22. Januar 2018

Doppelmoral und Propaganda. Der Krieg und die Medien – die unterschiedliche Darstellung der Kämpfe um Mossul und Aleppo – Von Joachim Guilliard (junge Welt)

Realität auf den Kopf gestellt
Vergleicht man die Kämpfe um Aleppo und Mossul, so stellt man fest, dass bei der unterschiedlichen Beurteilung der Kriegführung die tatsächlichen Verhältnisse geradezu auf den Kopf gestellt wurden. Auch wenn die syrischen und russischen Streitkräfte sicherlich nicht besonders zurückhaltend waren und selbstverständlich nicht alle Vorwürfe über Zerstörungen ziviler Einrichtungen Propaganda sind, gingen sie, wie das Ausmaß der Verwüstungen zeigt, im Vergleich zur US-geführten Allianz und ihren irakischen Bodentruppen deutlich rücksichtsvoller vor.

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https://www.jungewelt.de/artikel/325781.doppelmoral-und-propaganda.html

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22. Januar 2018

Krieg um Afrin. Türkische Luft- und Bodenoffensive gegen kurdischen Kanton in Nordsyrien. Russische Militärbeobachter zurückgezogen (junge Welt)

Die türkische Armee hat am Wochenende mit einem Großangriff auf den selbstverwalteten Kanton Afrin im äußersten Nordwesten Syriens begonnen. Ziel der »Operation Olivenzweig« sei es, eine 30 Kilometer breite »Sicherheitszone« entlang der Grenze zur Türkei von »Terroristen« zu säubern…

Der syrische Präsident Baschar Al-Assad bezeichnete die »brutale Aggression« der Türkei gegen Afrin am Sonntag als »Unterstützung des Terrorismus«. Ohne Erlaubnis der Großmächte sei ein solcher Luftangriff nicht möglich, beschuldigte dagegen das Oberkommando der YPG Russland der »kriminellen Komplizenschaft« mit Ankara. Am Samstag hatten sich russische Militärbeobachter aus der Region zurückgezogen, um »Leben und Gesundheit der russischen Soldaten keinem Risiko auszusetzen«, wie das russische Verteidigungsministerium verlauten ließ. Moskau wolle Afrin so zur Unterordnung unter das Regime in Damaskus zwingen, heißt es dagegen aus YPG-Kreisen.

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https://www.jungewelt.de/artikel/325729.krieg-um-afrin.html

21. Januar 2018

Syrische Behörden stellt großer Mengen an Waffen und Munition sicher. Für Jabhat al-Nusra-Terroristen in Ghouta bestimmt

21. Januar 2018

Putin-Trump/Trump-Russland-Dossier

https://de.sputniknews.com/politik/20180121319171518-beziehungen-putin-trump-kollaps/21.01.2018

Beziehungen Putin-Trump erleiden Kollaps – Kreml-Sprecher

Zwischen den Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, hätten sich gute Beziehungen herausbilden können, wenn die in den USA herrschende Einstellung zu Russland nicht so sei wie sie eben sei. Diese Meinung vertrat Putins Pressesprecher Dmitri Peskow in einem Interview mit dem Fernsehsender „Rossija 1“. Er möchte die innenpolitischen Vorgänge in den USA trotz der aus diesem Land ertönenden Anschuldigungen gegen Russland nicht bewerten, sagte Peskow. Es liege jedoch auf der Hand, dass die innere Situation in den USA im Hinblick auf Russland recht ungünstig sei, fügte der Sprecher hinzu. Er bezeichnete den Zustand der aktuellen Beziehungen zwischen den beiden Präsidenten als „Kollaps“.

https://de.sputniknews.com/politik/20180120319158330-usa-kongress-geheim-memo-einmischung-ermittlung/  20.01.2018

Russland-Untersuchung gefährdet: US-Kongress will geheimes Memo freigeben

Die Mitglieder des Aufklärungsausschusses im US-Repräsentantenhaus haben sich mit einem geheimen Memorandum vertraut gemacht, dessen Veröffentlichung die Ermittlung über eine angebliche Einmischung Russlands in die Präsidentschaftswahl 2016, die US-Sonderermittler Robert Mueller führt, gefährden kann, schreibt die Zeitung „The Wall Street Journal“.

Nach Angaben der Zeitung hat der Fraktionsapparat der Republikanischen Partei im Ausschuss das Memorandum ohne Kenntnis der Demokratischen Partei vorbereitet. Das Memorandum sei eine Zusammenfassung von streng geheimen Dokumenten, die die US-Geheimdienste vorgelegt hätten.

