Archive for ‘Allgemein’

22. Januar 2019

„Keine Rundfunklizenz für Propaganda!“ Der Feldzug des DJV-Vorsitzenden gegen RT Deutsch

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22. Januar 2019

Libyen: Journalisten protestieren nach Ermordung des Ruptly-Kollegen Ben Khalifa

Reporter aus Tripolis und Bengasi haben sich gestern zum Protest versammelt, um den Tod des in Tripolis beheimateten Fotografen und Videojournalisten Mohammed Ben Khalifa zu verurteilen und mehr Rechte zu fordern.

Khalifa war am Freitag getötet worden, als er über Zusammenstöße zwischen rivalisierenden Milizen in der libyschen Hauptstadt berichtete. Khalifa war freiberuflich für die Videoagentur von RT, „Ruptly“, tätig. In Tripolis hielten Demonstranten, deren Münder symbolisch verklebt waren, Banner und Bilder hoch, die den getöteten Journalisten zeigten. Er starb, während er sich für unsere Rechte als Journalisten einsetzte und sie einforderte“, sagte sein Reporterkollege Tariq al-Houni.

Beim Protest von Bengasi gaben Journalisten eine Erklärung ab, in der sie sagten: Wir verurteilen die jüngsten Verletzungen durch bewaffnete Milizen, die versuchen, Journalisten einzuschüchtern und zu unterdrücken.“ Ben Khalifa hatte regelmäßig als Freelancer für „Ruptly“ und andere internationale Nachrichtenagenturen gearbeitet.

Kollegen von Ruptly haben eine Mitteilung zu seinem Tod herausgegeben:

Ruptly hat mit Bestürzung vom Tod des Journalisten @mbenkhalifaly, der heute bei Zusammenstößen in Tripolis sein Leben verloren hat, erfahren. In den letzten drei Jahren hat er mit uns zusammengearbeitet, um unter schwierigen Umständen qualitativ hochwertige Berichte zu liefern. Wir sprechen seiner Familie unser tief empfundenes Beileid aus.

“ Während seiner drei Jahre bei Ruptly produzierte Ben Khalifa 30 Geschichten über Zusammenstöße an der Front der libyschen Unruhen sowie über die Notlage der Migranten, die sich auf die gefährliche Reise über das Mittelmeer wagten, um Europa zu erreichen und den Unruhen zu Hause zu entkommen.

Seine Kollegen beschreiben seine Arbeit als professionell und ihn als sehr geschätzte Person. Es war fantastisch, mit ihm zu arbeiten. Sehr zuverlässig, sehr bescheiden und mit einem großartigen Charakter. Seine Professionalität und sein guter Charakter werden fehlen.“ Ruptly hält Kontakt zu seiner Familie, um jede notwendige Unterstützung zu leisten und ihr Beileid auszusprechen. #Libyen #DeutscheUntertitel

21. Januar 2019

Protestschreiben an Bundesrat betreffs Zusammenkunft mit dem neuen Präsidenten von Brasilien, Bolsonaro

Protestschreiben an Bundesrat betreffs Zusammenkunft mit dem äusserst umstrittenen neuen Präsidenten von Brasilien

https://tinyurl.com/yah3qkky

Z. Hd. der
BUNDESKANZLEI DER SCHWEIZERISCHEN EIDGENOSSENSCHAFT

(Original per Postversand)

Sehr geehrte Damen und Herren

wir bitten höflich um Kenntnisnahme resp Weiterleitung unseres Schreibens (im Anhang)

Mit freundlichen Grüssen
i.A. S.Wanitsch
Mitglied Comité Coordinador ALBASUIZA

 

21. Januar 2019

20 Jahre NATO-Krieg gegen Jugoslawien (antiimperialista.org)

Am 4. Dezember 1999 fand in Wien in Räumlichkeiten der Technischen Universität das „Wiener Tribunal gegen die Österreichische Regierung“ wegen „Bruchs der Neutralität und Unterordnung unter die Nato“ statt.

Dem Ereignis kommt historische Bedeutung zu, denn es war einer der wenigen Momente in denen Kritik an der Rolle des offiziellen Österreich beim Krieg in Jugoslawien für ein breiteres Publikum hörbar wurde. Noch mehr es war eine richtiggehende öffentliche Anklage für die politische Mitschuld an einer der größten europäischen Katastrophen nach dem Zweiten Weltkrieg. Alle oppositionellen Kräfte waren versammelt.

Das übliche Verhalten der Medien, nämlich substantielle Opposition zu verschweigen, griff für einen Augenblick nicht mehr. Der Hass der Eliten ergoss sich über uns, so als hätten wir sie enttarnt, ihnen die humanitäre und antifaschistische Tarnung heruntergerissen.

Diese wenigen Sekunden des Lichts dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Narrativ der Sieger gesellschaftlich gesehen bis heute unangetastet bleibt. Die Ereignisse sind noch zu frisch, wirken noch immer, als dass der Herrscher vergangene Verbrechen eingestehen könnte, da es ihm nichts mehr kostet.

Wir versuchen hier möglichst viele Dokumente des Wiener Tribunals zugänglich zu machen, weil die damals entwickelten Argumente auch nach Jahrzehnten noch gültig bleiben und ihnen Gehör verschafft werden soll.

Wilhelm Langthaler, Mitinitiator

http://www.antiimperialista.org/de/content/wiener-tribunal

21. Januar 2019

Neue Video-Kolumne von german-foreign-policy.com

Liebe Leserin, lieber Leser, german-foreign-policy.com hat ab heute eine neue, in unregelmäßigen Abständen erscheinende Video-Kolumne. Sie finden die Kolumne auf unserer Startseite in der rechten Spalte und in Textfassung hier: https://www.german-foreign-policy.com/textversion-kolumnen/no-1-januar-2019/ Mit freundlichen Grüßen, die Redaktion

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7837/

21. Januar 2019

Der deutsch-französische „Vertrag von Aachen“ sieht unter anderem eine Ausweitung der bilateralen Zusammenarbeit bei der Militarisierung Europas vor. (german-foreign-policy.com)

(Eigener Bericht) – Überschattet von Protesten gegen die französische Regierung steht an diesem Dienstag die Unterzeichnung des deutsch-französischen „Vertrages von Aachen“ bevor. Das Abkommen, das offiziell als ergänzende „Aktualisierung“ des Élysée-Vertrags aus dem Jahr 1963 bezeichnet wird, sieht unter anderem eine Ausweitung der bilateralen Zusammenarbeit bei der Militarisierung Europas vor. So sollen „gemeinsame Verteidigungsprogramme“ erstellt und auf eine „gemeinsame Kultur“ der Streitkräfte beider Länder hingearbeitet werden. Hinzu kommt eine bilaterale Beistandsverpflichtung, die auch jenseits von NATO und EU gilt. Zudem sagt Paris zu, Berlin beim Kampf um einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu unterstützen. Frankreich wiederum willigt in eine punktuelle Schwächung seiner traditionellen Zentralstaatlichkeit ein. Parallel fordern Experten eine breite deutsch-französische PR für eine offensivere Militärpolitik – TV-Auftritte der Verteidigungsminister inklusive. Unterdessen versagt Berlin Paris weiterhin jedes echte Zugeständnis in Sachen Austeritätspolitik.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7836/

21. Januar 2019

Nein zum Aachener Aufrüstungsvertrag. Gastkommentar der abrüstungspolitischen Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag – Sevim Dagdelen (Heise.de)

Am 22. Januar 2019 wird im Krönungsaal des Aachener Rathauses der neue deutsch-französische Freundschaftsvertrag in Erweiterung des Élysée-Vertrags von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron unterzeichnet. Der Vertrag von Aachen soll „Begegnungen und den Austausch der Bürgerinnen und Bürger“ unterstützen und eine engere Abstimmung vor EU-Gipfeln auf den Weg bringen. Deutschland und Frankreich halten demnach „vor großen europäischen Treffen regelmäßig Konsultationen auf allen Ebenen ab und bemühen sich so, gemeinsame Standpunkte herzustellen und gemeinsame Äußerungen der Ministerinnen und Minister herbeizuführen“

weiter hier:

https://www.heise.de/tp/features/Nein-zum-Aachener-Aufruestungsvertrag-4283180.html

21. Januar 2019

Angriff auf Verdacht Israels Armee attackiert Ziele in Syrien. Luftabwehr zerstört mehr als 30 Raketen – Von Karin Leukefeld (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/347653.israel-in-syrien-angriff-auf-verdacht.html

In der Nacht zu Montag haben die israelischen Streitkräfte (IDF) einen der schwersten Angriffe der letzten Wochen auf Syrien verübt. Bereits in der Nacht zum Sonntag hatte die syrische Luftabwehr sieben »feindliche Raketen« abgeschossen, die von israelischen Kampfjets im libanesischen Luftraum abgefeuert worden waren. Die IDF-Führung gab an, iranische Waffendepots und Ausbildungslager in Syrien zerstört zu haben. Beweise dafür gibt es nicht.

