Archive for Januar 8th, 2026

8. Januar 2026

„Die Freiheit von Jacques Baud ist unsere Freiheit“ – Aufruf zur Solidarität mit Jaques Baud

„Die Freiheit von Jacques Baud ist unsere Freiheit“ – Pressekonferenz vom 08.01.2026 Der Fall Jacques Baud ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit in Europa. Der Schweizer Oberst a.D., ehemaliger UN- und OSZE-Offizier, wird in der EU sanktioniert – ohne Anklage, ohne Verfahren, ohne Beweise. Patrik Baab, Sevim Dağdelen und Laura von Wimmersperg stellen den Solidaritätsaufruf für Jacques Baud vor und warnen vor der schleichenden Errichtung eines totalitären EU-Systems, in dem kritische Stimmen mundtot gemacht werden sollen. „Die Freiheit von Jacques Baud ist unsere Freiheit“ – ein Aufruf, den über 80 Persönlichkeiten unterstützen, von Vize-Admiral a.D. Kay-Achim Schönbach bis Patrik Baab. Was wie eine Einzelmaßnahme aussieht, ist in Wahrheit ein Angriff auf die Demokratie selbst. 👉 Unterzeichnen Sie den Aufruf zur Aufhebung der Sanktionen: 🔗 https://www.free-baud.org/

8. Januar 2026

Aufruf gegen die Sanktionierung von Oberst Jacques Baud und gegen den Kriegskurs der EU (junge Welt)

Mit einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung protestiert ein breit aufgestellter Unterzeichnerkreis gegen die Sanktionierung des Militärhistorikers und ehemaligen Obersts der Schweizer Armee Jacques Braud durch die EU. Zu den Unterzeichnern gehören der DKP-Vorsitzende Patrik Köbele, die BSW-Politikerin Sevim Dagdelen, die Schriftsteller Volker Braun, Christoph Hein und Daniela Dahn, der Musiker Tino Eisbrenner sowie der Chefredakteur der Weltwoche Roger Köppel und der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen:

Mit ihrem jüngsten Sanktionspaket hat die EU den Militärhistoriker und ehemaligen Oberst der Schweizer Armee und des Schweizer Strategischen Nachrichtendienstes sowie Mitglied des Schweizer Generalstabs Jacques Baud mit Sanktionen belegt. Jacques Baud ist Schweizer Staatsbürger und lebt in Brüssel. Er darf Belgien nicht mehr verlassen, sein Vermögen wurde beschlagnahmt, seine Konten sind eingefroren, seine Bücher dürfen nicht mehr verkauft werden.

Jacques Baud hat unter anderem für die NATO und die Vereinten Nationen gearbeitet. Er ist ein untadeliger Wissenschaftler und ein Ehrenmann. Seine Bücher erfüllen die höchsten Maßstäbe der fachlichen historischen Analyse. Er arbeitet strikt neutral nach dem Grundsatz: Beide Seiten müssen gehört werden.

Es ist kein Verbrechen, die wahren Gründe des Ukraine-Krieges zu nennen. Es ist kein Verbrechen, die Leser auf Unwahrheiten und die eigene Propaganda der EU und der NATO aufmerksam zu machen. Es ist kein Verbrechen, auf die gedankenlose Kooperation des Westens mit ukrainischen Kräften hinzuweisen, die eine gefährliche Nähe zu Faschisten aufweisen.

Der Ministerrat der EU zerstört mit willkürlichen Strafmaßnahmen gegen Jacques Baud und insgesamt gegen 59 Journalisten und Wissenschaftler die Grundlagen der Meinungsfreiheit.

Diese Sanktionen sind illegal und völkerrechtswidrig, denn sie wurden nicht durch den UN-Sicherheitsrat verhängt. Das Gutachten der ehemaligen Richterin am Europäischen Gerichtshof Prof. Dr. Ninon Colneric und der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Alina Miron von der Universität Angers zeigt, dass die zugrundeliegenden Rechtsakte auch gegen EU-Recht verstoßen. Die EU nutzt die Sanktionsliste als Instrument, Kritiker mundtot zu machen, und manövriert sich immer tiefer in einen Abgrund der Gesetzlosigkeit.

Wir rufen das Europäische Parlament, die Parlamentarische Versammlung des Europarates, den Deutschen Bundestag, die deutschen Landes- und Kommunalparlamente, das gesamte deutsche Volk und die Menschen in allen Ländern der Europäischen Union auf, den Zerstörern der Demokratie und den Kriegstreibern jetzt mit aller Macht entgegenzutreten.

Die Präambel des Grundgesetzes verpflichtet Deutschland, dem Frieden zu dienen. Das Grundgesetz legt in Artikel 5 fest: »Eine Zensur findet nicht statt.« Die Handlungen von EU-Kommission und EU-Rat stehen im Widerspruch zu unserem Grundgesetz. Wir fordern die Bundesregierung auf, gemäß ihrem Amtseid auf diesen ungesetzlichen Vorgang hinzuweisen.

Wir fordern die sofortige Aufhebung der illegalen Sanktionen gegen Jacques Baud sowie gegen alle Journalisten, Wissenschaftler und EU-Bürger.

