Ukraine leitet Strafverfahren gegen erschossene russische Soldaten ein


Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen die erschossenen russischen Militärangehörigen eingeleitet. Die ukrainische Seite spricht von Perfidität und behauptet, russische Soldaten haben die Aufgabe gegenüber den ukrainischen Soldaten nur „simuliert“. Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft schrieb auf ihrem Telegram-Kanal: „Im Dorf Makejewka im Gebiet Lugansk eröffneten russische Soldaten, die die Kapitulation vor den ukrainischen Streitkräften vortäuschten, das Feuer auf ukrainische Verteidiger. Solche Aktionen sind nach dem humanitären Völkerrecht verboten.“

Anmerkenswert ist es, dass die ukrainische Staatsanwaltschaft dieses Verfahren nach Teil 1 Artikel 438 des Strafgesetzbuches (Verstoß gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges) einleitete. Diese sieht eine Freiheitsstrafe von acht bis zwölf Jahren vor. Angeklagt werden die verstorbenen russischen Männer. Noch zynischer scheint dabei die Tatsache, dass dieser Artikel des ukrainischen Strafgesetzbuches auch eine Bestrafung der grausamen Behandlung von Kriegsgefangenen vorsieht.

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