Internet Prankster Vovan und Lexus aus Russland enttarnen einen der Hintermänner des Umsturzversuchs in Kasachstan und zeigen seine Verbindungen zu Alexei Navalny auf

Übersetzung eines Beitrags in den russischen Medien:
https://ria.ru/20220125/ablyazov-1769439249.html

Dies bezieht sich auf das folgende Video:
https://www.youtube.com/watch?v=WU_zlGLYLPc&t=2215s

Abljasow erzählte den Prankstern, wie er mit Navalny gesprochen hat.
Der flüchtige kasachische Bankier Abljasow rief dazu auf, Proteste in Russland zu organisieren

Muchtar Abljasow, ein flüchtiger kasachischer Banker, der behauptete, er habe die Unruhen in Kasachstan organisiert die im Januar stattfanden, erzählt den Witzbolden Vovan und Lexus, die sich in einem Gespräch mit ihm als Mitarbeiter von Navalny ausgaben, wie er Alexei Navalny an den „Fall Kirowles“ erinnert hatte. Das Video des Gesprächs wurde auf ihrem Youtube-Kanal veröffentlicht.

Navalny erhielt seine erste Verurteilung auf Bewährung im Fall „Kirowles“ wegen Unterschlagung von mehr als 16 Millionen Rubel und seine zweite Verurteilung im Fall „Yves Rocher“ wegen Diebstahls von mehr als 30 Millionen Rubel.

Abljasow, der dazu aufgerufen hatte, Proteste in Russland zu organisieren, erzählte den Prankstern, dass er einige Male mit Navalny gesprochen und ihm sogar angeboten habe, Proteste in Russland zu organisieren, aber Navalny habe ihn an Wladimir Aschurkow, dem Direktor von Navalnys Fonds FBK verwiesen, der in London lebt. Abljasow und Aschurkow wollten sich sogar in Paris treffen, aber das habe nicht geklappt.

„Wenn ich Aschurkow anrufe, ist er immer auf irgendwelchen Partys, es gibt Lärm und Getöse, oder bei Präsentationen. Die Leute erzählten mir, ihn regelmäßig zusammen mit Nikolai Warenko gesehen zu haben, der für Nasarbajews Schwiegersohn gearbeitet hat. Und als ich mit Alexej Navalny sprach, sagte er mir: Sie haben einen umstrittenen Ruf. Ich habe ihm gesagt: „Wissen Sie, Sie haben auch einen Wald gestohlen, nur so nebenbei’“, beschwerte sich Abljasow.

Daraufhin schlug „Wolkow“ Abljasow vor, eine Geheimorganisation zu gründen und erinnerte an den „großen Kombinator“ aus den „Zwölf Stühlen“ von Ostap Bender.
„Wir müssen unsere Bemühungen verstärken und unserer Organisation einen Namen geben. Ein Geheimbund, der Bund des Schwertes und des Adlers. Die Union von Kasachstan und Russland – KazaRossiya“, rief der Prankster, der sich als FBK-Mitarbeiter Leonid Wolkow ausgab.

Daraufhin stimmte Abljasow zaghaft zu und bestätigte, dass das möglich sei, aber „wir müssen medial abstimmen, damit das, was wir sagen, zusammenpasst, dann wird es einen ernsthaften Einfluss auf das Bewusstsein der Menschen haben.“

„Übrigens wird sich auch die weißrussische Oppositionelle Swetlana Tichanowskaja unserem Bündnis anschließen. Und Guaido (der Oppositionelle aus Venezuela) kann immer noch teilnehmen. Wir werden all diese Kameraden vereinen und die Diktaturen wegfegen“, Wolkow ließ nicht locker.

„Wenn man das, was in Kasachstan passiert ist, als Welle betrachtet, dann ist die nächste Welle nicht einmal eine Welle, sondern ein Tsunami, der auf Russland zukommt. Deshalb reden wir jetzt, oder? Um das zu besprechen“, sagte Abljasow zu dem Prankster, der sich als Leonid Wolkow ausgab.
Daraufhin erklärte „Wolkow“, er sei sehr ermutigt durch die Tatsache, dass die Lage in den postsowjetischen Ländern „wackelig“ sei.

