Archive for Juni, 2022

20. Juni 2022

NATO-Generäle schwören Truppen auf Krieg gegen Russland ein – mit Atomwaffen? (RT)

Wird aus dem neuen Kalten Krieg ein heißer? Nach Meinung mehrerer NATO-Generäle schon und sie stellen ihre Soldaten demzufolge auf einen Dritten Weltkrieg ein.

Immer mehr NATO-Generäle schwören ihre Streitkräfte angesichts des Kriegs in der Ukraine auf einen militärischen Konflikt des Bündnisses mit Russland ein. Und langsam wird der Ton rauer. Während sich junge US-Soldaten nach Meinung des obersten US-Generals auf einen „bedeutenden internationalen Konflikt“ gegen Russland und China vorbereiten sollten, spricht die militärische Führungsebene in Großbritannien gar schon von einem Dritten Weltkrieg auch auf europäischem Boden. In Deutschland geht ein General sogar noch weiter und droht dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bereits mit einem atomaren Vergeltungsschlag. 

„Wir sind die Generation, die die Armee darauf vorbereiten muss, wieder in Europa zu kämpfen“, erklärte Sir Patrick Sanders, der oberste Heeresführer des Vereinigten Königreichs, laut einem Bericht der britischen Zeitung The Sun in der vergangenen Woche bei seiner Antrittsrede vor Soldaten. Der von Russland begonnene Ukraine-Krieg habe demnach zu einer „neuen Ära der Unsicherheit“ in Europa geführt. Und daher fordert der General: „Es ist nun dringend nötig, eine Armee zu formen, die in der Lage ist, Russland im Kampf zu besiegen.“

Erstmals seit 1941 übernehme ein Generalstabschef das Kommando im Schatten eines Landkrieges in Europa, an dem eine Kontinentalmacht beteiligt sei, sagte Sanders mit Blick auf den Zweiten Weltkrieg. „Die Invasion Russlands in die Ukraine unterstreicht unsere Hauptaufgabe: Das Vereinigte Königreich zu schützen, indem wir bereit sind, Kriege an Land zu führen und zu gewinnen“, so Großbritanniens oberster General. 

Doch mit seinen Ansichten steht der britische General schon lange nicht mehr alleine da. Zuvor hatte bereits der ranghöchste General der US-Armee, Mark Milley, bei der Abschlussfeier der Kadettenausbildung an der US-Militärakademie West Point vor einem globalen Krieg zwischen den derzeitigen Supermächten gewarnt. In seiner auf YouTube veröffentlichten Rede forderte er die anwesenden US-Offiziersanwärter Ende Mai dazu auf, sich auf einen „bedeutenden internationalen Konflikt“ mit den Supermächten Russland und China vorzubereiten.

„Wir haben eine Revolution in Sachen Tödlichkeit und Präzisionsmunition erlebt. Was einst ausschließlich dem US-Militär vorbehalten war, steht nun den meisten Nationalstaaten zur Verfügung, die den finanziellen Willen haben, sie zu erwerben“, erklärte der US-General. Zu diesem tiefgreifenden Wandel habe insbesondere der Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz geführt. 

„Die Überlegenheit, die wir, die Vereinigten Staaten, in den letzten 70 Jahren militärisch genossen haben, schwindet schnell, und die Vereinigten Staaten werden in der Tat, in jedem Bereich der Kriegsführung herausgefordert werden – im Weltraum, im Cyberspace, auf See, in der Luft und natürlich an Land“, so Milley. Der General erklärte zudem, dass sich die USA als militärische Macht nicht länger zurücklehnen dürften, da „Russland mit seiner Aggression in der Ukraine und China mit seinem jüngsten wirtschaftlichen und militärischen Wachstum weiterhin den Wunsch nach globaler Eroberung“ zeigten.

