Archive for März, 2022

27. März 2022

Gennadi Sjuganow, Zentralkomitee der KPRF (Kommunistische Partei der Russischen Föderation): Es ist Zeit, sich aus der WTO-Schlinge zu befreien!

https://linkezeitung.de/2022/03/27/sjuganow-es-ist-zeit-sich-aus-der-wto-schlinge-zu-befreien/
27.3.2022

von Gennadi Sjuganow, Vorsitzender des Zentralkomitees der KPRF
(Kommunistischen Partei der Russischen Föderation)
https://kprf.ru Übersetzung LZ

Der Staatsduma wurde ein Gesetzentwurf über den Austritt Russlands aus der Welthandelsorganisation (WTO) vorgelegt. Der Zeitpunkt der Prüfung steht noch nicht fest. Aber ich bin überzeugt, dass dies so schnell wie möglich geschehen muss. Der Westen hat einen nie dagewesenen politischen und wirtschaftlichen Krieg gegen unser Land begonnen. Und wir müssen unverzüglich die Beziehungen zu dieser Organisation abbrechen, die er benutzt, um die Wirtschaft souveräner Staaten seinen eigenen Interessen zu unterwerfen. Alle sollen unter Druck gesetzt und erpresst werden, damit sie nach der Pfeife von Uncle Sam tanzen und sich weigern, sich unabhängig zu entwickeln.

Die Welthandelsorganisation wurde am 1. Januar 1995 gegründet. Ihr Hauptsitz befindet sich in Genf, Schweiz. 164 Länder sind derzeit Mitglieder der Organisation. Russland wurde im August 2012 das 156. Mitglied.

Das offizielle Ziel der WTO ist die „Liberalisierung des internationalen Handels und die Regulierung des Handels und der politischen Beziehungen der Mitgliedsstaaten“. Die Führung der Organisation gibt auch Lippenbekenntnisse dazu ab, dass sie gleiche und möglichst günstige Bedingungen für die Handels- und Wirtschaftstätigkeiten aller ihrer Mitglieder bietet und deren Rechte in diesem Bereich schützt. Die führenden Wirtschaftswissenschaftler der Welt sind jedoch schon vor langer Zeit zu dem Schluss gekommen, dass die wahre Funktion der WTO darin besteht, die Interessen der großen transnationalen Konzerne und ihrer Eigentümer zu sichern. Maximaler Komfort für das transnationale Kapital und die größten westlichen Länder bei der effektiven Kolonisierung der Wirtschaft der übrigen Welt. Zerstörung der wirtschaftlichen Souveränität der Wettbewerber. Die Ersetzung der nationalen Produktion und ihrer Produkte durch die Produktion unter der Kontrolle des transnationalen Kapitals und der importierten Waren, die Senkung der Zölle, zu der die WTO-Mitglieder im Prinzip gezwungen sind. Entgegen der Charta der Organisation werden in der Praxis Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltfragen routinemäßig zugunsten von zusätzlichen Vorteilen für das Großkapital ignoriert. Trotz ihrer erklärten Ziele schützt die WTO-Mitgliedschaft die Mitgliedstaaten nicht vor der Verhängung politisch motivierter und einseitiger Wirtschaftssanktionen.

Russland hat all dies in den fast 10 Jahren seiner Mitgliedschaft in der WTO erfahren. Die ganze Zeit über diente sie als „legalisiertes“ Hindernis für die echte Importsubstitution, Lebensmittel- und Drogensicherheit in unserem Land. Heute erwartet der Westen, der endlich aufgehört hat, sein wahres Ziel zu verbergen, nämlich zu versuchen, uns durch Sanktionen zu strangulieren und durch einen Wirtschaftskrieg unsere politische Souveränität zu zerstören, dass er daraus maximalen Nutzen zieht.

In den ersten 17 Jahren des Bestehens der WTO hat die Regierung nicht aufgehört, die Frage des Beitritts Russlands zu dieser Organisation zu verhandeln. Die KPRF, die sich der Gefahr dieser Entscheidung bewusst ist, hat sich in all den Jahren konsequent und vernünftig gegen ihre Annahme gewehrt

So erinnerten wir im Februar 2012 bei dem von uns organisierten Runden Tisch in der Staatsduma daran, dass, wie die traurige Erfahrung der meisten Länder Lateinamerikas, Südostasiens, Afrikas sowie der GUS und Zentralasiens mit der WTO-Mitgliedschaft zeigt, das Fehlen einer entwickelten Industrie, einer wettbewerbsfähigen Produktion und einer angemessenen staatlichen Unterstützung zu einer schweren Deindustrialisierung des Landes führt. Der Status des Landes als Rohstoffanhängsel und Absatzmarkt für die Produkte globaler Konzerne ist zementiert worden. Die Erfahrungen der Ukraine, Georgiens, Kirgisistans, der baltischen Staaten und Osteuropas haben gezeigt, dass bei der Verschmelzung nationaler und internationaler Märkte ganze Wirtschaftszweige ihre nationale Kontrolle verlieren. Und selbst Volkswirtschaften, die bereits in Trümmern liegen, können durch den WTO-Beitritt weiter fallen.

So hat die Ukraine beispielsweise ihre Zuckerindustrie vollständig verloren, die Zuckerimporte sind um 11 % gestiegen, das Land wurde mit schalem Schmalz überschwemmt, und eine halbe Million Menschen wurden auf die Straße gesetzt. Der Produktionsrückgang in einer Reihe von Branchen betrug mehr als 45 bis 60 %. Nachdem die Einfuhrzölle auf Personenkraftwagen von 25 % auf 10 % gesenkt worden waren, ging die Autoproduktion in der Ukraine um das Sechsfache zurück – die Autoindustrie hörte faktisch auf zu existieren. Eine ähnliche Situation wurde bei der Möbelproduktion beobachtet – nach der Abschaffung der Einfuhrzölle ging die Möbelproduktion in der Ukraine nur zwischen 2008 und 2011 um das Dreifache zurück. Auch die Leichtindustrie konnte sich dem traurigen Schicksal nicht entziehen. Hier ging die Produktion um 45-60 % zurück, die Exporte schrumpften um 28 %, und die Importe stiegen um 40-45 %.

Wir waren uns darüber im Klaren, dass die WTO nicht weniger als eine Bedrohung für Russland darstellt. Im Juli 2012 habe ich einen programmatischen Appell „Ratifizierung des Desasters“ veröffentlicht, in dem ich erneut die prinzipielle Position der linken Kräfte darlegte: Ein WTO-Beitritt ist inakzeptabel – er wäre ein katastrophaler Schritt für unser Land. Wir haben noch einmal daran erinnert: Der WTO-Beitritt bringt für Russland 23 Tausend zusätzliche Verpflichtungen gegenüber anderen Ländern und Handelspartnern mit sich! Und diese Verpflichtungen werden dazu beitragen, die heimische Wirtschaft und Industrie zu zerstören.

Die Verpflichtungen, die wir als WTO-Mitglieder eingegangen sind, wurden mit fast sechs Dutzend Ländern vereinbart, die ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgen. Aber diese Verpflichtungen wurden mit keiner einzigen Region Russlands, keinem einzigen Wirtschaftszweig und keiner einzigen wirklichen Industrie in unserem Land besprochen.

Viele Experten, Analysten und Akademiker haben die unvermeidlichen Folgen der WTO-Mitgliedschaft wahrheitsgetreu und professionell bewertet. Ihre Appelle wurden in unseren Zeitungen Pravda und Sovetskaya Rossiya sowie auf unseren Internetseiten veröffentlicht.

Russische Industrielle, Unternehmensleiter, Wissenschaftler, Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Industrie und der landwirtschaftlichen Produktion, Vertreter kleiner und mittlerer Unternehmen, die unsere Position teilen, haben unsere Ablehnung des WTO-Beitrittsvertrags gefordert.

