Archive for Dezember, 2019

31. Dezember 2019

Protests at US embassy compound in Baghdad after American airstrikes in Iraq – reports

LIVE UPDATES

https://on.rt.com/a871

https://sptnkne.ws/ASwe

31. Dezember 2019

Bolivien: De-facto-Regierung weist mexikanische und spanische Diplomaten aus (amerika21)

Die De-facto-Präsidentin von Bolivien, Jeanine Áñez, hat die Botschafterin von Mexiko, María Teresa Mercado, sowie die Geschäftsträgerin von Spanien, Cristina Borreguero, und den spanischen Konsul, Álvaro Fernández, zu „personae non gratae“ erklärt und ihnen 72 Stunden eingeräumt, das Land zu verlassen. Im Gegenzug kündigte Spanien als Reaktion auf diese „feindliche Geste“ die Ausweisung von drei bolivianischen Diplomaten an. Die mexikanische Regierung wies ihre Botschafterin zum Schutz ihrer eigenen Sicherheit an, umgehend nach Mexiko zurückzukehren.

weiterlesen hier:
https://amerika21.de/2019/12/235959/bolivien-diplomaten-spanien-mexiko

31. Dezember 2019

NOTICIAS DE AMERICA LATINA Y EL MUNDO, 30 de diciembre 2019

ScreenHunter 2036

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http://bit.do/fnxMk

30. Dezember 2019

US-Aussenminister / Ex-CIA Chef Pompeo: Wir haben gelogen, betrogen und gestohlen

30. Dezember 2019

Gemeinsam kämpfen für kommunalen Wohnungsbau und bezahlbare Mieten (Aufstehen Berlin)


Auch wenn es nach der sehr erfolgreichen 1. Unterschriftensammlung mit 77.000 Unterschriften ein wenig ruhiger geworden ist und mancher nicht weiß, wie es weitergeht:

Es tut sich was!

Es gibt einen Mietendeckel, der ohne die Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen nicht denkbar ist, die Zahl der Mieterinitiativen wächst, die Börsennotierungen der großen Wohnungsgesellschaften fallen und Spekulanten fehlt plötzlich die Lust auf Berlin.
Und die Vorbereitungen laufen für die nächste Phase: Wir brauchen bei der 2. Unterschriftensammlung für das Volksbegehren 170.000 gültige Unterschriften. Zurzeit prüft der Senat in Person Andreas Geisel die Zulassung des Volksbegehrens.
In der Zwischenzeit bereiten Arbeitsgruppen wie u. a. AG Starthilfe, die Sammel-AG, Aktions-AG und Öffentlichkeits-AG von DW&Co enteignen die nächste Phase intensiv vor. Mit Aktionen für den Mietendeckel durch deutliche Gegendemos gegen die Vermieterdemo und Plakaten, mit dem Aufbau von Sammelstrukturen und Hilfestellungen für Mieterinitiativen soll das Thema auf der Tagesordnung bleiben und die Bewegung für die Unterschriftensammlung an Schlagkraft gewinnen.

Wir haben mit aufstehen seit unserem Kongress die Unterstützung der Initiative mit Veranstaltungen und Sichtbarkeitsdemonstrationen fortgesetzt. In mehreren Bezirken wurde das Flugblatt von Aufstehen Wohnen Berlin mit unseren 6 Forderungen und einem kurzen Abriss der Geschichte der Abwicklung öffentlichen Wohnungsbaus in Berlin verteilt.

In den Veranstaltungen „Mieter gegen Aktionäre – Deutsche Wohnen & Co enteignen“ mit Berliner Mieterverein, Berliner Mietergemeinschaft, der Initiative DW&Co enteignen und einer Mieter*Inneninitiative im Sommer in Spandau und dem aufstehen-Seminar „Wiener Wohnen und Berliner Verhältnisse“ mit der Mietergemeinschaft mit jeweils 40 Teilnehmern setzten wir uns weiter inhaltlich mit der Wohnungsnot in der Stadt auseinander. Wir haben erfolgreich eine Blitzaktion von DW&Co enteignen für eine „Mieterinitiative Akelius“ bei Hausbesuchen unterstützt, aus der in kurzer Zeit zwei Versammlungen mit erst 20 und dann 40 Mietern und eine Aktivistengruppe entstand. Weitere gemeinsame Aktionen sind in Vorbereitung.

Auch unsere Vernetzung mit der Mieterbewegung macht Fortschritte. Die AG aufstehen-wohnen-berlin ruft zur Mietendemo am 28. März 2020 auf und beteiligt sich an der Vorbereitung. Weitere Kontakte zur Mietergemeinschaft Lichtenberg, zur ver.di-Seniorengruppe zum Thema Wohnen und lokalen Bündnissen sind im Entstehen.

