Archive for August 4th, 2019

4. August 2019

„Verantwortung als Europäer wahrnehmen“: Gabriel plädiert für EU-Einsatz im Tankerkonflikt

Der Vorsitzende der Atlantik-Brücke, Sigmar Gabriel, hat sich am Sonntag für ein abgestimmtes europäisches Handeln zum Schutz der Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus ausgesprochen, meldet die Deutsche Presse-Agentur.

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https://sptnkne.ws/8SpH

4. August 2019

#TangofürVenezuela #HändewegvonVenezuela Berlin

4. August 2019

Max Blumenthal verurteilt nach einem Treffen mit Präsident Nicolás Maduro im Miraflores-Palast in Caracas die Regimechange- und Sanktionspolitik der USA gegenüber Venezuela

Der US-Journalist Max Blumenthal spricht nach einem Treffen mit Präsident Nicolás Maduro im Miraflores-Palast in Caracas, Venezuela, vor den Medien.

Ich vertrete zusammen mit meinen Kollegen Anya Parampil und Ben Norton eine unabhängige Medienorganisation ohne formelle Beziehung zu dieser Regierung oder einer anderen Regierung.

Wir sind hier, weil unsere Regierung und die Leitmedien, die als Arm der US-Außenpolitik fungieren, eine gefährliche und katastrophale Sanktionspolitik und des Regimewechsels verfolgen.

Wir haben die Katastrophen gesehen, die diese Politik für Mittelamerika, den Irak, Libyen, Syrien und für so viele Menschen auf der ganzen Welt, in Korea und anderswo verursacht hat. Und wir sind hier, um diese Politik zurückzuweisen.

Wir sind hier als Bürger und auch als Journalisten, um die Blockade zu durchbrechen, die unsere Regierung nicht nur dieser Regierung geschaffen hat, sondern auch den Beziehungen zwischen dem US-amerikanischen Volk und dem venezolanischen Volk, die durch die Bolivarische Revolution eine neue Gesellschaft aufbauen wollen.

Aus demselben Grund haben wir uns an einem Botschaftsschutzkollektiv beteiligt, um nicht nur die venezolanische Botschaft zu verteidigen, sondern auch die Grundsätze des Völkerrechts und die grundlegenden Wahrheiten dieser Politik des Regimewechsels zu verteidigen.

Wir haben absolut keine Angst vor Angriffen in den Medien oder von unserer eigenen Regierung, weil wir beschlossen haben, dass die Menschen in Venezuela, die unter Belagerung leiden, Beziehungen zu den Menschen in den USA haben und dass wir zuhören und ein offenes Ohr für sie haben sollten und für einen gemeinsamen Dialog.

Wir haben keine Angst vor Einschüchterung. Und wie Sie gesehen haben, gab es innerhalb und außerhalb der Botschaft keinerlei Angst vor Angriffen oder Andeutungen.

Deshalb ist es unsere Aufgabe, weil sich unsere Regierung, einschließlich vieler selbsternannter Progressiver, weigert, sich in den Dialog mit dieser Regierung zu setzen, und weil sich unsere Medien weigern, in die Barrios zu gehen und sich mit den Campesinos zu treffen, die unter Sanktionen leiden.

Wir sind im Geiste des Friedens und der Diplomatie hierher gekommen, und wir werden in unser Land zurückkehren, um die Wahrheit über die vernichtenden Auswirkungen der Sanktionen, aber auch über die Erfolge dieser Revolution zu verbreiten.

Weil es in unserem Land Millionen Menschen gibt – wie Präsident Maduro in unserem Treffen sagte und was er versteht -, leiden Millionen Menschen ohne Zuhause, ohne Hoffnung; Studenten mit Schulden, die sie nicht bezahlen können; Menschen, die sich keine Gesundheitsversorgung leisten können. Auch wir brauchen eine Revolution in unserem Land. Wir müssen eine neue Gesellschaft und neue Medien aufbauen.

