Die ersten Amerikaner im Spiegel – Free Leonard Peltier


Heute haben wir im Zeitunngskiosk die neueste Spiegel-Ausgabe Geschichte gefunden. Unter dem Titel „Die ersten Amerikaner“ versucht der Spiegel eine Übersicht über  das Leben der Indianer von früher bis heute zu berichten.

Natürlich kann man nicht von Vollständigkeit ausgehen. Zu vielschichtig sind auch heute noch die Probleme der Ureinwohner Amerikas. Zwar wird die Problematik der Internatsschulen und die Red Power-Bewegung erwähnt, aber nicht die heutigen durch bittere Armut und Chancenlosigkeit  sehr erbärmlichen Lebensbedingungen dieser Menschen. 

Der Genozid an den Indigenen, den es auch heute noch gibt, nur mit anderen Mittel, wird nicht angesprochen. Nicht die unzähligen vermissten und toten indigenen Mädchen und Frauen, die keine offizielle Statistik zählt. Nicht der Kampf der Indigenen für ihr Land und vor allem die Umwelt, wie beispielsweise bei den Protesten gegen die Dakota Access Pipeline und welche Auswirkungen der weltweite Kampf um Rohstoffe auf sie und ihr Land haben, und, und, und…

Aber kein Heute ohne Gestern. Und der Kreis in die Gegenwart schließt sich in der Zeitschrift mit einem Artikel über Deb Haaland, die erste indigene Ministerin der USA. Die eine oder andere Neuigkeit ist also in dem Heft zu erfahren.

Als nächstes werden wir an dieser Stelle wieder über unsere geplanten Aktivitäten Ende Februar/Anfang März im Kampf für Leonard Peltier berichten.

Bis dahin mit besten Grüßen
Elke und Holger Zimmer, Tokatá-LPSG-RheinMain (Ostvertretung)


Hier ein Bild von Bärbel Brede: