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5. Juli 2014

„Euromaidan und Neonazis“ – Buchvorstellung im Russischen Haus – Schluss mit der Hetze gegen Russland!

Zwei russische Autoren warnen in ihrem am kommenden Montag in Berlin vorzustellendem Buch vor einer offen agierenden faschistischen Bewegung in der Ukraine, massgeblich auch von deutschen Politikern und deutschen Leitmedien verharmlost. Wir organisieren diese Veranstaltung.

Das Buch „Euromaidan und Neonazis“ das am Montag vorgestellt werden soll, ist in Russland inzwischen ein Bestseller. Hier in Berlin ist es bereits schwierig einen Veranstaltungsort für die Buchvorstellung zu finden und gegen die Autoren wird gehetzt.

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Die Buchvorstellung findet nur wenige hundert Meter entfernt vom Bebelplatz statt, wo am 10. Mai 1933 über 20.000 Bücher von vielen vor allem jüdischen, kommunistischen, liberalen und sozialkritischen Autoren vor einem großen Publikum verbrannt wurden.

80 Jahre nach dieser Schandtat inmitten Berlins ist die russische Bevölkerung ausserordentlich besorgt über die neusten Entwicklungen in der Ukraine.

Der vom Westen unterstützte ukrainische Präsident Poroschenko sagte erst kürzlich in einer TV-Ansprache: „Wir müssen zusammenstehen, denn wir kämpfen darum, unser Land von Schmutz und Parasiten zu befreien.“ Andere ukrainische Politiker drücken ihren Hass gegen alles Russische noch radikaler aus.
Angesichts einer derartigen, auch von Deutschland offen unterstützten, zunehmend rassistischen Hetze gegenüber Russen, jetzt die Öffentlichkeitsarbeit russischer Autoren für ihr Buch über die Ursachen dieser Entwicklungen zu unterlaufen, weisen wir aufs Schärfste zurück. Mittels falscher Behauptungen wurde im Vorfeld der ersten geplanten Buchvorstellung sogar argumentiert, die Autoren seien „Nazis im Nadelstreifen“. Daraufhin wurde diese Veranstaltung abgesagt. Die Vorwürfe wurden ausgeräumt.

Die derzeitige Propaganda gegen Russland weckt deutliche Erinnerungen an die Hetzkampagnen Nazideutschlands. Zunächst gegen die jüdische Bevölkerung und in Folge auch gegen russische Menschen. In der russischen Bevölkerung und bei den meisten russischstämmigen Menschen in Deutschland, der Ukraine und in anderen Ländern werden Erinnerungen daran noch stärker geweckt.

Umso unverständlicher ist es, dass die russische Besorgnis über die jüngsten Entwicklungen europaweit vorwiegend von rechten und von politisch konservativen Kreisen geteilt wird, während linke und linksliberale Kräfte in großen Teilen in die Propaganda der Politik und Leitmedien einstimmen.

Wie zuvor bereit die Präsidenten Libyens und Syriens, wird jetzt der Präsident Russlands quasi zur Persona non Grata erklärt und damit wird die Propaganda der Kriegstreiber übernommen. Libyen und Syrien sind inzwischen ebenso wie der Irak völlig destabilisiert und Millionen von Flüchtlingen und Opfern sind in der Region auf der Flucht. Auch aus der Ostukraine sind inzwischen weit über Hundertausend Menschen geflohen.

Als Linke in Berlin sagen wir: Wehret den Anfängen! Schluss mit der Hetzpropaganda gegen Russland. Nie wieder Faschismus! Kommt am Montag ins Russische Haus!

Heinrich Bücker
Coop Antikriegscafe Berlin

Weitere Infos bezüglich der geäußerten Vorwürfe gegenüber den Autoren:
http://coopcafeberlin.de/ex/buchvorstellung/index.html

VERANSTALTUNG
7. Juli um 19:00 Uhr
Musiksaal in der 6. Etage
Russisches Hauses der Wissenschaft und Kultur
Friedrichstr. 176 – 179
U-2: Stadtmitte
U-6: Französische Str.

Kurzes Interview mit den Autoren

 

7. Mai 2014

Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden e. V. – Verurteilung beispielloser Hetze gegen Russland

 http://www.jungewelt.de/2014/05-06/034.php

Verurteilung beispielloser Hetze

Schreiben des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden e. V. an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin:

Eingedenk der bitteren Lehren der Geschichte und in Verantwortung für den Frieden in Europa und in der Welt, wenden wir uns als Bürger der Bundesrepublik Deutschland an Sie, um Sie und Ihr Land unserer festen Solidarität zu versichern. Nie werden wir die historische Leistung und die großen Opfer vergessen, die das russische Volk zur Befreiung vom deutschen Faschismus erbracht hat.

Die Ereignisse um die Ukraine erfüllen uns mit tiefer Sorge. Wir verurteilen entschieden die beispiellose Hetze, mit der die USA, die NATO und die EU sowie verantwortungslose Politiker und Medien in der BRD Rußland der Intervention gegen die Ukraine und annexionistischer Absichten bezichtigen. Durch diese wird den Menschen – in Fortsetzung des Kalten Krieges – eine Bedrohung aus dem Osten suggeriert. In Wirklichkeit verfolgen die USA und die anderen NATO-Staaten seit Jahren eine Politik der unverhohlenen Revision der Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegsentwicklung, der militärischen Einkreisung Rußlands. Während die westlichen Mächte zur Realisierung ihrer politischen, wirtschaftlichen und militärischen Interessen seit Jahrzehnten unter Bruch internationaler Normen weltweit Kriege führen, spielen sie sich hier als Gralshüter des Völkerrechts und der Menschenrechte auf. Und Rußland ist ihnen dabei ein Dorn im Auge. Daher negieren sie die legitimen Rechte und Interessen Rußlands und den Willen der ukrainischen Bevölkerung nach Selbstbestimmung. Deshalb unterstützen und verbünden sich die USA, die NATO und die EU mit einer Regierung, die durch einen Putsch an die Macht gekommen ist, und der Faschisten angehören.

Wir schätzen Ihre und die Politik Ihres Landes, die von Zurückhaltung und Angemessenheit bestimmt ist.

Wir schätzen den Beitrag der Russischen Föderation zur Deeskalation und zur Abwehr der gegenwärtigen Kriegsgefahr.

Seien Sie, Herr Präsident, alle Bürger Rußlands, gewiß, daß wir jede Art von Kriegspsychose, Russophobie und Sanktionen entschieden ablehnen.

Unsere Erfahrungen belegen, daß auch in Deutschland immer mehr Menschen die Wahrheit über die tatsächlichen Ursachen und Zusammenhänge der gegenwärtigen Auseinandersetzungen erkennen und den westlichen Konfrontationskurs gegen Rußland verurteilen. Nicht Säen von Feindschaft, sondern eine gedeihliche partnerschaftliche Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen ist das Gebot der Stunde und der Vernunft.

Ihr Land war, ist und bleibt ein entscheidender Faktor des Friedens in Europa. Eine stabile Friedensordnung ohne oder gar gegen Rußland ist nicht möglich. Nur gemeinsam mit der Russischen Föderation kann die Hoffnung aller Friedenskräfte der Welt zur Wirklichkeit werden: »Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!«

21. März 2014

Warum haben sich diese Künstler die Hetze gegen Russland unterstützt? Why did these artist support the campaign against Russia?

Warum haben sich diese Künstler die Hetze gegen Russland unterstützt? Warum? – why did these artist support the campaign against Russia?
Bryan Adams, Adele, Alt-J, Laurie Anderson, Animal Collective, Anti-Flag, Arcade Fire, Arch Enemy, Archive, Joan Armatrading, Joan Baez, Beardyman, Jeff Beck, Yasiin Bey, björk, Rubén Blades, Billy Bragg, Jackson Browne, Peter Buck, Tracy Chapman, Chase & Status, The Chemical Brothers, Neneh Cherry, The Clash, Coldplay, Lily Rose Cooper, Dido, Django Django, Melissa Etheridge, Siobhan Fahey, Paloma Faith, First Aid Kit, Franz Ferdinand, Foster the People, fun., Peter Gabriel, Bob Geldof, Kim Gordon, Debbie Harry, PJ Harvey, Don Henley, The Hidden Cameras, Niall Horan, Billy Joel, Sir Elton John, Ke$ha, Angelique Kidjo, The Knife, Mark Knopfler, Tom Lehrer, Sean Lennon, Annie Lennox, Lykke Li, Sir Paul McCartney, Romy Madley-Croft, Madonna, Zayn Malik, Stephen Malkmus, Marina & the Diamonds, Johnny Marr, Massive Attack, Mike Mills, Moby, Thurston Moore, Tom Morello, Alanis Morissette, James Morrison, Graham Nash, Kate Nash, Youssou N’Dour, Karen O, Yoko Ono, Clock Opera, Ozzy Osbourne, Liam Payne, Peaches, Joe Perry, Phoenix, Rain Phoenix, Portishead, Portugal. The Man, Cat Power, Radiohead, Bonnie Raitt, Rise Against, Patti Scialfa, Scissor Sisters, Paul Simon, Sleigh Bells, Patti Smith, Esperanza Spalding, Bruce Springsteen, Dave Stewart, Sting, Michael Stipe, Harry Styles, Neil Tennant, Louis Tomlinson, Pete Townshend, K T Tunstall, U2, Eddie Vedder. https://www.amnesty.org/en/news/scores-musicians-urge-russia-release-pussy-riot-2013-07-22

16. November 2017

Hetze und Aufrüstung gegen Russland

Schon gehört? Russland schränkt die Meinungs- und Pressefreiheit ein
Selektive Erinnerung und selektive Beschreibung legen die Grundlage für Propaganda. Angesichts der symmetrischen Maßnahmen, welche das russische Parlament heute gegen ausländischen Medien erlassen hat, zeigen die deutschen Kollegen wieder mal, wie Selektivität in der Praxis funktioniert.
Die Deutsche Presseagentur (DPA) gab den Ton vor: „Russland will Arbeit ausländischer Medien einschränken.“ So hieß es gestern bei der Nachrichtenagentur, die von deutschen Verlegern betrieben wird. Wie so häufig halten sich die Journalisten in den Mainstreammedien brav an das DPA-Wording. Entsprechend erscheinen heute zahllose Berichte in deutschen Zeitungen, in denen rapportiert wird, wie Putin schon wieder die demokratischen Werte des Westens mit Füßen tritt.
Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/60652-schon-gehort-russland-schrankt-meinungsfreiheit/

Regierungssprecher Seibert zum russischen Mediengesetz: Russisch-amerikanische Kontroverse
Auch bei der heutigen Bundespressekonferenz war die heute in der Duma verabschiedeten Gegenmaßnahmen zur von der US-Justiz erzwungenen Registrierung RTs als ausländischer Agent Thema. Die Bundesregierung sieht aber nur die russischen Gegenmaßnahmen als „völlig inakzeptabel“.

Der ehemalige ARD-Journalist Hans Jessen, der Video-Blogger Thilo Jung und ein Vertreter der Deutschen Welle befragten die Bundesregierung zu deren Einschätzung des von der Staatsduma verabschiedeten sogenannten Agentengesetzes für Auslandsmedien.
Zum Video: https://deutsch.rt.com/international/60666-regierungssprecher-zum-russischen-mediengesetz-eklatanter-widerspruch/

BND warnt vor Russland – „Behauptungen ohne Belege“
Moskau ist eine „potenzielle Gefahr mit wachsenden machtpolitischen Ambitionen“, mahnt der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND). Daher müsse die EU weiter aufrüsten. „Das ist Doppelmoral“, so Hans-Christian Ströbele, langjähriger Geheimdienst-Experte der Grünen im Bundestag. „Absolut unverschämt“, bewertet Politologe Ulrich Mies.
Hier weiterlesen: https://de.sputniknews.com/politik/20171115318311856-bnd-warnt-vor-russland-behauptungen-ohne-belege/

Der BND-Chef heizt den West-Ost-Konflikt an und mischt sich damit in die Politik ein. Schäuble ist vermutlich der Pate.
Der Außenpolitiker der Süddeutschen Zeitung und Atlantiker Stefan Kornelius berichtete am 14. Novemberausführlich über eine Rede des seit gut einem Jahr amtierenden Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, Bruno Kahl. Er hebt die Bedeutung dieses öffentlichen Auftritts hervor, indem er die Seltenheit solcher Auftritte des BND-Präsidenten betont. Wer noch ein paar Erkenntnisse über den Zustand unseres Spitzenpersonals braucht, der sollte diesen Bericht lesen: ein Schwadroneur und kalter Krieger in dieser wichtigen Position!
Hier weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=41089#more-41089

Nato-Konferenz in Berlin: Russland einziger gemeinsamer Nenner
Auf einer hochkarätig besetzten Nato-Konferenz in Berlin wurde über die Schlagkraft des transatlantischen Militärbündnisses debattiert, die neue europäische Verteidigungsunion gefeiert, das Ende des Westens in Frage gestellt und auch ein bisschen Jamaika sondert. Vor allem aber ging es gegen Russland.
Hier weiterlesen: https://de.sputniknews.com/politik/20171115318299622-nato-konferenz-berlin-russland/

Russischer Experte: „US-Raketenabwehrbasis in Polen kann zu Kriegsausbruch führen“
Einer militärischen Konfrontation mit Russland an der polnischen Grenze steht bald nichts mehr im Wege: Die Fertigstellung der US-Raketenabwehrbasis 2018 wird das strategische Gleichgewicht nachhaltig erschüttern. Das nehmen die Polen für die USA in Kauf.
Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/europa/60621-russischer-experte-us-raketenabwehrbasis-in-polen-kann-zu-kriegsausbruch-fuehren/

25. August 2017

Über alle Parteigrenzen hinweg fordern wir: Nie wieder Krieg, Hass und Vergeltung! Entspannungspolitik JETZT! Vor dem Hintergrund zunehmender Hetze gegenüber Russland sollte man auch Gerhard Schröder, Christian Lindner und Martin Schulz im Rahmen eines „dauerhaften Provisoriums“ zustimmen.

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Vor dem Hintergrund einer immer mehr zunehmenden Russophobie und Hetze gegenüber Russland sollte man jetzt auch Gerhard Schröder, Christian Lindner und Martin Schulz im Rahmen eines „dauerhaften Provisoriums“ unterstützen.

Der ehemalige Münchner SPD-Oberbürgermister Ude will jetzt tatsächlich ein Parteiausschlussverfahren gegen den ehemaligen SPD-Chef und Ex-Kanzler Gerhard Schröder einleiten, wegen dessen Aktivitäten für den russischen Ölkonzern Rosneft.

Albrecht Müller, Mit-Herausgeber der Nachdenkseiten meint: „Wenn die geschäftliche Tätigkeit Schröders dazu führen könnte, die Wirtschaftsbeziehungen mit Russland trotz und gegen die Sanktionen wieder zu beleben wäre das Engagement des früheren Bundeskanzlers sogar hilfreich. Dann würde mich nicht stören, dass er dabei verdient. “

Der FDP-Chef Christian Lindner äußerte kürzlich, die Krim sei nach der Annexion durch Russland als „dauerhaftes Provisorium“ anzusehen. Auch dies ist mutig und unterstützenswert.

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz äusserte kürzlich bei einer Wahlkampfkundgebung in Trier: „Ich werde mich als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland dafür einsetzen, dass in Deutschland gelagerte Atomwaffen – und wenn sie in Rheinland-Pfalz gelagert sind, dann die in Rheinland Pfalz gelagerten Atomwaffen – abgezogen werden“. Auch dies kann als ein Signal bewertet werden.

Mehrere Abgeordnete der Partei DIE LINKE bringen immer wieder ihre Sorge wegen der aggressiven Haltung der deutschen Politik gegenüber Russland zum Ausdruck und verlangen ein Ende der Sanktionspolitik und Frieden mit Russland.

Alle Politiker, die sich positiv gegenüber Russland äussern, müssen jetzt, abgesehen von allen politischen Differenzen, dringend im Rahmen eines „dauerhaften Provisoriums“ unterstützt und gestärkt werden. Zusammen mit den Initiatoren des Aufrufs Entspannungspolitik JETZT!

