Archive for ‘Allgemein’

17. Januar 2020

Lawrow: Kolonialzeit ist vorbei – USA müssen aufhören, anderen ihren Willen aufzuzwingen

17. Januar 2020

Oskar Lafontaine: Der Abschuss des ukrainischen Flugzeugs und der Unverstand der Regierenden

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Oskar Lafontaine Facebook: https://bit.ly/2R2nKoQ

Der Abschuss des ukrainischen Flugzeugs und der Unverstand der Regierenden

Am 8. Januar wurde Flug 752 der Ukraine Airlines über Teheran abgeschossen. Ein Offizier der iranischen Revolutionsgarden sagte, das Flugzeug sei versehentlich als feindlicher Marschflugkörper eingestuft worden und es habe einen Defekt im Kommunikationssystem gegeben. Technisches und menschliches Versagen haben zum Tod von 176 Menschen geführt.

Weil ein Mensch nicht versagte, der sowjetische Oberst Stanislaw Petrow, wurde die Welt 1983 vor einem atomaren Inferno gerettet. Petrow wurde der Anflug mehrerer US-Atomraketen gemeldet, er ging aber von einem Computerfehler aus und löste den atomaren Gegenschlag nicht aus. Weder aus diesem einmaligen Vorfall noch aus dem tragischen Abschuss der ukrainischen Maschine ziehen die Regierungen der Welt, allen voran die USA und die übrigen Atommächte, die richtigen Schlüsse. Das bestätigt wieder einmal Papst Julius III: „Wenn Ihr wüsstet, mit wie wenig Aufwand von Verstand die Welt regiert wird, so würdet Ihr Euch wundern.“

Weil es immer wieder technisches und menschliches Versagen geben wird, müssen die Atomwaffen vernichtet und die weltweite Abrüstung endlich begonnen werden.

Die Welt wird von verantwortungslosen Politikern regiert, die in ihrem Unverstand in einer atomar hochgerüsteten Welt technisches und menschliches Versagen ausblenden. Sie rüsten weiter auf und stationieren neue Raketen, allen voran die USA an der russischen Grenze. Das führt zu einer gefährlichen De-Stabilisierung, weil es für Moskau keine Vorwarnzeit mehr gibt. Die Absicht, das Großmanöver „Nato Defender“ mit 37.000 Soldaten an der russischen Grenze zu inszenieren, tut ein Übriges.

In dieser Situation können die russischen Raketen nur auf die wichtigsten militärischen Einrichtungen des Gegners programmiert sein, also auch auf alle US-Flugplätze und -Kommandozentralen in Deutschland. Diese gefährliche Lage lässt nur einen Schluss zu: Wer Deutschland sicherer machen will, muss die US-Einrichtungen in Deutschland schließen. Der Abschuss des ukrainischen Flugzeugs in Teheran ist ein Menetekel. Wie lange wollen wir noch eine Politik dulden, die nicht wahrhaben will, dass es technisches und menschliches Versagen gibt?

17. Januar 2020

Embassy Protectors trailer shows a civil war like scenario, peace activists from throughout the U.S. converged on the Venezuelan Embassy in Washington, D.C. in April and May of 2019 to protect it from a takeover

Embassy Protectors first official trailer shows a civil war like scenario, peace activists from throughout the U.S. converged on the Venezuelan Embassy in Washington, D.C. in April and May of 2019 to protect it from a takeover. A right-wing mob of Venezuelan exiles descended on the Embassy in order to hand it over to an unelected puppet government of Juan Guiado backed by the Trump Administration.

The mob was backed by the U.S. Secret Service, D.C. Metro Police, Trump officials and other police forces camped outside. As part of their siege, they cut off electricity and water and prevented delivery of food, water and medicine while the police stood by and even arrested the people trying to deliver the food, while denying they were doing such a thing when receiving phone calls. The peace groups inside the Embassy were there by permission of the elected Maduro government so that it could go to a protecting power (third country) as a result of a rupture of diplomatic relations between Venezuela the U.S. government, in accordance with international law.

