Archive for August 30th, 2017

30. August 2017

Syrien: Putin zu Israels Drohung, Assad zu bombardieren: „Viel Glück!“

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/56533-syrien-putin-zu-israels-drohung-assad-bombardieren-viel-glueck/

30.08.2017

Israels Versuche, die USA und Russland zu einer klaren Haltung gegen den wachsenden iranischen Einfluss in Syrien zu bewegen, sind offenbar fehlgeschlagen. Auf die Drohung Tel Avivs, notfalls den Amtssitz des syrischen Präsidenten zu bombardieren, soll Putin lediglich erwidert haben: „Viel Glück!“

Israelische Vertreter hatten in den letzten Wochen verstärkt vor dem wachsenden iranischen Einfluss in Syrien gewarnt und angekündigt, diese Entwicklung nicht weiter hinzunehmen. Die aus Israels Sicht bedrohliche Entwicklung in seinem Nachbarland war Gegenstand der Gesprächezwischen Benjamin Netanjahu und Waldimir Putin vergangene Woche.

Dabei habe die Delegation des israelischen Ministerpräsidenten dem russischen Präsidenten damit gedroht, den Palast des von Moskau unterstützten syrischen Präsidenten zu bombardieren. Das berichtete am Montag die Jerusalem Post. Sollte sich der Iran nicht aus Syrien zurückziehen, könnte das nicht nur einen Angriff auf den Amtssitz von Baschar al-Assad zur Folge haben. Laut der Zeitung sei auch die Drohung ausgesprochen worden, das von den USA und Russland ausgehandelte Waffenstillstandsabkommen für Südwest-Syrien scheitern zu lassen.

Dieselbe Botschaft habe die hochrangige israelische Delegation im Gepäck gehabt, als sie sich eine Woche zuvor in Washington mit dem Nationalen Sicherheitsberater der USA, Herbert Raymond McMaster, traf.

Sowohl Washington als auch Moskau haben sich bisher nicht offiziell zum Verlauf der Gespräche geäußert. Allerdings deuten Stellungnahmen von Regierungsvertretern darauf hin, dass die Versuche Israels, Unterstützung für seinen anti-iranischen Vorstoß zu erhalten, in beiden Fällen von bescheidenem Erfolg gekrönt war.

So hatte die  Sprecherin des US-Außenministeriums erklärt, dass die in Syrien aktiven US-Truppen sich allein auf den Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) konzentrieren und das Land nach einem Sieg über die Terrormiliz wieder verlassen würden. Ebenso beteuerte die US-geführte Anti-IS-Koalition, nur Operationen zu unterstützen, die sich gegen den IS richten.

Nach dem Treffen zwischen Netanjahu und Putin hatte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja gesagt, der Iran spiele in Moskaus Augen eine konstruktive Rolle in Syrien. Israel befürchtet, dass das persische Land das Machtvakuum ausfüllen könnte, das der IS nach seiner Niederlage hinterlässt.

Israel beißt bei Trump auf Granit

Der US-Journalist Robert Parry, der einst den Iran-Contra-Skandal mit aufdeckte, kommt zu dem Schluss, dass Israels Initiative keine Früchte trug. Unter Bezug auf eine Regierungsquelle schreibt Parry:

„Mir wurde mitgeteilt, dass Präsident Donald Trump den häufigen Forderungen und Drohungen Netanjahus überdrüssig ist und einen israelischen Angriff, der sich gegen die iranische Präsenz in Syrien richtet, rundweg abgelehnt hat. Trump wischte Tel Avivs Alarmrufe mit dem Hinweis beiseite, Netanjahu habe mit seiner Unterstützung der Rebellen in Syrien den Iran und die Hisbollah in den Konflikt hineingezogen und so Israel selbst in die gegenwärtige Bredouille gebracht.“

Nach Ansicht von Parry habe Trump endlich damit begonnen, sein Wahlkampfversprechen umzusetzen und in der Außenpolitik von „dem neokonservativen Ansatz endloser Kriege und einer stetig wachsenden Liste von Feinden“ abzukehren. Dieser Wandel habe sich weitgehend hinter den Kulissen vollzogen und wurde überdeckt von Trumps kriegerischer Rhetorik.