„In diesem Moment vollzieht sich ein grundlegender Wandel im Wesen des Krieges“, sagte Milley. „Wir haben es mit zwei Weltmächten zu tun, China und Russland, die beide über beträchtliche militärische Fähigkeiten verfügen und die Absicht haben, die derzeitige, auf Regeln basierende Ordnung zu ändern.“ Der General erklärte im Hinblick auf die Zurückhaltung des US-Präsidenten Joe Biden bezüglich des Ukraine-Krieges weiter, dass „Putins Invasion der ehemaligen Sowjetnation“ die Welt gelehrt habe, dass „Aggression, die unbeantwortet bleibt, den Aggressor nur ermutigt“, und er ergänzte an die Kadetten gewandt: „Ihr werdet mit Roboterpanzern, – schiffen, und -flugzeugen kämpfen.

Der Inspekteur der deutschen Luftwaffe Generalleutnant Ingo Gerhartz ging mit seiner Ansprache anlässlich der Kieler Woche sogar noch einen Schritt weiter. „Putin, leg dich nicht mit uns an“, drohte der General in Richtung Kreml vorige Woche auf dem „Kiel International Seapower Symposium“, das alljährlich von dem so harmlos klingenden Institut für Sicherheitspolitik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstaltet wird. Bis 2030 würden die Europäer demnach über „600 moderne Kampfjets im Ostseeraum“ zur Abschreckung gegen Russland verfügen. „Dazu kommen noch die Flugzeuge der Amerikaner“, so Gerhartz. 

Die NATO-Staaten sollten sich zudem darauf vorbereiten, im Ernstfall auch Atomwaffen einsetzen zu müssen, entgegnete der Luftwaffeninspekteur auf die Frage, wie die NATO auf einen atomaren Erstschlag Russland reagieren würde. „Für eine glaubhafte Abschreckung brauchen wir sowohl die Mittel als auch den politischen Willen, die nukleare Abschreckung nötigenfalls umzusetzen.“ Die Äußerungen des Generals erinnern dabei stark an die Verlautbarungen der ehemaligen Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, die in einem Interview mit dem Deutschlandfunk bereits im Oktober 2021 den Einsatz von Atombomben zur Abschreckung gegen Russland forderte:
„Wir müssen Russland gegenüber sehr deutlich machen, dass wir am Ende – und das ist ja auch die Abschreckungsdoktrin – bereit sind, auch solche Mittel [Nuklearwaffen] einzusetzen, damit es vorher abschreckend wirkt und niemand auf die Idee kommt, etwa die Räume über dem Baltikum oder im Schwarzmeer NATO-Partner anzugreifen. Das ist der Kerngedanke der NATO, dieses Bündnisses, und das wird angepasst auf das aktuelle Verhalten Russlands.“

Quelle:
https://pressefreiheit.rtde.tech/international/141482-nato-generale-schworen-truppen-auf/

20. Juni 2022

Friedensgipfel Madrid 2022 – NEIN ZUR NATO (peacesummitmadrid.org)

• Die NATO muss aufgelöst werden. Das Bündnis hat keine Legitimität und sät nur Verzweiflung.

• Die NATO gibt vor, ihre Interessen seien universell. Die NATO verstößt gegen die UN-Charta und
verwendet zynisch Begriffe wie „Demokratie“ und „Menschenrechte“. Von Anfang an hatte die NATO
autoritäre, faschistische und koloniale Regime als Teil ihres Bündnisses.

• Die NATO bedroht den Weltfrieden. NATO-geführte militärische Interventionen haben
Jugoslawien, Afghanistan und Libyen zerrüttet und destabilisiert. Jetzt eskaliert die NATO einen „neuen Kalten Krieg“ gegen China und Russland entlang der Grenzen zwischen der Ukraine und Russland sowie im Schwarzen Meer und im Chinesischen Meer;  Die NATO geht gegen fortschrittliche Regierungen im globalen Süden vor.