Bei unseren Aktivitäten haben wir viel Spaß gehabt und Zusammenhalt, Unterstützung und Ansporn erfahren!
Es gibt diverse Flug- und Faltblätter und wir haben eine Ausstattung für Straßenstände erstellt.
Inzwischen haben wir allen Basisgruppen für die Aktionen in den Bezirken die Unterstützung der AG Wohnen-Berlin angeboten.

Mit der Initiative DW&Co enteignen besteht die Chance, einen wirklichen Erfolg für die grundlegende Verbesserung der sozialen Lage sehr vieler Menschen in Berlin zu erreichen.
An keinem anderen Thema wird der Kampf um die soziale Lage so konkret. Aus den Diskussionen über das Wiener Modell wissen wir, dass ein wesentlicher Unterschied zwischen Wien und Berlin der Verkauf von 200.000 Wohnungen aus Gemeineigentum an Spekulanten zwischen 1990 und 2005 ist. Der Markt hat die Wohnraumversorgung nicht regeln können. Mit der Rückführung durch die Vergesellschaftung der großen Wohngesellschaften könnte das Kräfteverhältnis zwischen profitorientierten (derzeitig 72% !) und öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften deutlich zugunsten der am Gemeinwohl orientierten Wohnungsgesellschaften verschoben werden. Die Folgen wären sinkende Mieten.
Die Vernetzung von Initiativen aus den Stadtteilen ist bei keinem anderen Thema so breit und vielfältig, es gibt in Berlin hunderte Mieterinitiativen mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten. aufstehen vernetzt sich in diesem Prozess nicht nur mit der Mieterbewegung sondern auch mit den Menschen und sozialen Zusammenschlüssen in den Stadtteilen – das ist eine riesige Chance!

aufstehen hat in diesem Kampf Aufgaben:

  • Wir können bei der Unterschriftensammlung die großen Randbezirke Berlins abdecken – dort, wo DW&Co enteignen weniger vertreten ist
  • Wir können mit unserer Altersstruktur zu gemischten Altersgruppen beitragen – Jung und Alt gemeinsam sammeln

  • Wir können helfen, bis zur nächsten Phase das Thema Volksbegehren aktuell zu halten, Erfolge verbreiten und die Menschen im Mietenkampf stärken und stolz machen auf das Erreichte

  • Wir können die Menschen in Gesprächen auf der Straße aufklären und sie nicht der herrschenden Presse überlassen

  • und mit unseren Aktivitäten den millionenschweren Kampagnen der Vermieter entgegentreten

Wir müssen uns und die Stadt vorbereiten auf die Unterschriftensammlung! Dazu planen wir

  • eine Veranstaltung „Wiener Wohnen, ein Modell für Berlin?“ mit Karin Zauner-Lohmeyer (Wiener Wohnen), Stadtsoziologe Andrej Holm und Michael Prütz (DW&Co enteignen)

  • Stände in den Bezirken mit Unterstützung durch die AG aufstehen-Wohnen-Berlin

  • Erarbeitung von Argumenten und Gegenargumenten zur Vorbereitung auf die Gespräche bei der Unterschriftensammlung zum Volksbegehren

  • Die inhaltliche Auseinandersetzung über einen Weg zu kommunalem Wohnungsbau gemeinsam mit der Berliner Mietergemeinschaft

aufstehen-wohnen-berlin trifft sich alle vier Wochen am Freitag im „Aufsturz“, Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin, S-Bahn 1 Station Oranienburger Straße und M5

Das nächste Treffen ist am 3. Januar 2020 um 18:00 Uhr! Wir freuen uns auf Euer Kommen und die Unterstützung!

Weitere Infos zur Arbeit und zum Mitmachen bei der AG Wohnen Berlin findet Ihr unter
www.aufstehen-wohnen-berlin.de

30. Dezember 2019

Sehr preisgünstige und ökologische Häuser. Die Superadobe-Technik des Architekten Nader Khalili

Nader Khalili studierte Architektur an der Universität Teheran, und an der Technischen Universität Istanbul und ging dann über New York und San Francisco nach Los Angeles. Nach dem Erhalt seiner Lizenz 1970 als Architekt in Kalifornien war er in den USA sowie im Iran tätig.

Müde, konventionelle Bauten wie Wohnhochhäuser zu errichten, beschäftigte er sich seit 1975 mit kleinen Wohnbauten aus Erde.

Der gebürtige Iraner aus Kalifornien, war Architekt, der mit achtunddreißig einen Wendepunkt in seinem Leben hatte. Er kaufte ein Motorrad und reiste fünf Jahre lang durch den Iran. Während dieser Zeit lernte er die traditionellen Bautechniken des ländlichen Raumes kennen. Seitdem widmete er sein Leben der Arbeit in Entwicklungsländern. Sein Ziel: die Armen der Welt zu stärken.