„Die wohl wichtigste außenpolitische Entscheidung von Trump war die Einstellung des verdeckten CIA-Programms zur Unterstützung der Rebellen in Syrien und seine Zusammenarbeit mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, die Waffenstillstandszonen in Syrien auszuweiten.“

Mit diesen Aktionen habe Trump zu einer deutlichen Verringerung des Blutvergießens in Syrien beigetragen.

Putin zeigt sich von Israels Drohungen unbeeindruckt

Auch im Fall Russlands sei es laut der Haaretz sehr unwahrscheinlich, dass Putin gegenüber Netanjahu Zugeständnisse gemacht habe, die iranische Präsenz in Syrien zu beenden oder auch nur einzuschränken. Selbst wenn er wollte, könnte Putin eine solche Zusage nicht machen, so die israelische Zeitung.

„Russland und der Iran haben kein Verhältnis zueinander wie die USA und Israel, bei dem die Vereinigten Staaten die Rolle eines Schutzpatrons einnehmen. Die russische Supermacht und der Iran als Aspirant einer Regionalmacht kooperieren in Syrien aus Notwendigkeit miteinander, nicht aus Liebe. Der Unterschied bei ihren strategischen Zielen – ganz zu schweigen von ihren Ideologien – ist gewaltig.“

Russland wolle eine diplomatische Lösung, durch die es Syrien auch nach Abzug seiner Truppen aus der Ferne beeinflussen kann. Iran versuche stattdessen, mit der Präsenz seiner Truppen in Syrien seiner Umzingelung im Nahen Osten zu entkommen.

„Aber das bedeutet nicht, dass Teheran Syrien als Ausgangsbasis für Raketenangriffe auf Israel betrachtet. Iran strebt nach globaler Legitimität, und dieses Anliegen kann nicht mit einem direkten Angriff auf einen anderen Staat in Einklang gebracht werden.“

Israel solle sich deshalb mit der militärischen iranischen Präsenz in Syrien arrangieren, empfiehlt die Haaretz. Die Alternative wäre ein militärischer Alleingang Tel Avivs, mit dem israelische Regierungsvertreter gegenüber Putin gedroht hatten. Laut Parry habe der russische Präsident auf die Ankündigung, notfalls Assads Präsidentensitz zu bombardieren, lediglich erwidert: „Viel Glück!“

Putins sarkastischer Kommentar habe Netanjahu völlig aus dem Konzept gebracht, so Parry, der sich auf eine Quelle bezieht, die mit dem Treffen vertraut ist.

Advertisements
30. August 2017

„Die Rettung der Krim“: Wie der Kreml den Status quo im Schwarzen Meer schützt – Buch (Sputniknews)

 

Die Nato hat geplant, die Krim als Stützpunkt im Schwarzen Meer zu übernehmen. „Ab Ende Mai 2014 sollte die Halbinsel eine zentrale Operationsbasis des westlichen Militärbündnisses werden“, schreiben Ralf Rudolph und Uwe Markus zu Beginn ihres neuen Buches. Und: Russlands Eingreifen hat dies verhindert durch „Die Rettung der Krim“, so der Titel.

Wäre Russland tatenlos geblieben, hätte die Nato mit einem Stützpunkt auf der Krim das Schwarze Meer beherrscht, erklärte Koautor Markus im Sputnik-Interview. Damit wäre das Kräfteverhältnis in der Region völlig verändert worden. „Ein Nato-Stützpunkt auf der Krim hätte gefährlich nahe an der russischen Grenze gelegen.“ Russland hätte sich an seiner Grenze im Asowschen Meer ebenso wie im Schwarzen Meer nicht mehr frei bewegen können und keinen freien Zugang zum Mittelmeer gehabt. Auf den Nato-Schiffen wären auch Nuklearwaffen stationiert worden, so der Autor. Er machte auf damalige Planungen aufmerksam, die Meerenge von Kertsch durch die Nato zu blockieren.

