Archive for ‘Russland’

13. Oktober 2021

Ein „Giftcocktail“ für die EU-Erdgasversorgung (german-foreign-policy.com)

(Eigener Bericht) – Äußerungen von US-Funktionären und eine Europareise eines US-Sondergesandten rufen neue Spekulationen über etwaige Sanktionen gegen die Erdgaspipeline Nord Stream 2 hervor. Hintergrund sind Vorwürfe, Russland treibe die Gaspreise in Europa gezielt nach oben und nutze die aktuellen Versorgungsschwierigkeiten in der EU zu politischen Zwecken aus. Experten urteilen weithin, beides treffe nicht zu: Während die Gaspreise wegen des rasant steigenden Verbrauchs in Ostasien sowie der Preisbildungspolitik der EU-Kommission in die Höhe schössen, habe Moskau alle vertraglichen Lieferpflichten in vollem Umfang eingehalten. Gazprom hat seine Exporte nach Deutschland zudem sogar um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgestockt. Dagegen sind die Lieferungen von US-Flüssiggas nach Europa um mehr als 15 Prozent zurückgegangen: Die US-Energiekonzerne können höhere Preise in Asien erzielen. Der US-Botschafter in der Ukraine äußert nun, dass Russland nicht ohne Verzug die Gasexporte nach Europa ausweite, habe womöglich mit „geopolitischen Erwägungen“ zu tun. Für diesen Fall sind neue Sanktionen vorgesehen.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8729/

13. Oktober 2021

Russland und die EU arbeiten an gegenseitiger Anerkennung von COVID-19-Impfzertifikaten (RT)

https://de.rt.com/international/125632-russland-und-eu-arbeiten-an-ggstg-anerkennung-covid-19-impfzertifikate/

13. Oktober 2021

Bayern setzt Verhandlungen über russischen Corona-Vakzine Sputnik V fort (aerztezeitung.de)

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Bayern-setzt-Verhandlungen-ueber-russischen-Corona-Vakzine-Sputnik-V-fort-423519.html

13. Oktober 2021

Britische Boulevardzeitung „The Daily Express“ entschuldigt sich für Artikel über „Diebstahl“ von AstraZeneca-Formel durch Moskau (SNA News)

„Sputnik V basiert auf einer gut untersuchten humanen adenoviralen Plattform, deren Wirksamkeit und Sicherheit über Jahrzehnte nachgewiesen wurden. Die Entwickler von Sputnik V, das Gamaleja-Zentrum, nutzten im Laufe der Jahre dieselbe humane adenovirale Plattform für ihre früheren bahnbrechenden Forschungen, einschließlich der Impfstoffe gegen Ebola im Jahr 2017 und MERS im Jahr 2019, um Russlands Serum gegen Covid-19 schnell zu entwickeln. Im Gegensatz dazu verwendet AstraZeneca für seinen Impfstoff einen Adenovirusvektor von Schimpansen und nicht den von Sputnik V verwendeten menschlichen Vektor“, hieß es.

https://snanews.de/20211012/diebstahl-sputnik-3935076.html12.10.2021

Zeitung entschuldigt sich für Artikel über „Diebstahl“ von AstraZeneca-Formel durch Moskau

Die britische Boulevardzeitung „The Daily Express“ hat sich am Dienstag für eine frühere Veröffentlichung über den angeblichen Diebstahl der Impfstoff-Formel von AstraZeneca durch „russische Spione“ entschuldigt.

Das Medienunternehmen korrigierte den Artikel vom 11. Oktober, in dem fälschlicherweise behauptet wurde, dass „Russland […] die Formel des AstraZeneca-Impfstoffs kopiert und zur Herstellung seines eigenen Impfstoffs verwendet habe“. Die Zeitung bezeichnete dies jetzt als falsch.
Die britische Boulevardzeitung hat sich für die Veröffentlichung der falschen Diebstahlsvorwürfe entschuldigt und wolle mit der Veröffentlichung der offiziellen Antwort des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), der die Entwicklung des Sputnik V-Impfstoffs finanzierte, „die Wahrheit ans Licht bringen“.

