Archive for September, 2015

26. September 2015

Michael Lüders, Wer den Wind sät. Was westliche Politik anrichtet, München, 5. Auflage 2015

Michael Lüders, Islamexperte und häufiger Kommentator in Funk und Fernsehen, geht in seinem Bestseller den Ursachen der desaströsen Folgen westlicher Militärinterventionen im Nahen und Mittleren Osten auf den Grund.

Er beginnt mit dem „Sündenfall“ der CIA und des britischen Geheimdienstes von 1953 im Iran: Der „Kampagne zur Installierung einer pro-westlichen Regierung im Iran“ – so der Titel des erst seit 2013 freigegebenen Dokumentes der CIA von 1953 zum Sturz der demokratisch gewählten Regierung Irans und ihres Premierministers Mohammed Mossadegh. „Ohne Putsch 1953 keine Islamische Revolution 1979 – diese Einsicht fällt der amerikanischen Politik noch immer schwer“, schreibt Lüders auf S. 21.

Zum Thema „Afghanistan“ zitiert Michael Lüders aus einem Interview der französischen Zeitschrift „Le Nouvel Observateur“ vom Januar 1988 mit Zbigniew Brezinski, ehemaliger nationaler Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter und nach wie vor politisch höchst aktiv. Lüders zitiert – vor dem Hintergrund der aktuellen IS-Gefahren sowie der Kriege in Irak und Syrien – einen brisanten Interview-Abschnitt:

„Der frühere CIA-Direktor Robert Gates schreibt in seinen Memoiren, dass die amerikanischen Geheimdienste den afghanischen Mudschahedin schon ein halbes Jahr vor der sowjetischen Invasion Hilfe zu leisten begannen. Sie als damaliger Sicherheitsberater waren daran beteiligt,
nicht wahr?

Brezinski: Ja. Die offizielle Version lautet, dass die CIA-Hilfe für die Mudschahedin im Laufe des Jahres 1980 einsetzte, also nach dem sowjetischen Einmarsch am 24. Dezember 1979. Die Wirklichkeit aber, das wurde bisher geheim gehalten, sah anders aus. Am 3. Juli 1979 hat Präsident Carter die erste Direktive unterschrieben, um den Gegnern des pro-sowjetischen Regimes in Kabul still und leise Hilfe zu leisten. Am selben Tag noch habe ich dem Präsidenten geschrieben. Ich habe ihm erklärt, dass diese Hilfe meiner Meinung nach eine sowjetische Militärintervention herbeiführen würde. (…)

Haben Sie selbst die Absicht verfolgt, dass die Sowjets einen Krieg beginnen und nach Mitteln und Wegen gesucht, das zu provozieren?

Nicht ganz. Wir haben die Russen nicht gedrängt zu intervenieren, aber wir haben wissentlich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es dazu kommen würde.

Als die Sowjets ihre Intervention mit der Absicht begründeten, dass sie das geheime Engagement der USA in Afghanistan bekämpfen wollten, hat ihnen niemand geglaubt. Dennoch war die Behauptung nicht ganz falsch. Bereuen Sie heute nichts?

Was denn bereuen? Die geheime Operation war eine ausgezeichnete Idee. Das Ergebnis war, dass die Russen in die afghanische Falle gelaufen sind, und Sie verlangen von mir, dass ich das bereue? An dem Tag, an dem die Sowjets offiziell die Grenze überschritten hatten, schrieb ich
Präsident Carter: Jetzt haben wir die Gelegenheit, der UdSSR ihren Vietnamkrieg zu verpassen. Und tatsächlich, fast zehn Jahre lang war Moskau gezwungen, einen Krieg zu führen, der die Möglichkeiten der Regierung bei Weitem überstieg. Das wiederum bewirkte eine allgemeine
Demoralisierung und schließlich den Zusammenbruch des Sowjetreiches.

Und Sie bereuen nicht, den islamischen Fundamentalismus unterstützt zu haben, in dem Sie künftige Terroristen mit Waffen und Knowhow versorgten?

Was ist für die Weltgeschichte von größerer Bedeutung? Die Taliban oder der Zusammenbruch des Sowjetreiches? Einige fanatisierte Muslime oder die Befreiung Zentraleuropas und das Ende des Kalten Krieges?“ (S. 24-26).

Würden die gleichen Fragen dem noch lebenden Zbigniew Brezinski heute gestellt – wie würde er heute darauf antworten?

