19. April 2014

Ukraine: “PrivatBank” 10.000 Dollar für einen/jeden “Moskowiter”

Da bietet die “PrivatBank” 10.000 Dollar für einen/jeden “Moskowiter”

19. April 2014

chartophylakeion » Schlag gegen Syrien – Ziel: Russland

http://www.chartophylakeion.de/blog/2012/08/15/schlag-gegen-syrien-ziel-russland/#.U1Gzt8eNPgU

Schlag gegen Syrien – Ziel: Russland

Geschrieben von apxwn am 15. August 2012

Das folgende Gespräch mit Professor Andrej Fursow, dem Leiter des Zentrums für Russland-Forschung an der Moskauer Geisteswissenschaftlichen Universität und dem Mitglied der Internationalen Akademie der Wissenschaften (München), erschien am 9. August 2012 bei KP.ru. Es ist bei der gegebenen Ausgangsfragestellung unerwartet weit im Spektrum dessen, was darin behandelt wird. Ausgehend von der derzeitigen Situation in Syrien und dem “Arabischen Frühling” versucht der russische Historiker Prognosen und Betrachtungen über die weitere Entwicklung danach, vom Konkreten zum Globalen.

Es sind für einen Blog-Artikel wahrscheinlich untypisch “viele Buchstaben”. Der Übersetzer möchte die Lektüre aber jedem ans Herz legen, der sich für “Weltpolitik” interessiert – man liest es dann fast in einem Zug. Wer ungeduldig ist, kann sich einfach an den Zwischenüberschriften und den Fragen entlanghangeln. Aber der Text ist in seiner Gesamtheit wichtig genug, ihn in die “Grundsätze” dieses Blogs aufzunehmen.

Letzte Vorbemerkung: der Begriff “Regime” ist im Russischen nicht zwangsläufig negativ konnotiert.

Quelle: KP.ru, Autor: Jewgenij Tschernych

18. April 2014

[Arte] Rumänien 1989 – der “spontane” Sturz Ceausescus

Schachmatt – Strategie einer Revolution
oder Fallstudie amerikanischer Politik

Wie fabriziert oder inszeniert man eine Revolution?

Susanne Brandstätter hat fast drei Jahre lang an ihrem Dokumentarfilm “Schachmatt – Strategie einer Revolution” gearbeitet, um die Hintergründe der rumänischen Revolution 1989 und des Sturzes von Diktator Nicolae Ceausescu aufdecken zu können. Ihr Film zeigt, wie und warum Deutschland, Ungarn und vor allem die USA hinter den Kulissen agiert haben. Dabei ging es nicht nur um das Wohl des rumänischen Volkes. Europas Einigung und Deutschlands Wiedervereinigung standen auf dem Spiel – und Amerikas Vormacht. Susanne Brandstätter stellt die Ereignisse in Rumänien in einen internationalen Kontext und lässt die ganze Dimension dieser Geschehnisse erkennen. Es war ein internationales Schachspiel – ein Machtspiel mit weit reichenden Folgen für Europa und die USA.

[gesendet auf arte]

http://youtu.be/m7BEenUr6ZQ

18. April 2014

PETITION – Forderung der völkerrechtlichen Anerkennung der Krim durch unsere Regierung

vielleicht lässt sich die Lage etwas entspannen, wenn möglichst viele friedliebende Menschen die Petition https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2014/_03/_17/Petition_50895.mitzeichnen.$$$.a.u.html
mit der Forderung der völkerrechtlichen Anerkennung der Krim durch unsere Regierung unterzeichnen würden.
18. April 2014

Ossietzky – Jazenjuk made in USA – von Werner Rügemer

Erschienen in Ossietzky Nr. 9 2014

Kein Staat hat so viel Übung im Bruch des Völkerrechts und der Verletzung von Menschenrechten wie die USA. Hat jemand schon mal die demokratisch gewählten Regierungen gezählt, die von US-Army, CIA und Medien gestürzt wurden, mithilfe inszenierter Vorfälle und lügenhafter Begründungen? Wer hat die Diktatoren und ihre Clans gezählt, die besonderen Schutz der USA genossen und genießen? „Er ist ein Hurensohn, aber er ist unser Hurensohn“, sagte der damalige US-Präsident Franklin Roosevelt, als der selbsternannte demokratische Vorbildstaat in Kuba Diktator Batista installierte, um das US-Mafia- und Konzernparadies auf der karibischen Insel gegen nationale kubanische Interessen zu schützen.

