David Gilmours Ehefrau, die Schriftstellerin und Texterin Polly Samson, beschuldigte Roger Waters in einem Tweet, „ bis ins Mark antisemitisch“ zu sein. Sie nannte ihn udem „einen Putin-Apologeten und einen lügenden, diebischen, heuchlerischen, steuervermeidenden, lippensynchronen, frauenfeindlichen, kranken Menschen“. -neidisch, größenwahnsinnig.“
Roger Waters ist aktiver Unterstützer der Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS), die Israels Regierung wegen ihrer Politik gegen Palästinensern angreift.
Waters hat auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin verteidigt. Zugleich kritisiert er den ukrainischen Präsidenten Selenskyj und US-Präsident Biden wegen des Krieges in der Ukraine. Biden bezeichnete wiederholt er als Kriegsverbrecher.
Nachdem Waters den russischen Angriffskrieg in der Ukraine anfangs noch als “Akt eines Gangsters” bezeichnet hatte, waren seine letzten Äusserungen bereits weit weniger kritisch gegenüber Russland.
In einem offenen Brief an die ukrainische First Lady argumentierte Waters, dass extreme Nationalisten” in der Ukraine “ihr Land auf den Weg zu diesem katastrophalen Krieg gebracht haben”, und warf dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj, vor, seine Wahlkampfversprechen, nämlich der Donbass-Region Frieden zu bringen, nicht eingehalten zu haben. Außerdem erklärte er, dass US-Präsident Biden das “Feuer in der Ukraine schüre” und dass der Krieg “morgen beendet” werden könne.
Seine ehemaligen Bandkollegen kamen 2022 wieder zusammen, um eine Single unter dem Namen Pink Floyd zur Unterstützung der Ukraine zu veröffentlichen. „Hey, hey, steh auf!“ enthält einen Gesang von Andriy Khlyvnyuk von der ukrainischen Band BoomBox mit einen ukrainischen Chor. Pink Floyd – LINK
Roger Waters hat soeben eine Solo-Tournee in den USA abgeschlossen und plant weitere Konzerte im Frühjahr Europa.
Waters gibt ukrainischen Nationalisten wiederholt eine große Mitschuld am Ukraine-Krieg. Nach Kritik zu diesen Äußerungen wurden seine Konzerte in Polen vorerst abgesagt.
Ein Sprecher des Veranstalters in Frankfurt a.M. erklärte dagegen, Roger Waters sei weder verurteilt noch werde er strafrechtlich verfolgt. Er bestand darauf den abgeschlossenen Vertrag einzuhalten, weil dessen Auflösung Schadenersatzforderungen nach sich ziehen würde.
2017 hatten bereits Sendeanstalten der ARD, u.a. der WDR, die Übertragungen einiger Waters-Konzerte aus dem Programm genommen.
Neben den Konzerten In Frankfurt und Köln sind im Mai noch Shows in Hamburg, Berlin und München angesetzt.
Am vergangenen Wochenende hatte Roger Waters ein der Berliner Zeitung ein ausführliches Interview gegeben.
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