Nader Khalili begann dann ein Konzept zur Festigung von Erdbauten zu entwickeln, die er als Superadobe bezeichnet. Hierfür füllt er lokal vorgefundene Erde in Sandsäcke (später speziell in langen Schläuchen produziert), die er in Lagen zu Gewölbestrukturen aufbaut und hierbei die einzelnen Lagen gegeneinander mit Stacheldraht fixiert. In rudimentärer Weise ist dies ein ideales Baukonzept für temporäre Bauten in Flüchtlingslagern und führte zur Berufung Khalilis als Berater der Vereinten Nationen. Diese Strukturen wurden für ein Flüchtlingslager für Iraker un in Chuzestan (Iran), erstmals vereinzelt verwirklicht.

Nader Khalili entwickelt hierfür mehrere Modelle, die er in Hesperia (Kalifornien) umsetzte, u. a. das Haus Earth One mit einer Reihung tonnengewölbter Räume und Eco-Dome, einem Rundbau mit kleineren Apsiden.

Der Architekt Nader Khalili war einer der Ersten, der das Konzept der Biokonstruktionen in der Antike wieder aufgegriffen und an das uns bekannte Modell angepasst hat. Der amerikanisch-iranische Architekt war der Schöpfer des „Super Adobe“. Seine Konzept wurde von den Vereinten Nationen für nachhaltiges und würdiges Wohnen gebilligt.

Dieses Baumodell ist nicht nur geeignet um im ländlichen Raum nachhaltig zu bauen . Es kann auch in dicht besiedelten Städten oder Ballungszentren eingesetzt werden, da seine Materialien zur Verringerung der Umweltbelastung beitragen.

Die Materialien werden entsprechend den klimatischen Bedingungen der jeweiligen Region ausgewählt. In einigen Gebieten ist es besser, Wände zu bauen, die im Winter die Wärme speichern. oder im Sommer Kühle halten. Je nach Gebiet ist auch die Widerstandsfähigkeit gegen Erdbeben, Tornados, Überschwemmungen oder andere Naturkatastrophen wichtig.

Ziel ist es, billige und widerstandsfähige Häuser mit geringer Umweltbelastung zu bauen, die SuperAdobe. Mit langen Sandsäcken („SuperAdobe Bags“), Stacheldraht, Land vor Ort und einigen Werkzeugen entwickelte Khalili ein revolutionäres Konstruktionssystem, das die heutigen globalen Sicherheitsanforderungen von seismischen Bauvorschriften erfüllt.

„Erde ist das ökologischste, reichlichste und haltbarste Material, das es gibt, und das gibt es überall! Eine Milliarde Menschen auf der Welt sind obdachlos oder ihre Häuser sind schwach und brechen zusammen, mit meinem System passiert dies nicht “, erklärte Khalili.

„Die Kosten für ein Zelt, das in diesen Situationen das gängigste System ist, sind höher als die Kosten für ein Schutzhaus, das nach der Superbeat-Methode gebaut wurde.“ Khalili rechnet mit 150 Euro.

„Ein kleines Haus kann in nur einem oder zwei Tagen gebaut werden, wenn drei Personen teilnehmen und ohne zu wissen, wie es geht.“

Nader Khalili verstarb 2008 in Los Angeles. Heute verwirklichen seine beiden Kinder seine Idee:

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Webseite des Projekts:
https://www.calearth.org

Hier findet man viele weitere Videos über seine Ideen:
https://www.youtube.com/results?search_query=Nader+Khalili

Hier mehr Infos:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nader_Khalili

und hier auf spanisch: LINK

30. Dezember 2019

Venezuela: Oppositionsführer Guaidó will seine Position im Parlament sichern (amerika21)

https://amerika21.de/2019/12/235927/venezuela-guaido-vorsitz-paralament

30. Dezember 2019

70 Jahre Destabilisierung der USA in China. Von den USA gesponserter uigurischer Aufstand in Xinjiang – von Shane Quinn (Global Research)

english: https://www.globalresearch.ca/u-s-sponsored-uyghur-insurgency-in-xinjiang-70-years-of-u-s-destabilisation-in-china/5698425

Chinas Ausbruch aus der Kontrolle der USA im Oktober 1949 war vielleicht der schwerste Schlag gegen die globale Hegemonie der USA nach dem Zweiten Weltkrieg.

Im September 1948 stellte der weitsichtige US-amerikanische Diplomat George Kennan fest, dass „es erhebliche Einschränkungen gibt, in dem was wir tun können, um den Verlauf der Ereignisse in China zu beeinflussen“. In den vergangenen sieben Jahrzehnten war das Ausmaß des US-amerikanischen Einflusses auf die inneren Angelegenheiten Chinas bestenfalls begrenzt, schreitet aber dennoch voran. Washington hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um China zu destabilisieren und zu zersplittern.