Wir fordern Bundesregierung und EU auf, konstruktiv am Frieden in der Ukraine mitzuwirken und alle verfassungswidrigen Versuche einzustellen, den Krieg zu verlängern.

HIER UNTERZEICHNEN UND WEITERLESEN:
https://www.jungewelt.de/artikel/515290.aufruf-gegen-die-sanktionierung-von-oberst-jacques-baud-und-gegen-den-kriegskurs-der-eu.html

8. Januar 2026

Petition gegen rechtswidrige Sanktionen gegen Jaques Baud und den Kriegskurs der EU

Eine von Laura von Wimmersperg (Berliner Friedenskoordination) und Patrick Baab (Journalist) initiierte Petition verurteilt die rechtswidrigen Sanktionen, die die EU gegen Jacques Baud, Oberst a. D. der Schweizer Armee, verhängt hat. Die Petenten sehen darin einen gefährlichen, grundsätzlichen Angriff auf die Meinungsfreiheit, der sich in den Kriegskurs der EU einreiht. Zu den Erstunterzeichnern gehören Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP, der PVDA-Vorsitzende Peter Mertens, BSW-Vorstandsmitglied Sevim Dagdelen, die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz und der Künstler Tino Eisbrenner. Die Petition kann hier unterzeichnet werden. Wir dokumentieren sie in voller Länge:

Wir protestieren gegen die rechtswidrigen Sanktionen gegen Oberst Jacques Baud und den Kriegskurs der EU

Mit ihrem jüngsten Sanktionspaket hat die EU den Militärhistoriker und ehemaligen Oberst der Schweizer Armee und des Schweizer Strategischen Nachrichtendienstes sowie Mitglied des Schweizer Generalstabs Jacques Baud mit Sanktionen belegt. Jacques Baud ist Schweizer Staatsbürger und lebt in Brüssel. Er darf Belgien nicht mehr verlassen, sein Vermögen wurde beschlagnahmt, seine Konten sind eingefroren, seine Bücher dürfen nicht mehr verkauft werden.

Jacques Baud hat unter anderem für die NATO und die Vereinten Nationen gearbeitet. Er ist ein untadeliger Wissenschaftler und ein Ehrenmann. Seine Bücher erfüllen die höchsten Maßstäbe der fachlichen historischen Analyse. Er arbeitet strikt neutral nach dem Grundsatz: Beide Seiten müssen gehört werden.

Es ist kein Verbrechen, die wahren Gründe des Ukraine-Krieges zu nennen. Es ist kein Verbrechen, die Leser auf Unwahrheiten und die eigene Propaganda der EU und der NATO aufmerksam zu machen. Es ist kein Verbrechen, auf die gedankenlose Kooperation des Westens mit ukrainischen Kräften hinzuweisen, die eine gefährliche Nähe zu Faschisten aufweisen.

Der Ministerrat der EU zerstört mit willkürlichen Strafmaßnahmen gegen Jacques Baud und insgesamt gegen 59 Journalisten und Wissenschaftler die Grundlagen der Meinungsfreiheit.

Diese Sanktionen sind illegal und völkerrechtswidrig, denn sie wurden nicht durch den UN-Sicherheitsrat verhängt. Das Gutachten der ehemaligen Richterin am Europäischen Gerichtshof, Prof. Dr. Ninon Colneric, und der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Alina Miron von der Universität Angers zeigt, dass die zugrundeliegenden Rechtsakte auch gegen EU-Recht verstoßen. Die EU nutzt die Sanktionsliste als Instrument, Kritiker mundtot zu machen, und manövriert sich immer tiefer in einen Abgrund der Gesetzlosigkeit.

Wir rufen das Europäische Parlament, die Parlamentarische Versammlung des Europarates, den Deutschen Bundestag, die deutschen Landes- und Kommunalparlamente, das gesamte deutsche Volk und die Menschen in allen Ländern der Europäischen Union auf, den Zerstörern der Demokratie und den Kriegstreibern jetzt mit aller Macht entgegenzutreten.

Die Präambel des Grundgesetzes verpflichtet Deutschland, dem Frieden zu dienen. Das Grundgesetz legt in Artikel 5 fest: „Eine Zensur findet nicht statt.“ Die Handlungen von EU-Kommission und EU-Rat stehen im Widerspruch zu unserem Grundgesetz. Wir fordern die Bundesregierung auf, gemäß ihrem Amtseid auf diesen ungesetzlichen Vorgang hinzuweisen.

Wir fordern die sofortige Aufhebung der illegalen Sanktionen gegen Jacques Baud sowie gegen alle Journalisten, Wissenschaftler und EU-Bürger.

Wir fordern Bundesregierung und EU auf, konstruktiv am Frieden in der Ukraine mitzuwirken und alle verfassungswidrigen Versuche einzustellen, den Krieg zu verlängern.

