Archive for August, 2018

5. August 2018

Mainstreammedien: Evakuierung der „Weißhelme“, ausländische „Facebook-Manipulationen“ und Sahra Wagenknechts Sammlungsbewegung

Die Evakuierung der „Weißhelme“, ausländische „Facebook-Manipulationen“ und Sahra Wagenknechts Sammlungsbewegung – vor allem diese Themen boten den Mainstreammedien in dieser Woche Anlass zu verzerrender Berichterstattung.
Zum Artikel: https://deutsch.rt.com/meinung/74012-schwarz-auf-weiss-wochenrueckblick-medien/

5. August 2018

SPD attackiert Wagenknechts „Aufstehen“

Linke-Fraktionschefin Wagenknecht ruft eine linke Sammlungsbewegung ins Leben. Doch bereits vor dem Start der Initiative findet sie viele Gegner. Die SPD kritisiert die Gründung von „Aufstehen“ scharf.

weiter hier:

https://www.n-tv.de/politik/SPD-attackiert-Wagenknechts-Aufstehen-article20558583.html

5. August 2018

DIE LINKE und ihre Zäsur. Was vornehm »Äquidistanz« heißt, ist tatsächlich Parteinahme für Infamie und Angriffskrieg – von Arnold Schölzel (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/337308.eine-zäsur.html

Russland ist von der NATO eingekreist. Wer militärische Stützpunkte in Alaska, Südkorea, Afghanistan, in Georgien, der Ukraine, den baltischen Staaten und zudem auf allen angrenzenden Meeren Flotten hat, benötigt nicht mal mehr Interkontinentalraketen, um jeden Punkt des größten Landes der Welt verheerend treffen zu können.

So aber wie Russland reagiert – das wird der deutschen Linkspartei zuviel. Also interpretiert deren Kovorsitzender Bernd Riexinger am vergangenen Sonntag im ZDF-Sommerinterview, es sei eine »Zäsur«, dass auf dem Parteitag im Juni ein »sehr russlandfreundlicher Antrag nicht durchkam«. Wenn Russland eine »falsche Politik« mache und »irgend jemanden bombardiert«, dann werde Die Linke das auch kritisieren.

Nun bombardiert die russische Luftwaffe nicht irgend jemanden, sondern vom Westen und den arabischen Feudaldiktaturen unterstützte Banden in Syrien. Dabei werden auch Zivilisten getötet. Wer aber über diejenigen im Westen nicht reden will, die diesen Krieg vom ersten Tag an mit Waffenlieferungen und Schleusung Zehntausender Mörder befeuert haben, sollte davon schweigen. Oder vielleicht den FAZ-Artikel des Hamburger Rechtswissenschaftlers Reinhard Merkel lesen, dessen Aufsatz »Der Westen ist schuldig« auch nach fünf Jahren nichts an Wahrheit eingebüßt hat (kurzlink.de/schuldigerwesten).

Einige in der Linkspartei halten allerdings Kopfabschneider und »Rebellen« für Revolutionäre, an der Spitze die Linke-­Kovorsitzende Katja Kipping. Sie hatte schon im Dezember 2012 eine westliche Propagandalüge zum Syrien-Krieg aufgegriffen und zusammen mit Andrea Nahles, Claudia Roth und anderen die Initiative »Adopt a Revolution« unterstützt. Das schlug bei ihr irgendwann um in »Russland ist genauso schuld«. So beklagte sie im Dezember 2016 im European das angebliche Versagen der UNO in Aleppo und machte Moskau dafür verantwortlich: Das stehe »in der Pflicht«. Im Januar 2018 erregte sie sich per Twitter beim Einmarsch der Türkei nach Syrien: »Es ist eine Schande, wie Russland und der Westen die Kurden verraten.« Am 12. April erklärte sie im Taz-­Interview: »Die verschiedenen Großmächte haben diesen Konflikt fleißig befeuert.« Das hat den gleichen Gehalt wie die Aussage, Nazideutschland und Sowjetunion hätten vor 80 Jahren den Spanien-Krieg fleißig befeuert.