Die Strategien des Pentagons gegenüber China spiegeln in gewisser Weise diejenigen wider, die sie gegen die UdSSR angewendet haben: Die Verwendung von Bevollmächtigtengruppen, Extremisten und ethnischen Minderheiten sowie von abhängigen Staaten.

Die Turkistan Islamic Party (TIC), eine terroristische Organisation, wurde 1988 von uigurischen Dschihadisten gegründet, als in der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang separatistische Aufstände ausbrachen. Die Turkistan Islamic Party, die früher als Ostturkestan Islamic Movement bekannt war, wurde von Anfang von der CIA unterstützt.

In widersprüchlicher Weise wird die turkmenisch-islamische Partei, die sich größtenteils im Nordwesten Pakistans befindet, von den Vereinigten Staaten zusammen mit anderen wichtigen Ländern wie Russland und natürlich China und seinem Nachbarland Pakistan als terroristische Organisation angesehen.

Im Jahr 2001 bereiteten sich militante Uiguren in denselben Lagern in Afghanistan auf einen Guerillakrieg vor, in denen der pakistanische Geheimdienst CIA und ISI einst die Extremisten der Mudschaheddin ausgebildet hatten, um die vor 40 Jahren in Afghanistan einmarschierten sowjetischen Truppen zu bekämpfen. Zwischen 1990 und 2001 verübte die Islamische Partei Turkistans über 200 Terrorakte, darunter das Sprengen von Fahrzeugen, Bomben auf Marktplätzen und die Ermordung chinesischer Regierungsbeamter.

Nach den Anschlägen gegen die USA am 11. September kämpften uigurische Extremisten während des „Kriegs gegen den Terror“ in Afghanistan gegen das US-Militär. Fast zwei Dutzend Uiguren wurden in das berüchtigte US-Gefangenenlager Guantanamo im Südosten Kubas verbracht, wo einige Uiguren zwölf Jahre lang festgehalten wurden.

Hochkarätige uigurische Separatisten wie der in Xinjiang geborene Anwar Yusuf Turani , Gründer der ostturkestanischen Exilregierung, leben selbst im Bundesstaat Virginia an der Ostküste der USA. Yusuf Turani war ein williges Werkzeug in Washingtons Machtspiel gegen China. im Juni 1999 traf er sich mit US-Präsident Bill Clinton und bat ihn, politische Bewegungen zu unterstützen, welche die Unabhängigkeit für Xinjiang anstreben; und Turani führte später einen Dialog mit Clintons Nachfolger George W. Bush , der ihm versprach, die „grundlegenden Menschenrechte“ der „Uiguren und anderer in China lebender Menschen“ zu unterstützen.

Weitere prominente Uiguren, die in Amerika leben, fordern die Unabhängigkeit Xinjiangs von China, wie Rebiya Kadeer, eine fünfmalige Friedensnobelpreisträgerin, die in Xinjiang geboren wurde und ebenfalls im US-Bundesstaat Virginia lebt.

Bis November 2017 leitete sie elf Jahre lang den World Uyghur Congress (WUC) mit Sitz in München, der teilweise von der Nationalen Stiftung für Demokratie (NED) finanziert wird. Die NED, die teilweise vom Kongress der Vereinigten Staaten subventioniert wird, hat eine lange Geschichte der „Soft Power“ -Einmischung in souveränen Staaten auf der ganzen Welt: In China, in Nikaragua, ind der Ukraine und so weiter.

Der Weltkongress der Uiguren wurde im April 2004 von Erkin Alptekin, einem ehemaligen Berater der CIA, ins Leben gerufen.

Kadeers Ehemann arbeitete zuvor als Kommentator für den von der US-Regierung geführten Sender Radio Free Asia. Wie Turani ist Kadeer für Washington in der wachsenden geopolitischen Rivalität zwischen den USA und China eine Art Spielball. In der Vergangenheit nahm sie Einladungen zu einem Treffen mit US-Präsident George W. Bush und US-Außenministerin Condoleezza Rice an, um die Unabhängigkeit der Uiguren von China zu unterstützen. Während eines Besuchs im Juni 2019 beim US-Verbündeten Japan forderte sie Tokio auf, Xinjiang stärker politisch zu unterstützen .

