Archive for Dezember 27th, 2013

27. Dezember 2013

Indigenous Groups Win Right to Seize Chevron’s Canadian Assets over $18 Billion in Amazon Pollution

27. Dezember 2013

US Judge Deems NSA Phone Surveillance La

US Judge Deems NSA Phone Surveillance Lawful
ACLU to appeal decision that ‚understates the privacy implications of the government’s surveillance‘ http://www.commondreams.org/headline/2013/12/27-2

27. Dezember 2013

Die Ukraine: Ein Staat im Osten, den die NATO gern vereinnahmen möchte

Der investigative US-Journalist Wayne Madsen untersucht das Zusammenspiel des in den USA lebenden Finanzmoguls George Soros mit der CIA bei der Inszenierung der Unruhen in der Ukraine.

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP20113_221213.pdf

Die Ukraine: Ein Staat im Osten, den die NATO gern vereinnahmen möchte

Von Wayne Madsen Strategic Culture Foundation (Russia), 16.12.13

Seit der die Welt mit seinen Hedgefonds ausraubende George Soros (s. http://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros ) im Bündnis mit dem CIA-Strategen Gene Sharp (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Gene_Sharp ) als Demokratiebewegungen getarnte, manipulierte Unzufriedene auf den Straßen anfälliger Staaten gegen die jeweilige Regierung demonstrieren lässt, weil die Neokonservativen der USA mit ihrem “Project for the New American Century” (dem Projekt für ein neues US-amerikanisches Jahrhundert, http://de.wikipedia.org/wiki/Project_for_the_New_American_Century ) die ganze Welt unterjochen wollen, richtet die interventionistische US-Außenpolitik auch schon begehrliche Blicke auf die Ukraine. Und diese “Neocons” (s.http://de.wikipedia.org/wiki/Neokonservatismus ) sind noch quicklebendig und wie in vorherigen Außenministerien auch in dem von John Kerry aktiv.

 Im Gefolge der als “Orangene Revolution II” (Informationen zur Orangenen Revolution I sind aufzurufen unter http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-die-orangen-revolution-verrottet-a-385712.html ) bezeichneten Proteste in der Ukraine drohte Victoria Nuland, eine Unterstaatssekretärin Kerrys, die für europäische und eurasische Angelegenheiten zuständig ist und schon Hillary Clinton als Sprachrohr gedient hat, der von dem Präsidenten Viktor Janukowitsch geführten ukrainischen Regierung Sanktionen an.

Von einem Fenster seines Hotelzimmers im Stadtzentrum Kiews auf die Demonstranten blickend, leckte sich der fanatische republikanische Senator John McCain aus Arizona bei der Aussicht, die Ukraine gegen Russland aufbringen zu können, schon die Lippen. McCain (s. http://de.wikipedia.org/wiki/John_McCain ) ist ein unverbesserlicher Kalter Krieger, der von seiner Kriegsgefangenschaft in Hanoi geprägt ist und sich nicht mit den heutigen Realitäten abfinden kann.

Weil die Ukraine den Bemühungen der Europäische Union widerstand, sie in diese von Bankern beherrschte Vereinigung der Bevormundung und Ausplünderung zu integrieren, und den Abschluss eines Assoziierungsabkommen mit ihr ablehnte, wurde sie von der EU (und einzelnen Mitgliedstaaten wie der Bundesrepublik Deutschland) hart kritisiert. Stattdessen entschied sich Kiew für lukrativere Wirtschaftsbeziehungen zu Russland. Diese Entscheidung löste Massenproteste auf der Straße aus; die Demonstranten besetzten den Maidan Square (den Unabhängigkeitsplatz) in Kiew und forderten den Rücktritt des demokratisch gewählten Präsidenten.

Die “Connections” zwischen den in Kiew (oder anderen nichtwestlichen Hauptstädten) Protestierenden und den (nicht nur) aus der EU kommenden Aufwieglern sind nicht zu übersehen; der Maidan Square in Kiew wurde mit dem Tahrir Square in Kairo verglichen und in “Euromaidan” umbenannt.

Auch die Demonstrationen auf dem Tahrir Square in Kairo, die den Sturz des ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak herbeiführten, wurden von Soros finanziert und von Sharp manipuliert; die politischen Forderungen auf den Transparenten und Plakaten der Demonstranten stammten von professionellen politischen Agitatoren, die eilig aus den USA und aus der EU nach Ägypten eingeflogen wurden.

