Archive for ‘Latin America’

13. Juli 2020

Meet social movement leaders from Venezuela and the U.S. (Embassy Protection Collective)

veveee

The Embassy Protection Collective invites you to an important virtual meeting:

„Strengthening Solidarity between Social Movements in Venezuela and the United States“

Thursday, July 16 at 2:00 pm Eastern/11 am Pacific

Find it on Facebook here.

Representatives of social movements in Venezuela and the United States will discuss current US and allied interventions against Venezuela and concrete ways we can build greater solidarity to end US imperialism.

The four Embassy Protection Collective members who were arrested inside the embassy last year will also speak on the call. Watch a video of them speaking about the experience and why we must build solidarity: https://youtu.be/p6fnDfWkGGs

The meeting will be conducted in English and Spanish with simultaneous translation.

It will be live streamed on Facebook and YouTube.

Below is a list of participating groups. If your organization would like to endorse this event, please contact info@popularresistance.org.

Venezuela:
Cosi
Género con Clase
5ta Ola
Centro de Estudio de Economías Emergentes
Misión Verdad
Alba Tv
Unión Comunera
Comuna 5 de marzo
colectivo Cacriphoto
Comuna Altos de Lidice
Internacionales del PSUV.
El otro Beta
Rompiendo la Norma.
Frente Francisco de Miranda
Instituto Decolonial
La otra escuela
Puente Sur.
Alba Movimientos
mov afro
SURES
Catedra de estudios sobre EEUU

United States:
Alliance for Global Justice
ANSWER
Black Alliance for Peace
Central Jersey Coalition Against Endless War
CODEPINK
Embassy Protection Collective
Friends of Latin America
Foro de Sao Paulo – WDC/MD/VA
Green Party of New Jersey
New Abolitionist Movement
Pan African Community Action
Peace Action – Baltimore
People’s Power Assembly
Popular Resistance
Show Up! America
Task Force on the Americas
The Lynne Stewart Organization
United National Antiwar Coalition
United States Peace Council
Women’s Institute for Freedom of the Press
World Beyond War

Canada:
Canadian Foreign Policy Institute
Fire Time Movement for Social Justice – Venezuela Solidarity Campaign
Louis Riel Bolivarian Circle
Mobilization Against War and Occupation

Germany:
Coop Anti-War Cafe Berlin

10. Juli 2020

EU-Parlament fordert in Resolution mehr Sanktionen gegen Venezuela. Kritik an Interventionismus (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/381966.aggression-gegen-venezuela-br%C3%BCssel-mischt-sich-ein.html

10. Juli 2020

Offener Brief an Herrn Joseph Borell. Weltweiter Aufruf an die EU, Venezuela mit Respekt zu behandeln. – 10. Juli 2020

a16

Wir, die Unterzeichnenden schreiben Ihnen, um unsere Besorgnis über die am 9. Juli 2020 vom Europäischen Parlament angenommene Entschließung zur „humanitären Lage in Venezuela und der Migrations- und Flüchtlingskrise“ zum Ausdruck zu bringen, die im Widerspruch zum Geist des gemeinsamen Kommuniqués steht, das am 1. Juli 2020 vom Ministerio del Poder Popular para Relaciones Exteriores de la República Bolivariana de Venezuela (Ministerium der Volksmacht für auswärtige Beziehungen der Bolivarischen Republik Venezuela) und dem Auswärtigen Dienst der Europäischen Union herausgegeben wurde und in dem sich die Parteien äußern:

„Beide Parteien kamen überein, diplomatische Kontakte zwischen den Parteien auf höchster Ebene im Rahmen einer aufrichtigen Zusammenarbeit und der Achtung des Völkerrechts zu fördern“.

Leider gibt es eine Mehrheit von Mitgliedern des Europäischen Parlaments, die auf einer konfrontativen Politik und einer Politik bestehen, die sich mit den Zielen des Außenministeriums der US-Regierung zur Förderung der Politik des Regimewechsels in Venezuela identifiziert.

Diese Parlamentarier bestehen darauf, die Anwendung von Sanktionen zu fördern und die venezolanische Regierung ihrer finanziellen Ressourcen zu berauben und ihre Möglichkeiten des Zugangs zum internationalen Markt für den Kauf von Lebensmitteln und Medikamenten zu blockieren, was im Übrigen im Zusammenhang mit der aktuellen COVID-19-Pandemie dringend notwendig ist. In diesem Prozess fördern sie die Verletzung der Normen, die die Beziehungen zwischen den Staaten auf internationaler Ebene regeln.

