Archive for Dezember 26th, 2013

26. Dezember 2013

Zapatistisches Manifest – Manu Chao

Zapatistisches Manifest – Manu Chao
http://youtu.be/OB3G-fjnmgU #30c3 #snowden #stopwatchingus #stopwar #antikriegtv

26. Dezember 2013

Felix von Leitner (FEFE) – Snowden-Dokumente Sturm im Wasserglas?

Ist es ein Zufall, dass die CIA bei den Veröffentlichungen der Snowden-Dokumente im Vergleich zur NSA bisher so gut wegkommt? Oder werden wir hier Zeuge eines Grabenkrieges zwischen NSA und CIA? Wieso haben wir noch nichts über die vielen dunklen Ecken der CIA erfahren? Über Folterknäste, über das „Rendition“ genannte systematische Kidnapping von Terrorverdächtigen, über die nächste Version des Computerwurms Stuxnet oder Versuche der Wahlmanipulation, zum Beispiel in Venezuela? Wieso haben wir nichts darüber erfahren, wie der Infrastrukturaufbau in Afrika zu Hause als Entwicklungshilfe verkauft wird, aber am Ende der NSA Fernwartungszugriff auf die Kommunikationsstruktur anderer Länder ermöglicht?

Der größte Themenbereich, der bisher komplett ausgeblendet blieb, sind die Finanzmärkte. Die NSA hat ihre Datensammelwut in diesem Bereich damit begründet, es ginge um ein Frühwarnsystem gegen Finanzkrisen. Wie konnte die Hypothekenkrise dann so weit kommen, dass sie die Weltwirtschaft erschütterte?

Solange nur die bisherige Art von Enthüllungen herauskommt, bleibt die gesamte Affäre ein Sturm im Wasserglas.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/abhoerskandal-snowden-und-die-cia/9250516-2.html

26. Dezember 2013

Felix von Leitner (FEFE) – Snowden Enthüllungen und CIA

Die spannendere Frage lautet aber, welche Snowden-Enthüllungen uns bis jetzt vorenthalten wurden. Er hat sowohl für die NSA als auch die CIA gearbeitet, aber die Enthüllungen betreffen bisher fast nur die NSA. Die rechtfertigt ihre Schnüffelei unter anderem damit, dass sie Zielkoordinaten für Drohnenschläge der CIA bereitstellt. Wieso haben wir denn darüber so wenig aus den Snowden-Unterlagen erfahren?

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/abhoerskandal-snowden-und-die-cia/9250516-2.html

26. Dezember 2013

Edward Snowdens Weihnachtsansprache

Ich habe bereits gewonnen“, sagte Snowden gegenüber der „Washington Post“. Er habe nicht die Gesellschaft ändern wollen, sondern der Gesellschaft eine Chance geben wollen, selbst herauszufinden, ob sie sich ändern wolle.

Orwell habe in seinem Buch „1984“ einst vor den Gefahren dieser Art von Informationen gewarnt, sagte Snowden  Die in „1984“ beschriebenen Überwachungsmethoden seien jedoch nichts im Vergleich zu dem, was heute möglich sei.

„Wir haben alle Sensoren in unseren Taschen, die uns verfolgen, wohin wir auch gehen.“ Die Privatsphäre eines jeden Menschen sei aber wichtig und müsse bewahrt werden.
„Ich versuche nicht, die NSA kaputt zu machen; ich arbeite daran, die NSA zu verbessern“ „Ich arbeite momentan noch immer für die NSA. Sie sind die einzigen, die es nicht bemerken.“ – Es sei auch die Passivität der Geheimdienst-Kontrolleure im US-Kongress und lasche Aufsicht durch das zuständige geheime Gericht gewesen, die ihn dazu gebracht hätten zu handeln. Er habe Kollegen und Vorgesetzte auf die Missstände hingewiesen. 2009 habe er selbst vorgeschlagen, ein Zwei-Mann-System für Administrator-Zugänge einzusetzen. Wäre dies geschehen, hätte er später nicht unbehelligt Zehntausende Dokumente herunterladen können. Die NSA teilte der „Washington Post“ mit, sie habe keine Belege für diese Darstellung Snowdens.
US-Präsident Obama hat Snowdens Enthüllungen vor kurzem als „unnötigen Schaden“ für die Geheimdienstarbeit und die Diplomatie bezeichnet. allerdings hätten die Datensammlung und die Abhöraktionen der NSA hätten das Vertrauen von Amerikanern und ausländischen Partnern erschüttert.
Experten hatten vor kurzem 46 Änderungsvorschläge zur Geheimdienstarbeit erarbeitet, u.a. stärkere Zurückhaltung bei der Überwachung ausländischer Regierungen.

26. Dezember 2013

Irak: Uranmunition – das strahlende Vermächtnis

Im letzten Irak-Krieg verschossen die Alliierten hunderte von Tonnen uranhaltiger Munition. Die panzerbrechende Waffe wirkt noch nach Jahren. Um Basra, im Süden des Landes, beträgt die Strahlenbelastung nach Messungen unabhängiger Experten das 20fache des Normalwertes. Vor allem Kinder, die auf den irakischen Panzerwracks spielen, erkranken. Die Zahl der Missbildungen bei Neugeborenen nimmt zu. Eine Reportage über die Spätfolgen des Krieges von Thomas Aders, ARD Kairo.

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/swr/2013/irak-uranmunition-100.html

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