Aber sie wollten uns nicht hören. Die „Liberalisierung“ nach westlichem Vorbild wurde fortgesetzt, was nichts weniger als eine Landmine war, die unter unser Land, seine Sicherheit und seine Zukunft gelegt wurde. Es ist kein Zufall, dass wenige Tage vor der Abstimmung in der Staatsduma über den WTO-Beitritt die damalige Vizepräsidentin Hillary Clinton im US-Kongress eine freimütige Erklärung abgab, als wüsste sie das Ergebnis bereits im Voraus: „Der Beitritt Russlands zur WTO wird der amerikanischen Wirtschaft einen Nettogewinn bringen. Aber es waren die Moskauer, die den Amerikanern halfen, ihre Ziele zu erreichen.

Der schicksalhafte Beitritt zur WTO wurde am 10. Juli 2012 von der Fraktion „Einiges Russland“ in der Staatsduma legalisiert. Die Abgeordneten des Vereinigten Russland stimmten einstimmig für die Ratifizierung des WTO-Vertrags. Alle anderen Abgeordneten stimmten dagegen. Die Zustimmung zu dieser Entscheidung lag damals bei weniger als 3 Prozent. Am 22. August desselben Jahres stimmte die Duma über den Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation ab. Das Ergebnis zu Gunsten der Befürworter unserer weiteren Versklavung wurde erneut durch das Vereinigte Russland sichergestellt. Doch heute ist diese Partei nicht bereit, sich an ihre verhängnisvolle Rolle bei diesen Ereignissen zu erinnern, deren Folgen wir noch heute zu spüren bekommen.

Experten schätzen, dass sich die direkten Verluste Russlands aus dem WTO-Beitritt allein in den ersten vier Jahren seiner Mitgliedschaft auf 3 Billionen Rubel beliefen. Die gefährlichsten Folgen waren jedoch die weitere Verstärkung der Abhängigkeit unseres Landes von Importen in lebenswichtigen Bereichen und die faktische Lähmung des Prozesses einer echten Importsubstitution, auf der wir als Voraussetzung für unser Überleben immer bestanden haben. Die Bedrohungen, mit denen wir heute angesichts der Sanktionen konfrontiert sind, sind das direkte Ergebnis der Tatsache, dass die Behörden mehr als ein Vierteljahrhundert lang unsere Warnungen und Forderungen hartnäckig ignoriert haben.

Die KPRF-Fraktion hat der Duma fünfmal einen Gesetzentwurf zum Austritt aus der Welthandelsorganisation vorgelegt. Sowohl vor als auch nach dem Beitritt unseres Landes zur WTO haben wir zahlreiche Massenproteste und runde Tische unter Beteiligung führender Experten zu diesem Thema veranstaltet. Wir betonten: Die Knechtschaft in Form der WTO steht im direkten Widerspruch zur Aufgabe eines jeden Staates, der seine Unabhängigkeit und seine erfolgreiche Entwicklung bewahren will. Die Aufgabe, eine starke, effiziente und autarke Wirtschaft aufzubauen, was bedeutet, dass ein Maximum an Anstrengungen und Ressourcen in ihre Entwicklung investiert werden muss.

Aber unsere Appelle wurden immer wieder ignoriert. Erst 2019 äußerte sich die Regierung zum ersten Mal offiziell kritisch zu den Folgen des WTO-Beitritts Russlands und räumte ein, dass dieser Schritt die Erwartungen der russischen Behörden kategorisch verfehlte. So erklärten Vertreter des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung im Mai 2019 auf dem internationalen Wirtschaftsforum in Astana ausdrücklich, dass der WTO-Beitritt ein falscher Schritt sei. Aber auch danach gab es immer noch keinen Beschluss zum endgültigen Austritt aus der Organisation, den wir weiterhin gefordert haben. Die Sabotage eines solchen Beschlusses durch den liberalen Block der Regierung kann angesichts der aktuellen Situation nur als kriminelle Fahrlässigkeit mit gefährlichen Folgen für Russland bezeichnet werden. Die für die Wirtschaft Verantwortlichen hatten kein Recht, den massivsten wirtschaftlichen Angriff des Westens gegen unser Land in der Geschichte, der in diesem Jahr folgte, abzuwarten, um grundlegende Maßnahmen zu verzögern.

Schwerwiegende Fehler müssen korrigiert werden. Wenn auch mit Verspätung. Heute ist endlich jedem vernünftigen Menschen klar geworden, worauf die KPRF seit vielen Jahren besteht: Wir können nicht Teil einer Handelsorganisation sein, die Zwecken dient, die den nationalen Interessen unseres Landes direkt widersprechen. Und es erleichtert nur den Wirtschaftskrieg, der heute gegen uns entfesselt wird. Wir müssen sofort aus der WTO austreten.
https://kprf.ru/party-live/cknews/209440.html

27. März 2022

Krieg und Hunger (german-foreign-policy.com)

(Eigener Bericht) – Russlands Invasion in die Ukraine und die vom Westen verhängten Sanktionen führen zu einer globalen Zunahme von Hunger und Unterernährung. Russland und die Ukraine gehören zu den wichtigsten Getreideproduzenten weltweit; Russland und Belarus liegen bei der Düngemittelproduktion, die für die Agrarwirtschaft von höchster Bedeutung ist, global weit vorn. Moskau hat weitgehende Exportbeschränkungen für Getreide verhängt, um die Ernährung der Bevölkerung trotz sanktionsbedingt ausfallender Nahrungsmittelimporte zu sichern. Der Getreideexport der Ukraine ist durch den russischen Überfall zum Erliegen gekommen. Auch Düngemittel liefert Russland nicht mehr ins Ausland, da Transport und Bezahlung aufgrund der Sanktionen nicht wie gehabt abgewickelt werden können. Schon jetzt steigen in Ostafrika die Getreidepreise dramatisch; Beobachter warnen vor Hungersnöten. In der arabischen Welt kommt der Preisanstieg zu bereits bestehenden politischen und sozialen Spannungen hinzu; Warnungen vor Hungerrevolten und einem Umschlag in politische Aufstände werden laut. In Südamerika hat eine Kampagne begonnen, Düngemittel von Sanktionen auszunehmen.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8882

27. März 2022

Some very unpleasant facts about the conflict in Ukraine

The events now are only an extension of an already ongoing and very ugly war. There was also extreme Russophobia in Ukraine before the present escalation and there was a war against russian people living within the Ukraine.

This war has cost the lives of far more than 10000 people before the present escalation, and very many victims were russian speaking people.

Many people lost their homes, their livelihood. Many people had to flee to safety, and many to Russia.
The West did not talk much about this war before the escalation now.

Russophobia was around in many countries before and it was always quite strong in Germany.
But now Russophobia is spreading like a wildfire.
Many Germans do not think that way, but a majority unfortunately does.

We would like to point out some horrible facts that the MSM won’t report about. Please beware the content is extremely violent.