The activists inside the embassy were in desperate need of food and water. Every attempt by fellow activists to deliver supplies was met with abuse by the authorities and the right-wing mob, while authorities turned a blind eye to the mob’s violence.

In 2020, the truth is finally coming out with Embassy Protectors, produced by Embassy Protection Collective Media Group in collaboration with Popular Resistance, started by Kevin Zeese and Margaret Flowers. Executive Producer Steven Machat, a producer of Raul Julia’s last movie Mortal Kombat. Producer Julie Leak, an African-American activist was one of the last activists to leave the inside of the embattled embassy. Rev. Jesse Jackson showed up to come to our defense. Directors David Tornheim & Al R Suarez battled with an elusive Venezuelan figure known as Mateo, in concert with other activists to try to deliver supply bags to those inside along with many other actions. This is a moment in our nation’s history that cannot be forgotten. Music by Incompetech/MacLeod.

17. Januar 2020

Kein Krieg gegen den Iran! Kundgebung in Bremen 👉 

Das Bremer Friedensforum hatte kurzfristig zu einer Kundgebung „Kein Krieg gegen den Iran!“ auf dem Marktplatz aufgerufen. Es kamen ca. 200 Bremerinnen und Bremer, darunter auch Abgeordnete der Bürgerschaft. Es sprachen Rudolph Bauer mit einem politischen Gedicht, Folkert Ohm von IALANA, der deutsch-iranische Arzt Khaschayar Bayanifar, Renate Kunze über die Proteste in den USA, der ehemalige Abgeordnete der Grünen Walter Ruffler, die Landesvorsitzende der LINKEN, Cornelia Barth und Barbara Heller vom Bremer Friedensforum.

17. Januar 2020

Fünf Fragen über die Operationen zum Putsch in Bolivien in Twitter. Von Rosa Miriam Elizalde und Pedro Santander Molina (nachdenkseiten.de)

Dies ist die Übersetzung eines Artikels, der unter der Überschrift “Cinco preguntas sobre el golpismo boliviano en Twitter” zuerst auf der kubanischen Website “Cubadebate” veröffentlicht worden war. Diese Webseite war von der Autorin Rosa Miriam Elizalde mitbegründet und bis 2017 geleitet worden. Inzwischen wurde der Artikel auf verschiedenen lateinamerikanischen Seiten und auch in Italien verbreitet. Der Artikel macht deutlich, mit welchen Dimensionen der Manipulation und des Cyberwars wir nach Meinung der Autoren in Zukunft zu rechnen haben, und gibt uns zumindest eine Vorstellung davon, auf was wir uns vorbereiten müssen. Die Übersetzung kommt von Renate Fausten. Albrecht Müller.

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Fünf Fragen über die Operationen zum Putsch in Bolivien in Twitter. Von Rosa Miriam Elizalde und Pedro Santander Molina

17. Januar 2020

EU-Außenbeauftragter Borrell will notfalls EU-Soldaten nach Libyen entsenden (sputniknews.com)

https://de.sputniknews.com/politik/20200117326346315-notfalls-eu-soldaten-nach-libyen-entsenden/
17.1.2020

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hat einen Militäreinsatz der Europäischen Union in Libyen nicht ausgeschlossen. Borrell zufolge muss die EU dazu bereit sein, bei der Umsetzung eines Waffenstillstandes zu helfen. Griechenland hat bereits erklärt, sich an Friedenstruppen für Libyen beteiligen zu wollen.

„Wenn es einen Waffenstillstand in Libyen gibt, dann muss die EU bereit sein, bei der Umsetzung und der Überwachung dieses Waffenstillstandes zu helfen – eventuell auch mit Soldaten“, sagte der Chefdiplomat der Staatengemeinschaft dem „Spiegel“ am Freitag.

In Bezug auf die Waffenruhe in Libyen, die Russland und die Türkei vorbereitet hätten, bemängelte Borrell den fehlenden Einfluss der EU vor Ort.

