Archive for August 28th, 2018

28. August 2018

US-Delegation soll syrischen Geheimdienstchef heimlich getroffen haben

https://de.sputniknews.com/politik/20180828322126714-usa-syrien-geheimdienst-treffen/
28.08.2018
Eine hochrangige US-Delegation soll Ende Juni den syrischen Geheimdienstchef in Damaskus getroffen haben. Bei dem Gespräch soll unter anderem ein möglicher US-Truppenabzug besprochen worden sein. Dies meldet Reuters unter Berufung auf einen syrischen Beamten.

Zunächst hatte die libanesische Zeitung „Al-Achbar“ über das Treffen berichtet. Eine syrische Quelle bestätigte gegenüber Reuters, dass der Zeitungsbericht größtenteils stimme.

Demnach fand das vierstündige Treffen zwischen der US-Delegation und dem syrischen Geheimdienstchef Ali Mamlouk in Damaskus unter Vermittlung Russlands und der Vereinigten Arabischen Emirate statt.

Die amerikanische Seite soll den Abzug aller US-Truppen aus Syrien angeboten haben – unter der Bedingung, dass im Gegenzug iranische Truppen Südsyrien verlassen, Washington an den Ölvorkommen im Osten des Landes beteiligt wird und Informationen zu ausländischen Kämpfern der Terrororganisationen in Syrien erhält.

Die syrische Seite lehnte die Vorschläge laut dem Blatt aber als verfrüht ab, habe aber zugleich weiteren Gesprächen zugesagt.

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28. August 2018

Veranstaltungen und Aktionen zum Weltfriedenstag, Sonnabend, 1. September

https://www.jungewelt.de/artikel/338817.veranstaltungen.html

Augsburg: Kundgebung und Aktion, 14 Uhr, Königsplatz. Veranstalter: Bündnis »1. September«

Bremen: Kundgebung, 12 Uhr, Marktplatz. Veranstalter: Friedensforum

Essen: Kundgebung, 11 Uhr, Rottstr. 36. Veranstalter: Essener Friedensforum

Hamburg: Demonstration, 14 Uhr, Deserteurdenkmal, Stephansplatz. Veranstalter: Verdi-Arbeitskreis Frieden

Kaiserslautern: Kundgebung, 10 Uhr, Philipp-Mees-Platz. Veranstalter: Friedensinitiative Westpfalz, VVN-BdA und DGB Kaiserslautern

Kassel: Kundgebung, 16 Uhr, Friedrichs­platz. Später Gedenken am Mahnmal für die Opfer des Faschismus (Weinberg). Veranstalter: Friedensforum

Mainz: Kundgebung, 12 Uhr, Gutenbergplatz. Veranstalterin: DFG-VK Mainz

Markgräflerland: Kundgebung, 10.30 Uhr, Marktplatz, Müllheim. Veranstalter: DGB Markgräflerland und Friedensrat Markgräflerland

München: Kundgebung, 14 Uhr, Richard-Strauss-Brunnen, Fußgängerzone, Neuhauser Str. 8. Veranstalter: Münchner Friedensbündnis

Rostock: Kundgebung, 14 Uhr, Universitätsplatz. Veranstalter: Rostocker Friedensbündnis

Saarbrücken:Kundgebung, 11 Uhr, St. Johanner Markt. Veranstalter: u. a. DKP Saarbrücken

Schwäbisch Hall: Demonstration, 10.30 Uhr, Milchmarkt, Neue Straße. Infos: http://www.nordwuerttemberg.dgb

Trier: Kundgebung, 13–15 Uhr, Kornmarkt. Veranstalter: AG Frieden Trier und DGB

Tübingen: Kundgebung, 12 Uhr, Holzmarkt. Veranstalter: Friedensplenum Tübingen

28. August 2018

Corbyn is Being Destroyed, Like Blowing Up a Bridge to Stop an Advancing Army (CounterPunch)

The latest “scandal” gripping Britain – or to be more accurate, British elites – is over the use of the term “Zionist” by the Labour leader Jeremy Corbyn, the head of the opposition and possibly the country’s next prime minister.

read the article here:

https://www.counterpunch.org/2018/08/28/corbyn-is-being-destroyed-like-blowing-up-a-bridge-to-stop-an-advancing-army/