Heute werden mehr die Schlagworte Demokratie und Menschenrechte hervorgekehrt, um Demokratie und Menschenrechte zu verletzen. Dazu haben die USA und ihre Vasallen die Methoden verfeinert und beziehen zusätzliche, zivil agierende Hilfstruppen mit ein.

Beispiel Arseniy Jazenjuk, seit 27.2.2014 in die Regierung geputschter Ministerpräsident der Ukraine. Dabei halfen auch rechtsradikale, nationalistische, rassistische, antisemitische, antidemokratische Fußtruppen mit. Der Putsch wurde lange vorbereitet, unsichtbar für die Protestler auf dem Maidan. Auch die Ukrainer, die gegen die westlich aufgeholfenen Oligarchen protestierten, wussten davon nichts. Das erpresserische Verhalten der Europäischen Union im Zuge ihrer panischen Ost-Erweiterung spielte nur als Auslöser eine Rolle.

Schon Jahre zuvor gründete der Banker Jazenjuk die Open Ukraine Foundation, im Untertitel Arseniy Jazenjuk Foundation genannt. Er folgte dem US-Handbuch für „demokratische Revolutionen“. Die USA lieben eigentlich keine richtigen und vernünftigen Revolutionen, organisieren aber „demokratische“, „bunte“, „orangene“ und ähnliche „Revolutionen“, wenn sie den Herrschaftsbereich der einzig verbliebenen, außer Kontrolle geratenen Supermacht erweitern helfen.

Foundation, Stiftung – das klingt wohltätig, selbstlos, neutral. Sie braucht aber auch Geld. Dafür bot sich als Sponsor für die Open Ukraine Foundation die Renaissance Foundation des Großspekulanten und Kapitalismus-Auswüchse-Kritiker George Soros an. Er hatte schon der Oligarchin Julia Timoschenko bei der „orangenen Revolution“ in die Regierung verholfen. Als Sponsoren für die westkapitalistische Öffnung der Ukraine stießen Horizon Capital und Swedbank dazu. Horizon ist ein Private Equite Fund, der nach der „Heuschrecken“-Methode mittelständische Unternehmen in der Ukraine, in Weissrussland und Moldawien aufkauft, profitabel macht („Abschöpfung bisher unverwirklichter Profite“), weiterverkauft und neue Opfer sucht. Swedbank, eine große schwedische Bank, fasste nachsozialistisch in den baltischen Staaten Fuß und würde sich gern in weiteren osteuropäischen Staaten festsetzen. Als weiterer Sponsor und als Stütze in der Ukraine selbst ist der Oligarch Victor Pinchuk eingebunden.

Zu Jazenjuks Stiftung gehört als internationale strategische Beratung Chatham House. Diese Stiftung, entstanden aus dem britischen Rat für außenpolitische Fragen, ist ein global tätiger Think Tank mit Sitz in London. Über 300 Konzerne und Banken sind Mitglieder. Er arbeitet mit anderen Stiftungen wie der Rockefeller-Foundation, der Bill & Melinda Gates Foundation und der Adenauer-Stiftung ebenso zusammen wie mit der NATO und der Europäischen Union. Auch die US-Regierungsstiftung National Endowment for Democracy (NED) trägt zur Öffnung der Ukraine bei, etwa mit Stipendien und Medienhilfen.

Für die übergeordnete Steuerung sind das US-Außenministerium sowie die NATO über ihr Information and Documentation Center zuständig. Der German Marshall Fund zielt mit seinem Black See Trust for Regional Cooperation auf das für die NATO so wichtige Schwarze Meer.

So werden moderne Putsche vorbereitet, jedenfalls wenn sie in halbwegs demokratischer Umgebung stattfinden sollen. Globalstrategen, Banker, Professoren bilden einen Verbund mit ihren Hurensöhnen, mit spontan protestierenden Bevölkerungen und dumpfen, rechtsradikalen Fußtruppen. Vergessen wir in diesem Zusammenhang die katholische Kirche nicht. Sie gehört zwar nicht zur Open Ukraine Foundation. Aber sie ist mit ihrer Stiftung Renovabis (Psalm 104 „renovabis faciem terrae“ = „Ihr werdet das Gesicht der Erde verändern“) seit vielen Jahren auch in der Ukraine aktiv, gründet Bistümer und alimentiert katholische Gemeinden. Auf dem Maidan segneten katholische Priester in voller Montur und erhobenem Kreuz die Protestierenden.

