Archive for Februar, 2015

28. Februar 2015

Gescheiterter Staatsstre­ich in Venezuela

Die Obama-​Administration hat wieder ein­mal gewalt­sam ver­sucht, ein poli­tis­ches Regime zu ändern, das ihr wider­steht. Am 12. Feb­ruar sollte ein Flugzeug der Acad­emi (Ex-​Blackwater), das zu einem vene­zolanis­chen Mil­itär­flugzeug umfrisiert wurde, den Präsi­den­ten­palast bom­bardieren, um Präsi­dent Nico­las Maduro zu töten.

Die Ver­schwörer hat­ten geplant, die ehe­ma­lige Parlaments-​Abgeordnete María Corina Machado an die Macht zu hieven und sie sofort durch ehe­ma­lige lateinamerikanis­che Präsi­den­ten beglaubi­gen zu lassen. Präsi­dent Obama hatte gewarnt. In seiner neuen Vertei­di­gungs­dok­trin (National Secu­rity Strat­egy) schrieb er: „Wir ste­hen jenen Bürg­ern bei, deren volle Ausübung der Demokratie gefährdet ist, wie z.B. den Venezolanern.“

Bild: Präsi­dent Obama mit seinem Rat­ge­ber für Lateinamerika, Ricardo Zúñiga und der nationalen Sicher­heits­ber­a­terin, Susan Rice.

Nun, da doch Venezuela seit der Ver­ab­schiedung der Ver­fas­sung von 1999 einer der demokratis­chsten Staaten der Welt ist, deutete dieser Satz auf das Schlimm­ste hin, um Venezuela daran zu hin­dern, weit­er­hin auf seinem Weg der Unab­hängigkeit und Umverteilung des Reich­tums fortzuschreiten.

Es war der 6. Feb­ruar 2015. Wash­ing­ton been­dete den Plan zum Sturz der demokratis­chen Insti­tu­tio­nen von Venezuela. Der Putsch war für den 12. Feb­ruar geplant.

Die „Oper­a­tion Jeri­cho“ wurde vom Nationalen Sicher­heitrat (NSC) unter der Leitung von Ricardo Zúñiga überwacht. Dieser „Diplo­mat“ ist der Enkel des gle­ich­nami­gen Präsi­den­ten der Nationalen Partei von Hon­duras, der die Putsche von 1963 und 1972 zugun­sten von Gen­eral López Arel­lano organ­isiert hatte. Er leit­ete die CIA-​Station in Havanna (200911), wo er Agen­ten rekru­tierte und sie bezahlte, um eine Oppo­si­tion gegen Fidel Cas­tro zu bilden, aber gle­ichzeitig die Wieder­auf­nahme der diplo­ma­tis­chen Beziehun­gen mit Kuba (die schließlich im Jahr 2014 abgenom­men wurde) verhandelte.

Wie immer in solchen Oper­a­tio­nen ist Wash­ing­ton darauf bedacht, in den Ereignis­sen, die es dirigiert, nicht als ver­wick­elt zu erscheinen. Die CIA han­delt via so genan­nter Nichtregierungs-​Organisationen, welche die Putsch-​Verschwörer organ­isieren: das National Endow­ment for Demokratie und seine zwei rechten und linken Papp­nasen (Inter­na­tional Repub­li­can Insti­tute), (National Demo­c­ra­tic Insti­tute), Free­dom House, und das Inter­na­tional Cen­ter for Non-​Profit Law. Darüber hin­aus set­zen die Vere­inigten Staaten immer ihre Ver­bün­de­ten ein, um Teile des Putsches auszu­lagern, in diesem Fall zumin­d­est Deutsch­land (zuständig für den Schutz von den NATO– Ange­höri­gen während des Putsches), Kanada (um den zivilen inter­na­tionalen Flughafen von Cara­cas zu überwachen), Israel (ver­ant­wortlich für die Morde der Chavez-​Anhänger-​Persönlichkeiten) und Großbri­tan­nien (zuständig für die Pro­pa­ganda der Putschis­ten). Schließlich mobil­isieren sie ihre poli­tis­chen Net­zw­erke, die bereit ste­hen, um die Putschis­ten anzuerken­nen: in Wash­ing­ton den Sen­a­tor Marco Rubio, in Chile den ehe­ma­li­gen Präsi­den­ten Sebastián Piñera, in Kolumbien die ehe­ma­li­gen Präsi­den­ten Álvaro Uribe Vélez und Andrés Pas­trana, in Mexiko die Ex-​Präsidenten Felipe Calderón und Vicente Fox, und in Spanien den ehe­ma­li­gen Präsi­den­ten der José María Aznar Regierung.