28. August 2018

Pentagon: USA besprechen mit Russland Verhinderung von Giftangriff in Syrien (Sputniknews)

https://de.sputniknews.com/politik/20180828322122673-russland-usa-syrien-c-waffen/
28.08.2018

28. August 2018

Befreiungsschlag von Idlib: Auf Washingtons Provokation folgt Moskaus Überraschung (Sputniknews)

https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180828322120428-russland-rettet-syrien-von-usa/

Topwar.ru, 28.08.2018

Die „Schlangengrube von Idlib“ nennen die Einheimischen die Stadt und das umliegende Gebiet im Nordwesten Syriens unweit von Aleppo. Diese Gegend ist zu einem Sammelbecken für Extremisten geworden, hauptsächlich für die Reste des IS und anderer Al-Kaida-nahen Truppen. Vor allem Washington würde diesen Terrorherd allzu gern unangetastet lassen …

Bis zu 100.000 Terroristen und Extremisten aller Art halten sich gegenwärtig in Idlib im Nordwesten Syriens auf. Sie hatten einst kapituliert und ließen sich von Moskau und Damaskus mit Bussen aus früheren Terrorenklaven in ganz Syrien dorthin evakuieren.

In dem Gebiet hat sich nun eine Guerilla-Hochburg formiert, und es kommt erschwerend hinzu, dass weder Ankara noch Washington ein Interesse an deren Beseitigung haben.

Die Türkei könnte die „Schlangengrube“ mit Schuss- und Panzerabwehrwaffen unterstützen – ein massiver Einsatz samt Luftpatrouillen und Stationierung von Flugabwehrstellungen ist von Ankara indes nicht zu erwarten. Zu groß ist der Druck des Weißen Hauses auf den türkischen Präsidenten Erdogan, der unter diesen Umständen die Partnerschaft mit Russland nicht belasten will. Washington aber scheint eine Eskalation in Syrien ganz offensichtlich nicht zu scheuen.

Wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, hat der Sicherheitsberater des Weißen Hauses, John Bolton, bei seinem Treffen mit dem russischen Sicherheitsratssekretär, Nikolai Patruschew, in Genf am 25. August provokativ verkündet, die USA seien „zu einem noch stärkeren Raketenschlag gegen Syrien“ bereit, sollten die syrischen Regierungstruppen „erneut C-Waffen einsetzen“.

Die US-Führung hat offenkundig vor, genauso zu verfahren, wie sie es im April dieses Jahres bereits getan hat. Damals griff eine US-geführte West-Koalition die syrische Infrastruktur mit Raketen an, nachdem westliche Fachleute gemeinsam mit der syrischen Opposition Chlorgasattacken in einer syrischen Provinz inszeniert hatten.

Dass der Sicherheitsberater Bolton für dieses Mal einen massiveren Raketenschlag androht, zeigt: Washingtons Absicht besteht darin, die Schlagkraft der syrischen Regierungstruppen zu schwächen, um die Terror-Guerillas aus der „Schlangengrube“ bei der Offensive gegen das benachbarte Aleppo zu flankieren.

Die Vorbereitungen auf die weitere Provokation mit Giftgas seien in vollem Gange, erklärte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums. Die Aufnahmen einer erneuten „C-Waffen-Attacke“ würden in den nächsten fünf Tagen gedreht. Insofern sei der Raketenschlag der USA nur eine Frage der Zeit.

Aber: Russland ergreift seinerseits bereits Gegenmaßnahmen.

Gegenwärtig patrouilliert im östlichen Mittelmeer ein russischer Marineverband aus insgesamt 14 Schiffen (darunter drei Fregatten der Admiral-Grigorowitsch-Klasse) und zwei U-Booten (der geräuscharmen Warschawjanka-Klasse). Zudem überwacht ein Fernaufklärer vom Typ Il-38N das Seegebiet.

Damit ist der russische Marineverband in der Lage, bis in den zentralen Mittelmeerraum hinein einen „Schiffsschild“ aufzustellen – das heißt: alle Bewegungen der amerikanischen und britischen Marine auf eine Entfernung von 800 bis 1.200 Kilometern von der syrischen Küste mitzuverfolgen. Beim letzten Raketenschlag der West-Koalition gegen Syrien im April dieses Jahres hatte das russische Militär keinen Marineverband dieser Schlagkraft im Mittelmeer zur Verfügung.

