Volksrepublik Donezk: Knapp 200 tote Zivilisten seit Eskalation des Ukraine-Konflikts – Volksrepublik Lugansk: Ukrainisches Militär tötet in binnen vier Monaten mehr als 60 Menschen

  • Innerhalb von 127 Tagen seit der Eskalation des bewaffneten Konflikts in der Ukraine hat die Volksrepublik Donezk insgesamt 192 zivile Todesopfer zu beklagen, darunter zehn Kinder, berichtete die DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung des Waffenstillstandsregimes am Donnerstag. Verletzt wurden im selben Zeitraum infolge der Kampfhandlungen 2.359 Zivilisten, darunter 147 Kinder.In den 127 Tagen des Krieges wurden 4.851 Beschüsse registriert, von denen 4.532 mit schweren Waffen erfolgten. Insgesamt wurden 41.689 Schuss Munition verschiedener Kaliber vom Feind verschossen. Nach Angaben der Vertretung wurden 4.855 Häuser und mehr als 1.000 zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt.

Der Beschuss der Volksrepublik Lugansk durch ukrainsiche Streitkräfte hat seit dem 17. Februar das Leben von insgesamt 61 Zivilisten gefordert, weitere 194 Menschen wurden verletzt. Dies geht aus einer Mitteilung der Vertretung der LVR beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung des Waffenstillstandsregimes hervor. Unter den Getöteten waren drei und unter den Verletzten waren 19 Kinder.

Laut der Erklärung wurde das Gebiet der Volksrepublik in diesem Zeitraum insgesamt 1.006 Mal beschossen, wobei 10.250 Schuss Munition, darunter 23 Totschka-U-Raketen, eingesetzt wurden. Insgesamt wurden 1.601 Wohnhäuser in 31 Siedlungen sowie 147 zivile Infrastrukturobjekte zerstört oder beschädigt.

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