Im Fall der Bolivarischen Republik Venezuela geht es darum, Kooperationsmechanismen und einen konstruktiven Dialog zu suchen, wie sie die jüngste Ernennung der Mitglieder des Obersten Wahlrates dank einer Vereinbarung zwischen einem Teil der venezolanischen Opposition und Vertretern der Regierung von Präsident Maduro ermöglicht haben.

Diese knappe Mehrheit des Europäischen Parlaments verkennt, dass Venezuela die Probleme aufgr der schrecklichen Folgen der von den Vereinigten Staaten geförderten Sanktionspolitik hat, die darauf abzielt, die Wirtschaft zu ersticken, um einen Zusammenbruch herbeizuführen, der 30 Millionen Venezolaner bestraft, denen der Zugang zu Nahrung, Medikamenten und lebenswichtigen Ressourcen zur Bekämpfung der gegenwärtigen Pandemie verwehrt wird.

In dieser Entschließung wird den wirklichen Migrationsproblemen der unzähligen Venezolaner, die auf der Flucht vor Hunger, Fremdenfeindlichkeit und dem Coronavirus in den Nachbarländern Venezuelas ins Land zurückkehren, wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Diese Resolution wendet sich in der Tat gegen Aufforderungen u.a. des UN-Generalsekretärs, des Papstes Franziskus und von Ihnen selbst als Hohem Vertreter der Europäischen Union, die Sanktionen gegen Venezuela auszusetzen. Einer der schlimmsten Aspekte der Resolution ist, dass sie den Diebstahl des bei der Bank von England deponierten Goldes durch die britische Regierung unterstützt, indem sie das Recht der venezolanischen Regierung auf diese Ressourcen ignoriert.

Die Resolution ignoriert die Tatsache, dass Herr Juan Guaidó im Januar aufgrund seiner zahllosen Fehler, seiner Korruption, seiner Verbindungen zum Drogenhandel und zum kolumbianischen Paramilitarismus die Unterstützung eines wichtigen Teils der venezolanischen Opposition verloren hat und folglich nicht als Präsident der Nationalversammlung wiedergewählt wurde, ja nicht einmal an der Sitzung teilnehmen wollte, in der über seine mögliche Wiederwahl abgestimmt werden sollte.

Wir weisen darauf hin, dass diese Entschließung im Gegensatz zu der von Ihnen und dem venezolanischen Außenminister unterzeichneten gemeinsamen Erklärung auf der von der Regierung von Donald Trump geförderten Politik des Regimewechsels besteht und die Wiederholung der Erfahrungen mit der Intervention und Einmischung der Europäischen Union zu fördern scheint, die in den intervenierten Ländern zu schrecklichen Blutbädern und irreparablen Schäden geführt haben.

Aus all diesen Gründen fordern wir Sie dringend auf, Ihre Bereitschaft zum offenen Dialog mit der Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela aufrechtzuerhalten und zu verteidigen, die freundschaftlichen Beziehungen und die Zusammenarbeit zu verstärken und die institutionellen Entscheidungen des venezolanischen Staates im Rahmen der Gesetze uneingeschränkt zu respektieren insbesondere vor den Parlamentswahlen, die am 6. Dezember 2020 stattfinden werden.

Soziale Bewegungen und soziale Organisationen, europäische und nichteuropäische politische Parteien fügen ihre Unterschriften und Stimmen hinzu und prangern die interventionistische Resolution des Europäischen Parlaments an, die morgen angenommen wird. Wir sind in der totalen Mobilisierung für den Frieden und die Verteidigung Venezuelas.

Wenn Sie einzeln oder im Namen Ihrer Organisation unterschreiben möchten, senden Sie diesen Text bitte an den Hohen Vertreter der EU, Joseph Borrell .