Erstunterzeichner:

Prof. Dr. Nima Rostami Alkhorshid, Bauingenieur, Universidade de Brasilia
Dr. Michael Andrick, Philosoph und Schriftsteller
Patrik Baab, Publizist und Politikwissenschaftler
Volker Braun, Schriftsteller
Max Blumenthal, Journalist und Dokumentarfilmer, USA
Oberstleutnant i. G. a. D. Lic.Phil. Ralph Bosshard, Militärhistoriker
Prof. em. Dr. Joseph O. Boyd-Barrett, California State University, Channel Islands, USA
Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker und Publizist
Michael Brie, Philosoph, Mitglied des Vorstandes der Rosa-Luxemburg-Stiftung
James W. Carden, Journalist und Autor, ehemaliger Berater des Sonderbeauftragten für zwischenstaatliche Angelegenheiten im US-Außenministerium, USA
Prof. Dr. Michael Jabara Carley, Historisches Institut der Universität Montreal, Kanada
Sevim Dagdelen, Publizistin, Bundesvorstand BSW
Daniela Dahn, Schriftstellerin
Oberstleutnant a. D. Daniel Davis, Träger des Bronze Star für Tapferkeit im Irak und für Verdienste in Afghanistan, USA
Prof. Dr. Glenn Diesen, Politikwissenschaftler an der Universität Südostnorwegen, Norwegen
Tino Eisbrenner, Musiker und Schriftsteller
Thomas Fazi, Autor, Italien
Ruth Firmenich, MdEP, Politikwissenschaftlerin
Dr. Heiner Flassbeck, Wirtschaftswissenschaftler, ehem. Staatsekretär im Bundesfinanzministerium und ehem. Chefvolkswirt der UNCTAD
Justus Frantz, Dirigent, Gründer des Schleswig-Holstein Musikfestivals
Prof. Dr. Hajo Funke, Freie Universität Berlin
George Galloway, Vorsitzender Workers Party of Britain, Britannien
Dr. Daniele Ganser, Historiker und Publizist, Schweiz
Prof. Dr. Ulrike Guérot, Politikwissenschaftlerin und Publizistin
Gabriele Gysi, Schriftstellerin und Regisseurin
Marie-Christine Giuliani, Nationalrätin, Österreich
Christoph Hein, Schriftsteller
Dr. Friedrich Hinterberger, Vollmitglied des Club of Rome
Dr. Hannes Hofbauer, Historiker, Publizist, Verleger
Prof. Dr. Stefan Homburg, Öffentliche Finanzen, Leibniz Universität Hannover
Andrej Hunko, Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates
Larry Johnson, ehem. CIA-Analyst und Publizist, USA
Markus J. Karsten, Verleger, Westend-Verlag
Alexander King, Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus (BSW)
Prof. Dr. Dieter Klein, Wirtschaftswissenschaftler i. R., Humboldt-Universität
Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP
Roger Köppel, Verleger und Chefredakteur „Die Weltwoche“
Markus Kompa, Anwalt für Medienrecht
Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz, Journalistin und Hochschullehrerin
Generalmajor a. D. Dennis Laich, US Army
Dr. Anatol Lieven, Direktor des Eurasien-Programms am Quincy Institute for Responsable Statecraft, Washington, D.C., USA
Andrew Lowenthal, Gründer und CEO von liber-net, Australien
Prof. Dr. Pascal Lottaz, Professor an der Universität Kyoto, Japan
Dr. Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz a. D.
Aaron Maté, Journalist, Kanada
Ray McGovern, Mitgründer der Veteran Intelligence Professionals for Sanity, CIA-Analyst i. R., USA
Prof. Dr. John J. Mearsheimer, Politikwissenschaftler, University of Chicago, USA
Peter Mertens, Generalsekretär der Partij van de Arbeid (PVDA), Mitglied der Abgeordnetenkammer, Belgien
Oberstleutnant a. D. Peter Misch, Verleger
Albrecht Müller, Gründer und Herausgeber der „NachDenkSeiten“
Haralampi G. Oroschakoff, Bildender Künstler und Schriftsteller
Prof. Dr. Max Otte, Ökonom
Dirk Pohlmann, Journalist und Filmemacher
Prof. Dr. Nikolai Petro, Politikwissenschaftler an der University of Rhode Island, USA
Didier Pfirter, Botschafter a. D., Vertreter der Schweiz bei der Gründung des Internationalen Strafgerichtshofs und ehem. Berater des UN-Generalsekretärs Kofi Annan, Schweiz
Prof. Dr. Theodore A. Postol, Emeritus für Wissenschaft, Technologie und Nationale Sicherheitspolitik am Massachusetts Institute of Technology, USA
Milena Preradovic, Journalistin, Österreich
Scott Ritter, ehem. UN-Waffeninspektor und Militärexperte, USA
Prof. Dr. Richard Sakwa, University of Kent, Britannien
Michael von der Schulenburg, MdEP, ehem. UN- und OSZE-Diplomat
Vizeadmiral a. D. Kay-Achim Schönbach, Stellv. Vors. „Bündnis Deutschland“
Gabriel Shipton, Bruder von Julian Assange und Gründer von The Information Rights Project, Australien
Lord Robert Skidelsky, Historiker, House of Lords, Britannien
Prof. Dr. Wolfgang Streeck, Direktor em. am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln
Prof. Dr. Ola Tunander, Forschungsdirektor em. am Peace Research Intitute Oslo (PRIO), Norwegen
Raymond Unger, Schriftsteller und Bildender Künstler
Ron Unger, Soldat i. R. des US Marine Corps, Mitglied von Veterans for Peace, USA
Prof. Dr. mult. Dr. h.c. mult. László Ungvári, Geschäftsführer der Development in Relations of Industrial and Education Management GmbH
Aya Velazquez, freie Journalistin
Alexander Wallasch, Schriftsteller und Journalist
Roger Waters, Musiker, USA
Dr. phil. Dieter Weber, Diplomat a. D. und Historiker
Wenzel, Musiker und Autor
Oberst a. D. Lawrence Wilkerson, ehemaliger Stabschef von US-Außenminister Colin Powell, USA
Laura von Wimmersperg, Berliner Friedenskoordination
Achim Winter, Journalist und Satiriker
Flavio von Witzleben, Journalist