In den Dokumenten ist laut „The Wall Street Journal“ die Rede von einer Beobachtung der Ausländer, die der Spionage verdächtigt sind, sowie von geheimen Befehlen und Anordnungen des US-Justizministeriums. Als Rechtfertigung dazu verwies die Behörde auf Angaben, die sie von dem britischen Ex-Spion Christopher Steele, der einer der Autoren des sogenannten „Trump-Russland-Dossier“ ist, erhalten hatte.

„Dort gibt es Informationen, die jedes Mitglied des Kongresses kennen muss. Denn wir müssen weiter wichtigste Entscheidungen treffen“, zitiert die Zeitung den republikanischen Kongressabgeordneten Peter T. King.

King und andere republikanische Kongressabgeordnete wollen das Dokument freigeben. Die Demokraten sind aber dagegen, denn dies könne dazu führen, dass die Gesellschaft die Untersuchungen von Mueller fehlinterpretierten könne.

„Die Republikaner haben ihre ganze Fraktion eingeladen, um sich mit einer befangenen und ungenauen Darlegung der Geheimdienstinformationen, zu denen kein Mitglied unseres Ausschusses Zugang hat, vertraut zu machen“, so der demokratische Kongressabgeordnete Jim Himes.

Im Jahre 2015, als Trump für das Präsidentenamt kandidierte, hatten laut der Zeitung „The New York Times“ Anhänger der Demokratischen Partei sowie Trump-Gegner in der Republikanischen Partei bei der von dem Ex-WSJ-Journalisten Glenn Simpson geleiteten Forschungsfirma Fusion GPS die Erstellung eines Dossiers zu Trump in Auftrag gegeben. Das Dokument sollte Aufschluss über Trumps Schwächen und Skandale um seine Immobiliengeschäfte geben.

In einem anonymen Dokument, das die Ressource BuzzFeed im Januar 2017 veröffentlicht hatte, wird behauptet, dass „russische Agenten“ kompromittierende Informationen zu Trump besitzen würden. Das Dokument hatte eine zwiespältige Reaktion ausgelöst. BuzzFeed distanzierte sich von dem Inhalt, und das Weiße Haus wies die Behauptungen des Verfassers entschieden zurück. Trump selbst hatte die Veröffentlichung des Dossiers als „politische Hexenjagd“ bezeichnet.

Beim US-Kongress laufen derzeit unabhängige Ermittlungen zur angeblichen „Einmischung Russlands“ in die US-Präsidentenwahl. Ähnliche Recherchen werden vom FBI betrieben. Ohne Informationsquellen zu nennen, veröffentlichen US-Medien immer neue Berichte über Kontakte des Wahlkampfstabs von Trump mit russischen Beamten und Unternehmern. Laut dem Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat Russland diese Anschuldigungen wiederholt als völlig unbegründet zurückgewiesen.

Siehe hierzu

Russiagate Has Blown Up in the Face of Its Originators—the FBI, DOJ, and Hillary

It is exactly as I told you. Russiagate is a conspiracy between the FBI, the DOJ, and the Hillary campaign to overturn Donald Trump’s election. We have treason committed at the highest levels of the FBI and Department of Justice and the Democratic National Committee. If you believed one word of Russiagate, you now must laugh or cry at your incredible gullibility. This scandal should also bring down the presstitute media who have done the dirty work for the conspiracy against Trump. https://www.youtube.com/watch?v=oUAt4DsscXA&feature=youtu.be&app=desktop

The FBI Hand Behind Russia-gate https://consortiumnews.com/2018/01/11/the-fbi-hand-behind-russia-gate/

21. Januar 2018

Von dubiosen Geschäften mit Islamisten und der Rolle Erdoğans und Putins (Telepolis)

Mordkommission Istanbul: Eine nachgeholte Rezension

„Vorsicht!“, drohte Recep Tayyip Erdoğan französischen Journalisten auf der Pressekonferenz anlässlich seines Staatsbesuchs in Paris. Ein Reporter des Senders France 2 hatte es gewagt, den türkischen Präsidenten nach Waffenlieferungen seines Geheimdienstes an Dschihadisten in Syrien zu fragen. „Was für Waffen, wovon redest du?“, antwortete Erdoğan. „Du redest wie ein Anhänger der Gülen-Bewegung, die das alles inszeniert hat, du solltest solche Fragen nicht stellen, die Leute sitzen deshalb in Haft.“ Die Drohung mit einer Inhaftierung entspricht der aktuellen Behördenpraxis in der Türkei: Solche Fragen werden als Beihilfe zum Terrorismus eingestuft.

weiterlesen

https://www.heise.de/tp/features/Von-dubiosen-Geschaeften-mit-Islamisten-und-der-Rolle-Erdogans-und-Putins-3936767.html?seite=all

21. Januar 2018

Minihäuser in Berlin – Erster Schritt zur Hilfe wenn doch die Politik versagt -Mietpreis-Explosion

Durch die Arbeit eines Kölner Vereins haben mehrere Obdachlose in Berlin ein eigenes Dach über dem Kopf.