Deshalb habe Russlands Führung bereits im Februar 2014 „die sicherheitspolitische Reißleine“ gezogen, nachdem in Kiew eine neue Regierung per Staatsstreich an die Macht kam, schreiben Rudolph und Markus. In ihrem Buch fügen sie Informationen zu den Ereignissen, deren Hintergründe und Folgen zusammen, die in den westlichen Mainstream-Medien verschwiegen werden, so auch die Nato-Planungen, sich auf der Krim festzusetzen

Hier weiterlesen: https://de.sputniknews.com/politik/20170830317233278-die-rettung-der-krim-wie-kreml-den-status-quo-im-schwarzen-meer-schuetzt-buch/

30. August 2017

Chef von US-Spezialeinheiten: Russen haben Recht, unsere Präsenz in Syrien ist völkerrechtswidrig (RT Deutsch)

https://deutsch.rt.com/international/56507-chef-von-us-spezialeinheiten-russen-haben-recht-usa-illegal-in-syrien/

30.08.2017

Raymond Thomas, Leiter des Kommandos für Spezialoperationen der Vereinigten Staaten, hat auf einer Fachkonferenz des Aspen Security Forums eingeräumt, dass die US-Spezialeinheiten in Syrien ohne völkerrechtliche Basis agieren und Russland jedes Recht hat, die US-Präsenz in diesem „souveränen Land“ zu hinterfragen.

Ein Journalist der Washington Post fragte Thomas bei einem Panel des Aspen Security Forum zur weltweiten Rolle von US-Spezialeinheiten, ob US-Kräfte in Syrien verbleiben werden, nachdem der IS dort besiegt sei, etwa um kurdische Kräfte in Nordsyrien zu unterstützen.

Darauf erwiderte der Leiter des Kommandos für Spezialoperationen der Vereinigten Staaten:

„Das ist eine schwierige Frage. Wir operieren in der souveränen Arabischen Republik Syrien. Die Russen als ihre Unterstützer, haben bereits die Türken aus Syrien ausgeladen. Wir sind kurz davor, dass die Russen uns fragen: ‚Und warum seid Ihr noch in Syrien?‘
Es wird schwer für uns in Hinblick auf das Völkerrecht, ich spreche jetzt insbesondere die Anwälte hier im Raum an, länger in Syrien zu bleiben. Wir sind dort lediglich auf der Basis unseres Anti-Terror-Mandats. Wir hatten alles Recht dort hin zu gehen. Aber wenn die Russen die Völkerrechtskarte spielen, dann sind wir in einer Situation, in der wir dort bleiben wollen, aber keine rechtliche Möglichkeit haben, dies zu tun.“

Kurz zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow am 25. August die US-amerikanische Präsenz in Syrien als „illegitim“ bezeichnet und CIA-Direktor Mike Pompeo die „Ausübung von Doppelstandards“ vorgeworfen. Pompeo hatte in scharfen Worten die Anwesenheit russischer Streitkräfte in Syrien kritisiert.

In diesem Zusammenhang zitierte Lawrow auch zahlreiche Medienberichte, die übereinstimmend von zehn US-Basen allein in Syrien sprechen und verwies zudem auf die „Hunderten Militärbasen der Vereinigten Staaten in der ganzen Welt“.

Der syrische Präsident Bashar al-Assad bezeichnete in diesem Kontext alle ausländischen Truppen die uneingeladen in Syrien agieren als „Invasoren“, die lediglich den Konflikt verlängern würden. Russland hätte er hingegen offiziell eingeladen, an den gemeinsamen Anti-Terror-Operationen in seinem Land teilzunehmen.

Zum Video (in englischer Sprache) siehe im Artikel: Frage des Washington Post-Reporters und Antwort von Thomas ab Minute 51:65:
https://deutsch.rt.com/international/56507-chef-von-us-spezialeinheiten-russen-haben-recht-usa-illegal-in-syrien/

30. August 2017

Koreakonflikt – Wer bedroht eigentlich wen? Die Faktenlage

„Nordkorea droht den USA mit Atomangriff“,
das waren in den letzten Wochen die Schlagzeilen in fast allen Medien von der FAZ, über DIE ZEIT,  DIE WELT, FOCUS, die BILD-Zeitung bis zum ZDF. Dabei werden die Fakten bewusst verdreht.
Natürlich wird in den Medien auch über Äußerungen Donald Trumps berichtet, sie werden aber als Reaktion auf die angeblichen Atomkriegsdrohungen Nordkoreas dargestellt.  Auch in der Friedensbewegung wird dazu bisher nur unzureichend  Stellung genommen.