und hunderte weitere Unterzeichner.

weiterlesen und zum Unterzeichnen hier:
https://www.unsere-zeit.de/bis-hierher-und-nicht-weiter-4810661/

8. Januar 2026

Bis hierher und nicht weiter! Wir protestieren gegen die rechtswidrigen Sanktionen gegen Oberst Jacques Baud und den Kriegskurs der EU UNTERZEICHNEN !! (Nachdenkseiten)

Es folgt ein Aufruf zugunsten von Jacques Baud, den eine große Zahl von engagierten Menschen unterzeichnet hat. Hier ist auch der Link zum Aufruf: free-baud.org.

hier unterzeichnen und weiterlesen:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=144473

8. Januar 2026

Bis hierher und nicht weiter! – Wir protestieren gegen die rechtswidrigen Sanktionen gegen Oberst Jacques Baud und den Kriegskurs der EU! UNTERZEICHNEN !! (free-baud.org)

Mit ihrem jüngsten Sanktionspaket hat die EU den Militärhistoriker und ehemaligen Oberst der Schweizer Armee und des Schweizer Strategischen Nachrichtendienstes sowie Mitglied des Schweizer Generalstabs Jacques Baud mit Sanktionen belegt. Jacques Baud ist Schweizer Staatsbürger und lebt in Brüssel. Er darf Belgien nicht mehr verlassen, sein Vermögen wurde beschlagnahmt, seine Konten sind eingefroren, seine Bücher dürfen nicht mehr verkauft werden.

Jacques Baud hat unter anderem für die NATO und die Vereinten Nationen gearbeitet. Er ist ein untadeliger Wissenschaftler und ein Ehrenmann. Seine Bücher erfüllen die höchsten Maßstäbe der fachlichen historischen Analyse. Er arbeitet strikt neutral nach dem Grundsatz: Beide Seiten müssen gehört werden.

Es ist kein Verbrechen, die wahren Gründe des Ukraine-Krieges zu nennen. Es ist kein Verbrechen, die Leser auf Unwahrheiten und die eigene Propaganda der EU und der NATO aufmerksam zu machen. Es ist kein Verbrechen, auf die gedankenlose Kooperation des Westens mit ukrainischen Kräften hinzuweisen, die eine gefährliche Nähe zu Faschisten aufweisen.

Der Ministerrat der EU zerstört mit willkürlichen Strafmaßnahmen gegen Jacques Baud und insgesamt gegen 59 Journalisten und Wissenschaftler die Grundlagen der Meinungsfreiheit.

Diese Sanktionen sind illegal und völkerrechtswidrig, denn sie wurden nicht durch den UN-Sicherheitsrat verhängt. Das Gutachten der ehemaligen Richterin am Europäischen Gerichtshof Prof. Dr. Ninon Colneric und der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Alina Miron von der Universität Angers zeigt, dass die zugrundeliegenden Rechtsakte auch gegen EU-Recht verstoßen. Die EU nutzt die Sanktionsliste als Instrument, Kritiker mundtot zu machen, und manövriert sich immer tiefer in einen Abgrund der Gesetzlosigkeit.

Wir rufen das Europäische Parlament, die Parlamentarische Versammlung des Europarates, den Deutschen Bundestag, die deutschen Landes- und Kommunalparlamente, das gesamte deutsche Volk und die Menschen in allen Ländern der Europäischen Union auf, den Zerstörern der Demokratie und den Kriegstreibern jetzt mit aller Macht entgegenzutreten.

Die Präambel des Grundgesetzes verpflichtet Deutschland, dem Frieden zu dienen. Das Grundgesetz legt in Artikel 5 fest: „Eine Zensur findet nicht statt.“ Die Handlungen von EU-Kommission und EU-Rat stehen im Widerspruch zu unserem Grundgesetz. Wir fordern die Bundesregierung auf, gemäß ihrem Amtseid auf diesen ungesetzlichen Vorgang hinzuweisen.

Wir fordern die sofortige Aufhebung der illegalen Sanktionen gegen Jacques Baud sowie gegen alle Journalisten, Wissenschaftler und EU-Bürger.

Wir fordern Bundesregierung und EU auf, konstruktiv am Frieden in der Ukraine mitzuwirken und alle verfassungswidrigen Versuche einzustellen, den Krieg zu verlängern.

hier weiterlesen und zum unterzeichnen:
https://free-baud.org

8. Januar 2026

Werner Rügemer über Adenauers „Weichenstellung“: Deutschlands Unterwerfung unter die USA

Werner Rügemer analysiert, was Adenauers „Westbindung“ bis heute bedeutet: eine Unterwerfung der BRD unter US-Interessen. Adenauers Anleiter Henry Kissinger beschreibt dies in seinen Memoiren als „Strategie der Demut“. Insofern sei Adenauer tatsächlich ein Vorbild für Bundeskanzler Merz.

Interview mit
Dr. Werner Rügemer

Konrad Adenauer war 1949 der erste Regierungschef der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland. Am 5. Januar 2026 hatte er seinen 150. Geburtstag: Der angeblich bekannteste und beliebteste Deutsche wurde von allen Leitmedien gefeiert, auch von seinem gegenwärtigen Nachfolger, Bundeskanzler Friedrich Merz.

In seinem Buch „Verhängnisvolle Freundschaft“ (veröffentlicht 2023) stellt der Kölner Publizist Dr. Werner Rügemer die Beziehungen der USA mit Europa seit dem Ersten Weltkrieg dar. Insbesondere befasste er sich dabei auch mit der Karriere von Konrad Adenauer, dem ersten deutschen Bundeskanzler nach dem Zweiten Weltkrieg. Rügemer recherchierte, welche Rolle Adenauer bei der Weichenstellung des transatlantischen Verhältnisses mit den USA spielte. Das von Adenauer entscheidend mit geprägte Vasallenverhältnis wird bis heute fortgesetzt. Anlässlich des 150. Geburtstags von Konrad Adenauer sprach RT DE am 5. Januar mit dem Publizisten Dr. Werner Rügemer über die Karriere und die politischen Verflechtungen von Konrad Adenauer und seine Rolle bei der Gründung der Bundesrepublik.

RT DE: Herr Rügemer, warum ist Adenauer in Deutschland immer noch so wichtig?

Rügemer: Übereinstimmend heißt es: „Adenauer hat die Weichen für Deutschland gestellt, und das gilt auch heute.“ Mit dieser Weichenstellung meinte auch Bundeskanzler Friedrich Merz die sogenannte „Westbindung“. So wird die Unterwerfung der Bundesrepublik unter die USA bezeichnet. Der Begriff „Westbindung“ wurde von Adenauer geprägt und gehört zu den Gründungslügen der Bundesrepublik Deutschland.

Hinter dem geografischen Begriff „Westen“ wurde und wird auch heute die angemaßte imperialistische Supermacht USA versteckt, und hinter dem Begriff „Bindung“ wurde und wird die Tatsache der Unterwerfung, der Unterordnung versteckt. Bei Adenauer wurde die Unterordnung unter die USA mit dem Schutz gegen die angebliche „bolschewistische Gefahr“ der Sowjetunion begründet. Heute wird sie mit dem Schutz gegen die angebliche „russische Gefahr“ begründet.

Vom Schutz gegen die „bolschewistische Gefahr“ bis zum Schutz gegen die „russische Gefahr“

Die Bundesrepublik Deutschland wurde 1949 auf Druck der USA als neuer Staat gegründet, als Separatstaat, den es vorher noch nie gegeben hatte, abgetrennt vom bisherigen Deutschland. Beim Schutz gegen die angebliche „bolschewistische Gefahr“ der Sowjetunion spielte die Bundesrepublik in Europa die wichtigste Rolle: erstens als größte europäische Wirtschaftsmacht, zweitens mit dem unter Hitler bewährten größten anti-kommunistischen Potenzial Europas und drittens mit der geografischen Lage in Mitteleuropa – als nächster Staat direkt angrenzend an den Sozialismus, an die Deutsche Demokratische Republik, die DDR.

Deshalb war die Bundesrepublik zum Beispiel der Staat in Europa, der nicht nur NATO-Mitglied war, sondern auch die weitaus meisten US-Militärstützpunkte beherbergte, über 30 an der Zahl. Dieser Rekord wurde unter Adenauer begonnen und trifft auch heute noch zu. Hierzulande lagern die USA Atombomben, von hier aus werden global Drohnenmorde ausgeführt und Kriege beliefert. Vom US Military Command in Wiesbaden wird operativ der Krieg der Ukraine gegen Russland geführt – die deutsche Regierung wird diesbezüglich nicht befragt. Das US-Militärpersonal unterliegt auch nicht der deutschen Justiz. Seinerzeit stimmte Adenauer übrigens bereits demütig zu, dass der mögliche, von den USA vorbereitete Atomkrieg gegen die Sowjetunion in Europa ausgetragen wird!

RT DE: Wie kam diese Nähe Adenauers zu den USA zustande?

Rügemer: Adenauer war nach dem Ersten Weltkrieg nicht nur Oberbürgermeister der großen Stadt Köln. Bis 1933 war er zugleich auch Präsident des Preußischen Staatsrates in Berlin. Außerdem war er der bekannteste Politiker der katholischen Zentrumspartei, die an fast allen Regierungen der Weimarer Republik beteiligt war.

Adenauer gehörte zum rechten Flügel seiner Partei, mit engen Beziehungen zu den führenden Kapitalisten und Bankern. 1922 hatte die deutsche Reichsregierung mit der Sowjetunion den Rapallo-Vertrag geschlossen. Dieser Vertrag beinhaltete die gegenseitige diplomatische Anerkennung sowie die Vereinbarung von Handels-, Wirtschafts- und auch Militärbeziehungen. Die USA lehnten so einen Vertrag ab: Die Verbindung des Deutschen Reiches mit dem sowjetischen Systemfeind durfte nach US-Auffasssung nicht zustande kommen!

US-DAWES-Plan gegen deutsch-sowjetischen Rapallo-Vertrag

Dagegen organisierten die USA den sogenannten DAWES-Plan, welcher nach dem Banker Charles Dawes benannt ist. Gemäß dieser Vereinbarung vergab die Wallstreet Kredite an das verschuldete Deutschland. Zudem wurde der deutsche Markt für US-Produkte geöffnet, und US-Konzerne wie Ford und Coca-Cola eröffneten Filialen in Deutschland. Adenauer war schon vor dem Ersten Weltkrieg ein eingefleischter Anti-Bolschewist und unterstützte den DAWES-Plan. Er nutzte die DAWES-Kredite mehr als jeder andere Oberbürgermeister in Deutschland für seine Kölner Großprojekte wie Industriegebiet, Hafen, Flugplatz und den ersten Autobahn-Abschnitt in Deutschland, der somit von den Amerikanern vorfinanziert wurde. In Berlin traf sich Adenauer zum Beispiel mit dem führenden Wall-Street-Banker Thomas McKittrick. Adenauer spekulierte selbst mit Aktien an der Börse von New York.

Auch persönlich hatte der erste Bundeskanzler nach dem zweiten Weltkrieg sehr gute Beziehungen in die USA. Seine zweite Frau stammte aus einer Banker-Familie der Wall Street. Seine am längsten dauernde Freundschaft führte er mit dem US-Unternehmer Dannie Heineman. Dessen Elektrokonzern SOFINA mit der Europazentrale in Belgien war auch am Bau der Kölner Straßenbahnen beteiligt: Diese Beziehung ging auch während des Nazi-Regimes weiter. Adenauers Sohn Max erhielt 1937/38 ein Stipendium der US-Elite-Universität Georgetown in Washington.

Im Nazi-Staat bekam Adenauer eine hohe Staatspension, durfte sein persönliches Millionenvermögen behalten, sich ein großes Grundstück kaufen und eine neue Villa bauen, in dem schön am Rhein gelegenen Kur- und Villenort Rhöndorf. Er konnte frei reisen, seine Unternehmerfreunde im Ruhrgebiet besuchen, Besuch aus den USA empfangen, und besaß Devisen etwa für Urlaube in der Schweiz.

Adenauer lehnt jeden Widerstand gegen Nazis ab – USA unterstützen Hitler-Regime

Jede Form des Widerstands gegen die Nazis lehnte der spätere Bundeskanzler ab – sei es von rechts oder von links. Seine Haltung entsprach vollständig der US-Praxis. Die USA rüsteten Hitlers Wehrmacht auf, die Wall Street finanzierte das Hitler-Regime auch während des Zweiten Weltkriegs – und die USA lehnten jegliche Unterstützung von Widerstand ab. Die US-Regierung ließ seinerzeit sogar kritiklos zu, dass die US-Amerikanerin Mildred Fish-Harnack, Mitglied einer deutschen Widerstandsgruppe, 1943 zum Tode verurteilt und enthauptet wurde.

RT DE: Wie wurde Adenauer schließlich zum Diener von US-Interessen?

Rügemer: Adenauer passte in das Nachkriegs-Schema der USA. Danach sollten alle Antifaschisten und Menschen mit nationalem Bewusstsein ausgeschaltet werden – in den Regierungen, in den Parteiführungen, in den Behördenleitungen, in den Medien, möglichst auch in den Gewerkschaften. Kommunisten-Hasser wie Adenauer wurden von den USA gefördert. Nach dem Krieg log er: „Ich war ‚Gegner des NS‘ “ – allerdings beendete er diese Erklärungen mit Zustimmung der US-Militärregierung schnell.

Schon während des Krieges hatten die USA das Personal ausgesucht, mit dem sie nach dem Krieg zusammenarbeiten wollten. So wusste der US-Geheimdienst CIC im März 1945 genau, wo Adenauer wohnte. Die US-Militärregierung machte ihn sofort wieder zum Oberbürgermeister von Köln. Kurz darauf wurde er von der US-Militärregierung für höhere Aufgaben gefördert – seine Konkurrenten wurden ausgeschaltet.

Mit Adenauer als Aushängeschild gründeten die USA den provisorischen Separatstaat BRD. Adenauer wurde mit knappester Mehrheit Bundeskanzler. Gleichzeitig wurde er CDU-Vorsitzender. In den ersten Jahren seiner Amtszeit stand der neue Bundeskanzler unter Aufsicht des US-Hochkommissars John McCloy. Der Wall-Street-Banker führte das weiter geltende Besatzungsregime fort, auch mit dem von der CIA geleiteten Geheimdienst. US-Militärstützpunkte in Deutschland wurden weiter ausgebaut, und McCloy leitete die Außenpolitik der BRD, bis die wichtigsten Entscheidungen gefallen waren: Wiederbewaffnung, Mitgliedschaft in der NATO und „Europäische Einigung“ – gegen die Sowjetunion und gegen die sozialistischen Staaten.

RT DE: Inwiefern handelt es sich dabei tatsächlich um eine Unterwerfung unter die USA, eine Dienerschaft?

Rügemer: Dies wurde unter anderem vom langjährigen Berater vieler US-Präsidenten, Henry Kissinger, dokumentiert. Kissinger hat auch Adenauer „beraten“, also angeleitet. In seinem Buch „Staatskunst“ hat Kissinger im Jahr 2022 seine Lebensbilanz veröffentlicht. Gleich das erste Kapitel widmete er Konrad Adenauer unter der Überschrift „Die Strategie der Demut“.

Kissinger: Das US-Besatzungsstatut steht über dem deutschen Grundgesetz

Kissinger schreibt: Mit Adenauer wurde die „bedingungslose Kapitulation“ fortgeführt, die Hitler-Deutschland von den USA und Großbritannien auferlegt wurde. Adenauers „demütiger Kurs“ bestand darin, „deutsches Unrecht einzugestehen, als Strafe die Niederlage und die eigene Ohnmacht zu akzeptieren, darunter auch die Teilung“ seines Landes. Dem konnte Adenauer gut zustimmen, weil er keinen Widerstand gegen das NS-Regime geleistet hatte.

Zu dieser von Kissinger gelobten Demut gehörte die Verurteilung von Kommunismus und Sozialismus und die Milderung des Klassenkampfes durch christliche Mildtätigkeit“ – auch dies brachte Adenauer sowieso schon mit. Als „christlicher“ Politiker, als Vorsitzender der CDU, schwächte er die Gewerkschaften, baute aber ein bisschen „Sozialstaat“ aus.

Unter der Führung durch den US-Hochkommissar McCloy stand, wie Kissinger bestätigt, „das Besatzungsstatut über dem Grundgesetz“. Dieses bis heute hochgelobte Grundgesetz wurde vom US-Hochkommissar genehmigt. Gemäß US-amerikanischer Vorgabe fehlt im deutschen Grundgesetz jeder Hinweis auf das Völkerrecht, etwa auf die UN-Charta und auch auf die von der UNO beschlossenen menschenrechtlichen Arbeits- und Sozialrechte. Militärstützpunkte anderer Staaten und deren Status werden im Grundgesetz ebenfalls nicht erwähnt. In seinen Memoiren schreibt Kissinger wörtlich: „Adenauer erkannte Deutschlands Unterwerfung an.“

Die wahre Geschichte vom deutschen „Wirtschaftswunder“

RT DE: Mit Adenauer verbinden die Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg das deutsche „Wirtschaftswunder“, einen wirtschaftlichen Wiederaufstieg von Deutschland, von dem Millionen Menschen profitierten.

Rügemer: Das „Wirtschaftswunder“ ist ein Märchen, eine Inszenierung, eine professionelle Fake Production. Die US-Aufgabe an Adenauer lautete: Die Bundesrepublik muss das schöne, erfolgreiche „Schaufenster“ gegen den bösen, armen Sozialismus werden! Deshalb durften alle in Hitler-Deutschland erfolgreichen Banken und Konzerne einschließlich ihrer Arisierungs- und Kriegsgewinne weitermachen: Deutsche Bank, Dresdner Bank, Daimler/Mercedes, BMW, VW, Siemens, Krupp, Flick, Oetker, Neckermann usw. Ein paar Jahre vorher hatten sie Hitlers NSDAP finanziert, jetzt finanzierten sie Adenauers CDU.

Die kriegswichtig hochentwickelten Industrien des Maschinen- und Autobaus und der Chemie machten übergangslos weiter. Zudem wurden für die schwere Arbeit in Bergwerken und Stahlfabriken billige, gewerkschaftlich nicht organisierte „Fremdarbeiter“ aus armen diktatorischen Staaten geholt, aus Francos Spanien, aus Salazars Portugal, aus Süditalien und aus der Türkei.

Das schaffte natürlich für die Einheimischen einen gewissen Wohlstand. Für Adenauers antikommunistische Herrschaft waren auch die Beamten wichtig: Sie wurden immer mehr und wurden immer besser bezahlt. Dennoch gab es in Deutschland im Jahr 1967 bereits 670.000 Arbeitslose, ab 1975 über eine Million, ab 1983 über zwei Millionen, und im Jahr 1989 drei Millionen. 1990 verschwand der Sozialismus – ab der Zeit war das Adenauer-„Schaufenster“ nicht mehr nötig. Das „Wirtschaftswunder“ wurde endgültig beendet und die Ex-DDR mithilfe von US-Beratern wie McKinsey de-industrialisiert und verarmt. Aber die NATO blieb!

RT DE: Der gegenwärtige deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz feiert Konrad Adenauer als sein großes Vorbild. Lassen sich Adenauer und Merz überhaupt vergleichen?

Rügemer: Die beiden Bundeskanzler scheinen zunächst nicht vergleichbar – aber ihre „Weichenstellung“ für Deutschland ist dieselbe. Adenauer wie Merz exekutieren in christlicher Verkleidung die von Kissinger beschriebene „Demut“, die bedingungslose Unterwerfung unter die USA.

Nach dem Zweiten Weltkrieg im Kampf gegen die Sowjetunion und den Sozialismus hieß die US-Vorgabe unter den US-Präsidenten Eisenhower und Nixon an Adenauer: Die Bundesrepublik Deutschland wird das „Schaufenster“ zum Osten! Mit Marshall-Plan! Mit NATO! Europa als möglicher Schauplatz des Atomkriegs!

Wie sein Vorbild Adenauer erfüllt Friedrich Merz demütig die US-Forderungen

Jetzt lautet die US-Vorgabe seitens des US-Präsidenten Donald Trump an die deutsche Regierung entsprechend der gewandelten US-Geostrategie anders als damals. Aber auch der aktuelle Bundeskanzler Friedrich Merz hat alle Forderungen Trumps demütig und untertänig erfüllt: Rüstungsetat auf fünf Prozent erhöhen! NATO und die Bundeswehr ins Baltikum erweitern! Das teure, umweltschädliche US-Frackinggas kaufen! US-Rüstungsgüter für die Ukraine bezahlen! US-Zölle auf Autos, Stahl und Aluminium aus Deutschland bezahlen! Den völkerrechtswidrigen US-Militärschlag gegen Venezuela nicht kritisieren! Den von den USA als möglich vorbereiteten Atomkrieg in Europa akzeptieren!

Das zeigt, dass Merz sich den USA genauso demütig unterwirft wie sein Vorgänger Adenauer – eben auch dann, wenn sich die US-Vorgaben geändert haben und zur direkten, massiven Schädigung der Alliierten, der angeblichen „Freunde“ führen! Deswegen habe ich ja schon vor Trump meinem Buch den Titel „Verhängnisvolle Freundschaft“ gegeben.

RT DE: Worin besteht der politische Unterschied zwischen Adenauer und Merz?

Ein kleiner, aber aufschlussreicher Unterschied zwischen Adenauer und Merz ist folgender: Adenauer konnte mit der „christlich“ lackierten CDU hohe Wahlerfolge feiern – dagegen gibt es für die CDU mit Merz eine so niedrige Zustimmung wie noch nie. Aus diesem Grund hatte Merz schon überlegt, ob man das „C“ aus der angeblich christlichen Partei nicht besser streichen solle – das „Christliche“ ziehe nicht mehr.

Doch bislang fiel Merz kein Ersatz ein. Die Lösung besteht in Europa bei anderen, lange Zeit „christlich“ lackierten Parteien darin, – etwa in Italien – das „C“ zu streichen, sich öffentlich rechtsradikal neu zu organisieren und sich umzubenennen. Andere „christliche“ Parteien gehen eine Koalition mit einer rechtsradikalen Partei ein, welche man bisher kritisiert hat. Zunächst hatte Merz den mächtigsten Rechtsextremisten der Erde – Donald Trump – ja auch kritisiert. Aber inzwischen folgt Merz ihm in allem demütig.

Der Kölner Publizist Dr. Werner Rügemer veröffentlichte 2023 das Buch „Verhängnisvolle Freundschaft – Wie die USA Europa eroberten, Erste Stufe: Vom 1. zum 2. Weltkrieg“, Papyrossa Verlag. Darin beschreibt er die Außenpolitik der USA seit ihrer Gründung als Sklavenstaat. Er erklärt, wie die USA mithilfe von Militär und Kapital, inzwischen schrittweise auch (West-) Europa eroberten und jetzt über die Ukraine ganz Eurasien beherrschen wollen. Das Buch ist bereits auch in englischer, spanischer und französischer Ausgabe erschienen. 2026 wird es auf Griechisch herausgegeben und in chinesischer Sprache in Peking veröffentlicht. Werner Rügemers aktuellste Veröffentlichung: „BlackRock Germany. Die heimliche Weltmacht, ihre Praktiken in Deutschland und Friedrich Merz“, Verlag Hintergrund, 2. Auflage, Berlin 2025

8. Januar 2026

Trumps Plan, Venezuela zu „führen“, ist reines Wunschdenken (The Grayzone Deutsch)

Max Blumenthal und Anya Parampil von The Grayzone diskutieren über Donald Trumps offen koloniales Versprechen, Venezuela zu „führen“, indem er dessen Öl und Ressourcen durch eine ferngesteuerte Besetzung kontrolliert, nachdem er Präsident Nicolás Maduro entführt hat.