Vor 78 Jahren begann Hitlerdeutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg.

Wir wollen der unzähligen Opfer von Krieg, Faschismus und Völkermord gedenken.
Über alle Partei- und Landesgrenzen hinweg fordern wir: Nie wieder Krieg, Hass und Vergeltung!

Schluss mit Wettrüsten, Waffenexporten und militärischen Interventionen!

Nur durch eine neue Entspannungspolitik mit Russland und den anderen
internationalen Akteuren kann das Bomben und Töten und die weitere
Konfrontation gestoppt werden: Entspannungspolitik JETZT!

Unterstützen Sie den internationalen Aufruf:

 

und bereits 2014 wurde dies gefordert:
http://www.zeit.de/politik/2014-12/aufruf-russland-dialog

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Die Unterzeichner

Mario Adorf, Schauspieler
Robert Antretter (Bundestagsabgeordneter a. D.)
Prof. Dr. Wilfried Bergmann (Vize – Präsident der Alma Mater Europaea)
Luitpold Prinz von Bayern (Königliche Holding und Lizenz KG)
Achim von Borries (Regisseur und Drehbuchautor)
Klaus Maria Brandauer (Schauspieler, Regisseur)
Dr. Eckhard Cordes (Vorsitzender Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft)
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (Bundesministerin der Justiz a.D.)
Eberhard Diepgen (ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin)
Alexander van Dülmen (Vorstand A-Company Filmed Entertainment AG)
Stefan Dürr (Geschäftsführender Gesellschafter und CEO Ekosem-Agrar GmbH)
Dr. Erhard Eppler (Bundesminister für Entwicklung und Zusammenarbeit a.D.)
Prof. Dr. Dr. Heino Falcke (Propst i.R.)
Prof. Hans-Joachim Frey (Vorstandsvorsitzender Semper Opernball Dresden)
Pater Anselm Grün (Pater)
Sibylle Havemann (Berlin)
Dr. Roman Herzog (Bundespräsident a.D.)
Christoph Hein (Schriftsteller)
Dr. Dr. h.c. Burkhard Hirsch (Bundestagsvizepräsident a.D.)
Volker Hörner (Akademiedirektor i.R.)
Josef Jacobi (Biobauer)
Dr. Sigmund Jähn (ehemaliger Raumfahrer)
Uli Jörges (Journalist)
Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann (ehemalige EKD Ratsvorsitzende und Bischöfin)
Dr. Andrea von Knoop (Moskau)
Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehemalige Korrespondentin der ARD in Moskau)
Friedrich Küppersbusch (Journalist)
Vera Gräfin von Lehndorff (Künstlerin)
Irina Liebmann (Schriftstellerin)
Dr. h.c. Lothar de Maizière (Ministerpräsident a.D.)
Stephan Märki (Intendant des Theaters Bern)
Prof. Dr. Klaus Mangold (Chairman Mangold Consulting GmbH)
Reinhard und Hella Mey (Liedermacher)
Ruth Misselwitz (evangelische Pfarrerin Pankow)
Klaus Prömpers (Journalist)
Prof. Dr. Konrad Raiser (eh. Generalsekretär des Ökumenischen Weltrates der Kirchen)
Jim Rakete (Fotograf)
Gerhard Rein (Journalist)
Michael Röskau (Ministerialdirigent a.D.)
Eugen Ruge (Schriftsteller)
Dr. h.c. Otto Schily (Bundesminister des Inneren a.D)
Dr. h.c. Friedrich Schorlemmer (ev. Theologe, Bürgerrechtler)
Georg Schramm (Kabarettist)
Gerhard Schröder (Bundeskanzler a.D.)
Philipp von Schulthess (Schauspieler)
Ingo Schulze (Schriftsteller)
Hanna Schygulla (Schauspielerin, Sängerin)
Dr. Dieter Spöri (Wirtschaftsminister a.D.)
Prof. Dr. Fulbert Steffensky (kath. Theologe)
Dr. Wolf-D. Stelzner (geschäftsführender Gesellschafter: WDS-Institut für Analysen in Kulturen mbH)
Dr. Manfred Stolpe (Ministerpräsident a.D.)
Dr. Ernst-Jörg von Studnitz (Botschafter a.D.)
Prof. Dr. Walther Stützle (Staatssekretär der Verteidigung a.D.)
Prof. Dr. Christian R. Supthut (Vorstandsmitglied a.D. )
Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik (ehemaliger Berater im Bundeskanzleramt für Sicherheit und Außenpolitik)
Andres Veiel (Regisseur)
Dr. Hans-Jochen Vogel (Bundesminister der Justiz a.D.)
Dr. Antje Vollmer (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D.)
Bärbel Wartenberg-Potter (Bischöfin Lübeck a.D.)
Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Wissenschaftler)
Wim Wenders (Regisseur)
Hans-Eckardt Wenzel (Liedermacher)
Gerhard Wolf (Schriftsteller, Verleger)

14. Februar 2014

Sotchi: Kaschierte Hetze der Medien gegen Russland – Nachdenkseiten

22. Juli 2024

Prof. Jeffrey Sachs: Wie man Frieden mit Russland, China und im Nahen Osten schließen kann.

VIDEO HIER

Die US-Außenpolitik basiert auf Krieg und Gewalttätigkeit

Wir bringen unserem Gegenüber nicht nur keinen Respekt entgegen, sondern zeigen offene Feindseligkeit.

Was Russland betrifft:
Sie wollten Frieden und sie wollten Zusammenarbeit, aber wir sagten nein.

Wir werden die NATO entgegen unserer Verpflichtung erweitern.

Wir werden die Regime in Ihrer Nachbarschaft stürzen, wie wir es im Februar 2014 mit Janukowitsch getan haben.

Wir werden Gegner an euren Grenzen bewaffnen.

Kennedy stiftete Frieden durch Respekt, selbst bei
der Höhepunkt des Kalten Krieges.

Wir haben keinen Respekt.

Biden redet Trash Talk, was
ist eine Schande für einen US-Präsidenten.

Wir ringen die Hände, während 37.000 Menschen sterben, aber wir tun nichts, um das Massenmorden im Gazastreifen zu stoppen.

Wir könnten in allen drei Regionen sofort friedliche Beziehungen aushandeln.

Wir könnten den Krieg in der Ukraine an einem Tag beenden, indem wir erklären, dass die NATO niemals die Ukraine erweitern wird, dass dies eine schlechte Idee, ein gebrochenes Versprechen und eine Gefahr für Russland sei.

Wir müssen einen anderen Weg finden, um Sicherheit in der Region zu schaffen, die sogenannte kollektive Sicherheit, nicht Sicherheit auf Kosten Russlands für die Ukraine.

Wir können den Krieg im Nahen Osten beenden
durch die Anerkennung des Staates Palästina

Wir bringen unserem Gegenüber nicht nur keinen Respekt entgegen, wir zeigen ihm offene Feindseligkeit.
Und ich würde sagen, Trash-Talk.
Ich beziehe mich auf drei Gegenstücke.
Zuerst nach Russland.
Das Narrativ über Russland, Putin sei der neue
Hitler, dass man mit Putin nicht reden kann, dass der Krieg
ist der einzige Weg, die Ukraine zu schützen, ist alles
kriegshetzerische Propaganda des militärisch-industriellen Komplexes.
Ist es falsch.
Es hält dem Test historischer Genauigkeit und Prüfung nicht stand.
Was passiert ist, ist, dass die Vereinigten Staaten
entschieden hat, dass es die einzige Supermacht sei und
musste auf niemanden sonst hören.
Und was Russland betrifft, so verletzte es jede einzelne
Seit den 1990er Jahren weckte die Türkei immer wieder das Interesse Russlands.
Ich weiß das aus eigener Erfahrung, denn ich war Wirtschaftsberater von Präsident Gorbatschow und Präsident Jelzin.
Sie wollten Frieden und sie wollten Zusammenarbeit, aber wir sagten Nein.
Wir werden die Welt regieren. Danke.
Wir werden eure Verbündeten stürzen, ob in Serbien oder
in Syrien oder im Irak oder in Libyen.
Wir werden Verträge wie den Anti-
Vertrag über ballistische Raketen oder die Intermediate Nuclear Force
Vertrag, der INF-Vertrag, den Trump verlassen hat.
Wir werden die NATO entgegen unserer Verpflichtung erweitern.
Wir werden Regime in Ihrer Nachbarschaft stürzen, wie
das haben wir im Februar 2014 mit Janukowitsch gemacht.
Wir werden Gegner an Ihren Grenzen bewaffnen.
Und was tun wir auf menschlicher Ebene?
Wir sagen Auftritte russischer Künstler ab,
wir sagen Konzerte russischer Komponisten ab.
Wir verbieten den Unterricht über große russische Romane.
Es ist unvorstellbar, wie falsch dieser Ansatz in jeder Hinsicht ist.
Kennedy stiftete Frieden durch Respekt, selbst bei
der Höhepunkt des Kalten Krieges.
Wir haben keinen Respekt.
Wir haben Trash Talking von Biden, das
ist eine Schande für einen amerikanischen Präsidenten.
Schade, er sollte nur aufpassen, was er sagt, denn er benimmt sich nicht so, wie er sollte.
Dann zeigen wir den arabischen Ländern gegenüber auf die gleiche Art und Weise Respektlosigkeit, wie wir lügen.
In jeder Hinsicht.
Wir ringen die Hände, während 37.000 Menschen sterben, aber wir
alles tun, um das Massenmorden in Gaza zu stoppen.
Und was China betrifft, das eine bemerkenswerte Erfolg bei der Verbesserung des Lebensstandards des chinesischen Volkes, und im Übrigen ist seit mehr als 40 Jahren kein Krieg mehr stattgefunden, da wir uns in einem ständigen Krieg befinden, tun wir nichts anderes, als über China zu reden, wie es ein Misserfolg ist, wie
seine Wirtschaft wird zusammenbrechen, wie es in der Krise steckt, wie
Es ist Kriegstreiberei, es ist eine Gefahr, es ist eine Bedrohung
zur Welt.
Es ist vulgär.
Ich reise seit Jahrzehnten mehrmals im Jahr nach China und unsere Propaganda ist lächerlich.
Wenn es nicht so beunruhigend wäre.
Und auch Biden ist Teil davon.
Ich empfinde daher keine Bewunderung für die Art und Weise, wie wir die Dinge handhaben.
Wir machen alles viel gefährlicher als
es sollte und muss so sein.
Wir könnten in allen drei Regionen sofort friedliche Beziehungen aushandeln.
Wir könnten den Krieg in der Ukraine an einem Tag beenden, indem wir erklären, dass die NATO sich niemals um die Ukraine erweitern wird, dass dies eine schlechte Idee, ein gebrochenes Versprechen und eine Gefahr für Russland sei.
Wir müssen einen anderen Weg finden, um Sicherheit in der Region zu schaffen, die sogenannte kollektive Sicherheit, nicht
Sicherheit auf Kosten Russlands für die Ukraine.
Und dies könnte zu einem diplomatischen Ergebnis führen.
Wir können den Krieg im Nahen Osten beenden
durch die Anerkennung des Staates Palästina, wie die UNO
Sicherheitsrat und UN-Generalversammlung haben dies gefordert.
Und wir können den Konflikt mit China beenden, indem wir gleichzeitig sagen: Wir werden Taiwan nicht aufrüsten, wir werden uns nicht in die inneren Angelegenheiten Chinas einmischen, aber wir appellieren an die Interessen Chinas und der Welt, friedliche Beziehungen über die Taiwanstraße hinweg zu wahren.
Und dazu wird es kommen, solange die USA nicht durch die Lieferung massiver Waffen an Taiwan einen Konflikt provozieren.
Unsere Außenpolitik basiert also auf Krieg und Gewalttätigkeit.
Und siehe da, die Weltuntergangsuhr nähert sich immer weiter der Mitternacht.

3. Oktober 2023

„Tag der Deutschen Einheit 2023“: Deutschland im Krieg gegen Russland (Doris und George Pumphrey)

Von deutschem Boden würde nur noch Frieden ausgehen, hatten die Regierungen der BRD und DDR im Zwei-plus-Vier-Vertrag vom 12.09.1990 erklärt. Mit dem Verschwinden des antifaschistischen Friedensstaates DDR am 3. Oktober 1991 und dem Ende des Warschauer Vertrages bzw. der Sowjetunion im gleichen Jahr konnte der BRD-Imperialismus jede Zurückhaltung ablegen. Der NATO bewies die BRD ihre Kriegs-Verlässlichkeit auch gleich bei der völkerrechtswidrigen Aggression gegen Jugoslawien 1999. Entgegen aller früheren Zusicherungen ist die NATO – und mit ihr die Bundeswehr – inzwischen bis an die Grenzen Russlands vorgestoßen. Russlands wiederholte Verhandlungsangebote zur Lösung der wachsenden Spannungen wurden vom NATO-Westen systematisch ignoriert.

Mit dem von den USA initiierten und mit Hilfe offen faschistischer Kräfte durchgeführten Putsch wurde 2014 in Kiew eine russophobe Regierung installiert, die ukrainische Verfassung suspendiert und allem Russischem der Kampf angesagt. Kiew begann einen Krieg gegen die russisch-sprachigen Ukrainer im Donbass, die sich weigerten die illegale russophobe Regierung anzuerkennen.

Das völkerrechtlich verbindliche Minsk-II Abkommen von 2015 sollte diesen Konflikt friedlich lösen und Deutschland, Frankreich und Russland für seine Umsetzung sorgen. Acht Jahre lang hatte sich Russland für diese friedliche Lösung im Rahmen der staatlichen Einheit der Ukraine eingesetzt, die von Kiew, nach eigenen Aussagen, sabotiert wurde. Im letzten Dezember erklärte Angela Merkel – sekundiert von François Hollande – sie hätte die Umsetzung des Abkommens nie beabsichtigt, denn sie wollte Kiew nur Zeit zur Aufrüstung verschaffen. Der deutsche Generalmajor a. D. Harald Kujat bezeichnete dies als eine bewusste Täuschung Russlands, einen Vertrauens- und Völkerrechtsbruch.

Per Dekret hatte der ukrainische Präsident Selenskij im März 2021 die militärische Wiedereingliederung der Donbass-Republiken und der Krim angeordnet und begann zum Jahreswechsel 2021/22 über 100.000 Truppen im Osten zu konzentrieren, die laut OSZE ihre Angriffe im Januar/Februar 2022 auf Wohngebiete im Donbass massiv intensivierten. Dem Krieg Kiews gegen die Bevölkerung des Donbass waren bis 2022 bereits über 14.000 Menschen zum Opfer gefallen.

Mit konkreten Vorschlägen  für Verträge mit den USA und der NATO über gegenseitige Sicherheitsgarantien versuchte die russische Regierung noch im Dezember 2021 die Situation zu entschärfen. Die NATO sollte versprechen „keine Erweiterung mehr durchzuführen“, berichtete NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am 7. September 2023 dem EU-Parlament. „Natürlich haben wir das nicht unterschrieben“. Daraufhin sei Putin „in den Krieg gezogen, um immer mehr NATO an seinen Grenzen zu verhindern“.

„Der Krieg begann nicht erst im Februar letzten Jahres, sondern bereits 2014“, hatte Stoltenberg auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2023 freimütig erklärt. „Und seit 2014 haben wir die größte Verstärkung unserer kollektiven Verteidigung durchgeführt, mit mehr Truppen, höherer Bereitschaft und Präsenz im östlichen Teil des Bündnisses, neuen Verteidigungsplänen und auch höheren Verteidigungsausgaben.“

Alle russischen Versuche, zu einer Lösung des Konflikts und einer Einstellung der Kriegshandlungen zu kommen, wurden von westlicher Seite torpediert. Als Kiew und Moskau in ihren direkten Verhandlungen Anfang April 2022 die Grundlage für eine Einigung erreicht hatten, erklärte der damalige britische Premier Boris Johnson Selenskij, der Westen sei nicht bereit mit Russland Frieden zu schließen. Kiew brach die Verhandlung mit Moskau ab. Zudem unterschrieb Selenskij im darauffolgenden Oktober ein Dekret, das jegliche Verhandlungen mit Präsident Putin verbietet.

