Pentagon-Chef Lloyd Austin sagt, der nächste große Krieg wird „ganz anders“ sein (sputniknews.com)

Die Nachrichtenagentur sputniknews.com berichtete am 1. Mai
(hier Übersetzung):
Pentagon-Chef Lloyd Austin sagt, der nächste große Krieg wird „ganz anders“ sein
Er habe den größten Teil der vergangen zwei Jahrzehnte damit verbracht „den letzten der alten Kriege zu führen“, sagt Austin während sich die US-Truppen aus Afghanistan zurückziehen.

In seiner ersten großen Rede als US-Verteidigungsminister, anlässlich des Führungswechsels des US Indo-Pacific Command in der Joint Base Pearl Harbor-Hickam, erklärte Austin, die USA und ihre Verbündeten sollten sich auf eine neue Art des militärischen Konfliktes vorbereiten. „Die Art und Weise wie wir den nächsten großen Krieg führen werden, wird sich erheblich von der unterscheiden, wie wir die vergangenen geführt haben.“  

Austin wies auf die rasanten technologischen Entwicklungen hin und meinte, diese erforderten „dass wir unsere Arbeit verändern, um die Sicherheit der Vereinigten Staaten in allen fünf Bereichen eines potentiellen Konflikts zu gewährleisten – nicht nur in der Luft, auf dem Land und zu Wasser, sondern auch im Weltraum und Cyberspace.“

„Das bedeutet, wir brauchen neue Kapazitäten und operative Flexibilität für die Schlachten der Zukunft.“

Austin nannte kein bestimmtes Land als Gegner, doch der scheidende Kommandeur des US Indo-Pacific Command, Admiral Philip Davidson, der nach Austin sprach, zeigte auf China.

Laut Davidson, geht es im “ im Indo-Pazifik nicht um einen strategischen Wettkampf zwischen unseren beiden Nationen. Es ist ein Wettbewerb zwischen der Freiheit – der Grundidee eines freien und offenen Pazifiks – und dem Autoritarismus, dem Fehlen der Freiheit und den Zielen der Kommunistischen Partei Chinas.“ Um den Frieden zu erhalten, müssen die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten bereit sein zu kämpfen und zu gewinnen“.

Diese Worte wurde inmitten der angespannten Beziehung zwischen Washington und Beijing geäußert, während die USA ihre militärische Präsenz in der Indo-Pazifischen Region verstärken und sogenannte „Operationen zur Navigationsfreiheit“ in der Nähe der chinesischen Gewässer durchführen.

Laut dem Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums, Senior Col. Wu Qian, haben die provokativen Operationen der USA in der Nähe chinesischer Gewässer 2021 zugenommen. „Dieses Verhalten wird nur anderen und ihnen selbst schaden und zu einer ’sich selbst erfüllenden Prophezeiung‘ führen. China hat nicht die Absicht irgendein Land zu bedrohen oder herauszufordern. Sollte allerdings jemand darauf bestehen China zu bedrohen oder herauszufordern, hätten wir keine andere Wahl als zurückzuschlagen,“ sagte Wu.