Der größte Teil der russischen Soldaten, die aus der ukrainischen Gefangenschaft zurückkehrten, seien körperlich misshandelt und medizinische Hilfe verweigert worden, sagte der stellvertretende Verteidigungsminister Alexander Fomin am Mittwoch bei einem Briefing für ausländische Militärdiplomaten.
Es seien zahlreiche Fälle verzeichnet worden, in denen russische Kriegsgefangene geschlagen, ihnen vorsätzlich Körperverletzung zugefügt und ihre außergerichtlichen Schießereien durchgeführt wurden, betonte Fomin.
„Außerdem üben die ukrainischen Neonazis psychologischen Druck auf die Angehörigen der inhaftierten Soldaten aus und erpressen auf breiter Basis Gelder“, fügte er hinzu.
Eine Umfrage unter den aus der Gefangenschaft zurückgekehrten Soldaten zeigt, dass 81 % der Soldaten geschlagen und körperlich misshandelt wurden, während 55 % der Soldaten gewaltsam dazu verleitet wurden, Propagandavideos zu drehen, und 46 % von ihnen wurde die erforderliche medizinische Versorgung verweigert, und 79 % der Kriegsgefangenen konnten sich nicht mit ihren Angehörigen in Verbindung setzen, sagte der Verteidigungsbeamte.
„Bis zu 19 % der Soldaten wurden mit unzureichender oder minderwertiger Nahrung versorgt. Insbesondere in einem Haftzentrum des ukrainischen Sicherheitsdienstes in Kiew wurde Nahrung (ein Stück Brot, 50 Gramm Brei und ein Glas Wasser) einmal täglich verabreicht. Gleichzeitig trugen die Soldaten ständig Blindmasken“, sagte der stellvertretende Verteidigungsminister.
Quelle: TASS