Seitdem eskaliert der NATO-Westen mit endlosen Waffenlieferungen an Kiew den Krieg gegen Russland. Ganz vorne mit dabei die deutsche Regierung, die mit Waffen und Durchhalteparolen Ukrainer für sich kämpfen, bluten und sterben lässt, um den Endsieg gegen Russland zu erringen.

Die „Vernichtung der Lebenskraft Russlands“, wie Hitler  es formuliert hatte, war nicht gelungen. Heute will die deutsche Außenministerin, Annalena Baerbock „Russland ruinieren“ und der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz mahnt: „Es muss unser Ziel sein, dass Russland diesen Krieg nicht gewinnt“. 

Die deutsche Regierung unterstützt politisch, militärisch und finanziell ein Regime, das auf allen Ebenen mit russophoben Faschisten durchsetzt ist – eine Ukraine, in der Nazi- und SS-Kollaborateure offiziell als Nationalhelden verehrt werden und dessen Präsident Selenskij im kanadischen Parlament dem ukrainischen Veteranen der SS-Division „Galizien“ zujubelt. Deutsche Politikerinnen, Politiker und Medien überziehen unser Land mit einer beispiellosen Kriegspropaganda und russophoben Hetze. Der Angriffskrieg Nazideutschlands gegen die Sowjetunion, der 27 Millionen Tote und verbrannte Erde hinterließ, soll vergessen werden. Jegliches Schuld- und Schamgefühl über die eigene deutsche Geschichte wird abgelegt.

Größenwahn, Geschichtsignoranz und -revision, völlige Verkennung der Realitäten im In- und Ausland und internationaler Entwicklungen kennzeichnen die heutige deutsche Regierung. Mit kolonialer Arroganz und moralischer Hybris maßt sich die deutsche Außenministerin an, andere Regierungen zu belehren. Der Bundeskanzler präsentiert deutsche Selbstgerechtigkeit in der UNO-Vollversammlung – vor fast leeren Rängen. Deutschland ist Vorreiter im NATO-Krieg gegen Russland und in der Welt, deren Mehrheit sich immer deutlicher vom kolonialen „Werte“-Westen abwendet, isoliert.

Für Kooperation und Frieden mit Russland!

9. August 2023

Diffamierung, Zensur und Strafverfolgung treffen Kriegsgegner. Dabei sitzen die Volksverhetzer im Bundestag – Wer gefährdet den Frieden? – Von Hans Bauer (Unsere Zeit)

Wer Zweifel an der Politik der deutschen Machthaber öffentlich äußert, hat keine guten Karten. Schlimmer ist es, Ursachen und Anlass des Ukraine-Krieges anders zu sehen als amtlich verordnet. Die offiziellen Reaktionen reichen von Diffamierung über berufliche Nachteile bis hin zu strafrechtlichen Sanktionen. Das Bundeskriminalamt meldete 2.821 Straftaten allein für 2022, die in direktem Zusammenhang mit dem Krieg standen. Explodiert ist die Anzahl von Ermittlungen nach Paragraf 140 Strafgesetzbuch (Billigung von Straftaten) mit 1.169 Fällen.

Wir erinnern an den Fall des Berliner Friedensaktivisten Heinrich Bücker. Er wurde wegen einer Rede am Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 2022 wegen „Billigung eines Angriffskrieges“ angeklagt. Das Amtsgericht Köln verurteilte Elena Kolbasnikowa wegen des gleichen Vorwurfs. Jüngstes Opfer der Gesinnungsjustiz ist Kay Strathus aus Düsseldorf. Er hatte Russlands Handeln als in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht bezeichnet und verletzte damit die verordnete Vorgabe zum Krieg. Ihm droht eine Strafe von 3.500 Euro. Noch geht es um Geldstrafen. Angedroht ist aber auch Gefängnis. Die „Taten“: Volksverhetzung, Billigung einer Straftat und andere Delikte – nach Belieben auslegbar. Gummiparagrafen. Die „Gefahr“: Störung des öffentlichen Friedens.

Die Strafverfolgungen gehen einher mit staatlicher Zensur, mit Verboten und Behinderungen der Auftritte von Wissenschaftlern und Künstlern, die nicht der Staatsräson folgen. Diskriminiert und verleumdet werden Friedensdemonstrationen wie die der „Handwerker für den Frieden“ in Bremen und Dessau und weiteren Städten vor allem im Osten. „Messias“ Gauck erklärt die Aufsässigkeit der Ostdeutschen mit der autoritären DDR.

Deutsche Medien hetzen gegen alles, was russisch ist, und heizen so die Feindschaft weiter an. Die eigene Bevölkerung wird manipuliert, viele folgen willenlos dem Kriegskurs. Nicht Friedensinitiativen bestimmen Deutschlands Politik, sondern Eskalation und Zuspitzung. Jede Gelegenheit wird dafür gesucht und genutzt. Keine Lüge ist ungeeignet. In Berlin steht das „Haus der russischen Wissenschaft und Kultur“ zur Zeit im Fokus der Feindpropaganda. Vorwurf: Verletzung der Sanktionen und Verbreitung russischer Propaganda. In Moskau betreibt das deutsche Goethe-Institut mit Sicherheit keine russische Politik.

Deutschland ist Kriegspartei. Die milliardenschwere Unterstützung der Ukraine zur Kriegführung gegen Russland – in diesem Jahr mit über 5 Milliarden Euro, jetzt sogar mit schweren Waffen und der Ausbildung ukrainischer Soldaten – widersprechen dem Friedensgebot des Grundgesetzes. Verletzt werden aber auch die Grundrechte auf Informations-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Die einseitige Berichterstattung, das Verschweigen und Verfälschen der Tatsachen über Ursache und Anlass des Krieges und die Unterdrückung und Sanktionierung anderer Auffassungen verhindern offene Debatten. Eine unabhängige Meinungsbildung durch demokratischen Diskurs ist so unmöglich.

Wer gefährdet nun tatsächlich den öffentlichen Frieden, den Frieden überhaupt? Wer spaltet die Gesellschaft, hetzt die Menschen gegeneinander auf? Wer sind die wirklichen Volksverhetzer?

Die Politik dieser Regierung und die staatstreuen Medien geben Antwort auf diese Fragen, zwingen zum Nachdenken, fordern zum Handeln. Geboten ist Widerstand, auch die Nutzung juristischer Mittel. Wera Richter und Patrik Köbele, Vorsitzende der DKP, fordern jetzt gemeinsam mit dem Juristen Ralf Hohmann mit einer Verfassungsbeschwerde den „Rechtsstaat“ heraus. Sie beantragen, den im Handstreich vom Bundestag angenommenen Paragrafen 130 Absatz 5 StGB (Neufassung der Volksverhetzung) für nichtig zu erklären.

Der deutsche Imperialismus hat seine „bewährten“ Methoden und historischen Erfahrungen beim Vorbereiten und Führen von Kriegen. Am Anfang standen immer Volksverführung und Volksverhetzung. Am Ende stand der Abgrund. Aber gelernt hat er daraus nichts. Diesem Wahnsinn muss Einhalt geboten werden.

28. Mai 2023

Der Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) gegen Putin basiert auf einem von den USA finanzierten Bericht, der sich selbst entlarvt – Von Jeremy Loffredo (The Grayzone)

Der folgende Artikel wurde mit Dank aus The Grayzone reproduziert.

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  • Der Internationale Strafgerichtshof erließ einen Haftbefehl gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und wirft ihm die „rechtswidrige Abschiebung“ ukrainischer Kinder in ein Netzwerk von Lagern innerhalb Russlands vor. Der Haftbefehl basierte auf einem Bericht des Zentrums Yale Humanitarian Research Lab (HRL), das vom US-Außenministerium finanziert wird.
  • Der US-Journalist Jeremy Loffredo besuchte eines der fraglichen, von der russischen Regierung geförderten Lager. Im Donbass Express, etwas außerhalb von Moskau gelegen, traf Loffredo Jugendliche aus vom Krieg zerrütteten Regionen, die dank kostenlosem Musikunterricht aufblühten und dankbar waren, in einer sicheren Umgebung zu sein. Dieser Artikel enthält seinen exklusiven Videobericht.
  • Eine Überprüfung des Yale HRL-Berichts durch Grayzone ergab, dass der Inhalt des Papiers vielen im ICC-Haftbefehl enthaltenen Behauptungen widersprach. Es untergrub auch Äußerungen seines Direktors Nathaniel Raymond bei Medienauftritten.
  • In einem Interview mit Loffredo widersprach Raymond von Yale HRL außerdem den Behauptungen, die er in einem CNN-Interview über eine massive „Geiselnahme“ in Russland aufgestellt hatte, und räumte ein, dass es sich bei den meisten von ihm untersuchten Lagern um „Teddybären“-artige Kulturprogramme handele. Er gab auch seine Zusammenarbeit mit dem US-Geheimdienst bekannt.

Am 17. März stellte der Generalstaatsanwalt des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, einen Haftbefehl gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und die russische Beauftragte für Kinderrechte Maria Llova-Belova vor. Der Haftbefehl, der Präsident Putin und Frau Lolva-Belova beschuldigte, die „rechtswidrige Abschiebung“ ukrainischer Kinder in ein „Netzwerk von Lagern“ in der gesamten Russischen Föderation organisiert zu haben, löste im Westen eine Welle hetzerischer Kommentare aus.

US-Senator Lindsey Graham, vielleicht der aggressivste Befürworter eines Krieges mit Russland im Kongress, verkündete: „Der IStGH hat einen Haftbefehl gegen Putin ausgestellt, weil er die Entführung von mindestens 16.000 ukrainischen Kindern aus ihren Familien organisiert und sie nach Russland geschickt hat.“ Genau dasselbe hat Hitler im Zweiten Weltkrieg getan .“

Fareed Zakaria von CNN schloss sich Graham an und erklärte, der ICC-Haftbefehl habe ergeben, dass Putin „tatsächlich Teile von Hitlers Drehbuch befolgt“.

Der ICC-Staatsanwalt schien seinen Haftbefehl auf Forschungsergebnisse des Humanitarian Research Lab (HRL) der Yale University gestützt zu haben. Die Arbeit von Yale HRL wurde vom Bureau of Conflict and Stabilization Operations des Außenministeriums finanziert und geleitet, einer Einrichtung, die die Biden-Regierung im Mai 2022 gegründet hat, um die Strafverfolgung russischer Beamter voranzutreiben.

Während eines Interviews mit Anderson Cooper von CNN behauptete Nathaniel Raymond, Geschäftsführer von Yale HRL, sein Bericht sei der Beweis dafür, dass „tausende Kinder in einer Geiselnahme sind“. Raymond berief sich auf den Holocaust und erklärte: „Wir haben es mit dem größten Netzwerk von Kinderlagern im 21. Jahrhundert zu tun.“

Doch in einem Interview mit Jeremy Loffredo, dem Co-Autor dieses Berichts, und in seinem eigenen Artikel für Yale HRL widersprach Raymond vielen der bombastischen Behauptungen, die er gegenüber den Medien über Kindergeiseln machte. Während eines Telefongesprächs mit Loffredo gab Raymond zu, dass „ein großer Teil“ der von seinem Team untersuchten Lager „in erster Linie kultureller Bildung diente – wie, würde ich sagen, Teddybären“.

In dem Bericht von Yale HRL wurde ebenfalls anerkannt, dass die meisten der darin vorgestellten Lager kostenlose Freizeitprogramme für benachteiligte Jugendliche anboten, deren Eltern „ihre Kinder vor anhaltenden Kämpfen schützen“ und „sicherstellen wollten, dass sie nahrhafte Lebensmittel haben, wie sie dort, wo sie leben, nicht verfügbar sind“. Der Zeitung zufolge kehrten fast alle Teilnehmer der Camps mit Einverständnis ihrer Eltern rechtzeitig nach der Teilnahme nach Hause zurück. Der vom Außenministerium finanzierte Bericht räumte außerdem ein, dass er „keine Dokumentation von Kindesmisshandlung“ gefunden habe.

Yale HRL stützte seine Recherche vollständig auf Maxar-Satellitendaten, Telegram-Beiträge und russische Medienberichte, verließ sich bei deren Interpretation auf Google Translate und stellte die Artikel in seinen Zitaten zeitweise falsch dar. Die vom Außenministerium finanzierte Einheit räumte ein, dass sie für ihre Arbeit keine Feldforschung durchgeführt habe, und erklärte, dass sie „keine Untersuchungen vor Ort durchführe und daher keinen Zugang zu den Lagern beantragt habe“.

Im Gegensatz zu den Yale-Ermittlern, die den Haftbefehl des ICC auslösten, erhielt unser Reporter Jeremy Loffredo uneingeschränkten Zugang zu einem Lager der russischen Regierung in Moskau, in dem Jugendliche aus der vom Krieg zerrütteten Donbass-Region untergebracht sind. Obwohl es genau die Art von Zentrum ist, die Yale HRL – und damit auch der ICC – als „Umerziehungslager“ für ukrainische Kindergeiseln dargestellt haben, fand er ein Hotel voller glücklicher Camper, die in ihrer Heimat kostenlosen Unterricht in klassischer Musik erhielten Russische Sprache von erstklassigen Lehrern – ein „Teddybär“, wie Raymond es nannte.

Im Donbass-Express-Musikcamp etwas außerhalb von Moskau sagten junge Menschen zu Loffredo, sie seien dankbar, Zuflucht vor dem jahrelangen Beschuss und der Belagerung ihres Heimatlandes durch die ukrainische Armee gefunden zu haben. Durch ihre Flucht vor dem Krieg im Donbass waren diese Kinder einem alptraumhaften militärischen Konflikt entkommen, der Yale HRL und der IStGH kaum oder gar nicht beunruhigt.

Kostenloser Musikunterricht, „spirituelle Bereicherung“ und Schutz vor dem Krieg im Donbass Express

Als ich, Jeremy Loffredo, im November 2022 ein Jugendmusikcamp in Russland besuchte, war mir nicht bewusst, dass die US-Regierung bald altruistische Programme wie das, das ich erlebte, nutzen würde, um politische Kriegsführung voranzutreiben.

Zu dieser Zeit war ich im Auftrag von Rebel News in Moskau, um Interviews mit Durchschnittsmenschen in der Stadt zu führen.

Nachdem ich jemanden getroffen hatte, dessen Frau Einfluss auf die russische Musikszene hatte, wurde ich 45 Kilometer südwestlich von Moskau eingeladen, an einem Programm teilzunehmen, das von vom Außenministerium finanzierten Forschern als „Umerziehungslager“ beschrieben wurde. Dort, in einem Hotel aus der Sowjetzeit in der Stadt Pokrowskoje, betrat ich eine der sogenannten Einrichtungen, die heute im Mittelpunkt des Haftbefehls des IStGH gegen Präsident Putin stehen.

Zum Zeitpunkt meines Besuchs hatte die russische Regierung das Hotel in ein provisorisches Schlaflager für Kinder aus den abtrünnigen Republiken Donezk und Lugansk umgewandelt. Das von mir besuchte Zentrum mit dem Namen „Donbass Express“ konzentrierte sich auf die klassische Ausbildung von Kindern, die sich für Musik interessieren. Eltern, die ihre Familien vor dem Konflikt zu Hause schützen wollten, hatten ihre Kinder für das Programm angemeldet.

Peter Lundstrem, professioneller Geiger und Lehrer beim Donbass Express, erklärte mir: „Dank der Unterstützung des Staatspräsidentenfonds konnten wir 80 Kinder aus den Regionen Donezk und Lugansk mitbringen. Sie sind talentierte junge Musiker und sie sind für 12 Tage hier. Sie leben hier und nehmen Unterricht bei hervorragenden Musiklehrern. Sie organisieren Konzerte. Sie erhalten Bildung.“

Trotz seiner eklatanten Mängel und dem Versäumnis, eine Bestätigung vor Ort einzuholen, hat der vom Außenministerium finanzierte Yale HRL-Bericht in Bezug auf die Erfahrungen von Kindern, die im Donbass Express eingeschrieben sind, eines richtig gemacht: Sie werden ihre Beteiligung an dem Programm wahrscheinlich geheim halten. In den Augen der ukrainischen Behörden kommt die bloße Reise nach Russland – selbst für kostenlosen Musikunterricht – einer Kollaboration mit dem Feind gleich.

