US-Präsident Joe Biden, der zuvor den russischen Präsidenten bereits mehrfach einen Kriegsverbrecher nannte, hat am Samstag auch bei seinen westlichen Partnern wiederum für Aufsehen gesorgt, als er am Schluss seiner Rede in Warschau erklärte, Wladimir Putin dürfe „nicht an der Macht bleiben“. Bundeskanzler Olaf Scholz sagte diesbezüglich am Sonntag, die NATO habe weder Absichten noch stelle sie sich das Ziel, die Regierung in Russland zu stürzen. Aus dem Weißen Haus in Washington hieß es danach, die Äußerungen des US-Präsidenten seien lediglich „emotional“ gewesen und würden nicht die offizielle Position Washingtons widerspiegeln. Biden selbst distanzierte sich von seinen Worten in Warschau später ebenfalls und erklärte, er habe nicht zu einem Umsturz in Russland aufgerufen.
China forderte im Zusammenhang mit Bidens Äußerungen am Montag alle Seiten auf, sich in Bezug auf Äußerungen verantwortungsvoll zu verhalten.