Here the russian perspective is shut out almost completely. Therefore we post on alternative platforms.
Please check out the following videos: 

(VIDEO+18) Ukraine: Yulia Pisarenko about torture and rape during her stay in a covert prison at Mariupol airport, also known as the „Library“
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/pirasenko-2:4

Video (18+): Ukrainian soldiers are commiting warcrimes – Shooting POW in the legs and brutalizing them – The whole world must see this footage
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/warcrime-mitton:4

Britisch citizen from Mariupol reports of Neonazi-Batallions
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/brit:7

Ukrainian army its fighting from within civilian areas.
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/Mariupol-residents-talk.-Ukrainian-army-its-hosting-resistance-from-civilian-areas.-They-d:6

Civilians are extremly angry at arrested Asow militia – Russian soldiers protect them against revenge
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/civilians-asow:9

Ukraine: US-mercenaries in Lukyanivka east of Kiev
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/us:c

Ukrainian Army takes positions in a hospital and uses civilians as human shield
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/rt-hospital:0

Video of ukrainian POW – Nazisymbolic
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/pow-symbols:5

(VIDEO+18) Ukraine: Civilians tortured in public by military, militias and even citizens
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/torture:ea

Ukraine: Eyewitness to treatment of civilians by ukrainian army & militias vs help by russian army
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/frau:2

Civilians being tortured in public in Ukraine
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/video_2022-03-22_13-08-39:0

What really happened in Mariupol – Evacuated People vs CNN inventing an alternative reality
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/video_2022-03-22_14-43-06:4

Donbass (English subtitles) – Documentary by French journalist Anne-Laure Bonnel – 8 Years of War
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/Donbass-(English-subtitles)—Documentary-by-French-journalist-Anne-Laure-Bonnel—8-Years-of-War:1

War in Ukraine: Dr. Wilmer Leon Drops ‘Denazification’ Bomb on PBS
https://odysee.com/@anti-kriegTV:a/Dr.-Wilmer-Leon—PBS:7

27. März 2022

26.3. Berlin. Solidarität mit Russland, Jemen und lateinamerikanischen Ländern. Salvador Lopez, Frente Unido América Latina Berlin – Deutsch

Liebe Berlinerinnen und Berliner,

Liebe Genossinnen und Genossen aus Lateinamerika und der Welt,

In der letzten Woche gab es einige wichtige Entwicklungen in der lateinamerikanischen Region. Zunächst einmal haben die jüngsten Parlamentswahlen in Kolumbien einige ermutigende Ergebnisse gebracht. Bei den Ergebnissen, bei denen die dem Uribismo nahestehenden Parteien eine deutliche Niederlage erlitten, erhielt das Bündnis Pacto Histórico des ehemaligen Bürgermeisters von Bogotá, Gustavo Petro, die meisten Stimmen in einem der am stärksten zersplitterten Parlamente, was die Sitzverteilung betrifft. Es gab Anschuldigungen wegen Betrugs und Unregelmäßigkeiten bei der Wahl, insbesondere in den Randgebieten des südamerikanischen Landes, aber im Großen und Ganzen kann man sagen, dass das Erbe der Korruption, des Militarismus, der Nähe zu den Paramilitärs, der Polarisierung und des Klientelismus der Partido de la U und ihrer Verbündeten am Ende die Verantwortlichen bestrafen wird. Damit ist vor allem der Weg frei für die Kandidatur von Petro, der gestärkt aus der Wahl hervorgeht und bei den nächsten Präsidentschaftswahlen am 29. Mai 2022 zum ersten Präsidenten Kolumbiens gewählt werden könnte.

Auffallend ist auch, dass der argentinische Senat das Abkommen zwischen der Regierung von Alberto Fernández und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ratifiziert hat und damit eine von der Regierung von Mauricio Macri erworbene Schuld in Höhe von 45 Milliarden Dollar umstrukturiert. Dieser Akt ist nicht nur eine Anerkennung der von Macri eingegangenen Schulden, sondern auch eine enorme Belastung für die argentinische Wirtschaft, der es unter der Präsidentschaft von Cristina Fernández gelungen war, die Schulden deutlich zu reduzieren. Nicht umsonst macht sich in der Hauptstadt und im ganzen Land sozialer Unmut über dieses Abkommen breit, das nicht nur die in der laufenden Legislaturperiode regierende Koalition der Frente de Todos spaltet, sondern auch die Glaubwürdigkeit von Präsident Fernández in den Augen der Bürger schwer erschüttert. Es ist daher eine Ironie des Schicksals, dass dieser Pakt zum Teil mit den Stimmen der Regierungskoalition, aber auch von Oppositionsparteien ratifiziert wurde, die in gewisser Weise an der Aufnahme der Schulden selbst beteiligt waren.

Das Abberufungsreferendum in Mexiko am 10. April ist ein historischer Meilenstein für das Land. Das Nationale Wahlinstitut hatte sich zunächst gegen eine solche Übung gewehrt, so dass der Oberste Gerichtshof angerufen werden musste, um sie verbindlich zu machen, damit endlich eine beispiellose demokratische Übung in die Praxis umgesetzt werden kann. Wenn die Regierung von Andrés Manuel López Obrador die Hälfte ihrer Amtszeit erreicht hat, werden die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, den Präsidenten zu bestätigen oder abzusetzen. Viele Gegner haben unermüdlich daran gearbeitet, AMLO zu stürzen, bisher ohne Erfolg, und nun bietet sich ihnen ein demokratischer Weg, dies zu tun. Paradoxerweise scheint es, dass einige Sektoren in Mexiko die Abstimmung des Volkes so sehr fürchten, dass sie vergeblich versucht haben, sie zu sabotieren. Wir sind gespannt auf das politische Ergebnis, das nur noch wenige Wochen entfernt ist.

AMLO kündigte außerdem an, dass er im Mai durch die Karibik und Mittelamerika reisen wird. Er wird Kuba, El Salvador, Guatemala, Honduras und Belize besuchen. Nach seinen früheren Besuchen in den Vereinigten Staaten ist dies die erste Reise AMLOs nach Lateinamerika, und der Besuch des mexikanischen Präsidenten in Kuba wird mit Spannung erwartet. Die historischen Beziehungen Mexikos zu Kuba reichen viele Jahre zurück. Die Tatsache, dass es Mexiko war, wohin die Teilnehmer der Bewegung des 26. Juli 1953 ins Exil gingen, und von wo aus das Schiff „Granma“ mit 82 Personen an Bord zu Beginn der kubanischen Revolution 1956 in den Osten Kubas aufbrach. Mexiko gehörte zu den ersten Ländern, die diplomatische Beziehungen zur Revolutionsregierung von Fidel Castro aufnahmen, und ist dieser Position stets treu geblieben. Der Besuch AMLOs in Havanna wird daher die Beziehungen zwischen Mexiko und Kuba stärken, da es sich um AMLOs erste internationale Reise in die lateinamerikanische Region handelt.

Am 10. März verurteilte das Europäische Parlament Mexiko wegen der Gewalt gegen Journalisten und bezeichnete es als das gefährlichste Land, in dem man als Journalist arbeiten kann. Daraufhin richtete Präsident AMLO einen Brief an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, in dem er ihnen vorwarf, mit zweierlei Maß zu messen, da seine Regierung im Umgang mit der Presse nicht mit früheren Regierungen vergleichbar sei. Es ist eine traurige Tatsache, dass Mexiko immer noch für die hohe Zahl von Todesfällen unter Journalisten bekannt ist, mit bisher acht Opfern im Jahr 2022, und dass die Gewalt, die in wichtigen Regionen des Landes herrscht, die journalistische Berichterstattung erschwert. Es ist jedoch auch anzumerken, dass dies schon seit Jahren der Fall ist und dass es unter früheren Regierungen nicht so viel internationale Kritik in dieser Hinsicht gegeben hat. Zweifellos muss die mexikanische Regierung bessere Mechanismen zum Schutz von Journalisten einführen, und die bisher unternommenen Anstrengungen sind angesichts der Gewalt gegen die Bevölkerung im Allgemeinen und gegen Journalisten im Besonderen unzureichend.

Zum Abschluss meiner Ausführungen möchte ich auf die Nachrichten aus Peru hinweisen, wo der Oberste Gerichtshof das Habeas Corpus von Alberto Fujimori akzeptiert hat, der seit 2009 seit 25 Jahren im Gefängnis sitzt. Zu Weihnachten 2017 begnadigte der damalige peruanische Präsident Pedro Pablo Kuczynski Fujimori, so dass er nach 18 Jahren Haft entlassen wurde. Es war jedoch der Oberste Gerichtshof selbst, der im Oktober 2018 die Entscheidung aufhob und die Begnadigung für ungültig erklärte, und schließlich kehrte der ehemalige Präsident Fujimori nach einem Krankenhausaufenthalt ins Gefängnis zurück. Am 18. März 2022 bestätigte derselbe Oberste Gerichtshof erneut die Begnadigung Kuzcynskis, und wenn er am Montag durch die internen Gerichte geht, könnte er ab nächster Woche frei sein.