„Sputnik V basiert auf einer gut untersuchten humanen adenoviralen Plattform, deren Wirksamkeit und Sicherheit über Jahrzehnte nachgewiesen wurden. Die Entwickler von Sputnik V, das Gamaleja-Zentrum, nutzten im Laufe der Jahre dieselbe humane adenovirale Plattform für ihre früheren bahnbrechenden Forschungen, einschließlich der Impfstoffe gegen Ebola im Jahr 2017 und MERS im Jahr 2019, um Russlands Serum gegen Covid-19 schnell zu entwickeln. Im Gegensatz dazu verwendet AstraZeneca für seinen Impfstoff einen Adenovirusvektor von Schimpansen und nicht den von Sputnik V verwendeten menschlichen Vektor“, hieß es.

Diebstahlvorwürfe gegen Sputnik V
Die Behauptungen, ein russischer Spion habe angeblich eine AstraZeneca-Impfstoffformel gestohlen, um Sputnik V herzustellen, wurden ursprünglich von einer anderen britischen Boulevardzeitung („The Sun“) veröffentlicht. Die britischen Geheimdienste sollen demnach über die entsprechenden „Beweise“ verfügen. Es wird davon ausgegangen, dass ein russischer Agent im Auftrag von Wladimir Putin die Daten gestohlen habe.

Der RDIF bezeichnete am Montag den Artikel als Fake und „offensichtliche Lüge“. „Die Zeitung ‚Sun‘ ist eine sehr bekannte, zutiefst unwissenschaftliche Zeitung“, sagte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Daher würde man die Berichte in dieser Zeitung auch nicht ernst nehmen.

Der Impfstoff „Sputnik V“ ist bereits in 70 Ländern mit insgesamt vier Milliarden Einwohnern zugelassen worden. Der Impfstoff liegt weltweit auf Platz zwei bei den Herstellungsgenehmigungen. Das Vakzin hat eine Wirksamkeit von 97,6 Prozent, wie eine Analyse der Daten zu den 3,8 Millionen mit „Sputnik V“ immunisierten Russen ergab.

12. Oktober 2021

Russia sees record daily COVID numbers (RT)

10. Oktober 2021

Malis Premier wirft Frankreich vor, militante Gruppen im Land auszubilden: „Wir haben Beweise“ (RT)

Militante Gruppen in der Region Kidal im Nordosten Malis seien von französischen Offizieren ausgebildet worden, behauptet Malis Premierminister Choguel Kokalla Maïga in einem Interview mit „RIA Novosti“. Er erklärte zudem, zwei Drittel seines Landes seien „von Terroristen besetzt.“

Die Französischen Streitkräfte sind in Mali mit dem Auftrag anwesend, dort terroristische Gruppen zu bekämpfen. Das Land verfüge aber über Beweise dafür, dass die Franzosen stattdessen militante Gruppierungen „ausbilden“. Das erklärte Choguel Kokalla Maïga, Premierminister der Übergangsregierung Malis am 08. Oktober 2021 gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti. Nach Angaben des malischen Politikers kontrolliert Frankreich jetzt eine Enklave in Kidal, eine Region im Nordosten des Landes, zu der Mali keinen freien Zugang hat. Maïga sagte: 

„Sie haben dort militante Gruppen, die von französischen Offizieren ausgebildet wurden. Wir haben Beweise dafür. In unserer Sprache gibt es eine Redewendung, die besagt, dass wenn man eine Nadel in seinem Zimmer sucht und jemand, der einem angeblich bei der Suche hilft, auf der Nadel steht, man sie nie finden wird. Das ist die Situation, die sich derzeit in Mali abspielt, und wir wollen das nicht hinnehmen.“

Der Übergangspremier erklärte, dass die Terroristen, die jetzt in Mali operieren, „aus Libyen kamen“, nachdem Frankreich und seine Verbündeten den nordafrikanischen Staat 2011 in einer erfolglosen Militärintervention unter Führung der NATO zerstört hatten. Ursprünglich wollte Bamako mit Paris im Kampf gegen die Terroristen zusammenarbeiten und bat um Hilfe in Form von Geheimdienst-Informationen oder Luftunterstützung. Niemand habe jedoch um einen Einsatz französischer Truppen gebeten, erklärte der Premierminister.

Während „vor acht Jahren die Terroristen nur im nördlichen Teil Malis, in Kidal, präsent waren, sind jetzt zwei Drittel des Landes von Terroristen besetzt“, fügte er hinzu.

