Archive for Juni, 2025

23. Juni 2025

Chinas ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen verurteilt die US-Angriffe auf den Iran und die Bombardierung der unter der Aufsicht der IAEO stehenden Atomanlagen aufs Schärfste

Die USA haben drei iranische Atomanlagen in Fordo, Natanz und Isfahan angegriffen. China verurteilt die US-Angriffe auf den Iran und die Bombardierung der unter der Aufsicht der IAEO stehenden Atomanlagen aufs Schärfste.

Die Handlungen der USA verstoßen schwerwiegend gegen die Ziele und Grundsätze der UN-Charta und des Völkerrechts sowie gegen die Souveränität, Sicherheit und territoriale Integrität des Iran. Sie haben die Spannungen im Nahen Osten verschärft und dem internationalen nuklearen Nichtverbreitungsregime einen schweren Schlag versetzt.

„Die internationale Gemeinschaft muss für Gerechtigkeit sorgen und konkrete Anstrengungen unternehmen, um die Lage zu beruhigen und Frieden und Stabilität wiederherzustellen“, sagte Fu Cong, Chinas ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, auf der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats laut einer am Sonntag auf der Website der Ständigen Vertretung Chinas bei den Vereinten Nationen veröffentlichten Erklärung.

Quelle: Global Times

23. Juni 2025

Konzert mit russischer Musik im Gedenken an den Überfall der faschistischen Wehrmacht auf die UdSSR am 22. Juni 1941 @ Coop Anti-War Cafe Berlin

23. Juni 2025

Kommentar der Russischen Botschaft anlässlich des 84. Jahrestages des Überfalls Nazideutschlands auf die Sowjetunion

• Der 22. Juni 1941 ist ein tragisches und trauriges Datum in der jahrhundertealten Geschichte unseres Volkes. An diesem Tag überfielen Nazideutschland und seine Satelliten die Sowjetunion. Es begann der Große Vaterländische Krieg, der 27 Millionen Sowjetbürger das Leben kostete. An diesem Tag teilte sich das Leben aller Menschen in der UdSSR in ein Davor und ein Danach. Der Krieg machte für niemanden eine Ausnahme, trennte Familien, zerstörte Träume und brachte unermessliches Leid und Schmerz.

• Es war der Überfall auf die UdSSR, der die blutigste Phase des Zweiten Weltkriegs einläutete. Den deutschen Invasoren, die an die eigene Rassenüberlegenheit glaubten, war es nicht genug, sich fremdes Territorium anzueignen. Sie wollten ganze Völker ausrotten, die dort lebten, einige wenige Überlebende zu Sklaven machen und ihnen ihre Muttersprache, Traditionen und Kultur wegnehmen. Auch heute noch gefriert uns das Blut in den Adern bei den Methoden, mit welchen die Nazis und ihre Handlanger ihre tödlichen Planungen umsetzten, und bei den Grausamkeiten, die sie an Zivilisten – Alten, Frauen und Kindern – begingen.

• Russland betrachtet die vom Dritten Reich auf dem Territorium der UdSSR begangenen Gräueltaten als Genozid an den Völkern der Sowjetunion. Dies wurde vor kurzem in einem einschlägigen Föderalen Gesetz vom 21.April d. J. „Über die Verewigung des Andenkens der Opfer des Genozids an dem sowjetischen Volk während des Großen Vaterländischen Krieges 1941 – 1945“ festgehalten. Das Gedenken an die Opfer ist uns heilig. Es gibt kein Vergessen für die Verbrechen des Nazismus.

• Es sei darauf hingewiesen, dass der Begriff „Genozid“ völkerrechtlich gerade als Beschreibung der grausamen Verbrechen zu Stande kam, die die Nazis und ihrer Handlanger während des Großen Vaterländischen Krieges begangen hatten, und die Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes von 1948 „zur Befreiung der Menschheit von einer solch verabscheuungswürdigen Geißel“ (Zitat aus der Präambel) verfasst wurde.

• Wir rufen die deutsche Seite auf, angesichts ihrer unvergänglichen historischen Verantwortung die Gerechtigkeit wiederherzustellen und offiziell die Gesamtheit der von Anfang an verbrecherischen Pläne der Führung des Dritten Reiches gegen die Bevölkerung der UdSSR sowie ihre anschließende außerordentlich brutale Umsetzung als Genozid an den Völkern der Sowjetunion anzuerkennen. Dass diese Klassifizierung von Hitlers Ostfeldzug begründet ist, liegt für alle auf der Hand. Dies bestätigen auch angesehene deutsche Historiker.

• Zudem gehen wir davon aus, dass die deutsche Regierung zur Aufrechterhaltung der Erinnerung an die heldenhaften Leistungen der Roten Armee und des multinationalen Sowjetvolkes, das Deutschland und Europa von der „braunen Pest“ befreite, beitragen und jeglichen Versuchen entgegenwirken wird, die damaligen Ereignisse zu fälschen oder dem Vergessen anheimfallen zu lassen.