Um den Staatsstre­ich zu recht­fer­ti­gen hatte das Weiße Haus große vene­zolanis­che Unternehmen ermutigt, Waren der ersten Notwendigkeit zu horten statt sie zu verkaufen. Die Idee war, Warteschlangen vor den Geschäften zu schaf­fen, dann Agen­ten in die Menge zu infil­tri­eren, um Auss­chre­itun­gen zu provozieren. In der Tat, wenn es auch Versorgungs-​Probleme im Januar-​Februar und Schlangen vor den Geschäften gab, haben die Vene­zolaner nie die Geschäfte angegriffen.

Um seinen wirtschaftlichen Ein­griff zu ver­stärken, hatte Präsi­dent Obama am 18. Dezem­ber 2014 ein Gesetz erlassen, das neue Sank­tio­nen gegen Venezuela und mehrere seiner geset­zlichen Vertreter ver­hängte. Offiziell ging es darum, Per­sön­lichkeiten die Stu­den­ten­proteste unter­drückt haben, zu bestrafen. In Wirk­lichkeit zahlte Wash­ing­ton Gang­ster­ban­den seit Anfang des Jahres ein Gehalt — vier­mal höher als das durch­schnit­tliche Einkommen-​, damit sie die Sicher­heit­skräfte angreifen. Die Pseudo-​Studenten haben so 43 Men­schen in ein paar Monaten getötet und die Straßen der Haupt­stadt terrorisiert.

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Ehe­ma­lige Num­mer 2 der Isaf in Afghanistan, Gen­eral Thomas W. Geary ist heute für den Geheim­di­enst in dem South­Com verantwortlich.

Die Mil­itärak­tion wurde von Gen­eral Thomas W. Geary ab dem South­Com in Miami und von Rebecca Chavez ab dem Pen­ta­gon überwacht und der pri­vaten Armee Acad­emi (Ex-​Blackwater) anver­traut; ein Unternehmen, das jetzt von Admi­ral Bobby R. Inman (ehe­ma­liger Leiter der NSA) und John Ashcroft (ehe­ma­liger Gen­er­al­staat­san­walt der Bush-​Administration) ver­wal­tet wird. Ein Super Tucano, reg­istri­ert unter N314TG, von der Firma in Vir­ginia im Jahr 2008 gekauft, um Raul Reyes, Nr. 2 der FARC in Kolumbien zu ermor­den, sollte zum vene­zolanis­chen Armee-​Flugzeug umfrisiert wer­den. Es sollte den Präsi­den­ten­palast von Miraflo­res und ein Dutzend andere vorher fest­gelegte Ziele bom­bardieren, darunter das Vertei­di­gungsmin­is­terium, die Direk­tion des Geheim­di­en­stes und die ALBA Fernsehsta­tion TeleSur. Da das Flugzeug in Kolumbien sta­tion­iert war, wurde das oper­a­tive Haup­tquartier der „Jericho-​Operation“ in der Botschaft der Vere­inigten Staaten in Bogota instal­liert, mit der Teil­nahme von Botschafter Kevin Whitaker und seinem Assis­ten­ten Ben­jamin Ziff.

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Einige hochrangige Offiziere, aktive oder im Ruh­e­s­tand, hat­ten zuvor eine Botschaft an die Nation aufgenom­men, in der sie angekündigten, die Macht zur Wieder­her­stel­lung der Ord­nung ergrif­fen zu haben. Es war vorge­se­hen, dass sie dem am 12. Feb­ruar in den Mor­gen­stun­den von El Nacional veröf­fentlichten und vom US-​Außenministerium geschriebe­nen Über­gangs­plan gehorchen wür­den. Es wäre eine neue Regierung gebildet wor­den, unter der Leitung von der ehe­ma­li­gen Parlaments-​Abgeordneten María Corina Machado.

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Der Putsch sollte María Corina Machado ans Ruder brin­gen. Am 26. Jan­uar empf­ing sie in Cara­cas ihre wichtig­sten aus­ländis­chen Komplizen.

