Derzeit dauert in der Ukraine die militärische Sonderoperation an, die von den Streitkräften Russlands durchgeführt wird. Sie findet in strikter Übereinstimmung mit dem Plan, wie das von der Führung des Landes erklärt wurde, statt. Russlands Präsident Wladimir Putin betonte, dass ihre Ziele und Aufgaben erfüllt werden.
Russische Militärs machen alles, um Opfer unter Zivilbevölkerung zu vermeiden – es werden keine Angriffe gegen Zivilobjektedurchgeführt, jeden Tag werden humanitäre Korridore geöffnet, es wird Menschen geholfen, gefährliche Gebiete zu verlassen. Nach dem Stand 28. März, wurden seit Beginn der Operation aus der Ukraine, Volksrepubliken Donezk und Lugansk 469.000 Menschen, darunter 97.000 Kinder, in Sicherheit gebracht. Auf dem russischen Territorium arbeiten 9500 Zentren zur zeitweiligen Aufnahme der Flüchtlinge. Russland organisiert Lieferung der humanitären Hilfe, Bedarfsgüter, Medikamenten und Lebensmitteln in die Republiken von Donbass und in die Ukraine. Seit 2. März wurden mehr als 5000 Tonnen russische humanitäre Frachten geliefert.
Obwohl ukrainische Staatsbürger dringend humanitäre Hilfe brauchen, bauen die Länder des Westens die Lieferung nicht von friedlichen Frachten, sondern von Waffen aller Typen an die Ukraine aus. Dazu gehören Schusswaffe, lenkbare Panzerabwehrraketen, Panzerabwehrraketenkomplexe, mobile Flugabwehrraketenkomplexe, Munition und Ausstattung. Besonders erfolgreich dabei sind die USA, die für diese Ziele Milliarden US-Dollar ausgeben. Als Zwischenstelle gilt Polen. Aus westlichen Waffen beschießen ukrainische bewaffnete Einheiten die Ortschaften, töten friedliche Einwohner. Donezk, Makejewka, Gorlowka, Jassinowataja, Dokutschajewsk – diese und andere Städte im Donbass werden regelmäßig aus schweren Waffen der ukrainischen Armee beschlossen, darunter Raketenkomplex Totschka-U. Doch im Westen wird das im Prinzip nicht bemerkt.
Es erschreckt weiterhin das Verhalten der ukrainischen Neonazis zu friedlichen Staatsbürgern. Menschen werden gefangen genommen, man deckt sich mit ihnen wie mit lebendigem Schild, sie werden aus den Zonen der Kampfhandlungen nicht gelassen.
Vor kurzem wurde bekannt, dass den Krim-Tataren, die im befreiten Gebiet Cherson wohnen, ferngesteuert von Radikalen aus dem Medschlis des krimtatarischen Volkes gedroht wird. Sie zwingen Menschen, an antirussische Aktionen teilzunehme, wobei ihren Verwandten, darunter Kinder gedroht wird, die auf dem vom Kiewer Regime kontrollierten Territorium bleiben.
Das Verhalten der Neonazis zu den gefangengenommenen Russen und Staatsbürgern der Volksrepubliken Donezk und Lugansk hat die ganze Welt erschrocken. Zur Frage über moderne Demokratien. Vor einigen Tagen gingen schreckliche Videoaufnahmen der Gräueltaten der ukrainischen Extremisten, die nicht einfach russische Kriegsgefangenen misshandeln, sondern ihr tierisches Wesen zeigen, rund um die Welt. Sie schießen sie auf die Beine, lassen ohne medizinische Hilfe. Tierische Grausamkeit, die in Sadismus übergeht. Für ukrainische Extremisten ist es ein Vergnügen. Alle Kriegsverbrechen werden sorgfältig dokumentiert und die Schuldigen werden zur Verantwortung gezogen werden.