 Auch das jüngste in Kiew aufgeführte Schauspiel wurde wieder von der professionellen CIA-Hydra “Endowment for Democrazy” (einer US-Stiftung zur “Förderung der Demokratie”, s.http://de.wikipedia.org/wiki/National_Endowment_for_Democracy und http://de.wikipedia.org/wiki/European_Endowment_for_Democracy ) inszeniert, die von Soros finanziert und von Sharp dirigiert wird und schon in der ersten so genannten “Orangenen Revolution” im Jahr 2004 den Sturz einer ukrainischen Regierung bewirkt hat. Diesmal hat sie aber nicht nur den ukrainische Präsidenten Janukowitsch, sondern auch den russischen Präsidenten Vladimir Putin im Visier.

 Frau Nuland, die (Dame aus dem US-Außenministerium, die) mit dem Neocon Robert Kagan (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Kagan ) verheiratet ist, hat auf dem Maidan Square sogar Brötchen an Protestierende verteilt (s. nebenstehendes Foto). Stellen Sie sich einmal vor, wie die US-Regierung regiert hätte, wenn jemand aus der zweiten Reihe des russischen oder chinesischen Außenministeriums Essen an Occupy-Demonstranten in Washington verteilt und dazu aufgerufen hätte, den Präsidenten Obama – wenn nötig – mit Gewalt zu stürzen. Genau so verhält sich nämlich Frau Nuland, wenn sie die Protestler in Kiew unterstützt. Außerdem hat sie Janukowitsch wegen der starken Präsenz von Sicherheitskräften auf dem Maidan Square kritisiert. Frau Nuland und Herr Kerry, der Janukowitsch ebenfalls gerügt hat, haben wohl vergessen, wie brutal US-Polizisten gegen die Occupy-Bewegung vorgegangen sind, und dass geplant war, die Anführer dieser Bewegung von FBI-Scharfschützen ausschalten zu lassen.

 Frau Nuland und Herr Kerry haben auch geschwiegen, als die türkische Regierung im Frühjahr auf dem Taksim Square in Istanbul friedliche Demonstranten von einem Polizeikommando zusammenschlagen ließ. Aber die Türkei ist ja auch Mitglied der NATO, und die Ukraine ist das noch nicht.

Gene Sharp hat mit seinen beiden NGO-Tarnorganisationen OTPOR (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Otpor! ) und CANVAS (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Centre_for_Applied_Nonviolent_Action_and_Strategies ) zwei Gruppierung an der Hand, mit deren Hilfe er jederzeit und überall auf der Welt “Aufstände” gegen missliebige Regierungen anzetteln kann; in Ländern, die sich der von der Wall Street und dem Pentagon verordneten “Neuen Weltordnung” widersetzen, finden sich immer genügend Leute, die sich mit Bargeld, Versprechungen, i-Pads, i-Phones oder auch nur mit Nahrungsmitteln für eine “Revolution” gewinnen lassen und dann mit auf das jeweilige Land abgestimmten Transparenten, Plakaten Nationalfahnen aus früheren Zeiten und anderem Propagandamaterial auf die Straße gehen. Aus kürzlich durchgesickerten E-Mails geht hervor, dass CANVAS-Gründer Srdja Popovic (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Sr%C4%91a_Popovi%C4%87 ) mit der CIA und dem für das Pentagon tätigen, von George Friedman gegründeten Spionageunternehmen STRATFOR kollaboriert hat (s. dazu auch http://de.wikipedia.org/wiki/George_Friedman und http://de.wikipedia.org/wiki/Stratfor ); dessen gute Verbindungen zu Militärgeheimdiensten der USA und Israels sind allgemein bekannt.

Die “Orangene Revolution II” in Kiew hat nicht nur in Mittel- und Osteuropa, sondern auch in anderen Teile der Welt eine gute Presse – dank der Unterstützung des Soros-Medienimperiums, einschließlich des Zentrums für fortschrittliche Medien in Prag, das vom Media Development Loan Fund (s. unter http://en.wikipedia.org/wiki/Media_Development_Investment_Fund ), einem Projekt des Soros gehörenden Open Society Institutes (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Society_Foundations ) finanziert wird.