Michael Lüders zeigt die aktuelle Fortsetzung dieser Politik mit einem Zitat aus der „New York Times“ vom 24.3.2013 auf: „Mit Hilfe der CIA haben arabische Regierungen und die Türkei ihre militärische Unterstützung für oppositionelle Kämpfer in Syrien erheblich ausgeweitet“ (S. 76).

Auf S. 103 lässt der Autor den ehemaligen CIA-Mitarbeiter Graham Fuller zu Wort kommen:

„Die USA hatten nicht die Absicht, den Islamischen Staat zu erschaffen. Aber deren zerstörerische Interventionen im Nahen Osten und der Krieg im Irak waren die beiden entscheidenden Geburtshelfer des IS“.  Lüders fährt fort: „Dessen militärische Führung besteht
wesentlich aus der alten Saddam-Generalität, die vor allem mit Amerikanern und Briten noch eine Rechnung offen hat. Ihr Ansinnen ist schlicht, aber offenbar nicht schlicht genug, um nicht doch möglicherweise den gewünschten Effekt zu erzielen. Sie will Amerikaner und Europäer zu einer Bodenoffensive verleiten. Wohl wissend, dass diese einen solchen Krieg nicht gewinnen könnten – siehe Afghanistan, siehe Irak in den Jahren der Besatzung – und sich auf politischen
Treibsand begeben würden. Das erklärt die provokanten Enthauptungen britischer und amerikanischer Geiseln, die größte Empörung auslösten und den innenpolitischen Druck besonders auf Präsident Obama verstärkten, endlich ‚etwas zu tun‘. Vorstellbar auch, dass der IS durch Terroranschläge in Europa eine westliche Intervention mit Bodentruppen zu provozieren sucht. Für den ‚Islamischen Staat‘ wäre sie eine willkommene Gelegenheit. ‚Kalif Ibrahim‘ würde sich als moderner Saladin inszenieren, der den Kreuzfahrern die Stirn bietet,
er würde zum globalen Dschihad gegen die Ungläubigen aufrufen. Eine riskante Strategie, denn der IS würde ebenfalls einen hohen Preis bezahlen – doch nicht besiegt werden zu können ist für eine Guerillaarmee bereits der halbe Sieg. Nicht zuletzt mit Blick auf die Emotionen, die eine weitere großangelegte Militärintervention in einem islamischen Land unter Muslimen weltweit auslösen würde“ (S. 103).

Michael Lüders zieht folgende Schlussfolgerungen:

„Westliche Politik begeht einen großen Fehler, indem sie den Wahhabismus gewähren lässt, die Muslimbrüder hingegeben als Bedrohung sieht. Richtig wäre es andersherum. Der zweite große Fehler besteht in der irrigen Annahme, eine ’sunnitische Koalition‘ der Golfstaaten und der Türkei wäre in der Lage, den ‚Islamischen Staat‘ zu besiegen. Das kann nicht gelingen, weil die Golfmonarchien jenseits ihrer Klientel über keinerlei Glaubwürdigkeit verfügen und nicht allein unter radikalen, sondern auch unter vielen gemäßigten Sunniten Abscheu erregen“ (S. 132).

Lüders schreibt: „Um den ‚Islamischen Staat‘ wirksam entgegen zu treten, nämlich mit lokalen Bodentruppen, braucht es die syrische Armee, die längst wie eine Miliz agiert. Sie allein ist in der Lage, dessen Guerillaverbände zu bekämpfen. Dafür müssten westliche Regierungen über ihren Schatten springen und ihre Differenzen mit dem Assad-Regime beilegen oder
wenigstens doch vertagen“.

In seinem Abschlusskapitel „Die neue Weltunordnung: Ein Ausblick“ schreibt Michael Lüders: „Die USA und mit ihnen die Europäer verfolgen zwei grundlegende Interessen: ihre Versorgung mit Energie, mit Erdöl und Erdgas, einschließlich der Sicherung der Transportrouten, und die
Sicherheit Israels, wobei Sicherheit fortgesetzte Herrschaft über die Palästinenser meint“ (S. 168). Seiner Wahrnehmung nach ist durch eine neue globale „Multipolarität“ eine „Unübersichtlichkeit“ entstanden: „Diese neue Unübersichtlichkeit verlangt nach Diplomatie,
Interkulturalität und Pragmatismus. Nichts deutet darauf hin, dass die Regierungen und Meinungsmacher in westlichen Staaten die Zeichen der Zeit verstanden hätten“ (S. 171).