23. Juni 2025

Nach US-Kriegseintritt beschließt Parlament in Teheran Austritt aus Atomwaffensperrvertrag. Schäden an Nuklearanlagen unklar – Von Ina Sembdner (junge Welt)

Während Washington herumposaunt, das iranische (zivile) Atomprogramm sei Geschichte, hieß es am Sonntag aus Teheran nüchtern: Ein Teil des Bereichs um die unterirdische Urananreicherungsanlage Fordo wurde durch einen feindlichen Luftangriff beschädigt, meldete IRNA. Tasnim bestätigte Angriffe »in der Nähe« der Atomanlagen von Isfahan und Natans.

hier weiterlesen:
https://www.jungewelt.de/artikel/502465.naher-und-mittlerer-osten-iran-steigt-aus.html

22. Juni 2025

26. Parteitag der DKP in Frankfurt am Main – Zum US-Überfall auf den Iran (UZ. Unsere Zeit)

Auszug:

In der vergangenen Nacht haben die USA Atomanlagen im Iran bombardiert. Der DKP-Vorsitzende Patrik Köbele erklärt dazu: „Mit diesem Angriff am Jahrestag des Überfalls Nazideutschlands auf die Sowjetunion soll ein Signal an Russland und die Volksrepublik China gesendet werden. Die Gefahr einer weiteren Eskalation ist riesig“, so Köbele. „Die Friedenskräfte müssen auf die Straße! Wir brauchen höchsten Druck auf die Bundesregierung. Sie muss mit der Unterstützung dieser Kriegstreiberei aufhören. Wir müssen sie mit aller Macht zu einer Politik der Deeskalation drängen.“

Die vollständige Erklärung der DKP findet Ihr hier

Für die UZ fasst Katja Schnitter die ersten Reaktionen darauf zusammen. So verurteilte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel die Angriffe als gefährliche Eskalation des Konflikts im Mittleren Osten. Dieser Verstoß gegen internationale Gesetze stoße die Menschheit in eine Krise mit möglicherweise unumkehrbaren Konsequenzen. Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla schrieb auf X, die Aggression sei „verbrecherisch und verantwortungslos“ und bringe das internationale System zur Sicherheit atomarer Anlagen in Gefahr.

Ihr findet den Beitrag hier

22. Juni 2025

22. Juni 2025 – Gedenken zum Jahrestag des Überfalls der faschistischen deutschen Wehrmacht auf die UdSSR – im sogenannten „Unternehmen Barbarossa“ / Sowjetisches Mahnmal im Treptower Park

22. Juni 2025

Vom Sand zum „Chip“ – Für die Produktion von Halbleiterchips ist ein entscheidender Rohstoff erforderlich: Siliziumwafer (German.people.cn)

https://german.people.com.cn/n3/2025/0620/c414967-20330574.html

Für die Produktion von Halbleiterchips ist ein entscheidender Rohstoff erforderlich: Siliziumwafer. Wafer Works (Zhengzhou) Corp. hat durch kontinuierliche Forschung und Innovation aus gewöhnlichem Industriesand – Siliziumdioxid – erfolgreich die größten Siliziumwafer des Landes hergestellt.

„Die Anforderungen an die Reinheit von polykristallinem Silizium sind extrem hoch – sie muss bei elf Neunen liegen (99,999999999 %). Zudem ist eine äußerst glatte Oberfläche notwendig und die Kontrolle von Partikeln ist entscheidend. Schon ein Staubkorn, das nur ein Sechstausendstel eines Haares misst, kann ein Produkt unbrauchbar machen“, erklärt ein Mitarbeiter von Wafer Works (Zhengzhou) Corp.

Vom Ziehen größerer Siliziumblöcke bis hin zum präzisen Schneiden in dünne, glatte Wafer – jeder einzelne Prozessschritt erfordert höchste technische Präzision und strenge Qualitätskontrollen. Dank stetiger Forschung und technischer Durchbrüche hat Wafer Works (Zhengzhou) Corp. eine Herausforderung nach der anderen gemeistert und erfolgreich die Transformation „vom Sand zum Chip“ erreicht.

Das Unternehmen ließ sich im Jahr 2017 in der Flughafenwirtschaftszone Zhengzhou nieder und schloss damit in der Industrie für Basismaterialien von integrierten Schaltkreisen in Zhengzhou und sogar in der gesamten Provinz Henan eine wichtige Lücke. Heute ist dieser Standort zu einer bedeutenden Produktionsbasis für Siliziumwafer in China geworden.

21. Juni 2025

junge Welt – Die einzige linke Tageszeitung

21. Juni 2025

Vor der lettischen Botschaft in Moskau gibt es Stände mit der Geschichte, den Ursprüngen und der Bedeutung des baltischen Neonazismus (VIDEO)

ZUM VIDEO LINK HIER

Vor der lettischen Botschaft in Moskau gibt es Stände mit der Geschichte, den Ursprüngen und der Bedeutung des baltischen Neonazismus.