In dem Bericht heißt es: „Viele Familien in der Ukraine wollen ihre [Lager- oder Schul-]Erfahrungen nicht öffentlich teilen, weil sie befürchten, dass sie [von der Ukraine] als Kollaborateure mit Russland angesehen werden.“

Über die an Donbass Express beteiligten Studenten sagte Lundstrem: „Damit Sie verstehen, was Kindern wie diesen in der Ukraine angetan wird … Kinder, die irgendeine Art von Hilfe vom russischen Volk oder vom russischen Staat erhalten … würden sie einfach getötet.“

Die meiste Zeit ihres Lebens lebten diese Kinder täglich mit der Todesdrohung. In den acht Jahren vor Russlands Invasion in der Ukraine im Februar 2022 musste die ethnisch russische Bevölkerung des Donbass regelmäßigen Beschuss durch die von den USA unterstützte nationalistische Regierung in Kiew ertragen. Schon vor Februar 2022 hatte dieser Bürgerkrieg Tausende Zivilisten getötet , darunter auch Kinder wie die, die ich im Donbass Express traf.

„Natürlich waren viele [der jungen Leute, die bei Donbass Express eingeschrieben sind] von diesem Konflikt stark betroffen“, sagte Lundstrem. „Viele von ihnen haben Häuser verloren. Einige von ihnen haben ihre Verwandten und Freunde verloren. In der Konfliktzone können sie ihr professionelles Musikstudium faktisch nicht fortsetzen. In Donezk funktionieren Philharmonien und allgemeine Bildungseinrichtungen nicht.“

Obwohl der vom Außenministerium finanzierte Yale-Bericht die US-Amerikaner glauben machen wollte, dass Russlands Schritt zur Eröffnung von Lagern wie dem Donbass Express Kriegsverbrechen darstelle, wollten die Studenten, die ich dort traf, nicht gehen.

„Natürlich wollen sie alle, dass dieses Programm weitergeführt wird. Sie wollen bleiben und wollen, dass es immer weitergeht. Aber wir können nur diese kleinen Dinge tun. Vielleicht werden wir das in Zukunft noch einmal machen“, sagte mir Lundstrem.

Ich habe mit zwei Donbass Express-Studenten vor der Kamera gesprochen. Jeder drückte seine überschwängliche Dankbarkeit für das Programm aus.

„Ich bin auf Einladung hier, auf großzügige Einladung“, sagte einer aus Donezk. „Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals nach Moskau kommen würde. Ich helfe bei Konzertauftritten, was zur spirituellen Bereicherung und Seelenreinigung beiträgt. Und ich bin hier, um meine musikalischen Darbietungsfähigkeiten weiterzuentwickeln.“

„Hier setzen wir unsere Musikstudien trotz der Ereignisse um uns herum fort, weil es uns Erleichterung verschafft“, erzählte mir ein anderes Kind aus dem Donbass.

Wie alle anderen Studenten des Programms wuchsen diese aufstrebenden Musiker in einer Region auf, in der sie offen gegen die ukrainische Regierung rebellierte, die ihre russisch-orthodoxe Religionsgemeinschaft verboten hatte, die russische Sprache verbieten wollte und die ethnische russische Bevölkerung des Landes gewaltsam angegriffen hatte.

Laut ihrem Ausbilder identifizieren sich die meisten, wenn nicht alle, der im Donbass Express eingeschriebenen Schüler mit der russischen Nation. „Sie haben dieses [patriotische] Lied, ‚My Homeland is Coming Back‘“, kommentierte Lundstrem. „Alle diese 80 Kinder haben laut mitgesungen. Ich singe dieses Lied einfach laut mit.“

Aber der Lehrer betonte: „Wir organisieren [den Donbass Express] nicht aus politischen Gründen. Wir sind nicht hier, um zu sagen: „Russland für immer!“ Zum Beispiel. Wir sind hier, um diesen Kindern zu helfen. Aber natürlich sind wir Russen.“

Auf die politischen Sympathien und den russischen ethnischen Hintergrund der Kinder, die aus der Ostukraine zu Programmen wie dem Donbass Express gereist sind, wird in dem vom US-Außenministerium finanzierten Bericht des Yale HRL nur am Rande hingewiesen.

Der Inhalt des Yale HRL-Berichts widerspricht dem Haftbefehl des ICC

Nathaniel Raymond, der Geschäftsführer des vom Außenministerium geförderten Yale HRL, trat am 16. Februar 2023 in der CNN-Sendung Anderson Cooper 360 auf, um eine, wie er es nannte, „gelbe Warnung für die Kinder der Ukraine“ anzukündigen.

In Anspielung auf den Holocaust behauptete Raymond, er und sein Team hätten „die größte Anzahl von Lagern entdeckt, die im 21. Jahrhundert gesehen wurden“, ein Fund, der einen möglichen „Beweis für Völkermord“ darstellte.

„Sie versuchen, sie zu Russen zu machen“, sagte Raymond und behauptete, die russischen Behörden hätten ukrainische Kinder gewaltsam aus ihren Familien entfernt und sie einer militärischen Zwangsausbildung unterzogen.

„Tausende Kinder befinden sich in einer Geiselnahme“, verkündete er.

Mit einem empörten Gesichtsausdruck murmelte Cooper von CNN: „Das ist wirklich widerlich. Das ist krank.“

Allerdings steht der tatsächliche Inhalt der Untersuchung vom 14. Februar 2023, die Raymond im Auftrag des Außenministeriums leitete, im Widerspruch zu seinen Behauptungen einer „Geiselnahme“.

Raymonds offensichtliche Ahnungslosigkeit über die Situation in vielen Jugendlagern könnte darauf zurückzuführen sein, dass weder er noch einer seiner Kollegen versuchten, sie zu besuchen. Sie versuchten auch nicht, Kontakt zu den Kindern aufzunehmen, die an den Lagern teilgenommen hatten, ihren Eltern oder Mitarbeitern.

In seinem Bericht heißt es: „Yale HRL führt keine Interviews mit Zeugen oder Opfern; Es werden nur die spezifischen Informationen gesammelt, die in Open Source verfügbar sind. Wenn Analytiker nicht in der Lage sind, öffentliche Informationen darüber zu ermitteln, ob ein Kind nach Hause zurückgekehrt ist, kann es schwierig sein, den aktuellen Status des Kindes festzustellen. Ebenso führt Yale HRL keine Untersuchungen vor Ort durch und hat daher keinen Zugang zu den Lagern beantragt.“

Mit anderen Worten: Die Forscher, die den IStGH-Haftbefehl gegen Präsident Putin informierten, führten keine Feldforschung durch und gaben zu, dass sie keine konkreten Informationen über den Status der Kinder erhalten konnten.

Die Zeitung räumte tatsächlich ein: „Viele der Kinder, die an diesen Lagern teilgenommen haben, scheinen pünktlich zu ihren Familien zurückzukehren.“

In dem Bericht wurde auch die folgende Offenlegung vergraben: „Viele Kinder, die in Lager gebracht werden, werden mit Zustimmung ihrer Eltern für eine vereinbarte Dauer von Tagen oder Wochen geschickt und wie ursprünglich geplant zu ihren Eltern zurückgebracht.“

„Viele dieser Eltern haben ein geringes Einkommen und wollten eine kostenlose Fahrt für ihr Kind in Anspruch nehmen“, heißt es in der Zeitung weiter. „Einige hofften, ihre Kinder vor anhaltenden Kämpfen zu schützen, sie an einen Ort mit intakten sanitären Einrichtungen zu schicken oder sicherzustellen, dass sie nahrhafte Lebensmittel hatten, wie sie dort, wo sie leben, nicht verfügbar waren. Andere Eltern wollten einfach, dass ihr Kind Urlaub machen kann.“

Wenn also die Kinder freiwillig an den Lagern teilnahmen und größtenteils pünktlich zurückkamen, während die meisten Eltern eine „bedeutungsvolle Einwilligung“ erteilten und dankbar waren, dass ihre Kinder an einem sicheren Ort mit gesunder Ernährung sein konnten, wo bliebe der „Beweis für Völkermord“, den Raymond behauptete während seines CNN-Auftritts?

In dem Papier des Yale HRL/Außenministeriums heißt es: „Es gibt keine Dokumentation über Kindesmisshandlung, einschließlich sexueller oder körperlicher Gewalt, in den in diesem Bericht genannten Lagern.“

Die Zitate des Berichts enthalten einen Link zu einem Artikel der RIA Novosti [einer staatlichen russischen Nachrichtenagentur] über ein zweiwöchiges Sommercamp in der russischen Stadt Magadan. Polina Tsvetkova, ein in dem Artikel zitiertes Kind, gab eine eindeutig positive Bewertung ab, die die von Teilnehmern des Donbass Express abgab:

„Während wir vom Flughafen fuhren, waren wir von der Landschaft vor Ort sehr beeindruckt. Ich gehe gerne auf den Feldern spazieren und pflücke Blumen. Es ist sehr interessant, die Natur zu sehen. Alle möglichen schönen Aussichten. Als wir fuhren, sah ich kleine Flüsse aus den Bergen fließen. Sehr schön, die Aussicht ist einfach herrlich.“

Die HRL-Zeitung ließ die Aussagen freudiger Sommercamp-Teilnehmer aus, die in dem zitierten Artikel von RIA Novosti enthalten waren. Stattdessen nutzte sie den Artikel, um zu behaupten: „Kinder wurden mit Bussen, Zügen, Verkehrsflugzeugen und in mindestens einem Fall von russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräften [in Lager] transportiert.“

Wie bei seinem CNN-Auftritt beschönigte Raymonds vom Außenministerium gesponserter Bericht eine einzige Tatsache, die seine gesamte Behauptung, dass „tausende [ukrainische] Kinder sich in einer Geiselnahme befinden“, zunichte machte. Das heißt: Fast alle Kinder, auf die im Bericht des Yale HRL/Außenministeriums Bezug genommen wird, sind ethnische Russen aus Familien und Gemeinschaften, die sich im Konflikt mit der nationalistischen [Stellvertreter-]Regierung in Kiew auf die Seite Russlands gestellt haben.

Die jungen Menschen, die an dem im Artikel von RIA Novosti erwähnten Camp teilnahmen, stammten aus Schdanowka, einer Stadt in der Republik Donezk, die sich 2014 von der Ukraine trennte und 2022 offiziell ihre Unabhängigkeit erklärte. Doch der IStGH und alle anderen offiziellen westlichen Quellen bezogen sich auf sie Kinder werden einfach als „Ukrainer“ bezeichnet, als würden sie gewaltsam aus pro-Kiew-Gemeinden herausgeholt, die von russischen Streitkräften besetzt sind, und in russischen Internierungslagern einer Gehirnwäsche unterzogen.

Der Bericht geht nur am Rande auf den politischen und ethnischen Hintergrund der jugendlichen Campteilnehmer ein und stellt an einer Stelle fest: „Viele Familien in der Ukraine wollen ihre Erfahrungen [im Camp] nicht öffentlich teilen, weil sie befürchten, als Kollaborateure mit Russland angesehen zu werden.“ .“

Die Autoren des Yale HRL/State Department-Papiers haben nicht nur gezeigt, dass sie sich keinerlei Sorgen um die Sicherheit dieser Familien machen, sie haben auch Forderungen nach ihrer sofortigen Rückkehr in ein Konfliktgebiet ausgelöst, wo sie von der ukrainischen Regierung gefoltert oder getötet werden könnten.

Unter Bezugnahme auf die Evakuierung von 500 Waisenkindern aus Donezk im Februar 2022, gerade als die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe auf die Separatistenrepubliken eskalierten, schrieben die Autoren: „Der Grund, den die damalige russische Regierung öffentlich nannte, war die angebliche Gefahr einer Offensive der ukrainischen Streitkräfte.“ Kräfte gegen die sogenannte Volksrepublik Donezk (DVR) und die Volksrepublik Lugansk (LVR).“

Zur Untermauerung dieser Behauptung wurde ein Bericht von Donbass Insider zitiert, in dem dargelegt wurde, wie die ukrainische Armee am 19. Februar 2022 ihren Beschuss ziviler Gebiete in Donezk verstärkt hatte, ein Haus, eine Geflügelfarm und ein Umspannwerk zerstörte und 800 Einwohner ohne Strom zurückließ . Es war der 43. ukrainische Verstoß gegen einen Waffenstillstand in der Volksrepublik Donezk. Fünf Tage später marschierten russische Truppen in die Ukraine ein und kündigten eine Mission zur „Entmilitarisierung“ des Landes an.

Stellt die Bergung von Waisenkindern aus dem Kriegsgebiet von Donezk an einen sichereren Ort innerhalb der Russischen Föderation ein Verbrechen der „Entführung“ dar, wie Raymond behauptete?

Der Forscher des Yale HRL/State Department vertritt offenbar eine äußerst lockere Definition des Begriffs. Bereits im Jahr 2020 twitterte Raymond zustimmend einen Leitartikel der Washington Post, in dem er die (von der Biden- Regierung fortgeführte) Politik der Trump-Regierung anprangerte, Minderjährige von Eltern mit Migrationshintergrund zu trennen: „Lassen Sie uns kein Blatt vor den Mund nehmen. Die Trump-Regierung hat Kinder entführt.“

HRL-Direktor widerspricht Behauptungen über „Geiselnahme“ und gibt US-Geheimdienstinformationen bekannt

Nathaniel Raymond ist ein Technologe, der bei verschiedenen internationalen NGOs und Universitäten gearbeitet hat, von Oxfam bis zum Signal Project von Harvard, und behauptet, er sei Mitglied des technischen Beratungsteams des ICC gewesen.

Bevor er sich seinen Posten als Dozent an der Yale School of Public Health sicherte, arbeitete er für George Clooney, den Hollywood-Star, der dazu beitrug, die Notlage in der Region Darfur im Sudan zu einem Anlass der Berühmtheit zu machen. Clooney seinerseits kämpfte an der Seite der pro-israelischen Gruppen und von Präsident George W. Bush, der damit drohte , US-Truppen nach Darfur zu schicken.

„Ich zähle Panzer aus dem Weltraum für George Clooney“, witzelte Raymond 2012 gegenüber dem Guardian und bezog sich dabei auf seinen bahnbrechenden Einsatz der Maxar-Satellitentechnologie zur Dokumentation angeblicher Menschenrechtsverletzungen.

Als ich, Jeremy Loffredo, erfuhr, dass Raymonds Yale HRL einen Bericht über Jugendprogramme der russischen Regierung wie den Donbass Express herausgegeben hatte, schickte ich ihm eine E-Mail, um ihn darüber zu informieren, dass ich bereits im November 2022 in einem dieser Camps gewesen war. Ich sagte ihm, dass dies der Fall sei offen dafür, meine Erfahrungen mit ihm zu teilen. Er erklärte sich bereit, telefonisch mit mir zu sprechen.

Raymond erklärte mir, dass er bei seiner Ankunft am Yale HRL im Jahr 2021 ein vom Außenministerium gefördertes Projekt leitete, das die mutmaßlichen Missbräuche der afghanischen Regierung gegen die Hazara-Minderheit des Landes dokumentierte. Doch als der US-Geheimdienst begann, vor einer bevorstehenden russischen Invasion in der Ukraine zu warnen, änderte sich die Mission schnell.

„Unser ursprüngliches Operationskonzept bezog sich eigentlich auf Afghanistan “, sagte Raymond. „Und wir wurden in die Ukraine umgeleitet. Wir wollten die Hazara beobachten. Und dann wurden wir in die Sache hineingezogen. Und zwei Wochen vor der Invasion wurde uns gesagt, wir sollten bereitstehen und einen Trupp bilden, und dann wussten wir im Frühjahr, dass die guten Dinge geschehen würden.“

Raymond fügte hinzu, dass der National Intelligence Council der USA „großen Druck“ auf sein Team am Yale HRL ausgeübt habe, um die Operationen der russischen Regierung zur Umsiedlung von Bürgern aus der Ostukraine in die Russische Föderation zu dokumentieren.

