5. Februar 2026

«Israel will die Landkarte des Grossen Mittleren Ostens neu bestimmen» – Von Karin Leukefeld (Zeitgeschehen im Fokus)

Interview mit Karin Leukefeld, freie Journalistin und Nahost-Expertin

Zeitgeschehen im Fokus Wie geht es weiter mit dem Iran. Wird man das Land nochmals attackieren, bis die Regierung gestürzt ist?

Karin Leukefeld Im Moment ist die Sache im Iran «stillgelegt». Der Westen hat hier eine Schlappe kassiert, man war offenbar nicht darauf vorbereitet, dass der Iran nicht nur das Internet abstellt, sondern auch die Kommunikation zu Starlink unterbricht. Aber der Druck aus dem politischen Westen gegen den Iran wird weitergehen. 

Man muss davon ausgehen, dass die Proteste im Iran nicht ohne äusseren Einfluss zustande kamen beziehungsweise eskaliert wurden.

Äusserungen in israelischen Medien weisen darauf hin. Insbesondere von Journalisten und Militärexperten, die von einem «grünen Licht» sprachen, das Trump für einen neuen Krieg gegen Iran gegeben habe. Die Äusserungen Trumps in Richtung der Demonstranten, man stehe «auf eurer Seite mit geladenem Gewehr», deuten auf eine ausländische Einflussnahme hin.

Auch die Aussage von Friedrich Merz während seines Indienbesuchs, man sehe «jetzt die letzten Tage oder Wochen dieses Regimes», deuten auf etwas wie «Insiderwissen» hin. Merz sagte, man sei mit den USA in Verbindung, mit allen Verbündeten, die Aussenminister der EU seien in Verbindung, auch mit den E3, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien.

Daraus kann man schliessen, dass die Genannten informiert waren, dass etwas auf dem Aktionsplan gegen den Iran stand. Dass Mossad, CIA, MI6 schon lange daran beteiligt sind, ist kein Geheimnis. Man muss davon ausgehen, dass die inneriranischen Proteste Anfang des Jahres dafür genutzt wurden, Iran, die iranische Gesellschaft zu destabilisieren. 

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https://zgif.ch/2026/02/04/israel-will-die-landkarte-des-grossen-mittleren-ostens-neu-bes

5. Februar 2026

„Widerwärtiger Charakter“: Iran attackiert Kanzler Merz. Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Iran wegen dessen Rolle bei regionalen Friedensbemühungen kritisiert. Die Antwort folgt prompt. (Berliner Zeitung)

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https://www.berliner-zeitung.de/news/widerwaertiger-charakter-iran-attackiert-kanzler-merz-li.10017633

5. Februar 2026

Irans Außenminister Abbas Araghchi: US-Iran-Gespräche für Freitag in Maskat, Oman, geplant (almayadeen.net)

https://english.almayadeen.net/news/politics/us-iran-talks-scheduled-for-friday-in-muscat–oman–araghchi

Abbas Araghchi teilt mit, dass die Atomgespräche mit den Vereinigten Staaten am Freitag um 10 Uhr in Maskat stattfinden werden, und dankt Oman für die Vermittlung des Treffens.

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi gab bekannt, dass die Atomverhandlungen mit den Vereinigten Staaten am Freitag gegen 10 Uhr in Maskat, Oman, beginnen sollen . Ein US-Beamter bestätigte die Gespräche ebenfalls am Freitag, wie Reuters berichtete.

„Die Atomgespräche mit den Vereinigten Staaten sollen am Freitag gegen 10 Uhr in Maskat stattfinden“, postete Araghchi auf X.

Er würdigte auch Omans Rolle bei der Organisation des Treffens und erklärte: „Ich bin unseren omanischen Brüdern dankbar, dass sie alle notwendigen Vorkehrungen getroffen haben.“

Die Erklärung erfolgt inmitten der Unsicherheit über Status und Umfang der Gespräche, nachdem Berichte über eine mögliche Absage aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Tagesordnung die Runde machten.

Quellen hatten Al Mayadeen mitgeteilt, dass die geplanten Gespräche abgesagt wurden, nachdem Washington neue Bedingungen für die Verhandlungen gestellt und Uneinigkeit über den Umfang der Gespräche bestanden hatte. Die Quellen stellten klar, dass sich der Streit auf den Inhalt der Gespräche und nicht auf deren Ort bezog.