Wer bedroht eigentlich wen? Die Fakten: 
Anlass zur Kritik am Regime in Pjöngjang gibt es natürlich genug. Eine Bedrohung des Weltfriedens  oder der Sicherheit anderer Staaten ist Nordkorea jedoch nicht. Ich will das hier nicht ausführen.

Das Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus hat zur Eskalation im Konflikt mit Nordkorea eine ausführliche Stellungnahme verfasst.

weiter hier:

http://bit.ly/2wixstb

30. August 2017

Syria pictures – Art against War Exhibition with works by Ursula Behr – Sept., 1, 2017 at 7 pm – Coop Anti-War Cafe Berlin

Exhibition with works by Ursula Behr
Syria pictures – Art against War

Ursula Behr was born in Fulda in 1960 and lives in Berlin.

On September 1, 2017, a new exhibition of works by Ursula Behr will take place in Berlin. Images from Syria, portraits of tortured Syrian government soldiers momements before their death, pictures of the liberation of Palmyra, images of a criminal, violent and a war of lies. The exhibition is a confrontation with war and death.
Ursula Behr about her art: „… For me, paintings need to make a statement, interfere in what is often intolerable.“ I prefer critical and political art to the fine arts, I bother where most artists are silent. . “

Since 1957, the first day in September has been celebrated as an anti-war day, on the anniversary of the invasion of Poland by the German fascist army, and the beginning of the Second World War on 1 September 1939.

Today, 78 years later, the paintings by Ursula Behr express the cruel suffering and endless sadness in a war against the country of Syria, a war against the people of Syria. A war that has been raging since 2011 and has now lasted even longer than the Second World War, in which 60 million people died, almost 30 million citizens of the former Soviet Union.

More than 400,000 people have died in Syria. There are 11 million Syrians who are refugees, many parts of the country are destroyed. Only the material losses of the war are estimated by the World Bank at well over 200 billion US dollars.

After the German government initially maintained relations with Damascus in Syria in 2011 when unrest first broke out, Germany cut off diplomatic relations with Syria in 2012, and from that time on it became part of the group of so-called „Friends of Syria“, who were calling for the toppling of the government in Damascus. In 2013, at a conference in Qatar, it was decided to supply weapons to the Syrian „opposition“ in breach of international law. The members of the „Friends of Syria“ now demanded a foreign military intervention.

The Berlin-based „Science and Policy“ Foundation, together with Syrian anti-Assad groups prepared a program for the reconstruction of the Syrian economy. In order to achieve the desired „regime change“, comprehensive economic and financial initiatives were introduced at the EU level since 2011. Syrian foreign assets were „frozen“, imports and exports were banned, and the syrian economy increasingly collapsed. The sanctions have since been extended and tightened every year and are only valid for those areas under the control of the government. Syrian church representatives, trade unions and aid organizations have been calling for the lifting of sanctions for years.
For years now, the german army has also been involved in the conflict, with air defense missiles based in Turkey, tornado fighters, AWACS surveillance aircraft and tankers for the US-led military campaign against the IS.

German leading media reported completely one-sidedly about the conflict in Syria. The Syrian government, President Assad and the Syrian army are almost exclusively represented as representatives of a criminal regime. Since the intervention of Russia on the basis of a request for help by the Syrian government, the security situation in the country has improved considerably, but the German press can now call out the Russian president for supporting the terror regime in Damascus.

The war against Syria should therefore be seen in the context of the ongoing conflict with Russia. In Ukraine, a coup by right-wing forces was supported by the West, which led to a brutal war against the Russian-speaking minority in their own country, and NATO soldiers are now setting up bases on the Russian border. In Syria, extremists are being supported in a proxy war to overthrow the government in Damascus. In a relentless information war, the perpetrators have become victims and the victims became perpetrators. Western media and governments expose the perpetrators exclusively as the regimes in Damascus and Moscow.