Anwohner von Damaskus berichteten gegenüber jW von schweren Explosionen und Erschütterungen in der Stadt. Der Angriff habe sich am frühen Morgen ereignet. Bewohner von westlichen Vororten sprachen von »beängstigenden« Angriffen, die mehr als eine halbe Stunde gedauert hätten. Er habe »Raketen überall am Himmel« gesehen, so der Telefontechniker Rami M., viele seien direkt über seinem Wohnviertel von der Luftabwehr zerstört worden.

Das russische Verteidigungskontrollzentrum in Moskau bestätigte, dass die syrische Luftabwehr »mehr als 30 israelische Cruise Missiles und Lenkraketen« zerstört habe. Drei Luftangriffe auf Syrien seien »vom Westen, Südwesten und Süden« aus verübt worden. Vier syrische Soldaten seien demnach dabei getötet, sechs weitere verletzt worden. Zudem seien »Teile der Infrastruktur des internationalen Flughafens von Damaskus beschädigt« worden.

In ungewohnter Offenheit bestätigte ein Sprecher der IDF den Angriff. Dieser sei angeblich als Vergeltung für einen syrischen Raketenangriff auf die von Israel besetzten Golanhöhen erfolgt. Die Rakete sei über einem Wintersportgebiet in den nördlichen Golanhöhen vom israelischen Luftabwehrsystem »Eiserne Kuppel« abgefangen worden. Man habe daraufhin »militärische Einrichtungen der (iranischen) Al-Kuds-Brigaden in Syrien« angegriffen, darunter »Waffenlager im Umland des internationalen Flughafens von Damaskus, ein iranisches Geheimdienstzentrum, ein iranisches Ausbildungslager«, so die IDF. Obwohl die syrische Luftabwehr »unmissverständlich« aufgefordert worden sei, das Feuer nicht zu erwidern, seien Dutzende syrischer Luftabwehrraketen abgefeuert worden. Israel habe während des Angriffs den »Kommunikationskanal mit dem russischen Militär« benutzt, sagte IDF-Sprecher Jonathan Conricus.

Erst am vergangenen Freitag hatte das dem israelischen Geheimdienst Mossad zugerechnete Internetportal Debka file berichtet, dass Russland Israel bei Gesprächen aufgefordert habe, die Angriffe auf den Flughafen von Damaskus einzustellen. Das Portal bezog sich auf einen Bericht der in London ansässigen Tageszeitung Al-Quds Al-Arabi. Die israelische Armee bestätigte lediglich ein »Arbeitstreffen« zwischen hochrangigen israelischen und russischen Militärs. Dabei sei es um die Lage auf den Golanhöhen und um die israelischen Angriffe auf »iranische Militärstellungen« in Syrien gegangen.

Seit Anfang des Jahres haben die israelischen Streitkräfte mit Generalmajor Aviv Kochavi einen erklärten Hardliner gegenüber Syrien an der Spitze. Der bisherige Chef des IDF-Militärgeheimdienstes hatte für einen Sturz der syrischen Regierung einschließlich der Ermordung des syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad plädiert. Der Chef des Mossad, Josef Meir »Yossi« Cohen, hatte dem laut israelischen Medien widersprochen, weil er lieber mit einem bekannten Gegner verhandeln wolle.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschrieb die Angriffe als Teil der »israelischen Politik, den Iran zurückzudrängen, der in Syrien Fuß fassen« wolle. Israel werde weiterhin »die verletzen, die versuchen, uns zu verletzen«. Am Montag morgen fügte Netanjahu hinzu, die Angriffe hätten nicht nur »iranischen Basen« in Syrien gegolten, auch das syrische Militär, das den Iranern helfe, sei angegriffen worden. Belege für iranische Truppenpräsenz oder Militärbasen und Ausbildungslager in Syrien hat Israel nicht vorgelegt.

Der Iran weist die israelischen Behauptungen zurück, er setze sich militärisch in Syrien fest. Die einzige militärische Präsenz, die der Iran auf Bitten von Damaskus in Syrien habe, seien Militärberater.

21. Januar 2019

Sponsored by UK: Bellingcat-Aktivist verfasste Skripal-Artikel für Geheimnetzwerk (RT Deutsch)


21.01.2019
Ein Mitarbeiter der Rechercheplattform „Bellingcat“ hat Gelder von dem britischen Geheimnetzwerk „Integrity Initiative“ für das Verfassen eines Artikels zur Skripal-Affäre erhalten – und anschließend mit Erfolg verhindert, dass ein Beleg dafür auf Twitter verbreitet wird.

Das Recherchenetzwerk „Bellingcat“ verfügt über erstaunliche Fähigkeiten: Ob im Fall des Abschusses des Fluges MH17 in der Ostukraine, Giftgaseinsätze in Syrien oder dem Attentat auf die Skripals, Bellingcat kennt immer die genauen Umstände und benennt die Täter – auch wenn die Mitarbeiter der Plattform nie vor Ort recherchierten und sich nach eigener Aussage allein auf die Auswertung von Open-Source-Material beschränken, also auf öffentlich zugängliche Quellen.

Gegründet wurde Bellingcat von dem Briten Eliot Higgins, der 2016 in einem Interview mit der Deutschen Welle einräumte, dass Russlands „Lügen“ den Kern der Untersuchungen seines Recherchenetzwerkes darstellten. Obwohl seine Militärkenntnisse nach eigener Aussage auf Filmen wie „Rambo“ beruhen, avancierte Higgins in westlichen Mainstreammedien schnell zu einem „Waffenexperten“, nachdem er für den Giftgaseinsatz im syrischen Ghuta im Jahr 2013 die syrische Regierung verantwortlich gemacht hatte. Dass seine vom heimischen Sofa aus betriebene Analyse einer Überprüfung nicht stand hielt, tat seiner medialen Rolle als „Experte“ ebenso wenig Abbruch wie nachweislich falsche Behauptungen im Zusammenhang mit dem MH17-Absturz.

Wohl deshalb, weil Bellingcat bei allen wichtigen Konflikten zwischen Moskau und dem Westen stets auf einer Linie mit den Mainstreammedien liegt: Die „Bösen“ sind immer Russland und dessen Verbündete. Da ist es nur konsequent, dass Higgins wissenschaftlicher Mitarbeiter des extrem antirussisch ausgerichteten Atlantic Councils ist, der sich für die globale Vorherrschaft der USA stark macht und beispielsweise zu Terroranschlägen auf die Krim-Brücke aufruft.

Die US-Denkfabrik stellt das elfköpfige Personal des Digital Forensic Research Lab (DFR Lab), das von Facebook damit beauftragt wurde, die Plattform von unliebsamen Inhalten zu säubern. Zu dem Zensur-Team zählt neben Higgins auch der ehemalige NATO-Sprecher Ben Nimmo, der sich mit der Verbreitung antirussischer Fake News hervorgetan hat. Die selbsternannten „Digital Sherlocks“ brüsten sich damit, hunderte Accounts auf Facebook gesperrt zu haben, weil diese Artikel russischer Medien wie Sputnik geteilt hatten.

Finanziert wird Bellingcat laut Higgins neben Spendengeldern von George Soros‘ Open Society Foundation (OSF) und dem vom US-Kongress gesponserten National Endowment for Democracy (NED). Der Stiftung wird vorgeworfen, sich unter dem Deckmantel der Demokratieförderung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen. Darüber hinaus kooperiert Bellingcat mit dem Organized Crime and Corruption Reporting Projekt (OCCRP), das unter anderem vom US-Außenministerium, dem NED und George Soros finanziert wird. Das OCCRP vergibt jährlich eine Auszeichnung für Personen, die „am meisten auf der Welt getan haben, um die organisierte Kriminalität und Korruption zu befördern“. Darauf landen regelmäßig die Staatschefs jener Länder, die den Hegemonie-Ansprüchen der USA im Wege stehen: Russland, Venezuela, Kuba oder Syrien.

Im Auftrag ihrer Majestät
Hier weiterlesen, zu anderen Links und zum Video am Ende des Artikel: https://deutsch.rt.com/europa/82698-sponsored-by-uk-bellingcat-aktivist/

21. Januar 2019

Aufruf zur Mobilisierung gegen die NATO, gegen Krieg und Rassismus – No2NATO2019 Mobilization

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http://no2nato2019.org

Dieser Aufruf wird unterstützt vom Coop Anti-War Cafe Berlin, Heinrich Buecker

Der 4. April 2019, ist der 51. Jahrestag der Ermordung von Reverend Dr. Martin Luther King jr., dem international verehrten Anführer im Kampf gegen Rassismus, Armut und Krieg.