Mit den heute bereitstehenden Raketenkreuzern und Fregatten kann das russische Militär nicht nur „Flugverbotszonen“ über den Basen von Tartus und Hmeimim verhängen, sondern auch die möglichen Anflugrouten amerikanischer Marschflugkörper (zum Beispiel vom Libanon her) sperren.

Moskaus größte Überraschung dürfte sich aber im Frachtraum einer großen Transportmaschine der russischen Luftstreitkräfte verbergen, die vor wenigen Tagen mit ausgeschaltetem Transponder in Syrien gelandet ist, wie syrische Quellen berichten.

Welche Fracht der Militärtransporter (Augenzeugen sprechen von einer An-124) geliefert hat, ist noch unbekannt. Gehen wir aber davon aus, dass die russische Flugabwehr über Mittel- und Südsyrien in diesem Moment verstärkt wird. Damit würden die wichtigsten Flugrouten amerikanischer Tomahawks aus der Richtung des Persischen Golfs abgedeckt. Genau das fehlt noch für einen lückenlosen Raketenschirm über Syrien.

28. August 2018

Standoff over Syria: U.S. and Russia trade chemical weapons warnings – The US, UK and France are preparing new airstrikes on Syria – Russia Threatens Use of Nuclear Weapons in Syria

Standoff over Syria: U.S. and Russia trade chemical weapons warnings | The Japan Times

https://www.japantimes.co.jp/news/2018/08/26/world/politics-diplomacy-world/standoff-syria-u-s-russia-trade-chemical-weapons-warnings/#.W4U65s4zapr

Russia Warns: US Preparing „False Flag“ Chemical Attack as Pretext to Attack Syria
(RT News & Tyler Durden / Zero Hedge & The Saker & Sputnik)

The US, UK and France are preparing new airstrikes on Syria, the Russian Defense Ministry said, adding that militants are poised to stage a chemical weapons attack to frame Damascus and provide a pretext for strikes. Russian Defense Ministry spokesman Major General Igor Konashenkov warned that eight canisters of chlorine have been delivered to a village near Jisr al-Shughur to stage the plot. Meanwhile, Trump advisor John Bolton has ominously threatened that any chemical attack will be met with force.
http://www.envirosagainstwar.org/know/read.php?itemid=21179

Russia’s Biggest Military Exercise in 40 Years Includes China — and Nuclear Scenarios
(Rebecca Perring / The Express & Tyler Durden / Zero Hedge)

Defence Minister Sergei Shoigu said Russia’s military forces in the country’s east were on high alert ahead of a five-day „snap inspection“ of troops to pave the way for the massive exercised called Vostok-2018. Shoigu said Vostok-2018 will be „unprecedented in scale, both in terms of area of operations and numbers of military command structure, troops and forces involved.“ The largest military exercise since 1981, it also will include more than 3,200 troops from China and Mongolia.
http://www.envirosagainstwar.org/know/read.php?itemid=21180

WWIII Fears: US „Test-drops“ Nuclear Bomb; Russia Threatens Use of Nuclear Weapons in Syria
(Kris Osborn / The National Interest & Warrior Maven & Matt Drake / The Express)

Russia has warned it may deploy nuclear weapons to Syria in response to the US policy of imposing sanctions over Moscow crossing „red lines“, a senior Russian lawmaker has warned. Meanwhile, a USAF B-2 Stealth bomber has test-dropped an upgraded B61-12 nuclear bomb. The Pentagon claims this more „usable“ weapon „changes the strategic landscape with regard to nuclear weapons mission possibilities.“
http://www.envirosagainstwar.org/know/read.php?itemid=21181

US and Russia Continue Plans for a World-ending Nuclear War
(Tyler Durden / Zero Hedge & Anna Nemtsova / The Daily Beast & Nikolay Shevchenko / Russia Beyond & Anton Valagin / Rossiyaskaya Gazeta)

FEMA has significantly updated its nuclear disaster plans. The new scenario has been described as „truly terrifying.“ The new plan includes preparedness for a scenario involving large-scale thermonuclear detonations — 100 kiloton to 1,000 kiloton detonations — „over the 60 largest US cities.“ In Russia, 40 million people recently participated nuclear-war „defense“ drills and massive bunkers have been built below Moscow to shelter millions of civilians in the event of a nuclear attack.
http://www.envirosagainstwar.org/know/read.php?itemid=21182