Offenbar haben die USA nach diesem diplomatischen Manöver ihre Forderungen zurückgenommen.

Regionale Akteure drängen auf Gespräche.

Laut der israelischen Nachrichtenagentur KAN versuchten arabische Vermittler, den Iran zu einer Ausweitung der Gespräche auf die Agenda Washingtons zu bewegen, was der Iran jedoch ablehnte. „Wir sind bereit, ausschließlich über das Atomprogramm zu verhandeln“, erklärte das iranische Verhandlungsteam demnach.

Zwei US-Beamte erklärten laut Barak Ravid, dass mehrere arabische und muslimische Führer am Mittwoch dringend bei der Trump-Regierung intervenierten, um die Absage des geplanten Treffens zu verhindern. Ein US-Beamter sagte: „ Sie baten uns, das Treffen stattfinden zu lassen und den Iranern zuzuhören. Wir haben den Arabern mitgeteilt, dass wir das Treffen durchführen werden, wenn sie darauf bestehen. Wir sind jedoch sehr skeptisch.“

Mindestens neun Länder übermittelten hochrangigen Beamten der Trump-Administration Botschaften auf höchster Ebene, in denen sie Washington dringend aufforderten, nicht von den geplanten Gesprächen in Maskat zurückzutreten.

Ein zweiter US-Beamter erklärte, die Regierung habe zugestimmt, das Treffen fortzusetzen, um den Wünschen der regionalen Verbündeten „Respekt zu zollen“ und „den diplomatischen Weg weiter zu verfolgen“.

Nicht-nukleare Themen vom Tisch

Seitdem der Iran die Initiative ergriffen hat, die Vermittlungsgespräche mit den Vereinigten Staaten wieder aufzunehmen, hat er bekräftigt, dass sich die Verhandlungen ausschließlich auf das Atomprogramm konzentrieren würden. Andere Themen wie das Raketenprogramm und innenpolitische Angelegenheiten seien ausgeschlossen.

Es ist erwähnenswert, dass die Beseitigung des hochentwickelten ballistischen Raketenprogramms des Irans für die Vereinigten Staaten und Israel , die beide im Juni den Angriff auf die Islamische Republik starteten, oberste Priorität hatte.

Die israelischen Bedenken konzentrieren sich auf die Möglichkeit, dass ein bilaterales Abkommen zwischen Teheran und Washington zwei Schlüsselfragen in den Hintergrund rücken könnte: Irans ballistisches Raketenprogramm und seine Unterstützung für regionale Verbündete.

Der Iran bekräftigt seine Bereitschaft zum diplomatischen Dialog, sofern Washington Garantien für konstruktive Gespräche gibt. US-Präsident Donald Trump droht Teheran derweil weiterhin mit militärischer Aggression, während die wichtigsten Akteure fieberhaft versuchen, eine Konfrontation zu verhindern, die die Region destabilisieren könnte .

4. Februar 2026

Lawrence Wilkerson: Zieht Trump sich aus Nahost und Europa zurück? (Im Gespräch mit Glenn Diesen)

4. Februar 2026

x – Twitter: Iran / Ukraine / Palestine / Gaza / Yemen / BRICS+

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4. Februar 2026

Frauen im Iran – Das ist der wahre Iran

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https://kurzlinks.de/kxql

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4. Februar 2026

„US-Garantien für Deutschland sind ein Bluff“ – Dmitri Trenin im Exklusivinterview über die neue nukleare Ära (Nachdenkseiten)

Ein Artikel von Éva Péli

Es ist der Tag, an dem die diplomatischen Leitplanken fallen: Mit dem Ende des New-START-Vertrages über die Verringerung strategischer Atomwaffen am 5. Februar 2026 beginnt eine neue, unberechenbare Zeitrechnung. Im Exklusivinterview mit Éva Péli spricht der renommierte russische Politologe Dmitri Trenin über die „nukleare Ernüchterung“ des Westens. Er erklärt, warum die Arktis für Moskau heute wichtiger ist als Europa und warum die Stationierung von US-Raketen in Deutschland die Bundesrepublik zum vorrangigen Zielgebiet macht. Ein Weckruf über das Ende der Versöhnung und die Rückkehr der nackten Logik des Stärkeren.