Die Regierung von Pedro Castillo hat angekündigt, dass sie beim Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte Berufung einlegen wird, um eine Aufhebung der Entscheidung zu erwirken, sobald sie ihr mitgeteilt wird. Zunächst einmal ist es eine Schande für Peru und für ganz Lateinamerika, dass Fujimori nach den von ihm begangenen Staatsverbrechen wie in Barrio Alto und La Cantuta begnadigt wird. Außerdem wurde diese Begnadigung über die PKK hinaus, die nun Geschichte ist, für ungültig erklärt und dann wieder in Kraft gesetzt. Proteste in ganz Peru machen von nun an von sich reden, und in den kommenden Tagen werden weitere hinzukommen. Dieser Akt der Straflosigkeit und Unverschämtheit ist zweifellos ein harter Schlag der Oligarchie gegen den amtierenden Präsidenten und die gesamte peruanische Linke und könnte, wenn er erfolgreich ist, einen schweren Rückschlag für Pedro Castillos eigene Glaubwürdigkeit als Präsident und seine politischen Partner bedeuten.

Schluss mit der Begnadigung von Alberto Fujimori!

Schluss mit dem Pakt zwischen Argentinien und dem IWF!

Es lebe die Würde des kolumbianischen Volkes!

Es lebe die internationale Solidarität der Völker!

Hasta la victoria siempre,

Venceremos.

27. März 2022

Ältestenrat der Linken: Kontrovers diskutiertes Abschlusspapier des Ältestenrats, in dem der Krieg in der Ukraine beurteilt wird.

Inzwischen sind heftige Diskussionen um dieses Papier entbrannt.

27. März 2022

Frente Unido América Latina – Internationale Solidarität mit Rußland, Jemen, Lateinamerika! Bilder und Videos von der Kundgebung Samstag 26.3.2022

Kriegsveteranen, Vertreter der Völker Russlands an das deutsche Volk, Frente Unido América Latina
https://www.youtube.com/watch?v=yUO6YnIMvpg

Dr. Nancy Larenas, PC Chile Marzo 26 / Solidaridad con Rusia, Frente Unido América Latina Berlin +DE
https://youtu.be/B3sPB3ynlHI

US-Friedensrat zur Militärintervention Russlands in der Ukraine, Frente Unido América Latina Berlin
https://youtu.be/IiG9bjvIV1Q

26.3. Berlin. Solidaridad con Rusia y mas. Salvador Lopez, Frente Unido América Latina Berlin
https://youtu.be/Jeje8wXdbqI

alle Bilder hier:
https://bit.ly/3cHYImw

26. März 2022

Letzte Kriegszeugen, und Vertreter aller Völker Russlands – An das deutsche Volk und die deutsche Regierung – Frente Unido América Latina Berlin am 26.3.2021

Wir, die letzten Kriegszeugen, die Vertreter aller Völker Russlands, die diesen großen und schrecklichen Krieg überlebt haben, stehen heute am Ende unseres Lebensweges! Unsere Zeit läuft bereits ab. Den größten Teil unseres Lebens hofften wir, dass unser Leben in Frieden zu Ende geht, ohne den alles zerstörenden Hass!

Lange, über Jahrzehnte hinweg nach dem Zweiten Weltkrieg, bemühten wir uns unseren gerechten Zorn zu überwinden! Wir bemühten uns den Drang nach Vergeltung für die zahllosen seelischen und körperlichen Wunden, die wir immer noch in unseren Körpern und Herzen tragen, zu überwinden! Und die meisten von uns haben verziehen!

Das geschah nicht zuletzt dank der Tatsache, dass Deutschland seit

vielen Jahren seine Reue, seine Einsicht für das, was verbrochen wurde, unter Beweis stellte! Und wir haben nicht nur uns selbst überwunden, sondern auch den Schrei des Blutes unserer barbarisch ausgerotteten Verwandten! Von wem wurden sie ausgerottet? Von den Deutschen, von den Nazis! Wir haben verziehen… nach den Geboten des menschlichen Zusammenlebens!

Und dann, im Jahr 2014, als der Krieg in der Ukraine begann, blickten wir hoffnungsvoll nach Deutschland und auf die damalige

Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass die Deutschen nach all dem, was sie in der Ukraine angerichtet hatten, nach Babi Jar, nach den Bergen von verstümmelten Leichen, auch heute noch voller Begierde auf die ukrainischen Felder blicken würden, die Europa auch heute ernähren können!

Oder dass die Deutschen, die auch die ihnen einst so sehr verheißene Krim schon einmal in Blut tränkten, auch heute noch ein Interesse daran pflegen, die Krim zu einem amerikanischen und allgemeiner zu einem NATO-Stützpunkt zu machen – ideal für eine Aggression gegen Russland! Das wäre eindeutig auf einen zukünftigen Krieg ausgerichtet.

Denn nur ignorante Bürger verstehen den Sinn und Zweck des Maidan-Putsches nicht, bei dem sich Russland auf die einzig mögliche Weise verhielt!

Aber die Deutschen sind nicht dumm! Wir, Russen, eure „Blutsbrüder“, kennen eure Psychologie. Nicht umsonst wurde unser Blut von euch in Strömen „berechnend“ vergossen! Wir erinnern uns an die „systematischen“ Methoden der „Bevölkerungsreduzierung“ unserer Völker! Bis heute finden wir in verschiedenen Ecken unserer einst geeinten Heimat, auf der die Stiefel des deutschen Faschismus marschierten, versteckte Massengräber unserer friedlichen Zivilbevölkerung: im Bezirk von Nowgorod, im Kuban-Gebiet und im Bezirk von Rostow sowie in Karelien.

In Weißrussland wurden 2021 in Brest auf dem Gelände des jüdischen Ghettos Hunderte von Überresten von Zivilisten gefunden. In dem für seine Tragödie bekannten Konzentrationslager Trostinez, nahe Minsk, lüftete man das Geheimnis zehntausender weiterer gefolterter und ermordeter Menschen! Wir sprechen hier von Zehntausenden neu

entdeckter Opfer des Nationalsozialismus! Dieses Blut schreit immer noch nach Vergeltung, während seit Jahrzehnten das Andenken an das barbarisch vernichtete russische Volk und die Denkmäler der russischen Befreier-Soldaten ungestraft geschändet werden, während im Baltikum sowie in der Ukraine vor den Augen der gesamten „zivilisierten“ Welt neue Nazis marschieren!

Im Jahr 2014 waren wir aufrichtig davon überzeugt, dass bei diesen

neuen Nazi-Demarchen die Deutschen unsere Verbündeten sein werden bei der Verhinderung dieser Niederträchtigkeit! Wir hofften, dass die Deutschen, geleitet vom elementaren Gewissen, sich nicht an dem eindeutig faschistischen und staatsfeindlichen Putsch in der Ukraine beteiligen würden! Denn die nachfolgende Katastrophe der heutigen Ukraine wurde von den direkten Nachkommen derjenigen begangen, die als besonderer Abschaum in der Hitler-Armee galten! Und das wird auch noch so offen und unverblümt gemacht!