Michael Lüders beendet sein Buch mit einem flammenden Appell:
„Verlassen wir uns nicht auf Politiker oder Publizisten, die in ihrem Provinzialismus längst erstarrt sind. Übernehmen wir selbst Verantwortung, im Bewusstsein unserer Privilegien. Lernen wir Demut und Bescheidenheit, bei allem Stolz auf unsere eigene Kultur. Je eher wir begreifen, dass Millionen Menschen allein im Nahen und Mittleren Osten einfach nur zu überleben versuchen, umso leichter fällt es auch, ihnen beizustehen. Vor allem jenen, die zu uns kommen, als Flüchtlinge. Helfen wir ihnen, hier Wurzeln zu schlagen, denn sie werden bleiben. Ächten wir Antisemitismus und Islamhass. Zeigen wir Härte denen gegenüber, die unsere Freiheit missbrauchen. Dazu gehören auch und vor allem diejenigen, die Wind säen und Sturm ernten, nicht allein im Orient. Der richtige Ort für sie ist der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag. An dem Tag, an dem dort Anklage gegen die großen Verderber und Schreibtischtäter erhoben wird, oder wenigstens doch gegen einige von ihnen, allen voran George W. Bush, Dick Cheney, Tony Blair, Donald Rumsfeld, hat sich das Wort von der ‚westlichen Wertegemeinschaft‘ tatsächlich mit Leben erfüllt“.

26. September 2015

„Die Todesstrafe ist abgeschafft. Auch die ferngelenkte!“ l nachdenkseiten

von Jens Berger

Das Aktionsbündnis „Stopp Ramstein: Kein Drohnenkrieg!“ ruft für dieses Wochenende zu vielfältigen Aktionen im Umfeld des US-Militärstützpunktes Ramstein in Rheinland-Pfalz auf, dessen Stilllegung sie fordert. Das von dort aus organisierte außergerichtliche Töten „von BürgerInnen anderer Staaten auf deren Territorien (…) (verstößt dabei) nicht nur gegen die Menschenrechts-Charta der UNO und gegen das Völkerrecht, sondern auch – wenn das Verbrechen von deutschem Hoheitsgebiet ausgeht – gegen unser Grundgesetz“, heißt es im zugehörigen bundesweiten Aufruf. Zur Problematik des von Ramstein aus organisierten Drohnen-Mordes sprach Jens Wernicke mit dem Kriminalwissenschaftler Johannes Feest.

Zum Interview: http://www.nachdenkseiten.de/?p=27697#more-27697

26. September 2015

Pressemitteilung: Uranium Film Festival startete bombastisch in Berlin-Pankow

festival
Das Internationale Uranium Film Festival startete vergangenen Donnerstag (24.09.) in Berlin-Pankow bombastisch mit Schirmherr MdB Klaus Mindrup als Eröffnungsredner und „Dem Mann der die Welt rettete“ als Eröffnungsfilm, bei dem kein Auge trocken blieb. „Ein fantastischer Film, perfekt gemacht, mitreissend“, so die Kommentare nach der Vorstellung von „“The Man Who Save The World / Der Mann der die Welt rettete“ des dänischen Regisseurs Peter Anthony über den russischen Oberstleutnant Stanislav Petrov, der die Welt  im September 1983 vor dem Atomkrieg bewahrt hatte.
Highlight am Freitag war der Film „Kernenergie-Lügen / Nuclear Lies“ des indischen Regisseurs Praved Krishnapilla, der zum Festival nach Berlin Pankow anreiste, um bei der Vorstellung seines ausgezeichneten Films dabei zu sein. Sein Dokumentarfilm reist zu den verschiedenen Standorten der Atomindustrie quer durch Indien vom Uranbergbaugebiet bis zu den neuen Atomkraftstandorten und zeigt die furchtbaren Missstände sowie Lügen und Propaganda der Atomlobby. Noch bis Mittwoch, 30.09. läuft das in der Welt einmalige Festival des atomaren Films im Kino der Brotfabrik mit Spiel- und Dokumentarfilmen über Tschernobyl, Fukushima sowie über die Folgen von Uran-Munition und Uranbergbau. Das Foto zeigt Regisseur Praved Krishnapilla vor dem Festivalkino in Berlin-Pankow.
Festival Programm.
Festival Kontakt:

Ort: KINO BROTFABRIK Caligariplatz 1, 13086 Berlin / www.brotfabrik-berlin.de

(link is external)   /    Kartenreservierung Berlin, Telefon: 030 4714001/2    /   karten@brotfabrik-berlin.de