Wie alle vom Ausland dirigierten “Scheinrevolutionäre” haben auch die gekauften Aufrührer in Kiew eine/n “Märtyrer/in”. Für die ukrainischen Demonstranten ist das Julia Timoschenko (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Julija_Tymoschenko ), die “Maid vom Maidan” und ehemalige Premierministerin der Ukraine, die wegen Korruption im Gefängnis sitzt. Frau Timoshenko, die gerade in einer Klinik in Charkow behandelt wird, ist zur “Aung San Suu Kyi” (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Aung_San_Suu_Kyi ) der Ukraine geworden. Für die meisten Ukrainer ist die ehemalige Premierministerin aber nur eine scheinheilige Wichtigtuerin, deren Markenzeichen – den um den Kopf geflochtene Haarkranz – sie als “Bagel” (ringförmiges Brötchen) verspotten.

Die neuen Helden der “Orangenen Revolution II” sind der Ex-Boxer und UDAR-Führer Vitali Klitschko (weitere Infos zur UDAR s. http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_demokratische_Allianz_f%C3%BCr_Reformen ) und der ganz weit rechts stehende Nationalist Oleh Tyahnybok (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Oleh_Tjahnybok ). Ihre Drehbücher stammen aber nicht aus Kiew, sondern aus den Soros-Giftküchen in Prag, London, Washington und New York.

Zu viele politische Aktivisten in Ost- und Mitteleuropa sind auf die von Soros finanzierten gefakten “Demokratiebewegungen” hereingefallen. Soros ist weder ein Befürworter der Demokratie, noch ein Wohltäter für die arbeitende Bevölkerung. Soros hat sein schmutziges Handwerk – die Gründung von Hedgefonds (weitere Informationen dazu unter http://de.wikipedia.org/wiki/Hedgefonds ), einer Kombination aus Wettbüro und Betrugsgeschäften im Stile Ponzis (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Ponzi ) – Ende der 1960er Jahre in der Schweiz unter Georges Coulon Karlweis (s. http://www.hedgefundintelligence.com/Article/3021145/The-legacy-of-Georges-Coulon-Karlweis.html ), dem Vizepräsidenten der Banque Privée Edmond Rothschild in Genf, gelernt.

Gegen Ende der 1960er Jahre überließ Karlweis seine Rothschild Funds den Quota and Quantum Hedge Funds (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Quantum_Funds ) des Herrn Soros. Karlweis war der Großmeister globaler Finanztricksereien und unsauberer Geschäfte und stand in Kontakt mit Bernard Cornfeld und dessen International Overseas Services / IOS (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Investors_Overseas_Services ), der Firma, die Robert Vesco (s. http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Vesco ) ausplünderte, bevor er sich nach Mittelamerika absetzte. Karlweis hatte seine Finger auch in den betrügerischen Anleihegeschäften, die Michael Milken (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Milken ) und die Investmentbank Drexel Burnham Lambert (weitere Informationen dazu unter http://de.wikipedia.org/wiki/Drexel_Burnham_Lambert ) gemacht haben.

Soros gibt sich als wohlhabender Förderer liberaler Bestrebungen aus, in Wirklichkeit verhindert er aber jeden demokratischen Fortschritt, indem er seine unrechtmäßig erworbenen Gewinne in verschiedene Tarnorganisationen steckt. Sein Open Society Institute unterstützt verschiedene obskure Gruppierungen, die sich angeblich für mehr Demokratie einsetzen, tatsächlich aber den Interessen undurchsichtiger globaler Finanzorganisationen wie der Blackstone Group (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Blackstone_Group ) dienen.

Lord Jacob Rothschild, der ehemalige Direktor der Blackston Group, ist ein alter Freund und Geschäftskumpan des Herrn Soros; weil Soros ganz gezielt “progressive Medien” aufgekauft hat, ist es ihm gelungen, alle Nachrichten zu unterdrücken, die seine antidemokratischen und antiprogressiven Aktivitäten in Europa und in der ganzen Welt ans Licht bringen könnten.