Im Jahr 2014 startete Frankreich in der Sahelzone seine Operation „Barkhane“ und arbeitete mit den lokalen Behörden zusammen, um terroristische Gruppen zu bekämpfen und zu verdrängen, darunter auch mit Al-Qaida verbundene Kämpfer. Zudem soll durch den französischen Einsatz die Lage in den fünf Sahel-Ländern – Burkina Faso, Mali, Niger, Tschad und Mauretanien, allesamt ehemalige französische Kolonien – stabilisiert werden. Anfang 2021 kündigte der französische Präsident Emmanuel Macron an, dass sein Land seine Militärpräsenz in der afrikanischen Sahelzone umstrukturieren und seine Stützpunkte im Norden Malis schließen werde. Dieser Prozess soll bis Anfang 2022 abgeschlossen sein.

In einer Rede vor der UN-Generalversammlung im September 2021 erklärte Maïga, Paris habe sein Land mit dieser Entscheidung überrumpelt und im Stich gelassen. Seitdem sei eine massive diplomatische und mediale Kampagne gegen Mali geführt worden, so der Premierminister in dem jüngsten Interview mit der russischen Nachrichtenagentur. Sein Land wolle aber „nur verlässliche Partner, die im Interesse des Landes handeln“, sagte er und fügte hinzu, dass Mali als souveräner Staat „ein Recht darauf hat.“

Im diplomatischen Streit zwischen Bamako und Paris hatte Präsident Macron in einem Gespräch mit französischen Medien verlauten lassen, dass die derzeitige Übergangsregierung in Mali „nicht einmal eine Regierung“ sei. Er behauptete, ohne das Engagement Frankreichs wäre das Land längst von Terroristen überrannt worden. Das malische Außenministerium hatte daraufhin den französischen Botschafter einbestellt, um seine „Empörung und Missbilligung“ über Macrons Äußerungen zum Ausdruck zu bringen und die französischen Behörden aufzufordern, eine auf „gegenseitigem Respekt“ basierende Beziehung aufzubauen, die sich auf die Bekämpfung des Terrorismus konzentriert. Frankreich ist im Rahmen des Kampfeinsatzes „Barkhane“ mit bis zu 5.100 Soldaten in der Region aktiv.

10. Oktober 2021

Mali: Premierminister bezeichnet Medienberichte über russische Ausbilder als Desinformationskampagne (ria.ru)

https://ria.ru/20211008/mali-1753687031.html

Medienberichte über russische Ausbilder in Mali seien eine Desinformationskampagne, sagte der Ministerpräsident der malischen Übergangsregierung Shogel Kokalla Maiga in einem Interview mit RIA Novosti. Am Tag zuvor sagte ein französischer Militär, man habe keine Hinweise auf die Präsenz des privaten Militärunternehmens Wagner in Mali gefunden. „Wissen Sie, im Westen wird viel über die Zusammenarbeit zwischen Mali und Russland gesprochen , es wurde viel erfunden, es gibt viele Artikel in den Medien, aber alle sind negativ orientiert. Was ich sagen möchte ist, dass Mali und Russland , vor langer Zeit, während der Sowjetunion sehr gute Freunde waren. Die Sowjetunion und dann Russland ist ein Freund von Mali, der Mali in den frühen Jahren der Unabhängigkeit sehr viel geholfen hat. In Russland wurden viele Kader ausgebildet. Sowohl Militärs als auch Zivilisten in verschiedenen Bereichen.“

Die Unabhängigkeit des Landes gibt Mali das Recht, mit jedem Staat im Interesse seiner Bevölkerung zusammenzuarbeiten.

„Das ist unser einziges Ziel. Aber wenn man genau hinsieht, so gab es in den letzten Wochen eine große Kampagne in den Medien, eine diplomatische Kampagne gegen den malischen Staat. Aber wir beachten diese Vorwürfe nicht. Wir arbeiten für die Interessen von unserer eigenen Bevölkerung“, betonte er. Der Premierminister Malis betonte, dass diese Kampagne darauf abzielt, Mali zu erpressen, um die Zusammenarbeit des Landes mit Russland zu beenden.

„Dies ist eine Erpressung, die unsere Absicht, unser Territorium, unser Land zu schützen, nicht schwächen kann. Diese Erpressung wird kein Grund für die Beendigung der Zusammenarbeit mit so zuverlässigen Partnern wie Russland sein“, fügte der Premierminister hinzu.