María Corina Machado war die Präsi­dentin von Súmate, der Vere­ini­gung, die das Abruf-​Referendum gegen Hugo Chávez Frías im Jahr 2004 bere­its mit dem Geld von der National Endow­ment for Demokratie (NED) und den Dien­sten des franzö­sis­chen Jacques Séguéla organ­isierte und ver­lor. Trotz ihrer Nieder­lage wurde sie von Präsi­dent George W. Bush, im Ovalen Büro am 31. Mai 2005 mit allen Ehren emp­fan­gen. 2011 zur Vertreterin des Bun­desstaates Miranda gewählt, wurde sie dann plöt­zlich am 21. März 2014 als Lei­t­erin der Del­e­ga­tion von Panama, in der Organ­i­sa­tion der amerikanis­chen Staaten (OAS) gese­hen. Sie wurde wegen Ver­let­zung der Abschnitte 149 und 191 der Ver­fas­sung sofort von ihrem Posten als Parlaments-​Mitglied enthoben.

Zur besseren Koor­dinierung des Putsches organ­isierte María Corina Machado in Cara­cas am 26. Jan­uar ein Sym­po­sium „Macht des Bürg­ers und Demokratie heute“, an dem die meis­ten vene­zolanis­chen und aus­ländis­chen beteiligten Per­sön­lichkeiten teilnahmen.

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Pech! Der vene­zolanis­che Geheim­di­enst überwachte die verdächti­gen Per­sön­lichkeiten, die ein vorheriges Atten­tat auf den Präsi­den­ten Maduro geplant hat­ten. Let­zten Mai hatte der Staat­san­walt von Cara­cas María Corina Machado, Gou­verneur Hen­rique Salas Romer, den ehe­ma­li­gen Diplo­mat Diego Arria, den Recht­san­walt Gus­tavo Tarre Birceño, den Bankier Eli­gio Cedeño und den Geschäfts­mann Pedro M. Burelli angeklagt, aber sie strit­ten die E-​Mails ab und behaupteten, dass sie durch den Mil­itärge­heim­di­enst manip­uliert wor­den wären. Natür­lich waren sie alle unter einer Decke.

Durch die Ver­fol­gung dieser Ver­schwörer ent­deckte der Mil­itärge­heim­di­enst die „Oper­a­tion Jeri­cho“. In der Nacht vom 11. Feb­ruar wur­den die Haupt­führer des Kom­plotts und ein Agent des israelis­chen Geheim­di­en­stes Mossad ver­haftet und die Luft-​Sicherheit ver­stärkt. Andere Leute wur­den am 12. gestellt. Am 20. Feb­ruar ges­tat­teten Geständ­nisse, ein Kom­plizen, den Bürg­er­meis­ter von Cara­cas, Anto­nio Ledezma, festzunehmen.

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Der Bürg­er­meis­ter von Cara­cas, Anto­nio Ledezma, war der Verbindung­sof­fizier mit Israel. Er war heim­lich am 18. Mai 2012 nach Tel Aviv gefahren, um dort Ben­jamin Netanyahu und Avig­dor Lieber­man zu tre­f­fen. Er ver­trat den Chef der vene­zolanis­chen Oppo­si­tion, Hen­rique Capriles Radonski.

Präsi­dent Nico­las Maduro inter­ve­nierte sofort auf dem Fernse­hen, um die Ver­schwörer zu verurteilen. Inzwis­chen brachte in Wash­ing­ton die Sprecherin des Außen­min­is­teri­ums die Jour­nal­is­ten, die sich an den Putsch von Obama in Hon­duras in 2009 — für Lateinamerika, oder neuerd­ings an den ver­suchten Staatsstre­ich in Maze­donien im Jan­uar 2015 erin­nerten — für den Rest der Welt-​, zum Lachen, als sie sagte: „diese Anschuldigun­gen, wie alle früheren sind lächer­lich. Es ist eine Frage der langjähri­gen Poli­tik: die Vere­inigten Staaten unter­stützen keine poli­tis­chen Übergänge mit nicht-​konstitutionellen Mit­teln. Poli­tis­che Übergänge müssen demokratis­che, ver­fas­sungs­gerechte, friedliche und geset­zliche sein. Wir haben immer wieder gese­hen, dass die vene­zolanis­che Regierung ver­sucht, die Aufmerk­samkeit von ihren eige­nen Hand­lun­gen abzu­lenken und die Vere­inigten Staaten oder andere Mit­glieder der inter­na­tionalen Gemein­schaft für die Ereignisse inner­halb von Venezuela zu beschuldigen. Diese Bemühun­gen spiegeln einen Man­gel an Ern­sthaftigkeit seit­ens der vene­zolanis­chen Regierung wider, um die ern­ste Sit­u­a­tion, der sie kon­fron­tiert ist, zu bewältigen.“

Für die Vene­zolaner stellt der gescheit­erte Putsch eine ern­ste Frage: wie soll man Demokratie üben, wenn die Oppo­si­tions­führer für das Ver­brechen gegen Demokratie, zu dem sie sich vor­bere­it­eten, im Gefäng­nis sitzen?

