Am Samstag, den 8. Mai fand in Königs Wusterhausen die alljährliche Ehrung für Befreierinnen und Befreier der Roten Armee und zu ehren aller die für die Befreiung vom Faschismus ihr Leben lassen mussten.
Unter der Losung „8. Mai Nazifrei“ lud die älteste antifaschistische Vereinigung hierzulande, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN BdA) Dahme-Spree ein.
Zuvor hatte die AfD versucht, das VdN Denkmal, wie schon im Jahr zuvor, zu schänden und an gleicher Stelle das Ansehen und die Würde der Opfer von Faschismus und Krieg mit Häme zu besudeln. Doch dieses Jahr wurde im Vorfeld stark mobilisiert und darum gerungen, dass an diesem historischen Ort des Verbrechens des NS-Regimes nur Jene ein legitimes Recht haben, die eine wirkliche innere Verbundenheit mit dem historischen Datum und an dem historischen Ort haben.
Die Provokation der AfD hat die Versammlungsbehörde sehr wohl erkannt und der AfD ihre Provokation untersagt, so dass die demokratischen Kräfte in Königs Wusterhausen in Ruhe und friedlich diesen so notwendigen Feiertag begehen konnten. Doch die populistische rechte Hetzte der AfD zeigte erneut Wirkung als in der Nacht vom Samstag auf Sonntag in Königs Wusterhausen das VdN Denkmal geschändet wurde, die Blumen, Gebinde und Kränze und persönlichen Widmungen wurden gestohlen, zertreten und verbrannt.
Am Montag, den 10. Mai werden Antifaschistinnen und Antifaschisten den Gedenkort weihen und Blumen niederlegen.
Mario Berríos Miranda
VVN BdA Dahme-Spree
