Archive for März 6th, 2026

6. März 2026

Es besteht die Sorge, dass die USA die Nutzung von Stützpunkten in Italien für Angriffe auf den Iran fordern (prensa-latina.cu)

https://www.prensa-latina.cu/2026/03/04/preocupa-que-eeuu-pida-empleo-de-bases-en-italia-para-ataques-a-iran/


In einer auf der digitalen Nachrichtenseite des Fernsehsenders Sky TG24 veröffentlichten Notiz heißt es, dass, wie Crosetto einräumte, die mögliche Gewährung italienischer Stützpunkte auf Ersuchen der Vereinigten Staaten für Offensivaktionen gegen Teheran eine heikle Angelegenheit sei.

Der Minister erklärte, die Nutzung italienischer Stützpunkte durch die Vereinigten Staaten sei „eine Entscheidung der Regierung. Wenn sie uns fragen, werden wir antworten.“

Die Nutzung dieser militärischen Einrichtungen wird, wie der Verteidigungsminister in einer in den sozialen Medien veröffentlichten Nachricht betonte, durch Abkommen wie das NATO-Truppenstatutenabkommen (SOFA) von 1951 sowie durch das bilaterale Infrastrukturabkommen von 1954 geregelt.

Er erwähnte außerdem die Aktualisierung dieses Dokuments aus dem Jahr 1973 sowie das Memorandum of Understanding zwischen Italien und den Vereinigten Staaten aus dem Jahr 1995, neben anderen Rechtsinstrumenten.

Eine kürzlich auf der Website der Zeitung LiveSicilia veröffentlichte Analyse besagt, dass diese militärischen Einrichtungen auf italienischem Boden in vier Kategorien unterteilt sind.

An erster Stelle stehen jene Gebiete, die den Vereinigten Staaten in den 1950er Jahren zugesprochen wurden und die formell weiterhin unter italienischer Jurisdiktion stehen, über die Washington jedoch die militärische Kontrolle über Ausrüstung und Operationen behält.

Ebenfalls enthalten sind NATO-Stützpunkte, die direkt von der Allianz verwaltet werden, sowie italienische Stützpunkte, die dieser Organisation zur Verfügung gestellt werden, und schließlich Einrichtungen, die unter gemeinsamer Führung von Italien, den Vereinigten Staaten und der NATO stehen.

Diesem Medienunternehmen zufolge befinden sich derzeit schätzungsweise mehr als 12.000 US-Militärangehörige in diesem Land, verteilt auf zahlreiche Einrichtungen wie Solbiate Olona, ​​​​Ghedi, Camp Ederle, Caserma Del Din, Motta di Livenza, Aviano, Poggio Renatico, La Spezia, Camp Darby (Pisa), Gaeta, Neapel, Taranto und Sigonella.

Neben den Hauptanlagen gibt es laut dem Text 105 weitere Einrichtungen, darunter Forschungszentren, Depots, Ausbildungslager, Telekommunikationsstationen und Radarantennen, die über das ganze Land verteilt sind. Wie in anderen NATO-Staaten genießen diese Einrichtungen extraterritoriale Hoheitsgewalt, unterliegen nicht der nationalen Gesetzgebung, und was in ihnen geschieht, ist – ebenso wie die tatsächliche Stärke der dort stationierten Streitkräfte – geheim, so die Quelle weiter.

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6. März 2026

Doppelter Torpedotreffer. Indien und die ­Versenkung der ­»Dena« (junge Welt)

Indiens Glaubwürdigkeit zeigt tiefe Risse. Neu-Delhi muss sich fragen lassen, warum es die Versenkung der iranischen Fregatte »Dena« am Mittwoch durch ein U-Boot der US-Marine nicht verhindert hat. »Washington mag die Torpedierung als legitime Kriegsmaßnahme gegen ein feindliches Schiff betrachten«, schreibt der indische Sicherheitsexperte Brahma Chellaney auf X. »Aber aus Sicht Neu-Delhis war es ein unfreundlicher Akt, der Indiens Diplomatie, den Einfluss des Landes und seinen Anspruch auf eine regionale maritime Führungsrolle untergräbt.« Vor dem Angriff hatte die »Dena« nämlich auf Einladung der indischen Navy an deren Manöver »Milan 2026« teilgenommen. Die USA wiederum hatten ihre Beteiligung in letzter Minute zurückgezogen – »wahrscheinlich in der Absicht, die ›Dena‹ später zu versenken«, wie Indiens Exaußenminister Kanwal Sibal auf X vermutet.

hier weiterlesen:
https://www.jungewelt.de/artikel/518654.doppelter-torpedotreffer.html

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6. März 2026

Solitreffen mit Auftritt des Trío Palmera: Kuba-Solidarität mit Lucía Muriel am 10. März, 18 Uhr im Kieztreff Wedding (Freidenker)

https://www.berlin.freidenker.org

Im März freuen wir uns auf musikalische Einstimmung lateinamerikanischer Rhythmen. José, der Sänger und Gitarrist des Trío Palmera, das eingangs spielen wird, war selbst von der Luftraumsperrung über Venezuela im Januar persönlich beeinträchtigt, als er von einem Caracas-Besuch kaum zurück nach Berlin kam.. 

Der unlängst erfolgte US-Angriff auf Nigeria, der 3. Januar und der 28. Februar haben etwas gemeinsam: alle drei US-Attacken erfolgten gegen relativ unabhängige Ölproduzenten. So sind auch die US‑amerikanischen Angriffe auf Venezuela Teil einer Gesamtstrategie gegen den eigentlichen Hauptgegner der Vereinigten Staaten: China. Im Zentrum steht die globale Kontrolle der Energieimporte. Sein Wirtschaftsmodell, seine industrielle Leistungsfähigkeit und nicht zuletzt seine politische Stabilität hängen in hohem Maße von verlässlichen Energielieferungen ab. Genau hier setzt die neue Strategie an. Besonders verwundbar ist China bei seinen maritimen Lieferwegen. Die Volksrepublik importierte 2025 im Durchschnitt rund 11,6 mio Barrel Rohöl pro Tag und ist damit der größte Ölimporteur der Welt. Ein erheblicher Teil stammt aus Südwestasien und muss die Straße von Hormus passieren – das strategisch wichtigste Nadelöhr der planetaren Energieversorgung.

Die subversiv-militärische Verschleppung des souveränen Staatsoberhaupt Nicolás Maduro am 3. Januar hat die Bolivarische Allianz der Völker Unseres Amerika (ALBA-TCP), welche Caracas und Havanna vor gut zwei Jahrzehnten gegründet hatten, torpediert; zur Lage des kubanischen Volks: Stromausfälle von bis zu mehr als zwanzig Stunden pro Tag kommen vor, wodurch die Kühlkette unterbrochen und die öffentliche Gesundheit massiv gefährdet wird, von der Lebensmittelproduktion und dem Verkehr ganz zu schweigen. Was tun?

Zuerst wird das lateinamerikanische Trío Palmera uns musikalisch einstimmen in eine solidarische Perspektive. Du bist herzlich eingeladen zum Solitreffen KUBA mit der lateinamerikanischen Wissenschaftlerin Lucía MURIEL am Dienstag, 10. März um 18 Uhr im Kieztreff Wedding, Stralsunder Str. 6 (U 8 Bernauer Str.), 13355 Berlin, mehr Info imAnhang.

Eintritt frei.

Landesvorstand Freidenker

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