Eine interessante Veranstaltung mit Mechthild Leutner (organisiert von der LINKEN Tempelhof-Schöneberg und sicher auch für Mitglieder von Aufstehen Berlin interessant). Mechthild ist eine deutsche Sinologin, Historikerin und Hochschullehrerin. Sie gilt als Begründerin der chinabezogenen Frauenforschung. Leutner leitete von 2006 bis 2014 das chinanahe Konfuzius-Institut an der FU Berlin.
Mechthild studierte Sinologie und Geschichte an der Universität Peking und der Universität Bochum, wo sie 1978 promovierte. Dabei gehörte sie im Jahr 1974 zur ersten Gruppe von Austauschstudenten aus der Bundesrepublik, die nach der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen China und der Bundesrepublik Deutschland in Peking studierten. 1989 wurde Leutner an der Freien Universität Berlin habilitiert, wo sie 1990 zur Professorin berufen wurde. 2006 wurde das durch China finanzierte Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin gegründet. Leutner war von der Gründung bis 2014 dessen Direktorin.
Seit 2014 ist sie im Ruhestand. Die Russische Akademie der Wissenschaften verlieh Leutner 2002 eine Ehrendoktorwürde. Sie ist zudem Ehrenprofessorin der Peking-Universität sowie der Historischen Fakultät der Universität Nanjing.