Einer der Hauptgründe für Pekings starken Fokus auf Xinjiang ist, dass diese Region sowohl reich an Öl (21 Milliarden Tonnen) als auch an Kohlevorkommen (40% der gesamten chinesischen Reserven) ist. Einige Uiguren haben sich darüber beschwert, dass Peking die Rohstoffe einfach von Xinjiang direkt in die chinesische Hauptstadt und in andere relativ wohlhabende Städte wie Shanghai transportiert, ohne dafür eine angemessene Entschädigung zu leisten. Schon eine kleine Nebenabgabe könnte ausreichen, um die Lebensbedingungen der Uiguren erheblich zu verbessern.

Der erfahrene brasilianische Historiker Luiz Alberto Moniz Bandeira schrieb, dass Pekings berechtigte Besorgnis in Xinjiang auch auf seine Position als Pipeline-Knotenpunkt zurückzuführen sei. Ein Gebiet, durch das natürliche Ressourcen aus Zentralasien nach China strömen und in das laut Bandeira „einer der Gründe für die ethnischen Spannungen war, die im Laufe der neunziger Jahre und zu Beginn des 21. Jahrhunderts auftraten und in die China 15 Milliarden US-Dollar investierte Infrastruktur und Entwicklung der Region bis 2001, einschließlich petrochemischer Anlagen und Gastransporte nach Shanghai “.

Die China National Petroleum Corporation (CNPC), ein staatseigenes Unternehmen mit Sitz in Peking, „wollte Xinjiang bis 2020 zur größten Öl- und Gasförderbasis des Landes machen“. Es überrascht nicht, dass die Ausbeutung der Ressourcen Xinjiangs durch Peking zugenommen hat, weil die Provinz auch ein Schwerpunkt für Chinas großes Industrieprojekt Belt and Road Initiative (BRI) ist.

Darüber hinaus hat die Regierung  Chinas unter Xi Jinping weiterhin große Ambitionen, Xinjiang mit Gwadar zu verbinden, einem strategischen Hafen im Süden Pakistans, der am Arabischen Meer liegt. Peking investiert seit einigen Jahren stark in Pakistan und die Verbindung reicht auch nach Süden bis nach Gwadar, wodurch die chinesische Regierung in die Lage versetzt werden könnte, einige der wichtigsten Ölschifffahrtsstraßen der Welt zu erschließen. Die Gewässer des Golfs von Oman und des Persischen Golfs befinden sich in der Nähe von Gwadar.

China ist Pakistans größter Handelspartner, und Peking betrachtet seinen Nachbarn als wichtigen Verbündeten, der durch den China-Pakistan Economic Corridor – ein Infrastrukturprogramm zwischen diesen beiden Nationen im Wert von mehreren zehn Milliarden Dollar – unterstrichen wird.

Wir konzentrieren uns wieder auf die Bemühungen des Pentagons, China zu destabilisieren, und wenden uns dabei Tibet zu: Eine herrliche Region im Südwesten Chinas, deren Landschaften von hohen schneebedeckten Himalaya-Berggipfeln und riesigen unbewohnten Ebenen dominiert werden. Tibet ist von der Landfläche fast doppelt so groß so groß wie Frankreich.

Nach der chinesischen Revolution von 1949 war der US-Kongress der Ansicht, dass Tibet ein Recht auf „Selbstbestimmung“ habe. und Washington unterstützte die tibetische Exilregierung, die 1960 vom gegenwärtigen Dalai Lama (Tenzin Gyatso) gegründet wurde. Der Dalai Lama – der seit den 1950er Jahren Verbindungen zur CIA unterhält – floh aus der tibetischen Hauptstadt Lhasa nach Indien , nachdem der von Washington unterstützte tibetische Aufstand von 1959 gegen die chinesische Kontrolle gescheitert und blutig verlaufen war.

Dieser Aufstand wurde teilweise in den Vereinigten Staaten selbst unter der Schirmherrschaft des CIA-Offiziers Bruce Walker in Camp Hale, der US-Ausbildungsstätte in Colorado, geplant. In Camp Hale bildete die CIA von 1956 bis 1957 ca. 250 bis 300 „tibetische Freiheitskämpfer“ aus, während dies alles vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurde. Die Ausbildung der Tibeter durch die CIA wurde im Camp Hale fortgesetzt, bis das Projekt im Jahr 1964 beendet wurde.

Eine weitere verdeckte Basis für US-Operationen gegen China wurde in der Colorado-Skistadt Aspen eingerichtet, wohin Tibets Stellvertreter von US-Flugzeugen transportiert wurden, bevor sie mit Fallschirmen abgeworfen wurden.

Weitere CIA-Trainingslager wurden an verschiedenen Orten im südasiatischen Nepal eingerichtet, das im Norden an Tibet grenzt. Zwischen 1949 und 1951 stieg die Zahl der CIA-Aktivisten, die sich an verdeckten Aktionen beteiligten, um das Zehnfache. Das Budget der CIA zur Förderung von Aufständen und sozialen Unruhen in China belief sich auf das 20-fache des Betrags, der für den Sturz von Mohammed Mossadegh im Iran im Jahr 1953 bereitgestellt wurde. Die CIA erhielt Unterstützung durch die Sonderdienste Nepals und Indiens bei dem Projekt der gezielten Bekämpfung Chinas.

Der ältere Bruder des Dalai Lama, Gyalo Thondup , war an verschiedenen von der CIA geförderten Operationen gegen China beteiligt, die schließlich von Peking niedergeschlagen wurden und viele tausend Tote forderten. Thondup, der oft die Rolle des „inoffiziellen Gesandten“ des Dalai Lama spielte und heute in Indien lebt und inzwischen über 90 Jahre alt ist, reiste 1951 erstmals in die USA. Er lieferte dem US-Außenministerium umfassende Informationen zu allen Fragen in Bezug auf Tibet.

Eine von der CIA finanzierte und bewaffnete tibetische Armee, die Dokham Chushi Gangdruk, setzte jahrelang eine Guerillakriegskampagne innerhalb der Grenzen Chinas fort. Mitte der 1960er-Jahre waren fast 2.000 von den USA unterstützte Kämpfer tibetischer Abstammung im Einsatz. Der Dalai Lama profitierte von großzügigen CIA-Mitteln und wurde allein 1964 mit 180.000 US-Dollar subventioniert.

Bis 1975 verschleierte der Dalai Lama die Rolle der CIA in der tibetischen Revolte und anderen Aktivitäten von 1959, als er mit US-Agenten in Tibet in Kontakt stand. Der Dalai Lama, der 1989 den Friedensnobelpreis gewann, erhielt von der CIA eine Zulage seit den frühen 1950er-Jahren, vielleicht sogar noch früher.

Während eines Interviews mit der New York Times Mitte September 1993 sagte der Dalai Lama: „Heute ist die Hilfe und Unterstützung, die wir von den Vereinigten Staaten erhalten, wirklich aus Mitgefühl und menschlichem Mitgefühl“. Bis weit in das 21. Jahrhundert hinein haben die US-Regierungen weiterhin Gelder gezahlt für unabhängige tibetische Zwecke über Zweigstellen des US-Außenministeriums wie das Bureau of Population, Refugees and Migration (PRM).

In anderen Teilen Chinas und in jüngerer Zeit beschränkte sich Washington auf die Nutzung seiner „Soft Power“ -Organisationen, wie der von der Reagan-Ära gegründeten NED, die die Proteste gegen Peking in Hongkong finanziell unterstützt. Seit 2014 hat die NED etwa 30 Millionen US-Dollar für die pro-westlichen oder Unabhängigkeitsgruppen in Hongkong bereitgestellt. Die Demonstrationen wurden von der Mainstream-Presse in großem Umfang medial unterstützt.

Es mag angebracht sein, den Ausdruck hervorzuheben, den die US-amerikanischen Gelehrten Noam Chomsky und Edward Herman in ihrem Buch Manufacturing Consent – in Bezug auf den Fall der  „würdigen und unwürdigen Opfer“ – verwendeten.

In der liberalen Medienanalyse gibt es häufig Beispiele für anerkannte und nicht anerkannte Opfer unserer Welt. Die typische massenmediale Erzählung wendet die Prinzipien an: Rohingya-Muslime, „Würdige Opfer“. Palästinenser, „unwürdige Opfer“. Hongkonger Demonstranten, „Würdige Opfer“, Demonstranten der Gelben Westen, „Unwürdige Opfer“ usw.

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Shane Quinn  studierte Journalistik. Er chreibt vorrangig über außenpolitische Themen und ist inspiriert von Autoren wie Noam Chomsky. Er schreibt regelmäßig Beiträge für Global Research.

Übersetzung: Heinrich Buecker, Coop Anti-War Cafe Berlin

30. Dezember 2019

Stärkung des Multilateralismus. Die „Bewegung der Blockfreien“ repräsentiert zusammen mit Russland und China rund 55 Prozent der Weltbevölkerung und fordert ein Ende der westlichen Kriegs- und Sanktionspolitik – von Heinrich Bücker (Hintergrund.de)

hi

Hier lesen: http://bit.do/fnsbe

Hier als PDF

30. Dezember 2019

USA fliegen Luftangriffe gegen „Kataib Hisbollah”-Einrichtungen im Irak und in Syrien – USA drohen mit weiteren Angriffen auf Schiiten-Milizen – Laut US-Marinechef kann nur „Regimewechsel“ im Iran die „provokativen Aktionen“ des Landes stoppen.