„Wir fragten uns: ‚Okay, wie machen wir das?‘“, erinnert er sich. „Und so verbrachten wir den Sommer bis zum Frühherbst damit, unser Betriebskonzept auszuarbeiten. Und erst im Oktober [2022] wurde uns wirklich klar, wie das geht. Und der Trick war, als wir es aufbrachen, dass es in russische VPN-Netzwerke gelangte und aussah, als würden russische Bürger die VK-Konten (russische soziale Medien) des örtlichen Bürgermeisters ansehen.“

Raymond sagte, sein Team habe sich auf das US-Indopazifik-Kommando des Pentagons verlassen, um „unseren Satellitenzugang im Pazifikkommando zu erweitern, um die sibirischen und östlichen Lager zu erreichen“.

Auf die Frage, warum sein Forschungsteam nicht versucht habe, irgendwelche Programme innerhalb Russlands wie den Donbass Express zu besuchen, sagte Raymond: „Wir sind persona non grata.“ Wir werden von den Russen als verlängerter Arm des US-Geheimdienstes betrachtet.“

Obwohl er zugab, eng mit dem US-Geheimdienst und dem Außenministerium zusammenzuarbeiten, bestritt Raymond, dass die Fokussierung von Yale HRL auf mutmaßliche russische Gräueltaten unter Ausschluss der von der Ukraine begangenen Gräueltaten auf die Finanzierung durch die US-Regierung zurückzuführen sei. „Die angeblichen ukrainischen Missbräuche des Ukrainers können wir mit unseren Mitteln wahrscheinlich nicht durchschauen“, beharrte er. „Weil es sich um kleine Einheiten mit überwiegend Kriegsgefangenen handelt. Angeblich haben sie ein paar Kerlen in die Knie geschossen.“

Raymond verwies auf die Dokumentation eines russischen Angriffs auf ein ukrainisches Getreidesilo durch seine Einheit als typisches Beispiel für „ukrainischen Bullshit“. „Was [die Ukrainer] unserer Meinung nach getan haben“, sagte er, „ist, dass sie unter diesem Silo ein Ammoniumphosphatlabor betrieben, um Munition herzustellen.“

Obwohl er sagte, dass „das Einzige, was dieses [Explosions-]Loch hätte entstehen lassen können, im Grunde eine Bombenfabrik ist“, behauptete Raymond, es sei unmöglich, seinen Verdacht zu bestätigen.

Er benutzte eine Metapher über Verkehrsverstöße, um zu erklären, warum Yale HRL sich ausschließlich darauf konzentrierte, die russische Regierung festzunageln: „Wir haben einen Parkverstoß im Sinne der Gesetze für bewaffnete Konflikte, so wie die Ukrainer in einer beweglichen Zone doppelt geparkt werden, oder?“ An einer Bushaltestelle. Und die Russen fahren unterdessen mit dem 16-Wheeler durch ein Einkaufszentrum.“

Während Raymond die dokumentierte Erschießung wehrloser Gefangener durch das ukrainische Militär und die Nutzung ziviler Infrastruktur zur Verschleierung militärischer Einrichtungen herunterspielte, verwies Raymond auf die Politik Russlands, ethnisch russische Kinder in Kulturprogramme zu bringen, und warf Moskau einen kriminellen Prozess der „Russifizierung“ vor.

Auf die Frage nach der Tatsache, dass die meisten Kinder, die an den von Yale HRL untersuchten Programmen beteiligt sind, sich bereits als Russen betrachten und aus separatistischen, ethnisch russischen Regionen stammen, die von der von den USA unterstützten Regierung der Ukraine mit Gewalt angegriffen wurden und von denen einige kein Zuhause haben. Als sie zurückkehrten, weil ihre Heimstätten im Konflikt zerstört wurden, äußerte sich Raymond abweisend.

„Selbst wenn das wahr wäre, wäre es ein Kriegsverbrechen“, beharrte Raymond. „Nach der Genfer Konvention darf ein Vertragsstaat eines bewaffneten Konflikts unter keinen Umständen Kinder aus dem anderen Vertragsstaat adoptieren oder übertragen.“

Während Raymond den ethnischen und politischen Hintergrund der Kinder bei der Feststellung, ob ihre Rechte verletzt wurden, nicht berücksichtigte, gab er freimütig zu, dass die überwiegende Mehrheit der von seinem Team am Yale HRL untersuchten Lager, wie der Donbass Express, „in erster Linie kultureller Bildung diente.“ Ich würde sagen, Teddybär.“

29. März 2023

„Wir brauchen eine europäische Initiative gegen den Krieg“ Grußbotschaft von Sevim Dagdelen – Veranstaltung der Unabhängige Arbeiter Partei (POI) in Paris am 26.3.2023

Gestern fand in Paris unter Teilnahme von Jean Luc Melenchon eine Friedenskundgebung der POI ( Unabhängige Arbeiter Partei) statt. Die POI ist Teil der Bewegung La France insoumise von Melenchon. Sevim Dagdelen hielt eine Grußbotschaft, die stürmischen Applaus bekam.

„Wir brauchen eine europäische Initiative gegen den Krieg“

Liebe Freundinnen und Freunde,

liebe Genossinnen und Genossen,

hier von Berlin aus wünschen wir Euch alles Gute und eine erfolgreiche Kundgebung gegen den Krieg und den sozialen Krieg nach innen.

Wir sind seit einem Jahr in einem bis zu seinem Ausbruch noch undenkbaren großen europäischen Krieg. Russland hat einen Krieg begonnen, der einen Bruch des Völkerrechts darstellt. Aber dieser Krieg ist eine Folge einer seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion betriebenen aggressiven Politik westlicher Mächte gegen Russland, vor allem der USA, die die NATO kontrollieren.

Statt zu verhandeln setzt die NATO auf eine Eskalation des Krieges. Vor wenigen Tagen betonten US-Vertreter, sollte China einen Waffenstillstand vorschlagen, so lehnen wir diesen ab.

Dass der Krieg in einem Atomkrieg eskalieren könnte, lässt die westlichen Strategen kalt. Um Russland militärisch zu besiegen, riskieren sie die Fortexistenz der Menschheit. Politiker, die den Atomkrieg in Kauf nehmen, gehören vor ein internationales Tribunal.

Die Regierungen in Paris und Berlin handeln als treue Vasallen der USA. Sie gefährden mit ihren Kriegskurs die Existenz unserer Länder und Europas insgesamt.

Noch die standen wir so nah an einem atomar geführten dritten Weltkrieg wie heute. Der Wahnsinn des Krieges muss gestoppt werden – ebenso wie der Wahnsinn des Wirtschaftskrieges. In ihrer Vasallentreue gegenüber den USA verhängten die EU, Deutschland und Frankreich Sanktionen, die die Bürgerinnen und Bürger hierzulande teuer zu stehen kommen. Eine Folge wird ein verschärfter sozialer Krieg nach innen sein. Wir erleben schon jetzt eine Welle der Deindustrialisierung und die Vernichtung industrieller Kapazitäten.

Auch der Wirtschaftskrieg kommt vor allem den USA zu gute. US-Präsident Biden betreibt eine radikale Politik des „Amerika First“ und lockt die europäische Industrie in die USA mit billigen Energiekosten, während Europa immer ärmer wird. Die Rüstungswirtschaft boomt und die Eliten profitieren, während die breite Masse der Bevölkerung die Rechnung für den Krieg der herrschenden Eliten bezahlen muss. Die Bevölkerung trägt die Kosten für Inflation und hohe Lebensmittel- und Energiepreise. Die Kaufkraft der Lohnabhängigen in Europa sinkt und die Gewerkschaften sind kaum in der Lage, den Reallohnverlust zu stoppen, sofern sie das denn als Ziel vorhaben.

Um den Wahnsinn des Krieges zu stoppen, brauchen wir Diplomatie, Waffenstillstandsverhandlungen und daraus resultierend Friedensverhandlungen die zu einer neuen europäischen Sicherheitsarchitektur unter Einschluss Russlands führen muss.

Wir brauchen ein soziales und friedliches Europa. Das geht aber nicht mit dieser EU. Deshalb brauchen wir eine andere EU-Konzeption, in der die Völker und nicht die Kapitalisten das Sagen haben. Diese EU bereitet alle Offensiven gegen die populären Schichten unsere Länder vor und treibt sie voran.

Eure Kämpfe der vergangenen Wochen gegen den sozialen Krieg von Macron, die Millionen Menschen in Bewegung gesetzt haben, sind eine Quelle der Inspiration für uns in Deutschland.

Wir wünschen Euch einen Sieg über die Politik von Macron und wir denken, dass dieser Sieg umso größer wird, wenn die Frage des Krieges mit dem sozialen Krieg verbunden wird. Ohne Beendigung des Krieges lassen sich die sozialen Errungenschaften nicht erhalten, für welche die europäische Arbeiterklasse seit Ende des Zweiten Weltkrieges kämpfte und die vieles durchgesetzt hat.

Aber ein Sieg über Macron stärkt auch unsere Kämpfe in Deutschland gegen eine sozialdemokratisch geführte Regierung des Krieges und der Verarmung.

Wir hoffen in guter Tradition, dass Euer Kampf des unbeugsamen Frankreichs so wie früher – seien es die große französische Revolution, die Pariser Kommunarden oder der Mai 1968 – auch über den Rhein schwappt und die Regierung Scholz in Berlin ebenfalls wegspült.

Vor wenigen Wochen, am 26. Februar, hatten wir in Berlin eine große Antikriegskundgebung unter dem Motto „Aufstand für den Frieden“. Die Resonanz war überwältigend. In kürzester Zeit gelang es uns, 50.000 Menschen zu mobilisieren. Mit dem von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer initiierten „Manifest für den Frieden“, das bisher mehr als 750.000 Menschen unterzeichnet haben, ist es gelungen, der bislang von den Medien totgeschwiegenen Mehrheit der Bevölkerung, die für mehr Diplomatie, nicht mehr Waffen ist, eine Stimme und mediale Präsenz zu geben. Das Manifest reflektiert ein breites Bündnis das bis in bürgerliche Schichten hineinreicht.

Der Kern des „Manifests für Frieden“ lautet:
Stoppt den Krieg, Diplomatie und Verhandlungen. Es wendet sich gegen die Lieferung von immer weiteren und immer schwereren Waffen. Die großen Medien in Deutschland, führende Politiker von SPD, Grünen und FDP hetzten vehement gegen die Friedenskundgebung. Mit dem „Aufstand für Frieden“ und dem „Manifest für Frieden“ hat die Kriegspropaganda eine Delle erhalten, das Establishment ist in Sorge, dass die Dinge aus dem Ruder laufen könnten. Der Protest gegen die Bundesregierung wächst und wird lauter.

Und lasst mich noch eins deutlich sagen: Wir erleben das Hinüberwechseln linksliberaler Parteien wie der SPD, der Grünen, aber auch der Führung linker Parteien wie DIE LINKE ins Kriegslager. Sie alle unterstützen den Krieg und fordern immer mehr Waffen für die Ukraine.

Das Verhalten der Führung der Partei DIE LINKE ist für uns in Deutschland bitter. Es ist ein totales Versagen angesichts einer notwendigen internationalistischen Antikriegshaltung wie sie Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht einforderten.

Der Krieg nach außen geht einher, wie ich bereits sagte, mit einen sozialen Krieg nach innen.

Wir haben eine bedeutsame Streikbewegung im öffentlichen Dienst und den Streikenden wird durch die bürgerlichen Medien gesagt, sie verdienten sowieso schon zu viel und ihre Forderungen nach Inflationsausgleich seien maßlos. Den Arbeiterinnen und Arbeitern, den populären Schichten in unserem Land, wird gesagt mit Verweis auf die Kosten des Krieges, dass man ihren Lohnforderungen nach Erhalt der Kaufkraft nicht nachkommen kann.

Unsere Haltung dazu europaweit muss klar sein: Wir wollen nicht die Kosten dieses Krieges zahlen, während sich die Profite der Rüstungsindustrie in astronomischer Höhe bewegen.

Wir brauchen eine europäische Initiative gegen den Krieg. Stoppt den Krieg!

Wir sind begeistert von der Weigerung italienischer Hafenarbeiter, die Verladung von Waffen nicht zu erlauben. Ähnliche Initiativen gibt es in Griechenland und in anderen europäischen Ländern.

Wir brauchen aber vor allem auch die Gewerkschaften an der Spitze des Kampfes gegen den Krieg. Wir brauchen Druck überall in Europa gegen Krieg und Waffenlieferungen – für Waffenstillstand und Diplomatie.

Der Wirtschaftskrieg muss beendet werden. Er schadet uns und nützt nur den USA. Der Reallohnverlust muss gestoppt werden.

Lasst uns gegenüber den Kriegshetzern des Establishment Selbstbewusstsein zeigen und unerschrocken sein gegenüber den großen Herausforderungen, vor denen wir stehen.

Ich danke euch.

Sevim Dagdelen ist Mitglied des Deutschen Bundestages.

23. März 2023

Weltweit wurden bislang Milliarden Menschen mit mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19 geimpft. Für schwerwiegende Nebenwirkungen könnte vor allem die in Deutschland nicht praktizierte Methode der Aspiration verantwortlich sein.

Von Heinrich Bücker, Coop Anti-War Cafe Berlin

Knapp 200 Millionen Dosen der mRNA-Impfstoffe gegen Corona wurden laut Robert Koch Institut in Deutschland bis zum Januar 2023 verabreicht. 65 Millionen Menschen sollen mindestens einmal geimpft worden sein. Weltweit wurden geschätzt Milliarden von Menschen mit mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19 geimpft.

Es gibt vielfache Berichte über zum Teil dramatische Nebenwirkungen nach Covid-19 Impfungen mit mRNA-Impfstoffen. Darüber wird inzwischen auch ganz offen in den Medien berichtet. Es kommt zu Störungen des Blut- und Lymphsystems, Herzproblemen, Problemen mit dem Gefäßsystem und immer wieder wird auch über plötzliche unerwartete Todesfälle von jungen Menschen berichtet.

Tatsächlich könnte aber vielleicht überwiegend die nicht praktizierte Methode der Aspiration für die massenhaft auftretenden Nebenwirkungen verantwortlich sein. Beim Aspirieren, einer Methode, die früher immer angewendet wurde und Teil der Impf-Ausbildung war, wird die Spritze nach dem Einstich in Position gehalten, der Spritzenkolben wird dann leicht zurückgezogen. Sieht man Blut in dem Kolben der Spritze, wird die Injektion sofort abgebrochen. Das heißt es wird überprüft, ob die Nadel tatsächlich ein Blutgefäß getroffen hat. Obwohl dies sehr selten der Fall ist, könnte es aber durchaus einer der Gründe sein, warum diese seltenen Nebenwirkungen auftreten.

Vor dem Hintergrund dieser Fragen ist eine internationale Untersuchung dringend notwendig um die mögliche Auswirkung der nicht angewendeten Aspirations-Methode auf die Zahl der Nebenwirkungen genauer einschätzen zu können.

Denn Berichte von Ärzten belegen, dass auch im Schulterbereich Blutgefäße im Deltamuskel getroffen werden können. Die aktuellen Corona-Impfstoffe beruhen auf neuartigen mRNA-Impftechnologien. Die zwar seltenen, aber sehr bedrohlichen Nebenwirkungen werden möglicherweise durch die Injektion der Impfstoffe in die Blutbahn verursacht. Eine versehentliche Injektion in ein Blutgefäß könnte daher eine plausible Erklärung für die zahlreichen dramatischen Nebenwirkungen sein.