In einer grotesken Entweihung der Idee von Rev. Kings lebenslangem Engagement für den Frieden wird dies der Tag sein, an dem sich die militärischen Führer der Nordatlantik-Vertragsorganisation (NATO) dazu entschieden haben, den 70. Jahrestag der NATO mit ihrem jährlichen Gipfeltreffen in Washington, DC, zu feiern. Dies ist eine vorsätzliche Beleidigung für Rev. King und eine klare Botschaft, dass das Leben von dunkelhäutigen Menschen und das Leben der außereuropäischen Menschheit und damit das Leben der großen Mehrheit wirklich keine Rolle spielen.

Seit ihrer Gründung ist die von den USA geführte NATO das tödlichste militärische Bündnis der Welt und hat in ganz Nordafrika, dem Nahen Osten und weit darüber hinaus ungeahnte Leiden und Verwüstungen verursacht. Hunderttausende sind in den Kriegen der USA und der NATO gestorben, im Irak, Libyen, Somalia und in Jugoslawien. Millionen von Flüchtlingen riskieren jetzt ihr Leben und versuchen, dem Leid, das diese Kriege in ihre Heimat gebracht haben, zu entgehen, während den Arbeitern in den 29 NATO-Mitgliedsstaaten gesagt wird, dass sie hart errungene Sozialprogramme aufgeben müssen, um den Forderungen der USA nach noch mehr Forderungen nach Militärausgaben nachzukommen haben.

Dr. Kings Worte, die die drei Übel der us-amerikanischen Gesellschaft miteinander verbinden: Militarismus, Rassismus und Armut, und seine tiefgreifende Bemerkung, dass jede Bombe, die auf andere Länder fällt, eine Bombe ist, die in unseren Innenstädten abgeworfen wird, offenbart die tief verwurzelte Beziehung zwischen Militarismus und den sozialen, rassistischen, wirtschaftlichen und ökologischen Ungerechtigkeiten, die jetzt ganze Städte und ländliche Gemeinden verarmen lassen und seit langem eine Plage für unsere Gesellschaft und die Welt sind. Es war genau ein Jahr vor seiner Ermordung, als Rev. King seine berühmte Rede gegen den US-amerikanischen Krieg in Vietnam hielt, die US-Regierung als „den größten Gewaltexporteur der Welt“ bezeichnete und erklärte, dass er nicht schweigen könne.

Wir können auch nicht schweigen. Rev. King hat uns gelehrt: „Unser Leben endet am dem Tag, an dem wir zu Sachen schweigen, die wichtig sind.“

Jedes Jahr hat die NATO ihre Gipfeltreffen abgehalten, Menschen auf der ganzen Welt haben massive Proteste gegen sie organisiert: in Chicago (2012), Wales (2014), Warschau (2016), Brüssel (2017 und 2018) – und 2019 wird keine Ausnahme sein.

Wir fordern eine friedliche Massenmobilisierung gegen den diesjährigen NATO-Gipfel am Samstag, den 30. März in Washington DC. Weitere Aktionen werden bei der Eröffnung des NATO-Treffens am 4. April stattfinden.

Wir bitten Sie, alle Anstrengungen zu unternehmen, um bei uns in Washington DC dabei zu sein, oder, falls dies nicht möglich ist, eine Kundgebung oder Demonstration in Ihrer Nähe zu organisieren. Wir müssen uns so stark wie möglich gegen die zerstörerischen Kriege der NATO und ihre rassistische Militärpolitik auf der ganzen Welt präsentieren.

Wir laden Sie außerdem ein, Ihren Namen und / oder den Namen Ihrer Organisation in die Liste der Unterstützer der Massenaktionen gegen NATO, Anti-Krieg und Anti-Rassismus in Washington DC einzutragen.