In der ersten Runde der “farbigen Revolutionen”, die Soros finanziert hat und von seinen Komplizen in der US-Regierung nach dem von Gene Sharp entwickelten Drehbuch inszenieren ließ, wurden in das “Neue-Welt-Schema” passende Regierungen in der Ukraine und in Georgien installiert. In der Ukraine wurden Staatspräsident Wiktor Juschtschenko (s. dazu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Wiktor_Juschtschenko ) und Premierministerin Timoschenko an die Macht gehievt, in Georgien durfte Micheil Saakaschwili regieren (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Micheil_Saakaschwili ); beide Regierungen sollten ihre Staaten in die NATO und in die EU führen, verkamen aber trotz allen “Pro-Demokratie-Geschreis”, schnell zu korrupten, von Vetternwirtschaft geprägten Regimen. Frau Timoschenko und Saakaschvili wurden bald Verbindungen zur Mafia und zu korrupten Finanzmogulen nachgesagt. Pawlo Lasarenko (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Pawlo_Lasarenko ) ein ehemaliger ukrainische Premierminister und Geschäftspartner der Frau Timoschenko, wurde in Kalifornien wegen Geldwäsche, Bestechung und Betrug zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Saakaschvili wird inzwischen mit der dubiosen Wohltätigkeitsorganisation “Das Goldene Vlies” auf Zypern in Verbindung gebracht (s. dazu auch http://lists.econ.utah.edu/pipermail/rad-green/2008-August/030993.html ).

Die Neocons geben sich nicht mit dem Scheitern des Regimes Juschtschenko / Timoschenko zufrieden, weil Soros und seine Agitatoren so viel Geld und Zeit investiert hatten, um die Ukraine in die NATO und die EU zu holen. Juschtschenkos Frau, Kateryna Juschtschenko, hat unter Ronald Reagan im Pressebüro des Weißen Hauses gearbeitet und dabei nicht nur Kontakt zu verschiedenen rechtsstehenden und antikommunistischen Exil-Gruppen in den USA aufgenommen, sondern auch zur Heritage Foundation (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Heritage_Foundation ), einer weiteren Bastion der Neocons.

Unter Berufung auf die selbst erteilte “Responsibility to Protect” (Verantwortung zum Schutz) versuchen die Interventionisten in der Obama-Administration den Kalender auf das Jahr 2004 zurückzudrehen und erneut eine gewählte ukrainische Regierung zu stürzen.

In der Ukraine, in Moldawien, in Russland, in Weißrussland, in Rumänien und in anderen Staaten Mittel- und Osteuropas versucht ein neue Generation von Soros bezahlter Agitatoren und Provokateure weitere “farbige Revolutionen” zu inszenieren. Zuerst soll die Ukraine von Russland weg in die EU und in die NATO gelockt werden.

(Wolfgang Jung hat den Artikel komplett übersetzt und mit vielen Ergänzungen und Links in Klammern versehen. Infos über den Autor sind aufzurufen unter http://www.waynemadsenreport.com/categories/20070329 .

27. Dezember 2013

Pussy Riot will Kooperation mit Milliardenbetrüger Chodorkowski und russischem Rechtspopulisten Nawalny

Die Pussy Riot Mitglieder, die jetzt aus der Haft entlassen wurden, streben nach eigenen Aussagen eine Kooperation mit den Putin-Gegnern Michail Chodorkowski und Alexej Nawalny an. Es heisst, eine Zusammenarbeit mit dem Oppositionspolitiker  Nawalny sei durchaus denkbar und die Kooperation mit dem Ex-Milliardär Michail Chodorkowski sei möglich, „nicht weil er Geld hat, sondern aus ideologischen Gründen“. Alexej Nawalny ist ein rechtsextremen Nationalisten nahe stehender Oppositioneller. Michail Chodorkowski ist ein Milliardenbetrüger, der jetzt von Putin begnadigt wurde.

Michail Chodorkowski

In der Süddeutschen Zeitung liest man: „Die beiden amnestierten Musikerinnen der Band Pussy Riot fordern, dass Wladimir Putin den Posten des russischen Präsidenten räumt. An dieser Stelle wünschen sie sich Michail Chodorkowskij.“

“Es wäre für uns eine große Ehre, wenn wir irgendwelche Schnittpunkte in der Menschenrechtsarbeit fänden”, schrieben die Aktivistinnen und Band-Mitglieder Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Aljochina in einem Brief an Chodorkowski.

Chodorkowski gratulierte den Pussy Riot Mitgliedern zu deren Freilassung. „Ich bin froh zu hören, dass die Folter, die einem europäischen Staat im 21. Jahrhundert unwürdig ist, nun zuende ist“, schrieb er.

