Einige Nachrichten aus dem RT Live Ticker zum Ukraine-Krieg 5.3.2022

Rada-Abgeordneter: Ukrainischer Geheimdienst tötete Mitglied der Kiewer Delegation bei Gesprächen mit Russland
Der Abgeordnete der Werchowna Rada Aleksandr Dubinskij hat erklärt, dass der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) ein Mitglied der ersten ukrainischen Delegation für die Verhandlungen mit Russland, Denis Kirejew, während seiner Festnahme getötet haben soll. Dubinskij schrieb auf seinem Telegram-Kanal:
„Ein Mitglied der ersten ukrainischen Delegation, die nach Gomel reiste, Denis Kirejew, wurde während der Festnahme durch SBU-Beamte getötet. Er wurde des Staatsverrats verdächtigt. Kirejew war einer von Kljujews Leuten [Andrei Kljujew, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine in den Jahren 2012-2014]. Wie ist er überhaupt Teil der ukrainischen Delegation geworden, um mit den Besatzern zu verhandeln – das würde ich wirklich gerne vom Büro des Präsidenten erfahren.“
Eine offizielle Bestätigung zu dem Vorfall gibt es bisher nicht, jedoch sind Fotos im Internet aufgetaucht, die die Leiche des Mannes zeigen sollen.

Sergei Lawrow wirft Ukraine vor, Verhandlungen hinauszuzögern
Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat der Ukraine vorgeworfen, immer wieder Vorwände zu erfinden, um die nächste Runde der russisch-ukrainischen Konsultationen aufzuschieben. Der Minister bezeichnete die Situation als „ziemlich sonderbar“. Russland sei zur dritten Runde der Gespräche bereit, obwohl es noch keinen Termin seitens der Ukraine gebe. Dabei dürfte die Regierung in Kiew daran am meisten interessiert sein.
Der russische Chefdiplomat erinnerte zugleich daran, dass sich Moskau von Anfang an bereit gezeigt hatte, humanitäre Korridore für Zivilisten einzurichten. Das russische Militär habe zu diesem Zweck alles getan, was es zu tun in der Lage sei.
„Das Wichtigste ist nun, dass die Menschen durch die eingerichteten humanitären Korridore, in denen unsere Armeeangehörigen die Sicherheit gewährleisten, Städte und Ortschaften verlassen können.“
Lawrow beklagte, dass die Behörden von Mariupol laut Berichten die Einwohner daran hinderten, die Stadt über den humanitären Korridor zu verlassen.
Er kritisierte zudem die Erklärungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, der sich am Freitag über die Absage der NATO, eine Flugverbotszone über der Ukraine durchzusetzen, enttäuscht gezeigt hatte. Lawrow zufolge würden solche „verbitterten“ Erklärungen kaum Optimismus fördern. Der Chefdiplomat warf Selenskij die Absicht vor, die NATO in den Konflikt hineinziehen und damit einen Konflikt zwischen der Allianz und Russland provozieren zu wollen.

Kremlsprecher Peskow: Keine Spaltung der Ukraine; Lage am AKW Saporoschje normal
Russlands Militäroperation auf ukrainischem Gebiet zielt nicht darauf ab, das Land zu spalten. Dies betonte der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow am Freitagabend in einem Interview mit Sky News Arabia. Ziele sind vielmehr, Russlands Sicherheit und die Sicherheit der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sicherzustellen, indem die Ukraine entwaffnet und von der Nazi-Ideologie gereinigt wird, die dort seit dem Staatsstreich im Jahr 2014 entscheidenden Einfluss auf Gesellschaft und Politik hat.
Im selben Zusammenhang erinnerte der Kremlsprecher, dass Moskau auf eine „Veränderung des Sicherheitsgleichgewichts in Europa“ hinwirkt sowie darauf, dass die NATO-Mitgliedstaaten keine Waffen mehr an die Ukraine liefern.

Ein weiterer Punkt war die Sicherheitslage am ukrainischen Kernkraftwerk Saporoschje.
Die Meiler des Kernkraftwerks, das von den russischen Streitkräften übernommen wurde, seien nicht beschädigt worden und die Anlage arbeite normal weiter. Wie zuvor Igor Konaschenkow, der Sprecher der russischen Streitkräfte, betonte auch Peskow, der dort ausgebrochene Brand habe die Reaktorgebäude nicht erfasst. Das Feuer sei infolge einer Provokation durch ukrainische Nationalisten und Extremisten ausgebrochen, die die russischen Streitkräfte angegriffen hätten.