Für diejeni­gen, die zu Unrecht glauben, dass sich die Vere­inigten Staaten geän­dert hät­ten, dass sie nicht mehr eine impe­ri­al­is­tis­che Macht wären und sie jetzt die Demokratie der Welt vertei­digten, wird die „Oper­a­tion Jeri­cho“ ein end­loses Diskus­sion­s­thema sein.

Die Vere­inigten Staaten gegen Venezuela
- Im Jahr 2002 hat­ten die Vere­inigten Staaten einen Staatsstre­ich gegen den gewählten Präsi­den­ten Hugo Chávez Frías organ­isiert. [1], dann ermorde­ten sie den Richter, Danilo Ander­son, der mit der Unter­suchung beauf­tragt wurde [2].
- Im Jahr 2007 ver­suchten sie, das Regime zu ändern, indem Sie eine „far­bige Rev­o­lu­tion“ mit trotzk­istis­chen Grup­pen organ­isierten [3].
- Im Jahr 2014 schienen sie ihr Ziel aufzugeben und unter­stützten anar­chis­tis­che Grup­pen um zu ran­dalieren und das Land zu desta­bil­isieren, das sind die Guarim­bas [4].

Über­set­zung
Horst Frohlich

[1] « Opéra­tion man­quée au Venezuela », par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 18 mai 2002.

[2] « Notre ami Danilo Ander­son assas­s­iné à Cara­cas », « La CIA der­rière l’assassinat de Danilo Ander­son ? », par Marcelo Lar­rea, Réseau Voltaire, 19 novem­bre et 1er décem­bre 2004. “FBI and CIA iden­ti­fied as help­ing Plan Venezue­lan Prosecutor’s Mur­der”, by Alessan­dro Parma, Voltaire Net­work, 11 Novem­ber 2005.

[3] « Venezuela : con­clu­sion d’une année déter­mi­nante », par Romain Migus, Réseau Voltaire, 10 octo­bre 2008. „Das Albert Ein­stein Insti­tut: Gewalt­frei­heit Ver­sion CIA“, von Thierry Meyssan, Über­set­zung Horst Frohlich, Voltaire Net­zw­erk, 23. Dezem­ber 2013.

[4] „USA gegen Venezuela: der Kalte Krieg wurde heiß“, von Nil Nikan­drov, Über­set­zung Horst Frohlich, Strate­gic Cul­ture Foun­da­tion, Voltaire Net­zw­erk, 10. März 2014. «Las “guarim­bas” de Venezuela: derecha embozada», por Martín Esparza Flo­res, Con­tralínea (Méx­ico), Red Voltaire , 28 de abril de 2014.

http://www.linkezeitung.de/index.php/ausland/lateinamerika/2957-obama-verpasst-seinen-staatsstreich-in-venezuela

http://​www​.voltairenet​.org/​a​r​t​i​c​l​e​186821​.​h​t​m​l

28. Februar 2015

Mord an Boris Nemzow – Absage an Pawlowsche Reflexe – eine fast persönliche Erklärung

http://www.russland.ru/mord-an-boris-nemzow-absage-an-pawlowsche-reflexe-eine-fast-persoenliche-erklaerung/

Von Kai Ehlers 

Der russische Oppositionspolitiker Boris Nemzow wurde soeben nachts auf offener Straße gemeuchelt. Eine schändliche Tat! Ich verurteile sie ohne jede Einschränkung! Seiner Familie, seinen Freunden, allen, die durch den Mord schockiert sind, gehört mein uneingeschränktes Mitgefühl. Soweit bisher erkennbar, waren Leute am Werk, denen an einer Aufheizung der politischen Situation im Lande und in den Beziehungen zwischen Russland und dem Westen gelegen ist. Denkbar ist auch, dass Kräfte mit ihm abgerechnet haben, die er sich im Laufe seines geschäftlichen Lebens zu Feinden gemacht hat. Bisher sind alle Versionen offen.