Chodorkowski baute in den Jahren vor seinem Absturz sehr beeindruckende Verbindungen im Westen auf. Mit seinen Milliarden, die er letztendlich dem russischen Volk gestohlen hatte, gewann er einige mächtige Freunde. Er gründete nach dem Modell der Open Society-Stiftung des US-Milliardär George Soros die Open Russia Foundation. Als Vorstände berief er zwei mächtige Männer im Westen – Henry Kissinger und Jacob Lord Rothschild.

Anschließend entwickelte der Verbindungen mit einigen der einflussreichsten Zirkeln in Washington und wurde zum Beirat der verschwiegensten Beteiligungskapitalfirma, der Carlyle Group, berufen, wo er mit anderen Beiräten wie George H.W. Bush und James Baker III an Sitzungen des Gremiums teilnahm.

Chodorkowski plante einen US-gestützten Staatsstreich zu inszenieren, um die Präsidentschaft bei den russischen Duma-Wahlen von 2004 an sich zu reißen. Er war dabei, seinen enormen Reichtum zum Stimmenkauf  in den bevorstehenden Duma-Wahlen einzusetzen, um so die russischen Gesetze hinsichtlich der Ölrechte und der Pipelines abzuändern. Er plante Putin herauszufordern um selbst russischer Präsident zu werden.

Zu der Zeit seiner Festnahme war Chodorkowski,  über seinen Carlyle-Freund George H.W. Bush, in Verhandlungen über den Verkauf von 40 % der Yukos-Anteile an Chevron, die frühere Firma von Condolezza Rice und an Exxon Mobile. Dies hätte die letzte Möglichkeit zunichte gemacht um die damals völlig am Boden liegende russische Volkswirtschaft wiederaufzubauen, nämlich russisches Öl über staatseigene Pipelines gegen harte Devisen in den Westen zu exportieren.

In den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft in Sachen Yukos kam zutage, dass Chodorkowski auch einen Vertrag mit Lord Rothschild in London abgeschlossen hatte. Für den Falle einer möglichen Verhaftung sollte sein Anteil an Yukos an Lord Rothschild übertragen werden.

Alexej Nawalny

Kritiker in Russland beklagen Nawalnys neoliberales Wirtschaftsprogramm und sein nationalistisches Weltbild.

Nawalny forderte z.B.  strenge Einwanderungsregeln und für jeden Russen das Recht, eine Pistole zu tragen. 2011 trat er beim „Russischen Marsch“ als Redner vor einige tausend von Rechten auf. Darunter waren auch Neonazis. „Nieder mit Einiges Russland“, rief der Oppositionsführer damals: „Wir müssen dieses Schurkenpack vernichten, das unser Blut trinkt.“ Die Rechten skandierten „Putin vor Gericht“.

Nawalnys russische NGO wurde von der Washingtoner Stiftung National Endowment for Democracy (NED) mitfinanziert. Diese Stiftung erhält wiederum Gelder vom US-Kongress und politischen Stiftungen wie der George Soros‘ Open Society Foundation, und unterstützt oppositionelle politische Aktivisten, um sie auszubilden. Die Initiative dazu war in den 1980er Jahren unter US-Präsident Ronald Reagan vom damaligen CIA-Chef Bill Casey gegründet worden.

Das National Endowment for Democracy (NED) beschreibt sich selbst als »private, nicht profitorientierte Stiftung zur Förderung und Stärkung demokratischer Institutionen auf der ganzen Welt. Mit finanzieller Hilfe durch den US-Kongress unterstützt das NED jährlich mehr als 100 Projekte nichtstaatlicher Gruppen in mehr als 90 Ländern, die sich für demokratische Ziele einsetzen«. Tatsächlich war das NED war maßgeblich an den von den USA unterstützten Farben-Revolutionen in der Ukraine (2003/2004) und in Georgien beteiligt, um dort NATO-freundliche Regierungen an die Macht zu bringen. Das NED förderte ausserdem regierungsfeindliche Unruhen und Proteste in Myanmar, Tibet und der ölreichen chinesischen Provinz Xinjiang.