• Die NATO treibt das globale Wettrüsten voran. Die NATO, deren Mitglieder mindestens 2 % ihres
BIP für das Militär ausgeben müssen, ist für mehr als die Hälfte der weltweiten Militärausgaben und zwei Drittel des weltweiten Waffenhandels verantwortlich.

• Die nukleare Agenda der NATO gefährdet unser Überleben. Die NATO lehnt den Vertrag über das Verbot von Atomwaffen ab, und das Verhalten der NATO, „vorwärts stationierte“ US-Atomwaffen in
der Europäischen Union zu teilen, widerspricht dem Wortlaut des Nichtverbreitungsvertrags.

• Die NATO ist einer der größten Klimaverschmutzer der Welt. Das US-Militär ist der größte
institutionelle Umweltverschmutzer der Welt und für mehr Treibhausgasemissionen verantwortlich als Länder die Größe Portugals (es besteht darauf, militärische Emissionen aus länderbezogenen Berichten auszunehmen).
Die NATO agiert als Polizeitruppe der größten kohlenstoffverschmutzenden multinationalen Konzerne.

• Die NATO erzeugt Armut und Ungleichheit. Das Wettrüsten geht gegen die wahren Bedürfnisse der Menschen – Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnen, soziale Sicherheit und eine vernünftige Energiepolitik. Globaler Krieg schafft extremes Leid und die Migrationskrise.
JA ZUM FRIEDEN

• Wir brauchen ein nicht-militärisches Sicherheitssystem ohne Atomwaffen, ohne Militärbasen in Übersee
und mit einer drastischen Reduzierung der Militärausgaben. Wir stehen für eine aktive Friedenspolitik, bei der Konflikte auf Grundlage der UN-Charta an einem Verhandlungstisch enden.

• In sozialen Fortschritt investieren, nicht in Krieg. Was wir brauchen, ist ein anderes Sicherheitskonzept. Eine gemeinsame und menschliche Sicherheit, die menschliche Bedürfnisse erfüllt und Klimawandel, Ungleichheit, Armut und Gewalt bekämpft und auf Solidarität, Zusammenarbeit und gegenseitigem Respekt basiert.


• Europa und Nordamerika müssen sich zur Abrüstung verpflichten. Das Konzept der Friedenszone –
das von Lateinamerika, Afrika, Südostasien, dem Südpazifik und Zentralasien übernommen wurde – muss
von der Europäischen Union und den Ländern Nordamerikas unterstützt werden. Marschieren Sie mit uns gegen die NATO, um eine Welt des Friedens aufzubauen. Lösen Sie die NATO auf. Die NATO ist eine ernsthafte Bedrohung für den Weltfrieden, da sie bereits eine Spur der Verwüstung von Jugoslawien bis Afghanistan hinterlassen hat. 

Wir brauchen eine Welt des Friedens.

http://www.peacesummitmadrid.org

20. Juni 2022

Vater und Bruder von Julian Assange im Berliner Verlag: „Die Bundesregierung muss endlich handeln“ (Berliner Zeitung)

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/vater-und-bruder-von-julian-assange-im-berliner-verlag-die-bundesregierung-muss-endlich-handeln-li.238337

20. Juni 2022

The Heat: St. Petersburg International Economic Forum

20. Juni 2022

Internationale Solidarität mit Lateinamerika und Russland, Frente Unido América Latina Berlin am 18. Juni 2022

#HaendewegvonVenezuela
Frente Unido América Latina – Vereinigte Front für Lateinamerika
Seit Anfang 2019 fast jeden Samstag.

http://haendewegvonvenezuela.net

20. Juni 2022

»Asow«-Führer zum Verhör, Mariupol-Kämpfer nach Russland gebracht. Kämpfe im Donbass gehen weiter (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/428695.ukraine-krieg-asow-f%C3%BChrer-zum-verh%C3%B6r.html

19. Juni 2022

Suche nach Alternativen. Wirtschaftsforum in St. Petersburg – Von Jörg Kronauer (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/428726.suche-nach-alternativen.html

