebenso eine zentrale Rolle wie der ehemalige Botschafter. Frank Elbe bei Außenminister Hans-Dietrich Genscher. Volker Rühe war als Fraktionsvorsitzender der Unionsparteien und dann als deutscher Verteidigungsminister gefordert, als es um die neue europäische Sicherheitsarchitektur ging. Fritz Pleitgen war als Korrespondent in Moskau, Washington und Ostberlin stets nah dran, wenn weltpolitische und deutschlandpolitische Weichen gestellt wurden.

Ulrich Deppendorf hat, nicht zuletzt als Chef des ARD-Hauptstadtstudios, die Regierungen Schröder und Merkel klug und kenntnisreich beobachtet und beurteilt.
Der Vereinsvorsitzende Peter Voß sieht in dieser Besetzung „die Garantie für eine Diskussion mit Tiefgang und Temperament.“

Die Diskussion ist laut Voß auch als sinnvolle Ergänzung der Ausstellung „1917. REVOLUTION. RUSSLAND UND EUROPA“ im Deutschen Historischen Museum gedacht.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Schlüterhofgespräche“ des Museumsvereins am Montag, 4. Dezember 2017, 18 Uhr, im überdachten Innenhof des DHM, Unter den Linden 2, statt.

Sie wird vom ARD/ZDF-Gemeinschaftsprogramm Phoenix aufgezeichnet und zeitversetzt ausgestrahlt.

23. Oktober 2017

Thomas Sankara, ein afrikanischer Revolutionär

Viel zu wenig bekannt hierzulande ist auch diese revolutionäre Geschichte Afrikas.
Ein afrikanischer Revolutionär wie Sankara, der dabei war sein Land in die Unabhängigkeit vom Imperialismus zu führen, so einer darf seine Pläne nicht zu Ende verwirklichen…denn das hätte zum Vorbild für andere Länder Afrikas werden können …dafür sorgte der frühere französische Kolonialherr, der auch ganz entscheidend die Bedingungen herbeiführte, die zum Sturz und zur Ermordung Gaddafis führte…
Burkina Faso: Vor 30 Jahren wurde Thomas Sankara mit mutmaßlicher Hilfe des Élysée-Palastes ermordet
Am 15. Oktober 1987 wurde Thomas Isidore Noël Sankara ermordet – und Frankreich soll daran mitgewirkt haben. Sankara, auch als „Afrikas Che Guevera“ bezeichnet, war Hauptmann der Armee von Burkina Faso, Revolutionär, Pan-Afrika-Theoretiker und Präsident.
Hier zum Artikel: https://deutsch.rt.com/afrika/59236-vor-30-jahren-wurde-thomas-sankara-ermordet-sein-vermaechtnis-lebt-in-burkina-faso-weiter/
Auszüge:
Die Ermordung dieses charismatischen Führers erschütterte seinerzeit einen ganzen Kontinent und zerstörte die Hoffnung auf afrikanische Selbstbestimmung gegenüber den alten Kolonialherren. Sankara kam 1983 durch einen vom Volk weitgehend mitgetragenen Putsch an die Macht. Der damals 33-Jährige hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Korruption im Land zu beenden und die anhaltende Dominanz der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich zu brechen. Er begann rasch mit einem ehrgeizigen Programm sozialer und ökonomischer Veränderungen, wie sie zuvor in dieser Radikalität auf dem afrikanischen Kontinent niemand, vielleicht abgesehen von Muammar al-Gaddafi, versucht hatte.
Um dem Aufbruch seines Landes in eine neue autonome Zukunft ein Symbol zu setzen, benannte Sankara es vom alten französischen Kolonialnamen Obervolta um in Burkina Faso – was so viel bedeutet wie „Land der aufrechten Menschen“. Doch wer war dieser Thomas Sankara? Er wurde 1949 geboren und träumte schon früh davon, einen Staat frei von Korruption zu schaffen, unabhängig vom Westen, vereint mit den afrikanischen Nachbarländern. Dabei ließ er sich von der kubanischen Revolution und von seinem ghanaischen Amtskollegen Jerry Rawlings inspirieren – mit diesem zusammen plante er später sogar einen Zusammenschluss beider Länder.
(…)
Kaum an der Macht, begann Sankara seine ehrgeizigen Pläne in die Tat umzusetzen. Seine Außenpolitik beruhte auf dem Anti-Imperialismus, wobei seine Regierung ausländische Hilfe vermied, auf Reduzierung der verhassten Schulden drängte, das Land und die Bodenschätze verstaatlichte und die Macht und den Einfluss des IWF und der Weltbank ablehnte. Seine Innenpolitik konzentrierte sich auf die Verhütung von Hunger durch landwirtschaftliche Selbstversorgung und Landreform. Ein Hauptaugenmerk lag auch auf der Bildung durch eine landesweite Alphabetisierungskampagne und Förderung der Gesundheit durch Impfung von 2,5 Millionen Kindern gegen Meningitis, Gelbfieber und Masern. Dafür ließ Sankara Gesundheitszentren in jedem Dorf errichten.
Zudem veranlasste er das Pflanzen von über zehn Millionen Bäumen, um die Verwüstung der Sahel zu stoppen. Sankara bewirkte eine Verdoppelung der Weizenproduktion durch Umverteilung von Land der Feudalherren an die Bauern, er hob Kopfsteuer und Hausmieten auf und nahm ein ehrgeiziges Straßen- und Eisenbahnprogramms in Angriff, „um das Land zusammenzubringen“. Auch in anderer Hinsicht zeigte sich Sankara als progressiv und einem emanzipatorischen Erbe verpflichtet: Er verbot Genitalverstümmelung, Zwangsheiraten und Polygamie und förderte Frauen in hohen Regierungsämtern. Er ermutigte diese zudem, außerhalb des Hauses zu arbeiten und in der Schule zu bleiben – selbst wenn sie schwanger waren. (…)

