Kommentar in USA TODAY zum Russland-Ukraine-Konflikt: „Wir brauchen eine bessere Idee als die Nato-Erweiterung, um den Frieden zu wahren.“

https://eu.usatoday.com/story/opinion/2021/12/14/ukraine-russia-nato-expansion/6494016001/

In seinem Kommnetar fragt Michael O’Hanlon, ob es im Jahr 2021 wirklich wahr sein, dass ein großangelegter Krieg in Europa wieder möglich sei. Warum sammeln sich rund 100.000 russische Truppen nahe der Grenze ihres Landes zur benachbarten Ukraine – einem Land, mit dem Russland eine enge Geschichte , Religion, Kultur und frühere Mitgliedschaft in der Sowjetunion teilt? Und vor allem, was können die USA und ihre Verbündeten in dieser Situation tun?

Weiter vertritt Michael O’Hanlon die Meinung, dass die Sanktionen der USA und der Europäischen Union , die in den letzten sieben Jahren verhängt wurden, die russische Wirtschaft nicht unbedingt geschwächt hätten.

Auch erwähnt er, dass mindestens 13.000 Menschen bei dem militärischen Konfllikt mit den abtrünnigen Republiken ums Leben gekommen seien.

Dann fragt O’Hanlon ob es wirklich Sinn macht, die Ukraine als NATO-Mitglied aufzunehmen, zusammen mit dem Versprechen von direkter militärischer Hilfe der USA und anderer Verbündeter im Falle eines militärischen Konflikts.

O’Hanlon plädiert dafür die Nato-Erweiterungsidee zu überdenken. Es sei sicher, dass mam Putin damit provozieren würde – und die meisten Russen. Und er fragt weiter ob die USA wirklich bereit sei, mit einer gewaltigen Aufrüstung wie der Operation Desert Storm im Irak zu kompensieren – oder etwa mit der Androhung eines Atomkriegs?

Und O’Hanlon fragt weiter, wie die USA die Ukraine und Georgien verteidigen würde, wenn Putin oder ein anderer anderer russischer Führer beschließen würde den Mut zu testen, nachdem wir die Länder tatsächlich in die NATO aufgenommen hätten.

Dann verweist er auf die Ttasache, dass die NATO wurde nicht geschaffen wurde um jedes europäische Sicherheitsproblem zu lösen. Die NATO wurde laut O’Hanlon 1949 mit zunächst nur 12 Mitgliedern gegründet und bis 1989 kamen nur vier weitere Mitglieder hinzu – Deutschland, Griechenland, Spanien und die Türkei.

Die Ukraine, Georgien sind seiner Meinung nach keine Schlüsselbereiche der strategischen Kernzonen der Welt und keine Orte an die wir US-Truppen entsenden sollten, mit dem Risiko einer Eskalation bis hin zu einem nuklearen Konflikt.

Abschliessend plädiert er für ein neues Sicherheitssystems für Osteuropa, es sei die Zeit gekommen für neue und bessere Ideen.

Michael E. O’Hanlon ist der wissenschaftliche Leiter des Zentrums für Sicherheit und Aufklärung im 21. Jahrhunderts am Brookings Institut.

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