Insofern hat Bernd Riexinger recht: Die Zurückweisung des Antrags von Cuba Sí, Wolfgang Gehrcke, Harri Grünberg, der Kommunistischen Plattform und des Marxistischen Forums »Frieden in Europa – Schluss mit der Gewalt in Syrien und im Nahen Osten – Abrüstung in der Welt« auf dem Leipziger Parteitag stellt nach und neben der Linke-Zustimmung zur Israel-Resolution der Grünen im Bundestag Ende April eine Zäsur in der Geschichte der Linkspartei dar. Wer den völkerrechtswidrigen Krieg der NATO in Syrien, also Staatsterrorismus, mit dem legitimen militärischen Handeln Russlands und der syrischen Armee auf eine Stufe stellt, will von Recht offenbar nichts wissen. Die NATO-Henker und ihre nahöstlichen Verbündeten von Saudi-Arabien bis Israel geben vor, dschihadistische Banditen zu bekämpfen, unterstützen sie aber. Sie wollen seit sieben Jahren um jeden Preis Frieden verhindern. Russland und Syrien erkämpfen eine Waffenstillstandszone nach der anderen, verhandeln mit allen, die verhandeln wollen, und führen, wie gerade zu lesen war, mit Vertretern der syrischen Kurden Gespräche. Die eine Seite ist die der Blutrünstigkeit, der es erwiesenermaßen von Afghanistan bis Mali auf Millionen Tote nicht ankommt. Die andere ist zum Frieden nicht nur gezwungen, sondern strebt ihn aktiv an. Was vornehm »Äquidistanz« heißt, ist tatsächlich Parteinahme für Infamie und Angriffskrieg. Wahrlich eine Zäsur.

5. August 2018

Hintergrund der Weißhelme-Rettung. Diplomatische Weichenstellungen haben die zügige Offensive der Assad-Armee in Daraa und Quneitra begünstigt – von Sabine Kebir (Freitag)

Dass sie – wie von den meisten Medien verbreitet – angesichts des Vormarschs der Armee in Todesgefahr waren, ist hingegen ein Fake. Ihnen stand ebenso der Ausweg nach Idlib offen, allerdings unter der Bedingung, einem Sicherheitscheck durch die Regierungssoldaten unterzogen zu werden. Die Armee hält die Weißhelme für von westlichen Geheimdiensten hochgradig ausgebildete Agenten. Dass eine solche Kontrolle unterblieb, es stattdessen freien Abzug nach Israel gab, wird zu den geheimen Abmachungen der Präsidenten Trump und Putin bei ihrem Helsinki-Treffen gerechnet.

Aus all dem geht hervor: Die USA und Israel scheinen sich mit dem vorläufigen Verbleib von Baschar al-Assad im Präsidentenamt zu arrangieren. Für die israelische Politik ist das nachvollziehbar. So nützlich es war, Rebellen in der unmittelbaren Nachbarschaft gegen Assad zu instrumentalisieren, so wenig konnte eine islamistische Regierung in Damaskus im Interesse Israels liegen. Durch die Existenz der Hamas, deren Gründung als religiöser Verein die Besatzungsmacht einst duldete, um ein Gegengewicht zur PLO zu schaffen, weiß man in Tel Aviv: Islamistische Organisationen bleiben nicht auf ewig kontrollierbar. Sie können sich gegen ihre einstigen Mentoren wenden. Hätte der Islamische Staat samt seiner Satelliten die Macht in Syrien erobert, wäre er für Israel eher früher als später zu einem aggressiveren Gegner geworden, als es der stets berechenbare Assad je war und je sein wird.

https://www.freitag.de/autoren/sabine-kebir/wo-alles-begann

5. August 2018

#Venezuela ’s President Nicolas #Maduro Addresses Attempted Attack

5. August 2018

Terrorists or Heroes? RT speaks to White Helmets head (EXCLUSIVE)

4. August 2018

„Trump nicht schuld“: Krise im transatlantischen Verhältnis – Zerfällt Achse EU-USA?