„Sicherlich müssen wir die uns zur Verfügung stehenden Fähigkeiten koordinieren. Nicht nur die Medien, sondern auch den internationalen Block, die Kommunikation und alles andere. Das wird unsere Effizienz erhöhen. Wir brauchen organisierte Kräfte“, forderte Abljasow und nannte als Beispiel seine Arbeit bei der Organisation der Proteste in Kasachstan.

Am besten sei es, die Proteste in Zellen zu organisieren, die von einem Hauptquartier koordiniert werden. „Sie müssen geheim sein. Aber wir müssen das Regime brechen. Wir müssen überall zuschlagen, am besten zuerst in Russland“, erklärte Abljasow seine Pläne.

Der flüchtige kasachische Banker löste die Frage der Finanzierung der russischen Proteste ganz einfach: „Wir brauchen Sponsoren – Geschäftsleute innerhalb und außerhalb Russlands, wir brauchen Spenden, viele Geldströme sollten organisiert werden“.
Und dann erzählte er, wie er die Proteste in Kasachstan organisiert hat: mit Hilfe von Telegram-Kanälen und geheimen Chats. „Es war eine lange, mehrjährige Arbeit. Ich habe das in mehr als vier Jahren aufgebaut. Ich habe im Mai 2017 damit begonnen, Zellen einzurichten“, sagte Abljasow und beklagte, dass man den Menschen sagen müsse, wie sie vorzugehen haben, um die Proteste in verschiedenen Städten Kasachstans zu synchronisieren.

Das Gespräch endete dann mit einem Höhepunkt: Wolkow lud Abljasow ein, die Hymne der Europäischen Union im Stehen zu hören, woraufhin der flüchtige kasachische Banker zustimmte.

Abljasow lebt seit vielen Jahren im Ausland. In Kasachstan wurde er von einem Gericht der Gründung einer kriminellen Vereinigung und der Veruntreuung von Geldern der BTA-Bank für schuldig befunden; der Schaden beläuft sich auf über 7,5 Milliarden Dollar. Abljasows nicht registrierte Bewegung „Demokratische Wahlrn Kasachstans“, deren Vorsitzender er ist, wird in Kasachstan als extremistische Organisation eingestuft. Darüber hinaus wurde der ehemalige Präsident der BTA-Bank in Abwesenheit zu einer lebenslangen Haftstrafe für den Mord an seinem Geschäftspartner Yerzhan Tatishev im Jahr 2004 verurteilt.

Die Massenproteste in Kasachstan begannen in den ersten Tagen des Jahres 2022, als die Bewohner der westlichen Städte Zhanaozen und Aktau gegen eine Verdoppelung des Flüssiggaspreises protestierten. Später griffen die Proteste auf andere Städte über, darunter auch auf Almaty, die alte Hauptstadt und größte Stadt der Republik. Dort begannen Plünderungen, Militante griffen staatliche Einrichtungen an und beschlagnahmten Waffen. Daraufhin verhängten die Behörden bis zum 19. Januar landesweit den Ausnahmezustand und leiteten eine Anti-Terror-Operation ein. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft des Landes wurden 4.578 Menschen verletzt und es gab 225 Tote, darunter 19 Angehörige der Sicherheitskräfte.

Am Morgen des 5. Januar hat der kasachische Präsident Tokajew den Premierminister entlassen und übernahm den Vorsitz im Sicherheitsrat. Auf der ersten Sitzung des Sicherheitsrates unter seiner Führung bezeichnete er die Situation in Kasachstan als Untergrabung der Integrität des Staates und erklärte er habe die OVKS (Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit) um Hilfe bei der „Bewältigung der terroristischen Bedrohung“ gebeten. Der kollektive Sicherheitsrat der OVKS hat eine kollektive Friedenstruppe entsandt, um die Lage in Kasachstan zu normalisieren.

Am 7.1. erklärte Tokajew, dass die Terroristen, darunter auch ausländische, weiterhin Widerstand leisten, und versprach, diejenigen zu eliminieren, die ihre Waffen nicht niederlegen. Darüber hinaus erklärte der Präsident, dass alle Forderungen der Bürger, die in friedlicher Form geäußert wurden, Gehör gefunden haben. Am Donnerstag, dem 13. Januar, wurde die OVKS-Mission für erfolgreich abgeschlossen erklärt, und die Friedenstruppen verlassen Kasachstan


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