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https://www.nachdenkseiten.de/?p=145805

4. Februar 2026

Hände weg von Venezuela – Berlin Venezuela Solidarität -Protestkundgebung am 3. Feb. von Frente Unido America Latina vor der US-Botschaft am Brandenburger Tor – updated

4. Februar 2026

Drohungen und Diplomatie. Während der US-Flottenaufmarsch vor Iran weitergeht, gibt es Hinweise auf eine Wiederaufnahme der Atomgespräche (junge Welt)

Das Gerücht, USA und Iran wollten ihre seit dem Zwölftagekrieg im Juni 2025 unterbrochenen Verhandlungen am Freitag in Istanbul wieder aufnehmen, hält sich hartnäckig.

hier weiterlesen:
https://www.jungewelt.de/artikel/516842.iran-drohungen-und-diplomatie.html

3. Februar 2026

Zur Rede von Kanadas Premier in Davos (UZ, Unsere Zeit)

3. Februar 2026

Verständnis für Faschisten. Mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung will eine Aktivistin »Vorurteile« gegen ukrainische Asow-Faschisten abbauen – Von Susann Witt-Stahl (junge Welt)

Evelyn Deller will dem eklatanten Mangel an »linker Ukraine-Solidarität« entgegenwirken. Seit 2025 tingelt die in Deutschland lebende Ukrainerin mit Vorträgen durch Linke-Szene-Treffs, um Bilder des »militärischen Widerstands« gegen die russischen Invasoren zurechtzurücken und durch einen »historischen Umriss zu schärfen«.

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https://www.jungewelt.de/artikel/516792.kriegspropaganda-verst%C3%A4ndnis-f%C3%BCr-faschisten.html

2. Februar 2026

Haft für Hilfe: Bundestag verschärft Umgang mit EU-Sanktionen (Nachdenkseiten)

Der Bundestag hat kürzlich ein Gesetz gemäß einer EU-Richtlinie verabschiedet, das Verstöße gegen EU-Sanktionen massiv verschärft: Zuwendungen an sanktionierte Personen wie Jacques Baud oder Hüseyin Droğru könnten für Unterstützer sogar Gefängnisstrafen nach sich ziehen. Das ganze Konstrukt der Sanktionen ist ein Skandal. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

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https://www.nachdenkseiten.de/?p=145695

2. Februar 2026

Internationaler Protesttag 3. Feb. 2026 um 18 Uhr vor der US Botschaft Berlin am Pariser Platz / Gegen die US-Interventionen in Lateinamerika und in der Karibik! Freiheit für Präsident Maduro und Cilia Flores!

Der amtierende venezolanische Präsident Nicolas Maduro und seine Ehefrau und Parlamentsabgeordnete Cilia Flores wurden als Geiseln in einer Spezialoperation der USA mit mehr als 100 Toten am 3. Januar 2026 in Venzuelas Hauptstadt Caracas entführt und vor ein New Yorker Gericht gezerrt.

Bereits seit dem Sommer 25 exekutierte die akuelle Trump-Administration im karibischen Meer und im Ostpazifik einen nicht-erklärten Krieg gegen Venezuela und andere karibische Staaten, dem bisher ebenfalls mehr als 100 Menschen zum Opfer fielen.

Der Coup der USA in Venezuela vom 3. Januar mit der Entführung des Präsidenten ist eine schwere Verletzung Völkerrechts.

Wir fordern heute deshalb mit vielen anderen Protestanten in anderen Teilen der Welt die sofortige Freilassung von Präsident Maduro und Cilia Flores aus US-amerikanischer Haft und ihre umfassende Rehabilitation

YANKEES, HÄNDE WEG VON VENEZUELA UND DER KARIBIK!
¡No pasaran – Vencemos!

V.i.S.d.P. Chile Freundschaftsgesellschaft „Salvador Allende“ e.V. | Reichenberger Straße 53 | 10999 Berlin

Quelle: https://frikoberlin.de/wp-content/uploads/2026/02/260203-Haende-weg-von-Venezuela.pdf

2. Februar 2026

John Mearsheimer: Kalter Krieg 2.0 & NATOs Niederlage in der Ukraine

John J. Mearsheimer ist R. Wendell Harrison Distinguished Service Professor für Politikwissenschaft an der University of Chicago, wo er seit 1982 lehrt. Prof. Mearsheimer spricht über den neuen Kalten Krieg und die Niederlage der NATO in der Ukraine.

2. Februar 2026

USA verstärken Blockade und drohen mit Militärschlag (UZ, Unsere Zeit)