Archive for August 28th, 2017

28. August 2017

Prediction: Impending strike on Syria by Trump or Israel?

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28. August 2017

Die Militarisierung des Internets (Regierungsberater warnen vor der Durchführung eigener Cyberattacken/Hack Backs) German Foreign Policy

Berliner Regierungsberater warnen deutsche Repressionsbehörden eindringlich vor der Durchführung von Cyberattacken via Internet. Da Hacker, die mit solchen Angriffen getroffen werden sollten, oftmals fremde Computernetzwerke für ihre Aktionen nutzten, bestehe die Gefahr, die „Infrastruktur unbeteiligter Drittparteien“ wie etwa Krankenhäuser gravierend zu schädigen, schreibt die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in einem aktuellen Arbeitspapier. Ein sogenannter Hack Back sei daher vergleichbar mit der „Bombardierung von zivilen Wohngebäuden, in denen sich auch militärische Kombattanten befinden“. Zudem könne eine Cyberattacke schnell eine „politische Eskalation“ heraufbeschwören, die unter Umständen den Einsatz „physischer Waffen“ nach sich ziehe, erklärt die SWP. Auch rät die Stiftung davon ab, einer weiteren „Militarisierung des Internets“ Vorschub zu leisten, da hiervon eine „zweifelhafte außenpolitische Signalwirkung“ ausgehe. Dessen ungeachtet fordern deutsche Regierungsvertreter ebenso wie führende Militärs und Geheimdienstmitarbeiter immer wieder die Fähigkeit zu offensiven „Netzwerkoperationen“ und proklamieren ein „Recht auf Gegenangriffe“ im virtuellen Raum.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59661

28. August 2017

Aleppo atmet wieder: Wie die Syrer eine zerstörte Stadt wieder aufbauen (RT Deutsch)

 

Eine herausgeputzte Stadt Aleppo empfängt den Reisenden von Osten her. Lange Zeit gesperrte Straßen sind wieder geöffnet, der Verkehr verteilt sich, Staus nehmen ab. Die Zufahrt vom Flughafen ist neu asphaltiert, auf dem Mittelstreifen sind Palmen gepflanzt.

von Karin Leukefeld, Aleppo

Am Abend versammeln sich viele Aleppiner um die mächtige Zitadelle, die den vergangenen Kriegsjahren stoisch widerstanden hat. An der östlichen Mauer findet sich ein Einschlag, sonst ist die hoch über der Altstadt thronende Burg unbeschädigt. Paare und Freunde fotografieren sich gegenseitig und machen Selfies vor dem imposanten Eingangstor. Kinder toben herum, Händler bieten Popcorn und Süßigkeiten an.

Im Schatten der Altstadtruinen liegt ein kleines Café, das seinen Betrieb wieder aufgenommen hat. Mit der untergehenden Sonne werden Tische und Stühle auf dem großen Platz unterhalb der Zitadelle aufzustellen. Bald sitzen die ersten Paare, Familien, Freunde und genießen bei einem Tee oder kühlen Getränk den frischen Abendwind. Die Aleppiner nehmen ihr Leben wieder in die eigenen Hände.

Kehrt einer zurück, folgen die Nachbarn

Fast alle Straßen der Stadt sind von Kriegsschrott, Abfallbergen und Geröll weitgehend gereinigt. Dadurch tritt die Zerstörung in weiten Teilen der Stadt umso stärker hervor. Ausgebrannte, ganz oder halb zerfallene Häuserblocks liegen verlassen. In den Vororten Masaken Hannano oder Bani Zeid stehen leere Häusergerippe. Doch in andere Stadtteile sind die Menschen zurückgekehrt und organisieren ihr neues Leben inmitten der Ruinen.