28. August 2018

Wiederaufbau in Syrien (III) – (german-foreign-policy.com)

Mit Blick auf den Wiederaufbau in Syrien bereiten deutsche Wirtschaftskreise die Gründung eines deutschen Wirtschaftsbüros in Damaskus vor. Wie ein Beteiligter berichtet, sind deutsche Mittelständler an Aufträgen aus dem kriegszerstörten Land interessiert, in dem allerdings Firmen aus Ländern, die Präsident Bashar al Assad im Krieg unterstützten oder zumindest nicht auf seinen Sturz hinarbeiteten, als Favoriten gelten. Berlin hat in den vergangenen Jahren eine Art Wiederaufbau in Syrien betrieben – allerdings nur in Gebieten, die von Aufständischen kontrolliert wurden. Heute profitieren davon Jihadisten, unter anderem der syrische Ableger von Al Qaida. Im Rahmen des syrischen Wiederaufbaus hofft Berlin zudem auf eine baldige Rückkehr syrischer Flüchtlinge. Zudem setzt die Bundesregierung darauf, dass die 221 DAAD-Stipendiaten nach Syrien zurückkehren, die in den vergangenen Jahren im Rahmen eines staatsfinanzierten Programms in Deutschland studierten. Als „Brückenbauer“ zwischen beiden Ländern sollen sie deutschen Einfluss in Syrien sichern.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7701/

28. August 2018

„Chemiewaffen in Syrien“: Westliche Terrorachse bereitet False Flag-Operation in Idlib vor (RT Deutsch)


von Jürgen Cain Külbel, 27.08.2018
Während westliche Regierungsvertreter der syrischen Regierung mit militärischer Gewalt für den Fall eines Chemiewaffeneinsatzes drohen, mehren sich Berichte, wonach Terrorgruppen in der Provinz Idlib eine Operation unter falscher Flagge vorbereiten.

Wenn „mad man“ John Bolton, der kriegsgeilste, UN-feindlichste und Regime-Change-süchtigste Neocon innerhalb der US-Fassadendemokratie an die Öffentlichkeit geht, ist Gefahr in Verzug: Der ätzende Schnauzbart, dem US-Präsidenten Donald Trump vom „tiefen Staat“ als „nationaler Sicherheitsberater“ vor die Nase gesetzt, schoss am Mittwoch aus Jerusalem in Richtung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad:  „Wir sehen jetzt die Pläne des syrischen Regimes, seine offensiven militärischen Aktivitäten in der Provinz Idlib wieder aufzunehmen. Wir müssen offensichtlich besorgt sein über die Möglichkeit, dass Assad wieder chemische Waffen benutzen könnte. Nur damit es keine Verwirrung gibt, wenn das syrische Regime chemische Waffen einsetzt, werden wir sehr energisch darauf reagieren, und sie sollten daher wirklich lange darüber nachdenken.“

Was weiß dieser Bolton, etwa mehr als Assad? Laufen da Vorbereitungen für eine False Flag-Operation? Soll ein erneuter Chemiewaffenangriff inszeniert werden, um ihn hernach der rechtmäßigen Regierung in Damaskus in die Schuhe schieben und einen wuchtigen Militärschlag gegen Assads siegreiche Armee führen zu können? Denn wirklich glücklich sind die Okkupanten derzeit nicht mehr mit der militärisch-politischen Situation in Syrien: Der von ihnen erwünschte Regime Change in Damaskus ist nach sieben Jahren Krieg gescheitert, große Gebiete des Landes wurden zurückerobert.

Trotz dessen besetzen noch immer zwei Regime-Change-Fanatiker und Aggressoren den Norden des Levante-Staates: die Türkei Teile des Nordwestens, die Vereinigten Staaten den Nordosten. Russland und Syrien indes wollen den Krieg in Syrien endlich beenden und sind nun bereit, vorerst die nordwestliche Provinz Idlib mit oder ohne Zustimmung der Türkei zu befreien.
Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/meinung/75086-chemiewaffen-in-syrien-westliche-terrorachse/

28. August 2018

USA sperren Himmel über Syrien: Rüstet Washington zum neuen Kampf? (Sputniknews)

https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180827322107931-us-syrien-sperrzone-luftangriffe/

Washington stationiert Radarsysteme in Syrien. Damit wird der ganze syrische Luftraum faktisch zu einer No-Fly-Zone.
Der IS in Syrien ist zerschlagen, die einzigen Kräfte, die noch mit den USA kooperieren, sind die Kurden. Diese Zusammenarbeit hatte seit mehreren Jahren bestanden und in dieser Zeit hatten es die kurdischen YPG-Einheiten geschafft, rund ein Drittel Syriens zu besetzen.