25. September 2015

Solifest zur Unterstützung der Aktivisten, die im Bundestag mahnten: ÄCHTEN SIE KAMPFDROHNEN – 15.10.2015

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Wie die meisten von Euch ja bereits wissen, hatten vier VertreterInnen der Friko Berlin im Mai 2013 bei einer Debatte des Bundestages über die Anschaffung von Kampfdrohnen auf der Tribüne protestiert. Zwischen zwei Redebeiträgen riefen wir mit erhobenen rot angemalten Händen mehrmals „Ächten Sie die Kampfdrohnen“. Wir wurden des Saales verwiesen und erhielten eine Ordnungsstrafe. Wir müssen jeder 250.- € zahlen. Wir einigten uns untereinander, dass eine von uns, nämlich ich, dagegen klage mit dem Ziel, das Drohnenthema auch im Gerichtssaal zu problematisieren und zu versuchen Öffentlichkeit dafür herzustellen.

Der Gerichtstermin findet am 20. Oktober um 9 Uhr 30 im Amtsgericht Moabit, Raum 3007
statt. Um zu zeigen dass es sich um ein Thema von öffentlichem Interesse handelt, ist es
wichtig, dass viele interessierte Bürger der Verhandlung beiwohnen. Es wäre schön, wenn
viele von Euch teilnehmen könnten.

Mit der gleichen Zielsetzung planen wir fünf Tage davor, am 15. Oktober, 20 Uhr im PallasT,
Pallasstr. 35 Ecke Potsdamer Str., ein Informations- und Solidaritätsfest, aber auch damit
wir die uns auferlegten Bußgelder und Verwaltungskosten nicht allein tragen müssen. Neben
Drohnen-Infos bietet das Programm Musik, Satire, Video-Sequenzen, Versteigerung und ein
hoffentlich wie immer gutes Kaltes Buffet.

Mitwirkende bisher sind: Isabell Neuenfels, Sängerin, Diether Dehm, MdB, Liedermacher,
Michael Letz, Musiker, Dr. Seltsam, Kabarettist, Tobias Pflüger, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE, Lühr Henken, Bundesausschuss Friedensratschlag, Elsa Rassbach, Mitinitiatorin der Drohnenkampagne, Helga Hörning GBM und Drohnen- Kampagne Friko, Eberhardt Schultz, Menschenrechtsanwalt, der den Prozess führt.

Jutta Kausch leitet durch den Abend.

Anti-Drohnen-Protest im Bundestag auf der Zuschauertribüne 25.4.13

25. September 2015

Gefahr im Verzug? – Kolumne Nr. 2 von Oskar Lafontaine – Nachdenkseiten

Gefahr im Verzug? – Kolumne Nr. 2 von Oskar Lafontaine

Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem jüngsten Urteil entschieden: „Bei Gefahr im Verzug ist die Bundesregierung ausnahmsweise berechtigt, den Einsatz (der Bundeswehr im Ausland) vorläufig alleine zu beschließen.“ Dieses Urteil ist vielleicht gut gemeint, wird aber den Schreibtischhelden und Kriegsbefürworter neuen Auftrieb geben. Seit Tagen lesen wir in den Zeitungen, dass wir in Syrien „Frieden stiften“ müssen, indem wir ebenfalls bombardieren. Wie schnell kann eine Bundesregierung auf die Idee kommen, dass in Syrien Gefahr in Verzug ist und wir daher Kampfflugzeuge schicken müssen? Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bei Militäreinsätzen der Bundeswehr hat das Grundgesetz längst hinter sich gelassen. In Artikel 87a des Grundgesetzes heißt es unmissverständlich: „Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.“ Von Beteiligung an den Ölkriegen der USA ist nirgendwo die Rede. Seit Peter Struck 2009 feststellte: „Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt“ und Bundespräsident Gauck die „neue Verantwortung der Deutschen in der Welt“ entdeckt hat, haben die Bellizisten in Deutschland immer stärkeren Zulauf. Schade, dass sich auch die Verfassungsrichter dazu hergegeben haben, den Artikel 87a des Grundgesetzes aufzugeben.

25. September 2015

[news.dkp.de] Stopp Ramstein! Kein Drohnenkrieg!