„Wir können hier wieder atmen“, sagt Jamal. Er hat seine Wohnung neben dem Krankenhaus in Sikari provisorisch wieder hergerichtet. Auch andere Nachbarn im Haus und in der Nachbarschaft sind zurückgekehrt. „Wenn einer anfängt, fassen die anderen Mut“, meint Jamal. Doch von dem Leben, das sie einst kannten, könne nicht die Rede sein.

Jamal kam Ende 2016 zurück, gleich nach dem Abzug der bewaffneten Gruppen. Er setzt sich aktiv für die Versorgung in seinem Viertel ein. Die Nachbarn sammeln altes Brot, um es an die Tiere zu verfüttern. Sie haben einen Brunnen eingerichtet, der Wasser per Schläuchen in einen Wassertank pumpt. Jeder aus dem Viertel kann sich gratis bedienen. Der Staat hilft mit Schläuchen und Kabeln, den Rest schultern die Menschen selber.

Den Strom liefert der Generator einer kleinen Textilfabrik. Das Familienunternehmen hat erst vor wenigen Wochen die Arbeit wieder aufgenommen. Die Schule des Viertels, die von der Nusra-Front als Hauptquartier benutzt worden war, Gefängnis inklusive, wird renoviert. Nicht alle Nachbarn beteiligen sich an den Projekten, viele haben kein Geld, erklärt Jamal. Doch alle könnten davon profitieren.

Der Staat kann nur wenig für uns tun, wenn wir Strom und Wasser erhalten, ist das schon viel.

Terroristen hinterließen Sprengfallen in Schulen

Geduldig nehmen die Menschen die Mühen des Alltags auf sich. Sie warten darauf, dass die Bäckereien eröffnen, die Ärzte zurückkehren und der Strom wieder eingeschaltet wird. Die neue Stromtrasse zwischen Homs und Aleppo wurde in einer Rekordzeit von sechs Monaten errichtet, wartet jedoch noch auf die offizielle Inbetriebnahme. Im Zentrum von Aleppo sorgen Solaranlagen für erleuchtete Parks und Straßenkreuzungen. Der Rest der Stadt liegt nach Sonnenuntergang weitgehend im Dunkel.

Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/56399-aleppo-atmet-wieder-wie-syrer/

28. August 2017

Bremen 26.9.: Russland, Europa und die USA im geopolitischen Spannungsfeld – Eine neue Ost- und eine neue Westpolitik sind überfällig! – Folker Hellmeyer (Chefanalyst Bremer Landesbank) u. Prof. Rudolf Hickel

Bremen. Am Dienstag, 26. September, veranstalten verschiedene Bremer Gruppen in der Zionsgemeinde, Kornstraße 31, um 19.30 Uhr ein Podiumsgespräch zum Themenkomplex: „Russland, Europa und die USA im geopolitischen Spannungsfeld – Eine neue Ost- und eine neue Westpolitik sind überfällig!“ Die Veranstalter haben zwei Ökonomen, Folker Hellmeyer (Chefanalyst der Bremer Landesbank) und Professor Rudolf Hickel gewinnen können. Die Veranstaltung wird moderiert von Professor Sönke Hundt. Zur Eröffnung spricht Pastor Thomas Lieberum.

Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank, beobachtet die Weltpolitik und analysiert ihre Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Er hat immer wieder öffentlich vor den großen Gefahren einer fortdauernden Konfrontationspolitik gegen Russland und China gewarnt. Als engagierter Kritiker der Finanzmärkte hat Prof. Dr. Rudolf Hickel wiederholt vor den wachsenden Systemrisiken des kapitalistischen Weltwirtschaftssystems gewarnt.

> Download Flyer:

http://www.bremerfriedensforum.de/pdf/Flyer-hellmeyer-hickel-2017.pdf

28. August 2017

Bremen 6. September: Clemens Ronnefeldt. Der Nahostkonflikt in Geschichte und Gegenwart

Bremen. Clemens Ronnefeldt (Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des internationalen Versöhnungsbundes) spricht am Mittwoch, 6. September, um 19 Uhr in der Villa Sponte, Zeitkultur e.V., Osterdeich 59b, in Bremen zum Thema: „Der Nahostkonflikt in Geschichte und Gegenwart“.