Möglicherweise hängt also das erhöhte Risiko, nach der mRNA-Impfung Probleme mit einer Myokarditis (Myokarditis) zu entwickeln, insbesondere bei jungen sportlichen Menschen, möglicherweise mit der fehlenden Aspiration zusammen. Es wird geschätzt, dass insbesondere bei der Gruppe junger Menschen eine Chance von 5 bis zu 10 Prozent besteht, mit einer intramuskulären Injektion mehr oder weniger große Blutgefäße zu treffen. Dann kann der mRNA-basierte Impfstoff, so wie auch der von Biontech, direkt zum Herz gelangen und dort zu Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündungen und auch anderen Komplikationen führen. Besonders junge durchtrainierte Menschen können sogar plötzlich sterben, wenn ein größeres Blutgefäß getroffen wird. Wenn kleinere Blutgefäße getroffen werden, kommt es zu weniger schweren Komplikationen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO, das Robert-Koch-Institut und andere Organisationen haben diese Aspiration-Regeln zu Beginn der massenhaft durchgeführten Impfkampagne in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 und dann auch für 2021 ausgesetzt. Erst im Februar 2022 wurde diese Methode wieder empfohlen.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) rät deshalb seit dem Frühjahr 2022 wieder zu dieser Vorsichtsmaßnahme bei den Corona-Impfungen. Die sogenannte „Aspiration“ soll demnach, wie es heisst, wieder praktiziert werden um zu verhindern, dass durch den Impfvorgang Herzmuskelentzündungen und andere Komplikationen ausgelöst werden.

Eine Studie, die in der Zeitschrift Clinical Infectious Diseases veröffentlicht wurde, machte Beobachtungen mit Impfstoffen vom mRNA-Typ. Die Studie, die ein Mausmodell verwendete, kam zu dem Schluss, dass „eine unbeabsichtigte intravenöse Injektion von mRNA-Impfstoffen Myokarditis oder Perikarditis hervorrufen kann“. Myokarditis ist eine Entzündung des Herzmuskels und Perikarditis, eine Entzündung des Gewebes, welches das Herz umgibt.

Es gibt zugleich Berichte aus Kuba, China, Taiwan und anderen Ländern die besagen, dass dort die Aspiration-Methode ständig praktiziert wird und auch Teil der Ausbildung ist. Und in diesen Ländern kam es während des Hohepunks der Krise selten zu Nebenwirkungen. Allerdings gab es auch eindringliche Warungen von dänischen Ärzten, die die Technik der Aspiration durch die ganze der Corona-Krise angewendet haben und scheinbar gaben ihnen die Ergebnisse sogar Recht.

Von denjenigen unter den Impfkritikern, die immer wieder auf die tatsächlich dramatischen Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen verweisen, wird das Thema Aspiration überhaupt nicht erwähnt. Viele kennen diese Technik vielleicht auch gar nicht. Dass dieses Thema allerdings auch von vielen angeblichen Investigativ-Journalisten übersehen wird macht sehr nachdenklich.

In einer Rundmail der Gruppe Arbeiterfotografie mit dem Titel: Ein Jahr „Neuer Krefelder Appell“ heißt es: „… die Holocaust-Überlebende Vera Sharav hat es am 20. August 2022 am 75. Jahrestag des Nürnberger Kodex extrem zugespitzt formuliert: „Diesmal droht uns ein Völkermord von weltumspannendem Ausmaß. Diesmal ist es nicht Zyklon B-Gas, sondern sind es gentechnisch hergestellte injizierbare Biowaffen, die man als Impfstoffe getarnt hat.“

Der hier angesprochene Aufruf ( https://peaceappeal21.de ) wurde tatsächlich von Tausenden von Antikriegsgegnern unterzeichnet, überwiegend von Menschen, die sich aus tiefster Überzeugung Frieden mit Russland wünschen und ein Ende der westlichen Eskalationspolitik. Sie unterstützen die massive Kritik an der Politik der NATO. Das ist völlig richtig und auch wir unterstützen dies. Nur in dem folgenden Kontext klingt der Aufruf sehr fragwürdig.

Denn u.a. es heißt in dem Aufruf:

„Es geht …. zum anderen um den extrem gefährlichen Krieg gegen die Menschheit, der unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung geführt wird und bereits Millionen Todesopfer gefordert hat. Ziel ist auch die Bündelung aller verfügbaren Kräfte über ideologische Grenzen hinweg…. und weiter: Unter dem Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung wird das Leben von Milliarden Menschen gefährdet. Das betrifft vor allem Länder der so genannten „Dritten Welt“. Allein in Indien hat der Lockdown nach Angaben der „World Doctors Alliance“ Millionen Menschenleben gekostet. Eine noch größere Gefahr geht von der „Impf“-Kampagne aus – für Milliarden von Menschen. Dahinter steht die Strategie des „Great Reset“ des Forums der Superreichen, das sich „Weltwirtschaftsforum“ nennt, mit dem der Kapitalismus über einen gezielten Zusammenbruch und einen „Neustart“ auf eine noch perversere Stufe gehoben werden soll – unter weitergehender Verletzung der bürgerlichen Rechte, der Menschenrechte und des Völkerrechts – d.h. mit weniger Rechten und mehr Überwachung für den überwiegenden Teil der Menschheit.“

Und es macht sehr nachdenklich, wenn man auffordert wird, sich einer Politik zu verweigern, „die unter dem Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung Milliarden Menschenleben gefährdet und die Überlebenden einer Totalkontrolle unterwerfen will“.

Es sollte deshalb dringend eine Abgrenzung stattfinden, wenn nämlich bereits unter den Erstunterzeichnern Namen wie Heiko Schöning, Anselm Lenz, Dr. Wolfgang Wodarg und die Holocaustüberlebende Vera Sharav zu finden sind.

Nehmen wir nur die Personalie Dr. Heiko Schöning. Er ist Initiator der “World Doctors Alliance”, ein Sammelbecken von Impfgegnern. Diese Initiative wird in dem Appell sogar namentlich benannt. Neben vielen validen Fakten finden sich hier bizarre Erklärungen. Mitglied ist z.B. Heinrich Fiechtner, Ex-AfD-Abgeordneter. Befürworter von Corona-Impfungen bezeichnete er als „Jünger Josef Mengeles“. Ein weiteres Mitglied ist eine Dolores Cahill, die am University College in Dublin tätig ist. Sie erklärte u.a. das Folgende: „Wenn mich jemand [mit einem RNA-Impfstoff] impfen würde, würde ich ihn des versuchten Mordes anklagen.“. Sie ist gleichzeitig die Präsidentin der World Freedom Alliance.

Ralf Ludwig und Bodo Schiffmann sind ebenfalls extrem umstritten:
Sie haben die Initiative „Das Volk gegen Corona“ gegründet. Das Spendenkonto der Initiative führt zu einem „Reichsbürger“ namens Dennis Haberschuss. Dieser hatte im April 2020 einen Tweet an den damaligen US-Präsidenten Donald Trump gesendet, mit der Bitte US-Soldaten nach Berlin zu schicken und die korrupte deutsche Pseudo-Regierung abzusetzen.

Ralf Ludwig war darüberhinaus auch als Rechtsanwalt für den Querdenken-Initiator Michael Ballweg tätig. Ballweg war wegen angeblicher Geldwäsche für über ein Jahr völlig unrechtmässig inhaftiert.

Interessant ist auch ein Beitrag der „Corona-Leugnerin“ und China Hasserin Aya Velázquez, die Füllmich, Apolut (Ken Jebsen) und Michael Ballweg grundsätzlich ablehnt. Sie hat kürzlich ein Interview mit einem Teilnehmer des Besuchs von Querdenkern bei Peter Fitzek, dem „König von Deutschland“ geführt. Dieses Treffen war nach der Darstellung des Interviewgasts, dem Musiker André Krengel von Michael Ballweg eingefädelt worden. LINK HIER

Auch andere Kritiker werfen Michael Ballweg Kontakte zu dem äussert umstrittenen Reichsbürger vor, nachdem Ballweg im Sommer 2020 zahlreiche Querdenker-Aktivisten zu einem Treffen bei Peter Fitzek, dem selbsternannten König von Deutschland, eingeladen haben soll. Im Restaurant von Peter Fitzek hielten Michael Ballweg und Peter Fitzek dann lange Referate vor den zahlreich versammelten Corona-Aktivisten.

Peter Fitzeks Wahnsinn erklärt dieser selbst so:
„Spätestens seit der Plandemie wachen immer mehr Menschen auf und merken, sie leben in einem satanischen System. Die Ereignisdichte spitzt sich immer weiter zu und die dunkle Seite entschleiert sich nun immer mehr. Sie zeigt allen Menschen ihr wahres Gesicht und gibt uns so die Möglichkeit uns abzukehren.“

Fitzek spannt hier den Bogen „von Corona und dem „Great Reset“ über Prophezeiungen und der Endzeit hin zur Erwartung und Offenbarung des Menschensohnes!“
VIDEO LINKS HIER:
https://koenigreichdeutschland.org/de/neuigkeit/video-corona-endzeit-menschensohn.html

Das derzeitige Verfahren und die unzulässig lange Untersuchungshaft gegen Michael Ballweg ist selbstverständlich abzulehnen.

Abgrenzung von Anselm Lenz ist deshalb dringend notwendig, weil dieser von Todesspritzen, Kinderschändermasken und einem perversem Testzirkus schreibt. Lenz, der seit Beginn der Covid-Krise auch die Zeitung Demokratischer Widerstand vertreibt trat auf dem Sommerfest von Jürgen Elsässer, dem Herausgeber des Compact-Magazins auf.

Hier Auszüge aus einem neuen Beitrag von Anselm Lenz bei apulut der Webseite von Ken Jebsen:
„Die Inszenierung soll nach dem Willen der Propagandamedien nun also Demonstrationen gegen hohe Energiepreise vorsehen, während die Menschen weiterhin mit den Corona-Spritzen verstümmelt und getötet werden und der Regenbogen-Burgfrieden der Rüstungs- und Pharmakonzerne gen Osten schießt. Die Corona-Spritzen schädigen systematisch, bekanntermaßen und willentlich das Immunsystem.“

Und weiter heisst es:

„Das nächste Ermächtigungsgesetz soll also beschlossen werden, der nächste Terrorwinter uns und unser Land zerstören. Frankreich, Dänemark, Polen und viele weitere Länder haben dem Corona-Terrorsystem bereits offiziell abgesagt, zuletzt verkündete sogar der Bankenlobbyist im Präsidentenamt Emmanuel Macron das finale Aus für Todesspritze und alle Corona-Maßnahmen in der Grande Nation. Die Demokratiebewegung stellt sich dem entgegen. Doch für Deutschland soll der Horror weiterlaufen mit totalitären Überwachungspass, genannt »Digitale Identität«, mit Segregation, den Kinderschändermasken und auch den Injektionen, mit perversem Testzirkus, was alles zu nichts hilft, außer Verstümmelungen und Tote in großer Zahl zu produzieren, die in Zukunft auch unter den nur Zwei- oder Dreifachgespritzten immer weiter zunehmen werden.“

Und auch in einem kürzlich veröffentlichtem Interview mit Ken Jebsen spricht Anselm Lenz über diese ihn bedrohlichen Gefahren der Corona-Impfungen. Und er spricht über real erfahrene Nebenwirkungen der Impfung in seinem persönlichem Umfeld. Nur mutmaßen sowohl Ken Jebsen als auch Anselm Lenz nicht über die Möglichkeit, dass diese tatsächlich drastischen Nebenwirkungen der fehlenden Methode der Aspiration zuzuschreiben sein könnten. LINK ZUM VIDEO HIER

Abgrenzen sollte man sich auch von Dr. Wolfgang Wodarg, der wiederholt behauptet hat, dass in China eine Theaterinszenierung zu Corona stattfindet. Seinen Standpunkt zu China hat Dr. Wodarg seit diesem Interview aus dem Jahr 2020 nie widerrufen. Er erklärt in diesem Interview, dass als er die ersten Bilder aus China gesehen habe, die ganzen Verkleidungen usw., da erinnerte er sich sofort an die Schweinegrippe in Mexiko. Das war die gleiche Inszenierung, das gleiche Theater wie bei der Schweinegrippe. Zudem ist Dr. Wodarg einer der Initiatoren des Corona-Ausschusses, der vormals vom Rechtsanwalt Michael Fuellmich geleitet wurde.
ZUM VIDEO LINK

Abgrenzen muss man sich definitiv auch von der Holocaustüberlebenden Vera Sharav, wenn sie nämlich behauptet:
„Diesmal droht uns ein Völkermord von weltumspannendem Ausmaß. Diesmal ist es nicht Zyklon B-Gas, sondern sind es gentechnisch hergestellte injizierbare Biowaffen, die man als Impfstoffe getarnt hat.“

Aber dies sind nur Bezüge auf den tausendfach unterzeichneten Aufruf, der maßgeblich auch von den Initiatoren der Arbeiterfotografie in Köln initiiert wurde, die solche Meinungen immer wieder propagieren und auch häufig China Schuldzuweisungen machen an einer weltweiten Verschwörung beteiligt zu sein.

Darüber hinaus muss man aber auch verstehen, wer die wesentlichen Akteure in der Impfgegner-Bewegung sind.

Nehmen wir beispielsweise die Person Heiko Schrang. Er ist sehr eng mit der Falun Gong Sekte und Epoch Times verbunden und betreibt wie diese eine extrem antichinesische und antikommunistische Hetze. Er war mehrfach als prominenter Redner auf den Querdenken-Kundgebungen in Berlin eingeladen. Zuletzt hat er sogar ein Interview mit Ken Jebsen geführt. LINK ZUM VIDEO HIER

Abgrenzen sollte man sich auch von der Führung der Partei die Basis, zu deren Doppelspitze bis vor einigen Monaten auch der Rechtsanwalt Fuellmich gehörte. Dieser verbreitet ebenfalls unfassbare Behauptungen. LINK Und auch Michael Fuellmich hat bei Ken Jebsen ein Gespräch geführt. LINK ZUM VIDEO HIER

Der Rechtsanwalt Michael Fuellmich bezeichnet die in Deutschland verwendeten mRNA Impfpstoffe häufig als „toxische Impfstoffe“ und behauptete dass an den Nebenwirkungen der Impfungen in Deutschland 25 Prozent der Menschen sterben könnten und 36 Prozent unter schweren Nebenwirkungen zu leiden hätten – „und man weiß einfach nicht, ob sie es schaffen“. Seiner Meinung nach sei die Impfkampagne eine „organisierte Massentötung“.

Übrigends ist auch Dr. Wodarg einer der Initiatoren des Corona-Ausschusses, der vormals vom Rechtsanwalt Michael Fuellmich geleitet wurde. Und Dr. Wolfgang Wodarg kandidierte auch für die Partei die Basis.

In einer Videoaufzeichnung des Corona Ausschusses mit dem Titel „Die Wurzeln des Übels“ verglich Michael Fuellmich die Coronamaßnahmen zusammen mit einer US-Amerikanerin in einem Interview, quasi direkt mit den Tötungsprogrammen im Dritten Reich. Er sagte , dass das, was damals im Dritten Reich passiert ist, diesmal eben weltweit geschehe. Das sagte er ohne natürlich in irgendeiner Weise die Verbrechen der Nazis gutzuheissen. Aber es legt nahe, dass er und seine Interviewpartnerin die Corona-Massnahmen direkt mit dem Tötungssystem der Nazis vergleichen. LINK ZUM VIDEO HIER

Und auf der Seite des Kölner Ortsverbands der Partei die Basis sind die Kölner Arbeiterfotografen Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann und die Herausgeber der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ) aktiv. Es heisst auf der Webseite des Ortsverbands der Partei, bezugnehmend auf den „Neuen Krefelder Appell:

„Die Holocaust-Überlebende Vera Sharav hat es am 20. August 2022 am 75. Jahrestag des Nürnberger Kodex extrem zugespitzt formuliert: „Diesmal droht uns ein Völkermord von weltumspannendem Ausmaß. Diesmal ist es nicht Zyklon B-Gas, sondern sind es gentechnisch hergestellte injizierbare Biowaffen, die man als Impfstoffe getarnt hat.“ Es ist nicht nur so, dass die Impfung genannte Injektion zu einer großen Zahl gravierender Nebenwirkungen bis hin zum Tod führt, es entwickelt sich eine erschreckende Kindersterblichkeit und es kommt zu einer ungewöhnlich großen Zahl von Fehlgeburten und Fortpflanzungsorgan-Erkrankungen. Die von Vera Sharav benannten Entvölkerungsabsichten der Eugenik-Strategen scheinen bereits Realität zu werden. Die „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ kommentieren: „Die schockierenden Fakten liegen auf dem Tisch. Keiner kann heute mehr sagen, er habe es nicht gewusst.“ Deshalb wird die Forderung, eine Politik herbeizuführen, „die sich verweigert, unter dem Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung Milliarden Menschenleben zu gefährden“, immer bedeutsamer.“
LINK: https://diebasis-koeln.de/2022/11/neuer-krefelder-appell/

Bis zu seinem Austritt Ende 2021 war auch der Rechtsanwalt Markus Haintz Mitglied in der Partei die Basis. Er hat sogar den ehemaligen brasilianischen Präsidenten Bolsonaro interviewt. VIDEOLINK

Der linke Präsident Lula da Silva nannte Bolsonaro kürzlich einen „schamlosen Lügner“, der mit Covid „herumgespielt“ habe und dabei massenhaft Todesfälle verursacht habe.

Und dann noch ein aktueller Artikel des Autors Felix Feistel, den dieser auf Ken Jebsens Webseite apolut veröffentlicht hat. Felix Feistel berichtet über die seiner Meinung nach aus der Impfung resultierenden, weitreichenden Schäden und Nebenwirkungen als die „Ergebnisse bewusster und vorsätzlicher Körperverletzung“. ARTIKEL LINK

Weiterhin behauptet der Autor: „dass eine irgendwie geartete, schützende Wirkung der Giftspritzen nicht nachweisbar ist“. Und er schreibt, dass es sich bei den Nebenwirkungen „um die verheerenden Auswirkungen einer massenhaft verabreichten Giftspritze“ handelt.

Der Autor Feistel erklärt: „Die genaue Anzahl der durch die Genspritzen getöteten Menschen kann also nicht ermittelt werden. Dennoch zeichnet sich eine Sterbewelle genozidalen Ausmaßes ab.“
Und weiter schreibt der Autor Felix Feistel: „So wurde nicht nur in vollem Bewusstsein die Giftspritze massenweise verabreicht und geradezu in die Menschen hineingezwungen“.

Und abschließend verlangt Feistel: „Die Menschen, die solche Dinge beschließen und umsetzen gehören vor Gericht gestellt und zur Rechenschaft gezogen. Es handelt sich um Kriegsverbrechen historischen Ausmaßes, die geahndet werden müssen. Damit bleibt Widerstand und Protest notwendig, so lange, bis auch der letzte Verantwortliche seiner gerechten Strafe zugeführt wird“.

Auf Grund derartiger Äußerungen und anderer ähnlich extremer Positionen von Vertretern im Umkreis der Querdenker-Bewegung habe ich mich den Aktivitäten der Bewegung nie anschließen können.

Im Coop Anti-War Cafe haben wir zusammen mit vielen anderen in einer Erklärung die folgende Forderung vertreten:
„Zügige weltweite Zulassung für russische, chinesische und kubanische Impfstoffe und Medikamente zur Bekämpfung von Covid-19. Für internationale Zusammenarbeit und Solidarität!“
LINK HIER

Auch ich bin selbstverständlich der Meinung, dass die Impfstoffe, die ohne Konkurrenz hier in Deutschland und anderen EU-Ländern zum Einsatz kommen, nicht genügend getestet wurden, und zudem zu exorbitant hohen Preisen eingekauft wurden und allzu schnell auf den Markt geworfen wurde.

Zahlreiche führende Köpfe der Querdenker verbreiten aber immer wieder extrem chinafeindliche und auch extrem antikommunistische Standpunkte. Dies ist immer noch ein großes Problem.

Fakt ist, dass in Ländern wie China, Kuba und Nicaragua sehr niedrige Todeszahlen zu verzeichnen sind. Ganz im Gegenteil beispielsweise zu den Todeszahlen in den USA und Grossbritannien. In Nicaragua wurde ein eigener Impfstoff entwickelt und dort wird auch der Wirkstoff Ivermectin eingesetzt, so wie auch in China viel mit traditioneller Medizin bei Covid-Erkrankungen behandelt wird.

Lockdowns wurden in China übrigens immer nur partiell, dann aber durchaus massiv eingesetzt, aber niemals für mehr als 10% der Bevölkerung. Massen-PCR Tests waren offensichtlich in der Lage Infektionsherde zu lokalisieren. Dies mochte für viele im Westen allzu krass wirken, aber es scheint doch sehr wirksam gewesen zu sein.

Mitte Januar dieses Jahres wurde vermeldet, dass in China nach dem Ende der Null-Covid-Politik Anfang Dezember 2022 offiziellen Angaben zufolge rund 60.000 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion verstorben waren. Nach Mitteilung der Behörden waren seitdem über 5500 Corona-Patienten aufgrund von Atemwegeversagen gestorben. Rund 55.000 weitere Todesfälle seien in durch andere Krankheiten in Kombination mit einer Corona-Infektion aufgetreten.

Das Durchschnittsalter der Opfer lag bei knapp über 80 Jahren. Rund 90 Prozent der gemeldeten Toten waren demnach über 65 Jahre alt und litten zudem an Vorerkrankungen.

Seit dem Ende der Null-Covid-Politik Anfang Dezember 2022 breitete sich das Coronavirus in China rasant aus. Medienberichten zufolge führte dies zu einer massiven Überlastung der Krankenhäuser. Inzwischen hat sich die Ausbreitung stark verlangsamt.

Bereits im Februar 2022 hatte China das Medikament Paxlovid des US-Herstellers Pfizer für die Behandlung von Hochrisikopatienten in mehreren Provinzen zugelassen.

Anfang dieses Jahres hatte China Verhandlungen mit dem Arzneimittelhersteller Pfizer über eine Lizenzvergabe aufgenommen, die es einheimischen Arzneimittelherstellern erlauben würde, generische Version von Paxlovid für den chinesischen Markt herzustellen.

Und zuletzt hat Anfang März 2023 in China der erste im Land entwickelte mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 seine Zulassung erhalten. Der chinesische Arzneimittelherstellers CSPC hat den Impfstoff entwickelt. LINK

In China, in Russland und in Kuba gibt es übrigens keine Impfpflicht. Und Masken werden in China als auch in Japan seit Jahrzehnten traditionell immer bei Wellen von Infektionskrankheiten getragen. Beispielsweise während starker Grippewellen.

In China wird im übrigen die Technik der sogenannten #Aspiration‘ angewendet:

Schlussfolgerung:

Es ist festzuhalten, dass die sogenanten „Impfskeptiker“ die NATO-Kriegspropaganda gegen Russland ablehnen. Und das ist gut so!

Gleichzeitig jedoch verbreitet ein nicht unerheblicher Teil dieser Impfskeptiker die These, dass die tatsächlich sehr massiv auftretenden Nebenwirkungen der mRNA Impfstoffe, bewusst in Kauf genommen werden um den Geimpften zu schaden. Einige wenige vertreten sogar die These eines Tötungsprogramms oder machen Holocaustvergleiche. Dies schadet der Friedensbewegung massiv. Eine Debatte muss dringend stattfinden.

Inwieweit die Aspirationsmethode tatsächlich für Nebenwirkungen mitverantwortlich ist muß untersucht werden.
In der Impfgegner-Bewegung findet so gut wie keine Auseinandersetzung mit dem Thema statt.
Die Berichterstattung in den Medien ist kontrovers, dennoch scheint vieles darauf hinzudeuten, dass diese Aspirationsmethode für die massenhaft auftretenden Nebenwirkungen mitverantwortlich ist.
Es sollte unbedingt eine eingehende Analyse der Daten stattfinden.
Auch in China kommen Medikamente des US-Herstellers Pfizer zum Einsatz.
Seit März 2023 hat jetzt auch ein chinesischer mRNA Impfstoff seine Zulassung erhalten.

27. Februar 2023

»Nie wieder Russland« Von Susann Witt-Stahl (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/445707.nato-jugend-nie-wieder-russland.html

Parlamentarische und außerparlamentarische »Linke« gehen in die Offensive für mehr Waffenlieferungen an die Ukraine. Zum ersten Jahrestag des Beginns der russischen Invasion hatte die 2022 gegründete Gruppe »Right to Resist« zu einem »antikapitalistischen Block« auf der »Full-Scale Freedom«-Demonstration in Berlin aufgerufen, die der Verein Vitsche in Zusammenarbeit mit der russlandfeindlichen Stiftung Zentrum Liberale Moderne organisiert hat.

Zur »Right to Resist«-Kampagne gehören Sozialnij Ruch und andere linksliberale Organisationen aus der Ukraine, die von der Rosa-Luxemburg-Stiftung als »neue Linke« gefördert werden – vor allem seit die Kiewer Regierung Kommunisten und Sozialisten verfolgt und alle linken Parteien verboten hat. Angeschlossen haben sich auch Politiker der Linkspartei, etwa die sächsische Landtagsabgeordnete Juliane Nagel mit ihrem »LinXXnet«-Projekt in Leipzig sowie der Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow, Sören Benn. Mit von der Partie sind Antifagruppen, die Zeitschrift Emanzipation und Mitglieder der Gruppe Krisis. Auch die ukrainische Rechte ist vertreten, beispielsweise mit der Vorsitzenden der Allianz Ukrainischer Organisationen, die im Namen ihrer Landsleute Initiativen aus der Linkspartei für Friedensverhandlungen als »Aufrufe zum Mord« bezeichnet.

»Right to Resist« hat »UdSSR-Symbolik« für die Berliner Prokriegsdemo verboten. Nicht untersagt hatte die Gruppe hingegen faschistische Symbole wie die Fahnen der Bandera-Fraktion der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), die vereinzelt zu sehen waren, aber später auf Anweisung von Ordnern entfernt wurden. Der »antikapitalistische Block« von »Right to Resist« war nicht auffindbar. Als Entschädigung gab es aber »Nie wieder Russland«-Plakate, NATO-Fahnen, »Ruhm der ukrainischen Armee!«- und »Asowstal«-Rufe, die Forderung von Kampfjetlieferungen sowie Beschwörungen des Endsiegs über Russland. Auf der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor sprachen der Botschafter der Ukraine, Bürgermeisterin Franziska Giffey, Luisa Neubauer von Fridays for Future und der Zentrum-Liberale-Moderne-Chef Ralf Fücks, der vehement mehr Waffen für die ukrainischen »Europaverteidiger« verlangte.

Eine NATO-Kriegsfront von rechten »Linken« formierte sich auch in Leipzig. In der »Heldenstadt« hatte der »Freundeskreis der Ukraine« mit Unterstützung von Juliane Nagels »LinXXnet« zu einer Kundgebung und Demonstration aufgerufen. Nagel hatte kürzlich unter anderem mit Marco Brás dos Santos eine Solireise in die Ukraine unternommen. Der Leipziger Journalist verbreitet mit seinem »emanzipatorischen« Medienprojekt Asow-Propagandamythen und hat sich auch bei einem früheren Ukraine-Aufenthalt mit Vertretern des politischen Arms des Naziregiments zum Interview über die »deutsche Verantwortung« seit dem Zweiten Weltkrieg getroffen. Nagel verharmlost Stepan Bandera, Hitlers Helfer beim Holocaust in der Sowjetunion, als »umstrittene Persönlichkeit«, wie sie kürzlich in einem Podcast sagte.

Entsprechend zwanglos gingen die Organisatoren der Veranstaltung und ihre linken Unterstützer, darunter auch Personen aus dem Umfeld des Antifanetzwerks »Leipzig nimmt Platz«, mit den offenbar anwesenden ukrainischen Faschisten um, die die Masse mit fanatischem Gebrüll anfeuerten: Als »Tod den Feinden!« und »Wer nicht hüpft, ist ein Moskal« (Moskal ist ein Schimpfwort für Russe) skandiert sowie Plakate mit Hetze gegen die russische Bevölkerung (»Jeder Russe ist dafür verantwortlich«) und Kultur (»Stop Puschkin«) gezeigt wurden, schritt niemand ein. Auch nicht, als auf der Demo direkt hinter dem Fronttransparent eine Gruppe mit einer OUN-B-Fahne marschierte. Im Vorfeld des Spektakels hatte der »Freundeskreis der Ukraine« bereits die Stimmung mit antikommunistischen Tiraden gegen ehemalige »Funktionäre des DDR-Regimes« der Linkspartei als »fünfte Kolonne des russischen Faschismus« angeheizt, »der die Ukraine mit einem genozidalen Vernichtungskrieg überzieht«.

27. Februar 2023

Vandalen zerstören niedergelegte Blumen am Panzer gegenüber der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin

Ukrainer und proukrainische Aktivisten wollten provozieren, als sie vergangene Woche einen angeblich russischen Panzer vor der russischen Botschaft in Berlin aufstellten. Berliner kehrten die Aktion am Sonnabend in ihr Gegenteil, indem sie Blumen und Friedensbotschaften am Panzer niederlegten. Die ukrainische Rache kam am Sonntag.

Vandalen haben am Sonntag Blumen von einem vor der russischen Botschaft in Berlin aufgestellten Panzer zertrampelt und entfernt, meldet ein vor Ort anwesender Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Proukrainische Aktivisten haben die Blumen eingesammelt und vernichtet. Es kam dabei zu Zusammenstößen mit Friedensaktivisten, die versuchten, die Blumen wieder aufzustellen. Polizeibeamte nahmen die aggressivsten Demonstranten beiseite, hielten jedoch andere nicht davon ab, die Blumen zu zerstören. Anwohner versuchten ihrerseits, die proukrainischen Aktivisten zu besänftigen. Sie schlugen insbesondere vor, das Niederlegen der Blumen als Zeichen der Trauer um alle in dem Konflikt Getöteten zu deuten.

„Jemand, der Blumen vernichtet, kann kein guter Mensch sein. Offensichtlich wollen sie, dass der Krieg auch nach Berlin kommt“, sagte ein Deutscher, der die Szene beobachtete.

Schließlich kletterten die Vandalen auf den Panzer, wo sie nicht mehr behindert werden konnten, und zerstörten trotzig die Überreste der Blumen.

Der angeblich im russisch-ukrainischen Krieg zerstörte rostige Panzer des sowjetischen Modells T-72 ist am Freitag mit Erlaubnis der Behörden durch ukrainische Nationalisten und proukrainische Aktivisten im Zentrum Berlins aufgestellt worden, unmittelbar vor dem Gebäude der Botschaft der Russischen Föderation auf der Berliner Prachtallee Unter den Linden. Die Mündung des Schussrohres des Panzers ist dabei auf die russische Botschaft gerichtet. Am Sonnabend verkehrten Tausende Berliner am Rande der Großkundgebung gegen die deutsche Kriegsbeteiligung am Brandenburger Tor die proukrainische Aktion in ihr Gegenteil, indem sie Blumen am Panzer niederlegten. Ein Teil der Blumen wurde zusammen mit antifaschistischen Symbolen niedergelegt. 

Der Aufruf, die Blumen wieder zu beseitigen, kam von dem Ukrainer Sergej Sumlenny, der für die der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet. Auf seinem Twitter-Account fabrizierte der selbst ernannte „Osteuropaexperte“ einen geradezu krankhaften „Entrüstungssturm“ ob der niedergelegten Blumen. 
Obwohl kein deutscher Staatsangehöriger, verstieg er sich gar zu der Behauptung, dass „wir“ keine russische Botschaft in Berlin benötigten. 
Sumlenny stellt sich damit in die Tradition des unseligen Ex-Botschafters Melnyk, der ebenfalls meinte, den Deutschen vorschreiben zu dürfen, was sie brauchen und was sie denken oder tun müssen. 

Die Berliner, die Blumen am Panzer niedergelegt hatten, bezeichnete der Ukrainer als „russische Nazis“ und wiederholte ukrainische Kriegspropaganda: „Die russischen Nazis brachten tonnenweise Blumen für den russischen Nazi-Panzer, um ihre Solidarität mit dem russischen Völkermord an den Ukrainern zu bekunden.“

Später löschte Sumlenny seinen ursprünglichen Aufruf, die Blumen zu beseitigen, und rief nunmehr dafür auf, neben den Blumen Bilder „ukrainischer Kriegsopfer“ aufzustellen. Sein Aufruf zum Vandalismus war da jedoch bereits dokumentiert und verbreitete sich in russischen sozialen Netzwerken wie ein Lauffeuer. 
Bei der ukrainischen Aktion um 12.00 Uhr war Sumlenny vor Ort und ließ sich filmen und fotografieren. 