19. Juni 2022

Soli-Demo für den Donbas in Bilbao

VIDEO LINK HIER

19. Juni 2022

„Italien finanziert praktisch den Krieg in der Ukraine“ – Gewerkschaftsanhänger demonstrieren in Rom für Frieden

VIDEO LINK HIER

Tausende Mitglieder des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes Italiens (CGIL) nahmen am Samstag an einer Kundgebung für den Frieden in Rom teil. Die Teilnehmer der Kundgebung hielten Plakate und Transparente mit der Aufschrift „Frieden“ hoch und brachten ihre Unzufriedenheit mit den Entscheidungen der italienischen Regierung zur Ukraine zum Ausdruck.

19. Juni 2022

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen von Kriegsgefangenen, Folteropfern, Zivilisten, Politikern, Tätern (VIDEOS 18+)

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #1 https://cutt.ly/UH3hxnt

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #2 https://cutt.ly/9H3hnNr

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #3 https://cutt.ly/TH3hEdz

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #4a https://cutt.ly/aH3hYPm

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #4 https://cutt.ly/3H3krOW

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #5 https://cutt.ly/5H3hGXf

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #6 https://cutt.ly/eH3hLKA

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #7 https://cutt.ly/0H3hNwa

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #8 https://cutt.ly/DH3h0ib

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #9 https://cutt.ly/wH3h3Ej

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #10 https://cutt.ly/IJ2wDWB

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #11 https://cutt.ly/UJ2wZIJ

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #12 https://cutt.ly/fJ7F2eq

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #13 https://cutt.ly/QKd5B9r

Ukraine Unzensiert: Fakten, Zeugenaussagen #14 https://cutt.ly/OKd57XQ

19. Juni 2022

Sergej Lawrow führte am Rande von SPIEF-2022 Gespräche mit dem Vizepremierminister der Republik Kuba Ricardo Cabrisas Ruiz.

Sergej Lawrow erklärte, dass wir uns jetzt wir uns in einem sehr komplexen Moment auf dem Gebiet der internationalen Beziehungen befinden, und das dies ein historischer Moment sein könnte. 

Es geht darum, ob die Vereinigten Staaten bei ihrem Versuch erfolgreich sein werden, eine unipolare Ordnung wiederherzustellen und allen ihre Bedingungen zu diktieren.

Russland, Kuba und andere Länder treten ein für die Verteidigung des Völkerrechts, sogar als Teil der Arbeit im Rahmen der von Venezuela vorgeschlagenen Gruppe der Freunde zur Verteidigung der UN-Charta.

19. Juni 2022

Russlands Ökonomie stabil. Wladimir Putin spricht auf Internationalem Wirtschaftsforum in St. Petersburg – Von Arnold Schölzel (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/428618.russland-russlands-%C3%B6konomie-stabil.html

19. Juni 2022

Sahra Wagenknecht: Die US-Kriege der letzten Jahrzehnte waren genauso brutal, genauso verbrecherisch und sind genauso zu verurteilen wie der Krieg, den wir jetzt in der Ukraine erleben.

Ein Standpunkt, den wir zurückweisen!
zum ganzen Interview mit Sahra Wagenknecht in der jungen Welt hier:
https://www.jungewelt.de/artikel/428623.linkspartei-vor-bundesparteitag-ende-der-partei-steht-im-raum.html

19. Juni 2022

Deutscher CNN-Reporter versus Sacharowa: „Sie dürfen doch gar nicht die Wahrheit sagen!“

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Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, ist am Mittwoch während einer Pressekonferenz am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg mit dem deutschen Journalisten Frederik Pleitgen über die Ukraine und die Ursachen für die heutige Situation aneinandergeraten.

Pleitgen war früher für das ZDF und RTL tätig und arbeitet heute beim US-amerikanischen Sender CNN. Über zwanzig Minuten widmete sie dem CNN-Reporter, sprach über die Ursachen des Ukraine-Krieges, die Kriege der USA und ihre Völkerrechtsbrüche, doch Pleitgen beharrte auf seiner Frage, ob Russland das Völkerrecht missachten würde.