Der Verein ist in mehreren Großstädten aktiv. Die Behörden legen bislang keine Steine in den Weg, Auf der Warteliste für die Mini-Häuser geibt es 6000 Bewerber. Webseite des Vereins; https://little-home.eu/die-idee/

Nach Schätzungen der Wohlfahrtsverbände leben zwischen 4.000 und 10.000 Menschen in Berlin auf der Straße, bis zu 25.000 haben keine feste Wohnung und gelten als wohnungslos.

Bundesweit waren es 2014 laut Zahlen der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. 335.000 Wohnungslose, wie aus dem aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hervorgeht. Tendenz stark steigend. Betroffen sind nicht nur Obdachlose und Wohnungslose. Die Wohnungsnot ist längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Laut einer Prognos-Studie fehlen in Deutschland derzeit rund eine Million Wohnungen.

In Berlin stehen nur 689 Kältehilfe-Plätze bereit. Die Kältehilfe wurde 1989 von Berliner Kirchengemeinden und Wohlfahrtsverbänden sowie von der Senatsverwaltung ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist es, Menschen ohne Wohnung in den kalten Wintermonaten mit Angeboten wie Beratungsstellen, Notübernachtungen, Nachtcafes, Suppenküchen, Kältebussen vor dem Erfrieren zu helfen. Die Kältehilfe ist eine Notlösung für den Winter, keine dauerhafte Lösung der gesellschaftlichen und sozialen Probleme.

Ca 2.5 Millionen Euro haben die Berliner Bezirke 2015 für Angebote der Obdachlosenhilfe zur Verfügung gestellt. Der Berliner Senat stellte 2015 rund 5,6 Mio Euro in einem integrierten Sozialprogramm für Angebote bereit, die von Bedürftigen ohne große Hürden nach Bedarf in Anspruch genommen werden können. Die Angebote reichen von Schlafplätzen über warme Mahlzeiten bis hin zur medizinische Notfallversorgung aber auch die Betreuung durch Beratungsstellen und Sozialarbeiter. Fünf Millionen Euro mehr sind im neuen Doppelhaushalt für 2018 und 2019 u.a. für Suppenküchen oder Notübernachtungen eingeplant, zusätzlich zu den bisher 4,1 Millionen Euro pro Jahr.

Immer häufiger kommen Menschen aus Osteuropa nach Berlin und leben auf der Straße. Nach inoffiziellen Schätzungen stammen bis zu 25 Prozent der Obdachlosen in Berlin ursprünglich aus Nord-, Mittel- und Südosteuropa. Auch die Zahl wohnungsloser Flüchtlinge aus Ländern des Nahen Osten steigt stark.

Gib Obdachlosen ein Dach über dem Kopf! 6 Notschlafplätze in Berlin. Spendenaktion!!
https://www.betterplace.org/de/projects/57852


13.000 Mietwohnungen wandelten Hauseigentümer 2017 in Eigentumsobjekte um. Ungefähr so viele wie neu gebaut wurden. Im Jahr zuvor waren es sogar 17000 Wohnungen.
Das Geschäft mit den Umwandlungen, durch das Spekulanten Wohnungen für das Zwei- bis Vierfache des ursprünglichen Preises verkaufen können, muss endlich gestoppt werden.

Gesetze und Verordnungen zur Begrenzung der Mietenexplosion in Berlin sind wirkungslos. Neun Euro pro Quadratmeter und Monat kostet eine zu vermietende Wohnung im Durchschnitt – doppelt so viel zahlt, wer in Mitte oder Friedrichshain-Kreuzberg wohnen will.

21. Januar 2018

Frieden mit Russland!

ScreenHunter 667

http://bit.ly/2mYxu49

21. Januar 2018

Was wirklich in den kurdischen Gebieten Syriens vor sich geht – Eine Reportage von Karin Leukefeld.

Aleppo, Januar 2018.