Kommt alle zu den Veranstaltungen der Kampagne Stopp Ramstein am 25. und 26. September 2015, die mit der Demonstration zur U.S. Air Base Ramstein, die am Freitag, dem 26., um 12 Uhr in Landstuhl beginnt, ihren Höhepunkt finden!
http://news.dkp.suhail.uberspace.de/2015/09/stopp-ramstein-kein-drohnenkrieg/
25. September 2015

[Griechenland-Blog] 38000 Steuerhinterziehungsfälle in Griechenland hängen in der Luft

In Griechenland hängen infolge einer von der vorherigen Regierung verabschiedeten gesetzlichen Regelung rund 38000 Steuerhinterziehungsfälle in der Luft, darunter auch in Zusammenhang mit der sogenannten Lagarde-Liste.
Arbeit der letzten Jahre droht verloren zu gehen. Verlust möglicher Einnahmen in Höhe von 600 Mio. Euro.
http://www.griechenland-blog.gr/2015/09/38000-steuerhinterziehungsfaelle-in-griechenland-haengen-in-der-luft/2135999/

25. September 2015

[NRhZ] »Retourkutschen sind tückisch« – Interview mit Rainer Rupp, der 1983 den Dritten Weltkrieg verhindert haben soll

Der Krieg in Syrien ist eigentlich kein Bürgerkrieg… Das ist kein Bürgerkrieg. Ein amerikanischer Offizier und Dozent an einer US-Kriegsschule sagte treffend: »Das ist ein von außen hereingetragener Krieg.« Der auf weitere Nachbarländer und auch auf Europa übergreifen könnte? Droht real ein Flächenbrand? (…)
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=22057
25. September 2015

[Consortium News] Will US Grasp Putin’s Syria Lifeline?

The neocons’ obsession with “regime change” in Syria is driving another one of Official Washington’s “group thinks” toward rejecting Russia’s offer to help stabilize the war-torn country and stem the destabilizing flood of refugees into Europe, writes Robert Parry.
https://consortiumnews.com/2015/09/22/will-us-grasp-putins-syria-lifeline/
25. September 2015

[Xinhua] Okinawa governor raps Japanese gov`t over U.S. base relocation

Governor of Japan`s southernmost island prefecture of Okinawa Takeshi Onaga on Thursday rapped the Japanese government over the controversial U.S. base relocation issue, criticizing that Okinawan`s democracy and human rights are not guaranteed by the central government.
http://news.xinhuanet.com/english/2015-09/24/c_134656237.htm
25. September 2015

[Hurriyet] Assad may take part in Syria transition, Erdoğan says

Erdogan, who supported armed opposition groups througout the conflict in Syria, now seems to very slightly change the tone.

“Either a transition process without al-Assad, or with al-Assad, is possible. But what is the required is the opposition … Nobody can foresee Syria’s future with al-Assad. It’s not possible to accept a person responsible for killing 300,000 to 350,000 people, a dictator,” Erdoğan said
http://www.hurriyetdailynews.com/assad-may-take-part-in-syria-transition-erdogan-says.aspx?pageID=238&nID=88941&NewsCatID=510
24. September 2015

UNAC – The Refugee Crisis: Made in the U.S.A.

http://nepajac.org/refugeecrisis.htm

The main cause of the refugee crisis in Europe is the U.S. wars and sanctions to orchestrate regime change in the Middle East, North Africa and Central Asia.  The horrible images of hundreds of thousands of refugees from Syria, Iraq, Afghanistan and North Africa have inundated the airwaves non-stop.  However, the context of the recent flood of refugees is never discussed.  It is the U.S. and its NATO and Arab state allies that have caused the destruction that has destabilized the region and introduced sectarian divisions in the populations with the aim of dividing and controlling this oil-rich area.  It is also the U.S., its allies and policies that created ISIS and Al-Qaida.  In Syria, for example, this has led to an estimated 125,000 fundamentalist mercenaries from 80 countries with the same goal as the U.S. and its allies: regime change.

The foreign countries that have bombed Syria alone include: the U.S., Canada, Israel, Saudi Arabia, Turkey, Qatar, UAE, Jordan and Bahrain.  The refugee crisis in Europe is being used to bring other U.S. allies into this fight and soon Britain, France and Australia are expected to join the bombing effort. Although the ostensible target is ISIS, the bombs seem to fall mostly on the Kurds and Syrian held areas and infrastructure. Indeed, literally all the nations bombing Syria today have indicated their objective is removing the Assad government.

