18. Januar 2022

„Eine Atombombe für die Kapitalmärkte” (german-foreign-policy.com)

Newsletter –

(Eigener Bericht) – In der Debatte um westliche Russland-Sanktionen ist das Abschneiden des Landes vom globalen Zahlungsdienstleister SWIFT laut einem Bericht vom Tisch. Hieß es kürzlich noch, man ziehe es in Betracht, Russland im Fall einer weiteren kriegerischen Eskalation des Ukraine-Konflikts faktisch vom globalen Zahlungssystem auszuschließen, so gilt dies laut Regierungsquellen nun nicht mehr als realistische Option; allzu schwer wögen die zu erwartenden Schäden für den Westen selbst. So könnten die Staaten der EU, darunter Deutschland, Erdgaseinfuhren aus Russland nicht mehr bezahlen; mit einem Lieferstopp wäre zu rechnen. Zudem verfügen Moskau und Beijing inzwischen über eigene Zahlungssysteme, die sich bei einem Ausschluss Russlands schnell zur Konkurrenz für SWIFT entwickeln könnten; damit geriete die Dominanz des Westens über das weltweite Zahlungssystem in Gefahr. Bestätigt sich der Bericht, wäre das ein schwerer Dämpfer für die Sanktionspolitik des Westens, der seine wohl schärfste Finanzwaffe verlöre. Alternativ sind nun Sanktionen gegen russische Banken im Gespräch.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8815/

18. Januar 2022

Berlin will mitreden. Nach USA-Russland-Gesprächen: Baerbock fordert in Moskau Rückkehr zum Normandie-Format. Scholz betont deutsches Drohpotential (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/418815.au%C3%9Fenministerin-in-russland-berlin-will-mitreden.html

18. Januar 2022

Superreiche haben in der Pandemie ihr Vermögen verdoppelt. Klimakrise verschärft sich. Beijing für friedliche Koexistenz statt Konfrontation (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/418735.coronapandemie-goldrausch-f%C3%BCr-milliard%C3%A4re.html

17. Januar 2022

2022 stehen in Lateinamerika wichtige Wahlen an. In Brasilien und Kolumbien progressive Präsidenten möglich (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/418759.wahljahr-in-lateinamerika-linke-hoffnungstr%C3%A4ger.html

17. Januar 2022

Oskar Lafontaine zur Impfpflicht

17. Januar 2022

Das Schlachtfeld im Handelskrieg, auf dem China den USA einen schweren Schlag versetzen könnte (RT DE)

https://de.rt.com/meinung/129809-schlachtfeld-im-handelskrieg-auf-china/

17. Januar 2022

Antony Blinkens bornierte Vision von Russland – Kommentar von Scott Ritter (RT DE)

https://de.rt.com/meinung/130030-anthony-blinkens-bornierte-vision-von-russland/

17. Januar 2022

Kremlsprecher Peskow: „Nato ist keine Friedenstaube, sondern ein Instrument der Konfrontation“ (SNA News)

https://snanews.de/20220116/peskow-nato-keine-friedenstaube-5029037.html

17. Januar 2022

„Gleiches Recht auf Sicherheit“ (german-foreign-policy.com)

(Eigener Bericht) – Vor dem heutigen Gespräch zwischen Außenministerin Annalena Baerbock und ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow wird Kritik am bisherigen Konfrontationskurs Berlins und Washingtons gegenüber Moskau laut. Die lediglich „auf Abschreckung setzende“ westliche Russlandpolitik sei „nicht erfolgreich“ gewesen, urteilt der Politikwissenschaftler Johannes Varwick in einem Beitrag für eine führende deutsche Tageszeitung. Ausführliche Verhandlungen mit Moskau seien unumgänglich; dabei solle man auch eine „Neutralität“ der Ukraine („Finnlandisierung“) in Betracht ziehen. Anders, als Politik und Medien seit Wochen behaupten, ist die „freie Bündniswahl“ der Ukraine nicht der einzige Grundsatz internationaler Vereinbarungen, der mit Blick auf einen etwaigen NATO-Beitritt des Landes gilt. Mehrere OSZE-Dokumente verpflichten die europäischen Staaten dazu, Sicherheitsvereinbarungen, so etwa den Beitritt zu einem Militärbündnis, „nicht auf Kosten der Sicherheit anderer Staaten“ zu treffen. In deutschen Medien wird dessen ungeachtet die weitere Verschärfung des gefährlich eskalierenden Konflikts gefordert.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8813/

17. Januar 2022

Malier suchen Weg aus der Gewalt: Hunderttausende demonstrieren gegen Frankreich, EU, USA und ECOWAS (initiative-blackandwhite.org)

https://www.initiative-blackandwhite.org/post/mali-sucht-weg-aus-der-gewalt-hunderttausende-demonstrieren-gegen-frankreich-und-die-ecowas

17. Januar 2022

Rote Armee gewann Schlacht um Moskau vor 80 Jahren (junge Welt)

Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten (FIR) erinnerte am Freitag an die Niederlage der Wehrmacht bei Moskau vor 80 Jahren:

Noch im August 1941 hatte Hitler (…) die Weisung erlassen, Moskau (…) müsse noch vor Eintritt des Winters erobert werden. (…) Anders als erwartet, verhinderten Witterungsbedingungen und militärischer Widerstand der sowjetischen Streitkräfte einen zügigen Vormarsch. Dennoch glaubte noch bis Anfang Dezember der Generalstab des Heeres, dass die sowjetischen Truppen »zur Zeit« ohne Zuführungen von nennenswerten Verstärkungen nicht zu einem Gegenangriff im Abschnitt der Heeresgruppe Mitte in der Lage seien.