Auf einen Nenner kamen die beiden nicht. Sacharowa versuchte zu schildern, dass der Donbass seit acht Jahren militärisch bekämpft wird, Tausende Zivilisten starben und der Friedensprozess über das Minsker Abkommen durch Kiew und Washington insgeheim boykottiert wurde. Russland habe diese Gebiete, die sich in Referenden für ihre Unabhängigkeit aussprachen, als souverän anerkannt und ihnen militärische Partnerschaft zugesagt, um diesen Konflikt zu lösen. Es sei der Westen gewesen, der Kiew dazu brachte, Krieg gegen Russland zu führen, und es seitdem mit massiven Waffenlieferungen flute. Man könne die ganze Vorgeschichte nicht auslassen, wenn man über diesen Konflikt und wie es dazu kam, sprechen will, sagte Sacharowa.

Pleitgen beharrte weiter auf seiner Frage.

Wie der Zufall spielt, meldete sich ein Journalist aus dem Donbass zu Wort und maßregelte Pleitgen. Daraufhin schlug Sacharowa Pleitgen vor, einfach mal mit ihm, einem Menschen aus der Ukraine ein Interview zu führen, damit dieser ihm schildern könne, wie schlimm das Leben dort die letzten acht Jahre gewesen ist. Sie wisse aber schon jetzt, dass selbst wenn er ein solches Interview führe, dieses vom Sender niemals ausgestrahlt werden würde, weil es der US-amerikanischen Erzählung widerspricht. Pleitgen dürfe sowieso nicht die Wahrheit sagen, denn sonst würde er sofort gecancelt werden, weshalb er daran überhaupt nicht interessiert sei.

19. Juni 2022

Viele Tote. Ukrainische Artillerie trifft Donezk härter als je zuvor. Weiterer Rekord der schwersten Angriffe auf die Stadt in all den 8 Jahren dieses Krieges

Wieder stellten die ukrainischen Streitkräfte einen weiteren Rekord der schwersten Angriffe auf die Stadt Donezk in all den 8 Jahren dieses Krieges auf, mit angeblich über 400 Artilleriegranaten, die aus ukrainischem Territorium auf die Straßen von Donezk abgefeuert wurden.

Gestern gegen 7:30 Uhr ging der intensive Beschuss auf die Stadt Donezk im Zentrum und andere Regionen erneut los. Mein Teamd ich gingen in den Bezirk Kuibyshevsky in Donezk, nachdem wir Berichte über Beschuss dort gehört hatten. Nach der Ankunft ging der Beschuss weiter und wir verbrachten die nächsten 90 Minuten damit, Beschuss sorgfältig zu vermeiden, da es auf dieses Wohngebiet regnete, damit wir den Angriff dokumentieren konnten.

Wir sahen die Auswirkungen und Schäden an mindestens 8 Wohnhäusern, einer Fabrik für elektronische Geräte, einem Bauernmarkt und 3 kleinen Geschäften mit eigenen Augen gesehen. Wir stießen auf eine Gruppe von Menschen, die durch Trümmer gruben, um die Leichen ihrer (hoffentlich lebenden) Freunde zu finden, nachdem die Ukraine einen Markt beschossen hatte.

Als ich ankam, fiel einer der älteren Männer beim Suchen hin, also half ich ihm hoch und schloss mich ihnen bei der Suche an. Wir haben nur einen ihrer Freunde gefunden (nicht am Leben). Wir konnten die anderen 2 nicht finden. Ich bete, dass sie lebend herausgekommen sind. Wir sahen, wie ein Zivilist durch den Beschuss getötet, einer verletzt und zwei vermisst und vermutlich tot waren.

Um es klar zu sagen, dieser Ort ist einer der VIELEN, die den ganzen Tag über in Donezk schwer beschossen wurden.