Bericht von Sputniknews:
https://sptnkne.ws/ARAQ

 

US-Marinechef sagt, nur ein „Regimewechsel“ im Iran könne die „provokativen Aktionen“ des Landes im Golf stoppen

US Navy Chief Says Only ‘Regime Change’ in Iran Can Stop Country’s ‘Provocative Actions’ in Gulf
https://sptnkne.ws/ARfH

Übersetzung:
Russische und chinesische Kriegsschiffe begleiteten am Freitag die Schiffe der iranischen Marine- und Revolutionsgarde, die maritime Übungen im Golf von Oman und im nördlichen Indischen Ozean durchzuführen. Dabei wurden Such- und Rettungsaktionen, Pirateriebekämpfung und Schießübungen simuliert.

Die US-Marine ist besorgt darüber, dass die jüngste Flaute bei den Feindseligkeiten mit dem Iran nach den eskalierenden Aktionen in diesem Sommer in Form von Tankersabotageangriffen, Schiffsbeschlagnahmen und Drohnenabschüssen wiederholt werden könnte, sagte der amtierende Marineminister Thomas Modly.

„Ich denke, sie werden dort weiterhin provokative Aktionen durchführen“, sagte Modly am Freitag gegenüber Reuters. „Und ich denke, sie werden jede Gelegenheit prüfen, die sie dazu haben können“, fügte er hinzu, ohne weitere Einzelheiten anzugeben.

„Es gibt nichts, was mir nahe legt, abgesehen von einem Regimewechsel, dass Sie einen anderen Ton als die Führung haben, was mir nahe legen würde, dass sie aufhören werden, das zu tun, was sie getan haben“, erklärte Modly.
Der Spitzenbeamte der Marine beklagte sich auch darüber, dass die „Reaktion“ der USA auf den Iran sie gezwungen habe, ernstere Gegner wie China im Auge zu behalten.

 

30. Dezember 2019

US Sanctions and “Freedom Gas”. The policy of illegal Western sanctions must come to an end. (by Heinrich Buecker – World BEYOND War chapter coordinator Berlin)

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By Heinrich Buecker, December 27, 2019

US Sanctions and “Freedom Gas”

Original in German. English translation by Albert Leger

No more US sanctions against the Nord Stream 2 Baltic gas pipeline. The policy of illegal Western sanctions must come to an end.

The unilateral US sanctions recently imposed on the Nord Stream 2 Baltic gas pipeline are aimed directly against the legal, sovereign interests of Germany and other European nations.

The so-called “Law for the Protection of Energy Security in Europe” is intended to force the EU to import expensive, liquid natural gas – cynically dubbed “freedom gas” – from the US, which is produced by hydraulic fracking and causes massive environmental damage. The fact that the US now wants to sanction all companies that are working on the completion of the Nord Stream 2 pipeline marks an historic low point in transatlantic relations.

This time, the sanctions affect Germany and Europe directly. But in fact, more and more countries are faced with crushing US sanctions that violate international law, an aggressive action that is historically characterized as an act of war. In particular, the sanctions policy against Iran, against Syria, against Venezuela, against Yemen, against Cuba and against North Korea have a dramatic impact on the living conditions of the citizens of these countries. In Iraq, the Western sanctions policy of the 1990s cost the lives of hundreds of thousands of people, especially children, before the outbreak of the real war.

Ironically, EU and Germany are also directly involved in imposing sanctions against politically maligned countries. For example, the European Union decided in 2011 to impose economic sanctions on Syria. An oil embargo, a blockade of all financial transactions, and a trade ban on a large number of goods and services were imposed on the whole country. Likewise, the EU’s sanctions policy against Venezuela has yet again been renewed and tightened. As a result, life for the masses is made impossible due to a lack of food, medicines, employment, medical treatment, drinking water, and electricity must be rationed.

International agreements are also increasingly being violated, poisoning diplomatic relations. The immunity of embassies and consulates is now openly scorned, and ambassadors and consulate members from nations such as Russia, Venezuela, Bolivia, Mexico and North Korea are being harassed, sanctioned or expelled.

Militarism and the sanctions policy of western countries must finally be the subject of an honest debate. Using the excuse of their “Responsibility to Protect,“ the West and NATO-aligned countries led by the USA, continue to illegally enforce global regime change through their support for opposition groups in target nations, and their constant efforts to weaken these countries through sanctions or military intervention.

The combination of an aggressive military encirclement policy towards Russia and China, a gigantic U.S. war budget of over $700 billion, NATO countries willing to drastically increase their military spending, heightened tensions following the termination of the INF treaty, and the deployment of missiles with short warning times close to the Russian border all contribute to the risk of a global nuclear war.

For the first time under President Trump, the aggressive sanctions policy of the US now targets its own allies. We should understand this as a wake-up call, an opportunity to reverse course and finally act in our own security interests to remove US military bases on German soil and leave the NATO-alliance. We need a foreign policy that puts peace first.

