Kubas Außenminister auf der UN-Generalversammlung: Wir sind gegen einseitige, hegemoniale Zwangsmaßnahmen

Während der westliche politische und mediale Fokus derzeit hauptsächlich auf Russland liegt, scheinen andere Konflikte und Probleme unter dem Radar zu verschwinden. Auf einige davon machte Kuba nun bei den Vereinten Nationen aufmerksam.

Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla hat sich am Mittwoch bei der UN-Generalversammlung gegen die westliche Einmischung in aller Welt ausgesprochen sowie gegen ihre Versuche, anderen Staaten „ein Modell“ aufzuzwingen. Kuba werde sich weiterhin gegen „einseitige, hegemoniale und dominierende Zwangsmaßnahmen, völkermörderische Blockaden und Versuche, der Welt eine Kultur und ein Modell aufzuzwingen“, stellen, versicherte er.
Es sei höchste Zeit, dass die ausländische Einmischung und Sanktionen gegen Syrien aufhören, die der Westen gegen das Land verhängt hat und welche zu Engpässen sowie Versorgungsschwierigkeiten in vielen Bereichen führen, darunter Medikamente und Lebensmittel. Ebenfalls sollten die massiven Sanktionen gegen den Iran und Russland eingestellt werden.
Parrilla forderte zudem ein Ende der israelischen Besatzung der palästinensischen und der besetzten palästinensischen und arabischen Gebiete. Westliche Staaten sollten aufhören, sich in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, wie Belarus und China, einzumischen.

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