Weil wir die Menschen in unserem Land in den Vereinigten Staaten lieben, weil wir unsere Nachbarn und Gemeinschaft lieben und weil wir die Menschen lieben, die wir in diesem Land getroffen haben, und weil wir ein Imperium hassen, das auch unsere Nachbarn und unsere Gemeinschaften missbraucht. Deshalb glauben wir daran, dass der Regimewechsel zu Hause beginnen muss. Vielen Dank.

Max Blumenthal ist preisgekrönter Journalist und Autor mehrerer Bücher, darunter mehrere Bestseller. Er schreibt Printartikel für eine Reihe von Printmedien, und produzierte viele Videoberichte und mehrere Dokumentarfilme, darunter Killing Gaza. Im Jahr 2015 gründete Blumenthal die MedienplattformThe Grayzone, um ein journalistisches Licht auf den Zustand der ewigen US-Kriege und dessen gefährlichen Auswirkungen iim eigenen Land zu werfen.

4. August 2019

Waren die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit?

Rossen Vassilev, ein Dozent für Journalistik an der Ohio State University, weist nach, dass die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit waren.

(s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP08719_050819.pdf )

4. August 2019

Offener Brief von Dr. Volker Wirth, Berlin: Zerreißprobe für Venezuela – 4 Fragen dazu an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags: Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) Thomas Oppermann (SPD) Omid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen) Agnieszka Brugger (Bündnis 90/Die Grünen)

Sehr geehrte Dame und Herren Bundestagsabgeordnete, die sich so intensiv mit dem Wohl des Volkes von Venezuela beschäftigen, erlauben Sie mir bitte vier Fragen:

1.

Die neue Partei des Präsidenten Selenskij in der Ukraine, deren Profil noch ganz unklar ist, hat bei einer Wahlbeteiligung von 49,8 Prozent 43,2 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten (43,2 x 0,498 = 21,5 Prozent), d.h. es hat nur so ziemlich jeder 5. Wahberechtigte diese „Diener des Volkes“ gewählt – aber diese Partei hat nun 60 Prozent aller Sitze (254 von 424) im Parlament (der Werchowna Rada) – finden Sie persönlich das demokratisch?

2.

Finden Sie es demokratisch, dass die KP der Ukraine an der Wahl nicht teilnehmen durfte, der doch 2012 bei weit höherer Wahlbeteiligung „in Friedenszeiten“ jeder 7. Wähler seine Stimme gab? (Klar, da gehörten sowohl die Krim als auch die „Ordlo“ oder „Volksrepubliken Donezk und Lugansk“ noch zur Ukraine…)

3.

Der Präsident Venezuelas wurde im Mai 2018 mit 67,8 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt, aber durch den Boykottaufruf der „Mesa de la Unión Democrática“ – andere oppositionellen Gruppen nahmen an der Wahl teil! – nahmen insgesamt nur 46,0 Prozent der Wahlberechtigten teil, so dass er nur (67,8 x 0,46) 31,2 Prozent aller Wahlberechtigten für sich hatte. – Doch war und ist in Venezuela keine Partei verboten, ob sie nun am Boykott beteiligt war oder nicht.

4.

Welches Land ist somit demokratischer – Venezuela oder die Ukraine? Wo aber schweigt die „internationale Gemeinschaft“ höflich? Und welche Wahl fand sie – d.h. aber nur 51 von 194 Staaten der Erde – so „undemokratisch“, dass man einen nahezu unbekannten Prätendenten gleich eine Woche nach seiner Selbstproklamation als „Interimspräsidenten“ anerkannte? Wer zeigt sich damit als eigentlich unfassbarer Heuchler?
Zusatzfrage: Sehen Sie sich selbst ansonsten als Demokrat/Demokratin, und wenn ja, warum eigentlich?

Mit den besten Wünschen für Ihre Erkenntnisprozesse

Dr. Volker Wirth, Berlin

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