Die Pussy-Riot-Aktivistin Maria Alechina beklagte gegenüber Spiegel-Online: „Die Staatsmedien Russlands seien voller antiwestlicher Propaganda.“ Ausserdem unterstützen die Frauen ein Olympia Boykott gegen Russland. Auch Pussy Riot direkt aus Washington vom National Endowment for Democracy (NED) unterstützt.( http://ow.ly/s664s )
Können die Pussy Riots Putin stürzen? Ein etwas größeres Bild der Affaire. Putin höchstselbst regte ein mildes Urteil für die drei BösewichterInnen an, nicht ohne jedoch spöttisch darauf hingewiesen zu haben, man möge sich einmal vorstellen, was mit den Mädels in ähnlicher Situation in Israel in einer Synagoge oder im Kaukasus in einer Moschee passiert wäre – die Sicherheitskräfte hätten gar nicht schnell genug herbeieilen können – verfehlte aber dann, wie von westlichen Medien erwartet, als Diktator zu handeln, indem er nicht in das Gerichtsverfahren eingriff.
http://becklog.zeitgeist-online.de/2012/08/20/konnen-die-pussy-riots-putin-sturzen-ein-etwas-groseres-bild-der-affaire/

FAZ  „Pussy Riot“ Lady Suppenhuhn  …Die heutige russische Gesellschaft ist nicht vergleichbar mit jener Deutschlands im Jahr 2012. Sie ähnelt eher der westdeutschen Gesellschaft der sechziger Jahre und ihrer verbreiteten Intoleranz. Das „Punkgebet“ in der Christ-Erlöser-Kathedrale war für jeden gläubigen oder zumindest konservativen Russen die maximal mögliche Provokation. Nicht etwa wegen der Worte „Gottesmutter, vertreibe Putin“, sondern wegen der Tänze vor der Ikonostase, der Schimpfworte an einem religiösen Ort, wegen der erschrocken umherlaufenden älteren Frauen. Hätten die jungen Frauen, so wie bei früheren Aktionen – darunter der Auftritt „Putin hat sich in die Hosen gemacht“ auf dem Roten Platz – einen weniger „heiligen“ Ort gewählt, sie säßen nicht im Gefängnis…. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/pussy-riot-lady-suppenhuhn-11867761.html

27. Dezember 2013

Chaos Communication Congress – LIVESTREAM

Hier geht es zum Livestream

http://streaming.media.ccc.de/

27. Dezember 2013

[ZEIT] Chaos Communication Congress – 8.000 Nerds gegen die NSA

Beim Jahreskongress des Chaos Computer Clubs steht die NSA-Affäre im Mittelpunkt. Auffällig ist, wie die Grenze zwischen Hackern und Journalisten verschwimmt. http://www.zeit.de/digital/internet/2013-12/30c3-chaos-communication-congress-auftakt

27. Dezember 2013

Snowden, Greenwald, das Omidyar Network und Booz Allen Hamilton

Der Whistleblower und IT-Spezialist Edward Snowden war als Angestellter des Beratungsunternehmens Booz Allen Hamilton für die NSA tätig und hatte Zugriff auf vertrauliche Informationen über die Spähprogramme des Geheimdienstes.

Ende Mai setzte er sich Snowden mit den Geheimdokumenten von seinem damaligen Arbeitsplatz auf Hawaii nach Hongkong ab. Das Unternehmen Booz Allen Hamilton ist neben Halliburton, KBR und Academi ein führendes Unternehmen im Bereich Militärdienstleistungen für das US-Verteidigungsministerium.

Der Ebay-Gründer Pierre Omidyar, dessen Vermögen laut Forbes auf 8,5 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, will jetzt ein neues investigatives Medienimperium aufbauen, zusammen mit den Journalisten Glenn Greenwald, Laura Poitras und Jeremy Scahill. Weitere hochrangige Journalisten sollen angeworben werden. Omidyar hat bisher 50 Millionen Startkapital zugesichert. Es sollen auf dieser neuen Plattform auch weitere Snowden-Enthüllungen veröffentlicht werden.

Verbindungen zum Militärdienstleister Booz Allen Hamilton

Booz Allen Hamilton bezieht 99 Prozent oder  5,8 Milliarden US-Dollar seiner Aufträge von der US-Regierung, davon 1,3 Milliarden US-Dollar von US-Geheimdiensten. Vor 9/11 waren es 30 Millionen US-Dollar aus Aufträgen des Pentagon. Zehn Jahre später 3,3 Milliarden Dollar. Über 1000 ehemalige Geheimdienstbeamte sollen bei Booz Allen arbeiten.