Bitte bestätigen Sie dies, indem Sie die Daten an
solidaridad.venezuela.ue@gmail.com senden

ALLE UNTERZEICHNER HIER:
https://t1p.de/oico

Musterbrief an:
cab-borrell-fontelles-contact@ec.europa.eu

To the High Representative of the EU
Mr. Josep Borrell Fontelles
cab-borrell-fontelles-contact@ec.europa.eu
European Commission
Rue de la Loi / Wetstraat 200
1049 Brussels

FROM……………

Open letter to Mr. Joseph Borell. Global call for respect for Venezuela by the European Union

Dear Mr. Borell,

The undersigned are writing to you in order to express our concern for the resolution approved on July 9, 2020 by the European Parliament on „the humanitarian situation in Venezuela and the migration and refugee crisis“ which is in contradiction in the spirit of the joint communiqué issued on July 1, 2020 by the Ministry of Popular Power for Foreign Relations of the Bolivarian Republic of Venezuela and the Foreign Action Service of the European Union, where the parties express:
„Both agreed to promote diplomatic contacts between the parties at the highest level, within the framework of sincere cooperation and respect for international law.“

Unfortunately, there is a majority of members of the European Parliament who insist on a confrontational policy and a policy that identifies with the objectives of the State Department of the US government for the promotion of the regime change policy in Venezuela.

These parliamentarians insist on promoting the application of sanctions and stripping the Venezuelan government of its financial resources and blocking its possibilities of accessing the international market for the purchase of food and medicine, so necessary in the context of the current COVID-19 pandemic, by the way. In this process, they promote the violation of the norms that govern relations between States at the international level.

What this is about, in the case of the Bolivarian Republic of Venezuela, is to seek cooperation mechanisms and constructive dialogue such as those that allowed the recent appointment of the members of the Supreme Electoral Council, thanks to an agreement between a sector of the Venezuelan opposition and representatives of the government of President Maduro.

This circumstantial majority of the European Parliament fails to recognize that Venezuela has the problems it has due to the terrible consequences of the sanctions policy promoted by the United States that seek to suffocate the economy in order to produce a collapse punishing thirty million Venezuelans who are denied access to food, medicine and essential resources to combat the current pandemic.

This resolution pays little attention to the real migration problems experienced by the countless Venezuelans who return to the country fleeing from hunger, xenophobia and the coronavirus in neighbouring countries of Venezuela.
This resolution is in fact opposed to calls made by the UN Secretary General, Pope Francis and yourself as a High Representative of the European Union, among others, to suspend sanctions against Venezuela. One of the worst aspects of the resolution is that it supports the theft by the British government of the gold deposited in the Bank of England by ignoring the right of the Venezuelan government to these resources.

The resolution ignores the fact that in January, Mr. Juan Guaidó, as a result of his innumerable errors, acts of corruption, links with drug trafficking and Colombian paramilitarism, lost the support of an important sector of the Venezuelan opposition and consequently was not re-elected as President of the National Assembly, even refusing to attend the session where his possible re-election had to be voted.

We highlight that this resolution insists on the regime change policy promoted by the government of Donald Trump, in opposition to the joint declaration signed by you and the Minister of Foreign Affairs of Venezuela and seems to promote the repetition of experiences of intervention and interference by the European Union, that have ended in terrible bloodbaths and irreparable damage in the intervened countries.

For all these reasons, we urge you to maintain and defend your willingness to open dialogue with the government of the Bolivarian Republic of Venezuela, reinforcing friendly relations and cooperation, with full respect for the institutional decisions of the Venezuelan State in the framework of the laws and the Venezuelan democratic process, before the legislative elections that will take place on December 6, 2020.

Respectfully

10. Juli 2020

Open letter to Mr. Joseph Borell. Global call for respect for Venezuela by the European Union – July 10, 2020

The undersigned are writing to you in order to express our concern for the resolution approved on July 9, 2020 by the European Parliament on „the humanitarian situation in Venezuela and the migration and refugee crisis“ which is in contradiction in the spirit of the joint communiqué issued on July 1, 2020 by the Ministry of Popular Power for Foreign Relations of the Bolivarian Republic of Venezuela and the Foreign Action Service of the European Union, where the parties express:

„Both agreed to promote diplomatic contacts between the parties at the highest level, within the framework of sincere cooperation and respect for international law.“

Unfortunately, there is a majority of members of the European Parliament who insist on a confrontational policy and a policy that identifies with the objectives of the State Department of the US government for the promotion of the regime change policy in Venezuela.

These parliamentarians insist on promoting the application of sanctions and stripping the Venezuelan government of its financial resources and blocking its possibilities of accessing the international market for the purchase of food and medicine, so necessary in the context of the current COVID-19 pandemic, by the way. In this process, they promote the violation of the norms that govern relations between States at the international level.

