Was geschah im Vorfeld der Affäre um den Ryanair-Flug in Weissrussland?

Mitte April 2021 wurden in der russischen Hauptstadt Moskau drei Männer vom russischen Geheimdienst verhaftet.

Ihnen wurde vorgeworfen einen Putsch in Weissrussland geplant zu haben mit dem Ziel den Staatspräsidenteb Lukaschenko und seine Söhne zu ermorden. Es sollte einen bewaffneten Aufstand geben an dem hohe Militärs teilhaben sollten und in Folge dessen viele Menschen umgekommen wären. Ausserdem gab es Pläne das Stromnetz in der weissrussischen Hauptstadt Minsk lahmzulegen. Diesen Teil sollten US-Geheimdienste mittels eines Cyberangriff möglich machen, um den Putsch zu unterstützen.

In einem Moskauer Restaurant gab es ausführliche Gespräche über Teile der geplanten Aktionen. Bekannte Oppositionelle führten die Gespräche. Diese vom russischen Geheimdienst mitgeschnittenen Gespräche wurden als Videos veröffentlicht.

Am 18 April reiste der US-Botschafter in Russland auf dringende Empfehlung aus Moskau auf Heimaturlaub in die USA.
Und zwar nachdem Präsident Putin den US-Präsidenten Biden über die Kenntnis der oben angeführten Tatsachen informiert hatte.

Terminiert waren die Umsturzpläne für den 9. Mai 2021, der Tag des Sieges über den deutschen Faschismus. Gleichzeitig fanden die sehr umfangreichen Militärmanöver Defender 2021 statt.

Das Ganze ist dazu auch im Kontext der Lage im Donbass, auf der Krim, in Transnistrien und in Georgien einzuordnen.

Der in Minsk verhaftete Protasewitsch hat den Telegram-Kanal Nexta aufgebaut und organisiert. Mit Unterstützung westlicher Regimechange-Experten wurden die umfangreichen Demonstrationen und Proteste in Russland und in Weißrussland geführt.

Auf Nexta wurde offen über die Pläne und Aktionen mit dem Ziel Regimechange in Weißrussland und Russland kommuniziert.

Laut dem inzwischen von Weissrussland veröffentlichen Funkverkehr zwischen der weissrussischen Flugleitung und der Ryanair-Maschine scheint es so, dass die Flughäfen Vilnius und Warschau der Flugzeug keine Landeerlaubnis erteilten.