Wie aus einer Meldung der Nachrichtenagentur Interfax hervorgeht, äußerten sich einzelne Mitglieder der ukrainischen und russischen Delegation verhalten positiv zu den Ergebnissen der dritten Verhandlungsrunde.
So erklärte Michail Podoljak, Berater des Leiters des ukrainischen Präsidialamtes, das Treffen habe kleine positive Entwicklungen in der Frage der Bereitstellung humanitärer Korridore gebracht, durch die die Menschen eine wirksamere Hilfe erhalten werden.
Der russische Präsidentenberater und Delegationsleiter Wladimir Medinski erklärte, er hoffe, dass die humanitären Korridore in der Ukraine am Dienstag in Betrieb genommen werden können. Ihm zufolge hatten die humanitären Korridore zuvor nicht funktioniert, weil die ukrainischen Streitkräfte die Befehle ihrer Führung und Verwaltung vor Ort nicht ausgeführt hätten.
Leonid Sluzki, Mitglied der russischen Delegation und stellvertretender Vorsitzender des russischen Staatsduma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten, erwähnte ferner, dass in der dritten Runde der russisch-ukrainischen Gespräche der neutrale Status der Ukraine und Fragen der russischen Sprache erörtert wurden. Ihm zufolge soll es in Kürze zu einer vierten Runde der russisch-ukrainischen Verhandlungen in Weißrussland kommen.