Ukrainischer Ex-Premierminister: Zweck der ukrainischen Provokation am Atomkraftwerk Saporoschskaja war Verhängung einer Flugverbotszone über der Ukraine durch die NATO
Der Sabotageakt am Kernkraftwerk Saporoschskaja sei laut dem ehemaligen ukrainischen Ministerpräsidenten Nikolai Asarow sorgfältig durchdacht gewesen. Wladimir Selenskij habe damit die westlichen Länder davon überzeugen wollen, eine Flugverbotszone über der Ukraine einzurichten, so der Politiker gegenüber RIA Nowosti. Er erklärte:
„Das ist natürlich eine bewusste Provokation. Kein vernünftiger Soldat der russischen oder ukrainischen Armee würde es jemals wagen, eine solche Provokation auf dem Gelände des größten europäischen Kernkraftwerks durchzuführen, das sechs Atomblöcke hat.“
Er hob hervor, dass „selbst ein kleiner Brand in einem Ausbildungs- und Umschulungszentrum eine Notfallsituation“ in einer kerntechnischen Anlage darstelle, und fügte hinzu: „Die sofortige Reaktion von Selenskij – denn es war ja in der Nacht passiert – und seine unmittelbare Nachricht an die Amerikaner und das Vereinigte Königreich mit absolut falschen Informationen lassen darauf schließen, dass es sich um eine vorbereitete Provokation handelt. Er war sich dieser Provokation bewusst, denn er hat sie genutzt, damit eine Flugverbotszone über der Ukraine eingerichtet würde.“

Russlands Ermittlungskomitee leitet Untersuchung nach Berichten über Sprengung eines Hauses in Mariupol ein
Der Chef des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation, Alexander Bastrykin, hat angeordnet, die Umstände einer mutmaßlichen Hausexplosion in Mariupol zu untersuchen. Laut Berichten soll das Wohnhaus mit zahlreichen Bewohnern von Kämpfern des ukrainischen Nationalisten-Bataillons „Asow“ gesprengt worden sein. Bastrykin wies auf die Notwendigkeit hin, umgehend alle an den Verbrechen der Nationalisten Beteiligten festzustellen. In der entsprechenden Erklärung der Behörde wurde der Leiter des Ermittlungskomitees mit den Worten zitiert:   
„Die ukrainischen Nationalisten zeigten ein weiteres Mal ihr wahres Gesicht, wobei sie Zivilisten Schaden hinzufügten und die Vereinbarungen über die Waffenruhe und die humanitären Korridore zur Evakuierung von Menschen ignorierten.“
Zuvor hatte das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, Denis Puschilin, bekannt gegeben, dass Kämpfer des Nationalisten-Bataillons „Asow“ in Mariupol in einem Wohnhaus mehrere Sprengsätze gezündet hätten. Unter den Trümmern könnten sich bis zu 200 Menschen befinden, die sich zuvor im Keller des Hauses versteckt gehalten hatten.

USA verlegen strategische Bomber an die Ostflanke der NATO
Am Freitag hat das Pentagon strategische Bomber des Typs B-52 Stratofortress nach Deutschland und Rumänien entsandt, um angesichts der anhaltenden russischen Militäroperation in der Ukraine ein Zeichen der Stärke zu setzen.
Die Flugzeuge starteten von der RAF Fairford in Großbritannien und flogen nach Deutschland. Anschließend flogen sie nach Rumänien, wo sie an einer Übung teilnahmen.
General Jeff Harrigian, Befehlshaber der US-Luftstreitkräfte in Europa, erklärte, solche Bomberübungen „geben uns eine wichtige Gelegenheit, uns mit unseren Verbündeten und Partnern zu integrieren und zu trainieren, besonders in dieser schwierigen Zeit“. Er hob hervor: „Das gemeinsame Training stellt sicher, dass die Verteidigungskraft der NATO unübertroffen bleibt.“

Russisches Verteidigungsministerium: Verbündete dringen ins umzingelte Mariupol ein – Rechtsradikale beschießen sie von Schulen und Krankenhäusern aus
Eine Zwischenbilanz der vergangenen 24 Stunden mit den wichtigsten Frontnachrichten hat das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht.
Truppen der Volksrepublik Donezk würden den Ring um das südostukrainische Mariupol immer enger ziehen und seien bereits dabei, in die Stadt einzudringen. Dabei seien sie dem Beschuss der rechtsextremen ukrainischen Territorialeinheiten „Regiment Asow“ und „Aidar“ ausgesetzt, die aus Schulen, Krankenhäusern, Entbindungsheimen und Kindergärten in die Stadt auf die eindringenden Milizionäre schießen, gab der russische Militärsprecher Igor Konaschenkow bekannt.

https://greekcitytimes.com/2022/03/01/greek-in-mariupol-fascist-ukrainian/
Grieche in Mariupol: „Die faschistischen Ukrainer bringen uns um, sie lassen uns nicht aus der Stadt“…
Während die russischen Streitkräfte Mariupol belagern, in dem mehr als 120.000 ethnische Griechen leben, sprach SKAI news mit einem Herrn Kiouranas, der in der Stadt lebt und enthüllte, dass die Ukrainer Menschen töten, die versuchen, die Stadt zu verlassen.