23. Oktober 2017

Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz: Warum Russland dämonisiert wird und warum das so gefährlich ist“. (Deutschlandfunk)

das Radioprogramm Deutschlandfunk Kultur strahlte am heutigen 12. 10. 2017 um 9.05 Uhr in der Sendereihe IM GESPRÄCH eine 35-Minuten-Unterhaltung mit Professor Dr. Gabriele Krone-Schmalz aus. Der Anlaß: ihr neues Buch „EISZEIT. Warum Russland dämonisiert wird und warum das so gefährlich ist“.

hier der direkte Link
http://www.deutschlandfunkkultur.de/journalistin-gabriele-krone-schmalz-der-kalte-krieg-ist.970.de.html?dram:article_id=397855

23. Oktober 2017

„Leben und leben lassen“: IS findet Zuflucht an israelischer Grenze (RT Deutsch)

23.10.2017
Wie israelische Medien berichten, fanden etliche IS-Kommandeure auf ihrer Flucht aus Syrien Zuflucht in den Golan-Höhen an der Grenze zu Israel. Dort rekrutieren sie neue Kämpfer und betreiben einen neuen Propaganda-Kanal. Mutmaßlich geht es Tel Aviv darum, ein „iranisches Imperium“ zu verhindern.

Im vergangenen November noch gab sich der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hemdsärmelig. Demnach werde Israel „es nicht zulassen, dass sich Figuren des Islamischen Staats oder anderer feindlicher Akteure unter dem Deckmantel des Kriegs in Syrien, sich in der Nähe unserer Grenzen einrichten.“
Nun jedoch scheint es so, dass dieses Szenario dies nicht nur eingetroffen ist, sondern übertroffen wurde. Demnach betreibt der sogenannte Islamische Staat, oder das, was von ihm übrig geblieben ist, ein veritables Terrorcamp auf der syrischen Seite der Golan-Höhen in unmittelbarer Nähe der israelischen Grenze. Obwohl Analysten bereits seit Jahren darauf verweisen, dass der IS über Rückzugsräume entlang der syrisch-israelischen Grenze verfügt, handelt es sich bei den aktuellen Enthüllungen durch die Times of Israel und den israelischen TV-Kanal Channel 2 um die erste öffentliche Bestätigung über IS-Operationen in der Golan-Region.

Die Times of Israel verweisen auf Channel 2 Video- und Fotomaterial. Dieses führe demnach den Beweis, dass es sich bei dem IS-Camp um ein Trainings- und Rekrutierungszentrum handelt, in dem bereits dreihundert neue Terroristen in ihrem blutigen Handwerk ausgebildet wurden. Unter den federführenden IS-Kommandeuren soll sich auch der führende Rekrutierer von Terroristen Abu Hamam Jazrawi befinden. Von Angriffen aus Israel weitestgehend verschont, verfügen die sunnitischen Extremisten, neben Training und Rekrutierung, offensichtlich über genügend Müßiggang, um sich auch eigenen PR-Maßnahmen zu widmen.