Handelskonflikte, Zollstreits, Dispute in der Nato: Die transatlantischen Beziehungen stehen derzeit stark unter Druck. Unter Präsident Trump gibt es zudem eine Hinwendung der USA zu anderen Mächten wie Russland. Befindet sich die „alte Weltordnung“ am Ende? Wo ist das „gute Verhältnis“ zwischen USA und Europa geblieben? Sputnik auf Spurensuche.

weiterlesen hier:
https://de.sputniknews.com/politik/20180804321823053-trump-vs-transatlantiker-analyse/

4. August 2018

#Aufwachen #Sammlungsbewegung #Berlin Meetup @ Coop #Antiwar Cafe am Do 9. August ab 19 Uhr

Do 9. August ab 19 Uhr
Diskussion zur Kernthemen und Strategie der neuen Sammlungsbewegung #Aufstehen

https://www.meetup.com/de-DE/Aufwachen-Sammlungsbewegung-Support-Berlin-Meetup/?_locale=de-DE

4. August 2018

#Syria: Why does #China move to take part in #Idlib offensive?

4. August 2018

Rückzug aus #Syrien? #Iran stellt Bedingung – Bericht von #sputniknews

Der Iran wird seine Präsenz in Syrien verringern oder das Land sogar verlassen, wenn sich die Situation stabilisiert und der Kampf gegen den Terrorismus zu Ende geht. Dies erklärte am Samstag der offizielle Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Kasemi.

„Wir werden uns in Syrien befinden, solange die syrische Regierung dies wünscht. Neben dem Ersuchen der syrischen Regierung war der Kampf gegen den Terrorismus unsere wichtige Aufgabe. Sobald wir das Gefühl haben, dass Syrien der relativen Stabilität nahe ist, dass der Kampf gegen den Terrorismus zu Ende geht und bedeutende Erfolge erzielt worden sind, können wir natürlich die beratende Präsenz in Syrien reduzieren oder es völlig verlassen“, sagte Kasemi gegenüber der Nachrichtenagentur Pana.

weiterlesen
https://de.sputniknews.com/politik/20180804321831380-iran-rueckzug-syrien-bedingung/

4. August 2018

#Moskau enttäuscht: US-Generalstab spielt Geheimangebot zu #Syrien Presse zu – Quelle #Sputniknews

Das russische Verteidigungsministerium hat dem US-Generalstab vorgeworfen, gegen gegenseitige Abmachungen zu Syrien zu verstoßen. Grund für den Ärger in Moskau ist ein vertraulicher Brief des russischen Generalstabschefs Waleri Gerassimow, den die US-Seite ohne Zustimmung des Partners in die Presse sickern lassen hat.

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https://de.sputniknews.com/politik/20180804321833194-us-army-geheimbrief-aus-moskau-publik-gemacht/

4. August 2018

#Aufstehen – Neue Sammlungsbewegung – support @ Coop #Antiwar Cafe #Berlin

4. August 2018

Tens of thousands Russian #Orthodox #Christians in #Ukraine held a cross-bearing procession – want to promote Ukraine’s ties with #Russia.

Tens of thousands of followers of the Russian Orthodox church in Ukraine held a cross-bearing procession in Kyiv. The Ukrainian Orthodox Church of the Moscow Patriarchate, which led the annual march on July 27, says it wants to promote Ukraine’s ties with Russia.

The event was held under tight security following previous threats of violence from Ukrainian nationalist groups, who support the rival Kyiv-based Orthodox patriarchate. They see the procession as a provocation by Moscow.

Another procession will be held on July 28 by the Ukrainian Orthodox Church of the Kyivan Patriarchate, which says it wants to promote Ukrainian national unity. Both events mark the conversion of Kievan Rus, the forerunner of modern Ukraine and Russia, to Christianity.

The July 28 events commemorated the date in 988 of the baptism of Prince Vladimir, who was the leader of a federation of Slavic tribes known as Kievan Rus.

Centuries later, the federation evolved into the Russian Empire.

Underscoring how deeply politics have become intertwined with religion, Russian President Vladimir Putin spoke to thousands of clergy and believers in Moscow, at a statue dedicated to Prince Vladimir.

Adopting Christianity was „the starting point for the formation and development of Russian statehood, the true spiritual birth of our ancestors, the determination of their identity. Identity, the flowering of national culture and education,“ Putin said.

The head of the Russian Orthodox Church, Patriarch Kirill, referenced the fact that Putin shares a first name with Prince Vladimir.