Zugegeben, Boris Nemzow war auch nicht mein bester Freund. Seit er mit Beginn der Jelzin Herrschaft 1991 als radikaler Privatisierer in Nischni Nowgorod von sich reden machte, war er einer der Counterparts, mit denen sich neben Jegor Gaidar, Anatoly Tschubajs und anderen auseinandersetzen musste, wer die kriminelle Oligarchisierung zur Zeit der 90ger nicht gutheißen konnte. Stärker wirkte er in diesem Sinne dann noch als Vize-Ministerpräsident, immer noch unter Jelzin 1997/1998.

Unter Putin wurde Boris Nemzow zu einer provokativen Figur, die außer „Nieder mit Putin“ allerdings politisch keine Alternative anzubieten hatte. Seine oppositionellen Signale wirkten vor allem als grelle Fackel nach Westen. Zuletzt machte er sich zum Sprachrohr der Opposition gegen die vom Kreml betriebene Ukraine-Politik und damit zur Hoffnung von Menschen, die auf Putin-Change setzen.

Boris Nemzows Mörder, das ist vor diesem Hintergrund leicht zu erkennen,  setzen offensichtlich auf Pawlowsche Reflexe in der russischen und mehr noch in der westlichen Öffentlichkeit, Motto:  Wer Putin stört, wird von Putin geschlagen. Aber wollen wir uns zu Pawlowschen Hunden erniedrigen lassen? Könnte es nicht gut sein, dass es noch andere Motive geben könnte als die eines Putin, sich selbst in einer äußerst dümmlichen Weise ins Aus zu schießen?

Also, beobachten wir, analysieren wir, denken wir nach, bevor wir uns anheizen lassen. Es steht viel auf dem Spiel – wenn, wer auch immer – das Klima in Russland oder auch international weiter anheizt.

Kai Ehlers

28. Februar 2015

Kiews Kriegsverbrechen in Debaltsewo, Ukraine 20.2.15 – Russisches Fernsehen

28. Februar 2015

RTdeutsch – Warum der Westen kein Interesse am Ende des Bürgerkrieges in Syrien hat

Immer mehr Indizien deuten darauf hin, dass „versehentliche“ Waffenabwürfe seitens der „Anti-IS-Koalition“ in Syrien, die in die Hände des Islamischen Staates (IS) fallen, vielleicht gar nicht so unbeabsichtigt sind. Der Status Quo eines dauerhaften Bürgerkriegs in Syrien, in dem die Rebellen stets gerade mit so vielen Waffen versorgt werden, wie nötig sind, um den Krieg nicht zu verlieren, nützt jedenfalls den USA und ihren Verbündeten vor Ort am meisten.

http://www.rtdeutsch.com/13161/headline/warum-der-westen-kein-interesse-am-ende-des-buergerkrieges-in-syrien-hat/

28. Februar 2015

Putin Learns Putin Behind Plot To Assassinate Putin

28. Februar 2015

Russlands Position zur Ukrainekrise: Bewertungen der OSZE sind massgeblich

Bei den Bemühungen um eine Beilegung der Krise in der Ukraine sollte man sich laut der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa auf Daten und Erklärungen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) stützen – nicht aber auf Äußerungen der USA.

„Man sollte nicht von Äußerungen der USA ausgehen, die bereit sind, alles Mögliche zu kommentieren – ungeachtet des Abstandes und des Nicht- Einbezogenseins in den Prozess“, wird Sacharowa am Samstag vom Rundfunksender RSN zitiert.

Man sollte sich von Statements derjenigen Strukturen leiten lassen, die dafür zuständig seien. Damit meint Sacharowa die OSZE-Überwachungsmission in der Ukraine.
„Eben diese Organisation erfasst alles, was geschieht“, betonte sie. „Die OSZE gab die positiven Tatsachen über den Abzug schwerer Waffen von beiden  Konfliktparteien bekannt. Sie sollten als bestimmend gelten.“
Russlands Außenamt stelle positive Tendenzen bei der Beilegung der Lage in der Ukraine fest, betonte sie.

