Politik der Russophobie wurde von zahlreichen pro-westlichen NGOs, die sich in Kasachstan festgesetzt haben, begrüßt. (Auszug aus der Erklärung der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation)

https://kprf.ru/party-live/cknews/207796.html

Anstatt die sozialen Probleme zu lösen, zog es die herrschende Klasse vor, die Gesellschaft zu spalten, indem sie Russophobie und ethnischen Hass provozierte. In den Schulbüchern erfahren junge Kasachen etwas über den „russischen Kolonialismus“ und den „blutigen sowjetischen Totalitarismus“. Eine Kampagne zur vollständigen Rehabilitierung aller „Opfer von Repressionen“, einschließlich von Kollaborateuren, die zu Hitler übergelaufen sind, wurde auf offizieller Ebene gestartet. Für Persönlichkeiten wie Mustafa Schokai, der mit den Nazis kollaborierte, wurden Denkmäler errichtet. Straßen und Schulen wurden nach ihnen benannt. Die Regierung spekulierte zunehmend über den „kasachischen Holodomor“ und verzerrte dabei grob die historischen Tatsachen. Regierungsnahe nationalistische Kräfte forderten direkt die Anerkennung der Hungersnot als „Völkermord““ und eine „endgültige Dekommunisierung“.

Mit destruktiver Besessenheit werden die letzten Lenin-Denkmäler im Land abgerissen, und Straßen, Stadtteile, Dörfer und ganze Städte umbenannt. Ende letzten Jahres schwappte eine neue Welle dieser politischen Scheußlichkeiten durch die Republik. Dutzende von Straßen wurden in Uralsk, Semej (früher Semipalatinsk) und anderen Städten umbenannt. In Karaganda wurde der Oktoberbezirk nach Alichan Bukejchanow benannt, dem Führer der bürgerlichen Alasch-Partei, der mit Koltschak und dem Ataman Dutow im Kampf gegen die Sowjetmacht verbündet war.

Trotz der offiziell verkündeten Völkerfreundschaft hat die Führung Kasachstans den Anwendungsbereich der russischen Sprache konsequent eingeschränkt und russischsprachige Bürger diskriminiert. Ende letzten Jahres verabschiedete das Parlament einen Gesetzentwurf, wonach visuelle Informationen ausschließlich in kasachischer Sprache veröffentlicht werden dürfen. Eine vollständige Umstellung des kasachischen Alphabets vom kyrillischen auf das lateinische Alphabet ist bis 2025 geplant.

Diese Art von Politik hat zu einer Massenabwanderung der Bevölkerung geführt. Der Anteil der Russen in der Republik ist in der postsowjetischen Zeit von 38 Prozent auf 18 Prozent gesunken. So verließen im Jahr 2019 45.000 Menschen das Land, 85 Prozent davon waren Russen, Ukrainer und Deutsche. Kasachstan hat ein staatliches Programm zur Umsiedlung von Bürgern der Titularnationalität in die nördlichen, überwiegend russischsprachigen Regionen.

Die „Sprachpatrouillen“ sind zu einer widerwärtigen Erscheinung geworden. Um die Einwohner der „titellosen“ Nation zu demütigen, verlangten deren Teilnehmer „vor laufender Kamera“ Entschuldigungen dafür, dass jemand die kasachische Sprache nicht kennt. Die Regierung hat lange Zeit die Augen davor verschlossen. Zögerliche Verurteilungen solcher Aktionen folgten erst nach einer breiten Resonanz in den russischen Medien.

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