Der von der Adenauer-Stiftung und den deutschen Großmedien als zukünftiger ukrainischer Regierungschef aufgebaute Boxweltmeister Klitschko war zwar gut für die Mobilisierung von Fußtruppen auf dem Maidan, hatte aber im Machtkartell keine Chance. Er bekam die Arschkarte. Das US-Außenministerium steuerte die Inthronisation von Jazenjuk, drastisch und klar kommentiert von der US-Ministerialdirektorin Victoria Nuland, zuständig für Europa: Fuck the EU, scheiß auf die EU.

Die deutsche Bundesregierung mit Kanzlerin Merkel an der Spitze und auch jemand in der Europäischen Union moserten zwar, ein solcher Ausdruck sei „nicht akzeptabel“, gaben sich aber mit Methode und Ergebnis des Putsches unterwürfig zufrieden. Sie nehmen den Schaden für deutsche und andere europäische Unternehmen und Arbeitsplätze in Kauf. „Schaden vom deutschen Volke abzuwenden“, war ihr Schwur.

Klitschko kann uns egal bleiben. Aber: Mensch Leute, Mitmenschen, Bürgerinnen und Bürger in Europa: vom wem wollen wir uns eigentlich weiter regieren und beherrschen lassen?

18. April 2014

Ukraine – Nachrichten

Vereinbarung in Genf zur Ukraine

Ungeachtet der Einigung zum Stillhalten in Genf geht die Verstärkung der NATO-Streitkräfte an den östlichen Grenzen des Pakts weiter, denkt die in Kiew installierte Putschregierung nicht daran, ihre faschistisch dominierte Bürgerkriegstruppe zu entwaffnen. Das Interesse des Westens und seiner Marionetten in der Ukraine daran, sich alle Möglichkeiten für bewaffnete Aktionen gegen angeblichen oder tatsächlichen Widerstand offenzuhalten, steht über allen anderen Optionen. Die Beteuerungen, der Westen schließe militärische Mittel zur Lösung des Konflikts aus, ist die wichtigste Lüge neben allen anderen, die derzeit aufgeboten werden. Denn ein Bürgerkrieg niedriger Intensität in der Ukraine ist ein Faustpfand, um Rußlands Kräfte und Politik zu binden. Es geht, wie so oft in der US-Strategie, nicht darum, rasch einen Sieg zu erringen, sondern um anhaltende Schwächung des Gegners. Noch lieber ist, weil bequemer, wie im Fall Syrien die komplette Zerstörung eines Landes und die Dezimierung der Bevölkerung durch von außen gelenkte Bürgerkriegstruppen.
Zum Artikel: http://www.jungewelt.de/2014/04-19/043.php

Die Eskalationsverstärker

Sanktionen verschärfen Konflikte und sind ein Instrument der Kriegsvorbereitung. Sie manipulieren die öffentliche Meinung und helfen bei der Konstruktion von Feindbildern

Zum Artikel: http://www.jungewelt.de/2014/04-19/049.php

Kein Fracking-Wunder

Wunschdenken trifft auf eigene Zahlen: In absehbarer Zeit können die steigenden US-Fördermengen der EU keinen Ersatz für russisches Gas bieten

Zum Artikel: http://www.jungewelt.de/2014/04-19/047.php

Sozialismusangst

In der jW wird erfreulich eingehend über den Russenhaß und die Hetze gegen Putin berichtet, die nach dem fehlgeschlagenen Versuch, die Ukraine in die westlichen wirtschaftlichen und militärischen Machtblöcke einzubinden, grassieren. Die Interessen, die von den westlichen Staaten und Bündnissen verfolgt werden, liegen recht klar zutage und lassen sich als geopolitische Interessen und imperialistisches Großmachtstreben rubrizieren.
Aber dennoch, ganz befriedigend läßt sich mit den gegenwärtigen Interessenlagen und -konflikten nicht erklären, warum ein solches Unmaß an Haß und Hetze und Desinformation in den Redaktionssälen und Fernsehstudios erzeugt wird. Es muß um mehr gehen als nur um Rußland und um Putin.

zum Artikel: http://www.jungewelt.de/2014/04-19/003.php

‘Letter to Jews’, Kerry cited, appears to be fake

A letter urging the Jews of Donetsk to get registered, which the US Secretary of State cited in Geneva, is a fake says a man whose signature appears on the communication.