What this is about, in the case of the Bolivarian Republic of Venezuela, is to seek cooperation mechanisms and constructive dialogue such as those that allowed the recent appointment of the members of the Supreme Electoral Council, thanks to an agreement between a sector of the Venezuelan opposition and representatives of the government of President Maduro.

This circumstantial majority of the European Parliament fails to recognize that Venezuela has the problems it has due to the terrible consequences of the sanctions policy promoted by the United States that seek to suffocate the economy in order to produce a collapse punishing thirty million Venezuelans who are denied access to food, medicine and essential resources to combat the current pandemic.

This resolution pays little attention to the real migration problems experienced by the countless Venezuelans who return to the country fleeing from hunger, xenophobia and the coronavirus in neighbouring countries of Venezuela.
This resolution is in fact opposed to calls made by the UN Secretary General, Pope Francis and yourself as a High Representative of the European Union, among others, to suspend sanctions against Venezuela. One of the worst aspects of the resolution is that it supports the theft by the British government of the gold deposited in the Bank of England by ignoring the right of the Venezuelan government to these resources.

The resolution ignores the fact that in January, Mr. Juan Guaidó, as a result of his innumerable errors, acts of corruption, links with drug trafficking and Colombian paramilitarism, lost the support of an important sector of the Venezuelan opposition and consequently was not re-elected as President of the National Assembly, even refusing to attend the session where his possible re-election had to be voted.

We highlight that this resolution insists on the regime change policy promoted by the government of Donald Trump, in opposition to the joint declaration signed by you and the Minister of Foreign Affairs of Venezuela and seems to promote the repetition of experiences of intervention and interference by the European Union, that have ended in terrible bloodbaths and irreparable damage in the intervened countries.

For all these reasons, we urge you to maintain and defend your willingness to open dialogue with the government of the Bolivarian Republic of Venezuela, reinforcing friendly relations and cooperation, with full respect for the institutional decisions of the Venezuelan State in the framework of the laws and the Venezuelan democratic process, before the legislative elections that will take place on December 6, 2020.


Social movements and social organizations, European and non-European political parties are adding their signatures and voices, denouncing the interventionist resolution of the European Parliament that will be approved tomorrow. We are in total mobilization for the peace and defense of Venezuela.

Please, if you want to sign individually or on behalf of your organization, this text that will be delivered to the High Representative of the EU, Joseph Borrell,

please confirm by sending the data to
solidaridad.venezuela.ue@gmail.com

here the list of supporters:
https://t1p.de/oico

9. Juli 2020

Corona in Brasilien: Maduro bezeichnet Bolsonaros Vorgehen als „verantwortungslosen Wahnsinn“

https://sptnkne.ws/CWuG

9. Juli 2020

Bärbel Brede: Whipala. Für Bolivien. „Gegen die Heuchelei!“

*Whipala- En contra la mojigateria!
Oel/LW 1.20mx1.00m 2020

baerbelbrede

Bärbel Brede ist immer wieder auch bei der Kundgebung dabei, die seit Januar 2019 regelmässig an fast jedem Samstag ab 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor gegenüber der US-Botschaft stattfindet. Mit Redebeiträgen und Musik internationaler Aktivisten und Künstler
Wir fordern internationale Solidarität: USA raus aus Lateinamerika! Hände weg von Venezuela! Solidarität mit den fortschrittlichen Kräften und Regierungen in Lateinamerika! Solidarität mit Evo Morales – dem ersten indigenen Präsident Boliviens, der Ende 2019 von Rechtsradikalen, mit Unterstützung der USA aus dem Amt geputscht wurde!

Bärbel Brede:

Malerei und Grafik
Joh.-W. v. Goethe Universität, Frankfurt/M, Kunstpädagogik, Freie Grafik
Studium Bildende Kunst an der HfG, Offenbach/M.
Stipendiatin der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft, Projektstudium, Ontario/Kanada
ehem. Mitglied der Bundesverbände der Bildenden KünstlerInnen FFM und Köln,
sowie bei IG Medien. Mitglied der Gruppe tendenzen Frankfurt/M., Gründungsmitglied der Gruppe tendenzen Berlin.
http://www.coopcafeberlin.de/ex/ausstellung-baerbel.brede-marco.schaub/