„Das ist potenziell eine gute Nachricht für die Menschen in Libyen. Aber es ist nicht unbedingt eine Bestätigung von großem Einfluss der EU“, sagte der Außenbeauftragte.

Unter anderem forderte Borrell von den Europäern, das Waffenembargo durchzusetzen. Aktuell sei es „ineffektiv“, da es niemand kontrolliere.

17. Januar 2020

US-Botschaft fordert von deutschen Parlamentariern „Solidarität“ mit Venezuela – unter falschen Vorzeichen (nachdenkseiten.de)

Die US-Botschaft richtet sich mit einem Schreiben direkt an deutsche Bundestagsabgeordnete, um die Regierung Venezuelas anzugreifen. Der Vorgang bietet Einblick in die Einmischungen durch US-Kreise in fremden Ländern. Von Tobias Riegel.

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US-Botschaft fordert von deutschen Parlamentariern „Solidarität“ mit Venezuela – unter falschen Vorzeichen

17. Januar 2020

DEFENDER AND SPEARHEADS Berlin Bulletin No. 172  – January 17 2020 by Victor Grossman

 ”ALARM! Twelve thousand residents must immediately leave their homes! All hospital clinics must be evacuated! No exceptions! Hasten! “

 Not in burning Australia nor a besieged town in Syria or Afghanistan, but on January 12th 2020 in the otherwise peaceful if no longer prosperous Dortmund, in Germany’s Ruhr Valley; once again, unexploded bombs were detected under a central street and needed delicate defusing. Peaceful life had again been disrupted by remnants of World War Two; Dortmund, on March 12th 1945, was hit by the heaviest air raid of the war, costing 6341 lives and most of its remaining buildings. Last week’s detonations went safely – but restated a sad fact: in dozens of cities people still fear leftovers of a war which ended 75 years ago.

 One month after the air raid in 1945 American GI’s freed Dortmund, just one day too late to save a last group of over 300 German antifascists and slave laborers from France, Belgium, Netherlands, Yugoslavia, Poland, the USSR, whose bullet-ridden corpses their Nazi killers had dumped into a mass grave. Three weeks later GI’s and Red Army men met and shook hands on a bridge over the Elbe River. Ten more days and the Soviets overcame desperate resistance to finally free Berlin, ending a 12-year nightmare which cost an estimated 27 million lives alone in the USSR – including huge numbers of civilians in burned villages, starved, frozen, in countless mass graves like the one in Dortmund. Europe turned to healing its wounds, to repairing colossal destruction. It, and the whole world, yearned for lasting peace.

 Now, 75 years later, we watch the incredible turn-around. The happy handshakes and yearnings of that momentous springtime seem fully forgotten, erased. Troop movements today promise anything but peace. Every two years military maneuvers encircle Russian borders; every nine months a new brigade of 4500 US soldiers was flown over to “gain experience”. This year it will be a division of 20,000, joined by soldiers from 18 countries, 37,000 in all.

 The „Defender 2020“ maneuvers will include mock attacks by Polish soldiers playing “the enemy” in tanks from one-time Soviet production. But at a press conference US Maj. Gen. Andrew Rohling, backed up by a German lieutenant general, insisted that the maneuvers are “not directed against Russia” but “simply to demonstrate a military ability to react quickly if it ever become necessary.”

 Germany’s state-owned TV channel ARD was more explicit. Its commentator, Birgit Schmeitzner, explained:

“In an ideal world soldiers and armies are superfluous. But our world is not ideal… The old principle is still valid: ‘If you want peace you must prepare for war.’ … Maneuvers like ‘Defender 2020’ are part of this. Firstly, to keep in practice. To test how quickly the US Army can move its forces over long distances. Whether German roads and bridges hold out under deep-loaders carrying tanks. Whether communication works out between soldiers of different countries…. But secondly, this exercise is a signal: ‘In any and every case we are ready.’ The recipient is easily discerned: Russia. Appeasement is worthless. It is seen by the Kremlin as weakness. That is why the so-called NATO spearhead was built up in the Baltic countries.”

 Not a few spearheads are being brandished these days. Some were weapons shipments to the Ukraine, where a heavily-financed, well-planned ‘regime change’ in 2014 featured violent mobs boldly exchanging Hitler salutes, wearing Nazi symbols and complementing the Baltic spearhead near St. Petersburg with one closer to Moscow, while trying to sever Russia’s outlet to the Black Sea. One need not be a “Putin-lover” to look at a map and grasp the Crimea story!

 In the Near East a preferred form of spearhead was the drone. It proved effective against military leaders who, despite their key successes in fighting ISIS, were not to the liking of experts like Pompeo or Trump. Drones, aimed from comfortable chairs off in the Rocky Mountains, also proved effective against “terrorist” groups, which sometimes turned out to be wedding parties or peasants and children gathering pine-nuts. In the first half of 2019 alone 150 Afghani children were killed.  

 Because of the earth’s curve, aiming drones in Afghanistan, Iraq, Somalia or Yemen requires a relay station in Europe. This is at the base of Ramstein, HQ of the US Air Forces for both Europe and Africa and the biggest American base outside US boundaries. It is balanced further north in Germany by the base in Bückel, where ten to twenty B-61 bombs are stored, each of them four to 13 times more powerful than the bomb dropped on Hiroshima. Next door are hangars for German Tornado fighter-bombers to carry them eastward. Occasional promises, even votes, to oust the bombs – illegal on German soil – have thus far been ignored or weakly rationalized. It is not only TV commentators who like strong spearheads.

 For years the German peace movement has fought to shut down those bases. This year their efforts will tie in with protests against “Defender 2020” and all its attempts to whip up sympathy, with flag-waving to mark eternal German-American friendship and army bands flown over to play the Star-Spangled Banner, Deutschland über alles and the best of John Philip Sousa’s marching music. What will they play on May 8th to mark the defeat of the Nazis 75 years ago? Since Russia is no longer invited even to events marking the liberation of Auschwitz and Treblinka (by Red Army soldiers), its anthem will hardly be intoned. The date may well be overlooked anyway, for uncomfortable recollections in this direction also run the risk of being viewed as “Putin-friendly”.

 But in Berlin the leftish coalition (Social Democrats/Greens/LINKE-Left) surprisingly designated that date as a holiday, at least in this one city for this one year. Germany has mixed currents, even some which, despite all epithets, prefer selling cars and vegetables to Russia, or building underwater gas pipelines, to waving spearheads.

 Mixed currents flow through many political parties. Peaceful ones are hardest to find in the words of Annegret Kramp-Karrenbauer (“AKK”), who replaces a more moderate-sounding Angela Merkel as Christian Democratic chair (and hopes to succeed her as chancellor). Frau AKK seems to favor keeping German troops in Kosovo, Afghanistan, Mali, Niger and Iraq, if not more. She is for toughness; the armed forces, now costing € 43 billion a year, should choke down billions more in future, with the fastest planes and deadliest drones. Germany must “have the courage… when necessary, together with our allies and partners, to resort to the full spectrum of military measures.” 

 The Social Democrats, still partners in the government coalition despite all the losses it has cost them, are hunting desperately for popular policies. The members, sharply reduced in number and polling at only 14%, chose two new leaders reputed to tilt somewhat leftwards, but the cabinet members, most notably Foreign Minister Heiko Maas, while occasionally mumbling disapproval of confrontation and assassinating opponents, back off fearfully from a possible total collapse if they break with their Christian partners, their Washington patrons, or their hushed ties to men and women of money, power and influence.

 The once left-leaning, so very non-conformist Greens, while still pushing environmental issues loudly enough to soar into second place in the polls, often seem to overlook working-people’s rights and to sing the loudest in the spearhead-waving chorus. In one state after another they show willingness to join up with the “Christians.”

 The quasi-fascists AfD, in a tie with the Social Democrats at 14% in the polls, sometimes praises a vote-getting peaceful policy but always insists on more and more armaments and men in uniform. In the last century Germans experienced – and still experience in cities like Dortmund – what such twists and turns lead to.

 And the LINKE? On January 11th the annual Rosa Luxemburg conference, again organized by the daily ‘Junge Welt’, brought together 3000 leftists from all over Germany plus foreign guest speakers from Bolivia, Turkey, Colombia, Israel-Palestine, also Tory Russell from Ferguson who described Black Lives Matter. This year again a moving message was recorded by Mumia Abu Jamal in his Pennsylvania jail cell.

 The next day, like every year, the “old faithful” and younger enthusiasts laid red carnations at the memorial site for the martyred Rosa Luxemburg and Karl Liebknecht and many other 20th century socialists and communists. In the afternoon, LINKE Bundestag delegates offered a program with good music, fiery speeches and a first chance for many to see and hear the new co-chair of the LINKE caucus, Amira Mohamed Ali, who replaces the retiring Sahra Wagenknecht. Most party members and supporters are waiting in great suspense for a big conference on February 29th, hoping to break out of their current slough with a fighting new program and militant struggles, like the five year rent price ceiling planned for Berlin, a daring attempt, per referendum, to confiscate thousands of apartments owned by giant real estate sharks – and support for the peace movement in its opposition to “Defender 2020” and all atomic spearheads now menacing everyone – whether in Dortmund or Donbass. Damascus or Denver!

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And, as usual, I recommend my book, “A Socialist Defector: From Harvard to Karl-Marx-Allee” – full of description, discussion, provocation, personal anecdotes and jokes. If you read it and disagree, tell me. If you like it, tell others (and maybe tell me too)!

https://victorgrossmansberlinbulletin.wordpress.com/

17. Januar 2020

Nur ein Vorgeschmack. Truppen des Westens im Irak – Von Jörg Kronauer (junge Welt)

Demokratie? Nein danke. Da hatte das irakische Parlament beschlossen, die ausländischen Truppen müssten nach dem US-Drohnenmord an Kassem Soleimani umgehend das Land verlassen; da hat Iraks Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi am Wochenende US-Außenminister Michael Pompeo gebeten, eine Delegation nach Bagdad zu entsenden, um die Modalitäten des US-Truppenabzugs auszuhandeln – und was geschieht? Ein Abzug komme überhaupt nicht in Frage, teilt Pompeo mit. Die US-Truppen würden »den Einsatz weiterführen«.

weiterlesen hier:
https://www.jungewelt.de/artikel/370749.nur-ein-vorgeschmack.html

Pompeo hatte den US-Drohnenmord in Bagdad am Montag in einer Rede an der Stanford University als Teil einer neuen US-Abschreckungsstrategie bezeichnet. anschliessend hier mit Condolezza Rice.

Condolezza Rice sagte in einem ABC interview das folgende:

„Nun, wir sind nicht in den Irak gegangen, um den Irakern Demokratie zu bringen. 

„Dies war eine Sicherheitsbedrohung von Saddam Hussein, der zuvor Kriege begonnen hatte, Massenvernichtungswaffen einsetzte, auf Flugzeuge in der Flugverbotszone schoss, immer noch seine Nachbarn bedrohte, versucht hatte, George HW Bush zu ermorden, wie ein Krebs  im Nahen Osten war und eine große Quelle dieser Volatilität im Nahen Osten, musste angegangen werden “, sagte sie. „Und ich verstehe wie alle anderen die Kosten und bedaure sie wirklich, besonders was Verluste an Menschenleben angeht. Aber ich weiß auch, dass nichts von Wert jemals ohne Opfer gewonnen wird.“

17. Januar 2020

Krieg, Bürgerkrieg oder Militärdiktatur Die Entwicklung des US-Iran-Konflikts nach der Ermordung von Ghassem Soleimani – von Mohssen Massarrat (nachdenkseiten.de)

Die Ermordung von Ghassem Soleimani auf Befehl von Donald Trump war eine offene Kriegserklärung der USA an Iran. Dieser von vielen Kommentatoren geteilten Einschätzung kann man ohne Wenn und Aber zustimmen. Mit der Ermordung des hochrangigen iranischen Generals verfolgen Kriegstreiber und Hegemonialkräfte der USA weiterhin, ihr Projekt des amerikanischen Jahrhunderts voranzubringen. Dazu gehört das Ziel, die vollständige Kontrolle über den Mittleren Osten und dessen für die US-Hegemonie existenziellen Ölressourcen niemals aus der Hand geben zu wollen. Dass die Ermordung des iranischen Generals eine völkerrechtswidrige und menschenrechtsverletzende Handlung war, steht außer Zweifel. Von Mohssen Massarrat.

weiterlesen hier:

Krieg, Bürgerkrieg oder Militärdiktatur

17. Januar 2020

Die Berliner Libyen-Konferenz (german-foreign-policy.com)

 

(Eigener Bericht) – Mit Hilfe starker russischer Unterstützung kündigt die Bundesregierung für diesen Sonntag eine internationale Libyen-Konferenz in Berlin an. Offizielles Ziel ist es, den Krieg in Libyen zu beenden und auswärtige Militärhilfen für die beiden großen Kriegsparteien zu beenden. Faktisch sucht sich Berlin in dem Konflikt als vorgeblich nicht interessegeleiteter Mittler Einfluss auf die weitere Entwicklung in dem Land zu sichern. Weil die Bundesrepublik nicht über genügend Einfluss vor Ort verfügt, muss sie sich bei ihren Bemühungen auf Russland und indirekt auf die Türkei stützen, die jeweils eine der Kriegsparteien fördern. Libyen ist traditionell einer der wichtigsten Erdöllieferanten der Bundesrepublik; es lag 2018 in der deutschen Importstatistik auf Rang drei hinter Russland und knapp hinter Norwegen. Die BASF-Tochtergesellschaft Wintershall fördert seit 1958 Erdöl in dem Land und gehört zu Libyens größten Ölproduzenten. Sie klagt bereits seit Jahren, dass sie kriegsbedingt auf ihren Erdöllfeldern in der ostlibyschen Wüste Verluste schreibt.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8157/

17. Januar 2020

Kundgebung gegen Irankrieg am 11. Januar – weitere Videos

Hier noch ein paar weitere Videos von der Kundgebung gegen einen drohenden Irankrieg am vergangenen Wochenende in Berlin:

Diplomatie statt Krieg! – Alex Rosen (IPPNW)

Friedensbewegung bedeutet auch Umwelt- und Klimaschutz – Yannick Kiesel (Naturfreunde Deutschlands)

Musik:

Keine Angst! – Pablo Miró

Wo Blut fließt, macht man Gold draus – Pablo Miró

Bella Ciao – Pablo Miró

We shall overcome – Pablo Miró (und Publikum)

Pablo Miró – Bossa Nova

16. Januar 2020

Lawrow: Kolonialzeit ist vorbei – USA müssen aufhören, anderen ihren Willen aufzuzwingen (RT Deutsch)

https://deutsch.rt.com/kurzclips/96890-lawrow-kolonialzeit-ist-vorbei-usa/

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat indirekt die Vereinigten Staaten von Amerika aufgefordert, in den internationalen Beziehungen nicht mehr auf „einseitig“ verhängte Sanktionen und undiplomatische Mittel zu setzen. Bei einer Konferenz in Neu-Delhi am Mittwoch forderte er ausdrücklich, dass es an der Zeit sei, „allen Methoden des Umgangs in internationalen Beziehungen, die den Beigeschmack von kolonialen und neokolonialen Zeiten haben“, eine Absage zu erteilen.

„Das 21. Jahrhundert ist die Zeit, in der wir uns von allen Methoden des Umgangs mit internationalen Beziehungen befreien müssen, die den Beigeschmack von kolonialen und neokolonialen Zeiten haben. Und die Sanktionen, die einseitig verhängten Sanktionen werden letztlich nicht funktionieren. Das ist keine Diplomatie. Darum glaube ich nicht, dass wir Sanktionen und andere nicht-diplomatische Mittel diskutieren sollten, wenn wir über die Zukunft der Welt nachdenken.“

Solche Methoden würden wahre Lösungsversuche für ernste Probleme in der Welt verhindern.  „Einseitige Methoden, mit denen man versucht, anderen seine eigenen egoistischen Ideen aufzuzwingen, entfernen uns von der Situation, in der wir die globalen Fragen, die transnationaler Natur sind, behandeln müssen. Nehmen wir den Terrorismus, den Drogenhandel, andere Formen des organisierten Verbrechens, die Lebensmittelsicherheit, die Sicherheit der Wasserversorgung und viele andere Dinge, einschließlich der Gefahren, die mit der Verbreitung von Waffen im Weltraum verbunden sind, die Gefahr der Bewaffnung des Cyberspace. Und viele andere Risiken.“

Er bedauere zudem, dass die Verhandlungen mit den beiden Konfliktparteien Libyens gescheitert seien, da der Rebellenführer Chalifa Haftar sich weigerte, ein Waffenstillstandsdokument zu unterzeichnen.

Fayiz as-Sarradsch, der Chef der von der UNO anerkannten libyschen Übergangsregierung in Tripolis, und sein Rivale Chalifa Haftar waren am Montag zu Gesprächen mit russischen und türkischen Diplomaten und Militärs in Moskau zusammengetroffen.

Die Lage am Persischen Golf bezeichnete Lawrow als besorgniserregend. „Wir sind sehr besorgt über das, was dort (am Persischen Golf) geschieht. Es gibt viele verschiedene Ideen. Die Amerikaner wollen eine Koalition. Die Europäer wollen eine Koalition mit einem etwas anderen Mandat. Kürzlich hatten wir militärische Übungen mit China und dem Iran. Übungen, um zu sehen, wie wir die Sicherheit der Schifffahrt in diesem für die Weltwirtschaft so wichtigen Gebiet gewährleisten können.“

16. Januar 2020

Libanon: Sturm auf die Banken. Erneut Massenproteste im Libanon. Geldinstitute angegriffen. Demonstranten fordern Bildung einer neuen Regierung – Von Karin Leukefeld, Beirut (junge Welt)

Für die einen hat im Libanon eine »Woche des Zorns« begonnen, für die anderen war es der »Dienstag des Zorns«. Im Beiruter Stadtteil Hamra wurden am Dienstag abend bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei zahlreiche Bankfilialen angegriffen.

Vorrangiges Ziel war die Libanesische Zentralbank, die von Sicherheitskräften hermetisch abgeriegelt worden war. Bei stundenlangen Straßenkämpfen zerstörten die Demonstranten Fenster, Türen und Bankautomaten, dabei setzten sie Steine und Eisenstangen ein. Die Wände der Banken waren mit Parolen wie »Das Volk will den Sturz der Banken« übersät.

weiterlesen hier:
https://www.jungewelt.de/artikel/370612.libanon-sturm-auf-die-banken.html

16. Januar 2020

US Virgin Islands prosecutor: Jeffrey Epstein accused of Child-Trafficing – and abusing girls in US Virgin Islands – forced to engage in sex acts with Epstein and others

The lawsuit points out:

„Epstein and his associated trafficked underage girls to the Virgin Islands, held them captive, and sexually abused them, causing them grave physical, mental and emotional injury.“
He is also accused of using fake visas to traffic women and girls, several of them aspiring models, in and out of the island territory and using a computerised database in order to track his victims‘ movements on his island.

The suit claims that a 15-year-old girl attempted to swim away from Epstein’s island after she was forced to engage in sex acts with Epstein and others.

In that case, she was captured and had her passport confiscated by Epstein, the US Virgin Islands prosecutor claims.

here more photographs:
http://bit.do/fpnEc

Here some footage showing Epstein at a party with Donald Trump.

 

U.S. VIRGIN ISLANDS ATTORNEY GENERAL FILES LAWSUIT AGAINST ESTATE OF JEFFREY EPSTEIN AND RELATED COMPANIES FOR SEX TRAFFICKING

read here:
https://usvidoj.codemeta.com/New.php?NEWID=285

Read the full complaint here.

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