Sergej Sumlenny war in den Jahren 2015 bis 2021 Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew. Seine derzeitige Funktion innerhalb der Stiftung konnte von hier aus nicht geklärt werden. Der wehrfähige Ukrainer hält sich jedoch spätestens seit Beginn der russischen militärischen Intervention vor einem Jahr in Berlin auf und beschränkt die „Verteidigung“ seiner Wahlheimat gegen den angeblich „völkermordenden Aggressor“ auf hetzerische Äußerungen im Twitter. In einem Interview für den Deutschlandfunk im März 2022 bezeichnete er sich als „Politikberater“.

Geboren wurde Sumlenny 1980 in Russland und arbeitete bis zu seiner Berufung in die Heinrich-Böll-Stiftung offenbar seit 2005 als Deutschland-Korrespondent des Moskauer Nachrichtenmagazins Der Experte. In Russland ist er als Autor seichter, pseudowissenschaftlicher Bücher über das deutsche politische System und eines Reiseführers über Berlin bekannt. Die Bücher sind bis heute im russischen Buchhandel erhältlich. Seinen Schulabschluss machte er an einer Schule im Moskauer Vorort Odinzowo und studierte Journalistik an der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität (MGU). Die Journalismus-Fakultät der MGU hat seit Langem den Ruf, eine Schmiede russophober, prowestlicher, staatsfeindlicher Kader für die fünfte Kolonne in Russland zu sein. Sumlenny ist ein Beispiel dafür, wie junge Menschen dort staats- und russlandfeindlich indoktriniert werden. 

Dabei lernen die Studierenden auch, ihre wahren Überzeugungen gut zu verstecken: Auf RIA Nowosti publizierte Sumlenny noch im April 2015 russisch-patriotische Durchhalteparolen. Wie ein russisches Sprichwort sagt, tanzt „das Mädchen“ für denjenigen, der ihr das Essen zahlt.

4. Februar 2023

Krieg mit Russland: Baerbocks Idee rückt immer näher –DDR-General a.D. im Exklusiv-Interview

„Frieden mit Russland!“ – Mit diesen Worten rufen zwei ehemalige Generäle der Nationalen Volksarmee der DDR zum Protest auf. Zwei offene Briefe an die russische Botschaft schlagen bereits erste Wellen in der Zivilgesellschaft.

Generalleutnant a. D. Manfred Grätz und Generalmajor a. D. Sebald Daum prangern die Entscheidung der Bundesregierung an, Leopard-2-Panzer an die Ukraine zu liefern, wodurch „Deutschland in eine neue Phase der Kriegsbeteiligung gegen Russland eintritt und so die Aussage seiner Außenministerin, im Krieg mit Russland zu stehen, verwirklicht“.
„Mit dieser Entscheidung verlängert Deutschland nicht nur das Sterben in der Ukraine, sondern wird Kriegspartei. Gleichzeitig wird Russland immer mehr zum Feind des deutschen Volkes aufgebaut“, heißt es in dem Brief, und weiter: „Man zerstört endgültig all das, was einmal wichtig war in den freundschaftlichen Beziehungen zu Russland.“

Unserem Korrespondenten ist es gelungen, Generalmajor a. D. Daum zu interviewen. Seiner Meinung nach will auch das russische Volk diesen Krieg nicht.

Siehe Video: https://meinungsfreiheit.rtde.life/europa/161934-krieg-mit-russland-baerbocks-idee-rueck-immer-naeher-ddr-general-im-exklusiv-interview/

Hier noch einmal die beiden Briefe;

Deutsche Panzer gegen Russland ‒ Aufruhr meines Gewissens
Von Manfred Grätz, Generalleutnant a.D.
30. Januar 2023

Es ist wieder so weit. Von ungezählten Menschen befürchtet, von einer geschichtsvergessenen oder die Geschichte arrogant missachtenden Minderheit, die sich berufen fühlt, unser Land zu regieren und in Vasallentreue dem transatlantischen Bündnispartner folgt, herbeigesehnt und -geredet, von einer einmalig gleichgeschalteten Medienlandschaft eifrig unterstützt und nunmehr vom Bundeskanzler offiziell verkündet. Panzer gen Osten ist beschlossenen Sache.

Bei vielen Menschen sträuben sich die Haare, werden ungute Erinnerungen wach, auch bei mir. Damals waren es noch kindliche Erinnerungen.

Geboren 1935 bin oder war ich faktisch noch ein Kind des 2. Weltkrieges. Zu jung, um schon für den Waffengang des deutschen Faschismus missbraucht zu werden, aber alt genug, um zu verstehen, dass Krieg nur unermessliches Leid, Elend und menschenverachtende Vernichtung bedeutet. Ich verlor meinen Vater. Ein herzlos kalter Brief seines Kompaniechefs vermeldete, dass er offensichtlich ‚in heldenhaften Abwehr-Kämpfen gegen den bolschewistischen Feind für Führer, Volk und Vaterland gefallen sei…‘.

Gelegentlich tauchen auch schlaglichtartig Erinnerungen auf, wie wir als halbwüchsige Jungen am Bahndamm saßen und die vielen Militärtransporte beobachteten, mit riesigen weißen Lettern beschriftet: ‚Räder müssen rollen für den Sieg.‘ Heute heißt es: ‚Deutsche Panzer Richtung Russland.‘ Parallelen, Ähnlichkeiten sind wohl unschwer zu erkennen. Bombennächte, Fliegeralarm, das brennende Chemnitz unweit meines Dorfes vor Augen, all das trug dazu bei, dass ich schon als Kind den Krieg hassen lernte und den Frieden herbeisehnte. Das Ende des Krieges erlebte ich schließlich als Befreiung Deutschlands vom Faschismus durch die Sowjetarmee.

Seit jenen Ereignissen sind nahezu acht Jahrzehnte vergangen. Aus dem damals halbwüchsigen Jungen ist ein 88-Jähriger geworden, in ereignisreicher geschichtsträchtiger Zeit ein erfülltes Leben hinter sich.

38 Dienstjahre für die Erhaltung des Friedens in unserer Nationalen Volksarmee, davon sechs Jahre Studium in der SU, gehören dazu. Ich bekenne mich freimütig, ich liebe dieses Land, wohl wissend, dass das heutige Russland nicht mehr mit der SU vergleichbar ist. Aber die Menschen, deren Väter und Großväter für ihr Vaterland gegen den deutschen Faschismus gekämpft und auch uns befreit haben, sind geblieben. Warmherzige, liebenswerte Menschen, Freunde!

All das und noch viel mehr geht mir durch den Kopf vor dem Hintergrund all dessen, was sich gegenwärtig ereignet. Der Geist ist noch wach, auch nach 88 Jahren.

Es ist eine ganze Gemengelage an Gefühlen und Empfindungen, die mich bewegt, dominiert von Wut und Enttäuschung. Wut kocht in mir hoch, wenn ich die völlig haltlose einseitige Schuldzuweisung an Russland, in der Regel personell an Putin verfolgen muss, an Putin, den Aggressor, Putin den Kriegsverbrecher. Putin ist an allem schuld, was gegenwärtig in der Welt passiert. Vergessen oder bewusst verschwiegen die gesamte Vorgeschichte des Krieges in der Ukraine, vergessen der Wortbruch des Westens bezüglich der NATO-Osterweiterung, vergessen die Rede Putins vor dem Bundestag anno 2001, in der er die Hand ausstreckte, friedliche Zusammenarbeit anbot und dann mit standing ovations verabschiedet wurde, vergessen auch die Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007, als er die NATO-Osterweiterung als Bedrohung russischer Sicherheitsinteressen ansprach.

Wut kommt auf, wenn Frau Baerbock, immerhin Außenministerin unseres Landes und höchste Diplomatin, völlig ahnungslos und bar jeglichen diplomatischen Geschicks oder gar Anstands vom Leder zieht ‚Wir werden Russland ruinieren‘.

Auf etwa der gleichen Ebene liegt das häufige Geschwätz über die Frage, ob wir denn nun schon Kriegspartei sind oder nicht, oft dabei den Anschein erweckend, zu suchen und auszuloten, ob wir denn nicht noch einen Schritt weiter gehen dürfen oder nicht. Für mich brotlose Kunst. Längst sind die Fronten klar. Wir sind mittendrin. Was sollte man denn sonst noch tun müssen, wenn man schon Panzer und andere schwere Waffen geliefert hat mit dem ‚hehren‘ Ziel, Russland zu besiegen?

Gefährlich auch, wenn Politiker und sog. Experten in Talkshows oder bei anderen Gelegenheiten über das Thema Eskalation, vielleicht mit Kernwaffen, mit ‚kleinen taktischen‘ zunächst, sinnieren, ahnungslos und leichtsinnig. Vergessen schon Hiroshima und Nagasaki, jene zwei japanischen Städte, die das Opfer des ersten Atombombenabwurfes auf bewohntes Territorium wurden, ohne jede militärische Notwendigkeit. Zu diesem Zeitpunkt war der 2. Weltkrieg längst entschieden, in Europa, wie auch in Fernost. Und das waren bekanntlich nicht die Russen! Vergessen all das Leid und Elend, all die nach Zehntausenden zählenden Toten, und die Jahrzehnte währenden Langzeitwirkungen, die diese nach heutigen Maßstäben ‚zwei kleinen Kaliber‘ bewirkten. Unvorstellbar und verantwortungslos ein solches Spiel mit dem Feuer in der Gegenwart! Da sage ich als ehemaliger Militär all jenen, die an ein solches Abenteuer nur denken: Kriegsverbrechen!

Apropos Kriegsverbrechen! Spricht da noch jemand davon im Zusammenhang mit Hiroshima und Nagasaki? Vergessen! Zu den Akten gelegt, das bis dato größte Kriegsverbrechen der Menschheitsgeschichte, begangen von den USA.

Nicht nur bedauerlich, sondern auch besorgniserregend finde ich, dass unsere in Regierungsverantwortung stehenden Politiker auch noch beratungsresistent sind. Ich denke hier dabei an die Tatsache, wie die Meinung erfahrener Militärs, Spezialisten ihres Berufes, mehr und mehr in den Hintergrund tritt, besser getreten wird, sie nicht mehr für die Öffentlichkeit wahrzunehmen ist. Muss es nicht bedenklich stimmen, wenn ein General Kujat, exzellenter Kenner der Materie, auch oder besonders der NATO, seine beachtenswert realen Einschätzungen der Lage in einem Schweizer Journal unterbreiten muss? Oder wenn sich ein General Vad, ehemaliger militärischer Berater von Frau Merkel, im Journal EMMA von Alice Schwarzer äußert (nicht missverstehen, Respekt für Frau Schwarzer!).

Oder wenn sogar der Generalstabschef der US-Armee, General Milley, für seine reale Einschätzung der Lage in der Ukraine von der Biden-Administration einen Rüffel einstecken musste und über seine Erkenntnisse der Mantel des Schweigens ausgebreitet wird?
Von anderen Militärs, gar von Ehemaligen aus der NVA, will ich hier gar nicht sprechen, die könnten ja die Russen gut kennen!

Alles nach dem Motto ‚Es kann nicht sein, was nicht sein darf‘. Es bleibt dabei, mit deutscher Vasallentreue folgen wir getreu der auf die Weltherrschaft ausgerichteten Kriegspolitik der USA, unseres wichtigsten transatlantischen Verbündeten. Quo vadis, Deutschland? Frage ich mich da. Oder um es mit Heinrich Heine zu sagen: ‚Denk ich an Deutschland in der Nacht, so werd‘ ich um den Schlaf gebracht!‘.

Noch ein Wort an alle Mitglieder und Sympathisanten unseres Verbandes, an meine Genossen und Freunde.
Erhebt Eure Stimme, versteckt Euch nicht.
– Schreibt, in welcher Form und in welchem Medium auch immer, und vergesst Name und Dienstgrad nicht.
-Sucht und findet unsere Verbündeten, besucht auch deren Veranstaltungen.
– Gemeinsam sind wir stärker.
– Geht mit auf die Straße, sofern Ihr noch rüstig und mobil seid. Redet mit den Leuten, trotz unterschiedlicher Interessen, die dort vertreten sind.
– Krieg will von den Demonstranten keiner.
All das sagt mir mein Gewissen. Bitte, prüft auch das Eure.

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Protest gegen die weitere Unterstützung der Ukraine mit Panzern
und anderem schweren Kriegsgerät durch Deutschland
Von Sebald Daum, Generalmajor a.D.
30. Januar 2023


„Mit der Entscheidung des Bundeskanzlers der BRD Herrn Scholz und seiner Regierung, nun doch der Ukraine 14 ‚Leopard-2‘ Panzer zu liefern und den anderen Ländern der NATO es zu gestatten, auch diese Leopard-Panzer der Ukraine zur Verfügung zu stellen, tritt Deutschland in eine neue Phase der Kriegsbeteiligung gegen Russland ein und verwirklicht so die Aussage seiner Außenministerin, im Krieg mit Russland zu stehen.

Mit dieser Entscheidung verlängert Deutschland nicht nur das Sterben in der Ukraine, sondern wird Kriegspartei. Gleichzeitig wird Russland immer mehr zum Feind des deutschen Volkes aufgebaut und man zerstört endgültig all das, was einmal wichtig war in den freundschaftlichen Beziehungen zu Russland, insbesondere im Osten sowie in der BRD insgesamt.

Ich möchte deshalb nur an einige wichtige Fakten erinnern:
– dass die Sowjetunion den größten Anteil an der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus hat mit über 27 Millionen Toten,
– dass nach 1945 die Rote Armee und das sowjetische Volk nicht Gleiches mit Gleichen vergolten und Deutschland mit Hass überzogen haben, wie es zurzeit schon wieder in Deutschland gegen Russland getan wird,
– dass die Sowjetunion und Russland entscheidend waren für die Wiedervereinigung Deutschlands, denn ohne ihre Zustimmung hätte es kein ‚Einig Deutsches Vaterland‘ gegeben,
– dass Russland seine Besatzungstruppen freiwillig, im guten Glauben an gute nachbarliche Beziehungen, abgezogen hat, während die amerikanischen Besatzungstruppen weiter im Lande sind,
– dass Russland zugestimmt hat, dass Deutschland nicht neutral, sondern in der NATO bleiben darf,
– dass nicht Russland an die Grenzen Deutschlands oder der EU herangerückt ist, sondern die NATO-Truppen heute an den Grenzen Russlands stehen,
– und letztlich sei daran erinnert, dass es die USA und die NATO waren, die 2014 in der Ukraine einen Staatsstreich organisiert, den gewählten Präsidenten außer Landes vertrieben und die Ukraine militärisch aufgerüstet und gegen Russland in Stellung gebracht haben, damit sie 8 Jahre Krieg gegen das eigene Volk führen konnte und geführt hat.

Hat man das alles vergessen, ist das jetzt der Dank für all das, was die Sowjetunion und Russland für Deutschland getan haben, oder sind wir schon wieder so weit, ein drittes Mal gegen Russland in den Krieg zu ziehen? Sollen deutsche Panzer ‚Leopard‘, wie einst deutsche ‚Tiger‘, gegen Russland rollen. Hat man die Ergebnisse von Stalingrad und Kursk so schnell vergessen, oder will man diese Niederlagen revidieren?

‚Nie wieder Krieg‘ galt in Deutschland als ungeschriebenes Gesetz. Nie wieder darf in Deutschland deshalb Hass und Kriegsgeschrei gegen Russland die Oberhand gewinnen, nie wieder darf ein ‚Wollt ihr den totalen Krieg‘-Geschrei uns gegen die Völker Russlands aufhetzen.

Deshalb erhebe ich meine Stimme zum Protest, gegen diese Lieferung von Panzern und anderem schweren Kriegsgerät durch Deutschland, die für die Verlängerung des Krieges und des Mordens in der Ukraine stehen. Mögen die Stimmen der Vernunft die Oberhand gewinnen und mögen Unzählige in diesem Sinne mithelfen, den Krieg zu verhindern.