8. Juli 2020

„Cruel & Inhuman“: Venezuelan Foreign Minister Arreaza Condemns US Sanctions in Extensive Interview (Redfish)

6. Juli 2020

»Gegenregierung« im Visier. Venezuela: Anklagen gegen Guaidó-Gefolgsleute. Vorwurf des Hochverrats und Amtsanmaßung (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/381588.venezuela-gegenregierung-im-visier.html

6. Juli 2020

Mit gutem Beispiel vorangehen: Kuba in der Covid-19-Pandemie (amerika21)

Hier weiterlesen:
 https://amerika21.de/analyse/240999/kuba-der-covid-19-pandemie

6. Juli 2020

Kuba geht nicht nach Afrika, es kehrt dahin zurück (granma.cu)

Die Geschichte der Beziehungen zwischen Kuba und Afrika umfasst möglicherweise die umfangreichsten und zahlreichsten Zeugnisse der bedingungslosen Solidarität, die die Karibikinsel der Welt bietet.

weiter hier:
http://de.granma.cu/mundo/2020-07-06/kuba-geht-nicht-nach-afrika-es-kehrt-dahin-zuruck


5. Juli 2020

Wir fordern die sofortige Freilassung des politischen Gefangenen Leonard Peltier!

.

Wir fordern die sofortige Freilassung des politischen Gefangenen Leonard Peltier.

45 Jahre, nachdem Peltier vom FBI wegen einer mutmaßlichen Rolle bei einem Mord angeklagt wurde, ist er immer noch hinter Gittern. Leonard Peltier, ein Führer der indigenen Bewegung, wurde wegen seines politischen Aktivismus ins Visier genommen.

106926509_911908002619106_80798958358255501_o gemalt von Bärbel Brede

Freiheit für Leonard! 

In diesem Frühjahr war die ganze Welt schockiert und empört über den grausamen und vorsätzlichen Mord an George Floyd, einem Afroamerikaner in Minneapolis, im US-Bundestaat Minnesota, am 25. Mai 2020. Fast neun Minuten lang, wie in einem weit verbreiteten Video aufgezeichnet, kniete ein weißer Polizist mit dem Knie auf Mr. Floyds Nacken. George Floyd starb in Folge.

Dieses jüngste Beispiel einer scheinbar endlosen Welle von Polizeigewalt hat das Gewissen des US-amerikanischen Volkes schockiert und zu Protesten in mehr als 2.000 Städten und Gemeinden in mehr als 60 Ländern geführt. Das sorgfältig gepflegte Bild der USA als ein Leuchtfeuer der Menschenrechte wurde erschüttert.

Diese Proteste sind eine echte und gerechtfertigte Rebellion gegen einen systemischen Rassismus gegen Afroamerikaner, Latinos, Indigene und andere Ethnien.

Leonard Peltier wurde 1977 auf Grund extrem umstrittener Beweislage wegen Beihilfe zum Mord zu zweifach lebenslanger Haft verurteilt und sitzt seitdem in verschiedenen Gefängnissen in den USA ein. Obwohl die USA nur 5 Prozent der Weltbevölkerung stellen, befinden sich dort 25 Prozent aller Gefängnisse weltweit. Rund 2,5 Millionen Menschen sind eingekerkert. Mehr als 80 Prozent der Häftlinge sind Lateinamerikaner, Afroamerikaner und andere »Nicht‐Weiße«. In der Regel werden diese auch härter bestraft als Weiße.

Die US‐Gefängnisindustrie macht einen Umsatz von 35 Milliarden Dollar im Jahr, mit Zwangsarbeit.

 


Bärbel Brede:

Malerei und Grafik
Joh.-W. v. Goethe Universität, Frankfurt/M, Kunstpädagogik, Freie Grafik
Studium Bildende Kunst an der HfG, Offenbach/M.
Stipendiatin der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft, Projektstudium, Ontario/Kanada
ehem. Mitglied der Bundesverbände der Bildenden KünstlerInnen FFM und Köln,
sowie bei IG Medien. Mitglied der Gruppe tendenzen Frankfurt/M., Gründungsmitglied der Gruppe tendenzen Berlin.
http://www.coopcafeberlin.de/ex/ausstellung-baerbel.brede-marco.schaub/