Following the four-side meeting on the Ukrainian crisis in Geneva on Wednesday, John Kerry lashed out at a letter that was allegedly sent to Jewish citizens in Ukraine’s eastern town of Donetsk, asking them to register and report all their property, or be stripped of citizenship and face expulsion.

“In year 2014, after all of the miles traveled in all the journey of history, this is not just intolerable, it’s grotesque… beyond unacceptable,” he stated.

Images of the letter have been circulating online.

The letter was stamped and signed by Denis Pushilin, who was identified on it as the “People’s Governor.”

However, Pushilin denied he had anything to do with the letter, claiming it was a fake.

“There are similar letters not only addressed to Jews, but also to businessmen, foreign students, people of certain other occupations,” he told RT. “This is actually a fake, and not a good one. There’s a sign “People’s Governor”. First of all, no one calls me by that title, no one elected me. Secondly, the stamp is the former mayor’s. Everything’s photoshopped.”

See article: http://rt.com/news/fake-news-ukraine-russia-364/

18. April 2014

Diether Dehm: Kriegshetze in deutschen Medien CIA-gesteuert

https://soundcloud.com/diether-dehm/swr2-geheimdienste-dehm

18. April 2014

Zeitung: Ukraine-Krise zerstreut Mythos von Allmächtigkeit der NATO DUBAI, 17. April (RIA Novosti).

http://de.ria.ru/security_and_military/20140417/268302172.html

20:47 17/04/2014
Zeitung: Ukraine-Krise zerstreut Mythos von Allmächtigkeit der NATO
DUBAI, 17. April (RIA Novosti).

Die Krise in der Ukraine hat die Vorstellung von der NATO als der einzigen Kraft geändert, die Konflikte ohne Berücksichtigung der Meinung anderer zur Allianz nicht gehörender Länder beilegen kann. Das schrieb die arabische Zeitung „Al Hayat“ am Donnerstag.

„Nach dem Zerfall der Sowjetunion mischte sich der NATO-Block in Konflikte auf dem Territorium Ex-Jugoslawiens ein und legte sie nach ihrem Gutdünken bei. Die Allianz schreckte sogar vor dem Bombardement Serbiens im Jahr 1999 nicht zurück und begünstigte die Abspaltung des Kosovo von Serbien.“

Später habe die NATO an den Konflikten in Afghanistan und dem Irak teilgenommen sowie das Regime von Muammar al-Gaddafi in Libyen zum Sturz gebracht. „Und niemand konnte der Allianz etwas entgegenstellen. Auf dem internationalen Schauplatz etablierte sich die einzige Kraft – der unbesiegbare militärpolitische Block NATO unter Führung der USA, der über die Geschicke der Welt im 21. Jahrhundert walten sollte.“

„Aber die Entwicklung in der Ukraine hat das Ansehen der NATO unterhöhlt. Die meisten Analysten sahen sich gezwungen, die Grundlagen der geopolitischen Situation in der Welt zu revidieren. Der Block war nicht in der Lage, seinen Willen in der Ukraine-Krise aufzuzwingen, wie dies bei der Beilegung anderer Konflikte der Fall war.“

Das Blatt schrieb ferner, dass Russland es geschafft hatte, die Halbinsel Krim mit ihrer historischen Heimat wiederzuvereinigen. Dann habe die Volksbewegung in östlichen Regionen der Ukraine, wo hauptsächlich Russen ansässig seien, den Westen ernsthaft herausgefordert. „Russland hat die NATO-Perspektive der Ukraine im Grunde genommen durchkreuzt“, hieß es in dem Beitrag.

18. April 2014

(RIA Novosti) Experten: Ukrainisches Militär will nicht aufs Volk schießen

http://de.ria.ru/opinion/20140417/268298760.html
Experten: Ukrainisches Militär will nicht aufs Volk schießen
MOSKAU, 17. April (RIA Novosti).