28. Februar 2015

[therealnews] Venezuelan Gov. Releases Audio of Coup Plotters

On Thursday, Venezuela officials released recordings of what it said was proof that opposition figures and some military officers were plotting to overthrow the government – Analysis with Miguel Tinker Salas and Paul Jay
http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=74&jumival=13301
28. Februar 2015

Drei US-Journalisten sterben – Sie planten gemeinsamen Dokumentarfilm über den 11. September

In den USA sind in der vergangenen Woche drei bekannte Journalisten ums Leben gekommen.

Der Journalist Ned Colt, (NBC) starb an einem Schlaganfall.
Bob Simon von CBS starb bei einem Autounfall. Simon arbeite 47 Jahre lang für CBS News und gewann für seine Berichterstattung 27 Emmy-Auszeichnungen.

David Carr (New York Times), 58, Kolumnist der New York Times, wurde am Donnerstag tot in seinem Büro aufgefunden, nur Stunden nachdem einer Befragung des NSA-Whistleblowers Edward Snowden bezüglich der Veröffentlichung geheimer Dokumente.

Die drei Todesfälle werfen deshalb Fragen auf, weil es Berichte des Nachrichtensenders Russia Today gibt, dass alle drei Journalisten gemeinsam einen Dokumentarfilm über die Terroranschläge des 11. September 2001 und mögliche Verstrickungen der US-Regierung planten. Nach unbestätigten Berichten, hatten die Journalisten in diesem Zusammenhang auch Anträge gestellt für den Zugang zu russischen Archiven.

Im Zusammenhang mit Untersuchungen des 11. September war es in der Vergangenheit immer wieder zu mysteriösen Todesfällen gekommen.

Laut Meldungen des lateinamerikanischen Senders teleSUR hatten Carr und Simon vor einem Monat zusammen mit dem
Brian Williams von NBC, dem kürzlich nach einem Skandal gekündigt worden war, eine Videoproduktionsfirma gegründet, um eine Doku über den 11. September zu produzieren.

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hier RT

http://www.rtdeutsch.com/13291/headline/zufall-innerhalb-von-24h-sterben-drei-journalisten-sie-planten-dokumentarfilm-ueber-911/

Zufall? Innerhalb von 24h sterben drei Journalisten – Sie planten Dokumentarfilm über 9/11

Drei bekannte US-Journalisten von CBS, NBC und der New York Times sind innerhalb von 24 Stunden unter bisher nicht geklärten Umständen gestorben. Sie sollen gemeinsam an einem investigativen Dokumentarfilm zu möglichen Verwicklungen der US- Regierung bei den Anschlägen von 9/11 gearbeitet haben. Der New York Times Journalist starb direkt nach einem Interview mit NSA-Whistleblower Edward Snowden.

Wie unter anderem USA Today berichtet starben zwischen dem 12. Februar und dem 13. Februar drei namhafte Journalisten. Zunächst erlag am 12. Februar im Alter von 58 Jahren NBC News Reporter Ned Colt einem Schlaganfall in Boston. Colt hatte für NBC vor allem aus Lateinamerika, China und dem Nahen Osten berichtet. Insbesondere hatte er sich mit seiner Berichterstattung zum Irak-Krieg einen Namen gemacht.

Nur wenig später am selben Tag kam um 19 Uhr Ortszeit der langjährige CBS Reporter Bob Simon bei einem Autounfall in New York City ums Leben. Simon war 73 und seit 1967 bei CBS, für die er aus fast allen Kontinenten der Welt berichtete. Bekannt wurde er auch durch seine einmonatige Geiselhaft im Irak.

Am 13. Februar kollabierte David Carr in den Redaktionsräumen der New York Times, kurz nachdem er ein Interview mit dem NSA-Whistleblower Edward Snowden abgeschlossen hatte. Er starb wie Ned Colt im Alter von 58 Jahren.

Das wahrscheinlichste ist, dass die drei Todesfälle nicht in einem direkten Zusammenhang stehen und einer zufälligen zeitlichen Verkettung geschuldet sind.

Nichtsdestotrotz bekommen die drei Todesfälle eine gewisse Brisanz, angesichts der Berichte und Recherchen von RT, dass alle drei betroffenen Journalisten einen gemeinsamen Dokumentarfilm über die Anschläge von 9/11 und mögliche Verwicklungen von US-Regierungsstellen planten. Nach bisher unbestätigten Berichten, sollen sie auch einen Antrag auf Einsicht in russische Archive im Zuge ihrer Recherchen zum Film beantragt haben.