„I think there is no such thing as a coincidence, especially when we are talking about people whose actions truly change the world,“ Kirill told Putin.

4. August 2018

Orthodoxe Gläubige in #Russland und der Ukraine begehen Prozession zum 1030. Jahrestag der Adoption des Christentums und wollen Beziehungen der #Ukraine zu Russland fördern. Oppositionelle Parteien rufen zur Teilnahme auf und fordern Frieden für die Ukraine.

ScreenHunter 1395 Wir brauchen Frieden für unser Land!

Zehntausende von Anhängern der Russisch-Orthodoxen Kirche in der Ukraine hielten einen Prozessionszug in Kiew ab. Die ukrainisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats, die den jährlichen Marsch am 27. Juli leitete, will die Beziehungen der Ukraine zu Russland fördern.

Die Veranstaltung wurde nach vorheriger Gewaltandrohung ukrainischer nationalistischer Gruppen, die das rivalisierende orthodoxe Patriarchat in Kiew unterstützen, unter starken Sicherheitsvorkehrungen abgehalten. Die ukrainische Regierung und nationalistische Kräfte sehen in der Prozession eine Provokation Moskaus.

Tausende orthodoxe Gläubige prozessierten und sangen in den Straßen von Moskau, Kiew und anderen Städten und feierten den 1030. Jahrestag der Adoption des Christentums in der Region.

Die Ereignisse vom 28. Juli erinnerten an das Datum im Jahr 988 der Taufe von Fürst Wladimir, der der Anführer einer Föderation slawischer Stämme war, die als Kiewer Rus bekannt war.

Jahrhunderte später entwickelte sich die Föderation zum Russischen Reich.

Unter dem Eindruck, wie tief Politik mit Religion verflochten ist, sprach der russische Präsident Wladimir Putin vor einer Statue, die Prinz Wladimir gewidmet war, vor Tausenden von Geistlichen und Gläubigen in Moskau.

Der Leiter der Russisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Kirill, verwies auf die Tatsache, dass Putin einen Vornamen mit Prinz Wladimir teilt.

„Ich denke, dass es keinen Zufall gibt, besonders wenn wir über Menschen sprechen, deren Handeln die Welt wirklich verändert“, sagte Kirill gegenüber Putin.

In Kiew marschierten Tausende von Menschen mit religiösen Symbolen und ukrainischen Flaggen durch die Straßen.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko verurteilt die russisch-orthodoxe Kirche und nennt sie eine Bedrohung für die nationale Sicherheit.

Die orthodoxe Kirche in der Ukraine teil sich in einen , den größeren Teil, deren Kleriker Loyalität gegenüber dem Oberhaupt der russischen Kirche aussprechen, und einen kleineren Teil, der vom Patriarchen in Kiew geleitet wird. Diese Minderheit hat eine weitere Prozession am 28. Juli von der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats veranstaltet, und erklärt, dass sie die ukrainische nationale Einheit fördern will.

3. August 2018

#Russland, die Manipulationen und die Medien: Wie sich #Facebook, die EU-Kommission und die Ebert-Stiftung ergänzen – #Nachdenkseiten

In den vergangenen Tagen waren anti-russische Medienkampagnen zu beobachten, die nochmals über das gewohnte Maß hinausgingen – zudem mit verschiedenen Ansätzen und aus verschiedenen Richtungen: Zum einen habe Russland „mutmaßlich“ und „erneut“ versucht, über soziale Netzwerke die Politik in den USA zu manipulieren. Zum anderen hätten die „mutmaßlich russischen“ Computer-Hacker der Gruppe „Sandworm“ „offenbar“ deutsche Medien angreifen wollen. Gleichzeitig schürte die EU-Kommission Ängste vor „Manipulationen“ der Europawahl. Und es erschien ein Text der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, der die anti-russischen Sanktionen verteidigte – was nochmals verdeutlicht, in welche außenpolitische Sackgasse sich die einstige Partei der ausgleichenden Ost-Politik aktuell manövriert. Von Tobias Riegel.

Russland, die Manipulationen und die Medien: Wie sich Facebook, die EU-Kommission und die Ebert-Stiftung ergänzen