Die syrischen Verantwortlichen haben die Fahrt in die von Kurden kontrollierten Gebiete östlich von Aleppo genehmigt. Manbij, Ain Al Arab/Kobani, Ain Issa und Rakka stehen auf der Reiseroute. Eine Reportage von Karin Leukefeld.
Zur Reportage von Karin Leukefeldhttps://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/63866-reportage-unterwegs-in-den-kurdischen-gebieten-syriens/

Moskau: US-Waffenlieferungen sind Auslöser für Erdogans Syrien-Einmarsch
https://de.sputniknews.com/politik/20180120319161128-russland-usa-waffen-lieferungen-kurden-erdogan-einmarsch-offensive-syrien/

Syrien: Türkische Jets zerbomben von USA genutzten Flughafen – Hurriyet
https://de.sputniknews.com/politik/20180120319162208-syrien-tuerkei-zerbombt-flughafen-usa/

Türkische Offensive: Moskau trifft Maßnahmen zum Schutz russischer Soldaten in Afrinhttps://de.sputniknews.com/panorama/20180120319161565-syrien-afrin-tuerkei-offensive-russland-soldaten-sicherheit/

21. Januar 2018

US-Pläne für Russland Anfang 1990er: Vom Kalten Krieg zum „Krieg der Sterne“ (Sputniknews)

https://de.sputniknews.com/politik/20180121319166945-usa-russland-plaene-star-wars-abwehrschild/….21.01.2018

Die Administration des ehemaligen US-Präsidenten George H. W. Bush soll Anfang der 1990er Jahre bereit gewesen sein, Russland im Rahmen der Strategic Defense Initiative (SDI) (dt. Strategische Verteidigungsinitiative), auch als „Star Wars“-Abwehrschild bekannt, zu einem Partner zu machen.

Dies berichtet die britische Zeitung „Daily Telegraph“ unter Berufung auf die im vergangenen Monat veröffentlichten Geheimdokumente der britischen Regierung.

Die Regierung des damaligen britischen Premierministers John Major sei Anfang der 1990er gewarnt worden, die Administration des US-Präsidenten Bush sei dermaßen von der Art und Weise beeindruckt, wie der russische Präsident Boris Jelzin „den Kommunismus zerlege“, dass sie mit ihm sogar strategische Militärtechnologien und Verteidigungssysteme teilen könnte.

Wie aus den freigegebenen Dokumenten hervorgeht, war Bush bereit, nach dem Treffen mit Jelzin in Camp David im Februar 1992 dieses Thema ansprechen.

In einem Memo an Diplomaten soll der damalige Berater von Major, Sir Stephen Wall, gewarnt haben, dass ein solcher Schritt einen „grundsätzlichen Einfluss auf die Nato“ haben und schwerwiegende Fragen wie etwa „wer ist,dabei‘ und wer ist,nicht dabei‘“ aufwerfen würde.

„Die alte,Ost-West‘-Trennung könnte durch die,Nord-Süd‘-Trennung ersetzt werden“, zitiert die Zeitung den Berater weiter. Die Einbeziehung Russlands als Partner in das „Star-Wars“-Programm hätte zudem die britische Verteidigungsfähigkeit gefährdet, denn Großbritannien konnte laut Sir Wall nicht davon ausgehen, dass Russland „immer ein guter Kerl“ sein würde.

Die Strategic Defense Initiative (SDI) wurde 1983 von den USA offiziell angenommen. Sie sah den Aufbau eines Abwehrschirms gegen Interkontinentalraketen im Weltraum vor. Eine alternative Bezeichnung des Programms ist – in Anlehnung an den Science-Fiction-Film Krieg der Sterne – Star Wars. Washington hatte das Projekt 1993 jedoch aufgegeben, da es sich als zu ambitioniert, zu teuer und nach dem Zerfall der Sowjetunion auch als überflüssig erwies.

21. Januar 2018

Tino Eisbrenner präsentiert: „UNANGEPASST“ – Friedenskonzert zum 80.Geburtstag von Wladimir Wyssozki und zum 120. Geburtstag von Bertolt Brecht

ScreenHunter 666

mit engagierten Gästen, wie

Olga Zalesskaya (Belarus)
Frank Viehweg (Deutschland)
Ulrike Gastmann (Deutschland)
Barbara Thalheim (Deutschland)
Bulgarian Voices Berlin
Alejandro Soto Lacoste (Chile) u.v.a.

Wann: am 25.Januar 2018 um 19:00 Uhr
Wo: Großer Saal, Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur,
Friedrichstrasse 176-179, 10117 Berlin
Eintritt: 10 Euro

http://russisches-haus.de/de/events/733

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