Besides the wars, the U.S., IMF and World Bank-imposed sanctions and embargoes, along with sabotage, on countries that show any independence or resistance to U.S. demands have led to massive and vital infrastructure destruction and the impoverishment of millions in the region.  The result of these policies has been hundreds of thousands of deaths and millions of refugees.

Although we now see hundreds of thousands entering Europe, the world has turned a blind eye to the millions who have been internally displaced or fled to neighboring countries like Lebanon and Jordan.  Many of the Syrian refugees were first refugees from the U.S. war against Iraq who fled to Syria and now are forced to flee again.  Today, half of Syria’s 23 million population are displaced.

The refugees’ horrendous conditions are exacerbated by the inexcusable cutting of meager food rations and assistance for basic needs due to the lack of funding from wealthy countries and the UN’s Food and Refugee Assistance programs.  These desperate people lacking adequate shelter, food, and medical care move because they have no choice.  Because of fences and racist policies of closing borders, many fall victim to traffickers and desperate and unsafe attempts at illegal entry.  The U.S. government spends trillions of dollars on wars in these regions, but next to nothing to alleviate the suffering of the victims of their onslaughts.  Capital can flow freely between borders while people displaced by the consequences cannot.

The refugee “crisis” in Europe is not one of capacity but of the barriers of racism and xenophobia.  The wealthy countries have the means to humanely absorb the refugees.  Refugees represent a small percentage of the total populations.  (In perspective, 11 million undocumented immigrants in the U.S. are about 3.5% of the population and 13 percent of the U.S. population is foreign born.)  European countries have half this tiny 3.5 percent proportion of immigrants.  Racist fears of people who are non-white or non-Christian fuel the growth of the right, as it does in the U.S. re: refugees from the South fleeing the poverty and violence inflicted by U.S. economic policies.

The U.S. and its allies in Europe and the Middle East created this disaster yet they exempt themselves from accepting any responsibility.  Under international law, these countries are obligated to offer asylum and protection.  We must hold them accountable.  The U.S. announcement that it will accept only 10,000 Syrian refugees over the next year is reprehensible.  Not only must we demand that our government offer asylum and protection to all the refugees who want to come, we must champion the fight for massive reparations to the war-torn countries devastated by imperialist interventions.

Beyond advocating for the humanitarian measures, we condemn U.S. imperialism, NATO, and its Middle East proxies for the criminal wars and interventions that create the necessity for mass migration of millions just to survive.

We demand:

  • Stop the U.S. and allied wars, arms sales, sanctions and threats
  • Open the borders of all countries including the U.S. to the refugees
  • Reparations for the war-torn countries
  • Aid for resettlement for the refugees
  • End the U.S.-led war on Syria – U.S. Out Now!
  • No to racism, Islamophobia, xenophobia and building border walls between nations and peoples

For more in depth article on the refugee crisis from Judy Bello, another UNAC leader, please go here: http://deconstructedglobe.com/wordpress/eu-refugee-crisis/

23. September 2015

Großbritannien: General droht Jeremy Corbyn im Falle eines Wahlsieges mit Putsch

RT Deutsch „Der neue Chef der britischen ‪#‎Labour‬-Partei, Jeremy ‪#‎Corbyn‬, der bei den nächsten Wahlen in fünf Jahren Premierminister werden könnte, verfolgt eine Politik, die stark von den politischen Dogmen des Westens abweicht. Weil er sich gegen die Erneuerung des britischen Nuklearprogramms ausspricht und einen ‪#‎NATO‬-Austritt Großbritanniens ins Spiel bringt, drohte ein namentlich nicht genannter General der britischen Streitkräfte in der Sunday Times Corbyn nun mit einer „Meuterei“, falls dieser Regierungschef wird. Die offenen Putschdrohungen belegen abermals, dass sich die Demokratie in Europa im fortgeschritten Stadiums des Zerfalls befindet.“

http://www.rtdeutsch.com/32562/international/grossbritannien-general-droht-jeremy-corbyn-im-falle-eines-wahlsieges-mit-putsch/

23. September 2015

Berlin Event 9/16/2015 – Ex-CIA analysts Ray McGovern & Elisabeth Murray – World Beyond War

21. September 2015

[news.dkp.de] Beispiel Cizre: Staatsterror und Widerstand in der Türkei

„Wir werden euch alle umbringen“ – Über die Belagerung der kurdischen Stadt Cizre durch den türkischen Staat. Interview mit Tamer Doğan
http://news.dkp.suhail.uberspace.de/2015/09/beispiel-cizre-staatsterror-und-widerstand-in-der-tuerkei/