Die Installation wird von der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft präsentiert und informiert über die Geschichte Lettlands, die Zeit der Ulmanis-Diktatur, die Nazi-Okkupation und ihre heutigen Anhänger.

21. Juni 2025

European Peace Project: Reise nach Moskau

Ulrike Guérot und Isabelle Casel haben die „civic diplomacy“ direkt gestartet, mit einer Reise nach Moskau, wo sie am 16. Juni gemeinsam mit Patrik Baab an einer Diskussion über „Germany, quo vadis“ im Europa-Institute teilgenommen haben. Am Tag darauf hat Ulrike dann ihr neues Buch „Zeitenwenden“ in der Gallery Thélème vorgestellt, das Gespräch wurde aufgezeichnet. Dazu habe sie auch der deutschen Zeitung sowie Isvestia ein Interview gegeben.

hier weiterlesen:
https://europeanpeaceproject.eu/rundschreiben-8/

21. Juni 2025

Rathaus Schöneberg Berlin: Veranstaltung zum 80. Jahrestag der UN-Charta

21. Juni 2025

EU-Staaten reden mit Iran. Genf: Teheran offen für Dialog. USA verhängen neue Sanktionen – Von Ina Sembdner (junge Welt)

hier weiterlesen:
https://www.jungewelt.de/artikel/502392.atomprogramm-eu-staaten-reden-mit-iran.html

20. Juni 2025

Kundgebung der Berliner Friedenkordination (Friko) zusammen mit iranischen Friedensfreunden am Di, den 24.6. um 18 Uhr vor dem Bundeskanzleramt

Ankündigung für eine Kundgebung, zu der die Friko mit iranischen Friedensfreundinnen und -freunden
am Dienstag, den 24.6. um 18 Uhr vor dem Bundeskanzleramt einlädt.

Spätestens seit Friedrich Merz sich öffentlich für den Angriff Israels auf den Iran bedankte und aller Welt verkündete, dass Israel ja für uns alle die „Drecksarbeit“ mache, ist er als Bundeskanzler nicht mehr tragbar.
Wir bitten euch, möglichst zahlreich zum Bundeskanzleramt zu kommen und zu mobilisieren!
Bisher haben als Rednerinnen und Redner zugesagt: Barbara Majd Amin und Udi Raz von der Jüdischen Stimme für Gerechten Frieden in Nahost.
Näheres erfahrt ihr, sobald wir mehr wissen.
Herzliche Grüße
Jutta, Barbara und Laura

KUNDGEBUNG
24.6.2025 ● 18 Uhr ● Bundeskanzleramt
(Annemarie-Renger-Straße – U5 Bundestag)

Für einen sofortigen Waffenstillstand zwischen Israel und Iran

Wir, Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, verurteilen auf das Schärfste den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Israels gegen den Iran, der das Potential hat, in einen regionalen Flächenbrand oder gar in einen dritten Weltkrieg auszuarten.

Wir verurteilen genauso die Rechtfertigung dieses Angriffskrieges und die politische, moralische und militärische Unterstützung durch die deutsche Bundesregierung und ihre internationalen Verbündeten für Israel.

Wir fordern die Bundesregierung und alle friedliebenden Völker eindringlich dazu auf, sich für einen sofortigen Waffenstillstand im gesamten Mittleren Osten einzusetzen, um weitere Opfer und Zerstörungen zu verhindern.

Wir ersuchen den UN-Sicherheitsrat, alles Erdenkliche zu tun, um einen sofortigen Waffenstillstand zwischen den Kriegsparteien zu erwirken und gemäß ihrer weltpolitischen Verantwortung einen sofortigen Prozess für die Einrichtung einer Zone im Mittleren Osten in Gang zu setzen, die von Massenvernichtungswaffen, insbesondere von Nuklearwaffen, frei ist:

Kein Staat im Mittleren Osten, weder der Iran noch Israel, sollte eine Atommacht sein.

Frieden im Mittleren Osten ist nur möglich, wenn der Westen den Groß-Israelplänen Netanjahus die Unterstützung entzieht.

Gruppen der Friedenskoordination Berlin
und iranische Friedensfreundinnen und Friedensfreunde

20. Juni 2025

Deutscher Faschismus. Das Kindersärge-Mahnmal: Gedenkstätte in Krasny Bereg, Weissrussland

19. Juni 2025

Victor Gao warnt Israel und die USA: „China will keinen Angriffskrieg gegen den Iran“









In diesem Exklusivinterview verurteilt Dr. Victor Gao, Vizepräsident des Zentrums für China und Globalisierung, Israels Militärschläge gegen den Iran und bezeichnet sie als „Angriffskrieg“. China bedauere die Angriffe und fordere Israel und die USA auf, die Eskalation zu beenden, so Gao. Dr. Victor Gao verteidigt Chinas Beziehungen zum Iran, lehnt US-Sanktionen ab und warnt, dass jede weitere Aggression die gesamte Region destabilisieren könnte.