Man soll nicht so tun, als ob es nicht das gab, was man jetzt auf diesen Aufnahmen sah. Ich las viele Postings, Materialien der Blogger und Journalisten. Sie sagen, dass der Krieg „entmenschlicht“. Nein. Diese Extremisten sind seit langem entmenschlicht. Dieser Prozess und seine Unterstützung durch den Westen (moralisch, politisch, materiell, mit Waffen) führten zur jetzigen Situation. Gerade damit befassten sie sich seit acht Jahren in Donezk und Lugansk: sie vergruben noch lebende Menschen, töteten Kinder, hielten Zivilbevölkerung in Kellern fest. Jene Aufständische, die in ihre Hände gerieten, erkannten, was Sadismus und wahre tierische Grausamkeit der ukrainischen nationalistischen Bataillonen ist. Sie bekamen das nicht weil sie Teilnehmer der Kampfhandlungen sind. Das war die Rache dafür, dass sie sich nicht der nationalistischen Ideologie unterordneten, nicht jenen die Treue ablegten, wen sie für Feinde laut Beschlüssen des Kriegsberichtshofs von Nürnberg hielten. Sie neigten nicht den Kopf vor dem Übel und verteidigten all das, was immer richtig und würdig galt (und auf Papier in Rechtsakten fixiert wurde).
Eine eklatante Situation hat sich ergeben und zwar mit vier russischen Mitarbeitern einer Tochterfirma von Rosatom, die spezielle Fracht für AKW Rowno gemäß Vertragsverpflichtungen lieferten. Seit mehr als einem Monat werden sie von ukrainischen Behörden in einem Eisenbahnwaggon auf dem Gebiet des AKW festgehalten. Wir fordern von der ukrainischen Seite die Freilassung unserer Staatsbürger und ihre sichere Rückkehr nach Russland. Wir rufen die IAEO zur Unterstützung bei dieser Frage auf.
Ukrainische Botschaften im Ausland werben weiterhin Freiwillige und Söldner zur Teilnahme an Kampfhandlungen (wir sagten das mehrmals) an. Die Behörden der Länder, wo solche Anwerbung erfolgt, verschließen in vielerlei Hinsicht die Augen vor diese Verletzung der internationalen Normen, darunter das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen 1961, dessen Artikel 41 die Nutzung der diplomatischen Vertretungen für die Ziele, die mit ihren Funktionen nicht vereinbar sind, verbietet. Wenn das normal ist, mögen diese Länder uns das direkt sagen. Am besten öffentlich, damit sie dann auf ihre Worte nicht verzichten können, wir es gewöhnlich der Fall ist. Wenn sie meinen, dass die Botschaften das Recht haben, sich mit Anwerbung zu befassen, mögen sie das offen sagen, damit Menschen, Staatsbürger dieser Länder und andere das auch wissen. Dann soll man sich nicht über die Prozesse wundern, die nach solchen Offenbarungen massiv stattfinden werden.
Seit einem Monat, 28. Februar dieses Jahres dauern Verhandlungen zwischen der russischen und ukrainischen Delegationen an. Auf der Tagesordnung stehen – ständige Neutralität, blockfreier Status und Sicherheitsgarantien der Ukraine, ihre Demilitarisierung, Entnazifizierung, Anerkennung der gegenwärtigen territorialen Realien, Wiederherstellung des Statuses der russischen Sprache und der Rechte der russischsprachigen Bevölkerung.
Mit anderen Worten handelt es sich um die Rückkehr der Ukraine zu den Grundlagen ihrer Staatlichkeit, die in der Erklärung über die staatliche Souveränität 1990 festgelegt sind. Wir rechnen damit, dass auf einer weiteren Runde in Istanbul die ukrainische Delegation ein konstruktives Herangehen zeigen wird.
In den letzten acht Jahren litten die Einwohner vom Donbass an Beschuss, Blockade und Genozid, und das Volk der Ukraine – an der Diskriminierung und Misshandlung durch das nationalistische Regime. Heute braucht die Ukraine nicht die Lieferungen der westlichen Waffen, sondern humanitäre Hilfe und Fortschritt bei Verhandlungen zum Erreichen des Friedens und Stabilität, damit diese jahrelange Hölle zu Ende geht. So zu tun, als ob es keine diesen acht Jahre gegeben hat, das wird niemand schaffen.
https://mid.ru/de/foreign_policy/news/1807016/