5. Juli 2020

4. Juli.2020 #NoMasBloqueo – Kundgebung Frente Unido Latino America Berlin

4. Juli.2020 #NoMasBloqueo / Nancy Larenas KP Chile / Frente Unido Latino America Berlin

#BlackLivesMatter meets #HaendewegvonVenezuela #Berlin 4.Juli 2020

#NoMasBloqueo Berlin 4.Juli Frente Unido Latino America / Axel Plasa #HaendewegvonVenezuela

#NoMasBloqueo Berlin 4.Juli Frente Unido Latino America / Telma Rinkes #HaendewegvonVenezuela

Berlin Sa 4.7. Mauro, KP Peru Frente Unideo America Latina #HaendeWegVonVenezuela #HandsOffVenezuela

#HaendewegvonVenezuela #Aufstehen #Berlin #WorldBeyondWar ¡Siempre Venceremos! 4. Juli 2020

4. Juli 2020 Berlin #HaendeWegVonVenezuela – Rede Gerhard Mertschenk, Frente Unido America Latina

Axel Plasa ( spanish)#NoMasBloqueo Berlin 4.7. Frente Unido Latino America #HaendewegvonVenezuela

Bilder:
https://bit.ly/3cHYImw

5. Juli 2020

„60 Texte – 60 Jahre US-Blockade gegen Kuba“ Mammutlesung 27.6.2020 Berlin

.

5. Juli 2020

Internationale Solidaritätserklärung mit den anti-rassistischen Protesten in den USA

107210444_3774662052560167_770102649460136706_n

.

https://www.facebook.com/events/731117600979783

In diesem Frühjahr war die ganze Welt schockiert und empört über den grausamen und vorsätzlichen Mord an George Floyd, einem Afroamerikaner in Minneapolis, im US-Bundestaat Minnesota, am 25. Mai 2020. Fast neun Minuten lang, wie in einem weit verbreiteten Video aufgezeichnet. kniete ein weißer Polizist mit dem Knie auf Mr. Floyds Nacken, als der unbewaffnete Mann, der wegen eines geringfügigen, gewaltfreien Verbrechens beschuldigt wurde, um sein Leben flehte und sagte: „Ich kann nicht atmen!“

 

Dieses jüngste Beispiel einer scheinbar endlosen Reihe von Polizeimorden an Afro-Amerikanern hat das Gewissen des US-amerikanischen Volkes schockiert und zu Protesten in mehr als 2.000 Städten und Gemeinden in mehr als 60 Ländern geführt. Das sorgfältig gepflegte Bild der USA als ein Leuchtfeuer der Menschenrechte wurde durch die empörten Schreie eines wütenden Volkes erschüttert.

 

Die Proteste wurden selbst mit zahlreichen Fällen von Polizeibrutalität konfrontiert, darunter der Einsatz chemischer Kampfstoffe und „nicht tödlicher“ Projektile. Bis zum 30. Juni waren rund 14.000 Menschen festgenommen worden, während mehr als 30 US-Bundesstaaten und Washington DC mehr als 62.000 Mitglieder der Nationalgarde aktiviert hatten.

 

Wir erkennen an, dass diese Proteste eine echte und gerechtfertigte Rebellion gegen Polizeimorde im Besonderen und gegen systemischen Rassismus im Allgemeinen sind, die hauptsächlich von der afroamerikanischen Gemeinschaft angeführt wird und an der Hunderttausende Menschen anderer Ethnien teilnehmen.

 

Wir erklären hiermit, dass die fried- und gerechtigkeitsliebenden Menschen der Welt in Solidarität mit diesem gerechten Kampf stehen und unsere Stimmen denen der mutigen Demonstranten hinzufügen, die heute auf den Straßen der USA stehen.

 

Wir fordern:

 

1 – Das sofortige Ende der Tötung von Afro-Amerikaner*innen und anderen farbigen Personen durch die Polizei.

2 – Das unmittelbare Ende der gewaltsamen Unterdrückung der US-Proteste durch die Polizei: Kein Tränengas, Pfefferspray, Gummigeschosse, Blitzgranaten und andere Militärinstrumente mehr.

3 – Vollständige Amnestie für die Tausenden von Menschen, die während der Aufstände festgenommen wurden.

4 – Eine vollständige Neuordnung des US-Polizeisystems, die die Forderung der Demonstranten widerspiegelt, die Budgets, die zur Militarisierung der Polizei beitragen einzuschränken und in Mittel zur Deckung sozialer Bedürfnisse umzuleiten.