Die ukrainische Armee will keine kriminellen Befehle ausführen und auf Zivilisten im eigenen Land schießen. Laut den von RIA Novosti befragten Experten befürchtet die illegitime Regierung in Kiew, dass die Militärs einen Machtsturz planen.

Etwa 60 ukrainische Soldaten waren bei ihrem Einsatz im ostukrainischen Kramatorsk mit ihren Panzern auf die Seite der Protestierenden übergelaufen. „Das war zu erwarten gewesen. Die illegitimen Behörden, der Staatsstreich, die absolute Banden-Herrschaft erzürnen die Soldaten und Offiziere. Sollten die Behörden ihnen befohlen haben, gegen das eigene Volk vorzugehen, haben die ebenfalls zum ukrainischen Volk gehörenden Soldaten und Offiziere die richtige Entscheidung getroffen. Es kann keine andere Entscheidung geben“, sagte der ehemalige Leiter der Hauptverwaltung für internationale Militärkooperation, der russische Generaloberst Leonid Iwaschow.

Die neu ernannten Befehlshaber des ukrainischen Militärs könnten Entschlossenheit zeigen. Allerdings habe bereits ein Sinneswandel eingesetzt. Iwaschow zufolge ist von der „Maidan-Euphorie“ nichts mehr zu spüren. „Die Regierenden befürchten derzeit, dass die Militärs einen Machtsturz organisieren und die Ordnung wiederherstellen“, sagte Iwaschow. Es sei nicht ausgeschlossen, dass ein ukrainischer General Ungehorsam gegenüber der illegitimen Regierung probt. „Es könnte zu vereinzelten Zusammenstößen kommen. Doch einfache Soldaten und Offiziere würden nicht in den Krieg ziehen“.

Igor Korotschenko, Mitglied des gesellschaftlichen Rates des russischen Verteidigungsministeriums und Chefredakteur der Militärzeitschrift „Nazionaljnaja Oborona“ (Nationale Verteidigung), ist ebenfalls der Ansicht, dass die ukrainische Armee den kriminellen Befehlen aus Kiew keine Folge leisten wird.

Die ukrainische Armee werde nicht nur die Befehle verweigern, sondern auch faktisch auf die Seite des Volkes überlaufen. Das würde künftig die Dynamik der Entwicklung in dem von Massenprotesten gegen die Regierung erfassten Südosten der Ukraine bestimmen, so Korotschenko.

Die ukrainische Armee treffe eine historische Entscheidung,  indem sie sich weigert, auf Zivilisten zu schießen. Diese ersten Tatsachen dieses begonnenen Prozesses zeigen, dass die Armee eine politische Entscheidung treffe, und diese nicht zu Gunsten Turtschinows und Jazenjuks ausfallen würde, so Korotschenko.

Dem Experten zufolge versucht das ukrainische Verteidigungsministerium, die Kontrolle über die Truppen beizubehalten. „Es gab einen Präzedenzfall, bei dem Truppen sich auf die Seite des Volkes gestellt und die Befehle der Behörden nicht befolgt haben. Für das ukrainische Verteidigungsministerium ist jetzt das Wichtigste, zumindest die elementare Kontrolle zu sichern“, so Korotschenko.

Die ukrainischen Militäreinheiten werden nicht ausreichend mit Lebensmitteln versorgt. Auf dem Schwarzmarkt gebe es Verpflegungspakete aus den USA, die als Hilfsgüter in die Ukraine geschickt worden seien.

Generalleutnant Jewgeni Buschinski zufolge ist die ukrainische Armee derzeit viel zu schwach, um in ein Gefecht zu ziehen. Das ukrainische Militär und das Kriegsgerät befänden sich in einem schlechten Zustand. Die Kampfeinheiten seien vor allem im Westen und im Zentrum stationiert. Im Osten gebe es keine großen Einheiten, so Buschinski.

18. April 2014

Minutenprotokoll des Tages aus Kiew und der Ukraine [18.4.2014]

Hier ist die Seite mit den “Minutenprotokollen” pro Tag und ganz guten Videos.

http://www.russland.ru/minutenprotokoll-des-tages-18-4-2014-aktualisiert-0933/

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