The policy of illegal unilateral sanctions must finally come to an end. No more US sanctions against the Nord Stream 2 Baltic gas pipeline.

Heinrich Buecker is a World BEYOND War chapter coordinator for Berlin


SEE ALSO:
Deadly Sanctions – Sara Flounders (International Action Center) talks to RT America

30. Dezember 2019

Über die NS-Vergangenheit der BRD-Eliten. Bundesdeutsche Ministerien und Behörden haben in den letzten Jahren Historiker beauftragt, ihre eigene Vergangenheit zu erforschen. Das musste auf Widerstand stoßen. Schmutzige Wasser (junge Welt)

Das hier zu rezensierende Buch ist der Protokollband 28 der regelmäßig von der »Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus« veranstalteten »Rhöndorfer Gespräche«. Der Band untersucht die Wasserqualität in der Bundesrepublik Deutschland und wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters. Pflichtgemäß gehen seine Autoren von der Voraussetzung aus, dass es in diesem Land fast nur Schmutzwasser gab, das zu benutzen war.

weiterlesen hier:
https://www.jungewelt.de/artikel/369544.geschichte-der-brd-nazis-bitte-nicht-wegsch%C3%BCtten.html

30. Dezember 2019

Do you think the Russians want war? Meinst du, die Russen wollen Krieg? Хотят ли русские войны?

Do you think the Russians want war?

Ask the silence that was silent
in the wide field, in the poplar grove,
Ask the birches.
Where he lies in his grave,
ask the Russian soldier!

His son answers you:
Do you think the Russians wan
do you think the Russians want
do you think the Russians want war?

Not just for your own country
the soldier died in the world conflagration.
No, everyone on earth
can go to sleep in peace.

Get advice from that fighter
who reached the river Elbe fighting,
what remained deep in our hearts:
Do you think the Russians want …

The fight didn’t see us weak,
but it may never happen again
that human blood, so red and hot,

Please ask the earth for the price.
Ask the mothers who have been gray since then,
please ask my wife.

The answer to the question is:
Do you think the Russians want …

It knows who forges and who weaves
it knows who is working and who is sowing –
every people sees the truth:

Do you think the Russians want
do you think the Russians want
do you think the Russians want war?

by Jewgeni Jewtuschenko (1961)

Meinst du, die Russen wollen Krieg?

Meinst du, die Russem wollen Krieg?
Befrag die Stille, die da schwieg
im weiten Feld, im Pappelhain,
Befrag die Birken an dem Rain.

Dort, wo er liegt in seinem Grab,
den russischen Soldaten frag!
Sein Sohn dir drauf Antwort gibt:

Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?

Nicht nur fürs eig’ne Vaterland

fiel der Soldat im Weltenbrand.
Nein, daß auf Erden jedermann
in Ruhe schlafen gehen kann.

Holt euch bei jenem Kämpfer Rat,
der siegend an die Elbe trat,
was tief in unsren Herzen blieb:

Meinst du, die Russen woll’n…

Der Kampf hat uns nicht schwach gesehn,
doch nie mehr möge es geschehn,
daß Menschenblut, so rot und heiß,
der bitt’ren Erde werd’ zum Preis.

Frag Mütter, die seit damals grau,
befrag doch bitte meine Frau.
Die Antwort in der Frage liegt:

Meinst du, die Russen woll’n…

Es weiß, wer schmiedet und wer webt,
es weiß, wer ackert und wer sät –
ein jedes Volk die Wahrheit sieht:

Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?

und hier der russische Text:

Хотят ли русские войны?

Хотят ли русские войны?
Спросите вы у тишины
Над ширью пашен и полей,

И у берёз и тополей.

Спросите вы у тех солдат,
Что под берёзами лежат,
И вам ответят их сыны –
Хотят ли русские,

Хотят ли русские,
Хотят ли русские войны!

Не только за свою страну
Они погибли в ту войну,

А чтобы люди всей земли
Спокойно ночью спать могли.

Спросите тех, кто воевал,
Кто вас на Эльбе обнимал,-

Мы этой памяти верны.

Хотят ли русские,
Хотят ли русские,
Хотят ли русские войны!

Да, мы умеем воевать,
Но не хотим, чтобы опять
Солдаты падали в бою

На землю горькую свою.

Спросите вы у матерей,
Спросите у жены моей,
И вы тогда понять должны –
Хотят ли русские,

Хотят ли русские,
Хотят ли русские войны!
…Поймёт и докер, и рыбак,
Поймёт рабочий и батрак,
Поймёт народ любой страны –

Хотят ли русские,
Хотят ли русские,
Хотят ли русские войны!

30. Dezember 2019

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