Die Amerikaner und Kanadier haben dieses teuflische Erbe, Nazis,

lediglich bei sich versteckt und aufbewahrt und dann deren

Nachkommen aufgezogen. Aber der Geburtsort dieses Übels ist

Deutschland, Hitlers Deutschland! Und wir konnten nicht glauben, dass es Deutschland war, das diesen Unmenschen wieder einmal den Weg weisen würde! Aber wir haben uns geirrt! Deutschland hat diesen faschistischen Abschaum wieder einmal den Einlass in die Welt gewährt! Die Unterstützung seitens des heutigen Deutschlands der Bandera-Anhänger, der Nachfolger der SS-Division „Galizien“, der Milizen der UPA und OUN und anderes Gesindel, welche die heutige ukrainische Regierung repräsentiert, ist für uns einfach undenkbar!

Aber Deutschland hat es bereits getan und tut es weiterhin!

Sie nehmen wieder einmal die slawische Welt ins Visier, und dieser

Abschaum stammt von dem Blut des deutschen Nationalsozialismus ab!

Und wieder ist das Ziel – Russland! Nur noch heimtückischer: indem ihr unsere allerengsten Brüder, die Ukrainer, gegen uns aufhetzt! Ihr wisst es genauso gut wie wir! In dem damaligen Großen Krieg wurde doch ein und dasselbe Volk ermordet! Ja, wir sind ein Volk! Steinmeier hat ja die Wahrheit darüber geschrieben und es auch oft genug gesagt. Derselbe Steinmeier, der direkt involviert war am Maidan Putsch von 2014 – dem Putsch, der in seinem Kern faschistisch gewesen war! Für die Amerikaner mag das nicht so klar sein, für Euch aber sollte es doch mehr als eindeutig sein!

Und es sind eben eure Bastarde, die endlich ihre Fackelzüge durch Kiew veranstalten konnten! Der lebendige Schatten von NS-Deutschland steckt hinter all dem. Es wurde nur eine gewisse Zeit lang durch eine verschlagene Diplomatie verdeckt – „Helme statt Waffen“! Nun „fielenn die Masken“! Die derzeitige Belieferung der Ukraine mit deutschen Waffen ist logisch, es liegt in der Logik Ihrer Politik der letzten Jahrzehnte. Heute ist Ihre Politik bereits eindeutig pro-faschistisch! Sie haben diesen Schritt getan: deutsche Waffen werden wieder Russen töten, weiterhin töten.

In den Jahren des Konflikts im Donbass haben Eure professionellen

Mörder bereits Russen umgebracht oder zumindest belehrt angeleitet, „wie man sie richtig tötet“! Nur geschieht dies jetzt noch

niederträchtiger – ihr bringt es euren Blutsbrüdern bei! Die

Geschehnisse im Donbass lasten auf eurem Gewissen! Deutschland trägt die Verantwortung für die Tausende, die im Donbass ihr Leben verloren haben! Die Rolle der Amerikaner bei alldem, was geschieht, ist uns egal: deren Gott ist Geld!

Wir, die Veteranen des damaligen Krieges, dessen Kriegskinder, wir

sind über die Rolle der Deutschen empört! Denn Ihr wisst es ja ganz

genau, aus wem die ukrainischen „nationalen Bataillone“ sich

zusammensetzen und Ihr hättet diesen neuen Faschismus verhindern, stoppen können! Aber das habt Ihr nicht getan! Und auf diese Weise seid Ihr wieder verantwortlich vor der Geschichte!

Und Ihr seid eindeutig bei der Vorbereitung der Ukraine auf einen Krieg mit Russland beteiligt!

Es ist unmöglich, dass ihr den Zweck all dessen nicht versteht, was

geschehen ist: Vom verfassungswidrigen Staatsstreich in Kiew

angefangen, bis hin zum Blutvergießen im Donbass!

In Wirklichkeit handelt es sich aber um die Vorbereitung des Dritten

Weltkriegs! Und wieder seid Ihr es, die Deutschen… Deutschland! Von der hohen deutschen Tribüne in Berlin hören wir heute: „Russland wird einen hohen Preis zahlen“!!! Dies ist eine Rede des Bundeskanzlers von Deutschland! Unglaublich! Wir haben den Preis bereits bezahlt – 27 Millionen unserer Menschen! Genügt Euch das nicht?! Über welchen Preis redet Ihr denn jetzt noch?

Es gibt keine Familie in Russland, der Ukraine und Weißrussland, in

dem “dieser Preis“ nicht gezahlt worden war! Und es gibt keine Familie in Deutschland, die an dieser furchtbaren blutigen Barbarei nicht beteiligt gewesen war! Schrecklich!

Und bereits heute sind über 13.000 Russen im Donbass durch die

Hände der neuen Nazis gefallen! Die öffentliche Verhöhnung des

Völkermordes an den Russen im Donbass durch den deutschen

Bundeskanzler ist an sich selbst schon ein Verbrechen! Wie sehr können doch die Geschichtsunterrichte vernachlässigt und entweiht werden!

Das war die schrecklichste Seite im Buch der Weltgeschichte! Wollt Ihr eine noch schrecklichere schreiben? Dieser erneute „Drang nach Osten“ kann doch dazu führen, dass es keinen zweiten Nürnberger Prozess gegen Euch mehr geben wird, die Menschheit wird einfach nicht mehr existieren! Uns alle wird es nicht mehr geben!

Aber ein anderes besonderes Urteil gegen Euch ist unausweichlich, das Urteil der höchsten Gerechtigkeit! Es ist unausweichlich gegen alle Aggressoren, aber insbesondere, was Euch betrifft! Das umfassende Weltgericht wird stattfinden! Und wir, die letzten Veteranen des damaligen schrecklichen Krieges, verlassen jetzt diese Welt als Zeugen! Als Zeugen der ANKLAGE!

Und auch heute wird der Sieg unser sein, aber diejenigen, die gestern gestorben sind, oder diejenigen von uns, die heute sterben werden, tragen bereits in das Universum das Zeugnis von der Rolle des deutschen Volkes in der Geschichte der Menschheit – einer

blutgetränkten Geschichte! Deutsche Waffen sind wieder in den Händen von Nazi-Schlägern!

Haltet ein! остановка!

Veteranen und Kriegskinder des Großen Vaterländischen Krieges

unterzeichnet von:

Waffel Jan

26. März 2022

Ukrainekonflikt: Gefahr einer False-Flag-Aktion als angeblicher russischer Angriff mit Chemiewaffen wächst


26.3.2022

Eine Analyse von Maria Müller

https://deutsch.rt.com/international/134655-ukraine-gefahr-einer-false-flag-aktion-mit-chemiewaffen/

Die Welt steht heute vor der großen Gefahr einer Provokation, die schlussendlich doch noch dazu führen könnte, dass NATO-Truppen in der Ukraine am Krieg teilnehmen. Im Westen wird immer öfter über angeblich gegen die Zivilbevölkerung gerichtetes russisches Vorgehen orakelt, was unweigerlich einen Vorwand für ein militärisches Eingreifen der NATO schaffen soll.

False-Flag-Attacken gegen Zivilisten und erfundene Vorwände für ein militärisches Eingreifen markierten die Weltgeschichte. Nicht zu vergessen ist der Überfall auf den deutschen Sender Gleiwitz durch SS-Männer, die als polnische Nationalisten getarnt waren, und so den Vorwand zum Einläuten des Zweiten Weltkrieges schufen. Seitdem gibt es eine lange Liste solcher inszenierten „Vorfälle“ oder falschen Behauptungen, mit denen im 20. und 21. Jahrhundert die USA und andere NATO-Staaten in einem fremden Land intervenierten. Den Angriffen und Kriegen fielen Hunderttausende unschuldiger Menschen zum Opfer, man denke nur an Vietnam, Afghanistan, den Libanon, Irak, Libyen, Syrien, Jugoslawien … ohne die Militärüberfälle der USA in Lateinamerika zu erwähnen.