 

Während wir die Brutalität der Polizei gegen Demonstranten gegen Rassismus in den USA verurteilen, erkennen wir auch die Brutalität des US-Militärs gegen unschuldige Menschen auf der ganzen Welt an, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die US-Kriege im Nahen Osten und im Norden Afrika; die Expansion des US-Militärs auf dem gesamten afrikanischen Kontinent; die zunehmende Aggression gegen die Menschen in Russland und China; die Versuche, die legitime Regierung Venezuelas zu stürzen; die anhaltende brutale Blockade gegen Kuba; und die unbestreitbare und eskalierende militärische, diplomatische und finanzielle Unterstützung, die Washington dem Staat Israel bei seiner brutalen und rassistischen Unterdrückung des legitimen Kampfes des palästinensischen Volkes um Selbstbestimmung gewährt.

 

Während wir unsere Solidarität mit den antirassistischen Protesten in den Vereinigten Staaten zum Ausdruck bringen, fordern wir auch, dass die USA den kämpfenden Völkern der Welt ihr militärisches Knie vom Halse nehmen.

 

Zusätzlich zu dieser Erklärung verpflichten wir uns, Solidaritätsproteste in unseren eigenen Ländern zu organisieren und die oben genannten Forderungen in unseren Aktionen für Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Frieden zu erheben.
Solidarisch
Wer diese Solidaritätserklärung unterstützen möchte bitte e-mail an Phil Wilayto: 
DefendersFJE@hotmail.com
5. Juli 2020

International Statement of Solidarity with the Anti-Racist Rebellions in the United States

107210444_3774662052560167_770102649460136706_n

.

https://www.facebook.com/events/731117600979783

This spring, the entire world was shocked and outraged over the cruel and deliberate murder on May 25, 2020, of George Floyd, an African-American man in the city of Minneapolis, Minn. For nearly nine minutes, as recorded in a widely viewed video, a white police officer knelt with his knee on Mr. Floyd’s neck as the unarmed man, accused of a minor, nonviolent crime, pleaded for his life, saying “I can’t breathe!”

This latest example of what has seemed like an unending series of police murders of Black people has shocked the conscience of the American people, leading to protests in more than 2,000 cities and towns and in more than 60 countries. The carefully cultivated image of a United States as a beacon of human rights has been shattered by the outraged cries of an angry people.

The protests have themselves been met with numerous instances of police brutality, including the use of chemical agents and “non-lethal” projectiles. By June 30, some 14,000 people had been arrested, while more than 30 states and Washington, D.C. had activated more than 62,000 National Guard members.

We recognize that these protests are a genuine and justified rebellion against police killings in particular and systemic racism in general, led primarily by the African-American community and joined by hundreds of thousands of people of other races.

We hereby declare that the Peace and Justice-loving people of the world stand in solidarity with this just struggle and add our voices to those of the courageous protesters standing up today on the streets of America.

We demand:

1 – The immediate end to police killings of Black and other people of color.

2 – The immediate end to the violent police repression of the U.S. protests: No more tear gas, pepper spray, rubber bullets, “flash-bang” grenades and other instruments of war.

3 – Complete amnesty for the thousands of people who have been arrested during the rebellions.

4 – A complete reordering of the system of policing in the United States that reflects the protesters’ demand to “Defund the Police” and divert funds to meeting human needs.

As we condemn the police brutality being unleashed against protesters against racism in the United States, we also recognize the brutality being carried out by the U.S. military against innocent people around the world, including but not limited to the U.S. wars in the Middle East and North Africa; the expansion of the U.S. military throughout the continent of Africa; the increasing aggression against the people of Russia and China; the attempts to overthrow the legitimate government of Venezuela; the continuing brutal blockade against Cuba; and the unquestioning and escalating military, diplomatic and financial support given by Washington to the state of Israel in its brutal and racist suppression of the legitimate struggle of the Palestinian people for self-determination.

As we express our solidarity with the anti-racist protests in the United States, we also demand that the U.S. get its military knee off the necks of the struggling peoples of the world.

In addition to this statement, we pledge to organize solidarity protests in our own countries and to raise the above demands in our actions for Freedom, Justice, Equality and Peace.

In Solidarity

to endorse this Statement of Solidarity please e-mail Phil Wilayto:
DefendersFJE@hotmail.com

 

 

%d Bloggern gefällt das: