DIE LINKE in Lichtenberg unterstützt das ukrainische Zelenskyy-Regime. Platz in der Nähe des Museums Berlin-Karlshorst, dort wo die deutsche faschistische Wehrmacht am 8. Mai 1945 die Kapitulation unterzeichnet hat wurde als „Odesaplatz“ (ukrainische Schreibweise) offiziell eingeweiht.

Bericht – ÜBERNOMMEN VON DER DKP:

Auf Initiative des Bezirksbürgermeisters Michael Grunst (Die Linke) und dem Bezirksstadtrats Martin Schaefer (CDU) wurde im August 2022 die Benennung des unbenannten Platzes in Odesa-Platz an der Treskowallee zwischen Rheinsteinstraße und Ehrenfelsstraße beschlossen. Bewusst wurde die ukrainische Schreibweise für die Stadt Odessa gewählt. Wer Odesa mit doppeltem „s“ schreibe, transkribiere den Stadtnamen aus dem Russischen. Das sei zwar durchaus üblich, aber es wäre exakt das Gegenteil des Zeichens, das der Bezirk mit der Benennung setzen möchte, hieß es aus dem Bezirksamt. Am 16.01.2023 um 11:00 Uhr erfolgte nun die Einweihung durch Grunst: „Diese Namensgebung steht für den Respekt vor dem Kampf der Ukraine für ein friedliches, freies und demokratisches Europa“, teilte Grunst mit.

Dieser Platz liegt einige hundert Meter von dem Ort entfernt, an dem am 9. Mai 1945 die Oberbefehlshaber der Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation unterzeichneten.

Grunst verkennt hier die Ursache des Krieges als Ausfluss der Freiheit des Neoliberalismus in seiner radikalsten Form. Er übersieht die korrupten Selenskyjs, die Oligarchen Kolomojskyj & Co., die nationalistischen Brigaden und die kriminellen Banden, denen er damit Solidarität huldigt. Linke Organisationen, Anarchisten, Marxisten sowie Gewerkschaften wurden in der Ukraine zerschlagen und verboten. Vergessen wir nicht das Massaker vom 2. Mai 2014. Im Gewerkschaftshaus von Odessa wurden 48 Menschen, die den Putsch in Kiew nicht unterstützten, von Nazis lebendig verbrannt. Bis heute gibt es keine wirksame rechtsstaatliche Ermittlung zu diesem Verbrechen. Genau diese Gewaltorgie gerät nicht in das Blickfeld von Grunst.

Zugleich verdrängt er die Geschichtsschreibung der Ukraine, die sich mit dem NS-Kollaborateur und Kriegsverbrecher Bandera verbindet. Desgleichen verleugnet er das faschistische Regiment Asow, das mit dem Symbol Wolfsangel an der Front kämpft.

Die Beliebigkeit der verallgemeinerten Solidarität im Kampf der Ukrainer wurde in seiner Rede auf dem Platz nochmals sichtbar.

Unter einhundert Interessierte konnte die Linke für die Platzbenennung aufbringen.

40 Protestierende konnten auf dem unbenannten Platz ihren Unmut zur Namensgebung zum Ausdruck bringen. Der Protest richtet sich gegen dieses „freie demokratische Europa“, welches Grunst mit der Einweihung des Odesa-Platzes mit „Respekt“ offenbart.

Den Protest gegen die Platzbenennung hatte die Grundorganisation aus Lichtenberg und Marzahn mit ihrem Wahlspruch ROTE PLATTE organisiert. Aufgrund der angespannten Situation mit den nicht wenigen Ukrainern, die mit betonte nationaler Gesinnung und den schon üblichen Rufen »Slawa Ukraini! « und ukrainische Fahnen auftraten, wurden die Gegendemonstranten eingeschüchtert. Zugleich gab es ein nicht zu unterschätzendes Polizeiaufgebot.

Unter den Gegendemonstranten fanden sich Mitglieder der DKP in Berlin und Brandenburg, sogar aus Mannheim, sowie von unterschiedlichen linken Gruppen wie dem VVN-BdA, der Kommunistischen Organisation, der kommunistischen Plattform sowie empörte Bürger. Durch die Polizei wurden 20 Gegendemonstranten mit Transparenten auf den Platz hinter dem Theater Karlshost in die Ehrenfelsstraße verwiesen.