Clemens Ronnefeldt hat in den letzten Jahren Iran, Syrien, Libanon, Ägypten, Israel und Palästina bereist, um dort Friedens- und Menschrechtsgruppen zu treffen, diese zu unterstützen und in Deutschland von deren Arbeit zu berichten. Clemens Ronnefeldt wird geschichtliche Hintergründe anhand von Landkarten bis hin zu den aktuellen Friedensverhandlungen beleuchten, und einzelne Friedensorganisation auf israelischer und palästinensischer Seite vorstellen, ebenso einige gemeinsame Projekte beider Konfliktparteien. Seine Nahostreisen der letzten Jahre führten ihn auch in das Dorf Neve Shalom – Wahat al Salam (Oase des Friedens). In Bethlehem konnte er mit Mitarbeitern des Ökumenischen Begleitdienstes des Weltrates der Kirchen sprechen, in Hebron mit Vertretern des Christian Peace Maker Teams, die auf internationaler Ebene von außen kommend durch ihre Menschenrechtsbeobachtungen zu einer Deeskalation vor Ort beizutragen versuchen. Der Referent wird auch Perspektiven für eine Konfliktlösung im Nahostkonflikt aufzeigen, sowie eine Einschätzung der aktuellen Lage vornehmen.

Veranstaltet von: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., Israelisches Komitee gegen Hauszerstörung (ICAHD), AK-Nahost Bremen, Bremer Friedensforum, Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz)

> Download Einladung:

http://www.bremerfriedensforum.de/pdf/EinladungRonnefeldt2.pdf

28. August 2017

„Qualitätsmedien“ bemühen sich stärker denn je, den Bürger von Verschwörungstheorien, Fake-News usw. abzuschirmen.

So identifiziert Google mit verbesserten Algorithmen insbesondere unliebsame Infos und sorgt beim Suchmaschinenranking zunehmend dafür, dass diese dem Imperium missfallenden Meldungen, wenn überhaupt, erst ganz am Schluss der Ergebnisse-Liste erscheinen.

New Google algorithm restricts access to left-wing, progressive web sites:

http://www.wsws.org/en/articles/2017/07/27/goog-j27.html

Wie diesem Text zu entnehmen ist, betrifft die Google-Herabstufung auch „progressive, Antikriegs- und Bürgerrechtsorganisationen“

28. August 2017

Stopp Air Base Ramstein – Hinweise zum Aktionswochenende am 8. und 9. September

  • Friedenscamp vom 3. bis zum 10. September auf einem Gelände bei Kottweiler-Schwanden
  • Abendveranstaltung „Nein zu Drohnen und Atomwaffen – ja zu Frieden und Gerechtigkeit in der Welt“ am 8.9.17, ab 19 Uhr in der Versöhnungskirche Kaiserslautern,mit Ann Wright, Daniele Ganser und Eugen Drewermann
  • Internationaler Kongress zu Militärbasen und ihre geostrategische Bedeutung für weltweite Kriege, am 8. und 9.09.17 in der Versöhnungskirche Kaiserslautern, mit RednerInnen u.a. aus Japan, Süd-Korea, USA und Irland.
  • Kilometerlange bunte und vielfältige gestaltete Protest-Menschenkette vom Bürgerhaus Ramstein-Miesenbach und dem Denkmal für die Opfer der Flugtagkatastrophe bis zur Air Base Ramstein, am 9.09.17, Auftaktkundgebung am Bürgerhaus und am Denkmal um 13 Uhr, Abschlusskundgebung wenige Meter vor der Air Base Ramstein um 15 Uhr
  • Friedensfestival „KünstlerInnen für den Frieden“, am 9.09.17 in der „Kammgarn“ Kaiserslautern, ab 15 Uhr (Einlass 14 Uhr), u. a. mit Leslie Clio, Patrice und Dieter Hallervorden und vielen lokalen Künstlerinnen und Künstlern

Eine Übersicht der Aktionen und detaillierte Informationen für die gesamten Aktionen befinden sich auf der Webseite: http://www.ramstein-kampagne.eu/2017/07/aktionswoche-programm/

28. August 2017

26 Jahre Unabhängigkeit: Der Weg der Ukraine in den Abgrund (sputniknews)

Dieser Text ist eine gekürzte Übersetzung des Kommentars von Rostislaw Ischtschenko „Der Unabhängigkeitstag der Ukraine: 26 Jahre auf dem Weg in den Abgrund“.

Vor 26 Jahren war die Ukraine die wohl reichste unter allen ehemaligen Sowjetrepubliken. Unter anderem waren auf ihrem Territorium etwa 40 Prozent der ganzen schweren Industrie und 60 Prozent aller sowjetischen Rüstungsbetriebe konzentriert. Wie wurde es dann möglich, dass das Land seitdem den Weg zur totalen Verarmung gegangen ist?

weiter
https://de.sputniknews.com/politik/20170828317198618-ukraine-unabhaengigkeit-abgrund/

28. August 2017

Berlin „schuldet“ dem griechischen Staat noch etwa 108 Milliarden Euro

Nach der Besetzung Griechenland während des 2. Weltkriegs hinterliess Nazideutschland eine völlig zerstörte Infrastruktur

Im Januar 2013 wurde bekannt, dass eine Arbeitsgruppe des griechischen Finanzministeriums damit beauftragt wurde, den Schaden der deutschen Besatzung für Griechenland zu berechnen. Die Experten der Arbeitsgruppe kamen darin überein, dass trotz der bereits getätigten Kompensationen Berlin dem griechischen Staat noch etwa 108 Milliarden Euro „schuldet“. Die Hälfte dieser „Schulden“ entfalle auf einen Kredit von umgerechnet 54 Milliarden Euro von der griechischen Nationalbank an das Dritte Reich.

Im März 2015 hat der griechische Justizminister, Nikos Paraskevopoulos, im Kabinett Tsipras erklärt, er könne die Entscheidung des Verfassungsgerichtes von 2000 unterschreiben, die Kompensationszahlungen an die Nachkommen von 218 Opfern des NS-Regimes fordere. Dies würde Athen erlauben, den deutschen Besitz an griechischem Boden im selben Wert wegen „Zahlungsversäumnis“ zu beschlagnahmen. Alle Zahlungen, die zuvor von Deutschland geleistet worden seien, wären dann als eine Art „Vorabzahlung“ betrachtet worden. Dies würde implizieren, dass Deutschland nun den Rest „nachzahlen“ müsste.

Die Bundesregierung entgegnete auf diesen Vorstoß, dass alle Fragen um die deutsche Schuld bei den Griechen im Jahr 1990 sowohl politisch als auch rechtlich geschlossen wurden. Damals wurden zwischen den beiden deutschen Staaten sowie Vertretern der USA, Großbritanniens, Frankreichs sowie der Sowjetunion der sogenannte „Zwei plus vier-Vertrag“ unterzeichnet. Dieser regelte unter anderem, dass alle Fragen um die deutsche Schuld beglichen wurden. Griechenland nahm an der Unterzeichnung nicht teil und hebt genau dies nun hervor.

28. August 2017

Afghanistan and the CIA Heroin Ratline – by Pepe Escobar (Sputniknews)

The Persian Gulf harbors an array of extremely compromising secrets. Near the top is the Afghan heroin ratline – with the United Arab Emirates (UAE) positioned as the golden node of a transnational, trillion dollar heroin money laundering operation.

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https://sputniknews.com/columnists/201708251056794770-afghanistan-cia-heroin-ratline/

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