Querdenkern ist es gelungen die Antikriegsbewegung zu spalten. Ein äussert fragwürdiger Aufruf gegen die immanente Kriegsgefahr macht derzeit die Runde.

Coronaleugnern und Querdenkern ist es jetzt gelungen die Antikriegsbewegung noch weiter zu spalten. Denn ein sehr fragwürdiger Aufruf gegen die immanente Kriegsgefahr macht derzeit die Runde:

Unter dem Credo:
„Ich will das Ende aller Kriege. Deshalb unterzeichne ich den Appell”
verlangt der Appell zuvorderst den Austritt aus der NATO.

FÜR SICH GENOMMEN EINE SEHR GUTE UND RICHTIGE FORDERUNG!

Dann gibt es aber zwei Textpassagen, die sehr stutzig machen und eindeutig von den Querdenkern stammen:

Denn es heisst:
„Aber die Machthaber dieser Welt führen Kriege auch an neuen, andersartigen Fronten. Unter dem Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung wird das Leben von Milliarden Menschen gefährdet. Das betrifft vor allem Länder der so genannten “Dritten Welt”. Allein in Indien hat der Lockdown nach Angaben der “World Doctors Alliance” Millionen Menschenleben gekostet. Eine noch größere Gefahr geht von der “Impf”-Kampagne aus – für Milliarden von Menschen.“

Inzwischen hat der Aufruf über 1000 Unterzeichner. Unter den 100 Erstunterzeichnern findet man Namen wie den Querdenken-Gründer Michael Ballweg, von dem viele vermuten, dass er mit den Reichbürgern sympathisiert, den oben erwähnten Dr. Heiko Schöning, Initiator der “World Doctors Alliance”, den Journalisten Mathias Bröckers und sogar den Herausgeber der Nachdenkseiten Albrecht Müller. Und auch der Vater von Julian Assange, sowie einige Mitglieder der Linkspartei haben den Aufruf unterzeichnet. Wem davon die Zusammenhänge tatsächlich bewusst gewesen sind, ist zu hinterfragen.

Unter den Erstunterzeichner findet man eben auch den Initiator der oben angeführten “World Doctors Alliance” Dr. Heiko Schöning. Zusammen mit etlichen anderen Corona-Leugnern, wie beispielsweise Bodo Schiffmann fordert man „Ein Ende der unbegründeten und teilweise lebensgefährlichen Corona-Maßnahmen und ein Ende der unsinnigen weltweiten Krise.“

In der Anmoderation des Appells heisst es bezeichnenderweise, dass über ideologische Grenzen hinweg gehandelt werden muss.

Man muß sich deshalb fragen, wer hiervon profitiert. Cui bono?

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27774

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