Demgegenüber stand die erfolgreiche Reorganisation der militärischen Verteidigung im westlichen Vorfeld Moskaus seit Mitte Oktober, die von Armeegeneral Georgi K. Schukow organisiert wurde.

Mit einer großangelegten Offensive im Bereich der Kalininer Front und der Westfront am 5. Dezember gelang es nicht nur, den Vormarsch der Wehrmacht zu stoppen, sondern in der folgenden Angriffsoperation, die bis zum 7. Januar 1942 dauerte, stieß die Rote Armee auf einer etwa 1.000 Kilometer breiten Front bis zu 250 Kilometer nach Westen vor.

Unfähig, die Kampfkraft der Roten Armee richtig einzuschätzen, verbot Hitler Mitte Dezember jeglichen Rückzug mit der Begründung: »Größere Ausweichbewegungen … führen zum völligen Verlust von schweren Waffen und Gerät.« Die Wehrmacht sei daher »zum fanatischen Widerstand in ihren Stellungen zu zwingen«.

Trotz solcher »Durchhalte«-Parolen musste Hitler mit dem Rückzugsbefehl vom 15. Januar 1942 das Scheitern der Militäraktion eingestehen. Erstmals seit 1939 erlitt die sieggewohnte Wehrmacht eine schwere Niederlage, die den Mythos ihrer Unbesiegbarkeit zerstörte. (…) Dieser militärische Sieg in der Schlacht um Moskau, der an der Front und von den sowjetischen Menschen an der Heimatfront errungen wurde, führte zu einem deutlichen Aufschwung des Partisanenkampfes in den besetzten Gebieten der Sowjetunion. Er wurde auch in den Vereinigten Staaten, die sich gerade erst mit dem Angriff auf Pearl Harbour konfrontiert sahen, als wichtiges Symbol der Besiegbarkeit der faschistischen Bedrohung verstanden.

17. Januar 2022

Des Westens Bumerang. Ausschluss Russlands aus SWIFT-Zahlungssystem hätte gravierende Folgen für Gaslieferungen. Kritik an Sanktionsplan selbst aus der CDU (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/418579.wirtschaftskrieg-des-westens-bumerang.html

16. Januar 2022

Machtkampf mit Tradition (german-foreign-policy.com)

(Eigener Bericht) – Außenministerin Annalena Baerbock trifft heute am 30. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine in Kiew ein. Anlass der Verhandlungen, die Baerbock dort mit ihrem Amtskollegen Dmytro Kuleba und Präsident Wolodymyr Selenskyj führen wird, ist der aktuelle Machtkampf des Westens gegen Russland und seine Folgen für die Ukraine. Der Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen verweist auf die lange Geschichte der Kontakte zwischen Berlin und Kiew – und auf die Funktion, die diese Kontakte im alten Machtkampf zwischen Deutschland und Russland haben. Bereits im Ersten Weltkrieg zielten deutsche Strategen auf die Abspaltung der Ukraine, um „Russland nieder[zu]werfen“. In der Zwischenkriegszeit knüpfte Berlin enge Beziehungen zum nationalistischen ukrainischen Exil, um es ab 1939 in seinen Vernichtungskrieg gegen Polen und die Sowjetunion einzuspannen. Nach 1945 hatte Bonn erneut die Zerschlagung der Sowjetunion mit Hilfe der Abspaltung der Ukraine im Visier. Die heutige Kooperation mit Kiew steht in der Tradition eines mehr als hundertjährigen Machtkampfs gegen Moskau.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8812/

16. Januar 2022

Wie jedes Jahr hat die Friedenskoordination Berlin (friko) auch am 15.1.2022 zu einem Gedenkgang an die Orte der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht eingeladen

Wie jedes Jahr hat die Friedenskoordination Berlin (friko) auch am 15.1.2022 zu einem Gedenkgang an die Orte der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht eingeladen. Mit Texten und Liedern wurde der beiden sozialistischen Kämpfer/innen gedacht, die mit ihrem konsequenten antimilitaristischem Verhalten große Vorbilder bis heute geblieben sind.

FOTOS DES GEDENKGANGS LINK HIER

16. Januar 2022

Baerbock wirbt für Irak-Mandat. Ampelkoalition für Verlängerung. Linke: Parlament in Bagdad übergangen

https://www.jungewelt.de/artikel/418509.bundeswehr-baerbock-wirbt-f%C3%BCr-irak-mandat.html

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