Der Lenkungsausschuss für die
Anti-NATO-Mobilisierung am 30. März :

• Bahman Azad, Coalition Against U.S. Foreign Military Bases • Ajamu Baraka, Black Alliance for Peace • Leah Bolger, World Beyond War • Alison Bodine, Mobilization Against War and Occupation • Gerry Condon, Veterans For Peace • Miguel Figueroa, Canadian Peace Congress • Sara Flounders, International Action Center • Margaret Flowers, Popular Resistance • Rev. Graylan Scott Hagler, Plymouth Congregational United Church of Christ • Madelyn Hoffman, U.S. Peace Council • Tarak Kauff, Coalition Against U.S. Foreign Military Bases, Veterans For Peace • Marilyn Levin, UNAC • Joe Lombardo, UNAC • Tamara Lorincz, Canadian Voice of Women for Peace • Jeff Mackler, West Coast UNAC • Alfred L. Marder, U.S. Peace Council • Sarah Martin, Women Against Military Madness • Nancy Price, WILPF-US Section • Paul Pumphrey, Friends of the Congo • Cindy Sheehan, March on the Pentagon • Paki Wieland, CODEPINK • Phil Wilayto, Virginia Defenders • Ann Wright, Veterans For Peace, CODEPINK • Rev. Bruce Wright, Poor People’s Economic Human Rights Campaign and Refuge Ministries • Kevin Zeese, Popular Resistance

21. Januar 2019

Ukraine: Rechtsradikale „Bürgerwehr“ als Wahlbeobachter bei Präsidentschaftswahl zugelassen (RT Deutsch)


21.01.2019
Laut der Zentralen Wahlkommission der Ukraine wurde die rechtsradikale, zum Teil mit Neonazis bemannte „Nationale Bürgerwehr“ als offizieller Wahlbeobachter für die Präsidentschaftswahl am 31. März zugelassen. In Deutschland und anderswo wird geschwiegen, die UN-Mission in der Ukraine schlägt Alarm.

Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/international/82801-rechtsradikale-nationale-buergerwehr-wurde-als/

21. Januar 2019

Soziale Menschenrechte: „Haben wir leider nicht geschafft“ (nachdenkseiten.de)

Das Recht auf Arbeit, auf Bildung, das Recht auf Wohnung und das Recht auf soziale Sicherheit und Gesundheit: Das sind einige der sozialen Menschenrechte, die seit 1966 Teil des UN-Sozialpakts und damit völkerrechtlich verbindlich sind. Doch wie ist es um diese Rechte in Deutschland bestellt? Eberhard SchultzMenschenrechtsanwalt und Gründer der Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale Menschenrechte und Partizipation, betont im NachDenkSeiten-Interview, dass die sozialen Menschenrechte „keineswegs Menschenrechte zweiter Klasse“ sind, aber in Deutschland nur „höchst unvollkommen“ über das Sozialstaatsprinzip im Grundgesetz verankert sind. Ein Interview über die Bedeutung der sozialen Menschenrechte und die Weigerung der Bundesregierung, ein wichtiges Protokoll zum UN-Sozialpakt zu unterzeichnen. Von Marcus Klöckner.

weiterlesen:

https://www.nachdenkseiten.de/?cat=107

21. Januar 2019

Gelbwesten protestieren zehnte Woche in Folge in Paris

21. Januar 2019

Boote mit Hunderten Flüchtlingen gekentert

Rom. Beim Untergang zweier Boote mit Flüchtlingen sind am Wochenende vermutlich mehr als 170 Menschen im Mittelmeer ertrunken. 53 Menschen starben bei einem Schiffsunglück zwischen Marokko und Spanien, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Sonnabend mitteilte. Weitere 117 Flüchtlinge gelten als vermisst. Sie waren an Bord eines am Freitag vor der libyschen Küste in Seenot geratenen Schlauchboots. In diesem seien nach Angaben der drei Überlebenden ursprünglich 120 Menschen gewesen, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) im Internet mit. Außerdem sei ein weiteres Boot mit 100 Flüchtlingen vor Libyen in Schwierigkeiten geraten, meldete die IOM am Sonntag. Derweil rettete die deutsche Hilfsorganisation »Sea Watch« am Sonnabend vor der libyschen Küste 47 Insassen eines weiteren Schlauchboots. (AFP/dpa/jW)

https://www.jungewelt.de/artikel/347540.boote-mit-hunderten-fl%C3%BCchtlingen-gekentert.html

21. Januar 2019

»Wieder aufstehen und Weg fortsetzen« Glaube an Widerstand in Zeiten des Rechtsrucks und an die Einheit Lateinamerikas. Gespräch mit José »Pepe« Mujica (junge Welt)

Interview: Luca Celada
weiterlesen hier:

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