Große Gefahr eines gefälschten Angriffs mit Massenvernichtungswaffen
Heute steht die Welt erneut vor der großen Gefahr einer Provokation, die schlussendlich doch noch dazu führen könnte, dass NATO-Truppen in der Ukraine am Krieg teilnehmen. Maßgebliche Führer des transatlantischen Bündnisses stellen sich bislang noch gegen einen NATO-Einsatz auf ukrainischem Boden. Doch manche versuchen, ein „wahrscheinliches“ oder „geplantes“ russisches Vorgehen mit Bio- und Chemiewaffen immer stärker herbeizureden, was unweigerlich einen Vorwand für ein militärisches Eingreifen der NATO schaffen würde.

Nachdem das russische Militär Dokumente über die vom US-Verteidigungsministerium in der Ukraine betriebenen Biolabore veröffentlichte, kam eine neue Entwicklung in Gang. Die Papiere enthielten Listen von hochinfektiösen Bakterien und Viren sowie Beschreibungen von damit durchgeführten Experimenten, deren vollständige Offenlegung nun auch das chinesische Verteidigungsministerium fordert, zuletzt am 24.03. 2022.

Suggestive Warnungen schaffen ein Klima von Anschuldigungen 
Seitdem steigerten sich täglich neue suggestive Warnungen von US-Politikern bis hin zum US-Präsidenten Joe Biden und dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz. Ohne die geringsten konkreten Daten oder Anhaltspunkte vorzuweisen, rufen sie immer lauter: Falls Russland „seine chemischen Waffen“ in der Ukraine einsetzen würde, müsse es mit schwersten Konsequenzen rechnen. Denn dann wäre die „rote Linie“ überschritten.

Bundeskanzler Scholz legte noch eines drauf: Am 23. März warnte er nicht nur vor chemischen Waffen, sondern auch vor den Biowaffen Russlands.

Womit belegen die Wortführer der neuen Diffamierungskampagne ihre Anschuldigung, Russland könne Massenvernichtungswaffen in der Ukraine einsetzen wollen? Noch nicht einmal ein gefälschtes Foto steht zur Verfügung.

Eine professionelle Verdrehungskunst dominiert die Ukraine-Informationspolitik
US-Präsident Joe Biden argumentierte am 21.03. allen Ernstes, dass „Russlands falsche Anschuldigungen, Kiew verfüge über biologische und chemische Waffen, zeigen, dass der russische Präsident Wladimir Putin erwägt, sie selbst in seinem Krieg gegen die Ukraine einzusetzen“.

Wahrlich logische Rückschlüsse für einfache Gemüter! Immerhin bemerkt die Presse-Agentur Reuters, dass Biden keine Beweise anführe. Stichtag der Kampagne war der 19. März 2022 offenbar.

Das Verminen einer chemischen Anlage nahe der Stadt Sumy
An diesem Tag wurden in der Ukraine mehrere Vorfälle gemeldet, bei denen Angehörige des Asow-Bataillons in chemischen Anlagen Sprengsätze anbrachten oder Chemikalienbehälter in der Nähe von Siedlungen, Schulen oder öffentlichen Gebäuden abstellten.

Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Generaloberst Michail Misinzew warnte, dass in der ukrainischen Stadt Sumy „Nationalisten“ die Ammoniak- und Chlorlager des Chemiewerks Sumychimprom vermint hätten. Falls die russischen Streitkräfte einmarschieren, sollten die Lager zerstört und die Bewohner massiv vergiftet werden.

Zwei Tage später war es dann soweit: Die ukrainischen Behörden behaupteten, Russland habe eine Chemiefabrik im Nordosten der Ukraine beschossen und dadurch giftiges Ammoniak in die Luft geschleudert. Offenbar waren Gasbehälter perforiert worden. Glücklicherweise trieb der Wind die giftigen Schwaden von der Stadt Sumy weg, sodass niemand zu Schaden kam. 

Bewusste Falschinformation der ukrainischen Regierung
Dazu äußerte sich der russische Vertreter Dmitri Poljanski im UN-Sicherheitsrat am 22. März: „Die Behauptungen des Regimes in Kiew, dass die oben genannte (Chemie-)Fabrik von den russischen Streitkräften beschossen worden sei, hat sich als bewusste Falschinformation entlarvt. Wir sprechen von konkreten Fakten. Die ukrainischen Nationalisten setzen Ammoniak als Waffe ein. Die Bevölkerung von Sumy weiß nun, dass die Gefahr bereits zur Realität wurde.“

Eine weitere Meldung des russischen Militärs am 19.03. lautete: „Im Dorf Kotljarowo in der Region Nikolajew wurden Tanks mit giftigen Chemikalien im Gebäude der örtlichen Grundschule platziert, die bei Annäherung russischer Truppen detonieren sollen.“

Kampfdokumente des ukrainischen Militärs verzeichnen Anlagen der chemischen Produktion
Am 22.03. spricht der russische Repräsentant im UN-Sicherheitsrat Dmitri Poljanski darüber, dass den russischen Streitkräften die Kampfdokumentation der 4. Brigade der ukrainischen Nationalgarde in die Hände gefallen ist. Sie enthält eine Karte mit Koordinaten aller Anlagen auf dem Territorium der Ukraine, in denen giftige Substanzen gelagert oder hergestellt werden, sowie die technischen Daten bestimmter Substanzen.

Politischer Flankenschutz für terroristische Chemie-Aktionen
Natürlich berichten die westlichen Medien nichts davon. Denn diese Karte ist bereits der Beweis, dass die ukrainische Armee False-Flag-Aktionen mit Chemikalien in ihr Waffenarsenal mit einbezieht. Ist es dann nicht gefährlich, wenn westliche Politiker wie Bundeskanzler Scholz präventiv Russland beschuldigt? Wenn er damit den ukrainischen Militärs samt ihren rechtsradikalen Sonderbataillonen im wahrsten Sinne des Wortes propagandistische Deckung gibt? Der politische Flankenschutz macht erst den Weg frei für solche chemischen Attacken. Ohne ihn könnten sie politische Zweifel gegen Präsident Selenskij und sein Militär wecken und würden wahrscheinlich noch gebremst werden können. Spätestens seit der UNO-Sitzung am 22. März sind Scholz, Biden und die weiteren NATO-Staatsoberhäupter informiert. Wie reagiert die OSZE, die auch für das Überwachen von Chemiewaffen aller Art zuständig ist?

“ Wir haben die internationale Gemeinschaft bei zahlreichen Gelegenheiten sowohl in der OPCW als auch im UN-Sicherheitsrat vor solchen Provokationen gewarnt. Zusätzlich haben wir dem Rat am 10. März ein Dokument über mehrere Szenarien chemischer Provokationen unter falscher Flagge durch die ukrainischen Radikalen vorgelegt“, sagte Poljanski vor dem Sicherheitsrat.

Eine dirigierte Medienkampagne für ein neues Narrativ
Doch am 20.03.2022 geht die Kampagne erst richtig los. Nun betont der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, es werde eine aggressive Reaktion geben, falls Russland Chemiewaffen gegen Ukrainer einsetzt.

Ebenfalls am 20. März schwört der US-Verteidigungsminister Lloyd Austin, Russland würde wegen des Einsatzes chemischer oder biologischer Waffen in der Ukraine mit einer „erheblichen Reaktion nicht nur der Vereinigten Staaten, sondern auch der Weltgemeinschaft“ konfrontiert werden.
Am gleichen Tag erklärt die republikanische Kongressabgeordnete Liz Cheney, dass der Einsatz chemischer Waffen durch Russland in der Ukraine von den USA und der NATO als „rote Linie“ betrachtet werden sollte.

Der ukrainische Präsident Selenskij sagt einen „Dritten Weltkrieg“ voraus, falls die Verhandlungen mit Putin scheitern. (20.03.)
Und Bundeskanzler Olaf Scholz hat persönlich den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Telefonat am 23. März vor dem Einsatz von Chemie- und Bio-Waffen in der Ukraine gewarnt.
Diese Stimmen sind nur eine Auswahl. Man sieht, wie ein solches Thema stufenweise über mehrere Tage hinweg „aufgebaut“ wird und sich die Akteure die Bälle zuwerfen.

Russland hat seine chemischen Waffen unter OSZE-Aufsicht 2017 komplett beseitigt
Am 22.03.2022 erklärte die Botschaft Russlands in den USA nochmals über Twitter:
„Im Jahr 2017 hat Russland seinen Bestand an Chemiewaffen aufgelöst. Diese Tatsache wurde von der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen dokumentiert. Die USA wiederum verzögern absichtlich die Vernichtung der verbleibenden drei Prozent ihrer chemischen Waffen, die immer noch eine ernsthafte Bedrohung für den Planeten darstellen. Wir fordern die USA auf, alle ihre Chemiewaffen zu beseitigen.“

Ein Angriff mit Chemiewaffen oder ein provoziertes Chemikalienunglück wäre für Russland politisch absolut kontraproduktiv
Was der immer weiter anwachsende Chor der suggestiven Verdrehungskünstler dabei weglässt, ist die politisch-militärische Strategie Russlands in der Ukraine. Die Föderation benötigt die künftige Zustimmung und Mitarbeit der ukrainischen Zivilbevölkerung in einem neutralen, entwaffneten, pazifistischen und vor allem entnazifizierten Land. Russland hat diese Ziele von Anfang an klar genannt. Das ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Chemie-Angriffe gegen die Zivilbevölkerung würden diesen erklärten Zielen diametral zuwiderlaufen. Warum sollte Russland sich selbst schaden?
Solche Angriffe würden die Kriegsziele Russlands zunichtemachen – insofern liegen sie tatsächlich – objektiv – im Interesse des Westens.

Ein Nachtrag in letzter Minute:
Präsident Joe Biden sagte am Ende des NATO-Gipfels in Brüssel, wenn Russland chemische Waffen in der Ukraine einsetzen würde, werde dies „eine Reaktion“ der NATO auslösen.
Auf die Frage, ob die USA spezifische Informationen über den Einsatz oder die Vorbereitung des Einsatzes chemischer Waffen durch Russland gesammelt hätten, sagte Biden, er könne keine Geheimdienstdaten kommentieren, sagte aber: „Wir würden antworten.“
Das Weiße Haus in Washington, D.C. hatte bereits zuvor gewarnt, Moskau könnte sich darauf vorbereiten, chemische oder biologische Waffen einzusetzen oder eine „False-Flag-Operation“ damit durchführen.

26. März 2022

Pentagon gegen Außenministerium – Machtkampf in Washington um Reaktion auf Ukraine-Krieg?


Laut der investigativen Webseite Consortium News versuchen das Pentagon und das US-Außenministerium im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine gegeneinander jeweils ihren Einfluss auf US-Präsident Joe Biden stärker geltend zu machen. Wie die Webseite berichtet, hätten zwei durchgestochene Berichte aus dem Pentagon „die Lügen der Mainstream-Medien darüber entlarvt“, wie Russland den Krieg in der Ukraine führt. Consortium News zufolge versuche das Pentagon so, „der Propaganda entgegenzuwirken, mit der die NATO in den Konflikt hineingezogen werden soll“.
Ganzer Artikel: https://rtde.site/nordamerika/134641-pentagon-gegen-aussenministerium-machtkampf-in-washington-um-reaktion-auf-ukraine-krieg/Auszug zu Chemiewaffen:Ein zweiter erschienener Artikel widersprach Bidens dramatischer Warnung vor einem russischen Chemiewaffen-Angriff unter falscher Flagge. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte in dem Artikel geschrieben: „Die Vereinigten Staaten haben noch keine konkreten Hinweise auf einen bevorstehenden russischen Angriff mit chemischen oder biologischen Waffen in der Ukraine gesehen, aber sie beobachten die Informationsströme genau, sagte ein hochrangiger US-Verteidigungsbeamter.“ Reuters zitierte in dem Beitrag den Pentagon-Beamten mit den Worten: „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass in dieser Hinsicht derzeit etwas unmittelbar bevorsteht.“

26. März 2022

Meet the nuke the U.S. keeps in Europe, just waiting to not be used

https://www.greenwichtime.com/news/article/Meet-the-nuke-the-U-S-keeps-in-Europe-just-17028878.php

26. März 2022

Biden nennt Putin einen „Schlächter“ – Kreml reagiert mit Befremden

https://rtde.site/international/134731-biden-nennt-putin-schlaechter/
26.3.2022

In Warschau sicherte US-Präsident Biden Polen die Bündnistreue der NATO zu. Er traf Flüchtlinge aus der Ukraine und äußerte sich abschätzig über den russischen Präsidenten. Kremlsprecher Peskow verwies in seiner Antwort auf Bidens Rolle im NATO-Krieg gegen Jugoslawien.

US-Präsident Joe Biden hat während seines Besuchs in Warschau Polen angesichts des Krieges in der Ukraine die Bündnistreue der NATO zugesichert, berichtet die dpa. „Wir betrachten Artikel 5 als eine heilige Verpflichtung, und darauf können Sie sich verlassen“, erklärte Biden am Samstag bei einem Treffen mit Polens Präsident Andrzej Duda in Warschau. Er gehe davon aus, dass Russlands Präsident Wladimir Putin „damit gerechnet hat, die NATO spalten zu können, die Ostflanke vom Westen trennen zu können“, behauptete Biden weiter.

Vor seinem Treffen mit Duda hatte sich Biden auch mit dem ukrainischen Außenminister Dmitri Kuleba und Verteidigungsminister Alexei Resnikow beraten. Diese hatten sich in Warschau mit ihren jeweiligen US-Amtskollegen getroffen – Biden nahm etwa 40 Minuten an dem Treffen teil. Eine Teilnahme Bidens an Gesprächen auf Ministerebene ist ungewöhnlich – und ließ darauf schließen, dass die US-Administration damit ihre Verbundenheit mit der Ukraine demonstrieren wollte.

Biden besuchte am Samstagnachmittag das Warschauer Nationalstadion, um sich einen Eindruck vom Hilfseinsatz für Geflüchtete zu verschaffen und selbst mit Ukrainern zu sprechen. Der US-Präsident meinte, er habe dort „wundervolle Menschen“ getroffen. Darunter seien auch zwei Flüchtlinge aus der umkämpften südostukrainischen Hafenstadt Mariupol gewesen.

Als ihn ein Journalist daraufhin fragte, was er angesichts des Schicksals der Flüchtlinge von Putin halte, sagte Biden: „Er ist ein Schlächter, das denke ich auch.“

Der Präsident benutzte im englischen Original das Wort „butcher“, was auch mit „Metzger“ oder „Schlachter“ übersetzt werden kann. Biden hatte Putin bereits als „Kriegsverbrecher“ und zuvor als „Killer“ bezeichnet.

Kühle Reaktion aus Moskau

Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow ist der Ansicht, dass die persönlichen Beleidigungen Bidens gegen Putin das Zeitfenster für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Moskau und Washington immer kleiner werden lassen.

„Dennoch sollte ein Staatsoberhaupt seine Nüchternheit bewahren“, kommentierte der Kremlsprecher im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS diese weitere Aussage des US-Präsidenten. Peskow hob hervor:
„Und natürlich verkleinern solche persönlichen Beleidigungen jedes Mal das Fenster der Möglichkeiten für unsere bilateralen Beziehungen unter der gegenwärtigen (US-)Regierung. Dessen sollte man sich bewusst sein.“

Peskow zeigte sich gegenüber TASS überrascht, dass die Anschuldigungen gegen Putin aus dem Mund von Biden kommen, der zur Bombardierung Jugoslawiens aufgerufen hatte.
„Schließlich ist dies der Mann, der einst in einer Fernsehansprache in seinem eigenen Land forderte, Jugoslawien zu bombardieren. Es war Jugoslawien, das bombardiert wurde. Er hat gefordert, Menschen zu töten. […] So etwas aus seinem Mund zu hören, ist natürlich gelinde gesagt seltsam.“

Am 21. März wurde der Botschafter der Vereinigten Staaten in Russland, John Sullivan, ins russische Außenministerium einbestellt, wo er eine Demarche wegen Bidens inakzeptabler Äußerungen über den russischen Präsidenten erhielt. Am 17. März hatte Biden seinen russischen Amtskollegen persönlich angegriffen und ihn als „blutrünstigen Diktator und reinen Schurken, der einen unmoralischen Krieg gegen das ukrainische Volk führt“ beschimpft. Einen Tag zuvor hatte der US-Präsident auf eine entsprechende Frage eines Journalisten geantwortet, er halte Putin für einen „Kriegsverbrecher“. Wie Peskow damals TASS erklärte, sind diese Äußerungen Bidens inakzeptable und unentschuldbare Rhetorik.

26. März 2022

Russian propaganda or truth? Reference in Selensky’s speech to the threat of nuclear weapons to Ukraine (Thomas Röper, Russia)

Thomas Röper, St.Petersburg (Russia) Russian propaganda or truth? 24.3.22  https://www.anti-spiegel.ru

Selensky’s appearance at the Munich Security Conference https://youtu.be/IVAExDHaKcc

In fact, those who do not know the content of international treaties will find no reference in Selensky’s speech to the threat of nuclear arming of Ukraine. However, from minute 14 to minute 15.30 Selensky says completely openly that he wants to nuclear arm Ukraine. The key to understanding this is the Budapest Memorandum, which Selensky threatens to denounce.

The Budapest Memorandum

After the breakup of the Soviet Union, Belarus, Kazakhstan, and Ukraine were nuclear powers because Soviet nuclear weapons were stationed on their territories. In the 1994 Budapest Memorandum, these states pledged to give up their nuclear weapons to Russia and not to seek their own nuclear weapons in the future. In return, Russia, the United States, and the United Kingdom gave them certain security guarantees.

The memorandum led to controversy in 2013 because the guarantor powers had promised, for example, not to exert economic coercion on these states. In 2013, however, the United States imposed economic sanctions on Belarus in violation of the memorandum. In response to criticism of its breach of the treaty, the U.S. Embassy in Minsk wrote in a statement (source follows below):

„The Belarusian government’s repeated claims that U.S. sanctions violate the 1994 Budapest Memorandum on Security Guarantees are unfounded. Although the Memorandum is not legally binding, we take these political commitments seriously and do not believe that any U.S. sanctions, whether imposed because of human rights or nonproliferation concerns, are inconsistent with or undermine our commitments to Belarus under the Memorandum. Rather, the sanctions are aimed at protecting the human rights of the Belarusian people and combating the proliferation of weapons of mass destruction and other illicit activities, not at providing an advantage to the United States.“

In plain English, the U.S. argued that the Budapest Memorandum is not a legally binding treaty at all. The U.S. argumentation in this regard is quite adventurous, but so be it. Incidentally, the U.S. is apparently embarrassed by this assessment today, because the statement was removed from the site of the U.S. Embassy in Minsk, but can still be found in the Internet archive.

Selensky threatened on February 19, 2022, at the Munich Security Conference that Ukraine would leave the Budapest Memorandum. Since Ukraine’s (and Belarus’s and Kazakhstan’s) only commitment in the memorandum is to renounce its own nuclear weapons, this was a clear statement: Selensky openly threatened to nuclear-arm Ukraine.

Ukraine’s nuclear capabilities

This was not an empty threat. In the Soviet Union, institutes in Ukraine researched and worked on nuclear weapons. A factory for the production of ballistic missiles was located on the territory of Ukraine. And Ukraine has several nuclear power plants and nuclear facilities capable of producing nuclear weapons-usable material. So Ukraine has the knowledge, the radioactive material, and the infrastructure to go nuclear on very short notice.

Ukraine could have built a dirty bomb even more quickly because Ukraine’s nuclear waste storage facility is located on the site of the Chernobyl nuclear power plant. This is also the reason why Russian paratroopers occupied the Chernobyl site immediately after the start of the Russian military operation: They were to secure the nuclear waste storage facilities so that Ukraine could not build a dirty bomb (much less a nuclear bomb). Building a dirty bomb would have been possible in one day. All that would be needed would be to pack nuclear waste into an existing warhead, screw that onto a missile or bomb, and fire it.

But did Ukraine even have plans to attack Russia? To answer the question, we need to look at Ukrainian military doctrine.

Ukrainian Military Doctrine

After the Maidan, President Poroshenko enacted Ukraine’s new military doctrine in 2015, in which Ukraine first defined Russia as its main enemy and second announced an alignment of Ukraine’s armed forces with NATO standards by 2020.

After that was implemented, the new Ukrainian President Selensky enacted the „Strategy for the Deoccupation and Reintegration of Crimea“ on March 24, 2021. One could read in the press release of the Ukrainian Presidential Administration about it, among other things:

„This document defines a set of measures of diplomatic, military, economic, informational, humanitarian and other nature aimed at restoring the territorial integrity and state sovereignty of Ukraine within internationally recognized borders through deoccupation and reintegration of Crimea.“

The West does not recognize Crimea as Russian, but one has to accept ( accept grudgingly on my part) that Russia considers Crimea to be Russian. Anyone who wants to change that risks war with Russia. These are the realities.

Ukraine has officially and publicly announced a war with Russia over Crimea with this document. So it is not at all far-fetched that Kiev has planned an attack on Crimea – and thus a war with Russia – because that is what President Selensky officially ordered by decree on March 24, 2021. The document spoke of „measures of a military nature“ – there is no clearer way to put it.

One day later, on March 25, 2021, President Selensky also put into force Ukraine’s new military doctrine. The document aimed at integrating Ukraine into NATO’s security architecture and reiterated the demand to retake Crimea, including by military means.

Conclusion

Ukraine openly announced its intentions to attack Russia. Ukraine had the capabilities to build nuclear weapons in the short term. And Selensky openly announced the intention to nuclear arm Ukraine.

You don’t have to agree that Crimea is part of Russia. But one has to wonder if Crimea is worth a nuclear war. Because not only would it have been likely if Ukraine had come into possession of nuclear weapons, it would have become almost inevitable.

Russia had – from its point of view – only the choice to allow a nuclear armament of Ukraine with all its incalculable consequences, or to prevent it by force. The negotiations on mutual security guarantees with the West initiated by Russia in December 2021 were unsuccessful; the West rejected talks on the core issues. This exhausted the possibilities of achieving anything at the negotiating table.

In Russia, the military operation is not a „hurrah project,“ but the vast majority of people in Russia understand that the Russian government had only a choice between plague and cholera and that military intervention in Ukraine is the lesser of two evils when the alternative is a likely nuclear war. Therefore, Russian support for the Russian government’s actions is very high and continues to grow.

26. März 2022

Linke Zeitung – mit wichtigen Beiträgen zum Ukrainekonflikt

https://linkezeitung.de

26. März 2022

Frente Unido América Latina – Internationale Solidarität mit Rußland, Jemen, Lateinamerika! Kundgebung Sa 26.3.2022

Samstag 26. März 2022 von 14 bis 17 Uhr
am Brandenburger Tor
. direkt vor der US-Botschaft am Pariser Platz

Globaler Aktionstag gegen den Krieg im Jemen! #DayOfAction4Yemen
http://haendewegvonvenezuela.net

26. März 2022

Straffreiheit in Kiew. Ukrainische Nationalisten verfolgen Roma und Menschen mit Verbindungen zu Russland als angebliche Plünderer (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/423478.krieg-in-der-ukraine-straffreiheit-in-kiew.html26.3.2022