Das Ende der Glückssträhne kam, als die türkischen Truppen die Kurden aus dem Norden und Nordwesten Syriens vertrieben haben. Der türkische Präsident Erdogan erklärte, um die Kurden endgültig davonzujagen, sei er sogar zu Kampfhandlungen gegen deren Verbündete – die USA – bereit.
Seither wird kolportiert, das Verhältnis zwischen den Kurden und den Vereinigten Staaten verschlechterte sich. Washington steht in Syrien zunehmend allein da, doch kommt ein Rückzug für die Washingtoner Hardliner offensichtlich nicht in Betracht.
Kurdische Medien verbreiten nämlich Informationen, wonach die US-Amerikaner entlang eines Landstrichs von der Stadt Manbidsch im Norden Syriens bis zur südlichen Grenze der Provinz Deir er-Zor Radaranlagen aufstellen.

Zu den Erklärungen von US-Präsident Trump über einen baldigen Rückzug amerikanischer Truppen aus Syrien passen diese Meldungen nicht so ganz. Es stellt sich vielmehr die Frage, ob Washington eventuell eine neue Kriegsetappe in Syrien vorbereitet.
Der russische Militärexperte Alexej Leonkow ist überzeugt: Auf den Rückzug der Amerikaner wird man trotz aller Versprechen noch lange warten müssen. „Ein Land, in dem sie kämpfen, verlassen die USA nur, wenn sie eine vollständig vernichtende Niederlage auf sich zukommen sehen. Sie gehen erst, wenn ihnen eine richtige Blamage droht.“

Für das russische Verteidigungsministerium kommt die Meldung über die Stationierung amerikanischer Radarsysteme in Syrien nicht überraschend: „Die Amerikaner haben seit langem einen Plan, Flugverbotszonen in Syrien zu schaffen“, sagte ein Sprecher.
Im Grunde sei dieses Vorhaben letztes Jahr schon angekündigt worden, als die USA ein syrisches Flugzeug abschossen und den Piloten dann beschuldigten, in fremden Luftraum eingedrungen zu sein. Eine scheinbar absurde Erklärung: Natürlich konnte eine Maschine der offiziellen syrischen Regierung im Himmel über Syrien keine fremden Grenzen verletzt haben.
Diese Erklärung ergibt nur Sinn, wenn die US-Führung das selbsternannte kurdische Gebiet vom übrigen syrischen Staatsterritorium abspalten wollen. Dies würde die Spaltung des Landes noch weiter vertiefen und die Chance auf die Versöhnung der Kurden mit Damaskus weiter vermindern.

Derweil sind die Verhandlungen zwischen den innersyrischen Kräften in vollem Gange. Die Stationierung der Radarsysteme durch die Amerikaner wird sich darauf im Wesentlichen nicht auswirken, doch für die Zukunft werden damit Tatsachen geschaffen. Die Wahrscheinlichkeit gefährlicher Vorfälle wird damit jedenfalls nicht verringert, erst recht nicht, wenn Damaskus die besetzten Gebiete durch Truppeneinsatz wird zurückerobern müssen.

28. August 2018

Wie im Irak und Jugoslawien: USA bereit für nächsten Ablenkungskrieg? (Sputniknews)

27.08.2018

US-Präsident Donald Trump erwartet nach eigener Aussage im Falle seiner Amtsenthebung den Zusammenbruch der US-Wirtschaft und eine Verarmung seines Landes. Beim Thema Impeachment erinnern sich viele an den Sex-Skandal um Bill Clinton. Wird eine Krise in Washington wie damals einen Krieg nach sich ziehen?

Gegner von Bill Clinton sind überzeugt, dass Militäreinsätze während seiner Amtszeit der Ablenkung dienten – Angriffe auf den Irak und die Bombenangriffe auf Jugoslawien. Würde aber Trump vor dem Hintergrund der sich in Washington anbahnenden Krise auf so etwas eingehen?

weiterlesen

https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180827322111472-trump-braucht-krieg/

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