USA verlegen Biolabore aus der Ukraine in die EU-Staaten z.B. ins Baltikum, nach Tschechien und nach Bulgarien.

Nach Aussagen des russischen Generaleutnants Igor Kiril soll biologische Forschung unter anderem in Bulgarien und der Tschechischen Republik fortgesetzt werden. Die Ausweitung des Netzes biologischer Labors, die die Herstellung und Lagerung von Komponenten biologischer Waffen ermöglichen, stelle eine Bedrohung für die Sicherheit Russlands dar, so Kirillov.

Er betonte, dass die Forschung durch die USA in der Ukraine darauf abzielt, Krankheitserreger zu verbreiten und es dann als einen natürlichen Ausbruch aussehen zu lassen. Die US-Experten würden sich besonders für Cholera, Pest, Kongo-Fieber und Hantavirus interessieren.

Diese Krankheitserreger fallen unter die sogenannten U-P- und Tep-Projekte in der Ukraine, erklärte Kirillov. Er sagte zuvor, dass es an der Grenze zu Russland derzeit etwa 50 von den Vereinigten Staaten finanzierte Biolabore gibt. Der Generalleutnant gab einen Überblick über das US-Netz von Biolabors.

Der russische Generaleutnant wies auch darauf hin, dass Kiew Ende Dezember letzten Jahres den türkischen Drohnenhersteller Baykar beauftragt hat, eine Reihe von unbemannten Flugzeugen mit Sprühsystemen auszustatten, die Aerosole in die Luft streuen können. Diese haben eine Reichweite von 300 Kilometern und würden eine echte Bedrohung für Russland darstellen, wenn sie mit biologischen Waffen ausgestattet sind.