So berichten die israelischen Presseorgane, dass die IS-Kommandeure weiter die Entwicklung von „Internet-Propaganda-Kampagnen“ verfolgten, auch nachdem sie aus ihrem früheren Zentrum im syrischen Rakka vertrieben wurden und damit ihrer ehemaligen „Kampagnen-Hochburg“ beraubt wurden. Channel 2 spekuliert darüber, dass sich der IS nach der erfolgreichen Vertreibung aus weiten Teilen Syriens durch das Eingreifen Russlands und der syrischen Armee, nun möglicherweise im Süden Syriens zu restrukturieren gedenkt.

Doch wer nun mutmaßt, dass es sich bei all dem um neue Entwicklungen handelt, wird eines Besseren belehrt: „Beide, der IS-Ableger der Khalid ibn al-Walid Armee und die Jabhat Fateh al-Sham, früher als al-Nusra-Front bekannt, die wiederum mit dem IS verbunden ist, befinden sich bereits seit Jahren an den israelischen Grenzen“, stellen die Times of Israel nüchtern fest.

Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/59320-leben-und-leben-lassen-is-israel/

23. Oktober 2017

Stabilität statt Chaos: Warum der Westen ein Auslaufmodell ist (RT Deutsch)

21.10.2017
Die Stellvertreterkriege, die der Westen gegen Russland richtet, entwickeln sich höchst unterschiedlich. In Syrien kehrt die Normalität zurück, in der Ukraine hingegen stößt das irrationale Vorgehen der Regierung selbst glühende Befürworter vor den Kopf.
von Gert-Ewen Ungar

Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/meinung/59317-stabilitat-statt-chaos-warum-westen/

23. Oktober 2017

Washingtons Strategie zur „Eindämmung“ Russlands absolut inadäquat – US-Think-Tank (Sputniknews)

22.10.2017

Die aktuelle US-Strategie für den Fall eines potentiellen Konfliktes mit Russland oder China ist absolut unzureichend und inadäquat angesichts der neuen Konkurrenz und der neuen Kräfteverhältnisse zwischen den Weltmächten. Dies geht aus einem Bericht des amerikanischen Think-Tanks „Center for Strategic and Budgetary Assessments“ (CSBA) hervor.

weiterlesen
https://de.sputniknews.com/politik/20171022317978124-washingtons-strategie-eindaemmung-russlands-inadaequat-experten/

23. Oktober 2017

Frome Stop War: MEDIA ON TRIAL – Vanessa Beeley reports from Syria

The Media on Trial public meeting last week in London was sold out, well over 500 seats filled.

The meeting was marred by protestors who let off a stink bomb, organised emails to the venue defaming the organisers, and tried to disrupt the proceedings. It seems that having a monopoly on the MSM is not enough for these people.One former UK Ambassador, three international investigative journalists and two leading professors discuss misreporting, misinformation and deliberate propaganda disseminated by the mainstream media at times of international conflict, and military intervention.

The demonisation of one non-aligned leader after another, setting the stage for public consent for regime change has been part and parcel of establishment and corporate media’s agenda this century. While sidelining independent research and refusing to independently verify its own reporting the mainstream has become obsessed with ‚fake news‘

So who is spreading ‚fake news‘? What effect has fake news and propaganda had? Should we make the media accountable for its actions? These questions and more are discussed by our expert panel in an event organised by Frome Stop War and supported by Bristol Against Imperialism, entitled ‚Media on Trial‘.

23. Oktober 2017

Seidenstraße 2.0 – Chinas Weg zur Weltspitze Goldwind – Weltweit größter Windenergie Produzent

Seidenstraße 2.0 – Chinas Weg zur Weltspitze
Goldwind – Weltweit größter Windenergie Produzent
– mit deutscher Technologie
Windpark 20 km x 80 km groß

Xinjiang is one of the world’s best sites for wind power and has helped propel Goldwind into the world’s largest wind turbine maker. The FT’s Lucy Hornby talks to chief executive Wu Gang.

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