The exhibition starts on Friday, September 1, 2017 at 7 pm.

http://www.coopcafeberlin.de/ex/syrienbilder/

 

30. August 2017

Syrian War Report – August 29, 2017: ISIS Defense Collapses In Uqayribat Pocket

30. August 2017

Hitlers Uran ermöglichte Hiroshima / sowjetische Atombombe verhinderte heißen Krieg

https://de.sputniknews.com/kultur/20170712316567491-ohne-hitlers-uran-kein-hiroshima/ 12.07.2017

Ohne Hitlers Uran hätte es kein Hiroshima gegeben

Die US-Amerikaner haben in ihrer Hiroshima-Bombe angereichertes Uran verwendet, das von den Nazis auf Hitlers Befehl hergestellt worden war. Diese Erkenntnis präsentiert der Publizist Carter Hydrick in seinem neuen Buch, wie die Zeitung „The Daily Mail“ berichtet.

Eine Woche nach der Kapitulation der Nazis, am 15. Mai 1945, machten die USA einen Fang, der die Weltgeschichte verändern sollte, wie Hydrick in seinem Buch „Die kritische Masse“ schreibt. Die US-Amerikaner fingen das deutsche U-Boot 234 ab. An Bord befanden sich der Nazi-General Ulrich Kessler, vier deutsche und zwei japanische Marineingenieure sowie eine Ladung angereicherten Urans. Hitler plante dieses Material für seine eigene Atombombe zu verwenden, wie Hydricks laut der Zeitung schreibt.

Nachdem die US-Amerikaner das spaltbare Material sichergestellt hatten, wurde ihnen befohlen, das Uran in goldenen Zylindern zu versiegeln und die U-Boot-Besatzung vor möglichen Pressekontakten abzuschirmen. Dies schreibt Hydricks laut der Zeitung unter Berufung auf  nicht genannte Unterlagen aus dem Archiv der US-Marine.

Ein Mitarbeiter des Manhattan-Projekts habe das Nazi-Uran an das Los Alamos National Laboratory übergeben – jenes Forschungslabor, das die erste US-Atombombe entwickelte. Den US-Forschern habe nämlich akut radioaktives Rohmaterial gefehlt, um die Entwicklung voranzutreiben, schreibt der Publizist. Die erste US-Atombombe „Little Boy“ wurde am 6. August 1945 auf Hiroshima abgeworfen.

 

https://de.sputniknews.com/politik/20170829317226736-wie-die-atombombe-das-schicksal-der-sowjetunion-und-der-welt-veraenderte/29.08.2017

Wie die Atombombe das Schicksal der Sowjetunion und der Welt veränderte

Am 29. August 1949 testete die Sowjetunion auf dem Übungsgelände in Semipalatinsk ihre erste Atomwaffe – der Test verlief erfolgreich. Die USA hatten bis dahin schon zwei Mal ihre neuen Waffen auf dem Territorium von Japan „getestet“ und nicht die Absicht, damit Schluss zu machen.

Ein halbes Jahr nach dem Abwurf der zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, am 5. März 1946, trat der britische Premier Winston Churchill mit seiner allgemein bekannten Rede in Fulton auf, wobei er im Grunde den Kalten Krieg erklärte. Washington vermutete, die Sowjetunion würde ihre Atomwaffen bestenfalls 1955 entwickeln. Die Amerikaner und ihre Verbündeten dachten, ein „heißer“ Krieg könnte Ende 1949 beginnen. Der erste Atomtest in Semipalatinsk bedeutete aber, dass die USA kein Monopolist in Sachen Atomwaffen waren, und garantierte der UdSSR gleichzeitig viele friedliche Jahre.

Hier weiterlesen: https://de.sputniknews.com/politik/20170829317226736-wie-die-atombombe-das-schicksal-der-sowjetunion-und-der-welt-veraenderte/

%d Bloggern gefällt das: