4. Dezember 2025
Frieden mit Russland? – Der russische Botschafter im Gespräch mit Petra Erler & Jan Opielka
4. Dezember 2025
Putin zu Besuch in Indien eingetroffen (junge Welt)
Der russische Präsident Wladimir Putin ist zu einem zweitägigen Besuch in Indien eingetroffen, wo er vor allem Gespräche über Rüstungsgüter und Handel führen will. Putin wurde am Donnerstag am Flughafen vom indischen Regierungschef Narendra Modi empfangen, anschließend fuhren die beiden Politiker gemeinsam im Auto davon. Am Abend war ein privates Abendessen geplant – für Freitag stand ein offizielles Gipfeltreffen von Putin und Modi auf dem Programm.
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https://www.jungewelt.de/artikel/513680.putin-zu-besuch-in-indien-eingetroffen.html
4. Dezember 2025
Offene Kriegsdrohung gegen Venezuela (UZ, Unsere Zeit)
4. Dezember 2025
„Tag des Unbekannten Soldaten“ am 03.12.25 am sowjetischen Ehrenmal Tiergarten
Am 3. Dezember 2025 fand anlässlich des Tages des Unbekannten Soldaten eine Blumenniederlegungszeremonie am sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten statt.
An der Gedenkveranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission und des Büros des Verteidigungsattaches, die Lehrer und Schüler der Schule bei der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland sowie Mitglieder des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR.
Der Tag des Unbekannten Soldaten wurde zum Gedenken an die Heldentat aller gefallenen Soldaten festgelegt, die für die Heimat gekämpft hatten und deren Namen unbekannt bleiben. Heute finden in Russland und im Ausland feierliche Veranstaltungen zum Gedenken an die Soldaten und Offiziere statt, die nicht vom Schlachtfeld zurückgekehrt sind und bis heute vermisst werden.
Der 3. Dezember wurde nicht zufällig ausgewählt, denn an diesem Tag wurden 1966 im Alexandergarten in der Nähe des Kremls in einer feierlichen Zeremonie die sterblichen Überreste eines unbekannten Soldaten beigesetzt, die bei Straßenarbeiten am Leningrader Chaussee gefunden wurden. Im Dezember 1941 fanden hier erbitterte Kämpfe um Moskau statt.
Die Uniform dieses Soldaten mit den Insignien eines Schützen war gut erhalten, aber es gab keine Dokumente, die auf seine Identität hinwiesen. Sein Name ist bis heute nicht bekannt, ebenso wenig wie die Namen von Zehntausenden anderer Helden, die die Hauptstadt mit ihrem Leben beschützt haben.
„Dein Name ist unbekannt, deine Tat ist unsterblich“, lautet die Inschrift auf dem Denkmal.
Das Grabmal des Unbekannten Soldaten in Moskau wurde zu einem Denkmal des ewigen Ruhms für all jene, die auf dem Schlachtfeld für ihr Heimatland gefallen sind. Im Mai 1967 wurde in der Nähe des Denkmals die Ewige Flamme entzündet, die vom Marsfeld in Leningrad (heute Sankt Petersburg) gebracht wurde. Im Dezember 1997 wurde eine ständige Ehrenwache am Denkmal eingerichtet.
4. Dezember 2025
»Reparationsdarlehen«: Von der Leyen will auch an russische Vermögen in Deutschland heran (junge Welt)
Deutschland und mehrere andere Staaten sollen genauso wie Belgien festgesetzte russische Gelder für die Unterstützung der Ukraine bereitstellen. Das sieht nach Angaben von EU-Beamten der von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgestellte Vorschlag für ein sogenanntes Reparationsdarlehen in Höhe von bis zu 210 Milliarden Euro vor. Neben Deutschland sind demnach auch Frankreich, Schweden und Zypern mögliche »Geber« von russischem Staatsvermögen für das Vorhaben, wobei in Frankreich das meiste Geld liegen soll. Das vom belgischen Finanzinstitut Euroclear verwaltete russische Zentralbankvermögen wird auf rund 185 Milliarden Euro beziffert. Die belgische Regierung hatte eine Beteiligung anderer EU-Staaten in den vergangenen Monaten wiederholt gefordert, um das Risiko zu mindern, dass Belgien alleiniges Ziel von möglichen Vergeltungsmaßnahmen wird.
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https://www.jungewelt.de/artikel/513673.reparationsdarlehen-von-der-leyen-will-auch-an-russische-verm%C3%B6gen-in-deutschland-heran.html
4. Dezember 2025
Ukraine-Konflikt: Verhandlungen in Moskau – Westeuropäer bleiben außen vor (Nachdenkseiten)
Steve Witkoff und Jared Kushner haben in der vergangenen Nacht mit Präsident Putin und russischen Diplomaten weiter an einer Friedenslösung für die Ukraine gearbeitet. Ein Durchbruch wurde zwar nicht erzielt, aber die Richtung stimmt, machte Präsidentenberater Juri Uschakow im Anschluss deutlich. Die Westeuropäer sind neben Selenskyj klar identifizierbar das größte Problem für einen diplomatische Lösung des Konflikts. Sie werden daher über den Verlauf der Gespräche im Unklaren gehalten. Von Gert-Ewen Ungar.
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https://www.nachdenkseiten.de/?p=143050
4. Dezember 2025
Warum Moskau Tel Aviv nicht entkommen kann
Letzte Woche habe ich ein Interview mit einer jungen chinesischen Wissenschaftlerin über Chinas Ansatz gegenüber Westasien und insbesondere Palästina geführt. Heute wollen wir dasselbe für Russland tun, um die komplexe Beziehung Moskaus zur Region besser zu verstehen. Zur Unterstützung dieser Aufgabe ist Dr. Maria Kicha bei uns. Dr. Kicha hat einen Doktortitel in Rechtswissenschaften und ist derzeit außerordentliche Professorin an der Russischen Staatlichen Universität für Justiz in Rostow am Don, Russland.
4. Dezember 2025
Von Drohnen- zu Bootsmorden (german-foreign-policy-com)
US-Präsident Donald Trump weitet seine Kriegsdrohungen gegen die Staaten Lateinamerikas aus und stellt grundsätzlich jedem vom Drogenschmuggel betroffenen Land Bombenangriffe in Aussicht. Dies gelte vor allem für Kolumbien, erklärte Trump am Dienstag, nachdem er in einem beispiellosen Übergriff erklärt hatte, er schließe den Luftraum des souveränen Staates Venezuela. Während etwa die Vereinten Nationen von Washington verlangen, zumindest wieder das internationale Recht zu wahren und die Übergriffe zu stoppen, schweigt die Bundesregierung, die sich ansonsten gern als Predigerin in Sachen Menschenrechte in Szene setzt, beharrlich. Zuvor hatte Außenminister Johann Wadephul zu den andauernden US-Bootsmorden in der Karibik, die etwa in Frankreich und in Großbritannien erkennbar auf Kritik stoßen, erklärt, die USA und Venezuela müssten „das Thema bilateral lösen“; Venezuela müsse sich „zurücknehmen“. Die Bootsmorde brechen internationales wie auch US-Recht, weil sie Menschen umbringen, ohne sie vor Gericht zu stellen oder ihnen auch nur ein Verbrechen nachzuweisen. Damit erinnern sie an die langjährigen US-Drohnenmorde etwa in Pakistan und in Somalia.
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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10225