Salvadore Gambianco sitzt im Vorstand von Omidyar Network und leitet die Abteilung Humankapital und Operationen. Es gibt Hinweise, dass er eine Zeitlang auch im Vorstand von Booz Allen Hamilton Holdings tätig war.

Eine Investoren im Omidyar Network ist Dhaya Lakshminarayanan,  zuvor hatte sie als Consultant für Booz Allen Hamilton gearbeitet.
InnoCentive ist eine weltweit führende Crowdsourcing-Firma. Zu den Investoren von InnoCentive zählt u.a. auch das Omidyar Network. Zu den Kunden von InnoCentive gehören führende Firmen, Regierungsagenturen und NGOs einschliesslich Booz Allen Hamilton, und auch die AARP Foundation, Eli Lilly & Company, EMC Corporation, NASA,  Procter & Gamble, Syngenta, The Economist und die Rockefeller Foundation.

Ein wichtiger Investor in Innocentive neben dem Omidyar Network ist Lilly Ventures, Investmentgesellschaft des Pharmakonzern Eli Lilly, die Firma die für das von der CIA gegründete MK-ULTRA Mind-Control Programm LSD herstellte.
Von 1977 bis 1979 war der spätere US-Präsident George H. W. Bush Direktor von Eli Lilly.

Omidyar und Obama

Ebay-Gründer Pierre Omidyar ist Mitglied einer von US-Präsident Obama ernannten 27-köpfigen Kommission “The President’s Commission on White House Fellowships”. Diese Kommission vergibt Stipendien an junge US-Amerikaner, die im Weissen Haus als Internees arbeiten.

Pierre Omidyar,  hat darüberhinaus auch gute Verbindungen zu Bill Gates und zum Dalai Lama.

Ebay-Gründer Pierre Omidyar arbeitet auch mit Nicolas Berggruen und seinem Projekt Globalisierung 2.0 zusammen. Die Gewerkschaft Verdi kritisierte Berggruen kürzlich wegen der “faktischen Zerschlagung” des Karstadt-Konzern.

Enger Freund Omidyars

Max Levchin, ein enger Freund Omidyars und PayPal-Mitbegründer verteidigte die NSA: „Meiner Ansicht nach ist dieses Verhalten für Bürger dieses Landes lächerlich, für jemanden der sonst die Auffassung vertritt, es sei Pflicht der Regierung, ihn zu schützen, uns vor dem Bösen, vor Schaden, vor Terroristen, vor übelwollenden fremden Mächten zu bewahren und dann die NSA pauschal negativ zu bewerten. Aber es ist doch deren Aufgabe, herauszufinden, welche Gefahren uns als nächstes drohen, um sie zu verhindern. Diese NSA einfach zu verteufeln, ist völlig gedankenlos“.

Omidyar war am Finanzboykott gegen WikiLeaks beteiligt. WikiLeaks kritisiertzu Echt, dass der Ebay-Gründer und Miteigentümer PayPal eine alternative Medienorganisation aufbauen wolle, obwohl man Wikileaks zuvor angriffen habe, indem man nicht länger zuließ, dass die Organisation Spenden über den Bezahldienst Paypal bekommen konnte. Omidyars Medienplattform ist sozusagen eine Konkurrenz für Wikileaks.

Der frühere NSA-Geheimdienstanalyst und Whistleblower Russell Tice sagte:
„Für die NSA sind Informationen von Finanzdienstleistern wie PayPal extrem wertvoll. Ich bin sicher, dass es innerhalb der Snowden-Dokumente, Beweise für eine Beteiligung PayPals gibt.“

Greenwald hatte im Sommer in einer E-Mail an BuzzFeed mitgeteilt, dass Teile der Snowden-Dokumente wohl nie öffentlich gemacht würden. „Es geht uns nicht um willkürliches Veröffentlichen der Dokumente, unsere Quellen wollen das auch nicht.“

Max Levchin On Working For The NSA  http://youtu.be/pCz4UGf3ZD0

http://www.linkedin.com/pub/dhaya-lakshminarayanan/0/46/943
http://www.omidyar.com/team

http://www.whitehouse.gov/about/fellows/commission

http://berggruen.org/people/pierre-omidyar
http://www.jungewelt.de/2013/09-09/010.php

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