Праздник Масленица 22.02.26 в Берлине (Lübarser Höhe).
Masleniza („Butterwoche“) bezeichnet die Woche vor Beginn der orthodoxen Fastenzeit. Der Name (Maslo bedeutet auf Russisch ‚Butter‘) rührt daher, dass in dieser Woche den orthodoxen Gläubigen der Verzehr von Fleisch bereits untersagt, der von Milch, Milchprodukten, Eiern und Fisch jedoch noch erlaubt ist.
Die Masleniza ist ein sehr ausgelassenes Fest, bei dem vor dem Fasten nochmal ausgiebig der Völlerei gefrönt wird, traditionell werden Bliny (dünne Pfannkuchen) zubereitet. Seinen Abschluss findet die Festwoche am Sonntag, dem Tag der Vergebung, mit dem feierlichen Verbrennen der Masleniza-Puppe. Unter Umarmungen bittet man sich gegenseitig um Vergebung für vergangene Verfehlungen, um befreit von Altlasten die Fastenzeit beginnen zu können.
Am 26. Februar 2026 fand in Berlin an der Gedenkstätte Plötzensee eine Blumenniederlegung zu Ehren des sowjetischen und tatarischen Dichters Mussa Dschalil statt
An der Gedenkzeremonie nahmen der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen Botschaft, Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Mitarbeiter des Russischen Hauses, Leiter der Wirtschafts- und Handelsvertretung der Republik Tatarstan in Leipzig Takhir Gataulin, stellvertretende Vorsitzende des tatarischen Vereins Venera Vagizova sowie Vertreter der tatarischen Gemeinde in Deutschland teil.
Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer des Nazismus im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee und befindet sich in der ehemaligen Hinrichtungsstätte am Rande der heutigen Justizvollzugsanstalt Plötzensee.
Am 25. August 1944 wurde hier Mussa Dschalil hingerichtet, nachdem er 1942 in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten war. In der Haft schrieb Dschalil weiter Gedichte – auf kleinen Papierstücken, unter strengster Isolation und im Wissen um die drohende Hinrichtung. Diese Texte, später als „Moabiter Hefte“ bekannt, wurden von Mitgefangenen bewahrt und nach dem Krieg in die Heimat zurückgebracht. Sie gelten als eines der bedeutendsten poetischen Zeugnisse des Zweiten Weltkriegs.
Der russische Botschafter Sergej Netschajew: Wir besuchen weiterhin regelmäßig Gedenkstätten und Gräber sowjetischer Soldaten, um die historische Wahrheit sorgfältig zu bewahren und sie von Generation zu Generation weiterzugeben.
Allein auf dem Gebiet Deutschlands ruhen mehr als 700.000 sowjetische Bürger – Gefallene in den Kämpfen, Kriegsgefangene sowie zur Zwangsarbeit Verschleppte. Viele von ihnen starben in Gefängnissen und Lagern.
Unter ihnen war auch der Held der Sowjetunion, der herausragende Dichter aus Tatarstan, Musa Dschalil, der im Berliner Gefängnis Plötzensee hingerichtet wurde. In denselben Haftanstalten wurden auch andere aus Tatarstan stammende Mitglieder des Untergrunds und des antifaschistischen Widerstands zu Tode gefoltert. Im April 1945 wurde das Gefängnis Plötzensee von der Roten Armee befreit.
Musa Dschalil ist in unserem Land ein weithin bekannter Dichter, und auch heute erweisen wir seinem Mut und seinem literarischen Erbe unsere Ehre. —————————————————————————————————————————————– 26 февраля 2026 года в Берлине у мемориала Плетцензее состоялась церемония возложения цветов в честь советского и татарского поэта Муссы Джалиля.
В памятной церемонии приняли участие посол России в Германии Сергей Нечаев, сотрудники посольства России, представители Управления по уходу за воинскими захоронениями и мемориальной работой, сотрудники Русского дома, глава экономико-торгового представительства Республики Татарстан в Лейпциге Тахир Гатаулин, заместитель председателя татарского общества Венера Вагизова, а также представители татарской общины в Германии.
Мемориал посвящен памяти жертв нацизма в тюрьме Берлин-Плетцензее и находится на месте бывшей камеры смертников на окраине современной тюрьмы Плетцензее.
25 августа 1944 года здесь был казнен Мусса Джалиль, попавший в 1942 году в немецкий плен. В заключении Джалиль продолжал писать стихи – на маленьких клочках бумаги, в условиях строжайшей изоляции и сознавая угрозу казни. Эти тексты, позже известные как «Моабитские тетради», были сохранены сокамерниками и после войны возвращены на родину. Они считаются одним из самых значительных поэтических свидетельств Второй мировой войны.
Посол России Сергей Нечаев: Мы продолжаем регулярно посещать мемориалы и могилы советских солдат, чтобы бережно хранить историческую правду и передавать ее из поколения в поколение.
Только на территории Германии покоятся более 700 000 советских граждан – погибшие в боях, военнопленные и вывезенные на принудительные работы. Многие из них умерли в тюрьмах и лагерях.
Среди них был и Герой Советского Союза, выдающийся поэт из Татарстана Муса Джалиль, казненный в берлинской тюрьме Плетцензее. В тех же тюрьмах были замучены до смерти и другие участники подполья и антифашистского сопротивления из Татарстана. В апреле 1945 года тюрьма Плетцензее была освобождена Красной Армией.
Муса Джалиль – широко известный в нашей стране поэт, и сегодня мы чтим его мужество и литературное наследие
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Kommentare deaktiviert für Kriegsgegner in der Defensive. SPD-Außenpolitiker Stegner verteidigt geplante Rede auf Friedensdemo am 3. Oktober – Von Marc Bebenroth (junge Welt)