Der Kreml hatte zuvor erklärt, dass sich auf dem Territorium Malis keine Vertreter der russischen Streitkräfte befinden. Auf die Frage, ob der malische Verteidigungsminister bei seinem Besuch in Russland die Frage der Militärhilfe angesprochen habe, antwortete der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow, dass Moskau mit vielen Ländern, auch mit den Staaten des afrikanischen Kontinents, Kontakte unterhalte, auch über das Militär . Peskov kommentierte Berichte westlicher Medien unter Berufung auf anonyme Quellen, die behaupteten, die malischen Behörden stünden angeblich in Kontakt mit mit der privaten russischen Militärfirma Wagner.

Mali ist die Heimat der Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali (MINUSMA) der Vereinten Nationen, die durch eine Resolution des Sicherheitsrats vom 25. April 2013 eingerichtet wurde. Sie ist verantwortlich für den Schutz der Zivilbevölkerung, die Achtung der Menschenrechte und die Schaffung von Bedingungen für die Bereitstellung humanitärer Hilfe. Im Dezember 2012 genehmigte der UN-Sicherheitsrat die Einreise von 3,3 Tausend Soldaten der Mission der afrikanischen Länder (AFISMA) nach Mali. 2013 entsandte die Europäische Union eine Ausbildungsmission (EUTM Mali) in dieses Land, die Einheiten der malischen Armee ausbilden und beraten soll.

8. Oktober 2021

Pandora-Papers: Greenwashing des westlichen Finanzsystems und Hetze gegen Russland und China- von Werner Rügemer (NDS)

8. Oktober 2021

In Russland starben 929 Menschen innerhalb eines Tages mit dem Corona-Virus.

Von landesweit 235 000 Betten für Corona-Patienten sind derzeit 212 000 Betten belegt – knapp 90 Prozent. Russland verfügt über fünf Impfstoffe gegen das Coronavirus aber in der Bevölkerung ist die Impfskepsis groß.

Derzeit sind ca 42 Millionen Menschen komplett geimpft, 30 Prozent der Bevölkerung.
Russland hat eine Bevölkerung von 145 Millionen – Zum Vergleich Deutschland hat 83 Millionen Einwohner.

6. Oktober 2021

Demo gegen die Atomkriegsübung „Steadfast Noon“ in Nörvenich

Jahr für Jahr übt Deutschland 

weiter hier:
https://www.friedenskooperative.de/aktion/9-oktober-2021-atomkriegsuebung-steadfast-noon-absagen

6. Oktober 2021

„Das ist unser Hinterhof!“ (german-foreign-policy.com)

Mit neuen Lippenbekenntnissen zu angeblichen Erweiterungsplänen sucht die EU die sechs Länder Südosteuropas, die ihr nicht angehören, gegen Einfluss Russlands, Chinas und der Türkei abzuschotten. Man unterstütze den „Erweiterungsprozess“, also die Aufnahme Bosnien-Herzegowinas, Serbiens, Montenegros, Nordmazedoniens, Albaniens und des völkerrechtswidrig von Serbien abgespaltenen Kosovo in die EU, heißt es in einer Erklärung, die die Union am gestrigen Mittwoch im slowenischen Brdo pri Kranju verabschiedete. Die Aussage, die von Experten nicht ernstgenommen wird, wird um Ankündigungen ergänzt, in Südosteuropa Infrastrukturprojekte zur engeren Anbindung an die EU mit Milliardensummen zu fördern und der Region eine größere Menge an Covid-19-Impfstoffen zur Verfügung zu stellen. Bisher hat China weitaus mehr Impfdosen geliefert als die EU; es baut darüber hinaus in Serbien eine Vakzinfabrik. Der Premierminister Lettlands spitzt die Forderung, der Einfluss von Staaten wie Russland oder China müsse aus Südosteuropa abgedrängt werden, in der Äußerung zu: „Das ist unser Hinterhof.“

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8726/

5. Oktober 2021

Politiker will weiter Zertifikat für Sputnik-Impfung erstreiten (t-online.de)

Einem Politiker der Linkspartei wird das Impfzertifikat verweigert, da er mit dem russischen Vakzin geimpft ist. Er klagte und verlor. Jetzt will er offenbar in die nächste Instanz gehen.

weiterlesen hier:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_90916998/sputnik-impfstoff-linken-politiker-will-weiter-corona-zertifikat-erstreiten.html

4. Oktober 2021

Ukraine-Einsatz als „Lackmustest“ (german-foreign-policy.com)

(Eigener Bericht) – Die Ukraine verstärkt ihren Druck auf die Bundesregierung, einem militärischen EU-Trainingseinsatz für ukrainische Offiziere zuzustimmen. Die EU und „vor allem Deutschland“ müssten die Intervention „schnellstmöglich auf den Weg“ bringen – und zwar als „robuste militärische Ausbildungsmission“, fordert der Botschafter des Landes in Deutschland, Andrij Melnyk. Für die Außenpolitik der künftigen Bundesregierung sei dies „ein Lackmustest“. Am Wochenende war berichtet worden, dass die EU über einen Ausbildungseinsatz in der Ukraine diskutiert. Bereits zuvor hatte es in einem Strategiepapier der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) geheißen, „Vorbehalte“ gegen einen Ausbau der militärpolitischen Kooperation mit Kiew seien unangemessen; Berlin sei „gut beraten“, die Suche nach Kooperationsfeldern mit Moskau „einzustellen“. Treffen die Berichte über den Stand der Debatte zu, dann sind vor allem die Modalitäten des Einsatzes noch offen; er könne, heißt es, über eine kaum auffällige „Verbindungs- und Planungszelle“ organisiert werden. Einzelne EU-Staaten unterstützen die Ukraine längst mit Waffenlieferungen.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8724/

2. Oktober 2021

Russlands Gesundheitsminister:Alle Hindernisse für Anerkennung von Sputnik V durch WHO beseitigt (RT)

https://de.rt.com/international/125147-alle-hindernisse-fuer-anerkennung-von-sputnik-v-durch-who-aufgehoben/

Der russische Gesundheitsminister Michail Muraschko hat sich am Samstag in Genf mit dem Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tedros Adhanom Ghebreyesus getroffen. Erörtert wurde auch eine internationale Notfallzulassung des russischen SARS-CoV-2-Vakzins Sputnik V durch die WHO. Auf einem Briefing nach dem Treffen gab Muraschko auf die entsprechende Frage eines TASS-Journalisten bekannt, dass alle Hindernisse auf diesem Weg aufgehoben seien. Man habe die russische Position hinsichtlich der Registrierung des Impfstoffs Sputnik V wahrgenommen.

„Heutzutage sind alle Barrieren aufgehoben. Wir sehen heute keine Hindernisse für die weitere Arbeit. Das hat der WHO-Generaldirektor bestätigt.“ 
Muraschko teilte mit, dass der Impfstoffhersteller nur noch ein paar administrative Prozedere zu absolvieren habe. Es gehe lediglich um eine Reihe von Dokumenten, die der Antragsteller unterzeichnen und der WHO vorlegen müsse.
Ghebreyesus dankte seinerseits dem russischen Gesundheitsminister für das Treffen in Genf und bezeichnete die Gespräche als konstruktiv. Das Wort „Danke“ schrieb der WHO-Chef dabei auf Russisch.

Der für die internationale Vermarktung von Sputnik V zuständige Russische Fonds für Direktinvestitionen (RDIF) hatte Mitte Juli erklärt, dass die Ankerkennung des russischen Corona-Vakzins durch die WHO und die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) in diesem Herbst erfolgen könnte.
Beim Vakzin Sputnik V handelt es sich um einen sogenannten Vektorimpfstoff. Das Mittel nutzt zwei rekombinante Adenovirus-Typen mit dem Ziel, bei den Geimpften eine Immunantwort gegen den COVID-19-Erreger auszulösen. Nach seiner Registrierung am 11. August 2020 in Russland ist das Präparat bereits in 70 Ländern der Welt mit einer Gesamtbevölkerung von über vier Milliarden Menschen offiziell zugelassen.

1. Oktober 2021

»Das ist hier kein moderner Gulag« Über die russische Medienlandschaft, den Fall Assange und Drohgebärden des Westens gegenüber Moskau. Gespräch mit Timur Schafir (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/411622.medienpolitik-das-ist-hier-kein-moderner-gulag.html

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