Sen letzter öffentlicher Auftritt hier – US-Journalist David Carr moderiert Live panel mit Edward Snowden Watch Carr’s final interview here:
http://new.livestream.com/…/events/3800646/videos/76929642

New York Times“: Medienkolumnist David Carr ist tot
Seine Kolumne war weit über die Stadtgrenzen New Yorks hinaus bekannt: Jetzt wurde der Journalist David Carr leblos aufgefunden. Offenbar starb er bei der Arbeit.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/medienjournalist-david-carr-in-new-york-gestorben-a-1018259.html

Tod von US-Journalist David Carr
http://www.sueddeutsche.de/medien/tod-von-us-journalist-david-carr-pointiert-auch-ueber-die-eigene-zeitung-1.2349700

„’60 Minutes‘ correspondent Bob Simon dies in car accident
http://edition.cnn.com/2015/02/11/us/bob-simon-dies/index.html

Speed eyed as factor in crash that killed CBS News veteran Bob Simon
http://www.foxnews.com/entertainment/2015/02/12/cbs-news-correspondent-bob-simon-killed-in-car-crash/

Ned Colt, NBC News Journalist, Dies in Boston at 58
http://www.nbcnews.com/news/us-news/ned-colt-nbc-news-journalist-dies-boston-58-n305006

Remembering David Carr
http://www.economist.com/blogs/democracyinamerica/2015/02/remembering-david-carr

Murieron autores de documental sobre actuación de EE.UU en 11-S
Bob Simon, David Carr y Ned Colt pretendían descubrir el verdadero interés del Gobierno norteamericano en el atentado contra las torres gemelas el 11 de septiembre de 2001.
http://www.telesurtv.net/news/Murieron-autores-de-documental-sobre-actuacion-de-EE.UU-en-11-S-20150219-0004.html

28. Februar 2015

9/11 Cover-Up? Three US-Journalists – Ned Colt of (NBC), Bob Simon of (CBS), David Carr (NY Times) – Dead Within 24 Hours

Ned Colt of (NBC) died of a stroke.
Bob Simon of (CBS) died in a car crash.

David Carr (NY Times), 58, a columnist for the New York Times, fell out dead in his office Thursday. There are reports that he had been in touch recently with the US-whistleblower Edward Snowden.

The three deaths cause a certain controversy, given reports and investigations of the russian TV-channel RT that mentions that all three journalists were planning a joint documentary about the 9/11 attacks and possible involvement of the US government. According to unconfirmed reports, they also made requests for access to russian archives in the course of research for the 9/11 documentary.

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US-Journalist David Carr moderiert Live panel mit Edward Snowden Watch Carr’s final interview here:
http://new.livestream.com/…/events/3800646/videos/76929642

“’60 Minutes’ correspondent Bob Simon dies in car accident

http://edition.cnn.com/2015/02/11/us/bob-simon-dies/index.html

Speed eyed as factor in crash that killed CBS News veteran Bob Simon

http://www.foxnews.com/entertainment/2015/02/12/cbs-news-correspondent-bob-simon-killed-in-car-crash/

Ned Colt, NBC News Journalist, Dies in Boston at 58

http://www.nbcnews.com/news/us-news/ned-colt-nbc-news-journalist-dies-boston-58-n305006

Remembering David Carr

http://www.economist.com/blogs/democracyinamerica/2015/02/remembering-david-carr

Murieron autores de documental sobre actuación de EE.UU en 11-S
Bob Simon, David Carr y Ned Colt pretendían descubrir el verdadero interés del Gobierno norteamericano en el atentado contra las torres gemelas el 11 de septiembre de 2001.

http://www.telesurtv.net/news/Murieron-autores-de-documental-sobre-actuacion-de-EE.UU-en-11-S-20150219-0004.html

28. Februar 2015

„Zufall? Innerhalb von 24h sterben drei Journalisten – Sie planten Dokumentarfilm über 9/11“

http://www.rtdeutsch.com/13291/headline/zufall-innerhalb-von-24h-sterben-drei-journalisten-sie-planten-dokumentarfilm-ueber-911/

Laut RT sollte der geplante Dokumentarfilm mögliche Verwicklungen der US-Regierung in die Anschläge thematisieren. Dazu seien u.a. Anfragen an russische Archive gestellt worden. Der New York Times Journalist starb direkt nach einem Interview mit NSA-Whistleblower Edward Snowden.

 

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