Das chinesische Außenministerium verurteilte am Freitag die US-Vorwürfe wegenegen Xinjiang und forderte die US-Regierung auf, Xinjiang nicht mehr als Vorwand zu benutzen, um China einzudämmen.
Als Antwort auf die Behauptung von US-Außenminister Antony Blinken auf dem International Religious Freedom Summit am 31. Januar, dass China einen „Völkermord“ an den Uiguren und anderen religiösen und ethnischen Minderheiten begangen habe, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Mao Ning, dass Blinkens Aussage Missachtung der Fakten sei und voller ideologischer Voreingenommenheit.
Sie werte Chinas Religionspolitik ab und mische sich ernsthaft in Chinas innere Angelegenheiten ein, stellte sie fest.
Sie betonte zugleich, dass die chinesische Regierung die Religionsfreiheit ihrer Bürger im Einklang mit dem Gesetz schütze und Menschen aller ethnischen Gruppen volle Religionsfreiheit genießen.
Es gebe fast 200 Millionen Gläubige in China, sagte Mao Ning und fügte hinzu, dass es allein in Xinjiang über 24.000 Moscheen gebe.
Im Gegensatz dazu glauben 75 Prozent der US-amerikanischen Muslime, dass Muslime in der US-Gesellschaft ernsthaft diskriminiert werden. Mao Ning wies darauf hin, dass die USA nicht in der Position seien, China zu belehren oder mit dem Finger auf China zu zeigen, und dass die Behauptung des „Genozids“ in Xinjiang nichts anderes als die von der US-Seite erfundene Lüge des Jahrhunderts sei.
Sie merkte an, dass Xinjiang soziale Stabilität, Wirtschaftswachstum, ethnische Solidarität, Harmonie zwischen den Religionen und bessere Lebensgrundlagen geniesse. In den mehr als 60 Jahren seit der Gründung der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang ist die Wirtschaft der Region um das 160-fache gewachsen und die uigurische Bevölkerung ist von 2,2 Millionen auf etwa 12 Millionen gewachsen, wobei die durchschnittliche Lebenserwartung von 30 auf 74,7 Jahre gestiegen ist.
Mao Ning sagte jedoch, die USA entschieden sich dafür, Fakten zu ignorieren und Desinformationen über Xinjiang zu verbreiten, nur um eine Entschuldigung für die Eindämmung Chinas zu schaffen.
Sie forderte die US-Seite auf, die Fakten zu respektieren und sich nicht mehr in die inneren Angelegenheiten Chinas einzumischen und Chinas Entwicklung unter dem Vorwand der Menschenrechte, der Religion und der ethnischen Zugehörigkeit einzudämmen.
