Aufgrund seines systemischen Niedergangs rüstet sich der US-geführte Kapitalismus noch weiter auf, vielgestaltig, beschleunigt durch die jüngere, noch aggressivere Fraktion des Kapitals, die der aktuelle US-Präsident Donald Trump verkörpert, gefolgt von seinen nervös gewordenen, ebenfalls gescheiterten Vasallen vor allem in der EU und in Asien. Wie kann also die Zusammenarbeit des viel größeren „Rests“ der Menschheit in Bezug auf Völkerrecht und Menschenrechte vertieft und ausgeweitet werden, auch auf nichtstaatlicher Ebene? Von Werner Rügemer.
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Ali Fajjad wirkt resigniert nach den jüngsten heftigen Bombardements der israelischen Armee in der libanesischen Region Baalbek: »Erklärungen und Verurteilungen bedeuten nichts mehr«, so der Abgeordnete im libanesischen Parlament für den »Block der Loyalität gegenüber dem Widerstand« am Sonntag im Gespräch mit junge Welt. Präsident Joseph Aoun hatte den Angriff im Osten des Landes zuvor verurteilt und befreundete Staaten gebeten, Druck auf Israel auszuüben, damit es seine Angriffe einstelle. Mehr als 10.000 hat die UN-Friedensmission im Libanon, UNIFIL, seit Beginn der »Waffenruhe« am 24. November 2024 dokumentiert. Doch die Forderungen der libanesischen Regierung auch an den UN-Sicherheitsrat verhallen ungehört.
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Kommentare deaktiviert für Dauerbeschuss trotz Waffenruhe. Libanons Forderungen, dass Israel Angriffe einstellt, verhallen ungehört. USA und Frankreich fordern Beirut auf, Wahlen zu verschieben – Von Karin Leukefeld, Beirut (junge Welt)
Eine US-Blockade von Öllieferungen an Kuba sorgt für massive Treibstoffengpässe und stundenlange Stromausfälle. Kanada zeigt sich besorgt und kündigt Unterstützung an.
Wir haben mit Ignacio Rosaslanda (jW-Videojournalist) über die aktuelle Lage in Mexiko nach dem Tod von Nemesio Oseguera Cervantes, genannt »El Mencho«, gesprochen. Im Interview ordnet er die möglichen Folgen für die Sicherheitslage ein, analysiert die aktuellen Kräfteverhältnisse zwischen Staat und Drogenkartellen und beleuchtet die Rolle der USA.
Er vertritt die Auffassung, dass insbesondere der Druck der US-Administration auf die Regierung von Claudia Sheinbaum zur Eskalation der Situation beigetragen habe und militärische Maßnahmen im Vorgehen gegen die Kartelle zusätzlich forciert worden seien.
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